In letzter Zeit gibt es im Forum immer wieder "Diskussionen" zum Thema; "Diskriminierung.....bis hin zum Rassismus".
Dieses Thema wird in Westeuropa (aus teilweise sehr guten Gründen) besonders kritisch gesehen, aber man fragt sich doch, ob sich nicht eine gewisse Überempfindlichkeit entwickelt hat, die dazu führt, dass bei gewissen Stichwörter, (ähnlich wie beim Pawlovschen Hund) die schon fast fest verdrahtete Reaktion, unwillkürlich und ohne gross nachzudenken, kommt!?
Natürlich sagt jeder z.B., dass mir meine unmittelbare Familie am nächsten steht.....ganz normal und von jedem vollkommen nachvollziehbar. Von diesem Punkt aus, führt aber eine lückenlose "Kausalkette" über meine Stadt, mein Land, mein Fussballverein, meine Kirchengemeinde zu meine Hautfarbe.....und.....schon ist man tief im Bereich des Rassismus!
Wenn ich bevorzuge, dass die deutsche Nationalmanschaft bei der WM gegen den Niederländern gewinnt, ist das schon Nazionalismus? Dabei stehen sich viele Niederländer und z.B. Niedersachsen, rein "genetisch" gesehen, viel näher als besagte Niedersachsen mit z.B. Bayern!
Ist es O.K. sich als "Düsseldorfer" zu fühlen? Als Deutscher? Europäer? Katholik? Muslim?.....auch wenn im letzteren Fall mit dem tiefen Glauben und einer besonders pragmatischen Auslegung, fast gezwungenermassen das Shariah-Recht dem deutschen Grundgesetz vorzuziehen ist? Ich denke viele von uns würden hierbei sehr "allergisch" reagieren!
An welcher Stelle "rutscht" die ganz normale "Identifikation" mit der "Gruppe" in einen Bereich in dem man von "ungesunde" Diskriminierung oder gar Rassismus sprechen kann/muss?....eben; "Down the slippery slope.....!"
Wie wäre es mit BVB-Fan? Bayern München Ultra? Bengalos? Mollies?.....
Machen wir jetzt einmal den Schritt ins südliche Afrika.....
Dort gab es Rassismus und Diskriminierung.....nein....."gibt" es Rassismus und Diskriminierung; damals so, nun anders herum!
Ist die heutige Situation zu rechtfertigen? Rechtfertigt ein "Unrecht" ein weiteres Unrecht?
Mit welchem moralischen Recht werden heute weisse Farmer enteignet, nur weil vielleicht vor 20 Generationen ein Weisser einem Schwarzen das Land genommen hat? Der Weisse hat mit dem ursprünglichen "Täter" nur die Hautfarbe in gemein, so, wie der Schwarze lediglich diese Eigenschaft mit dem ursprünglichen "Geschädigten" teilt! Das ist Sippenhaft ins Exrem getrieben und geht gar nicht!
(Nebenbei ist noch anzumerken, dass der Begriff des "Landbesitzes" erst mit den Europäern ins südliche Afrika gekommen ist)
Sollten wir vielleicht die Römer auf "Wiedergutmachung" verklagen, weil die Vorfahren eben dieser vor 2000 Jahren in Germanien eingefallen sind und im Lande unserer Vorfahren gewütet haben?
Einmal mehr zeigt sich, dass eine gewisse Zurückhaltung und reifliche Überlegung auch bei diesem Thema durchaus angebracht ist!
Liebe Grüsse,
Ulli
Dieses Thema wird in Westeuropa (aus teilweise sehr guten Gründen) besonders kritisch gesehen, aber man fragt sich doch, ob sich nicht eine gewisse Überempfindlichkeit entwickelt hat, die dazu führt, dass bei gewissen Stichwörter, (ähnlich wie beim Pawlovschen Hund) die schon fast fest verdrahtete Reaktion, unwillkürlich und ohne gross nachzudenken, kommt!?
Natürlich sagt jeder z.B., dass mir meine unmittelbare Familie am nächsten steht.....ganz normal und von jedem vollkommen nachvollziehbar. Von diesem Punkt aus, führt aber eine lückenlose "Kausalkette" über meine Stadt, mein Land, mein Fussballverein, meine Kirchengemeinde zu meine Hautfarbe.....und.....schon ist man tief im Bereich des Rassismus!
Wenn ich bevorzuge, dass die deutsche Nationalmanschaft bei der WM gegen den Niederländern gewinnt, ist das schon Nazionalismus? Dabei stehen sich viele Niederländer und z.B. Niedersachsen, rein "genetisch" gesehen, viel näher als besagte Niedersachsen mit z.B. Bayern!
Ist es O.K. sich als "Düsseldorfer" zu fühlen? Als Deutscher? Europäer? Katholik? Muslim?.....auch wenn im letzteren Fall mit dem tiefen Glauben und einer besonders pragmatischen Auslegung, fast gezwungenermassen das Shariah-Recht dem deutschen Grundgesetz vorzuziehen ist? Ich denke viele von uns würden hierbei sehr "allergisch" reagieren!
An welcher Stelle "rutscht" die ganz normale "Identifikation" mit der "Gruppe" in einen Bereich in dem man von "ungesunde" Diskriminierung oder gar Rassismus sprechen kann/muss?....eben; "Down the slippery slope.....!"
Wie wäre es mit BVB-Fan? Bayern München Ultra? Bengalos? Mollies?.....
Machen wir jetzt einmal den Schritt ins südliche Afrika.....
Dort gab es Rassismus und Diskriminierung.....nein....."gibt" es Rassismus und Diskriminierung; damals so, nun anders herum!
Ist die heutige Situation zu rechtfertigen? Rechtfertigt ein "Unrecht" ein weiteres Unrecht?
Mit welchem moralischen Recht werden heute weisse Farmer enteignet, nur weil vielleicht vor 20 Generationen ein Weisser einem Schwarzen das Land genommen hat? Der Weisse hat mit dem ursprünglichen "Täter" nur die Hautfarbe in gemein, so, wie der Schwarze lediglich diese Eigenschaft mit dem ursprünglichen "Geschädigten" teilt! Das ist Sippenhaft ins Exrem getrieben und geht gar nicht!
(Nebenbei ist noch anzumerken, dass der Begriff des "Landbesitzes" erst mit den Europäern ins südliche Afrika gekommen ist)
Sollten wir vielleicht die Römer auf "Wiedergutmachung" verklagen, weil die Vorfahren eben dieser vor 2000 Jahren in Germanien eingefallen sind und im Lande unserer Vorfahren gewütet haben?
Einmal mehr zeigt sich, dass eine gewisse Zurückhaltung und reifliche Überlegung auch bei diesem Thema durchaus angebracht ist!
Liebe Grüsse,
Ulli
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz