Es ist echt angenehm hier in der Gegend herumzulaufen.
Die Natur duftet gut
und die Wanderwege sind einfach.
Von oben sieht alles anders aus.
Wir kommen auch noch an diese Baumschule vorbei. In Malawi gibt es viele davon.
Langsam geht es wieder zum Wagen zurück.
Nächster Stop: Plateau Stables.
Es liegt nur einige hundert Meter entfernt. Am Nachmittag möchte ich gerne reiten. www.plateaustables.com Leider finden wir nur einen Stallbursche. Er erklärt uns dass die Pferde ausserhalb weiden. Heute gibt es keine Möglichkeit zu reiten da keine Anfragen.... Bei diesen Preisen kann ich mir schon vorstellen dass es sich die Leute zweimal überlegen...... Langsam wird es Zeit ein Mittagessen einzunehmen. Wir beschliessen runter nach Zomba zu fahren.
Vor der Hauptstrasse, halten wir am Casa Rossa an.
Wurde uns von Expats empfohlen. Wir nehmen auf der Terrasse Platz.
Es gibt auch einen Innenraum.
Die Karte sieht vielversprechend aus. www.casarossamw.com
Das Essen wird uns aber nicht vom Hocker hauen. Die Preise finden wir auch stolz für Malawiverhältnisse! Wir sind die Einzigen hier..... Anschliessend besuchen wir die Stadt. Zomba war bis 1974 die Hauptstadt Malawis. Wir fangen mit dem Markt an. Das Ambiente gefällt mir da auf Anhieb. Wir gucken uns das Fischangebot an.
Das Gemüse sieht lecker aus!
Man läuft durch kleine Gassen.
Die Schneider verwenden noch unsere alte Singer Nähmaschinen!
Fortsetzung folgt
Teil 4230. Okt. 2018
Fortsetzung
Hier würde ich aber nicht mein Fleisch kaufen!
Diesen Markt kann ich aber jedem Besucher empfehlen.
Zweiter Stop in der Stadt: das Hotel Masongola.
Es ist eines der ältesten Kolonialgebäude in der Stadt.
Die Aussenanlage sieht gepflegt aus.
Leider wurde im Gebäude selber nicht viel Geld investiert.......
Zimmer und Restaurant sind renovierungsbedürftig. Hinter dem Hotel kann man direkt zum Botanical Garden laufen.
Er ist der älteste in Malawi. Er wurde 1891 von Alexander Whyte gegründet. Viel zu sehen gibt es leider nicht....
Gegenüber liegt das Gericht, auch ein Gebäude aus der Kolonialzeit.
In Zomba kann man auch nicht das King's African Riffles Memorial verpassen.
Es liegt 2 Kilometer südlich von Zomba auf der Blantyre Strasse. Am Eingang dieses Friedhofs befindet sich das Zomba Memorial.
Ein ernüchternder Einblick in die Beiträge der britischen Kolonien zu den globalen Bemühungen des Imperiums..... Die Namen von hunderten malawischer Soldaten, die im ersten Weltkrieg getötet wurden, sind in die um das Denkmal herum platzierten Tafeln eingraviert.
Unsere Zomba Tour endet im Heritage Café. www.africanheritage.mw/lusolathu.html
Da trinken wir einen frischausgepressten Mandarinensaft. Lecker!
Gegen 16.30 kehren wir ins Hotel zurück. Auf dem Weg dahin gibt es immer etwas zu beobachten.
Am Abend essen wir wieder im Hotel. Das Filetsteak finden wir zart, ein echter Genuss!
Morgen geht es weiter nach Mulanje.
Teil 4331. Okt. 2018
15.08.2018
Nach dem Frühstück nehmen wir vom Sunbird Ku Chawe Abschied.
FAZIT SUNBIRD KU CHAWE: - einmalige Lage, ein Traum - wir haben uns sehr wohl gefühlt - sehr nettes Personal - die Zimmer sind aber renovierungsbedürftig - schnelles Wifi - sehr gutes Frühstücksbuffet - Küche OK - Preis/leistung stimmt
Wir wollten am Anfang die Strasse via Phalombe nehmen um Mulanje zu erreichen. An der Rezeption hat man uns aber davon abgeraten. Die Pad sei in einem üblen Zustand. Die M4 können wir auch nicht fahren denn vor 2 Tagen hat eine Brücke gewackelt und sie ist immer noch in maintenance. Wir müssen also den Umweg via Thyolo machen. In Limbe brauchen wir einen Augenblick bis wir sicher sind die richtige Strasse erwischt zu haben. Viel Verkehr gibt es da nicht.
Oefters trifft man Minibusse die Probleme haben....
Die Landschaft verwandelt sich sehr schnell in grün. Wir passieren jetzt Theplantagen.
Ich muss auch immer staunen was die Einheimische so auf ihre Fahrräder laden.
Wir kommen an mehrere Dörfer vorbei. Da ist immer etwas los.
Man verliert auch ein wenig Zeit denn die Strasse ist da meistens blokiert.
Endlich erreichen wir Mulanje. Die Landschaft ist einfach grandios.
Wir begeben uns gleich zu unserer Unterkunft: die Kara O Mula Country Lodge. Sie liegt in einer unberührten Gegend am Fusse des herrlichen Mulanje Berges. Die Hauptstruktur ist ein renoviertes Kolonialgebäude von 1905. Wir bekommen Zimmer Chiperoni 7.
