Um 05.30 werden wir von einem Wachmann vor unserem Zelt abgeholt. In der Nacht konnten wir auf der anderen Flussseite Hyenas hören. Punkt um 6 Uhr, nach einem Kaffee, fährt uns Walia zum Mfuwe Gate.
Wir sind heute nicht allein im Wagen. Gordon, ein Engländer begleitet uns. Sehr bald begegnen wir einem Eli.
Walia fährt dann Richtung Luangwa River, praktisch gegenüber von unserem Camp. Er hat auch die Hyenas gestern Nacht gehört und erhofft sich eine interessante Sichtung. Als wir das Ufer erreichen überquerren gerade 2 Elefanten den Fluss.
Bald darauf folgen 2 Andere.
Es macht Spass ihnen zuzuschauen.
Die Elis müssen anschliessend auch noch ein Stück hochlaufen.
Das Zweite hat es nicht so eilig
und macht eine Pipipause.
Danach wird es am Fluss still.
Wir fahren weiter und finden Hyenaspuren. Wir sind leider zu spät dran und verlieren sehr schnell die letzte Hyena.
Ab und zu treffen wir wieder Dickhäuter.
Bei diesem Kadaver erblicken wir verschiedene Geierarten.
Fortsetzung folgt
Teil 6227. Nov. 2018
@Biggi: ja das ist es was den South Luangwa NP so besonders macht! Ich wünsche euch schon für's nächste Jahr tolle Sichtungen. Wir werden auch bestimmt diesen Park wieder besuchen. Aber zuerst stehen Aethiopien/Djibouti und Madagascar auf der Liste.
Fortsetzung
Danach fahren wir wieder zu den Wamilombe Plains wo wir auf Löwensichtungen hoffen. Unterwegs erblicken wir Hippos
Pukus
und Elis.
Wir bleiben eine Weile an diesem Wasserloch stehen und gucken den Impalas zu.
Sie löschen ihren Durst.
Langsam wird es leider Zeit in die Lodge zurückzukehren. Von Löwen leider keine Spur.... 😗 Walia enscheidet sich das Nkwali Pontoon zu benutzen um an unser Camp zu gelangen. Wir erreichen das Flussufer und schon kommt die kleine Fähre zu uns rüber.
Sie wird uns auf die andere Seite bringen. Es kann losgehen. Wir verlassen den Park.
Wie die Fähre bedient wird finde ich einfach klasse! 2 Typen gebrauchen einen kielförmigen Stock. Dieser besitzt eine Oeffnung wo das Ferrykabel eingeklemmt wird. Mit der Kraft ihrer Arme bringen sie uns an andere Ufer.
Da drüben geht es dann schön bergauf.
Kein Problem für Walia.
Bei Ankunft muss Walia die Permits zeigen.
Dann geht es gleich weiter. Gegen 10 Uhr, vor unserem Camp, marschieren wieder Elis.
Wir gehen schon einmal frühstücken.
Fortsetzung folgt
Teil 6329. Nov. 2018
Fortsetzung
Es gibt kein Frühstücksbuffet. 2 Familien haben schon im Restaurant Platz genommen. Jeder sucht sich etwas von der Menu Karte aus. Wir haben Schwimmbadverbot. 3 Elis haben es sich dort gemütlich gemacht......Die 2 Familien beschweren sich gleich bei Jessica. Ihre Kinder wollen unbedingt den Pool besuchen..... Zu unserem Zelt können wir danach auch nicht gleich. Eine ganze Eliherde umzingelt das Camp. Nach einer halben Stunde kommt ein Wachmann und bringt uns schnell zu unserem Zimmer. Die Elis sind aber noch in der Nähe denn man hört die Aeste krachen. Gegen 13 Uhr ist das Schwimmbad wieder für die Gäste frei. Ich verzichte lieber darauf. Nach dem Lunch und Tea Time geht es um 16 Uhr wieder auf Game Drive mit Walia. Wir sind wieder allein. Der Engländer ist abgereist. Wir fahren erneut zum Nkwali Pontoon um in den Park zu gelangen. Wir sind die Ersten.
