Rat gesucht: SA und BOT ohne 4x4

6 Antworten · 2'068 Aufrufe · gestartet 03. Sept. 2018 von Sapperlott
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Themenstarter2 Beiträge · seit 201803. Sept. 2018 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

ich würde mich freuen, wenn ihr erfahrenen Botswana-Reisenden mir ein Feedback zu unserer geplanten Reise geben könntet.
Wir sind ein Paar um die 40 (mal mehr, mal weniger entfernt davon 🤨 ), haben natürlich immer Fernweh und haben ein wenig Reiseerfahrung in Südafrika als Selbstfahrer. Unsere Vorlieben sind Natur, Tiere, Ruhe, wir wollen weniger Trubel/Städte.
Wir wollen nicht mit dem Dachzeltcamper unterwegs sein und keinen Allrad mieten, einmal aus Kostengründen, aber auch ein bisschen aus Bequemlichkeitsgründen und aus Gründen der fehlenden 4x4-Erfahrung. Vielleicht trauen wir uns ja irgendwann doch mal ran ... attraktiv finden wir die Vorstellung durchaus, und Afrika wird uns eh immer wiedersehen. Diesmal sieht unsere Routenplanung für September 2019 jedoch folgendermaßen aus:

Ankunft in JNB
2 N Marakele
1 N Khama Rhino
1 N Maun (vielleicht Tshima)
2 N mobile Zeltsafari im Delta mit einem Anbieter, vielleicht Ashanti Travel (Auto bleibt in Maun stehen)
2 N Planet Baobab (Erdmännchen und Pan-Ausflug)
1 N ? (irgendwo dazwischen)
2 N Tuli bzw. Stevensford Game Reserve
1 N Phalaborwa
7 N Kruger National Park (weil wir nicht ohne ihn können 😊 )
Rückflug von JNB

Meine Fragen:
Haltet ihr die Planung insgesamt für machbar mit einem etwas dickeren SUV (kein Ecosport, eher RAV)?
Sind zu lange/nicht machbare Strecken dabei? Oder zumindest sehr sportliche? (Von Khama Rhino nach Maun ist ziemlich lang ... Und wie ist Stevensford nach Phalaborwa?)
Habt ihr eine Empfehlung für die Zwischenübernachtung mit dem Fragezeichen?

Ich freue mich sehr über Rückmeldungen.
Viele Grüße von Sapperlott
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2018
4'984 Beiträge · seit 201603. Sept. 2018 · #2
Hallo Sapperlott,

und erstmal herzlich willkommen hier!

Hier meine Tipps:
1N Khama Rhino macht wenig Sinn nur zur Übernachtung. Es gibt dort ein Wegenetz zur Tierbeobachtung,
das nicht unbedingt einen 4x4 braucht, aber doch einen Wagen mit genügend Bodenfreiheit.
Überdenkt doch mal einen Hilux zu mieten; muss ja kein 4x4 sein.

Die Tuli Reserves Rd (Verbindung nach Stevensford u.a.) ist sehr steinig (spitze Steine), also ans Reserverad-prüfen denken,
oder besser ein 2. mitnehmen!

Die Strecke Tuli-Phala würde ich nicht an einem Tag fahren wollen!
(uns hats bis Tzaneen gereicht!)

Gruß Gina
1'068 Beiträge · seit 201303. Sept. 2018 · #3
Also, ehrlich gesagt, verstehe ich eure Tour nicht so recht.

Von Marakele bis Maun sind mal eben schlappe 900 km. Eigentlich wollt ihr von dort nur eine 2 Nächte-Tour ins Delta machen und dann wieder zurück. Ok, zwei Nächte Planet Baobab habt ihr auch noch vorgesehen. Ansonsten ist auf der Hin- und Rücktour nur noch ein Übernachtungsstop vorgesehen, der auch nur als solcher gedacht sein kann.