Es ist schon klein....
Das Badezimmer ist mehr als renovierungsbedürftig.
Dieses Hotel hätte soviel Potential, einfach zum Heulen. Die Aussicht von da oben finden wir genial.
Fortsetzung folgt
Teil 4401. Nov. 2018
Fortsetzung
Das Hotel besitzt auch eine Bar. Sie wirkt aber nicht sehr gemütlich.
Am Pool wird zur Zeit eine Lapa dazugebaut.
Es gibt leider keine Liegestühle um es sich bequem zu machen.
Langsam werden wir auch hungrig. Wir entscheiden uns in die Stadt zu fahren. Mulanje, circa 18'000 Einwohner, lebt vom Teeanbau und Verarbeitung. Weite Flächen des Gebirgsstocks unter den steilwänden des Mulanje-Massivs dienen ausschliesslich dieses Produkts. In der Stadt halten wir vor dem Mulanje Pepper Pizza an.
Im ersten Stock findet man auch das Tourist Office wo man sich einen Guide für's Trekken organisieren kann.
Vor dem Restaurant verläuft das alltägliche Leben.
Man kann entweder im Innenraum
oder auf der Terrasse essen. Die Spezialität: echte Pizzas! Der Pizzaofen ist klasse.
Mensch sind die Pizzas lecker! Sie kosten 5600 Kwachas pro Stück. Der Teig ist dünn und so knusprig....... 😄
Es ist eine Zeit her dass wir so gute Pizzas in einem Restaurant gegessen haben. Dazu noch in Malawi! T.I.A 😛
Danach marschieren wir ein bisschen um die Gegend.
Es lohnt sich.
Da es nur 16 Kilometer bis nach Mosambik sind, gibt es hier auf der Hauptstrasse mehrere Polizeikontrollen. Danach fahren wir zur Lodge zurück
und lesen ein wenig auf der Veranda. Einige Expats verbringen ihre Ferien hier im Hotel. Den Sonnenuntergang geniessen wir mit einem Malawi Gin Tonic.
Das Abendessen wird uns nicht vom Hocker hauen. Alles fade, ohne Geschmack....... 😣
Diejenigen die auf Wifi angewiesen sind, können sich bei der Rezeption einen Voucher (500 megabites) zu 2000 Kwachas kaufen. Sehr schnelle Verbindung.
Preis pro Nacht in B&B für uns Beide: 90 US$
Morgen geht es weiter nach zum Majete NP.
Teil 4503. Nov. 2018
16.08.2018
Das Frühstück heute morgen schmeckt auch nicht besonders. Fast hätten wir den Kaffee mit dem Tee verwechselt!
FAZIT KARA O MULA COUNTRY LODGE - sehr schöne Lage - hat viel Potential, wirkt aber "run down" - zu kleine Zimmer - renovierungsbedürftige Badezimmer - Küche miserabel - Preis/Leistung comme ci comme ça....
An der Rezeption erfahren wir dass die Brücke auf der M4 inzwischen wieder passierbar ist. Wir brauchen also nicht mehr über Thyolo zu fahren. Gegen 8 Uhr verlassen wir Mulanje. Wir halten noch einmal bei einer Teeplantage an.
Die grüne Farbe sticht so schön, ein Geschenk für die Augen.
Auf der M4 ist nicht viel los. Hier die reparierte Brücke.
2 Stunden später erreichen wir Blantyre mit seinen Staus. Wir brauchen eine Weile bis wir die M1 Richtung Chikwawa finden. Am Anfang geht es berghoch.
Dann wieder alles bergab. Es gibt auch wieder mehrere Polizeikontrollen. Hier eine Landkarte von der Gegend.
Ab Chikwawa führt eine Gravel Road bis zum Parkeingang,
Gegenüber vom Parkeingang, findet man die Einfahrt zu unserer nächsten Unterkunft: die N'Gona Lodge. Sie liegt unweit vom Dorf Maganga. Der Barkeeper ist zur gleichen Zeit der Rezeptionnist.
Ein nettes Schwimmbad überragt den Shire River.
Wir bekommen Chalet 1. Es besteht aus 2 Betten und ein Sofabett.
Es ist geräumig und zweckmässig eingerichtet.
Das Badezimmer bietet viel Platz an.
Vor dem Chalet kann man sich die Seele bäumeln lassen.
Wir essen schon einmal eine Kleinigkeit und packen dann unsere Sachen aus. Später geniessen wir den Pool.
Die Campsites befinden sich unter dem Poolbereich.
Preis pro Nacht in B&B für das Zimmer: 160 US$
Fortsetzung folgt
Teil 4605. Nov. 2018
@Antje: da muss ich aber staunen. Ich dachte Malawi wäre endgültig hinter dir. Schön dass du weiter dabei bist! 🙂
Fortsetzung
Um 15 Uhr nehmen wir ein deutsches Ehepaar bis zum Majete Parkeingang mit. Sie haben, wie wir, einen Game Drive mit Ranger reserviert. Majete hat sich innerhalb von 15 Jahren zu einem produktiven und blühenden Paradies für Afrikas berühmteste Tierwelt gewandelt. Jahrzehnte der Gesetzlosigkeit und Wilderei hatten die Tierwelt des Reservats in den 1990er Jahren vollständig ausgerottet. Dies änderte sich als African Parks das Management im Jahr 2003 übernahm. Sie begannen sofort den Park durch eine Reihe von Wiedereinführungen von Arten wiederzubeleben. Heute blühlt Majete so sehr, dass die Tierwelt dazu bewegt wird andere Parks und private Reservate im Land zu besiedeln. Mehr als 2500 Tiere wurden wieder eingeführt, darunter Nashorn, Elis, Löwe, Leopard, Antilopen, Büffel. Die Aufstockung des Parks hat dazu geführt, dass Majete zu einem Big Five Reservat und Malawis wichtigstem Wildlife Reiseziel wurde.
