SKskrewdriversThemenstarter266 Beiträge · seit 200823. März 2019 · #1hallo
unsere fahrzeuge stehen zur zeit geparkt in johannesburg.
gebucht haben wir einen flug nach johannesburg im april.
geplant war eine reise nach mosambik,strand, und nach drei wochen wieder zurück nach johannesburg.
jetzt kam der zyklon.
wir wollten die gebiete bis xai-xai und runter unterhalb maputo besuchen.diese gebiete sind ja vom zyklon nicht so betroffen.
wer weiss mehr?
oder ist es besser aus moralischer sicht im moment das land nicht zu bereisen.aber hilft das jemand?
aber vielleicht ein erhöhtes malariarisiko und cholera problem im land?
oder doch lieber die küste südafrikas besuchen unterhalb mosambik?
ist es dort interresannt? wer weiss dazu was?
gruss matthias
Ebi904 Beiträge · seit 201023. März 2019 · #2Hallo Matthias,
wir sind in einer ähnlichen Situation... Bitte geb mir, gerne auch als PN, mal euren Platz durch, wo euer Mobil steht. Da, wo unseres steht, gibt es ne neue und etwas überzogene Preisliste.
Zur Moral mal meine Meinung: ich würde jetzt nicht dahin gehen, wo wir bei anstehenden Arbeiten im Weg sind. Den Süden Mosambiks wird man besuchen können und das Geld, das man da lässt, bringt mehr als wenn du wegbleibst. Ich hoffe, dass all die, die gerne moralisieren, schon alle ihre Spende für die Hilfe in den betroffenen Ländern auf den Weg gebracht haben. Das bringt den Menschen mehr als erhobene Zeigefinger.
Nach Norden kommt man im Moment nicht durch, hab da gestern dazu nen Thread gestartet. Eine Rückmeldung, die sehr hilfreich ist, ansonsten bisher nichts. Vermutlich sind wenige Leute dort ist unterwegs.
Unterhalb von Mosambik gibt es ja auch Nationalparks, und der Krüger ist ja auch noch da. Insofern dürfte das Ersatzprogramm ok sein. Wo lasst ihr eure Mobile nach der Reise stehen? Die Jahreszeit wäre z.B. für die Karoo auch nicht schlecht. Können uns ja mal per PN austauschen, hätte noch ein paar Anregungen. Die hängen, zumindest teilweise, aber an eurem nächsten Stellplatz.
Grüße
Ebi
freshy3'883 Beiträge · seit 201123. März 2019 · #3Hallo Matthias,
die Entscheidung kann dir hier niemand abnehmen, das musst du mit deinem Gewissen ausmachen.
Wir kennen die Küste des Indischen Ozeans ab der Grenze zu Mosambik (Cosi Mouth) bis Durban und finden, dass sie unbedingt eine Reise wert ist:
https://www.fydrich.de/herbert/main/Suedafrika2015%282%29/index.htmlDie Beschreibung unserer Route siehst du im Reisebericht von 2015. Der iSimangaliso Wetlandpark hat viele spannende Ecken. Wir sind anschließend von Balito über Pietermaritzburg nach Lesotho gefahren. Der Sani Pass und Lesotho waren Abenteuer pur.
LG freshy
FOFocus517 Beiträge · seit 201823. März 2019 · #4Hallo,
Ihr seid mir vielleicht paar Abenteurer...…. Warum wollt ihr alles vorher wissen???????? Hinfahren - gucken - entscheiden - neu planen - Situation abschätzen - das Unbekannte genießen und fertig. Ihr habt doch tolle "Mobile" die jeder Situation gewachsen sind oder nicht?
Im Weg werdet ihr dort niemanden stehen und willkommen werdet ihr auch sein. Auf Einschränkungen in der Infrastruktur kann man reagieren und abwägen.
Wie war das Reisen noch ohne Internet, Foren, WhatsApp und Co - da mussten Infos unterwegs reichen.....
in dem Sine - eine tolle Reise.
