swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200601. Okt. 2018 · #1Vor wenigen Tagen sind wir von Namibia kommend am Grenzübergang Vioolsdrift nach Südafrika eingereist. Zum erstenmal wurden wir gefragt ob wir Früchte und Gemüse mitführten.
Man hat uns alle Früchte und etwas Gemüs welches offen herumlagen konfiziert, obwohl ich den Beamten darauf aufmerksam machte, dass alles aus Süsafika importiert sei. Es stand ja bei den meisten sogar auf der Verpackung. Zwei Bananen und ein Madarine konnten wir noch vor Ort essen. Den Blmenkohl vergass er mitzuhemen, velleicht schmeckt ihm der auch nicht. 😉
Wir kannten das bis jetzt nur von Botswana.
Gruss
Emanuel
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201602. Okt. 2018 · #2Guten Morgen Emanuel,
ich denke das liegt an der Fruchtfliege im Orange River Gebiet (vielleicht mögen die keinen Karfiol 😉 )
Da gibts, auch für Reisende, seit 30.August ein Importverbot; siehe speziell den letzten Absatz im link.
https://www.gov.za/speeches/detection-oriental-fruit-fly-bactrocera-dorsalis-orange-river-area-northern-cape-provinceGruß Gina
sandra1903385 Beiträge · seit 201502. Okt. 2018 · #3Wir werden im November bei Mata Mata von Namibia in den KTP einreisen. Das müsste dort ja dann auch gelten oder?
kOa_Master391 Beiträge · seit 201502. Okt. 2018 · #4sandra1903 schrieb:Wir werden im November bei Mata Mata von Namibia in den KTP einreisen. Das müsste dort ja dann auch gelten oder?
Wir sind vor einem Monat dort eingereist und es war alles wie immer - weder für den Kühlschrank noch für Gemüse interessierte man sich, es wurde einzig nach Firewood gefragt. Theoretisch ist man ja im KTP auch noch nicht in SA (und auch nicht in Botswana)...
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200602. Okt. 2018 · #5Theoretisch ist man ja im KTP auch noch nicht in SA
? Aha, interessant. Seit wann ist der KTP Niemandsland? Nur weil man sich frei zwischen Botswana/RSA bewegen kann, gehört es dennoch zu dem jeweiligen Land. Sorry, irgendwie kann ich nicht folgen?
Viele Grüße
Christian
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swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200602. Okt. 2018 · #6@Gina
Komisch ist aber, dass der Typ mir sagte es sei schon seit Jahren verboten. Wir sind seit 2013 jedes Jahr mindestens einmal von Namibia nach Süadfrika eingereist und es hat noch nie jemand nach Früchte und Gemüse gefragt.
In Mata-Mata wird man vermutlich nicht kontolliert. Den Blumenkohl wollte er mit mehmen hatte aber dann die Hände voll und ihn vergessen. Cherrry Tomaten von einer Swakopriver Farm hat er nicht einmal gesehen obschon sie offen da lagen.
@Sandra
Wenn Ihr in Mata-Mata in den KTP einreist wird man euch wohl nicht kontrollieren, aber eventuell bei der Einreise nach SA in Twe Rivieren.
@christian
Im KTP sind die Grenzkontollen zeimlich weit auseinander, das Gebiet dazwischen kann man schon als Nomansland bezeichnen. Wenn auch nur theoretisch.
Gruss
Emanuel
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201602. Okt. 2018 · #7@Emanuel
ja, das ist wirklich komisch. Wir wurden auch noch nie auf Obst od Gemüse kontrolliert in all den Jahren bei der Einreise nach SA.
Gruß Gina
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200602. Okt. 2018 · #8Hi Emanuel,
das ist mir klar, nur hat das nichts mit der angesprochenen Kontrolle zu tun. Es gibt auch Veterinärkontrollen (und vergleichbares) mitten in einem Land.
Aber zurück zum Thema: Laut der südafrikanischen Behörde (Lawi-Ministerium) gibt es keinerlei Kontrollen von Namibia nach Südafrika oder vice versa. Stand: Heute. Auch das namibische Ministerium weiß nichts davon.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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GinaChris4'984 Beiträge · seit 201602. Okt. 2018 · #9Conclusion also? 🙄
Das von mir verlinkte Importverbot gilt nicht mehr?