Walia erledigt den Papierkram
und wir spazieren ein bisschen herum.
Walia bringt danach den Wagen auf die Fähre.
Wir folgen gleich zu Fuss. Und schon geht es los.
2 Burschen rudern uns wieder auf die andere Seite des Flusses.
Ein anderes Fahrzeug wartet inzwischen bis die Fähre wieder zurückkommt.
Sehr bald erreichen wir das Ufer und machen uns auf Miezesuche.
Wir werden leider keine Löwen finden. Ausser Pukus
und Elis bekommen wir nichts Gescheites vor die Linse.
Wir werden auch noch von Tse Tse Fliegen überfallen! Zum Glück bleiben uns die tollen Sonnenuntergänge die uns immer wieder nach Afrika locken! Einfach ein herrlicher Anblick.
Bald wird es dunkel. Viele Autos sind heute nicht im Park. 3 Leos laufen uns über den Weg. Der Park ist ja für seine Leopopulation sehr bekannt.
Gegen 20 Uhr kehren wir zur Lodge zurück. Das Abendessen geniessen wir mit einem Glas Wein. Eine italienische Gruppe sitzt neben uns und schwärmt noch über ihre Löwensichtungen am Nachmittag. Die Minestrone sowie das Beef Curry schmecken sehr gut. Hätten wir nur ein bisschen mehr Glück mit den Miezensichtungen... 😎
Teil 6430. Nov. 2018
25.08.2018
Um 6 Uhr fahren wir schon Richtung Mfuwe Main Gate. Da erwartet uns ein beschäftiger Baboon.
Bei der Mfuwe Bridge Ueberquerrung kommt die Sonne langsam heraus.
Walia fährt leider immer zum selben Gebiet nämlich Wamilombe Plains. Er hofft immer noch seine Löwen zu finden. Wir glauben echt nicht mehr daran. Die haben sich schon längst aus dem Staub gemacht! Unterwegs erblicken wir Waterbucks.
Eine Hyena läuft uns auch über den Weg. Wir verlieren sie aber sehr schnell.
Die Farben am Morgen finde ich einfach himmlisch.
Diese Nilganz geniesst schon die Sonne.
Am Flussufer ist nichts los.
Wir besuchen danach das gestrige Wasserloch. Da nähert sich ein lahmer Büffel.
Walia denkt er wurde von einer Mieze angegriffen. Man sieht auf seinem Hals Klauenspuren.
Ein Sacred Ibis lässt sich daneben nicht stören.
Wir sehen auch noch einen Fisheagle
sowie einen Sattlestorch.
Danach überquerren wir die Katete Brücke. Später treffen wir unsere ersten Giraffen im Park.
Fortsetzung folgt
Teil 6502. Dez. 2018
Fortsetzung
Dann sind einige Zebras an der Reihe.
Der Kleine mit seiner Mama finden wir herzig.
Auf dem Rückweg zur Lodge begegnen wir noch einem Hippo.
Wir reden dann mit Walia denn wir wollen am Nachmittag unbedingt ein anderes Gebiet erkunden. Anschliessend wird gefrühstückt. Wie gestern ist das Camp wieder von Elis umzingelt.
Die Gäste haben auch wieder Schwimmbadverbot. Die 2 Familien mit ihren Kindern sind ausser sich. Zum Glück gibt es Wifi und sie können ihre Wut auf ihre Tablets übertragen. Die Elis verschwinden gegen Mittag. Um 13 Uhr gönnen wir uns im Restaurant ein Chicken Satay und Brucettas. Miam miam. Da rede ich auch mit einigen Gäste. Die Meisten haben am morgen Miezen gesehen. Da verstehe ich auch dass die Guides nicht miteinander reden. Finde ich irgendwie unfair....Ich lasse mir genau erklären wo die Sichtung war. Gegen 14 Uhr laufen wir zurück zu unserem Zelt 3. Unweit, genau vor Zelt 4 pennt ein Eli.
Die Gäste können nicht in ihr Zelt. Sie müssen ins Restaurant zurück. Wir verschwinden schnell in unser Zimmer. Die Wachmänner können da nicht viel tun.... Das Eli schläft bis um 15.30. Die Gäste haben gerade noch Zeit ihre Sachen zu holen und sich für den Game Drive fertig zu machen. Um 16 Uhr nimmt Walia die Richtung Lions Camp nach Norden. Unterwegs geniessen wir diese kleine Giraffe.
Endlich erreichen wir die Stelle wo die 4 Miezen am morgen gesichtet wurden. Monsieur ruht sich am Ufer des Luangwa Fluss aus.
2 Damen liegen unweit.
Sie scheinen alle sehr satt zu sein.
Die 2 Löwinen haben am Ufer Gesellschaft. Es scheint sie nicht zu stören.
Die vierte Mieze erblicken wir leider nicht. Am Fluss ist es ganz still.
Fortsetzung folgt
Teil 6603. Dez. 2018
Fortsetzung
Die 4 Miezen haben einen Büffel verspeist. Kein Wunder dass sie so faul sind!
Einige Geier suchen sich noch ein Schäpchen aus.
Langsam geht die Sonne am Luangwa unter.
Eine tolle Stimmung.
Wir fahren ein bisschen in der Nacht in der Gegend herum. Ein Löwe überquert gerade die Piste. Könnte die vierte Mieze gewesen sein.
Manchmal laufen uns auch kleinere Tiere über den Weg.
Den Leo gibt es praktisch immer.
Das Abendessen erweist sich wieder als perfekt. Es gibt Butternutsuppe, Lasagne mit Salat und Crème Brûlée. Miam miam. Am Abend kommt auch noch Jessica an unseren Tisch vorbei. Sie erkundigt sich ob wir morgen an eine Tagestour im South Luangwa NP interessiert sind. Das heisst von 6 bis 18 Uhr. Natürlich sind wir dabei. Da können wir auch den Nsefu Sektor erkunden.
26.08.2018
Um 6 Uhr geht es auch gleich los. Ein Italiener leistet uns heute Gesellschaft. Er ist leider nicht sehr gesprächig. Heute haben wir Walia als Fahrer und eine Lady, Mable als Guide.
Es geht also Richtung Norden zum Nsefu Sektor. Unterwegs gibt es ab und zu Fotomotive.
Vom gestrigen Büffel bleibt praktisch nichts mehr übrig.
Die Miezen haben sich aus dem Staub gemacht. Wir bleiben eine Weile ohne jede Sichtung. Danach nähern wir uns wieder dem Fluss und erblicken eine Giraffe.
Am Ufer ruhen sich viele Hippos aus. Wir machen eine Pause.
Fortsetzung folgt
Teil 6704. Dez. 2018
@Stefani: Und wie! 🤪
@Martina: danke für die Blumen
@Petra: ja die Touris, die vergisst man manchmal lieber......Ja der South Luangwa hat uns sehr gut gefallen. Steht für 2020 wieder auf unsere Wunschliste. Vielleicht kann ich mir da die Brunnen anschauen! 🙂
Fortsetzung
Die Gegend scheint hier ganz ruhig zu sein.
Ich konzentriere mich auf die Hippos. Mit den Miezen und den Elis gehören sie zu meinen Favoriten.
Flusspferde konnte ich schon so viele in meinem Leben sichten. Habe mir aber nie so richtig Gedanken über das Tier selber gemacht.
Mable erweist sich als eine Enziklopädie was diese Säugetiere anbelangt. Sie sind auf keinen Fall mit den Pferden verwandt sondern eher mit dem Schwein oder Wal.
Ein Hippo kann bis zu 4 Metern lang werden und bis 4 Tonnen wiegen.