VG
Edit: in Zimbabwes Osten gab es vor dem Zyklon Straßen, wo bald die Räder abgefallen sind - da bedurfte es keiner Katastrophe, um noch schlechtere zu hinterlassen..... so zumindest vor 4 Wochen.
maggus785 Beiträge · seit 200824. März 2019 · #5Hi Focus,
ich habe eine kurze Frage: Darf man sich deiner Meinung nach vorab zu einem Reisegebiet nicht informieren wenn man ein etwas größeres Reisemobil fährt oder gilt das für alle Reisende? 😉
Gruß
Markus
Maputo828 Beiträge · seit 201624. März 2019 · #6In der Region Inhambane (wo viele schönen Strände sind) halten sich die Schäden in Grenzen. Weiter nördlich wird es immer schlimmer, bis hin zur humanitären Katastrophe. Die ganze Infrastruktur ist dort zerstört, die Menschen hungern und Krankheiten wie Cholera breiten sich aus...
Bei YouTube ansehen ↗
lg Maputo
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200624. März 2019 · #7Hi Matthias,
Beira, v.a. südlich davon (aber nicht so weit südlich bis Inhambane) sind die Zerstörungen am schlimmsten. Wir sind im Mai deutlich weiter im Norden (etwas südlich von Pemba) und von der wurden keinerlei Schäden gemeldet.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
FOFocus517 Beiträge · seit 201824. März 2019 · #8maggus schrieb:Hi Focus,
ich habe eine kurze Frage: Darf man sich deiner Meinung nach vorab zu einem Reisegebiet nicht informieren wenn man ein etwas größeres Reisemobil fährt oder gilt das für alle Reisende? 😉
Gruß
Markus
Hi Markus,
klar darf man das.... Ist aber albern. Ich will exotische Ziele besuchen und frage vorher wieviel Schlaglöcher die Straße x hat.... Das beziehe ich jetzt auf die Fragen von den beiden.....ich möchte da immer mal zuhören wenn die Reisegeschichten bei Freunden, Bekannten oder unterwegs erzählt werden.....
VG
Ebi904 Beiträge · seit 201025. März 2019 · #9Focus schrieb:maggus schrieb:Hi Focus,
ich habe eine kurze Frage: Darf man sich deiner Meinung nach vorab zu einem Reisegebiet nicht informieren wenn man ein etwas größeres Reisemobil fährt oder gilt das für alle Reisende? 😉
Gruß
Markus
Hi Markus,
klar darf man das.... Ist aber albern. Ich will exotische Ziele besuchen und frage vorher wieviel Schlaglöcher die Straße x hat.... Das beziehe ich jetzt auf die Fragen von den beiden.....ich möchte da immer mal zuhören wenn die Reisegeschichten bei Freunden, Bekannten oder unterwegs erzählt werden.....
VG
Jetzt plustere dich mal nicht so auf. Nach der Anzahl der Schlaglöcher hat überhaupt niemand gefragt, wenn du genau hinguckst. Vielmehr ging es in den Fragen darum zu erfahren, ob man bestimmte Regionen überhaupt besuchen kann. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass man von Leuten, die gerade unterwegs sind, ne Antwort bekommt. Versuchen kann man es aber mal. Nicht jeder reist in Vollzeit. Und für die, die nur ein paar Wochen unterwegs sind, macht es keinen Sinn irgendwo hinzufahren und zu schauen, ob man weiterkommt. Dann kann es nämlich gut sein, dass man für die Erkenntnis, dass es nicht geht, die komplette Reisezeit verbrät.
Grüße
Ebi
SKskrewdriversThemenstarter266 Beiträge · seit 200825. März 2019 · #10hallo focus
uns geht es weniger um die schlaglöcher.
ich habe afrika und madagascar mit motorrad bereist zu der zeit wo es weder telefon,internet,kreditkarten und sonst was gab.
meine frau,die nicht dabei war, hörte 6 wochen lang nichts von mir.
meine frage bezog sich hauptsächlich mit auf malaria und cholera,da mein bekannter seine zwei kleinen kinder dabei hat und die 6 jährige tochter sich in kamerun schon mal malaria eingefangen hat.
auch ich kenne malaria und hatte tropika.wir waren auch letzes jahr in lusaka wo die cholera ausbrach,deshalb bin ich damit etwas vorsichtiger.
so wie es jetzt ausschaut werden wir den unteren teil mosambik bereisen und an der küste weiter runter nach südafrika.
ausser die situation verschlechtert sich mit weiteren zyklonen in diesem gebiet.
matthias
FOFocus517 Beiträge · seit 201825. März 2019 · #11Ebi schrieb:Focus schrieb:maggus schrieb:Hi Focus,
ich habe eine kurze Frage: Darf man sich deiner Meinung nach vorab zu einem Reisegebiet nicht informieren wenn man ein etwas größeres Reisemobil fährt oder gilt das für alle Reisende? 😉
Gruß
Markus
Hi Markus,
klar darf man das.... Ist aber albern. Ich will exotische Ziele besuchen und frage vorher wieviel Schlaglöcher die Straße x hat.... Das beziehe ich jetzt auf die Fragen von den beiden.....ich möchte da immer mal zuhören wenn die Reisegeschichten bei Freunden, Bekannten oder unterwegs erzählt werden.....