Dem Officer hat noch die Fruchtplatte zum Nachtisch gefehlt, und von Karfiol bekommt er Blähungen?
Nun ja...
Gruß Gina
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2018 · #10Hi Gina,
das von Dir verlinkte Dokument schreibt doch nichts über Importverbot aus Namibia nach Südafrika. Es durfte nichts aus den infizierten Gebieten (in Südafrika) heraustransportiert werden. Am Ende ist dann ein Hinweis, dass man - wie schon immer - nichts illegales nach Südafrika importieren darf (z.B. Honig, Feuerholz).
Viele Grüße
Christian
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GinaChris4'984 Beiträge · seit 201603. Okt. 2018 · #11Hi Christian,
das stimmt natürlich, dass das Dokument kein Importverbot aus NAM beinhaltet,
wohl aber die "unkontrollierte Ausfuhr" aus dem betroffenen Gebiet, welches ja quasi ums Eck zu NAM liegt.
Dh meine Mutmaßung zur Abnahme der Früchte bei der Einreise nach SA, wenn wir mal den Gefallen des Officers daran ausschließen wollen.
Gruß Gina
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200603. Okt. 2018 · #12Hi Gina,
da muss man aber schon recht viel Mutmaßen, dass die Ausfuhr aus einem Gebiet in Südafrika etwas mit Einfuhr in das Gebiet (aus einem anderen Land) zu tun hat. 😉
Viele Grüße
Christian
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swisscheesThemenstarter1'715 Beiträge · seit 200603. Okt. 2018 · #13Wenn man bedenkt, dass die namibischen Fruchtfliegen höchst wahrscheinlich ursprünglich aus Südafrika stammten, ist es eh ein Witz. Namibia importiert ja die meisten Lebensmittel von ihrem südlichen Nachbarn.
Gruss
Emanuel
kOa_Master391 Beiträge · seit 201504. Okt. 2018 · #14travelNAMIBIA schrieb:Theoretisch ist man ja im KTP auch noch nicht in SA
? Aha, interessant. Seit wann ist der KTP Niemandsland? Nur weil man sich frei zwischen Botswana/RSA bewegen kann, gehört es dennoch zu dem jeweiligen Land. Sorry, irgendwie kann ich nicht folgen?
Viele Grüße
Christian
Hi Christian,
Ich meine damit folgendes: Man reist zwar in Mata-Mata aus Namibia aus, aber die Einreise findet erst via Twee Rivieren statt. Und solche Kontrollen finden üblicherweise erst bei der Einreise statt. Wenn Südafrika z.B. andere Regulationen hat, ich aber gar nicht nach Südafrika, sondern nach Botswana weiterreise, dann hätte ich somit zu keinem einzigen Zeitpunkt mit diesen Regulationen (die es ja scheinbar sowieso nicht gibt) irgendwelche Berührungspunkte.
Gruss,
Master
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2018 · #15OFF TOPIC
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Hi Master,
Und solche Kontrollen finden üblicherweise erst bei der Einreise statt
nein, die Kontrollen finden auch bei Einreise, aber eben theoretisch auch überall anders statt (wie im aktuellen Fall bzgl. des Schreibens was Gina gepostet hat in den betroffenen Gebiet oder z.B. am Veterinärzaun etc). Eine Seuchenkontrollstelle hat erstmal rein gar nichts mit einer Landesgrenze zu tun.
ich aber gar nicht nach Südafrika, sondern nach Botswana weiterreise, dann hätte ich somit zu keinem einzigen Zeitpunkt mit diesen Regulationen
natürlich, denn Du bist durch Südafrika gereist (egal ob es Grenzposten gibt oder nicht - Du würdest ja auch nicht behaupten, dass Du auf dem Weg von Deutschland nach Italien nie mit österreichischen/schweizerischen Regularien in Berührung gekommen bist ;-)).
Aber wie auch immer: Im aktuellen Fall des Threadseröffners war es eine reine Schikane des Beamten an der Grenze, da es keine neuen Regeln dazu gibt.
