freshy3'883 Beiträge · seit 201131. Juli 2019 · Otjikoko schrieb:
Ich gehe davon aus, dass du Freshy, trotzdem nicht nach Simbabwe gehen wirst.
LG
Otji
Nein, werden wir nicht, denn die VicFalls kennen wir von der ZIM-Seite schon. Der Blick aus Sambia dient dem Vergleich.
Nochmals dankeschön, vielleicht komme ich wieder auf dich zu, weil mir weitere Fragen einfallen.
LG freshy
ALM2'319 Beiträge · seit 201131. Juli 2019 · Hi Otji,
nun ja, es kann sich in fünf Jahren ja viel ändern.
Wir waren im August 2014 sowohl im Eureka als auch im Pioneer.
Ganz allgemein gesprochen, hat uns das Eureka damals besser als das Pioneer gefallen.
Das eigentliche Eureka Camp liegt ja nicht direkt an der Straße (T2) nach Kafue City.
Man muß noch ca. einen halben Kilometer "hinten rein" fahren.
Das Camp als solches war ja eine art "fenced" area mit Zebras, Impalas und Giraffen, wobei die eigentliche Campsite mit Ablution und Gastronomiebereich dann nochmals selbst eingezäunt war.
Wir empfanden es damals als optimalen Platz, um zu campen. Schöner als irgendwo in einem Guesthouse, etc. direkt in Lusaka City.
Daß wir dann doch noch zwei Nächte in einem Guesthouse in der Paseli Road (Nähe Northmead Market im Zentrum Lusakas) verbringen mußten, war unserem Autoproblem geschuldet.
Nach zweieinhalb Tagen "Autopannenstory" und respektivem Zwangsaufenthalt in Lusaka haben wir dann im Pioneer Camp übernachtet; vorher noch in der Manda Hill Mall Großeinkauf gemacht.
Das Pioneer Camp hatte 2014 eine desaströse Zufahrt; das Camp als solches zeichnet sich durch Bestand an sehr hohen Bäumen aus; war gut in Schuß; aber das abfallende Gelände der Campsite-Area empfanden wir nicht optimal. Horizontale Möglichkeiten sein Auto und Zelt aufzuschlagen waren nur am unteren Ende des Gesamtensembles zu haben; dort direkt an einem unschönen Maschendrahtzaun, der gewiß bei Donald Trump Begeisterung hervorgerufen hätte.
Da wir nicht nur eine Autopanne hatten, sondern auch ein Problem mit unserem Kühlschrank, mußten wir diesen stets an das Stromnetz anschließen. Die Campeigentümer erlaubten uns, den Kühlschrank in der Küche des Restaurants an den Strom zu stecken. Das war wirklich sehr nett. Trotzdem konnten wir dem Pioneer Camp nur eine mäßige Punktzahl in unserer persönlichen Campbewertungsreihe zukommen lassen. Irgendwie war das halt nix für uns an dem damaligen Tag. Vielleicht werden wir unsere aus 2014 resultierende, eher negative Meinung beim nächsten Mal revidieren können.
Ohne Umschweif positiv zu berwerten ist aber, daß das Pioneer eine strategisch günstige Postion hat, wenn man sich auf den Weg gen South Luangwa NP oder Malawi machen sollte. Wenn man, wie wir, morgens früh aus den Federn springt, braucht man nicht erst ganz Lusaka mit der mittendrin liegenden Eisenbahnstrecke zu durchqueren, um nach langer Fahrt am späten Nachmittag im SLNP anzukommen.
Wie dem auch sei... Bei unserer nächsten Sambia-Tour machen wir sowohl im Eureka als auch im Pioneer Halt; ggf. auch nur um die Örtlichkeiten einer Inaugenscheinnahme zu unterziehen.
Gruß vom Alm