Botswana Juli 2019: Erfahrungen, Eindrücke, Tipps

13 Antworten · 4'171 Aufrufe · gestartet 19. Juli 2019 von wojnar
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Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #1
Wir sind gerade zurück von unserer Reise aus Botswana. Vorweg: es war wunderschön, beeindruckend und natürlich viel zu kurz; aber länger geht leider nicht.
Ich möchte keinen klassischen Reisebericht schreiben, aber unsere Eindrücke, Erfahrungen schildern, eventuell den einen oder anderen Tipp geben für jene, die gerade planen; nicht nur, aber besonders für jene, die das erste Mal (so wie wir) nach Botswana reisen. Ich habe hier so manchen Rat gesucht – vielleicht ist ja jetzt was für andere dabei.
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #2
Unsere Reiseroute: 14 Tage „Highlights“ Botswanas
Tag 1: Ankunft in Johannesburg; Autoübernahme, kurzer Einkauf, Fahrt bis Bela Bela; Buyskop Lodge
Tag 2: Über den Grenzübergang Stockpoort bis ins Khama Rhino Ressort; Einkauf in Serowe
Tag 3: Fahrt ins CKGR; Campsite Kori 4
Tag 4: Sunday Pan; Leopard Pan, Passarge Valley; Passarge Nr.3
Tag 5: Passarge waterhole, Tau Pan, Cutline zu Kori 1; Abstecher ins deception valley
Tag 5: über Rakops zum Boteti River Camp; tanken und einkaufen in Rakops
Tag 6: durch den Makgadikgadi, zu den Baines Baobab, Nxai South Camping
Tag 7: Game Drive im Nxai, Fahrt nach Maun, einkaufen, Campingsite des Sedia Hotels
Tag 8: Versuch einer Mokorotour, da kein Wasser sind wir früh auf der Kaziniiki Campsite
Tag 9: Black pool, Xinii Lagoons im Moremi, auf der Diritissima vom South Gate zum North Gate, Khwai Villa
Tag 9: Mokoro Tour; Chillen auf der Terrasse, Game Drive am Fluss; Khwai Villa
Tag 10: Fahrt nach Savuti
Tag 11: morgendlicher Game Drive, weiter zur Muchenje Campsite
Tag12: über die River Front nach Kasane; Chobe Safari Lodge; private Boottrip am Nachmittag
Tag 13: Tagesausflug Vic Falls, Chobe Safari Lodge
Tag 14: Autorückgabe in Kasane, Rückflug über Johannesburg
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #3
Route, Reisezeit
Am Anfang waren einige längere Fahrstrecken dabei – das war uns bewusst, stört uns an sich auch nicht. Etwas „stressig“ wurde es durch die kurzen Tage im Winter, da wir (auch aus Temperaturgründen) nicht im Dunkeln essen wollten. Anfangs war es um 18:00 dunkel und kalt.
Auch wenn es vor allem im Süden in der Nacht wirklich kalt war (knapp unter 0°), hat die Reisezeit gepasst. Tagsüber sehr angenehm, keine Mücken, kein Gedanke an Malaria. Am Abend halt einige Schichten, Daunenjacke, Haube und nahe ans Feuer.
Der volle Tag am Khwai hat uns sehr gefallen, war zwischendurch entspannend, auch unsere Kinder haben diesen Tag genossen und haben uns alleine nachmittags auf Pirschfahrt gehen lassen. Ansonsten haben die einzelnen Nächte gut gepasst, Dachzelt abbauen muss man sowieso und tagelange Pirschfahrten wären uns wahrscheinlich alle etwas zu viel geworden.
Wir haben den Grenzübergang bei Stockpoort gewählt – nichts los, sehr freundlich, alles in 20 min erledigt (5 Personen, 2 Autos). Auf südafrikanischer Seite Teer bis zur Grenze, dann etwa 30km Gravel, gut zu fahren, später recht viel Verkehr.
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #4
Autoentscheidung, Vermieter, Ausstattung
Wir haben über Kwenda gebucht, Autos bei bushlore. Da wir zu fünft sind (zwei erwachsene Kinder, ein 13jähriger) haben wir lange überlegt, wie wir mit den Autos tun. Letztlich wurden es 2 Hilux mit 3 Dachzelten. Natürlich teurer als ein Auto, aber es war eine gute Entscheidung. Alle fünf in einem Auto – ich glaube, das wäre sehr mühsam gewesen. Wir hatten Walkie Talkies dabei, so konnte man durchgehend miteinander kommunizieren, das war sehr praktisch.