Eintritt für den Park: 20 US$ pro Person Game Drive (2 Stunden): 25 US$ pro Nase
Am Parkeingang findet man ein kleines Restaurant, ein Museum und Shop.
Touris können sich auch im Parkpool erfrischen.
Hier eine kleine Karte vom Park.
Wir sind 9 Touris und die Fahrt kann losgehen. Leider scheint unser Guide nicht sehr gesprächig zu sein. Man hört nur:
Here you have Nyalas
here Impalas
here a Waterbuck
Er erzählt absolut nichts über die Tiere und düst wie ein Gestörter durch den Park. Endlich bremst er vor einem Kudu und die Leute können ein Bild schiessen.
Erst heute wird mir richtig bewusst dass sich die Kuduweibchen nicht immer leicht von den Nyalaweibchen unterscheiden lassen.
Der Park ist gut beschildert. Wir fahren jetzt den Shire River entlang.
Immer wieder begegnen wir Nyalas.
Baboons laufen uns auch öfters über den Weg.
Dieses Hippo sorgt für grosse Begeisterung bei den einheimischen Touris.
Fortsetzung folgt
Teil 4706. Nov. 2018
Fortsetzung
Und so vergeht die Zeit zwischen Kudus und Nyalas!
Die einheimische Touris scheint es nicht besonders zu interessieren.....Sie plaudern zusammen und verpassen die tolle Landschaft. Unterwegs begegnen wir auch den englischen Expats (aus der Ngona Lodge) mit ihren Kindern. Sie wohnen in Blantyre und sind mit zwei 4X4 unterwegs. Die eine Familie finde ich schon sehr leichtsinnig. Die zwei Buben sitzen ausserhalb vom Wagen auf dem Dach. Unser Ranger empört sich darüber, sagt aber nichts.......Wir verstehen nicht wieso! Die Parkregeln sind eindeutig. Eine Minute später begegnen wir diesem Eli.
Die Einheimischen scheinen sehr beunruhigt darüber zu sein. Ich muss gestehen, es ist schon ein kommisches Gefühl so ein Prachtkerl ganz nah vor sich zu haben.
Gegen 17 Uhr erreichen wir wieder den Parkeingang und kehren zur Lodge zurück. Wir unterhalten uns ein wenig mit dem deutschen Ehepaar. Es ist ihre erste Afrikareise. Später gönnen wir uns einen Malawi Gin Tonic im Restaurant. Da treffen wir auch wieder die englischen Expats und kommen ins Gespräch. Ich kann mich nicht zurückhalten und äussere mich über ihr Verhalten im Park. Sie sind etwas verlegen und wechseln sofort das Gespräch. Sie kommen hier öfters zum Campen. Wir erfahren auch das die österreischiche Besitzerin, Monika, momentan nicht da ist. Sie macht Ferien am Lake Malawi. Heute Abend hat es viele Campers. Was uns echt stört sind Diejenigen die mit ihren Getränken und Proviant ins Restaurant kommen. Sie benehmen sich wie Eroberer und saufen sich voll! Ich kann nur hoffen dass es nicht so ist wenn Monika anwesend ist..... Die Spezialität hier im Restaurant bleibt das Goulasch mit Reis. Miam miam, ein Genuss. Morgen besuchen wir Majete auf eigene Faust!
17.08.2018
Um 7 Uhr erscheinen wir zum Frühstück.
Wir müssen uns aber eine halbe Stunde gedulden bis es soweit ist. Es schmeckt alles sehr gut. Es gibt einen frischen Fruchtsalat, einen Saft, Croissants, Eier, Toasts, hausgemachte Konfitüren...usw. Gegen 08.15 erreichen wir den Parkeingang. Wir bezahlen unsere Entry Fees + 4 US$ für den Wagen. Wir besuchen zuerst das Museum
und besorgen uns eine kleine Karte vom Park.
Erster Stop: die Kachipira Falls Der Wasserstand ist so niedrig dass man keine "Falls" mehr sieht.
In einem Baum werden wir auf diesen Geier aufmerksam.
Danach begeben wir uns Richtung Nakamba Hide. Wir passieren die Abzweigung Thawale Lodge. Die wollten wir ursprünglich besuchen aber sie bleibt für unangemeldete Touris nicht erreichbar..... Wir haben kaum Platz am Hide genommen und schon erscheint eine Eliherde.
Es macht Spass den Dickhäuter zuzuschauen.
Wir sind die Einzigen und geniessen es doppelt!
Ab und zu kommen Eindringlinge dazu.
Fortsetzung folgt
Teil 4807. Nov. 2018
Fortsetzung
Wir werden auf diesen kleinen Eli aufmerksam.
Die Eindringlinge lassen sich nicht stören!
Die Eliherde vergnügt sich am Wasserloch.
Der Kleine folgt hin und her.
Die meiste Zeit bleibt er aber in Sicherheit inmitten der Herde.
Wenn er gerade die Zeit bekommt, legt er sich hin.
Dann muss er wieder aufstehen
und manchmal fällt er hin.
Die Zeit vergeht im Nu. Wir beschliessen den Ort zu wechseln. Im Nsepete Hide ist absolut nichts los. Wir fahren gleich weiter zum Mvuu Hide. Unterwegs begegnen wir Impalas
und diesem Nyala.
Das Mvuu Hide überragt den Shire River.
Wir erblicken da viele Nyalas. Der Kleine ist einfach köstlich.
Monsieur ist sehr elegant
und hungrig.
Zur Mittagspause kehren wir in die Lodge zurück. Unser Zimmer ist leider noch nicht gereinigt.....Wir beschliessen eine Kleinigkeit im restaurant zu essen. Die gestrigen Camper haben schon mit ihrem Proviant einen grossen Tisch squattiert. Wir essen schnell unsere Samosas und versuchen es uns am Pool gemütlich zu machen. No Way! Unsere Camper besuchen anschliessend auch den Pool und toben laut vor sich hin. Die englische Expatfamilien packen gerade ihre Sachen und checken out. Gegen 15 Uhr fahren wir zum Park zurück und begeben uns gleich zum Nakamba Hide. Eine Eliherde hat gerade das Wasserloch verlassen. Kudus profitieren gleich davon.
Fortsetzung folgt
Teil 4908. Nov. 2018
Fortsetzung
Die Kudus lassen sich Zeit.
Waterbucks
sowie Baboons folgen.
Später sind noch junge Nyalas und Kudus an der Reihe.
Die letzten die erscheinen sind Zebras
und Warzenschweine.
Eine Stunde später fahren wir schon wieder weiter den Shire River entlang.
Ausser Nyalas
Waterbucks
und einen Black Headed Heron bekommen wir nichts mehr zu sehen.
Wir sind ein wenig enttäuscht. Wir hofften schon auf eine Katzensichtung. Dieses Jahr wurden nämlich 4 neue Löwen (2 Männchen und 2 Weibchen) aus Südafrika in die Reserve versetzt um die genetische Vielfalt der Bevölkerung zu erhöhen. Am Abend bemerken wir dass alle Camper abgereist sind. Wir bleiben tatsächlich die einzigen Gäste hier in der Lodge. Warscheinlich ist es auch der Grund warum das Abendessen nicht so richtig schmeckt. Das Schnitzel ist bretthart und fade und die French Fries "soggy". Igitigit..... 😣
Morgen geht es weiter nach Blantyre.
18.08.2018
Wir frühstücken gegen 8 Uhr. Leider fehlen die Croissants und der frische Fruchtsalat.... Eine Stunde später verlassen wir die Lodge.
FAZIT NGONA LODGE - sehr nette Lage am Shire River - günstige Lage um Majete zu besuchen - sehr schöne geräumige Zimmer - Küche comme ci comme ça - ideal für Familien und nichts für Honeymooner - Preis/leistung OK - das nächste Mal würde ich aber Thawale Lodge ausprobieren....
Fortsetzung folgt
Teil 5009. Nov. 2018
Fortsetzung
Zuerst geht es auf die Gravel Road bis nach Chikwawa.
In Chikwawa beobachten wir mehrere verlassene Häuser.
Wir fragen uns wieso denn sie sind echt noch bewohnbar. Bei der Ueberquerrung vom Shire River treffen wir auch wieder die üblichen Polizeikontrollen.
Am Strassenrand kann man unterwegs allerhand kaufen.
In den Dörfern konzentriert sich das Business entlang der Hauptstrasse.
Gegen 12 Uhr sind wir in Blantyre. Sie ist die grösste Handels und Industriehauptstadt von Malawi. Sie liegt in den Shire Highlands, ein hügeliges Gebiet. Die Topographie variirt zwischen 780 und 1600m über dem Meeresspiegel. Blantyre ist auch die zweitgrösste Stadt von Malawi mit seinen 1'100 000 Einwohnern. Da es Samstag ist, fährt es sich leicht durch die Stadt. Die Büros sind meistens geschlossen. Die Casa Mia Lodge erreichen wir durch diese kleine Strasse.
www.blantyreaccommodation.com
Die Unterkunft liegt nur einen Steinwurg vom Stadtzentrum. Wir bekommen Zimmer 4.
Es ist mit Minibar, Tee/Kaffee Station, Aircon
Satellitenfernseher, Wifi
sowie Bad/WC ausgestattet.
Es gibt auch ein gemütliches Schwimmbad.
Fortsetzung folgt
Teil 5112. Nov. 2018
Fortsetzung
Danach bechliessen wir eine Kleinigkeit in der Nähe zu essen. Zu Fuss erreichen wir dieses Gebäude.
Wir nehmen im ersten Stock auf der Terrasse Platz. Die Jugend scheint sich hier zu treffen.
Wir essen einen Salat und trinken Wasser dazu. Später laufen wir Richtung Zentrum. Wir kommen zuerst am Sunbird Mount Soche vorbei. Kein schönes Gebäude. Sieht wie ein Bunker aus.
