PSPS59Themenstarter3 Beiträge · seit 201907. März 2019 · #1Guten Tag liebe Forumsgemeinde,
nachdem ich über einen längeren Zeitraum still mitgelesen habe, wird es bei uns ernst. Wir fahren im kommenden Jahr nach Südafrika. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werden wir nicht jedes Jahr dorthin fahren, daher will die Reise dorthin gut geplant sein, zumal wir nicht diejenigen sind, die km Fressen werden. Dank vieler Beiträge habe ich für den ersten Teil der Route schon genauere Überlegungen angestellt und bitte hier um entsprechende Ergänzungen und Anregungen. Zu uns: reiseerfahren insbesondere mit dem Wohnmobil in Kanada (etliche Male); Namibia in 2016 als Selbstfahrerrundreise, div. Teile Asiens. Wir sind in 2020 ü60. Zeitumfang um 3 Wochen (ob nun 22 oder 23 Tage spielt keine Rolle nur definitiv gehen berufsbedingt keine 4 Wochen). Stadt ja, aber nicht nur; gerne wandern, begeisterte Fotografen - gerne auch Tiere (und ich möchte jetzt endlich auch mal ein Hippo in Natura sehen und unbedingt auch Wale gucken...) Reisezeit entweder Februar 2020 oder Herbst 2020 (für die Wale ist ja wohl der Herbst sinnvoller...)
Flug Kapstadt
4 Nächte Kapstadt (mit Stellenbosch)
1 Nacht Hermanus 130 km
1 Nacht Swellendam 100 km
1 Nacht Knysna 250 km
1 Nacht Storms River 100 km
1 Nacht Addo Elephant NP 220 km
Fahrt bis Port Elizabeth 55 km
Inland Flug Port Elizabeth - Johannesburg
1 Nacht Johannesburg
1 Nacht vor dem Krüger 350 km
4 Nächte im Krüger
1 Nacht Milwane
1 Nacht Golden Gate NP
2 Nächte Drakensberge
2 Nächte Ithala
Rückfahrt Johannesburg
Flug von Johannesburg nach Deutschland
Ist diese Route so sinnvoll? Wo kann optimiert werden? Gibt es Unstimmigkeiten? Bei Ithala bin ich mir auch nicht sicher....
Vielen Dank für eure Hilfe
Mogambo566 Beiträge · seit 201307. März 2019 · #2Hallo PS59,
Deine Route liest sich ein wenig überladen und zu kurz an den einzelnen Stationen. Ich würde einige Punkte rausstreichen und dafür min 2 Nächte an den verbliebenen Orten bleiben.
Z.B. Hermanus – nur 1 Nacht lohnt nicht, insbesondere wenn Du schreibst, Wale-Watching steht bei Euch als „Pflichtpunkt“. Hier bieten sich 2 Nächte an, sodass ein voller Tag für die Wale bleibt.
Streichen würd ich dafür dann die Nacht in Swellendamm.
Ähnlich Storm River und/ oder Addo. Ich würd mich für eines entscheiden und dann 2 Nächte bleiben.
Auch für den zweiten Teil würd ich so vorgehen.
Mlilwane – Golden Gate nur als Durchfahrten zu nutzen bringt nichts, es sei denn, Ihr wollt tatsächlich nur Strecke machen. Daher ggf. auch hier entweder/ oder. Ithala würde ich wenn überhaupt, dann im Anschluss an Mlilwane machen, das liegt mehr oder weniger auf dem Weg. Rückfahrt dann von den Drakensbergen direkt hoch nach Johannesburg.
Alternativ würd ich überlegen, nur einen der beiden Teile zu machen, dafür dann ein wenig ausgiebiger an den einzelnen Punkten.
Weitere Alternative: Nur Teil 2, den etwas ausgiebiger und dann von Durban nach Kapstadt fliegen, dort 4 Tage und von dort zurück nach Hause.
Weitere Alternative: nur Teil 1, den etwas ausgiebiger und dann von Port Elisabeth nach Johannesburg und die 4 (5) Tage Krüger machen.
