Namibia und Botswana

Reisebericht 224 Antworten · 33,6k Aufrufe · gestartet 04. Sept. 2019 von Luigi15
Themenstarter411 Beiträge · seit 201930. Sept. 2019 · #122
Guten Morgen Konni - ja, Koinachas und der alte Leo... das gibts relativ häufig zu sehen, der streunt dort ständig herum; wir hatten diesmal Glück, weil auch die vier Geparden-Brüder(?) eigentlich immer irgendwo in der Gegend waren; wir hatten sie auch am darauffolgenden Tag nochmals beobachten dürfen. Dass der Kill aber in unmittelbarer Nähe zur Straße war - das ist unheimliches Glück - ebenso wie die Uhrzeit, perfekt im Abendlicht.... Grüße aus einem sonnigen und warmen Wien, Peter
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2019
2'530 Beiträge · seit 201130. Sept. 2019 · #123
Hallo Peter

Ganz super Reisebericht und auch ganz spitze geschrieben mit ganz tollen Bildern. Danke.

Ich nehme an das Ihr nicht im Museum in Möwe Bay wart.
Wer mal da ist, oder auch zur Shipwreck Lodge unterwegs ist, kann ruhig im 'Ort' nach dem Schlüssel fragen. Man hinterläßt dann einen Tip fürs Viewing. Eine Stunde sollte reichen. Die Artikel im Museum wurden über viele viele Jahre von früheren Naturschutzbeamten und der Polizei dort zusammengetragen.

Diese Bilder habe ich Dez 2012 gemacht. Wenn es interessiert.













Nach Deinem Bild zu urteilen habe ich das Gefühl es zerfällt langsam, war bei uns schon nicht mehr ganz in Schuß.
Best Regards Adolf Conservation is our passion! Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'! Sponsor of Desert Elephant Conservation. Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA. Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2019
403 Beiträge · seit 200630. Sept. 2019 · #124
Luigi15 schrieb: Dass der Kill aber in unmittelbarer Nähe zur Straße war - das ist unheimliches Glück - ebenso wie die Uhrzeit, perfekt im Abendlicht.... Grüße aus einem sonnigen und warmen Wien, Peter
Hallo Peter

Dieses Glück hatten wir auch vor drei Jahren in der Nähe vom Urikaruus / KTP direkt am Weg.
Fünf Löwen rissen ein Gnus.
Das war für uns schon etwas Besonderes.

Gruss Margrit
8'672 Beiträge · seit 201030. Sept. 2019 · #126
Hallo Peter,

ist dir das nicht ein bisschen peinlich mit den vielen Sichtungen? 😊 🙄 🤪 😄

Ich will gar nicht drüber nachdenken, was deine Trümpfe im Ärmel noch sind, sonst werde ich womöglich noch neidisch 🤢

Aber es sei dir gegönnt 😎 - zumal du das alles ja in Form von tollen Fotos mit uns teilst 🙂 .

Vielen Dank dafür und liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2019
423 Beiträge · seit 201330. Sept. 2019 · #127
Lieber Peter
einfach Wahnsinn was ihr für ein Sichtungs-Glück hattet. Die Vorfreude auf unsere Namibiareise steigt von Tag zu Tag, wenn ich deine tollen Bilder sehe. Es macht mir nur etwas Sorgen, dass die Tiere im Etosha bald nicht mehr genug Futter haben, da schon im Juli/August sehr sehr trocken war, - vielleicht gibt es bis im November ein paar Gewitter, dass bald wieder etwas wachsen kann.
Ich bin gespannt, was du uns noch für Überraschungen und tolle Fotos in deinem Bericht bringen wirst.
Liebe Grüsse Regina
Reiseberichte: 2015 - von Kapstadt nach Windhoek durch den KTP 2017 - der Leopard kommt nur am Sonntag... 2019 - Namibia Nov.2019 - auf der Suche der Lone Men 2021 - vom Winde verweht - Skeleton Coast Campingtour
Themenstarter411 Beiträge · seit 201901. Okt. 2019 · #128
Einen wunderschönen guten Morgen in die Runde und ein großes Dankeschön für die vielen aufmunternden und lobenden Worte!
@ Cruiser: Wie dein Bild zeigt, hattest du strahlenden Sonnenschein in Möwe Bay... 😁 bei uns war es doch eher etwas nebelig... ja, du hast Recht, wir waren nicht im Museum, wir hätten das aber durchaus machen sollen - es wurde uns auch angeboten; wie man auf deinen Bildern sieht, wäre das auch sehr interessant gewesen - danke dafür!
@ Margrit: ich kann mir durchaus vorstellen, dass euer Löwenkill im KTP etwas ganz Besonderes gewesen sein muss - ich hätte nie gadacht, dass da eine derartige Power im Spiel ist, das war für mich eigentlich das Beeindruckendste; es ist eben nur wenigen vergönnt, das wirklich live erleben zu dürfen - umso dankbarer muss man dafür sein!
@ Martin: Danke, dass dir meine Bilder zusagen - auf der anderen Seite steht aber, dass man immer nur das fotografieren kann, das da ist - also hängt wieder alles mit dem Sichtungsglück zusammen bzw. mit dem Glück zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle gewesen zu sein!
@ Bele: natürlich ist es ein wenig "peinlich" wenn man bei einer Reise derartig viel Sehenswertes vor die Linse bekommt - aber noch viel peinlicher wäre es mir, einen Reisebericht zu verfassen und nichts gesehen zu haben...
@ Regina: du hast recht, dass wir bei dieser Reise viel Sichtungsglück hatten - ich habe vielmehr schon von einem Sichtungs-Flow gesprochen, denn immer dann, wenn wir nicht gewagt hatten an etwas Neues zu denken, stand er/sie/es auch schon da... es war tatsächlich etwas eigenartig - aber wir haben das wohlwollend 😉 mitgenommen.
Allen einen schönen, nicht zu anstrengenden Tag!
LG, Peter
Themenstarter411 Beiträge · seit 201905. Okt. 2019 · #129
Tag 10 – 18. Juli 2019

Eigentlich haben wir im Etosha-Nationalpark bereits alles erledigt… Wir haben nach den zweieinhalb Tagen, die wir nun hier im Park verbracht hatten, mehr gesehen als wir jemals zu hoffen gewagt hatten. Die drei Großkatzen sind abgehakt, zusätzlich wurden auch schon Hyäne und Erdwolf gesichtet, Elefanten, Giraffen, Gnus, Zebras und jede Menge Antilopen – ach ja, die Spitzmaulnashörner nicht zu vergessen… Es waren aber nicht nur die Sichtungen an sich, die uns so glücklich stimmten – es war auch das wie wir etwas gesehen hatten… Was sollte uns also dazu bewegen, heute nochmals herumzufahren? Es war ja ohnehin nicht damit zu rechnen, dass noch irgendetwas imstande sein könnte, weiteres Adrenalin ausschütten zu lassen. Es liegt auf der anderen Seite aber nicht in unserem Naturell herumzusitzen und nichts zu tun. Wir hatten also noch einen ganzen Tag im Etosha-Park und den wollten wir natürlich nutzen – egal was vor die Linse kommen sollte, alles konnte als „Zugabe“ gesehen werden, wir verspürten definitiv keinen Druck mehr, irgendetwas Bestimmtes unbedingt sehen zu wollen – wir konnten die ganze Angelegenheit locker angehen, darin lag sicher ein gewisser Vorteil.
Eines wollten wir aber dezidiert nicht: Lange Wege zurücklegen. Am kommenden Tag wartet auf uns ein langer Fahrtag in den äußersten Norden, bis an den Okavango. Das bedeutete, dass wir diesen letzten Etosha-Tag dazu verwenden wollten, die Gegend rund um Namutoni noch besser kennenzulernen. Dazu bot es sich natürlich an, die Wasserlöcher, an denen wir gestern so großartige Sichtungen hatten, nochmals aufzusuchen, aber auch eine Fahrt rund um die Fisher‘s Pan oder nach Groot- und Klein-Okevi wären ideal.
Nach dem Frühstück, das wir wieder kurz vor 7:00 Uhr im Restaurant einnahmen, machten wir uns startklar. Um 7:30 – zur Gate-Öffnung – ging es los. Zunächst wollten wir schauen, ob vom Gepardenkill des Vortages noch etwas übrig wäre – also fuhren wir, übrigens als einziges Auto, Richtung Westen. An der Abzweigung nach Chudob konnten wir sehen, dass auch der letzte Rest vom Springbock verschwunden war, ebenso wie die vier Geparde. Dafür marschierten drei Tüpfelhyänen von der Pfanne kommend an uns vorbei.