Wir werden auch sehr schnell von 5 merkwürdigen Typen verfolgt. Wir tun so als würden wir nichts bemerken und begeben uns Richtung Hauptmarkt.
In der Stadt ist nicht viel los. Die Typen sind immer noch auf unsere Fersen. Irgendwie haben wir ein unangehnemes Gefühl. Beim Peoples Supermarkt können wir sie zum Glück abhängen. Wir entscheiden uns sofort in die Lodge zurückzukehren. Wir passieren zuerst das Krankenhaus.
Unweit von der Casa Mia Lodge werden wir auf dieses Schild aufmerksam.
Wir betreten die Anlage.
Der Chef des Hauses empfängt uns ganz herzlich. Durch seine Bude gelangen wir in den riesen Garten der Villa Costante.
Von da aus hat man einen Ueberblick auf die Stadt.
Heute findet die Bundesliga statt!
Anschliessend geniessen wir die Poolanlage vom Hotel. Das Abendessen nehmen wir im Casa Mia ein.
Es ist bei den Expats sehr beliebt. Da treffen wir auch wieder unsere 2 englische Familien aus der Ngona Lodge. Die Welt ist klein. Das Steak von Toni mit dem Reis schmeckt ausgezeichnet.
Schade dass Meins zäh ist . Die French Fries sind "soggy" und schmecken furchbar.... 😣
Zum Glück gibt es den Chardonnay.
Morgen geht es weiter nach Senga Bay.
Preis für das Zimmer in B&B: 110 US$
Teil 5213. Nov. 2018
19.09.2018
Das Frühstücksbuffet vom Casa Mia wird uns nicht vom Hocker hauen!
FAZIT CASA MIA LODGE - günstige Lage unweit vom Stadtzentrum - saubere Zimmer - nette Poolanlage - freundliches Personal - Küche comme ci comme ça - Preis/Leistung OK
Um 9 Uhr verlassen wir Blantyre. Wie üblich können wir am Strassenrand Einkäufe erledigen.
Wir kommen auch an mehrere Dörfer vorbei.
Auf einmal sehen wir einige Burschen am Strassenrand die komisches Zeug anbieten.
Wir halten an und bemerken dass es sich um gegrillte Mäuse handelt! Igitigit
Scheint hier eine Delikatesse zu sein...... 🙄
Obst und Gemüse würden wir aber zu jeder Zeit hier kaufen. Es sieht immer sehr appetitlich aus.
Eine Ziege möchte ich aber in diesem Land nicht sein. Sie werden so lebendig transportiert. Es ist unschön zuzusehen wie sie gefesselt werden....
Und so vergeht die Zeit durch abwechslungsreiche Landschaften.
4 1/2 Stunden später erreichen wir das Sunbird Livingstonia in Senga Bay, eine riesige und ältere Hotelanlage. Es ist Sonntag und das Hotel ist bumsvoll. Viele Einheimische aus Lilongwe verbringen hier ihr Wochenende. Wir bekommen Zimmer 212.
Das Hotel benötigt unbedingt einen Face Lifting. Ein Flügel des Hotels ist auch geschlosssen wegen Renovierung. Unser Zimmer ist altmodisch und beinhaltet ein grand Lit und ein Einzelbett.
Es ist echt nicht sehr romantisch.....
Der tolle Strand und der grosse Pool entschädigen aber ein wenig.
Den Sundowner
sowie das Abendessen geniessen wir draussen auf der Restaurantterrasse. Die fried noodles mit Chicken, Gemüse und Ginger schmecken sagenhaft!
Preis pro Nacht für das Zimmer mit Frühstück: 140 US$
Fortsetzung folgt
Teil 5314. Nov. 2018
20.08.2018
Wir haben gut geschlafen. Das Frühstücksbuffet erweist sich als reichhaltig, vielseitig und miam miam. Die Anlage hier sieht schon toll aus.
Schade dass die Zimmer so deprimierend aussehen. Am Strand ist noch nicht viel los.
Eine Firma aus Lilongwe hat heute ihren Workshop im Hotel.
Wir schwimmen eine Runde im Pool und ziehen uns um.
Es geht heute morgen zur Nyika Crocodile Farm. Sie liegt nur 7 Kilometer vom Hotel entfernt.
Da werden wir von Basilio sehr herzlich empfangen. Eintritt pro Person: 1000 Kwachas
Basilio fängt an über die Farm zu erzählen. Hier gibt es 16500 Crocs. Sie werden für ihre Haut grossgezogen. Italien ist der Kunde Number 1. Er führt uns von Becken zu Becken.
Die Grösse der Krokodile ändert sich nicht wirklich, nur ihr Alter. Mit 4 Jahren sind die Crocs immer noch winzig. Sie könnten laut Basilio bis 160 Jahren alt werden!
Heute ist Fütterungstag. Es wird jeden zweiten Tag der Woche gefüttert. Jeder dieser Jungen bekommt etwa ein halbes bis ein volles gehacktes Huhn. Wieso gehackt? Bei den meisten Krokodile werden mehrere Zähne entfernt um zu vermeiden dass die Haut des anderen beschädigt wird während sie sich stapeln...... 😣
Vor jeden Becken wird genau alles notiert.
Die Arbeiter müssen da immer ihre Füsse desinfizieren bevor sie die Becken betreten.
