overlandThemenstarter3 Beiträge · seit 201026. Feb. 2019 · #1Hakuna Matata,
hier Monika ende 40 und Andreas ende 50 planen 2021 mit unserem Magirus 170D11 Allrad und Umbau zum Fernreisemobil, eine Reise durch Afrika. Geplant ist die Westroute über Marokko, Mauretanien, Senegal.....
Hat jemand aktuelle Informationen oder plant ähnliches (gemeinsames Reisen). Start soll sein Januar 2021, Ende offen. Wir sind über jede Information dankbar.
Gruß Moni u. Andreas
Maputo828 Beiträge · seit 201627. Feb. 2019 · #2..Sali Zäme...
Ist mehr ein Rundreise und Reiseberichtforum für das südliche Afrika hier... frage mal im Wüstenschiff, dort bekommt ihr sicher aktuelle News.
https://www.wuestenschiff.de/phpbb/lg Maputo
maggus785 Beiträge · seit 200827. Feb. 2019 · #3Hallo ihr 2,
da habt ihr eine schöne Reise vor!
Es wird jedoch schwierig sein so lange die Tour voraus zu planen, da dir wohl keiner sagen kann wie die politische Situation dann in den einzelnen Ländern aussehen wird.
Kamerun ist ja momentan etwas schwierig, wie dies in 2021 dann aussieht steht in den Sternen.
Ich wollte selbst auch mal die Tour fahren, habe es dann nicht getan und mein Auto ( auch ein Magirus ) verschifft und würde dies auch wieder so machen.
Viele liebe Grüße
Markus
Turi348 Beiträge · seit 201127. Feb. 2019 · #4hallo Moni, hallo Andreas
Wir haben die West-und Ostküste 2013-15 gemacht. ( im Wüstenschiff unter "unsere grosse Reise rund um Afrika" zu finden),
Inkl. Koordinaten, Übernachtungsmöglichkeiten etc.
"Mantoco" , Tommy und Conny waren dann hinter uns her.
Alles was ihr braucht ist Zeit.
Planen lässt sich nur sehr schlecht, die Visa überwiegend sowieso nicht, ausser ihr wollt in 3 Monaten unten sein.
Je nach politischer Situation muss man Länder auslassen/umfahren, die Bevölkerung eigentlich in allen Ländern ist freundlich und hilfsbereit, sofern man sich auf sie einlässt.
Wir haben, mangels Campsites, überwiegend im Busch oder in Missionsstationen übernachtet, was nie ein Problem war.
Wir würden jederzeit wieder starten.
Viel Spass beim planen, sofern das überhaupt möglich ist.
liebe Grüsse aus dem im Moment sonnigen Toggenburg
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
overlandThemenstarter3 Beiträge · seit 201027. Feb. 2019 · #5Danke für dein Feedback. Uns ist bewusst, das Aufgrund der politischen Lage keine feste Reiseroute geschmiedet werden kann.
Da wir kein Zeit Limit haben, wollen wir erst einmal mit der Westroute anfangen, und dann fahren wie es am ungefährlichsten ist.
Gruß Moni und Andreas
Turi348 Beiträge · seit 201127. Feb. 2019 · #6Denke die Westroute ist nicht unsicherer als eine Fahrt durch Frankreich und Spanien.
Am falschen Ort zur falschen Zeit ist das Problem, das jedoch ist das Restrisiko das man auch zu Hause hat.
Übrigens; Am Samstag hat bei uns im kleinen Dorf ein Fahrzeug angehalten, 3 sprangen heraus, einer mit einer Waffe und haben einen Fussgänger am Gehweg überfallen, zusammengeschlagen und bestohlen.
Lasst euch nicht beirren, macht die Reise, ihr werdet es nicht bereuen.
liebe Grüsse
Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Logi16,9k Beiträge · seit 201201. März 2019 · #7Heute in der AZ: Von Aberdeen nach Kapstadt in einem Morris Minor...
Als Charlie in Äthiopien die Luft ausging: Neuseeländerin fährt mit 61 Jahre alten Morris Minor durch Afrika https://www.az.com.na/nachrichten/als-charlie-in-thiopien-die-luft-ausging-2019-03-01/LG
Logi
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. März 2019 · #8Hi Turi,
Denke die Westroute ist nicht unsicherer als eine Fahrt durch Frankreich und Spanien.
es gibt aber auf der Route aktuell z.B. recht viele Staaten mit Reisewarnung durch das AA. Damit sind zum Beispiel Rückführungen im Notfall ausgeschlossen, viele Auslandskrankenversicherungen decken Gebiete mit offizieller Reisewarnung nicht ab etc. Es bedarf also schon einer gewissen Planung oder zumindest Kenntnis über mögliche Folgen bei Problemen etc. Das gilt natürlich für die Ostroute oder Zentralroute grundsätzlich auch.
Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Olli143 Beiträge · seit 200801. März 2019 · #9Hallo Ihr beiden,
bei der Wahl der Reiseroute durch West- oder auch Ostafrika kann man wahrlich nicht genug lesen! Es gibt aber genügend Berichte und Fragen mit guten Antworten im www. Man muß nur in den entsprechenden Foren stöbern.
Seid Ihr (...mit diesem geländegängigen und allradgetriebenen Lastkraftwagen! 😎 ) eigentlich Mitglied in DEM Forum überhaupt?
https://www.allrad-lkw-gemeinschaft.de/phpBB3/viewforum.php?f=18Luftgekühlte Grüße aus Windhuk, Olli
Wer aus der Wüste zurückkommt, ist reicher, aber auch einsamer. Denn die Zahl derer, die einen verstehen können, ist kleiner geworden. Zitat nach B. Baumann
Turi348 Beiträge · seit 201101. März 2019 · #10hallo Zusammen
Hätten wir damals die Warnungen des AA für bare Münze genommen, wären wir immer noch in Marokko.
Die auswärtigen Ämter müssen sich absichern, man hat ja gewarnt!
Schon Mauretanien ist seeehr gefährlich, von Mali gar nicht zu sprechen, Ironie aus!
Man muss vor Ort oder im Land vor dem nächsten sich halt schlau machen, so weit das möglich ist, die Situation kann sich innerhalb Tagen, wenn nicht Stunden ändern.
Die Reiseroute muss immer relativ kurzfristig vor Ort entschieden werden, Garantie gibt es auch dann keine.
Eine Lebensversicherung, im Sinn von überleben, gibt es nicht, wollten wir auch nicht.
Trans Afrika bleibt ein Abenteuer mit all seinen Wenn und Aber, lohnt sich trotzdem.
Den Moment in dem man abtreten muss bestimmen nicht wir, wenn's dann so sein soll, dann ist es halt so.
Hat man erst mal diese Einsicht erreicht, kommen einem viele der hier geführten Diskussionen ziemlich belanglos vor.
So eine Tour ist keine 3 wöchige Namibia Wohlfühlreise.
Betreffend Krankenversicherung, meine bestätigt mir eine weltweite Deckung, dazu die Rega Mitgliedschaft, kann eigentlich nicht mehr viel passieren.
Wir hatten aus Ghat/Libyen 2 Rückholungen schwerverletzer Motorradfahrer, der Notfall wäre somit abgedeckt.
Wie man dann auch immer zum Airport kommt, sei dahingestellt, wir haben auch das geschafft und beide leben.
Man kann das Thema noch so breit treten der, der eine solche Tour macht, muss sich bewusst sein, dass gewisse Risiken bestehen.
Wer auf Nummer sicher gehen will, soll zu Hause bleiben, aber auch da stirbt es sich nicht immer einfach.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. März 2019 · #11Hi Turi,
Du hast mich komplett misverstanden. Es geht nicht um den Wahrheitsgehalt des AA sondern um den Status der Reisewarnung, der ein rechtlicher Begriff mit einem Schwanz von Folgen ist (von denen ich einige genannt haben). Das das AA, ähnlich wie ein Großteil der Tropenmediziner, eher zu Panik neigt/neigen muss ist eine ganz andere Geschichte. Beispiel: Ich mache Urlaub im Jemen und werde ins Gefängnis gesteckt: Keine konsularische Hilfe, keine Rückführung etc durch Deutschland, da das Land mit einer Reisewarnung versehen ist und eine Reise auf absolut eigenes Risiko geschieht. Viele KKs halten sich eng an die Einschätzung des AA, auch da muss man also zumindest einen zwieten Blick auf seine Police wagen: "Versicherungsschutz bei Reisewarnung: Reiseversicherungen verlieren ihre Gültigkeit, wenn eine Reisewarnung für den Aufenthaltsort ausgesprochen ist. Eine Reisekrankenversicherung würde dann die Behandlungskosten bei einer Erkrankung oder Unfallverletzung nicht mehr übernehmen. " (
https://www.reiseversicherung.com/dr_walter/news_reiseversicherung/news/article/reisewarnung_fuers_urlaubsland_was_nun.html)
Was ich eigentlich sagen wollte: Es bedarf durchaus etwas Planung und man muss sich informieren. Bei Dir lass es sich für mich eher so "Losfahren und Genießen" und das halte ich für "zu einfach".
Viele Grüße
Christian
P.S. Nur zum Hintergrund: Bin mehrfach von Deutschland nach Westafrika mit dem Auto gefahren und hoffe irgendwann auch nochmal den Abschnitt von Windhoek bis Westafrika zu machen.