Damit gehört es nach den Elis zusammen mit den Rhinos zu den zweitgrössten Tiere an Land. Sie haben kurze Beine, einen massiven Körper und einen grossen Kopf. An den Füssen sind jeweils 4 Zehen mit Schwimmhäuten dazwischen.
Sie sind Pflanzenfresser, die sich von Gräsern und andere Landpflanzen ernähren. Nachts sind sie bis zu 6 Stunden mit Mampfen beschäftigt. Zur Verdauung, wie die Kühe, besitzen sie mehrere Mägen.
Hippos leben in Herden. Das Revier einer Gruppe wird in erster Linie durch die Bullen verteidigt. Sie markieren ihr Territorium mit Kot der durch Schwanzwedeln verspritzt wird.
Die Weibchen bringen etwa alle 2 Jahre ein kleines zur Welt dass bei der Geburt schon 30 Kilos wiegt.
Es ist eine echte Freude ihnen zuzusehen.
La vie est belle.
Alles geht sehr freundlich zu.
Leider müssen wir wieder weiter fahren. Ich schaue mich ein letztes Mal um.
Fortsetzung folgt
Teil 6805. Dez. 2018
@Petra: mache ich auf jeden Fall!
Fortsetzung
Ein bisschen später erblicken wir 2 Giraffen.
Sie schauen zu uns rüber.
Wenn sie sich bewegen sind sie echt elegant.
Dann fahren wir wieder eine Weile ohne Sichtung. Eine Hyena versteckt sich hinter dem Gras.
Bald erreichen wir wieder den Luangwa Fluss wo wir unser Lunch einnehmen. Dabei können wir uns andere Hippos anschauen.
Sehr weit entfernt bemerken wir auch eine Eliherde.
Am Ufer wimmelt es von Schmetterlinge.
Die Zeit vergeht schnell beim Kino anschauen.
Nach einer Stunde fahren wir weiter nach Miezesuche. Unterwegs entdecken wir diesen Bussard.
Wir nähern uns auch der Eliherde.
Auf einmal zeigt uns Mable einen Baum. Wir stoppen langsam. Mensch da liegen ja Miezen!
Fortsetzung folgt
Teil 6906. Dez. 2018
Fortsetzung
Es liegen da 4 Miezen!
Heute ist es besonders sehr heiss. Sie geniessen umso mehr den Schatten.
Wir schauen ihnen gespannt zu.
Aber sie scheinen sich nicht rühren zu wollen. Nach einer Weile fahren wir weiter.
Am Luangwa Fluss marschieren ein Haufen Elis.
Langsam verlassen wir den River und hoffen auf weitere Miezesichtungen. Mable hat echt Adleraugen. Wenn sich hier eine Mieze in der Gegend versteckt wird sie sie finden! Ein Kudu läuft uns über den Weg.
Walia fährt den Wagen zwischen Gräsern und Böschungen. Mable springt auf einmal auf. Und da bingo, die Krönung! Ein Leo unter einem Baum.
Fortsetzung folgt
Teil 7007. Dez. 2018
Fortsetzung
Mable fängt gleich an zu erzählen. Der Leopard ist ein solitäres Tier das normalerweise nur nachts jagt.
Die Kraft seiner Krallen, Beinmuskeln und Nackenmuskeln ist beeindruckend. So zieht er seine Beute oftmals mehr als sich selbst in einem Baum um sie vor den Hyenas und Aasfressern zu bewahren.
Der Leopard verbringt, wie andere Katzen, etwa zwei Drittel seines Lebens in entspanntem Schlaf.
Dichter Busch in felsiger Umgebung und Flusswald sind seine bevorzugte Lebensräume. Der Leo passt sich auch an viele Orte in warmen oder kalten Klima an. Tagsüber ruht er meistens in Bäumen oder im dichten Busch. Der gepfleckte Mantel sorgt für eine perfekte Tarnung.
Unserem Leo macht die Hitze zu schaffen.