Es ist schon wahnsinnig so viele Crocs auf einmal zu sehen! 🙄
Fortsetzung folgt
Teil 5415. Nov. 2018
Fortsetzung
Echt so eine Croc Farm habe ich noch nie gesehen!
Nachdem die Crocs 5 Jahre lang mehr Hühner als der durchschnittliche malawische Haushalt genossen haben, endet ihr Leben. Sie werden zur Metzgerei gebracht, einem abgelegenen Gebäude auf dem Hof. Basilio möchte uns den Ort aber nicht zeigen. Er will uns auch nicht erklären wie die Crocs getötet werden. Wir bestehen aber darauf. Schlussendlich erzählt er es uns. Es wird irgendwo an ihrem Hals, unter ihren Köpfen wo es weicher ist, eingeschnitten. Dann wird ein Draht in den Rückenmarkt eingeführt um sie schnell zu töten....... Dann wird enthäutet und die Haut gereinigt. Zum Schluss salzt man die Haut und legt sie in einem kalten Raum der für den Export bestimmt ist.
Es gibt auch eine Reihe erwachsener Krokodile, deren Zähne noch intakt sind. Diese Erwachsenen werden auch nicht geschlachtet und dienen zur Herstellung von Eiern.
Einem Männchen stehen 7 Weibchen zu. Nach der Paarung von Mai bis Juli beginnen die Weibchen im September mit der Eierablage und können jeweils 40 bis 100 Eioer produzieren. Die Farm beschäftigt 20 Mitarbeiter. Wir gucken uns noch einige Erwachsene an
und verlassen die Farm. Wir entscheiden uns noch die Stuart M Grant Fischfarm zu besuchen. Es ist nur einen kleinen Abstecher bis dahin. Wir fahren an einer Kaserne vorbei und 2 Soldaten lächeln uns freundlich an. Wir halten an und kommen ins Gespräch. Sie sind durstig und fragen uns ob wir Wasser dabei hätten. Haben wir leider nicht. Wir fragen aber welche Getränke sie bevorzugen. Die Antwort: Fanta! Wer weiss vielleicht finden wir irgendwo noch Fanta Flaschen. You never know! Bald erreichen wir die Fisch Farm.
Gerade daneben befindet sich der Anlegesteg für die Blue Zebra Lodge Gäste.
Da gibt es auch eine Rezeption und ein kleines Geschäft. Tatsächlich finden wir da Fanta Flaschen. In der Fisch Farm spricht leider Niemand Englisch und der Chef ist abwesend. Wir gucken uns schnell die Anlage an.
Eines haben wir aber verstanden. Der Kunde Number 1 hier ist China. Wir verabschieden uns danach und stoppen wieder vor der Kaserne. Die 2 Soldaten sind noch da und freuen sich wie kleine Kinder als sie die Fanta Flaschen sehen.
Auch in Malawi sieht man immer wieder die Kinder mit selbstgebastelten Spielzeuge.
In den Dörfern hat man auch seine eigene Weise den Fisch zu trocknen.
Den Nachmittag verbringen wir in der Lodge zwischen Strand und Pool.
Zum Abendessen gönnen wir uns Fisch. Schmeckt sehr gut.
Teil 5516. Nov. 2018
21.08.2018
Das Frühstücksbuffet ist genauso lecker wie gestern. Es gibt frische Früchte, Säfte, verschiedene Brote und warme Gerichte.
Da braucht man echt kein Mittagessen! Danach besuchen wir zu Fuss die Safari Beach Lodge. Sie liegt unweit von der Sunbird Livingstonia Lodge entfernt. Das Schild sieht schon vielversprechend aus.
In der Lodge gibt es aber keine Gäste. Die Chalets sehen auch echt "basic" aus. Die Poolanlage wirkt aber sauber.
Wie bei Norman Carr Cottages, bietet diese Lodge auch keinen richtigen Strand an.
Ein kleines Fischerdorf befindet sich daneben und sorgt für Unterhaltung.
Auf dem Weg zurück treffen wir einige Einheimische. Sie grüssen uns immer freundlich.
Kurz vor der Sunbird Lodge gibt es auch ein Dorf mit Brunnen.
Wir gucken eine Weile das Hin und Her.
Anschliessend besuchen wir noch den Campingplatz von unserer Lodge.
Alles ist sehr gepflegt aber seit gestern leer. Den Rest des Tages verbringen wir am Strand beim Baden und Lesen. Hier fühlt man sich echt in Urlaub.
Am Abend gönnen wir uns den üblichen Sundowner und essen ein Steak mit Salat. Schmeckt sehr gut.
Morgen fahren wir Richtung Sambia.
Teil 5619. Nov. 2018
Fortsetzung
Gleich nach dem Frühstück verabschieden wir uns vom Sunbird Livingstonia.
In der Nähe von Salima begegnen wir diesen Läufern.
Sie gehören der Military Police.
Sie besteht aus mehrere Gruppen und es wird ordentlich geschwitzt.
Nach Salima nehmen wir die Richtung Lilongwe. In der Haupstadt finden wir ohne Problem die M12 die uns nach Sambia führen wird. Die Polizeikontrollen häufen sich auch. Am Strassenhand wird wie üblich in der Dörfern verschiedene Wahre verkauft.
Der Verkehr wird mit den Kilometern immer geringer.