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Der Tag hatte schon einmal gut angefangen. Wir entscheiden uns dazu, zum Wasserloch Koinachas zurückzufahren, vielleicht würde sich ja eine Sichtung des Leoparden dort wiederholen lassen. Entlang des Weges störten wir einen Springbock bei der Morgen-Toilette…

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Es gab in Koinachas zwar keinen Leo, aber die vier Geparde vom Vortag lagen bzw. saßen an der Nordseite des Wasserloches. Welches unglaubliche Glücksgefühl, diese wunderschönen Tiere noch einmal sehen zu dürfen. Da die Sonne die Szenerie noch nicht völlig ausleuchtete, waren Teile der Katzen in relativ schlechtem Licht. Als einige Springböcke Richtung Wasserstelle kamen, sprangen plötzlich zwei Geparde auf und schossen in einem Wahnsinnstempo davon. Unglaublich, wie diese Tiere beschleunigen… es war dies das erste Mal, dass wir jagende Geparde beobachten konnten. Da auch die Springböcke nicht unbedingt langsam sind, zudem einen doch einigermaßen großen Vorsprung mitbrachten, standen wir schließlich an einem verwaisten Wasserloch. Ich bin mir bewusst, dass diese Bilder fototechnisch nicht das Gelbe vom Ei sind, bei dem wenigen Licht und dem Tempo aber auch kein Wunder – sie demonstrieren aber mMn dennoch eindrucksvoll die vorgefundene Situation!
Die Geparde sahen wir viel später noch einmal am Rand der Fisher’s Pan, jedoch in sehr großer Entfernung. Hier am Wasserloch waren momentan nur mehr ein Damara-Rotschnabel-Toko, ein Waffenkiebitz und ein Gelbschnabel-Toko zu sehen.

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Dieser Vormittag hatte sich schon jetzt mehr als gelohnt. Wir hatten innerhalb einer Stunde mehr gesehen, als an so manch ganzen Tag im Etosha Nationalpark in früheren Jahren. Unser nächstes Ziel war Klein Namutoni, das sich jedoch einmal mehr ohne Tiere präsentierte. Da wir am Vortag so schöne Aufnahmen mit den Dikdiks machen konnten, bogen wir auch heute wieder dort ein. Wir waren noch nicht weit von Klein Namutoni entfernt, als wir Tüpfelhyänen im Gebüsch ausmachen konnten. Wir stoppten den Wagen und genossen es, den mit sich beschäftigten Tieren zuzusehen… Nachdem wir uns von den Hyänen losgerissen hatten, trafen wir entlang des Weges natürlich auch noch auf einige Dikdik. Auf einem Erdhügel saß zudem eine Meckergrasmücke.

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Zurück an der Hauptstraße fuhren wir nun weiter nach Twee Palms, also rund um die Fisher’s Pan. Eigentlich gingen wir nicht davon aus, hier besonders viel sehen zu können – die Geparde, denen man gelegentlich hier begegnet, hatten wir schon zuvor bei Koinachas aufgestöbert – dennoch reizt mich diese Fahrt immer wieder auch aus landschaftlicher Sicht. In der Folge zeige ich hier einige der Bilder, die während dieser Fahrt entstanden waren. Wie schon von Vorpostern angemerkt, ist die „Landmarke Twee Palms“ inzwischen von der Landkarte verschwunden. Vielleicht wird künftig aber über „Een Palm“ geschrieben…

