Überlegung zu einem eigenen Auto in Afrika

49 Antworten · 8’522 Aufrufe · gestartet 30. Dez. 2019 von Achdoch
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Themenstarter232 Beiträge · seit 201931. Dez. 2019 ·
Hallo Avioniker,
Ja das ist immer die Sache mit den Berechnungen.
Aber dein Uganda Beispiel. Es ist nicht zwingend, dass das Auto in WDH steht. In fast jeder größeren Stadt mit Flughäfen Anbindung in Afrika befinden sich Unterstellplätze. Ok, die Planung einer halbwegs ökonomischen Gestaltung macht die Spontanität zunichte. Also man kann sich auch von Urlaub zu Urlaub gen Uganda hangeln ohne das man dann diese Transitkosten hat.
Aber ja, bei nur wenig Urlaub dauert es länger bis ich dieses imaginäre break even erreiche.
Viele schreiben ja auch, nicht alles ist mit Geld aufzuwiegen. Machen wir ja bei vielen Dingen zu Hause ja auch nicht. Muss gerade schmunzeln.... Wann rechnet sich das neue iPhone für Anschaffung 1000,-€ plus..... Nein ich gönne jedem sein Hab und gut. Zufrieden muss man sein mit dem was man macht.
Aber wenn du auf 122,- pro Tag gekommen bist dann gibt es keine Frage zum Mietauto.
576 Beiträge · seit 201331. Dez. 2019 ·
Achdoch schrieb:
Drechselschorsch schrieb:Und irgendwann kommt man zurück und übernachtet dann in der sozialen Hängematte.
Gruß Georg
Aber Georg, es gibt auch Leute die ihr Leben so planen das dies nicht passiert. Nicht die es zu RTL oder Sat 1 in die Trash Shows schaffen als allgemeingültig betrachten. Es gibt viele die z. B. im Alter ihre Firma verkaufen, oder gut ihre Altersvorsorge, vielleicht auch schon zehn Jahre vor Regel Eintritt, getroffen haben und die sind bestimmt weit weg von sozialer Hängematte
Hallo,
ja, die von Dir beschriebenen Personen wird es sicher geben. M.M. nach sind die aber in der Minderheit. Sehr viele halten es so wie von Georg beschrieben. Das ist zumindest meine Erfahrung.

LG Marcus
Themenstarter232 Beiträge · seit 201931. Dez. 2019 ·
Maecs schrieb:
Achdoch schrieb:
Drechselschorsch schrieb:Und irgendwann kommt man zurück und übernachtet dann in der sozialen Hängematte.
Gruß Georg
Aber Georg, es gibt auch Leute die ihr Leben so planen das dies nicht passiert. Nicht die es zu RTL oder Sat 1 in die Trash Shows schaffen als allgemeingültig betrachten. Es gibt viele die z. B. im Alter ihre Firma verkaufen, oder gut ihre Altersvorsorge, vielleicht auch schon zehn Jahre vor Regel Eintritt, getroffen haben und die sind bestimmt weit weg von sozialer Hängematte
Hallo,
ja, die von Dir beschriebenen Personen wird es sicher geben. M.M. nach sind die aber in der Minderheit. Sehr viele halten es so wie von Georg beschrieben. Das ist zumindest meine Erfahrung.

LG Marcus
Dazu gibt es sicher keine genauen Zahlen und unsere Meinung darüber wird wohl eher eine reine Gefühlssache bleiben. Aber ich unterscheide ein bisschen in die die Langzeitreisen betreiben und die, die auswandern mit mehr oder minder tragfähigen Konzepten und dann scheitern oder die hippen Digital Nomaden....
Die ersteren werden wohl eher zu meiner Beschreibung passen, die letzteren zu Georgs und Deiner. Das kann schon sein.
zuletzt bearbeitet 31. Dez. 2019
2’780 Beiträge · seit 200731. Dez. 2019 ·
Seyko schrieb:

Ich lebe in der Schweiz und hier geht es. Haben jüngst im CKGR eine Schweizer Familie (2 Erwachsene mit ihrem Sohn <10 jahre) kennengelernt die sich ohne Probleme abgemeldet haben. Sind bis in die Türkei mit eigenem Kennzeichen gereist und ab da mit gedruckter Kopie 🙂

Wir planen das o.g. Szenario weshalb das Thema int. Versicherung automatisch aufkommt. Langzeitreisen ist in unserer Gesellschaft nicht vorgesehen. Abmeldung sehe ich als notwendig an.