Es gibt immer interessante Strassenszenen zum fotografieren.
Kohleverkauf wird hier grossgeschrieben.
Die Landschaft ändert sich mit der Zeit.
In manchen Dörfern findet einen Markt statt.
Man lädt so viel man kann auf die Wagen made in China.
Ab und zu begegnen uns grössere Lastwagen.
Fortsetzung folgt
Teil 5720. Nov. 2018
@Antje: danke dass du deinen Senft dazu gebracht hast! Ja die Croc Farm fanden wir auch nicht besonders romantisch...Basilio sagte uns auch dass es manchmal vorkommt dass kleine Dörfer sie um Hilfe bitten. Wenn ein Croc sich im Lake Malawi verschwommen hat, kommen seine Mitarbeiter und fangen es. Das Krokodil wird dann zur Croc Farm gebracht. Die 2 Soldaten waren einfach goldig. Wir konnten nicht wiederstehen. Ich verstehe aber deine Reaktion.
Fortsetzung
Und so vergeht die Zeit
bis nach Mchinji.
Sehr bald darauf kommt dann die Grenze nach Sambia: Mwami Post Border. Da herrscht ein riesiges Gnusch. Wir parken schon einmal den Wagen. Einige Kerle die uns Sambia Kwachas gegen US$ tauschen wollen sind auf unsere Fersen. Der Kurs 1 US$ = 8 Kwachas ist aber so schlecht dass wir erst einmal darauf verzichten. Wir erklären den Leuten das wir schon Sambia Kwachas besitzen. Sie verschwinden endlich. Um aus Malawi auszureisen muss man schon einmal die TIP/TEP Taxe begleichen. Kostet 10'000 Malawische Kwachas. Dann kommt die Sambia Seite. Wir besuchen zuerst das "Road Tolls" Office wo wir 20US$ loswerden. Beim Motor Insurance Office haben wir Glück. Die Dame braucht unbedingt US$. Sie tauscht uns 50 US$ zum Kurs 1US$ = 9 Sambia Kwachas. Immer noch besser als bei den Kerlen draussen. Der normale Kurs: 1 US$ = 10 Kwachas Dann bezahlen wir: Motor Insurance: 200 Sambia Kwachas Cross Border: 40 Sambia Kwachas Carbon Tax: 70 Sambia Kwachas Das macht schon viele Kwachas.....
Bis wir den ganzen Papierkram hinter uns haben vergehen 45 Minuten. Dann fahren wir Richtung Chipata wo wir im Protea Hotel ein Zimmer reserviert haben. Das Hotel befindet sich nur 5 Minuten vom Stadtzentrum und 15 Kilometer bis zur Grenze. Die Rezeption mit Eingangshalle ist grosszügig.
Der Swimming Pool draussen macht echt einen guten Eindruck.
Wir bekommen Zimmer 218. Es ist sehr gut ausgestattet. Man findet Satelitenfernseher, Minibar, Tea/Coffee Station, Safe, Aircon, richtige Vorhänge.
Das Badezimmer ist auch zweckmässig eingerichtet.
Wir verbringen den Rest des Nachmittags am Pool beim Lesen.
Wir sind nicht die Einzigen. Eine italienische Gruppe leistet uns Gesellschaft. Das Abendessen, Chicken Curry, sowie der Chardonnay erweisen sich als La crème de la crème. Es tut gut sich wieder einmal richtig verwöhnen zu lassen. 😛
Das Personal ist sehr freundlich und man fühlt sich wie Zu Hause.
Preis für das Zimmer in B&B: 130 US$
Morgen geht es weiter Richtung South Luangwa NP
Teil 5821. Nov. 2018
23.08.2018
Das Frühstücksbuffet um 8 Uhr geniessen wir in vollen Zügen.
Es lässt keine Wünsche offen.
Wir nehmen uns Zeit.
FAZIT PROTEA HOTEL CHIPATA - grosses Hotel aber doch sehr gemütlich - nette Zimmer wo alles funktionniert - tolles Schwimmbad - sehr gute Küche - sehr freundliches Personal - bewachter Parkplatz - Preis/Leistung ganz OK Zu jeder Zeit gerne wieder! 😎
1 1/2 Stunde später verlassen wir Chipata. Zum Glück sagte man uns an der Rezeption man müsse Richtung M12 Lundazi fahren. Nirgendwo steht etwas von South Luangwa NP.
Die Teerstrasse ist im Gross und Ganzem in einem guten Zustand. Es gibt nur wenige Baustellen. Wir fahren an verschiedene Dörfer vorbei.
Am Strassenrand wird immer irgend eine Wahre verkauft.
Punkt um 11.30 erreichen wir unsere Unterkunft: Flatdogs Camp. www.flatdogscamp.com
Das Camp liegt an der Grenze des South Luangwa NP. Da werden wir von Jessica, Adrien und Paulo mit einem Welcome Drink recht herzlich empfangen. Gleich danach können wir unser Zelt Nr 3 beziehen.
Es verfügt über eine Terrasse
mit River View
3 Betten
Tea/Coffee Station.
Es gibt genügend Platz um unsere Sachen zu verstauen.
Eine Tür führt in ein schattiges Bad im Freien mit Dusche
Toilette
und Waschbecken.