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Von der Fisher’s Pan kommend fuhren wir schließlich noch die Wasserstellen Groot und Klein Okevi an, die ich beide als ausgesprochen fotogen erlebte. An der Kreuzung zwischen Hauptstraße und Stichstraße nach Groot Okevi stand ein weiteres Auto und beide Insassen lehnten am Fenster der Beifahrerseite – ein sicheres Indiz, dass im wahrsten Sinn des Wortes etwas „im Busch“ ist… Wir stoppten unmittelbar hinter dem Wagen und scannten die Gegend – da sahen wir ein Nashorn (oder zumindest Teile von ihm): Erst im zweiten Moment registrierte ich, dass es sich bei diesem Tier, das zum überwiegenden Teil in den Büschen lag, um ein Breitmaulnashorn handelte – die überhaupt erste Sichtung dieser Spezies für mich in diesem Nationalpark. Die Tiere, die sich bisher vor die Linse bekommen hatte, waren ausschließlich sogenannte Black Rhinos gewesen – umso mehr freuten wir uns über diese Sichtung, zumal der Kopf des Tieres wunderschön im Sonnenlicht leuchtete…

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Es folgte noch ein kurzer Stopp in Klein Okevi, wo wir eine Vielzahl verschiedener Vögel beobachten konnten. Egal ob Rotbauchwürger, Weißscheitelwürger, Helmperlhuhn oder Gabelracke, Riesentrappe oder Weißbrauenrötel, wir waren euphorisch beim Beobachten. An der Wasserstelle selbst war eine Kudu-Familie anwesend.

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Nun entschieden wir uns dazu, im nahen Fort Namutoni eine Pause einzulegen. Die Sichtungsfee war heute wieder mehr als gnädig gewesen – auch sie hatte sich eine Pause verdient. Im Schatten unserer Terrasse genossen wir das Eis, das wir uns im kleinen, aber gut sortierten Kiosk besorgt hatten.

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Natürlich wollten wir auch am späteren Nachmittag nochmals zu einer kurzen Pirschfahrt aufbrechen, die uns wieder nach Chudob führen sollte.

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Auch diesmal wurden wir nicht enttäuscht, es gab wie immer eine ganze Reihe verschiedener Tiere, die diese Wasserstelle aufsuchten. Besonders interessant war das Verhalten der Springböcke, von denen einige ihrem Namen alle Ehre machten. Es ist wirklich erstaunlich, wie hoch diese zierlichen Antilopen springen können. Einer dieser Springböcke war derartig übermütig, dass er bis zum Hals im Schlamm stecken blieb. Als alle Beobachter schon mit dem Schlimmsten rechneten, kam eine Dame der Naturschutzbehörde und zog das bereits total entkräftete Tier heraus… Einerseits freuten wir uns natürlich über die Hilfestellung, andererseits entbrannte im Wagen eine Diskussion darüber, wieweit in einem Nationalpark in natürliches Geschehen eingegriffen werden darf oder soll…
Jedenfalls genossen wir einen weiteren spannenden Nachmittag in diesem Paradies – sofern man bei der Trockenheit des heurigen Jahres noch von einem solchen sprechen kann. Denn eines war uns in den paar Tagen im Etosha-Nationalpark bewusst geworden: Der einzig wirklich limitierende Faktor in unserem Leben scheint das Wasser zu sein. Auf dem Weg zur Chodob-Wasserstelle trafen wir auch wieder den Nashorn-Bullen vom Vortag, den mit den gestutzten Hörnern und dem Sender am Fuß.

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Heute reizten wir das wunderschöne Spätnachmittagslicht nicht ganz so sehr aus, dennoch lagen Teile des Parks bereits im Schatten, als wir die Fahrt zurück zum Fort Namutoni antraten. Das Abendessen nahmen wir im Restaurant des Camps ein. Die fantastischen Sichtungen, die wir in den vergangenen Tagen im Park erleben durften, ließen uns die Qualität des Essens vermutlich etwas besser bewerten… Morgen geht es weiter in den Norden Namibias, wir treten die lange Fahrt an den Okavango an. Bis bald!
zuletzt bearbeitet 10. Juni 2022
1'822 Beiträge · seit 201606. Okt. 2019 · #130
Lieber Peter,
ein Wahnsinnsglück hattet ihr - das reicht locker für zwei Touren!
Und die Fotos sind gewohnt schön - auch die Geparden!

