HEhenkThemenstarter8 Beiträge · seit 200722. Jan. 2007 · #1Hallo zusammen,
bin neu hier,hätte gern einige Hinweise von erfahrenen "Südafrikanern"!
Meine Erfahrungen liegen seit drei Jahren in Kanada & Alaska per Motorhome zu zweit.Jetzt möchten wir ein weiteres "Naturreservat" kennenlernen und nicht weil es gerade im Fernsehen "in" ist. Wir sind nicht auf eine Gruppe angewiesen, aber trotzdem teamfähig. Wir hatten auch bisher keine Angst vor Tieren (Grizzly, Schwarzbär, Elch, Karibu,Kojote,...), aber Achtung und Respekt!
Afrika ist uns neu und unbekannt, deshalb wollen wir beim ersten Mal nicht ganz allein reisen, sondern Erfahrung sammeln.
Eine interessante Reise haben wir bei "a & e reiseteam" Hamburg gefunden - 23 Tage in kleiner Gruppe mit einfachem Komfort von Kapstadt über Namibia, Botswana zu den Victoriafällen.Nun meine Fragen:
* hat jemand Erfahrung mit o.g. Reiseteam?
* ist es sinnvoll im August/September den eigenen Schlafsack auch bei Bungalowunterkünften o.ä. einfachen Quartieren mitzunehmen - wegen Nachtkälte und evtl. "Viechzeug" - habe allerhöchsten Respekt vor Schlangen, Skorpionen!
* welches Zahlungsmittel ist am sinnvollsten außer Kreditkarte - US$? oder nur namib$ - und in Botswana?
Ich hab natürlich noch mehr Fragen, aber das soll`s erst mal gewesen sein!
Gruß Henk
henk
"Lieber durch Glück etwas dümmer, als durch Schaden klug werden"
Salvator Dali
Chrigu7'269 Beiträge · seit 200622. Jan. 2007 · #2Hallo Henk
ich denke, dass es sich um diese Reise handelt:
http://www.ae-reiseteam.de/angebot.php?arid=2087&klid=34Nach meiner Ansicht, besteht hier das selbe Problem wie bei den meisten Touranbietern. Es wird möglichst viel in wenig Zeit hineingepresst. Zudem liegt die maximale Teilnehmerzahl bei 18. Für mich wäre das nichts. Zu viel in zu kurzer Zeit und das vielleicht in einer grossen Gruppe.
Für diesen Betrag könnt Ihr auch eine Tour auf eigene Faust machen. An der Ihr zwar weniger Orte anfahrt, aber sicher mehr von den einzelnen Stationen habt.
Herzliche Grüsse
Chrigu<br><br>Post geändert von: chrigu, am: 23/01/2007 09:39
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DIDina127 Beiträge · seit 200623. Jan. 2007 · #3Hallo Henk,
wir sind im letzten Jahr zum ersten Mal in Namibia gewesen. Vorher waren wir in Südafrika mit einer Reisegruppe. In Namibia war es unproblematisch allein zu reisen. Wir haben von Deutschland aus die Unterkünfte vorgebucht. So hatten wir das Gefühl der Sicherheit ein wenig organisiert zu sein. Das fahren zu zweit war sehr angenehm. Man sollte nur die einzelnen Tagesetappen nicht zu lang werden lassen. Wir sind immer zwei Tage an einem Ort geblieben und dann weiter gefahren. Das war für uns eine neue Erfahrung und wir haben uns mit dem "Afrika-Virus" angesteckt:-)
Liebe Grüße,
Dina
Matatu496 Beiträge · seit 200623. Jan. 2007 · #4Hallo Henk, € als Reserve, sonst Kreditkarten (VISA immer) und EC /Maestro. In jedem größeren Ort gibt es Geldautomaten. Grußatatu
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200623. Jan. 2007 · #5Hallo Henk,
ich habe mir diese Rundreise auch angeschaut, abgesehen davon das die Route schön ist, hat sie aus meiner Sicht ein grosses Manko.
Die Zeit ist sehr kurz bemessen, kommt hinzu das bei Gruppenreisen auch immer einiges an Zeit verloren geht aus organisatorischen Gründen.
Die gleiche Reise in 6 Wochen das wäre optimal aus meiner Sicht 🙂
Oder andersrum gesagt, es kommt mir vor als würde man Spanien, Italien und Grossbritanien in 3 Wochen bereisen wollen.
Vieleicht könnt ihr euch mit der Idee anfreunden nur eines dieser Länder als einstieg zu bereisen? Wo bei ich denke das Botswana nicht an erster Stelle liegen sollte.
Wir machen es zb so das wir abwechselnd jedes Jahr ein anderes Land im Focus haben - 2006 SA, 2007 Botswana, 2008 Namibia ect manchmal ein kleine Kombination der Grenzregionen.