PS: eine Postadresse muss man natürlich haben...
Hätten wir allerdings sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland.
Ist es immer noch so dass man sich bei Abmeldung in der CH innerhalb von 3 Monaten in einem anderen Land beim dortigen Konsulat anmelden muss?
Gruss Leona
390 Beiträge · seit 201731. Dez. 2019 ·
Seyko schrieb:
motorradsilke schrieb:
Achdoch schrieb:
Seyko schrieb:sehr aufschlussreich, danke.
Weiss zufällig noch jemand ob das nur mit dt. Wohn sitz möglich ist oder auf für "Dauerreisende" ohne festen Wohnsitz?
Bist du jemand mit Status ohne festen Wohnsitz? Wäre interessant, denn die neuen Meldewesengesetze machen das ja hier in Deutschland fast unmöglich überhaupt noch irgend etwas abzuschießen..... Also nein, da weiß ich nichts drüber, aber beschäftige mich auch für das Thema Dauerreisen ohne Wohnsitz. Meine Recherchen dazu sind ernüchternd....
Warum sollte man das tun? Welche Vorteile hat es, keinen Wohnsitz mehr in Deutschland zu haben?
Keine Krankenkassenpflicht und Steuererklärung reichen dir nicht?
Das Ding ist doch, dass du für einen Haufen Sachen zahlen musst von denen du gar nichts hast, da sie sowieso nicht oder nur in lächerlichem Umfang für irgendetwasd aufkommen.
Wenn dein gewöhnlicher Aufenthalt in einen anderen Staat verlegt wird, unterliegst du nicht mehr der Krankenversicherungspflicht, Paragraf 190 Abs. 13 SGB V. Dazu musst du dich nicht abmelden.

Und Steuererklärungspflicht hast du nur unter bestimmten Voraussetzungen.
390 Beiträge · seit 201731. Dez. 2019 ·
Achdoch schrieb:@motoradsilke
Jetzt erst deinen Beitrag gelesen....
Aja die Überlegung Wohnsitz ja nein.
Es gibt Leute, die haben früher oder später vor und hinter sich keine nennenswerte Verwandschaftsgrade mehr. Somit wird das Zweifamilienhaus zu groß und der Verkauf steht an. Der Wunsch besteht im Langzeitreisen.
Warum soll ich wegen einem Wohnsitz eine Wohnung mieten mit entsprechenden Mietpreisen wenn diese gar nicht bewohnt wird.
Warum soll diese teuer zumindest erhaltungsbeheizt werden.
Warum soll ich Strom, Wasser, Müll Grundgebühr bezahlt werden bei einem Verbrauch von 0.
Warum soll ich in der Heimat eine Krankenkasse bezahlen wenn diese in meinem Reiseziel keine Leistung erbringt. JA, die Anwartschaftsversicherung würde ich aufrecht erhalten.
Warum sollte ich steuerpflichtig bleiben, wenn ich länger 180 Tage mich nicht im Inland aufhalte.
Warum soll ich hier jemanden bitten der sich um meine Dinge kümmert die erledigt werden müssen. Bei Mietwohnung Winterdienst vorm Haus oder Treppe wischen oder ich muss dafür bezahlen obwohl ich nichts nutze.
Natürlich ist die Liste nicht vollständig.
Das könnte man jetzt auch als unsozial sehen, aber was ist sozial in der heutigen Zeit.
Um den vorzubeugen.... Ja aber wenn du dann krank ausm Ausland angekrochen kommst dann ist die Gemeinschaft gut für dich aus dem Sozialtopf zu sorgen.... Dafür gibt es eben diese Anwartschaftsversicherung die das Recht des Wiedereintritts in die gesetzliche Krankenversicherung beinhaltet.
VG
Um in Deutschland angemeldet zu bleiben muss man ja keine Wohnung unterhalten.
Es kennt doch Jeder Jemanden, bei dem man sich anmelden kann. Freunde, Familie....