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Turi348 Beiträge · seit 201101. März 2019 · #12hallo Christian
Ein Mindestmass an Vorbereitung ist natürlich schon vom Vorteil.
Wo die Embasys, welche Währung, wo in Krisengegenden schlafen etc.
Wir haben auch einige Zeit im voraus eine Grobplanung gemacht, Vorfreude ist wunderbar.
Allerdings haben wir uns nicht auf Aussagen des AA verlassen.
Wir haben das Dogonland in Mali genossen, jeder hat damals davon abgeraten, war genial und wir die einzigen Touristen.
Da wir jedoch in allen Ländern mehrer Monate unterwegs waren, hatten wir genug Zeit uns unterwegs immer wieder zu informieren, dem Internet und den Lokals sei Dank.
Wir haben keine Reiseversicherung, die sich eh nicht über Jahre abschliessen lässt, jedoch bekommen wir durch unsere Krankenkasse eine weltweite Deckung bestätigt.
Eine Rückführung, wenn medizinisch notwendig ist kein Problem.
Unserer Erfahrung nach hat das Konsulat kein grosses Interesse Reisenden zu helfen, so zumindest unsere Erfahrung, das beginnt schon bei den Empfehlungsschreiben.
Betreffend Entführung habe ich eine Verfügung hinterlegt, dass ich vom Staat explizit keine Hilfe erwarte, allerdings ist dein Heimatstaat verpflichtet alles zu tun um seine Bürger, wo auch immer, herauszuholen, AA hin oder her.
Was da dann im Hintergrund abläuft wollte ich gar nicht wissen.
Bei uns läuft ja im Moment so ein Theater ab betreffend der IS Heimkehrer in Haft im Kriegsgebiet.
Bei Doppelbürgern könnte man die Staatsbürgerschaft entziehen, hat aber derjenige nur den schweizer Pass, wird die Regierung wohl oder übel um eine Rückholung nicht herumkommen.
Wie gesagt, man fährt auf eigenes Risiko der, der das nicht eingehen will, soll zu Hause bleiben.
Wegen der Tour von Namibia nach Westafrika, würde ich machen, mit namibischem Pass sicher einfacher.
Wer weiss, vielleicht mach ich die Tour auch noch mal in umgekehrter Reihenfolge, insha Allah, so käme der Toyo wieder in das Land seiner Erstzulassung, oder zumindest eins daneben.
Bis dann geniessen wir Namibia und die umliegenden Länder.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
overlandThemenstarter3 Beiträge · seit 201002. März 2019 · #13Schön das wir bei euch sein dürfen.
Gefällt uns, das unser vorhaben allgemein anklang findet. Es wäre ja toll, wenn auf unserer Route, egal ob Ost oder West, sich unsere Wege mal kreuzen, und Zeit für ein pläuschchen da ist. Wir haben uns die Westroute ausgesucht, da wir 1992 schon mal die Westroute bis zur Elfenbeinküste gefahren sind und diese Route auch von Astrid Därr angepriesen wird. Wir hoffen nach wie vor das sich noch andere Overländer uns anschließen werden und wenn es nur eine Teilstrecke ist.
LG
Moni und Andreas
TITicktack352 Beiträge · seit 201603. März 2019 · #14Ich war jetzt erst auf einem Vortrag von Leuten die ich in Mata Mata getroffen habe. Die sind zur Hälfte aus meinem Hometown. Das was die nicht nochmal machen würden ist Kongo, ansonsten war die Westroute nicht das große Problem. Allerdings wurde ein Päärchen das 300 km vor ihnen gefahren ist überfallen und der Mann ermordet. Das war glaube ich im Kongo. Nigeria ist auch nicht ganz einfach, das braucht viel Geduld.
Turi348 Beiträge · seit 201104. März 2019 · #15Kongo ist sehr unterschiedlich zu bereisen.
Der Osten eher weniger zu empfehlen, Westen ist ok, allerdings nicht über die Angola Enklave Kabinda.
Wir haben die Bevölkerung als überwiegend freundlich empfunden.
Nigeria, sofern man die Zeit hat auch kein Problem
Begegnet den Offiziellen auf gleicher Augenhöhe und nehmt euch Zeit für Gespräche, nicht überheblich aber bestimmt auftreten.
Geschmiert haben wir nie, hat auch ohne gepasst.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Turi348 Beiträge · seit 201104. März 2019 · #16Noch was vergessen, wir haben im Kongo wie auch in Nigeria überwiegend im Busch, bzw. direkt an der Piste übernachtet, da man selten weg kommt von den Pisten.
In der Regel ist dort in der Nacht niemand mehr unterwegs, die sind zu ängstlich.
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.