LG Mogambo 🙂
freshy3'883 Beiträge · seit 201107. März 2019 · #3Mogambo stimme ich uneingeschränkt zu. Ihr wollt euch doch eine schöne Zeit machen und nicht flüchten.
LG freshy
hhdkram502 Beiträge · seit 201607. März 2019 · #4Hallo PS59,
wir hatten für Herbst 2019 eine ähnliche Planung, also Südafrika total in 20 bis 25 Tagen. Haben dann nach Hinweisen aus dem Forum davon Abstand genommen. Jetzt steht unsere Tour, die sich dann relativ gemütlich auf Kapstadt mit Western Cape beschränkt. Ein Stück Eastern Cape ist auch dabei. Aus dem Addo NP kommend gondeln wir dann gemütlich über Baviaanskloof und Oudtshoorn zurück nach Kapstadt. Krüger NP und den Osten lassen wir bei unserer ersten SA-Reise aus, zumal wir im Herbst letzten Jahres schon ausgiebig die Tierwelt im Etosha und Caprivi hatten.
Das nur als Alternative zu Deinen Plänen.
Gruß,
Dieter
ALM2'319 Beiträge · seit 201107. März 2019 · #5Hallo PS59,
ich kann Freshy nur beipflichten...Ihr werdet doch nicht auf der Flucht sein.
Teilt Eure Tour auf... in Kapstadt mit Western Cape und Karoo-Region und in Krüger NP mit Swaziland, Drakensberge und ggf. Greater St. Lucia-Region.
Dies würde zwei wunderschöne, entspannte Touren mit sich bringen.
Wenn für beide mindestens drei Wochen Zeit zur Verfügung stünden, wäre dies meines Erachtens perfekt.
Lasst Euch Zeit beim Entdecken und Genießen Südafrikas.
Wir z. Bsp. werden dieses Jahr 26 Tage Zeit haben, um von Kapstadt mal wieder das Western Cape und die Karoo ausgiebig zu erleben; zurück geht es dann wieder von Kapstadt.
Schöne Grüße vom Alm
Randfontein568 Beiträge · seit 201408. März 2019 · #6Hi P559,
ihr wollt also keine "km fressen". Wie soll das bei eurer Planung gehen? 😮
Wie Alm so richtig sagt, das sind zwei schöne entspannte Touren, aber nicht eine.
Zumal die Wale in Hermanus heutzutage alles andere als garantiert sind.
Wenn's denn eine Kombi aus Western Cape und Kruger&Umgebung sein soll, dann:
Johannesburg als erstes streichen, ist km-Fresser Nr.1 und bietet nicht viel!
Dann eher Regionalflüge andenken. Cape Town - Nelspruit (Mbombela) z.B.
Oder wenigstens Port Elizabeth-Durban und dann über eSwatini (Swaziland) zum Kruger.
Dann mit Aufenthalt in St. Lucia (iSimangalizo), da hast du deine Hippos hautnah.
Ganz ohne "km fressen" ist das alles auch nicht, vermeidet aber gewisse "Längen", die Jo'burg unweigerlich
mit sich bringt. Wenn ihr im Golden Gate wandern wollt, wäre auch Bloemfontein eine Alternative zur Anfahrt.
Drakensberge, iSimangaliso (evtl. mit Walen), eSwatini, Kruger und Panoramaroute wären gut gefüllte drei Wochen...
Detailfragen beantworte ich gerne, wenn euch mein erstes Erschrecken nicht abstößt.
Ist ja keineswegs böse gemeint, nur ein schwäbisch-deftiger Denkanstoß... 😈
Wünsche jedenfalls weiterhin fröhliche Planung und viel Freude an- und miteinander bei der Reise.
Grüßle
Randfontein
frau_shrimp211 Beiträge · seit 201308. März 2019 · #7Ich find die Tour im Großen und Ganzen Ok. Lediglich Jo‘burg würde ich tatsächlich auch streichen und lieber direkt zum Krüger fahren.