Es ist halt vieles einfacher, wenn man eine Meldeadresse behält, sei es das Bankkonto, die Kreditkarte, volle Rentenzahlung....
Themenstarter232 Beiträge · seit 201931. Dez. 2019 ·
motorradsilke schrieb:
Achdoch schrieb:@motoradsilke
Jetzt erst deinen Beitrag gelesen....
Aja die Überlegung Wohnsitz ja nein.
Es gibt Leute, die haben früher oder später vor und hinter sich keine nennenswerte Verwandschaftsgrade mehr. Somit wird das Zweifamilienhaus zu groß und der Verkauf steht an. Der Wunsch besteht im Langzeitreisen.
Warum soll ich wegen einem Wohnsitz eine Wohnung mieten mit entsprechenden Mietpreisen wenn diese gar nicht bewohnt wird.
Warum soll diese teuer zumindest erhaltungsbeheizt werden.
Warum soll ich Strom, Wasser, Müll Grundgebühr bezahlt werden bei einem Verbrauch von 0.
Warum soll ich in der Heimat eine Krankenkasse bezahlen wenn diese in meinem Reiseziel keine Leistung erbringt. JA, die Anwartschaftsversicherung würde ich aufrecht erhalten.
Warum sollte ich steuerpflichtig bleiben, wenn ich länger 180 Tage mich nicht im Inland aufhalte.
Warum soll ich hier jemanden bitten der sich um meine Dinge kümmert die erledigt werden müssen. Bei Mietwohnung Winterdienst vorm Haus oder Treppe wischen oder ich muss dafür bezahlen obwohl ich nichts nutze.
Natürlich ist die Liste nicht vollständig.
Das könnte man jetzt auch als unsozial sehen, aber was ist sozial in der heutigen Zeit.
Um den vorzubeugen.... Ja aber wenn du dann krank ausm Ausland angekrochen kommst dann ist die Gemeinschaft gut für dich aus dem Sozialtopf zu sorgen.... Dafür gibt es eben diese Anwartschaftsversicherung die das Recht des Wiedereintritts in die gesetzliche Krankenversicherung beinhaltet.
VG
Um in Deutschland angemeldet zu bleiben muss man ja keine Wohnung unterhalten.
Es kennt doch Jeder Jemanden, bei dem man sich anmelden kann. Freunde, Familie....