Jetzt bin ich auf Okavango und Co gespannt.

LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
42 Beiträge · seit 201906. Okt. 2019 · #131
Danke für den tollen Reisebericht, die Sichtungen sind wirklich sensationell.

Wir haben vor zwei Monaten auch einen Springbock an dem Wasserloch im Schwamm gesehen. Der steckte da über mehrere Stunden fest und wurde zwischendurch noch von einigen Elefanten in Panik versetzt. Wirklich eine schwierige Diskussion, wie man mit dem Tier dann umgeht. "Unser" Springbock steckte auf jeden Fall über mehrere Stunden fest.
49 Beiträge · seit 201806. Okt. 2019 · #132
Oh wow, die Fotos der Spitzkoppe und auch der Lodge sind ja atemberaubend schön. Hätte ich die vor unserer Planung (wir fahren in zwei Wochen) gesehen, hätte ich diese Lodge mit Sicherheit gebucht.
Vielen lieben Dank
49 Beiträge · seit 201806. Okt. 2019 · #133
Lieber Peter,
ich habe gerade wie gebannt deinen RB in einem Rutsch durchgelesen und bin total begeistert. Wenn uns die Sichtungsfee auch nur halb so gut gesonnen ist bin ich schon zufrieden. Da wir im letzten Jahr im Kruger NP waren und viel gesehen haben, dachte ich eigentlich dass ich ganz entspannt bin was die Sichtungen angeht, doch jetzt ist mein (Foto)Jagdfieber entbrannt.....
Herzlichen Dank für den tollen Bericht. Werde dir natürlich weiterhin folgen
Liebe Grüße
Sonja
8'672 Beiträge · seit 201006. Okt. 2019 · #134
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Luigi15 schrieb: Ich bin mir bewusst, dass diese Bilder fototechnisch nicht das Gelbe vom Ei sind,
Ja, das ist schon ziemlicher Murks 😊 !................. 😄 😄 😄 😄 Nein, mal ernsthaft - super eingefangen, wie der hintere Gepard da ins Licht springt. Apropos Licht, wo nimmst du immer diese schöne Beleuchtung her ??? 😮

Und das ist einfach nur süß 😘

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Danke für die gute Unterhaltung bei diesem Regenwetter!

Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2019
5'479 Beiträge · seit 200907. Okt. 2019 · #135
Hallo Peter,

wirklich beeindruckend, was Ihr im Etosha NP alles gesehen und erlebt habt. Geparden habe ich dort noch nie gesehen.

Bei der Aktion mit dem Springbock vermute ich mal, dass es weniger darum ging den Springbock zu retten (denn von denen gibt es jede Menge), als vielmehr den Touristen an diesem sehr beliebten Wasserloch den Anblick des langsam verreckenden Tieres zu ersparen.