VG
Jetzt plustere dich mal nicht so auf. Nach der Anzahl der Schlaglöcher hat überhaupt niemand gefragt, wenn du genau hinguckst. Vielmehr ging es in den Fragen darum zu erfahren, ob man bestimmte Regionen überhaupt besuchen kann. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass man von Leuten, die gerade unterwegs sind, ne Antwort bekommt. Versuchen kann man es aber mal. Nicht jeder reist in Vollzeit. Und für die, die nur ein paar Wochen unterwegs sind, macht es keinen Sinn irgendwo hinzufahren und zu schauen, ob man weiterkommt. Dann kann es nämlich gut sein, dass man für die Erkenntnis, dass es nicht geht, die komplette Reisezeit verbrät.
Grüße
Ebi
Die Schlaglöcher waren symbolisch zu euren Fragen gemeint. Wenn du zeitgebunden bist und nichts probieren kannst dann erübrigen sich eure Fragen von vornherein, denn dann Frage ich nicht nach einem Gebiet, wo kurz vorher eine Katastrophe passiert ist und fahre gleich in sichere Gefilde.
Zu Mosambik wäre die logische Überlegung gewesen, dass ich über Maputo gen Norden starte und unterwegs schaue wie es aussieht. Geht es nicht weiter dann fahre ich zurück und genieße den Rückweg auf anderen Stationen wie auf denen die ich auf dem Hinweg genommen habe. Wenn ich bis zum Umkehrpunkt gekommen bin, dann kann ich den Hinweg auch für den Rückweg nutzen und verbrate nicht meinen Urlaub.
Meist bestätigen sich die "Ratschläge, Befürchtungen, erhobenen Zeigefinger von irgendjemanden dann vor Ort nicht.
VG
VG
FOFocus517 Beiträge · seit 201825. März 2019 · #12skrewdrivers schrieb:hallo focus
uns geht es weniger um die schlaglöcher.
ich habe afrika und madagascar mit motorrad bereist zu der zeit wo es weder telefon,internet,kreditkarten und sonst was gab.
meine frau,die nicht dabei war, hörte 6 wochen lang nichts von mir.
meine frage bezog sich hauptsächlich mit auf malaria und cholera,da mein bekannter seine zwei kleinen kinder dabei hat und die 6 jährige tochter sich in kamerun schon mal malaria eingefangen hat.
auch ich kenne malaria und hatte tropika.wir waren auch letzes jahr in lusaka wo die cholera ausbrach,deshalb bin ich damit etwas vorsichtiger.
so wie es jetzt ausschaut werden wir den unteren teil mosambik bereisen und an der küste weiter runter nach südafrika.
ausser die situation verschlechtert sich mit weiteren zyklonen in diesem gebiet.
matthias
Hallo,
wenn du so reiseerfahren bist, dann wüsstest du sicherlich, dass man das Malariarisiko nur weitestgehend vermeiden kann, wenn man unterhalb der Linie Windhoek - Johannesburg bleibt. Da frage ich doch nicht nach einer Reise in ein Gebiet, wo es viel Wasser gegeben hat, welches vielleicht noch Wochen in irgendwelchen Löchern, Flüssen, Töpfen, Eimern, alten Reifen stehen kann und die perfekte Brutstätte bietet.
Weiterhin wüsstest du, dass du als "zivilisiert" Reisender, zumal mit "Mobil" kaum von Cholera betroffen bist, selbst wenn du in so einem Gebiet bist. Es sei denn, ihr trinkt Wasser aus Pfützen und Tümpeln bzw. Flüssen und Seen, esst lokale Speisen in Dörfern und benutzt die Aborte der einheimischen Landbevölkerung. ……
VG
Ebi904 Beiträge · seit 201025. März 2019 · #13Naja, mein lieber Focus, ich bin echt froh, dass du mir die Welt erklärst.