Wenn ihr unbedingt ins Delta wollt, warum fliegt ihr dann nicht von JHB nach Maun (und zurück) und macht wenigstens ein paar Nächte mehr? Anschließend dann mit dem Mietwagen Richtung Krüger, evtl dann sogar erst ab Nelspruit (kann man m.E. auch hinfliegen)

Gruß
Mabe
4'528 Beiträge · seit 200703. Sept. 2018 · #4
Hallo Sapperlott (cooler Name),

Ankunft in JNB
2 N Marakele
1 N Khama Rhino
1 N Maun (vielleicht Tshima)
2 N mobile Zeltsafari im Delta mit einem Anbieter, vielleicht Ashanti Travel (Auto bleibt in Maun stehen)
2 N Planet Baobab (Erdmännchen und Pan-Ausflug)
1 N ? (irgendwo dazwischen)
2 N Tuli bzw. Stevensford Game Reserve
1 N Phalaborwa
7 N Kruger National Park (weil wir nicht ohne ihn können 😊 )
Rückflug von JNB

Mir geht es wie Mabe. Es ist natürlich immer Geschmackssache, aber wenn überhaupt würde ich das in eine (natürlich teurere) Gabelflug-Tour umwandeln. Also von Joburg mit dem Mietwagen one-way nach Maun und zurück mit dem Flugzeug.

Wenn Du von Maun aus ein zwei Nächte Zeltsafari im Delta bucht, sitzt Ihr ja alleine zig Stunden im Auto, um nur von Maun aus ins Delta zu kommen. Da bleibt für die eigentliche Zeltsafari nicht ehr so viel Zeit übrig. Also ehrlich, das sind für mich ganz klar zwei Reisen. Wenn die Fahrerei nicht wäre, wäre das eine nette Runde. Aber das wäre mir des Guten zu viel.

Wollt Ihr einen SUV mieten ?

Viele Grüße
Casimodo
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zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2018
1'068 Beiträge · seit 201303. Sept. 2018 · #5
Ach, einen kleinen Nachtrag habe ich noch :
Khama Rhino mit nem PKW halte ich für schwierig machbar.
Wir waren jetzt drei Mal da und haben zwei mal Fahrzeuge aus dem Sand gezogen. Beim dritten war Rettung schon unterwegs...

Gruß
Mabe
Themenstarter2 Beiträge · seit 201804. Sept. 2018 · #6
Vielen herzlichen Dank für eure Antworten und eure Erfahrungen. (Vor allem auch die Erfahrung zu Khama Rhino mit SUV ... das hat mich doch überrascht, ich habe zuvor anderes gelesen. Deswegen ist dieser Tipp umso wertvoller, danke. Das ist dann keine Option, man sollte schon mit dem richtigen Gefährt die passenden Wege machen ...)

Ja, eigentlich ist es ein fauler Kompriss, was ich mir da so gedacht habe. Nicht auf den Kruger verzichten wollen, aber auch nicht wirklich Botswana machen wollen mit dem, was dazugehört. Vermutlich kann das so nicht gehen. Oder nicht nur vermutlich, sondern ganz sicher kann das so nicht gehen. Und es stimmt wohl auch, dass man eigentlich nur im Auto sitzt, um zu den Orten zu gelangen, die man eigentlich sehen will. Dort hat man dann aber keine Zeit. Je mehr ich darüber nachdenke, desto blöder kommt mir mein Plan nun vor. 😊

Ich glaube, es ist für uns nun angebracht, uns definitiv für Botswana zu entscheiden ohne faule Kompromisse und uns dann doch mit Vorbereitung an den Dachzeltcamper ranzutrauen, wenn es denn Botswana sein soll.
Ich würde mich freuen, wenn ich mich dann wieder an euch wenden dürfte. Mit was Ganzem und nichts Halbem.

Danke euch noch mal.
235 Beiträge · seit 201604. Sept. 2018 · #7
Ich kann ja leider nicht mit 4x 4 fahren weil mein kaputtes Kreuz das ebensowenig verträgt wie die dünne Matte im Dachzelt und ich aus dem Grund auch kein Reifen wechseln schaffen würde.
Ergo müssen Kompromisse her.
Warum nixht via Windhoek oder JNB nach Maun fliegen, dort zwei, drei Tage Losge mit Ausflüge und einen Tag an den Victoriafällen verbringen. Geht alles prima per Anbieter. Dann nach JNB und den SA Teil.
Haben wir so schon gemacht und kaum Stress.
Allerdings ist halt gerade ab Maun schon sehr viel los, alleine Natur geniessen ist auf den Hauptrouten eher nicht.
Als Kontrast zu SA hats uns aber gut gefallen.