Der Fahrer und sein Kumpel parkieren im Schatten und bleiben im Wagen. Ich laufe zum Eingang. Das Debre Libanos Kloster ist dem Hl. Abba Libanos geweiht, einem der 9 Heiligen der äthiopischen Kirche.
Auf dem Weg dahin treffe ich fröhliche Pilger.
Bevor ich die Kirche betrete, muss ich die Schuhe ausziehen und meinen Kopf mit einem Tuch bedecken.
Beeindruckend sind die wunderschönen Buntglasfenster mit verschiedensten Motiven.
Mit etwa 500 Mönchen ist es das grösste Kloster in Aethiopien. Die farbenfrohen Kirchenbilder im Altarbereich sind leider zum Teil mit Vorhängen verdeckt, welche die Farben vor dem Ausbleichen durch Licht schützen sollen.
45 Minuten später fahren wir schon weiter. Jetzt geht es Richtung Portugiesische Brücke. Sie wurde nicht von den Portuguesen errichtet sondern von Ras Darge, dem Onkel von Kaiser Menelik.
Die Wanderung um die Brücke finde ich einmalig.
Nahebei ist ein 600m tiefer Wasserfall zu sehen. Hat aber heute kein Wasser da Trockensaison....Die Landschaft mit der tiefen Schlucht ist beeindruckend.
Weiter unten gibt es verschiedene kleine natürliche Pools wo man sich erfrischen kann.
Einen Abstecher hier lohnt sich echt!
Fortsetzung folgt
Teil 8219. Juli 2019
@Topobär: da muss ich dir schon Recht geben! 😣
Fortsetzung
Von der Brücke aus
gibt es auch eine Möglichkeit zu Fuss das Ethio German Park Hotel zu erreichen. www.ethiogermanpark.com
Leider entspricht die Anlage nicht der Webseite. Sie ist vergammelt und leer.
Schade, denn die Aussicht von hier aus ist einmalig.
Vom anwesenden Personal erfahren wir dass das Hotel einer Deutschen und ihrem äthiopischen Ehemann gehört. Leider ist der Ehemann im Oktober gestorben.. Es gibt jetzt Erbschaftsprobleme mit der äthiopischen Familie....... Einst war das Restaurant meistens immer mit Gruppen belegt. Wir fahren anschliessend weiter und halten bei der nächsten Bude an. Da wird gerade Kaffee vorbereitet.
Wir bestellen Injera. Schmeckt aber nicht besonders......
Auf dem Weg zurück nach Addis Abeba geniesse ich noch ein wenig die Landschaft.
Ab und zu verlieren wir bei Baustellen Zeit.
Die Fahrt von Entoto aus geht zügig.
Um 16.30 bin ich im Hotel zurück. Zum Abendessen gönne ich mir Frühlingsrollen und Salat. Ich plaudere noch eine Weile mit Hotelgästen und gehen anschliessend schlafen.
Teil 8321. Juli 2019
23.01.2019
Nach dem Frühstück bereite ich meine Sachen für das Hotel Sheraton vor. Heute ist "take it easy" Tag. Am späten Abend geht mein Flug zurück in die Realität. 😎 Draussen aud dem Schulhof, wie jeden Morgen, sind die Kinder in Reihen und die Hymne wird gesungen.
Danach gehen die Kinder in Uniform in die Schule und die anderen spielen.
Anschliessend laufe ich bis zur Piazza wo ich ein Sammeltaxi bis zur G.P.O nehme. Kostet mich 3 ETB. Die restlichen 500 Meter bis zum Sheraton laufe ich. Das Hotel ist schon riesig.
Um zur Rezeption zu gelangen muss man durch eine Security.
Da begleiche ich den Eintritt zum Schwimmbad: 330 ETB inkl. 2 Badetücher. Die Anlage sieht sehr gepflegt aus.
Man kommt sich ein wenig wie in einer Oase vor.
Der Pool ist der Hammer.
Man kann Laps schwimmen. Eine Freude.
Gegen 13 Uhr erscheinen die meisten Expats. Es wird meistens französisch, italienisch, spanisch und englisch gesprochen. Ich bestelle mir an der Poolbar
Penne Basilic Sauce. Schmeckt ausgezeichnet, kostet aber schon 190 ETB + 1 Liter Wasser 105 ETB. Ein Vermögen für den Einheimischen.......
Gegen 15.30 verlasse ich das Sheraton. Hier noch einmal die Anlage unter einem anderen Winkel.
Unweit, auf der Menelik II Avenue, liegt auch the Presisdentiel Palace.
Zurück im Hotel wird geduscht und Fernsehen angeschaut. Um 21 Uhr bringt mich das Hotelshuttle zum Flughafen. Gegen Mitternacht hebt die Maschine nach Vienna, Genf pünklich ab. Am nächsten Tag lande ich auch zur Zeit. Oh je man sieht dass es geschneit hat, gla gla!
Ich hoffe dass ich dem Ein oder Anderen einige gute Tips geben konnte. So eine Reise ist nicht gerade Jederman's Sache. Aber man meidet den Massentourismus...... 🙂 Für Diejenigen die bald Urlaub haben wünsche ich eine gute Reise. Bei mir geht es sehr sehr bald weiter nach Madagaskar. Melde mich wieder Ende August mit einem ausführlichen Bericht darüber wenn Interesse besteht. Ich kann mir vorstellen dass diese Insel ein echter Geheimtipp wird!