Viele Grüße
Christian
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kOa_Master391 Beiträge · seit 201504. Okt. 2018 · #16Hi Christian,
In der Theorie hast du vollkommen Recht, aber in der Praxis sieht das anders aus, denn:
Wer kontrolliert das und wann? Die aktuell einzige Möglichkeit wäre bei der Ausreise aus Namibia.
Sollte es - theoretisch - solche mögliche Regeln geben, so müssten diese ja Botswana und Südafrika gleichermassen miteinander abstimmen und dann auch noch dem Aufgabenbereich vor namibianischen Border Controls zuweisen. Ich will nicht sagen, dass das unmöglich ist, aber sagen wir mal "eher unwahrscheinlich"...
Aber das ist vorläufig einfach mal der Spezialfall KTP.
Der andere mögliche Fall wäre natürlich, wenn Südafrika an einem beliebigen Ort (z.B. bei der Einreise) eine solche Seuchenkontrollstation aufstellen würde. Dies würde man dann aber definitiv mitbekommen in Form von Schildern, Informationen oder dergleichen. Ich gebe dir völlig recht, dass hier reine Willkür, Eigennutz und Schikane der Grund waren.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200604. Okt. 2018 · #17Hi Master,
vielleicht missverstehe ich Dich. Aber in Südafrika kontrollieren es südafrikanische Polizisten/Veterinäre/wer auch immer, in Botswana eben botswanische usw. Da ist es doch vollkommen egal, ob es feste Grenzübergänge gibt, wenn innerhalb eines Landes etwas kontrolliert wird. Aber ich glaube wirklich, dass ich gerade aufm Schlauch stehe 🙁
Viele Grüße
Christian
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kOa_Master391 Beiträge · seit 201504. Okt. 2018 · #18Es ging mir eigentlich nur um das Beispiel KTP - wo aktuell bei der Einreise (ausser von Twee Rivieren her) schlicht keine (botswanische Seite) oder nur namibische Posten sind, die sowas kontrollieren könnten - und der KTP aber in SA liegt, die Kontrollen aber erst in Twee Rivieren stattfinden können.
Ausser es gäbe sonst irgendetwas mobiles oder neues.
Schneewie725 Beiträge · seit 201720. Mai 2019 · #19In dem Zusammenhang habe ich auch noch eine Frage.
lt. Zoll darf ich nur 1 Liter Wein nach Namibia einführen, aber das lese ich so, wenn ich von Deutschland direkt in Namibia einreise.
Wie ist es aber mit Wein, wenn ich die Grenze von Südafrika nach Namibia nehme (Nähe Augrabie Falls) und später wieder von Namibia nach Südafrika (Mata Mata, KTP Park).
Wieviel Wein-(Flaschen) dürfen da ein, bzw. aus- bzw. eingeführt werden?
Wir würden uns für den 1. Teil der Reise gern im Upington mit Wein versorgen, damit wir nicht immer nachkaufen müssen. Daher könnten wir 5-7 Flaschen Wein dabeihaben.
Ebenso für den 2. Teil der Reise, wo wir wahrscheinlich in Keetmanskoop und bevorraten wollen.
Danke und ich hoffe, die Frage war jetzt nicht zu doof.
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200620. Mai 2019 · #20Hallo Schneewie,
lt. Zoll darf ich nur 1 Liter Wein nach Namibia einführen, aber das lese ich so, wenn ich von Deutschland direkt in Namibia einreise.
Bei Einreise von außerhalb der SACU:
- 1 l Spirituosen oder anderer Alkohol
- 2 l Wein
- 50 ml Parfüm
-250 ml Eau de Toilette
- 200 Zigaretten
- 20 Zigarren
- 250 Gramm Tabak
Bei Grenzübertritten innerhalb der SACU:
- 1 l Spirituosen oder anderer Alkohol
- 2 l Wein
- 50 ml Parfüm
- 250 ml Eau de Toilette
- 400 Zigaretten
- 50 Zigarren
- 250 Gramm Tabak
Stand: Januar 2019
Viele GRüße
Christian
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