Weder Matthias noch ich wollen direkt da hin, wo es richtig gekracht hat. Und wie Ginas Karte zeigt, gibt es neben den nicht nutzbaren Straßen offensichtlich für uns ne Möglichkeit, von Harare nach Tete zu kommen. Und darum dreht sich letztlich meine Frage. Ich fahre sicher nicht von Joburg nach Tete und drehe dann um, weil es nicht mehr weitergeht. Das musst du schon mir überlassen. Dann plane ich, wie Matthias auch, einfach um.
Ich hätte ne Antwort, die hilft, nützlich gefunden. Oder gesundes Schweigen, wenn du halt keine Antwort hast. So haste halt den Schulmeister gemacht, das ist entbehrlich.
Grüße
Ebi
FOFocus517 Beiträge · seit 201825. März 2019 · #14Hast recht EBI,
frag deine Fragen - die klingen zumindest sehr interessant und nach richtigem Abenteuer, das macht nicht jeder......
VG
Ebi904 Beiträge · seit 201025. März 2019 · #15Focus, ich war auch mal so ein toller Abenteurer wie du. Dann hab ich durch ne superlässige Aktion gemäß dem Motto „gucken wir mal“ fast meine Frau und mich umgebracht. Bis man uns zufällig gefunden hat, hatte ich 4 Tage Zeit um über meine Idiotie nachzudenken. Nun frage ich lieber einmal mehr und riskiere dabei, dass ich blöd angemacht werde und ganze Männer auch noch persönlich werden.
FOFocus517 Beiträge · seit 201825. März 2019 · #16Das ist natürlich bedauerlich...…
Es gibt halt Leute die machen sich vorher Gedanken ohne zu fragen, andere müssen andere fragen....
Das macht nicht den tollen Abenteurer oder den weniger tollen Abenteurer aus, sondern das ist eine Einstellungssache sich selbst gegenüber.
Manchmal verschätzt man sich aber in den Persönlichkeiten.
VG
freshy3'883 Beiträge · seit 201126. März 2019 · #17Manno, was interessieren Touristen, die beabsichtigen, nach Mosambik zu reisen, persönliche Differenzen? Schade, dass ein Thread mit wichtigen aktuellen Informationen damit "verwässert" wird.
😠 freshy
Ebi904 Beiträge · seit 201026. März 2019 · #18Feeshy, das stimmt. Wenn der Mod Lust hat, kann er den überflüssigen Kram gerne löschen.
LOloserGast26. März 2019 · #19@ Reiseplanung gibt es im Internet eigentlich ausreichend Informationen über die von Idai durch Sturmschäden, Sturmflut und Hochwässer durch Regenfälle betroffenen Gebiete in der Provinz Sofala.
Demnach wurde das hinter der erhöhten Küstenlinie liegende flache Land südlich von Beira durch deren Überwindung und über die Flussmündungen angefüllt. Aus diesem Grund könnte es lange dauern bis das Wasser dort weg ist und das Land wieder bewohnbar ist; Verdunstung dauert. Die Leute können einem leidtun.
Über die Gegenden weiter südlich davon wird nichts erwähnt, wird also nicht schlimmer sein als auch bei „normalem“ Schlechtwetter dort jederzeit möglich sein kann. Auch das Malariarisiko sollte dort wie immer sein. Außerdem sollte es für einen reinen Bade- und/oder Tauchurlaub doch ziemlich egal sein, wo man den an dieser endlosen Küste verbringt, aber natürlich kann man das auch zur Geschmacksache machen. Aber sicherlich wird das Wetter jetzt etwas kühler, je weiter südlich man kommt.
Auf dem reliefweb.int gibt es mehr detaillierte Berichte über die Schäden und Benützbarkeit von Infrastruktur, z. B.
https://reliefweb.int/report/mozambique/mozambique-cyclone-idai-floods-flash-update-no-8-24-march-2019da sollte auch über Tete Province (Durchfahrroute) und Malawi was zu finden sein.
Werner
@ Ebi, gibt’s hier wirklich einen mod? Eeecht?
Ebi904 Beiträge · seit 201026. März 2019 · #20äääh, hatte ich vermutet. Wenn es nen Menüpunkt gibt, mit dem man den Mod informieren kann.
Egal wie, danke für die Hinweise.