Es gibt 24 Stunden Strom und jeder Gast bekommt bei Ankunft einen Hotspot Voucher für das Wifi. Er ist aber nach einer Stunde schon verbraucht. Der Nächste muss man bezahlen.
Fortsetzung folgt
Teil 5922. Nov. 2018
Fortsetzung
Um 13 Uhr gibt es Mittagessen. Wir gucken uns noch schnell das Schwimmbad an
sowie der Souvenirladen.
Dann begeben wir uns zum Restaurant.
Wir können leider nicht sehr lange auf der Terrasse sitzen bleiben denn wir bekommen Besuch.
Jessica ruft wir sollen ins Restaurantgebäude Platz nehmen. Machen wir auch gleich.
Von da aus können wir auch das Geschehen verfolgen. Die Elis fühlen sich hier wie Zuhause!
In unserem Package von 860 US$ pro Tag, ist die Vollpension + 2 Game Drives am Tag inbegriffen. Wir können uns einfach von der Karte aussuchen was wir essen wollen. Finden wir echt gut. So wird auch nicht viel verschwendet. Wir entscheiden uns für Stir Fried Chicken with Noodles. Schmeckt super. Ein Glas Hauswein kostet 4,5 US$ und ein Bier 2,8 US$. Werden wir schon verkraften. Die Elis verschwinden in der Zwischenzeit. Später erfrische ich mich im Schwimmbad bis ich ein Geräusch hinter einem Baum höre. Ich habe gerade noch Zeit den Pool zu verlassen und mich hinter einem Gebüsch zu verstecken. Die Zeit um meine Sachen vom Liegestuhl mitzunehmen reicht nicht...... Und schon ist er da!
Ich höre Jessica schreien ich solle mich ja nicht vom Fleck rühren. Zum Glück hat sich mein Toni für eine Siesta im Zelt entschieden. Er wäre sonst ausgeflippt. Einige Minuten später kommt auch noch Nachschub.
Sie bedienen sich am Baum.
Sie stehen nicht sehr weit von mir entfernt.
So einen Fuss möchte ich nicht auf meinem Körper spüren.....
Erst jetzt bemerke ich auch dass ich vor Angst schwitze. Die Elis bemerken mich nicht.
Nach einer Stunde, eine Ewigkeit für mich, verschwinden endlich die Beiden. Ich nehme schnell meine Sachen vom Liegestuhl und renne zu unserem Zelt. Mein Toni wundert sich was ich die ganze Zeit gemacht habe...... Um 15.30 ist Tea Time. Es werden auf der Restauranterrasse Getränke und Leckereien angeboten. Da machen wir auch mit Petra (Fussohle aus dem Forum) Bekanntschaft. Wir hatten uns da verabredet.
Sie arbeitet momentan in der Nähe an Brunnenprojekte. Wir reden eine Weile. Sie ist echt motiviert.
Fortsetzung folgt
Teil 6023. Nov. 2018
@Mari: wir hatten uns so riesig auf die Wild Dogs gefreut! 😎 Wir haben keinen Einzigen gesichtet.......... 😣 Zweimal waren wir zu spät dran! 😗
Fortsetzung
Um 16 Uhr geht unser Game Drive mit Guide Walia los. Wir verabschieden uns von Fussohle.
Sehr bald erblicken wir die ersten Tiere.
Zum South Luangwa Main Gate (Mfuwe) ist es echt nicht weit!
Um euch ein Bild von der Mfuwe Area zu machen, habe ich eine Karte fotografiert.
In unserem Flatdogs Package sind die Entry Fees für den Park schon inbegriffen. Der South Luangwa NP ist nicht umzäumt und grenzt im Westen an eine steile Böschung und im Osten an den Luangwa Fluss. Er erzieht sich über 9000 Km2 und wurde 1972 gegründet. Er ist auch für seine Leos und Wild Dogs Sichtungen sehr bekannt. Gleich nach dem Gate überqueren wir Mfuwe Bridge. Von da aus hat man eine tolle Aussicht.
Sehr schnell danach biegen wir links ab Richtung Wamilombe Plains. Auf dem Weg dorthin begegnen wir einem Waterbuck
und einer Mama Zebra mit ihrem Kleinen.
Unser Driver fährt und fährt. Walia erklärt sie wären auf Mieze Suche. Aber keine Spur von Löwen..... Der Park ist zum Glück sehr abwechslungsreich was die Landschaft anbelangt.
Die Vogelwelt wird hier auch gut vertreten. Hier ein Sattelstorch
da ein Fisheagle.
Elis laufen uns häufig über den Weg
sowie Pukus.
Später sorgt eine Zebraherde für ein wenig Unterhaltung.
Den Sonnenuntergang geniessen wir am Ufer vom Luangwa Fluss.
Der South Luangwa NP ist auch für seine "Night Safaris" sehr berühmt. In der Nacht sieht man auf einmal überall im Park Scheinwerfer die von Game Drive Wagen kommen. Nicht mein Cup of Tea. Werde mich auch nicht näher darüber äussern. Jeder Seinem. Wir werden nur eine Hyena sichten.
Gegen 20 Uhr sind wir wieder im Camp und begeben uns direkt zum Abendessen. Das "Shank of Lamb" sowie das "stuffed Butternut" schmecken ausgezeichnet. Anschliessend gehen wir schlafen. Morgen früh wird um 5.30 aufgestanden.