Die Autos waren fast neu, sehr gut ausgestattet (einzige Mankos: 1. auf eine der beiden Gaskartuschen wäre eine Lampe ganz praktisch gewesen. Als Campinglampe war eine große LED Leuchte zum Anhängen an die Autobatterie dabei. Die war nicht schlecht, als Tischlampe aber nicht zu gebrauchen; wir hatten aber eine eigene mit 2. das zweite Reserverad war unter dem Auto – nimmt ein bisschen Bodenfreiheit)
150l Tank, 60l Wasser, Sandmatten, Kompressor, 2 große Gaskartuschen, gute Campingausstattung pro Auto
Die Übergabe war effizient und genau, Rückgabe in 10 min erledigt.
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #5
Fahrbedingungen, Navigation
Es war sehr, sehr trocken, kaum wo Wasser; tlw tiefsandige Abschnitte, mit Luftablassen aber gab es keine Probleme. (Einmal ist mein Mann doch hängen geblieben, weil er bei einer sehr tiefsandigen, etwas ansteigenden Piste nicht aufgepasst hat und als zweites Auto hinter einem LKW so stark abbremsen musste, dass er sich ziemlich eingegraben hat. Mein Sohn im Auto davor hat es gerade noch geschafft – was ihn natürlich gefreut hat )
Entgegen den Ankündigungen haben wir die Zufahrt zum Matswere Gate als harmlos empfunden, war in etwa 1:10 recht gut zu fahren. Dagegen ist die Cutline (Tau Pan Richtung Kori ) tlw sehr tiefsandig und unangenehm gewesen)
Zufahrt Nxai South: breite Piste, tiefer Sand, gepaart mit Wellblech. Kein Problem zu fahren, aber etwas mühsam.
Ansonsten war es mit ein wenig Aufmerksamkeit recht gut zu fahren. Mein Sohn hat seit 1 1/2 Jahren den Führerschein und keine Geländeerfahrung (also jetzt schon ) und hat alle Strecken sehr gut gemeistert – also zumindest in der Trockenzeit braucht man glaub ich nicht zu viel Angst haben.
Zur Navigation hatten wir T4A am Navi und Magic Earth am Handy, dazu alle möglichen Papierkarten. Mir war die Handyapp sympathischer als T4A, hatte auch weniger Fehler, alles gefunden. Jede einzelne Campsite Nummer ist offline verfügbar; Koordinateneingabe in jeder Form möglich. Ich hab gewisse Fixpunkte als Favoriten gespeichert, vor Ort um weiter Punkte ergänzt – die kurzfristige Routenplanung war damit sehr praktisch. Auch als Karte, ohne Navi praktisch. Nur die Zeitangaben passen nicht, die muss man ignorieren.
Als Papierkarten haben wir die Tinkers Karten sehr gut gefunden. Erstens optisch ansprechend (auch als Erinnerung, mit Tierbestimmungsseiten), zweitens um vieles übersichtlicher als die Shellkarten. Eine Übersichtskarte Botswana, die Tinkers und die Handyapp – fanden wir ideal.
Überhaupt fand ich die Navigation recht einfach; vieles in den Parks ist sogar gut ausgeschildert. Fast überall waren die Mitarbeiter an den Gates sehr freundlich, gesprächsbereit und haben von sich aus empfohlen, welche Strecken besser waren.
Ach ja, am Weg Richtung Maun wurden wir geblitzt und aufgehalten; mein Sohn kam aber mit einem kurzem Plausch und einer Verwarnung davon…..
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #6
Unterkünfte
In Südafrika fanden wir Bela Bela Richtung Grenze praktisch. 2 ½ h ab Johannesburg, Einkaufsmöglichkeiten am Weg, mehrere Campingplätze zur Auswahl. Wir waren auf der Buyskop Lodge, empfanden wir als sehr angenehm, nichts los, ein paar Tiere, ein nettes Pub mit gutem Essen ein paar Minuten entfernt. Das war ein netter Einstieg, da wir den Großeinkauf erst nach der Grenze machen wollten und uns am ersten Tag, doch müde, nicht mit Kochen stressen wollten.