Gruss VA
PS wenn ihr in Alsaka ect. schon alleine unterwgs ward, so stellt das südliche Afrika absolut kein Problem dar! Weder organisatorisch noch sonst wie!<br><br>Post geändert von: VirusAfricanum, am: 23/01/2007 12:50
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margotzi198 Beiträge · seit 200623. Jan. 2007 · #6Hallo Henk
Bin zwar keine Afrika-Expertin, sondern habe 25 jährige Motorhome-Erfahrung ( Alaska bis Mexico ). Vor 3 Jahren nun waren wir dann in Südafrika unterwegs mit PW und B&B und ein Jahr später in Namibia mit 4x4 und Dachzelt. Alles selber organisiert und ohne grosse Probleme.Mit Reiseführer und den vielen Tips aus dem Forum, welche man auch nur durch das Mitlesen erhält, ging es gut. Ich bin keine Anhängerin von Gruppenreisen sondern schätze es sehr meine Zeit einteilen zu können wie ich es will. Zudem kann man dann die Gegend, Stille oder die Geräusche viel besser geniessen wenn nicht immer jemand seinen Kommentar dazu abgeben muss.
( Auch ich gehe dann niemandem auf die Nerven!)
Was noch eine andere Idee wäre, wenn ihr lieber alleine zu zweit reist, eine Selbstfahrertour wo die Route vorgegeben ist und die Unterkünfte schon vorreserviert sind. Das könnte ich mir noch vorstellen. Aber auch dort sind manchmal die Strecken etwas lang, aber machbar.
Auf alle Fälle sehe ich kein Problem darin alleine zu reisen.Wenn man englisch spricht erst recht nicht, wobei man in Namibia auch mit Deutsch durchkommt.
Ich hoffe ihr findet die für Euch die richtige Reiseart und wünsche viel Vergnügen beim Planen.
Gruss
Margot
HEhenkThemenstarter8 Beiträge · seit 200723. Jan. 2007 · #7vielen Dank für die guten Hinweise und Ratschläge, werde auch "heimlich" weiterlesen und bestimmt bald eine Entscheidung treffen - 4x4 und allein war schon im Hinterkopf, bis ich schwankend wurde nach dem Lesen einiger Reiseberichte/Horrorvisionen = Überfälle, Schlangenbisse,Liegenbleiber,... und sicherlich ist weniger mehr
Gruß henk:)
henk
"Lieber durch Glück etwas dümmer, als durch Schaden klug werden"
Salvator Dali
Crazy Zebra3'766 Beiträge · seit 200623. Jan. 2007 · #8Hallo Henk,
Schlangenbisse gehören zu 99,99999 % nicht zu den Reiserfahrungen eines normalen Touristen 😉
Ueberfälle mit Schaden an Leib und Seele gehören zu 99,88888 % auch nicht zu den Erfahrungen die ein allein reisender Tourist macht!
Taschendiebstäle und Autoaufbrüche und Trickbetrug sind zwar immer möglich, jedoch wird hier nicht selten etwas hoch angesetzt!
Auch scheint mir, das wenn etwas in Afrika passiert, die Resenonanz viel
höher ist als bei vergleichbaren Taten in anderen Urlaubsländern.
Liegenbleiben, kann ein Erlebnis werden von dem du uU noch Jahrzentelang Geschichten erzählen kannst, im Moment sicher ärgerlich, danach wird der Geschichte an keiner Party fehlen und alle bewundern Dich 😄
Gruss VA
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ZUZulani36 Beiträge · seit 200624. Jan. 2007 · #9Hallo Henk,
ich kann Dich wirklich beruhigen.
Wir haben die letzten 3 Wochen (also ganz frisch 🤩 ) eine wunderschöne Reise durch Namibia und Botswana mit Abstecher zu den Vic-Falls in Zimbabwe mit einem 4x4 mit Dachzelt gemacht.
Wir hatten bisher auch nur Erfahrungen gemacht in der USA und Canada
(dort waren wir ziemlich oft und mögen es nach wie vor...), Australien und einmal 4 Wochen Südafrika und dort haben wir uns angesteckt... Virus Africanum!
Die 3 Wochen waren sehr abwechslungsreich und wahnsinnig schön,
wir haben es absolut genossen und hoffe, wir können noch lange zehren...
Wir sind glücklicherweise nie in irgendwelche Überfälle etc gekommen,
aber man muß halt einfach immer vorsichtig sein!
Es ist wunderschön mit dem eigenenen Auto durch diese traumhaft schönen Landschaften zu fahren und stehen zu bleiben, wo man will, um die Musik aufzudrehen und alles rundherum aufzusaugen...die warme Luft, die unendliche Weite, die Tiere usw...
Also, wir könnens auf diese Weise wirklich nur weiterempfehlen!
Nur Mut, Ihr werdet es nicht bereuen;) Falls noch Fragen auftreten,
werde ich gerne weiterhelfen!
Liebe Grüße