Alles Gute
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
217 Beiträge · seit 201307. Okt. 2019 · #136
Hallo,
Vielen dank für deinen Bericht mit den super Fotos. Mit welcher Kamera fotografierst du?
(Habe es vielleicht überlesen)
Viele Grüße von Gila
Themenstarter411 Beiträge · seit 201907. Okt. 2019 · #137
Einen guten Wochenstart in die Namibia-Runde!
@ Sascha: super, dass du immer noch mitliest, dass es dir nicht schon zu langweilig geworden ist, da du ja selbst so viele wunderbare Erlebnisse aus Namibia mitgebracht hast; es stimmt, dass diese Reise unter einem ganz besonderen Stern stand und wohl kaum getoppt werden kann
@ Tomlinson 2: der junge Springbock in Chudob steckte lange Zeit im Sumpf, wir sahen ihn fast den gesamten Nachmittag dort; er mühte sich anfangs extrem, um sich aus der misslichen Lage zu befreien, geriet dadurch aber offenbar noch tiefer in den Morast. Abends waren im Hintergrund schließlich schon mehrere Hyänen sichtbar, die offensichtlich auf die Situation aufmerksam geworden waren... eigentlich warteten alle Reisenden bereits darauf, dass es zu einem Angriff kommen würde; dann erschien jedoch die vielleicht von anderen Reisenden informierte Dame und zog das Tier heraus; aufgrund der Entkräftung konnte sich der Springbock aber kaum auf den Beinen halten und wurde auch, etwas entfernt vom Wasserloch, sofort von Schakalen angefallen - das Schicksal schien also ohnehin besiegelt... aber natürlich nicht direkt vor den Augen der Gäste - das war wohl (vgl. Thomas) das Ansinnen; super, dass du dem Bericht folgst!
@ Sonja: danke, dass du mit uns reist - ja, die Spitzkoppe ist immer eine Reise wert, die Lodge dort ganz großartig - aber auch die Stellplätze für Camper sind dort sehr speziell und toll; derzeit sind bedingt durch die Trockenheit extrem viele Tiere im Etosha-Park zu sehen, ihr werdet eure helle Freude haben... Viel Glück und eine wunderbare Reise!
@ Bele: die Geparde waren sehr schwierig zu fotografieren, sie sind auch, wenn man sie weit genug vergrößert, nicht ganz scharf - das ist der Tatsache geschuldet, dass sie weit entfernt, in schwierigem Licht sehr schnell unterwegs waren - das habe ich gemeint... die Hyänen gingen extrem sozial miteinander um, es war offenbar ein älterer Bruder, der auf die jüngeren Geschwister aufpasste - und sich alles gefallen ließ, auch, dass sie ihm in die Ohren bissen... einfach trollige Kerle, die Hyänen!
@ Thomas: wie oben bereits an Tomlinson 2 ausgeführt: mir war das Verhalten schon irgendwie erklärbar, nur es nutzte eben nur bedingt, da das Tier zu entkräftet war, um wirklich weiterleben zu können; der Tod durch die Schakale (?) war vermutlich nur bedingt leichter; insgesamt eine interessante Sache, wie man in einem Nationalpark mit derartigen Situationen umgehen sollte... dazu gibt es sicher mehrere Herangehensweisen
@ Gila: danke, dass auch du dabei bist; ich fotografiere mit einer Canon 5D;
Ich wünsche allen eine möglichst angenehme Arbeitswoche, bis bald
Peter
1'425 Beiträge · seit 201507. Okt. 2019 · #138
Hi Peter,

ich kann mich nur wiederholen, deine Begegnungen machen sprachlos! Hyänencubs stehen noch immer gaaaanz weit oben auf meiner Wunschliste - naja und Geparde in freier Wildbahn sowieso.

Mit dem Springbock sehe ich es ähnlich wie Thomas. Es gibt nun mal Touristen, denen nicht klar ist, dass dies der Lauf der Natur ist und dann der Aufschrei groß wird, wenn man den Tieren nicht hilft. Andererseits kann ich mir auch vorstellen, dass man ein totes Tier im Wasser vermeiden möchte, da dies ohnehin schon knapp genug ist. Auch wenn die Aasfresser ihren Job gut machen, gelangen trotzdem noch Giftstoffe ins Wasser. Und so wie an dieser Stelle das Wasser immer mehr zurück geht, war das nicht das letzte Tier, was stecken bleibt.

Liebe Grüße
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
zuletzt bearbeitet 07. Okt. 2019
3'383 Beiträge · seit 200908. Okt. 2019 · #139
Hallo Peter,

hab vielen Dank für diesen wirklich packenden Reisebericht. Ich weiß aus eigener Erfahrung, welche Mühen dahinterstecken, einen derart ausführlichen und tollen Bericht hier ins Forum reinzustellen.

Deine Bilder sind unglaublich schön, und über Euer Sichtungsglück sag ich lieber "nix". 😉

Danke nochmals. Es macht Spaß, mit Euch mitzureisen.

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
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Themenstarter411 Beiträge · seit 201909. Okt. 2019 · #140
Guten Morgen Laura - da wirst du sicher richtig liegen - daran hab ich nicht gedacht, dass natürlich ein totes Tioer in einem Wasserloch, das derartig notwendig ist, nicht unbedingt ein Vorteil ist... du wirst die Geparde sichger noch sehen können, du bist ja ohnehin eine Vielreisende im südlichen Afrika - ist sicher nur eine Frage der Zeit.
Alles Liebe, Peter