Er bewegt sich kaum.
Nach einer Weile machen wir uns auf den Rückweg zur Lodge.
Dabei passieren wir sämtliche Hippos.
Diese Familie verfolgen wir eine kurze Zeit.
Der Kleine ist einfach herzig.
Im Mfuwe Sektor treffen wir mehrere Eliherden.
Laut Mable soll es im Park über 16'000 Elis geben sowie 40'000 Hippos. Wahnsinnig! Gegen 18 Uhr erreichen wir wieder Flatdogs und gehen gleich duschen. Anschliessend begeben wir uns zum Restaurant. Das Abendessen schmeckt wieder sehr gut. Mein Toni fühlt sich aber nicht sehr wohl. Er bekommt kaum etwas runter....
Teil 7110. Dez. 2018
27.08.2018
Um 6 Uhr mache ich wieder einen Game Drive mit Walia und dem Italiener. Toni hütet lieber noch das Bett. Er fühlt sich nämlich immer noch nicht ganz wohl. Wir fahren wieder Richtung Wamilombe Plains. Unterwegs bewundern wir diesen Fisheagle.
Später erreichen wir das übliche Wasserloch. Da suchen gerade zwei Ibisse ihre Nahrung.
Dieser Sattelstorch tut bestimmt dasselbe.
Wir fahren weiter. Die Kudus mit ihren Oxpeckers bleiben immer ein nettes Fotomotiv.
Vögel kann man im South Luangwa viele beobachten. Schade dass Walia kein grosses Interesse dafür zeigt. Wir können diesen Zwergbienenfresser eine Weile anschauen.
Später erkunden wir ein hügeliges Gebiet. Elis spazieren da herum und sind auf Futtersuche.
Die Zeit vergeht wieder im Nu. Langsam geht es Richtung Lodge. Unterwegs erblicken wir noch diese Scharlachspinte.
Kurz vor dem Mfuwe Gate beschliesst Walia noch eine kleine Schlaufe zu fahren. Bald darauf sehen wir ein Filmteam vor einem Baum. Wir nähern uns. Da entdecken wir auf einem Ast einen Leo.
Leider bekomme ich keinen besseren Winkel. Das Filmteam braucht Platz. Es ist total aufgeregt. Gerade unter dem Leo hält sich nämlich ein Bushbuck auf.
Wir hoffen alle auf "Action". Der Leo analysiert genau die Situation.
Er versteht dass der Bushbuck ungünstig steht.
Der Leo gibt zum Schluss auf. Schade!
Fortsetzung folgt
Teil 7211. Dez. 2018
@Picco: wie ich annehme gab es bei deinem Leo auch keine "Action"..... 😎
Fortsetzung
Gegen 10.15 erreichen wir wieder Flatdog Camps. Toni wartet schon auf mich. Er hat das ganze Gepäck schon im Wagen verstaut. Wir können frühstücken. Es scheint ihm besser zu gehen. Punkt um 11 Uhr verlassen wir die Unterkunft.
FAZIT FLATDOGS CAMP
- gehört zu den billigeren "all In" Camps - die Zelte sind zweckmässig eingerichtet - tolle Aussicht auf den Fluss - gute Küche - sehr nettes Personal - wird von vielen Elis besucht. Man mag es oder nicht. Ich fand es echt spannend! - Poolbereich ungemütlich durch den Besuch der Dickhäuter. Wer unbedingt schwimmen oder sich abkühlen möchte muss manchmal darauf verzichten
Wir können das Camp echt weiter empfehlen.
Die Hauptstrasse Richtung Chivimba wird gerade renoviert.
Bis nach Chipata gibt es praktisch keinen Verkehr.
Wir brauchen ein bisschen mehr als 2 Stunden bis wir das Protea Hotel in Chipata erreichen.
Das Hotel kennen wir schon da es unser zweiter Stop da ist. Die Zimmer sehen alle etwa gleich aus wie wir feststellen können. Wir essen schon einmal einige Samosas im Restaurant und trinken dazu ein Bier.