Im CKGR fanden wir besonders die Plätze im Passarge Valley sehr schön, (es gab überall ein Plumpsklo und eine Duschvorrichtung) Bei den Korisites finde ich es recht egal, welche Nummer man hat.

Das Boteti River Camp ist eine kleine Oase nach staubigen Tagen, gut ausgestattet, liebevoll gestaltet, sehr schöne Loungebar, gutes Essen (Menü, vorbestellen)

Nxai South: kleiner, ganz gut sortierter Shop (aber nichts Frisches!!)

Sedia Hotel Maun– schöne Campsite, das Restaurant war überfordert

Kaziniiki Campsite – eigentlich als Ersatz gedacht , weil wir im Moremi nichts mehr bekamen, waren wir positiv überrascht. Sehr schöner Platz, nette Ablutions, kleine Bar an einem Wasserloch mit viel Besuch (Elefanten), Elefanten auch am Platz selbst

Khwai – Khwai Villa (Tented Villa) alleinstehendes vollausgestattetes Häuschen zwischen den Parks. Ideal für 2-3 Personen, zwei von uns haben im Dachzelt geschlafen. Gemietet haben wir über Airnb, allerdings ist das jetzt verboten in Botswana, ich weiß nicht, wo es jetzt angeboten wird. Ein kleiner !! Hauch von Luxus zwischendurch.

Muchenje Campsite: klein, fein, sehr liebevoll gestaltet, eigener Gemüseanbau, kleiner Shop. Sehr empfehlenswert.

Chobe Safari Lodge – der Kulturschock; sehr, sehr enge Plätze auf der Campsite, trotzdem recht ruhig. In der Lodge an sich fühlt man sich nach der Zeit in der Natur als Camper irgendwie nicht ganz passend, kleidungstechnisch hätten wir am Buffet sowieso nicht mithalten können – wir bevorzugten also einen letzten Potje
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #7
Versorgung, Tanken

Zu den manchmal hier angesprochenen Tankstellen: Muchenje geschlossen, Rakops offen, auch Kreditkarte; In allen Supermärkten, Tankstellen war Kreditkarte überhaupt kein Problem.
Die Supermärkte in den Städten waren wirklich gut sortiert, allerdings fiel auf, dass die Auswahl nachmittags bereits schlechter war. Genügend Wasser zu kaufen war oft das schwierigste. Holzkohle gibt’s nicht überall; Feuerholz haben wir unterwegs an der Straße gekauft. Fast überall in den Städten gibt es kleine Marktstände, wo Obst, Gemüse, Eier verkauft wurden – das haben wir dann dort, nicht im Markt gekauft. In Maun waren wir im Deltas Deli Fleisch kaufen (große Biltong Auswahl!!!) – gute Auswahl an Rind und Wild, alles vakuumisiert oder gefroren.
Das Brot ist uns anfangs schlecht geworden – wir hätten es aus dem Plastik wohl in eine Stofftasche geben sollen. Wir haben dann im Potje Brot gebacken, ging wunderbar und schmeckte.
Auch in Rakops gibt es kleine Geschäfte, Marktstände, Fleischer, in Letlhakane Supermärkte; Bottle Shop, ATM (bei dem allerdings eine lange, lange Schlange zu 50min Wartezeit führte!). Ich habe es sehr nett gefunden, in den kleineren Städten, Orten einzukaufen – da bekommt man ein bisschen mehr vom Leben abseits der Parks mit.
An einigen ATMs wurde auch meine Bankomatkarte mit VPay akzeptiert, ansonsten Visa.


Aktivitäten, Veranstalter

In Kasane haben wir sowohl unsere Bootstour als auch den Transfer nach Vic Falls bei Nkwe Tours gebucht. Zunächst per Whats App vereinbart, vor Ort (bar!!) bezahlt. Sehr bemüht, auch kurzfrist etwas für uns zu finden, sehr nett!!
In Khwai waren wir auf der Suche nach einer Mokorotour; im Khwai Guest House alles ausgebucht. Auf der Nbudi Campsite wurden wir dann fündig – auch empfehlenswert!!! Überhaupt hat dieser Campingplatz einfach, aber sehr nett ausgesehen, tolle Lage am Wasser!!!!
1'004 Beiträge · seit 200819. Juli 2019 · #8
Hallo Wojnar,

Vielen lieben Dank, das ist super hilfreich, da wir bald eine ähnliche Route fahren, auch mit grossen Kindern 🙂
Gibt es in Rakops auch einen Supermarkt?
Wie war es denn mit den Tiersichtungen bei dieser Trockenheit?
Ein Kompliment an Deinen Sohn, ist ja doch recht anspruchsvoll für einen relativen Fahrneuling 😉
Gibt es das Wasserloch hinter Khwai Richtung Savuti noch, oder ist das auch schon trocken?
Viele Grüße
Doro
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #9
Einen General Dealer gibt es in Rakops, aber nur Basics wie Öl, Dosen, ein paar Getränke ... Einen Fleischer, ein paar Obststandeln (Tomaten, Paprika, Orangen,.....)
Tiersichtungen: relativ wenig in der CKGR; sonst ganz okay. Viele, viele Elefanten!!!! Löwen haben wir gesehen, sogar einen Leoparden, der eine Herde Impalas beobachtet hat.
Wasserloch...meinst du zwischen den Parks? da gibt es schon immer wieder Wasser auch abseits des Flusslaufes. Bei der Zufahrt zur Mbudi Campsite fanden wir es sehr schön.
1'004 Beiträge · seit 200819. Juli 2019 · #10
Vielen Dank, das höre ich gerne, da wir in Mbudi übernachten. 😎
Da hattet Ihr aber Glück mit dem Leo!
Ich meine eigentlich die große Wasserdurchfahrt direkt hinter Khwai. 🤩
Aber wenn Du Dich da an nichts erinnern kannst, ist es dieses Jahr wahrscheinlich nicht schlimm...
Viele Grüße
Doro
Themenstarter170 Beiträge · seit 201819. Juli 2019 · #11
Direkt nach dem north Gate gibt es die Brücke und dann nirgendwo mehr Wasser Durchfahrten.
LG Claudia
105 Beiträge · seit 201823. Juli 2019 · #12
Hallo Wojnar,