Es ist halt vieles einfacher, wenn man eine Meldeadresse behält, sei es das Bankkonto, die Kreditkarte, volle Rentenzahlung....
Nein ganz so einfach ist das nicht mehr... Deine erworbenen Rentenansprüche behälst du immer.
Aber siehe hier,das ist derzeit verpflichtend da Meldegesetz.
https://wirelesslife.de/neues-meldegesetz-2015/
390 Beiträge · seit 201731. Dez. 2019 ·
Achdoch schrieb:
motorradsilke schrieb:
Achdoch schrieb:@motoradsilke
Jetzt erst deinen Beitrag gelesen....
Aja die Überlegung Wohnsitz ja nein.
Es gibt Leute, die haben früher oder später vor und hinter sich keine nennenswerte Verwandschaftsgrade mehr. Somit wird das Zweifamilienhaus zu groß und der Verkauf steht an. Der Wunsch besteht im Langzeitreisen.
Warum soll ich wegen einem Wohnsitz eine Wohnung mieten mit entsprechenden Mietpreisen wenn diese gar nicht bewohnt wird.
Warum soll diese teuer zumindest erhaltungsbeheizt werden.
Warum soll ich Strom, Wasser, Müll Grundgebühr bezahlt werden bei einem Verbrauch von 0.
Warum soll ich in der Heimat eine Krankenkasse bezahlen wenn diese in meinem Reiseziel keine Leistung erbringt. JA, die Anwartschaftsversicherung würde ich aufrecht erhalten.
Warum sollte ich steuerpflichtig bleiben, wenn ich länger 180 Tage mich nicht im Inland aufhalte.
Warum soll ich hier jemanden bitten der sich um meine Dinge kümmert die erledigt werden müssen. Bei Mietwohnung Winterdienst vorm Haus oder Treppe wischen oder ich muss dafür bezahlen obwohl ich nichts nutze.
Natürlich ist die Liste nicht vollständig.
Das könnte man jetzt auch als unsozial sehen, aber was ist sozial in der heutigen Zeit.
Um den vorzubeugen.... Ja aber wenn du dann krank ausm Ausland angekrochen kommst dann ist die Gemeinschaft gut für dich aus dem Sozialtopf zu sorgen.... Dafür gibt es eben diese Anwartschaftsversicherung die das Recht des Wiedereintritts in die gesetzliche Krankenversicherung beinhaltet.
VG
Um in Deutschland angemeldet zu bleiben muss man ja keine Wohnung unterhalten.
Es kennt doch Jeder Jemanden, bei dem man sich anmelden kann. Freunde, Familie....

Es ist halt vieles einfacher, wenn man eine Meldeadresse behält, sei es das Bankkonto, die Kreditkarte, volle Rentenzahlung....
Nein ganz so einfach ist das nicht mehr... Deine erworbenen Rentenansprüche behälst du immer.
Aber siehe hier,das ist derzeit verpflichtend da Meldegesetz.
https://wirelesslife.de/neues-meldegesetz-2015/
Ich weiss, aber Papier ist geduldig. Und die Bescheinigung kann ja der Freund, das Familienmitglied ausstellen, das ist legal.
1’097 Beiträge · seit 200901. Jan. 2020 ·
La Leona schrieb:[
Ist es immer noch so dass man sich bei Abmeldung in der CH innerhalb von 3 Monaten in einem anderen Land beim dortigen Konsulat anmelden muss?
Davon ist mir nichts bekannt aber wir haben auch noch nicht alle Details geklärt.
In der Schweiz bleibst du versicherungspflichtig bei Abmeldung bis du dich neu angemeldet hast, soviel weiss ich (inklusive der int. Kostenübernahme mit allen Beschränkungen).
Die Familie war seit 2.5 jahren unterwegs als wir sie trafen und sie haben nur von Abmeldung aber nicht von Anmeldung gesprochen.
Sie waren im Spätsommer zurück und als wir sie auf einen Kaffee treffen wollten (sie wohnten 15 Minuten von uns zu Hausae entfernt), bekamen wir die Nachricht, dass sie zurückgeflogen sind und es hier nicht ausgehalten haben...

Ich werde sie kontaktieren und mich erkundigen wie sie das genau gemacht haben und wie die Faktenlage genau ist.
2’780 Beiträge · seit 200702. Jan. 2020 ·
@Seyko: ich frage deshalb weil ich mich leider nur vage erinnere ob es bei mir damals noch so war als ich mich in der Schweiz abmeldete. Leider gibt es von der damaligen Zeit keinen papertrail , ist alles verloren gegangen. Ich weiss aber mit Sicherheit dass ich mich in mindestens vier Ländern innerhalb von insgesamt acht Jahren anmeldete und in etwa doppelt so vielen Ländern wenigstens "meldete". Damals gab es noch keine digitalen Nomaden, nur Nomaden, und die Schweizer Botschaften und Konsulate waren immer sehr interssiert zu wissen wo und ob sich SchweizerInnen aufhalten, vorallem wegen Notsituationen, Unruhen, etc. Ob die Meldepflicht wirklich bestand weiss ich nicht mehr. Worte wie Quellensteuer habe ich noch im Hinterkopf...
Gruss Leona