Den Nachmittag verbringen wir am Pool. Das Abendessen erweist sich wieder als ausgezeichnet. Die Sirloin Steaks schmecken!
28.08.2018
Um 8 Uhr, nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet, geht es Richtung Malawi Grenze. Die Formalitäten gehen da sehr zügig.Die Pässe werden abgestempelt. Man muss aber noch einmal auf Sambia Seite 40 Kwachas für Cross Boarder bezahlen. Zum Glück hatten wir noch ein bisschen Sambia Geld übrig den die Money Changers kamen auf uns zu wie Mücken. Bis nach Lilongwe passieren wir genau 10 Polizeikontrollen....Viel Verkehr gibt es zum Glück nicht.
Bis zum Sunbird Lilongwe in Old Town benötigen wir 3 Stunden.
Fortsetzung folgt
Teil 7312. Dez. 2018
Fortsetzung
Das Hotel sieht nicht schlecht aus. Wir bekommen Zimmer 121. Es ist klein aber zweckmässig eingerichtet.
Es bietet Minibar, Aircon, Fernseher und Coffee/Tea Station an.
Schade dass das Wifi so langsam ist.....Das Badezimmer könnte auch einen Face Lifting gebrauchen.
Da mein Toni sich wieder nicht sehr wohl fühlt will er im Zimmer bleiben. An der Rezeption vereinbare ich dass unser Wagen von Innen und Aussen gewaschen wird. Kostet 3500 Kwachas. Danach laufe ich ins Zentrum. Im Shoprite kaufe ich meine Souvenirs für Familie und Freunde. Die Preise sind da viel billiger als an Ort und Stelle. Der Malawi Tea kostet 770 Kwachas
und der Malawi Coffee 4200 Kwachas.
Da ich auf einmal 5 Kilos Kaffee und 2 Kilos Thé schleppen muss, laufe ich gleich zurück ins Hotel um leichter zu werden. Danach marschiere ich durch die Stadt. Unweit vom Sunbird Lilongwe befindet sich das SS Rent A Car Office.
Ich vergewissere mich dass Jemand um 17 Uhr den Wagen im Hotel abholen wird. Ist OK. Im Zentrum gibt es immer nette Szenen zu beobachten.
Später geniesse ich noch den Pool beim Lesen.
Punkt um 17 Uhr erscheint ein Angestellter von SS Rent A Car. Er checkt den Wagen und verschwindet sehr schnell. Diese Autovermietung kann ich bestens empfehlen. Am Abend spaziere ich mit meinem Toni in der Stadt herum. Unweit vom Sunbird entdecken wir diese Bushaltestelle. Ulemu Bus Service fährt mehrmals in der Woche Joburg - Lilongwe - Joburg.
Zum Abendessen begeben wir uns zum Casa Mia Restaurant.
Die Teigwaren schmecken ausgezeichnet. Schade dass es meinem Toni immer noch so schlecht geht. Er hat keinen Hunger. Im Hotel checke ich noch seine Vitalparameter. Kein Fieber, normaler Blutdruck. Die Herzfrequenz ist ein bisschen hoch. Zum Glück fliegen wir morgen nach Hause.....
Teil 7413. Dez. 2018
29.08.2018
Um das Hotel gibt es viele Pflanzen und Blumen.
Draussen tut es gut den Vögeln beim Zwitschern zuzuhören.
Im Sunbird ist heute morgen einiges los. Es ist ein beliebtes Seminarhotel. Wir gehen schon einmal frühstücken. Meinem Toni scheint es besser zu gehen.