interessanter und informativer Beitrag.
Daraus ergeben sich für mich allerdings ein paar Fragen.
wojnar schrieb:Unsere Reiseroute: 14 Tage „Highlights“ Botswanas
Tag 2: Über den Grenzübergang Stockpoort bis ins Khama Rhino Ressort; Einkauf in Serowe
Tag 4: Sunday Pan; Leopard Pan, Passarge Valley; Passarge Nr.3
Tag 5: Passarge waterhole, Tau Pan, Cutline zu Kori 1; Abstecher ins deception valley
Tag 5: über Rakops zum Boteti River Camp; tanken und einkaufen in Rakops
Tag 6: durch den Makgadikgadi, zu den Baines Baobab, Nxai South Camping
Tag 2: Über den Grenzübergang Stockpoort
- Ist die Strecke vom Grenzübergang bis Shakwe problemlos befahrbar?

Tag 4: Sunday Pan; Leopard Pan, Passarge Valley und Passarge waterhole Abstecher ins deception valley
- Wie sinnvoll ist der Besuch dieser Pans? Denn diese hatte ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm.

Tag 5: über Rakops zum Boteti River Camp;
- Danke für deine Infos per PM. Habe das Camp angeschrieben. Platform Tents kosten bis Juni 75 $ p.P. u. Nacht, Chalets 118 $ p.P. u. Nacht. Preiswert geht anders. 🙁 😉
- Allerdings wurde mir auch in 2 Mailantworten noch keine Info übermittelt, wie sich Chalet u. Tent unterscheiden – außer dem Preis.

Tag 6: durch den Makgadikgadi, zu den Baines Baobab,
- Strecke Boteti River C. – Baines Baobabs problemlos fahrbar? Weist du vielleicht die Fahrdauer?
- Ist ggf. gleichtägig noch ein Game Drive im Nxai NP mit Rückfahrt zum Boteti R.C. möglich?

LG
Schoggi
Themenstarter170 Beiträge · seit 201823. Juli 2019 · #13
Ja, die Strecke war problemlos zu fahren. Breite gravelroad, etwas Wellblech, kein Verkehr.

Du meinst sunday Pan und Leopard Pan? Wirklich viele Tiere haben wir dort nicht gesehen, da war das passarge Valley ergiebiger. Aber die Pans an sich haben einen gewissen Flair, der schon eine Anziehungskraft hat. Aber ich mag die Weite der Landschaft bzw einfach das Herumfahren einfach sehr. Die Tiersichtungen sind für mich Draufgabe.

Boteti River Camp.....von preiswert habe ich mich in Botswana bald verabschiedet. Wenn du in den Parks fürs Campen 50$/Person zahlst, schrecken mich solche camppreise gar nicht so sehr.

Die Strecke boteti -nxai -boteti an einem Tag ist glaub ich sehr sehr eng.
Durch den makg. War es tlw tiefsandig und nicht sehr schön zu fahren, genauso die hauptroute in den nxai Park. Fahrzeit weiß ich nicht mehr, aber ich hätte es nicht noch Retour fahren/hetzen wollen. Boteti+Flussbett-baines baoab-nxai South Wasserloch ist für einen Tag definitiv ausreichend.
Ach ja....zu den baines baobab war die nördliche Strecke viel besser zu fahren, dafür viel länger. Zeitmäßig wahrscheinlich kein allzu großer Unterschied, aber am südlichen weg kommt man wirklich nur sehr langsam voran
257 Beiträge · seit 201630. Aug. 2019 · #14
Danke für euren Bericht. Habt ihr zufällig von Kori1 und Kori4 ein paar Fotos? Würde mir das gerne ansehen zur Steigerung der Vorfreude 😉

Viele Grüße
Simon