Allerdings wird es tatsächlich nicht ohne zwischenzeitliches Kilometer-schrubben gehen. Aber auch das ist nicht so schlimm. Schau mal in meinen Reisebericht
Auf gut Glück durch Südafrika. Da haben wir in 3 Wochen sogar noch mehr gepackt als ihr und hatten trotzdem nicht das Gefühl zu hetzen.
In Hermanus waren wir sogar ganz froh, dass wir umplanen konnten von 2 auf 1 Nacht. Wale haben wir trotzdem en masse gesehen. Fährst Du allerdings tatsächlich im Februar, kannst Du Hegmanus sogar komplett streichen, da wirst Du dann wohl keine Wale sehen.
Viele Grüße,
Sabine
Wie kann man Namibia nicht lieben?
casimodo4'528 Beiträge · seit 200709. März 2019 · #8Hallo PS59,
ich kann Eure Motivation zu der Tour verstehen. Etwas weg zu lassen fällt immer schwer.
Mir ist die Tour aber auch (viel 🙄 😣 ) zu überfrachtet. Swellendam würde ich auf jeden Fall weglassen und da ihr den Krüger am Ende habt auch den Addo. Randfonteins Inlandsflug Variante empfinde auch ich als gute Alternative.
Das Ende Eurer Reise würde ich auf jeden Fall anders planen. Milwane nach Golden Gate / Drakensberge / Ithala / Joburg geht nach meinem Geschmack gar nicht. Auch wenn es eine landschaftlich superschöne Gegend ist. Ich würde Ithala und vor allem die Drakensberge und Golden Gate weglassen und Ithala durch Isimangaliso und/oder Hluhluwe ersetzen. Ich finde Hluhluwe schöner als Ithala (Geschmackssache). Aber das Ende Eurer Reise brächte eine für mich unangemessene Fahrerei mit sich.....
Viele Grüße
Casimodo
PSPS59Themenstarter3 Beiträge · seit 201912. März 2019 · #9Guten Tag liebe Forumsgemeinde,
ich habe jetzt einmal hier die Vorschläge entsprechend überarbeitet. Es wird wenn dann eher der Krüger werden (obwohl mein Mann da wegen einer Äusserung eines namibischen Lodge Managers große Zweifel hegt, ob uns das gefallen wird....)
Hinflug Johannesburg, Übernahme Mietwagen
Pretoria 2 N
Panorama Route mit Blyde River und Krüger 6 N
Mlilwane, Swaziland 1 N
Hluhluwe 2 N
St. Lucia 1 N mit Bootsfahrt wegen der Hippos
Durban 1 N
Drakensberge 2 N (z . B. Royal Natal)
Golden Gate NP, Clarens, 1 N
Rückkehr Johannesburg und Abgabe Mietwagen
Flug Johannesburg - Kapstadt
und in Kapstadt dann länger (5 N) mit Ausflügen
freshy3'883 Beiträge · seit 201112. März 2019 · #10PS59 schrieb:
ich habe jetzt einmal hier die Vorschläge entsprechend überarbeitet. Es wird wenn dann eher der Krüger werden (obwohl mein Mann da wegen einer Äusserung eines namibischen Lodge Managers große Zweifel hegt, ob uns das gefallen wird....)
Hinflug Johannesburg, Übernahme Mietwagen
Pretoria 2 N
Panorama Route mit Blyde River und Krüger 6 N
Guten Morgen,
ganz klar, dass die Empfehlung eines namibischen Lodgebesitzers für eine Routenplanung ausschlaggebend sein muss 🙄 😣. Der Kruger NP hat so unterschiedliche Seiten, dass ich dazu keine allgemeingültige Aussage machen könnte. Während wir den etwas ursprünglicheren Norden sogleich noch einmal besuchen würden, haben uns die großen Camps im Süden weniger gut gefallen.
Warum 2 N Pretoria?
Mein Vorschlag wäre, stattdessen 1 N zusätzlich im Kruger NP oder einem anderen NP zu verbringen. Auch die Entscheidung für Durban erschließt sich mir nicht. Ich habe die Entfernungen nicht im Kopf, würde mich an dieser Stelle eher für eine weitere Nacht in den Drakensbergen entscheiden.