Das Frühstücksbuffet haut uns leider nicht vom Hocker. Die Croissants sind ungeniessbar und auf die Yogurts verzichten wir lieber.... 😗
FAZIT SUNBIRD LILONGWE - Preis für die Nacht in B&B: 164 US$ Preis/Leistung stimmt nicht - kleine Zimmer - gute Lage im Zentrum - nettes Personal
Um 10 Uhr bringt uns ein Taxi zum Flughafen. Kostet 27'500 Kwachas
Innerhalb von 45 Minuten erreichen wir Kamuzu International Airport. Die Business Lounge könnt ihr vergessen. Economy Gäste können für 20 US$ pro Person den Lounge besuchen. Es gibt lausige Sandwiches und Obst.
Das Wifi ist sehr langsam und der Wein kommt aus dem Karton......igitigit 🤩
Vor dem Boarding können wir noch einen Blick auf unser Gepäck werfen.
Pünktlich verlässt unsere South African Maschine Lilongwe Airport.
In Johannesburg steigen wir in eine andere South African Maschine um bis Frankfurt. Dann geht es weiter nach Genf wo ein Freund uns abholt. Zum Glück den meinem Mann geht es sehr schlecht.
FAZIT MALAWI - für Lodgehopper stimmt meistens Preis/leistung nicht - Self Drive ist absolut kein Problem - die Polizisten bleiben immer gegenüber den Touristen freundlich und helfen wie sie können - Küche im allgemein OK - schönes Land mit verschiedene Fazetten - nicht vom Massentourismus bedroht 🙂 - ideal für Campers
Ich möchte mich bei allen Mitlesern bedanken. Wünsche euch schon heute ein frohes Weihnachsfest. Für mich wird es langsam wieder Zeit nach Afrika zu reisen.
Liebe Grüsse Annick
Teil 7514. Dez. 2018
@Kordula: genau so ist es! 😎
@Reinhard: Ende Januar gibt es wieder Einen! 🙂
@Picco: dieses Mal wird es eine "Roots" Reise. Es geht wieder solo nach Aethiopien (Omo Valley + Dire Dawa/Harar) und Djibouti.
@Konni: deine Dankeschönbilder finde ich immer einmalig. 😁
@Uschi: danke
@Martina: aber vorher gibt es noch einen Anderen. 🤪
@Gabi: die Tour würde ich praktisch wieder so fahren aber einige Unterkünfte ändern..... 😎
@Lotusblume: danke dir.
Und hier zum Schluss noch ein Feed Back über meinen Mann. Nach unserer Rückkehr in Genf am Donnerstag den 30. August ging es ihm immer noch so schlecht. Er wollte nicht zum Arzt. Ich hatte schon einen Malaria Verdacht. Für meinen Toni unvorstellbar. Er hat so viele Jahre in Afrika gelebt, die Moskitoes mögen nicht sein Blut und stechen ihn nicht..... 😗 Am Freitag lag er den ganzen Tag im Bett und wollte immer noch keinen Arzt sehen. Am Samstag war er total "Out" und wusste nicht mehr wo er war...... Ich konnte endlich einen gründlichen Check Up machen. Er hatte eine unregelmässige Atmung, einen sehr niedrigen Blutdruck, schneller Puls und hohes Fieber. Habe gleich den Notruf informiert. Später kamen Kollegen und fuhren ihn ins Krankenhaus nach Oyonnax. Da wurde sehr schnell Malaria Tropica (Plasmodium Falciparum) festgestellt. Er wurde gleich nach Bourg en Bresse zum Hauptkrankenhaus verlegt. Die Aerzte waren um ihn sehr besorgt. 3 Tage lang lag er auf der Intensivstation. Er verbrachte eine Woche im Krankenhaus. Einen ganzen Monat lang erlitt er noch gewaltige Schwindelanfälle und nahm 10 Kilos ab.
Im Forum haben wir öfters über Malaria gesprochen. Für Diejenigen die diese Krankheit nicht wirklich kennen, rate ich durch das Netz zu googeln. Heute geht es meinem Mann zum Glück wieder sehr gut. Bei unserer nächsten Reise wird er bestimmt eine Prophylaxe nehmen und sich auch gegen Stechmücken abends schützen. 😎