Fröhliches Weiterplanen wünscht
freshy
PSPS59Themenstarter3 Beiträge · seit 201912. März 2019 · #11Also: die Strecke zum Krüger ist zu lang, daher Übernachtung in Pretoria. Und Pretoria ist aus familiären Gründen ein Muss. Durban ist eine Zwischenübernachtung, damit die Strecke Richtung Drakensberge nicht zu lang wird. Ich hatte ja geschrieben, dass nicht zu lange Etappen gewünscht sind, jetzt liegen die Tagesetappen in dem von uns gewünschten Distanzbereich. Der Lodge Eigentümer hatte mehrere Jahre als Manager im Krüger gearbeitet, Der kennt den schon recht gut :); allerdings weiß ich nicht mehr, in welchem Camp. Und diverse durchaus seriöse Medien berichten darüber, dass der Krüger nicht nur in der Hochsaison intensiv besucht ist..... Da sind wir von Etosha halt verwöhnt.
RORockshandy280 Beiträge · seit 201812. März 2019 · #12Hallo PS59,
das mit Pretoria hatte mich auch schon gewundert, ist jetzt aber klar. Was ich allerdings auch nicht machen würde, ist die Nacht in Durban. In der Stadt könnt ihr nicht mehr viel ansehen, und rein- und rausfahren nach Durban kann - je nach Verkehrslage - ein ganz schöner Zeitfresser sein. Ich würde stattdessen kurz vor Durban am Meer übernachten oder im Valley of 1000 Hills - je nachdem, ob ihr am Morgen noch was in St. Lucia unternehmen wollt und wann ihr dort los kommt. (Dort finde ich die 1 Nacht eigentlich auch zu wenig, aber man hat ja immer zu wenig Zeit.)
LG
Gromi1'415 Beiträge · seit 201412. März 2019 · #13Hallo PS59,
SarahSofia hat recht, Ihr findet vor und nach Durban jede Menge gute B&B, (z.B in Widenham). Wir sind auch einmal zu schon später Stunde von St Lucia gekommen und haben im "Casa mia" ein schönes Zimmer und gutes Frühstück gefunden 🙂
verrät die Gromi
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
busko807 Beiträge · seit 201812. März 2019 · #14Rockshandy hat vollkommen recht - Durban kann man sich durchaus sparen.
Eine gute Alternative ist Umhlanga Rocks, kurz nördlich von Durban und sehr schön gelegen.
Da ich zuletzt vor seeeehr langer Zeit dort war kann ich allerdings keine spezifischen Ü-Empfehlungen dazu abgeben - vielleicht einfach mal "Umhlanga rocks" googeln! Vielleicht gibt es auch andere Forumsmitglieder die hierzu was sagen können?
Gruss,
Ulli.
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
Hanne6'152 Beiträge · seit 200612. März 2019 · #15hallo PS59,
im ersten Thread schreibst Du wir wollen keine km fressen, na ja bei der letzten Planung sieht das aber anderst aus, klar wenn Ihr mit 180 PS unterwegs seit, dann kann man die Tour schaffen. Mal allen ernstens für mich ist das keine runde Tour. Bei 16 Tagen würde ich auf alle Fälle Durban, Golden Gate und Royal NP weglassen. Setze die Tage im Blyd River Canyon und in St. Lucia ein und dann noch ein schöner Abschluss vor Johannesburg. Zur Einstimming auf den Krüger, empfehle ich 'Dir das Taschenbuch Ich trage Afrika im Herzen zu lesen, es handelt von einem Ranger im Krüger. Nach diesem Buch wuchs meine Sehnsucht den Krüger zu besuchen in mir und ich bin froh auf mein Bauchgefühl gehört zu haben , das letzte Mal war ich 2011 dort und würde jederzeit wieder in den Krüger fahren, überall ist der Tourismus mehr geworden, das weiss man und man muss sich darauf einstellen, das gilt für jedes Land.
Ich kann Dir nur empfehlen die Tour nochmals zu überarbeiten, manchesmal ist weniger mehr, das ist aber meine persönliche Einstellung zum Thema Urlaub.
Mit besten Grüssen
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland