@Cora: heute dürfte es kein Problem sein den Kaffee in die Blutbahn zu bekommen..... 😛
08.08.2018
Gegen 6 Uhr werden wir plötzlich von einem riesen Krach auf dem Dach geweckt. Nach einer Weile realisieren wir dass es sich um Vervet Monkeys handelt. Sie toben und hopsen herum. Scheint ihnen Spass zu machen. Einschlafen werden wir nicht mehr können. Wir lesen..... 2 Stunden später laufen wir Richtung Restaurant. Am Ufer scheint alles sehr ruhig zu sein.
Der Pool wurde heute morgen schon gereinigt.
Das Frühstück erweist sich auch hier als Nothing to write home about. Wo bleiben die hausgemachte Konfitüren, Yogurts und frisches Obst? Derjenige der keine Eier mag ist auf Diät..... 😗
Um 10 Uhr begeben wir uns zum holzernen Bootssteg.
Von da aus beobachten wir das Geschehen am Ufer.
2 niedliche Schwalben leisten uns dabei Gesellschaft.
Einige Minuten später geht die Fisheagle Feeding Tour mit dem Boot los. Die Crew besteht aus Franck und Phil. Leider konnten sie keine Fische im Dorf kaufen da keine vorhanden waren. Wir müssen zuerst bei jedem Fischerboot anhalten und hoffen dass die Männer Fische gefangen haben.
Bei den ersten werden wir nicht fündig. Die Netze sind leer.
Diesen Kerl muss ich einfach fotografieren!
Sein Gesicht finde ich sehr eindrucksvoll.
Fortsetzung folgt
Teil 2229. Sept. 2018
Fortsetzung
Dieser Fischerman hat leider auch keine Fische gefangen.
Endlich werden wir bei diesem Kerl fündig.
Er hat aber nur 3 kleine Fische in seinem Netz und er will stolze 400 Kwachas dafür. Kostet normalerweise 200 Kwachas....Franck ist aber damit nicht einverstanden, muss aber schlussendlich das Geld herausrücken. Er holt sich die Wahre mit dem Paddelboot.
Endlich kann die richtige Fahrt losgehen. Die Landschaft gefällt uns sehr gut.
Nach einer halben Stunde erreichen wir die Stelle wo sich meistens die Fisheagle aufhalten. Franck fängt an zu pfeifen. Die Fisheagle sind nicht sehr weit.
Phil bereitet die Fischköder vor. Im Maul der toten Fische stopft er Polyester hinein so dass die Fische im Wasser an der Oberfläche bleiben. Phil schmeist einen ins Wasser. Es braucht nicht sehr lange bis ein Fisheagle runter fliegt und sich ihn schnapt.
Leider habe ich in diesem Moment zu spät abgeknipst! Ich frage mich auch ob der Polyester im Fisch dem Fisheagle mit der Zeit nicht schadet....... 😊 Später fahren wir zur Schnorchelstelle.
Wir passieren dabei einige Kormorane.
Es gibt schon schöne bunte Fische aber ich habe mir da mehr versprochen....Wir geniessen aber das kristallklare Wasser und schwimmen eine Weile. La vie est belle. Schade dass dieses Wasser nicht vor der Norman Carr Lodge zu finden ist... Langsam wird es Zeit zur Lodge zurückzukehren. Einige Kinder paddeln an uns vorbei.
Bald erblicken wir wieder das Ufer vor der Lodge.
Kühe fressen gerade Gras.
Wir begeben uns direkt zum Mittagessen.
Fortsetzung folgt
Teil 2301. Okt. 2018
@Hartmut: da gebe ich dir Recht!
@Picco: das mit dem Polyester haben wir zu spät mitbekommen......Die Fische waren schon im Wasser......Am nächsten Tag waren wir dann schlauer! 😎
Fortsetzung
Die Mieze des Hauses hat es sich gemütlich gemacht.
Wir setzen uns an den Tisch und geniessen unsere Mahlzeit. Da wir heute keine Lust auf einen Sundowner mit dem Boot haben, entscheiden wir gleich danach Richtung Cape Maclear zu fahren. Zuerst geht es Richtung Monkey Bay. Nach einigen Kilometern kommt dann die Abzweigung Cape Maclear. Die sieben ersten Kilometer bestehen aus einer Gravel Road. Dann kommt wieder Asphalt aber mit viele Schlaglöcher. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich.
Wir fahren direkt zur Thumbi View Lodge und parken davor.
Es ist die älteste Lodge in Cape Maclear und sie befindet sich im Fischerdorf Chembee. Die Atmosphäre gefällt uns auf Anhieb.
Die Ausicht von der Poolterrasse ist ein Genuss für die Augen.
Der Strand ist sauber.
Wir zögern nicht lange und schwimmen eine Runde.
So überfüllt ist der Ort nicht. Wir gönnen uns noch einen Apéro und gegen 17 Uhr verlassen wir die Ortschaft. Morgen kommen wir wieder und besuchen den National Park. Auf dem Rückweg halten wir noch am "Rock of the Tribal face scars" an.
Die Einheimische glauben dass es ein heiliger Felsen ist. Männer aus der lokalen Medizin machen heilende und schützende Mixturen, indem sie Aggregate des Gesteins abbrechen.
Später erreichen wir wieder die Hauptstrasse.
Diese Strassensperre wurde unterdessen aktiviert.
Wir plaudern eine Weile mit den netten Polizisten und können dann weiterfahren. Taffie und Leonie sitzen draussen am Strand. Mit ihnen Leonie's Tochter mit Ehemann. Wir setzen uns dazu. 10 Minuten später erscheint noch Ralph. Er besitzt eine Croc Farm in der Umgebung. Ausser Taffie sind alle südafrikaner. Sie erzählen uns dass sie nie mehr in ihr Heimatland zurückkehren wollen. Es herrscht dort ein umgekehrtes Apartheid. Sie sind vor einem Jahr ausgewandert. Wir lenken das Gespräch ab. Wir kennen uns da in politik nicht so gut aus. Mit dem Sonnenuntergang geniessen wir unser Chardonnay.
Um 19 Uhr gibt es Abendessen.
Das Beefcurry mit Reis, das Hähnchen mit frischem Gemüse und Kartoffeln schmecken sagenhaft.
Teil 2402. Okt. 2018
09.08.2018
Um 6 Uhr toben die Vervet Monkeys wieder auf dem Dach. Gegen 8 Uhr frühstücken wir. Am Ufer geschieht das alltägliche Leben.
Danach verlassen wi Norman Carr Cottages per Boot.
Es geht wieder auf Fish Eagle Tour mit Franck und Phil. Und sie suchen zuerst Fische.......Wir halten bei mehreren Fischboote an.
Bei Diesem werden sie fündig.
Wie gestern paddelt Franck zum Boot und holt sich die Wahre.
Phil hat schon das Polyester vorbereitet. Das gefällt uns gar nicht denn wir wissen was demnächst kommen wird. Toni bietet Franck 6 Fische für uns auf die Seite zu tun. Wir wollen sie in der Lodge essen.......Die anderen Zwei wollen wir selber den Fish Eagle geben. Franck pfeift wie gestern. Schon nähert sich ein Fish Eagle.
Im selben Augenblick werfe ich den Fisch ins Wasser. Der Fisheagle holt sich den Fisch bevor er unter geht. Man sieht es leider nicht auf dem Bild!
Nicht weit entfernt entdecken wir einen Anderen auf einem Baum.
Dieses Mal pfeife ich. Wir warten bis der Fisheagle angeflogen kommt und Toni schmeist sofort den Fisch ins Wasser.
Auch dieses Mal verschwindet der Vogel mit der Beute. Franck und Phil sind erstaunt! Sie dachten, es würde nicht klappen. Wir erklären ihnen dass der Fisch im richtigen Augenblick geworfen werden muss. Da braucht man kein Polyester....Hoffentlich haben sie es kappiert...... 😗 Danach fahren wir wieder Richtung Schnorchelstelle. Die Kormorane sind immer noch da.
Wir geniessen das kristallklare Wasser. Manchmal kommt man sich echt wie auf den Malediven vor.
Schade dass bei Norman Carr der Strand so mies ist...... 😵
Fortsetzung folgt
Teil 2503. Okt. 2018
Fortsetzung
Danach geht es wieder zurück zur Lodge. Auf dem Weg dorthin begegnen wir diesen fröhlichen Kindern.
Gleich bei Ankunft
nehmen wir das Mittagessen: Chicken Pie mit Salat und frischer Obstsalat. Miam miam.
Danach geht es direkt zum Lake Malawi NP. Der Nationalpark im Süden des Malawisees umfasst einen Teil des Sees, die Halbinsel Khumba und 12 kleinere Inseln. Das 90km2 grosse Areal wird auf der Liste des UNESCO-Weltnaturerbe geführt. 1934 wurden auf einigen Inseln Waldreservate und Vogelschutzgebiete eingerichtet. Dieser Schutz wurde 1972 auf die Hügel von Cape Maclear, Mwenya und Nkhudzi ausgedehnt. 1980 wurde der heutige Nationalpark errichtet.
Wie praktisch überall in Afrika findet man um jede Ecke Plastik und Mühl.....
Auf der Strasse ist man nie allein.
Statt nach rechts Richtung Chembe Dorf zu biegen fahren wir gerade aus bis zum Parkeingang.
Die Parkschranke ist offen und kein Mensch zu sehen.......Wir fahren also weiter bis zum Otter Point Parkplatz wo wir den Wagen stehen lassen.
Danach laufen wir bis zum Otter Point. Unterwegs sehen wir viele Eidechsen.
Nach 10 Minuten entdecken wir ein echtes Paradies.
Ich ziehe mich schnell um und eile ins Aquarium. Taffie hatte mir Brot mitgegeben. Es scheint den Fischen zu schmecken!
Im Bereich des Parks kommen etwa die Hälfte der geschätzten 1000 Fischarten vor, von denen über 90% nur hier heimisch sind. Der See beheimatet 30% aller bekannten Buntbarsch-Arten, insbesondere die Mbuna.
Ein Geschenk für die Augen!
Fortsetzung
Teil 2604. Okt. 2018
Fortsetzung
Nicht nur die Fische interessieren sich an unser Brot!
Diesen Ort könnte ich jeden Tag besuchen. Das lauwarme Wasser ist ein Geschenk Gottes. Und kein Mensch ausser uns Beiden.
Wenn man sich Zeit nimmt kann man auch Hammerköpfe und Fisheagle beobachten.
Leider geht die Zeit viel zu schnell vorbei und wir müssen uns vom Otter Point verabschieden. Bei der Parkschranke finden wir immer noch keinen Ranger. Wir fahren weiter und machen einen Abstecher zur Thumbi View Lodge. Wir lieben diesen Ort mit seinem Ambiente.
Auf der Terrasse gönnen wir uns einen Gin Tonic. La vie est belle! Die Zeit würde ich hier am liebsten anhalten.
Im Dorf selber ist es auch angenehm sich mit den Einheimischen zu unterhalten.
Gegen 18 Uhr erreichen wir wieder Norman Carr Cottages. Der Generator ist "On" denn jeden Donnerstag gibt es in Monkey Bay und Umgebung keinen Strohm von 4 Uhr bis 21 Uhr. Später wird in der Lodge gebraait. Die Steaks und Pork Ribbs , miam miam!
Morgen geht es weiter zum Liwonde NP.
FAZIT NORMAN CARR COTTAGES
- sehr gute Küche - mittelmässige Zimmer - zum Baden echt nicht geeignet - dreckiger Strand mit Sandflöhe - Aktivitäten comme ci comme ça - Preis/Leistung stimmt leider nicht
Das nächste Mal würde ich mir einfach eine Unterkunft direkt in Chembe Dorf suchen.
Teil 2708. Okt. 2018
@Picco: richtig so! 🙂
10.08.2018
Um 08.30 verlassen wir Norman Carr Cottages. Bis nach Mangochi lässt sich die Strecke sehr gut fahren.
Danach finden wir auf der M3 lauter Baustellen....
Wenn wir für ein paar Kilometer wieder auf Asphalt fahren, können wir nicht schneller fahren.
Während der Bauarbeiten machen Einige aber gute Geschäfte entlang der M3.
Wir verlieren einge gute Stunde!
Später wird die M3 von A bis Z so aussehen.
Nach der Abzweigung Liwonde NP gibt es noch eine 16 Kilometerlange Gravel Road. Sie führt zum Parkeingang Ulongwe.
Da müssen wir uns registrieren. Wir bezahlen aber keine Entry Fees da sie in unserem Package vom Mvuu Camp inbegriffen sind. Danach sind es noch 2 Kilometer bis zu den Lodges Parkplätze. Da erwartet uns eine Dame. Sie checkt unsere Reservierung und erklärt mit einem grossen Lächeln dass wir ein Upgrade in die Mvuu Lodge bekommen haben. Die Mvuu Lodge hatte ich schon am Anfang auf unserer Wunschliste. Aber 1000 US$ pro Nacht für uns Beide in All In war uns schon zu teuer.... Im Mvuu Camp bezahlen wir "nur" 600 US$. Ein Boot bringt uns zum anderen Seeufer.
Da begrüsst uns ganz herzlich die französische Managerin Béatrice. Die Mvuu Lodge liegt wunderschön in einer Bucht direkt am Shire River. Der Shire River ist der grösste Fluss in Malawi und fliesst aus dem Lake Malawi in den Lake Malombo und von dort durch den Nationalpark in Richtung Süden. Das Hauptgebäude (Rezeption/Bar) liegt direkt am Shire und ist über einen langen Steg ab Bootsstation erreichbar. Auf dem Weg dorthin machen wir schon einige Sichtungen.
Fortsetzung folgt
Teil 2809. Okt. 2018
Fortsetzung
@Mulanje: das gebe ich dir Recht. Stolze Preise...... 😗
Fortsetzung
Das Haupthaus sieht echt gemütlich aus.
Da bekommt man auch Wifiempfang.
Wir trinken einen Malawi Shandi als Welcome Drink und Béatrice erklärt uns den Alltag in der Lodge. Gleich danach gibt es schon das Mittagessen. Es wird im Nebengebäude serviert.
Da finden wir morgens auch das Frühstücksbuffet.
Es gibt Chicken Wraps mit Gemüse und gemischtem Salat. Als Nachspeise Chocolate Pancakes. Miam miam! Wir teilen den Tisch mit 2 Amerikanerinen und 2 Holländer. Sie erweisen sich alle als sehr lustig. Danach werden wir zu unserem Zelt Nr 5 gebracht.
Es bietet auch einen Schreibtisch sowie Safe an.
Auf der Terrasse kann man es sich auf der Hängematte
oder auf den Sesseln gemütlich machen.
Von da aus beobachtet man öfters Tiere. Das freie Badezimmer lässt keine Wünsche offen.
Das Klo ist separat.
Wir geniessen schon einmal das nette Schwimmbad und lesen ein Buch.
Ab und zu bekommen wir Besuch!
Fortsetzung folgt
Teil 2910. Okt. 2018
Fortsetzung
Um 15.30 gibt es Café/Kuchen im Hauptgebäude. Die Aussicht von da oben kann sich echt sehen lassen!
Viele Hippos spazieren um die Lodge herum. Es macht Spass ihnen zuzuschauen.
Mit Guide Chifongo, den 2 Amerikanerinen und Holländer geht es anschliessend auf Game Drive.
Rhinos werden wir leider im Park nie erblicken...
Wir unterhalten uns mit Chifongo und erfahren dass die Guides ihr Handwerk an Ort und Stelle selber lernen. Sie besuchen keine Schule wie zum Beispiel die Rangers in Südafrika. Dies merkt man leider sofort. Viele Tiere werden wir nicht finden.
Ist uns schon öfters passiert aber der Guide konnte die Fahrt durch interessante Erzählungen spannend machen. Hier nichts..... Wir müssen alles fragen. Es kommt sonst keine Info aus Chifongo's Mund. Schade denn er hat immer eine gute Antwort auf unsere Fragen...... 😗 Zum Fotografieren wird es auch nicht optimal denn Chifongo kümmert sich absolut nicht um den besten Winkel zu erwischen.
Wenn wir nicht gebettelt hätten, wären wir am Waterbuck einfach vorbeigefahren.....
Wir erfahren dass die Antilope vor 2 Tagen von einem Löwenrudel getötet wurde. Was übrig bleibt wird von den Hyenas später fertig gegessen. Wir begegnen noch einigen Elis
und halten für den Sundowner am Flussufer an. Die Stimmung sowie das Licht sind einmalig.
Gegen 19 Uhr geht es wieder Richtung Lodge zurück. Gleich nach Ankunft werden wir zu Tisch gebeten. Ein grossdeckter Tisch mit Kerzenlicht erwartet uns. Das Nachtessen erweist sich als sehr lecker. Uebrigens, die Getränke sind nicht im Preis inbegriffen........Eine Flasche Merlot kostet 20 US$.
Morgen früh reisen leider die Amerikanerinen und Holländer weg....
Teil 3011. Okt. 2018
11.08.2018
Um 6 Uhr beginnt unser Game Drive mit Guide Chifongo. Da es echt nicht viel zu sehen gibt
plaudern wir die ganze Zeit mit den Amerikanerinen und Holländer. Unterwegs gibt es eine kleine Cafépause.
Auf dem Weg Richtung Lodge sehen wir verschiedene Antilopenarten.
Gleich nach Ankunft
eilen wir zum Hauptdeck weil wir da immer Tiere erblicken. Heute morgen ein Croc
und ein Bushbuck.
Danach laufen wir zum Nebengebäude um zu frühstücken.
Das Frühstück lässt keine Wünsche offen. Miam miam. Es gibt Säfte, frische Früchte, Obstsalat, Wurst und Käseplatte, Muffins, Omelettes, Pancakes....usw
Gegen 9 Uhr verlassen uns die Amerikanerinen und Holländer. Für uns allein beginnt auch der "Boat" Drive. Keine Zeit zum Faulenzen.
Fortsetzung folgt
Teil 3112. Okt. 2018
Fortsetzung
Chifongo entscheidet flussaufwärts zu fahren. Er vergisst aber dass wir Gegenlicht haben und es also nicht sehr günstig ist zum Fotografieren....Ich erkläre es ihm sofort. Er versteht es aber nur halbwegs.... 😗 Er macht es immer so erklärt er uns! Zum Glück kann ich ihn umstimmen... Wir ändern die Richtung und jetzt geht es flussabwärts. Wir werden von einigen Hippos boebachtet.
Kormorane
sowie Pied Kingfishers gibt es hier am Shire River Viele.
Man kann auch verschiedene Entenarten sowie Reiher beobachten.
Mein Lieblingsvogel des Tages bleibt aber der Nimmersatt Storch.
Um zu ruhen, begeben sich diese Storche in eine Haltung die auf den Menschen wirkt als würden sie mit nach vorn zeigenden Unterschenkeln knien.
Tatsächlich stehen sie dabei gemäss Vogelskeletts auf den Fersen, abgestürzt durch die umgeklappten Läufe.
Hippos fühlen sich im und am Fluss wie Zuhause. Es macht echt Spass ihnen zuzugucken.
Auf unserem Boot kommt ab und zu eine Schwalbe angeflogen.
So viele Malachit Kingfisher konnte ich in Afrika noch nicht erblicken. Sie sind aber leider schwer zum Fotografieren...
Auf einmal sehen wir am Flussufer eine riesen Eliherde.
Sie kommt um ihren Durst zu löschen.
Fortsetzung folgt
Teil 3215. Okt. 2018
Fortsetzung
An die Elis kommen wir sehr nah dran.
Immer wieder erscheinen neue Dickhäuter.
Wir beobachten sie eine Weile.
Sie lassen sich von uns absolut nicht stören.
Zwischendurch wird auch wieder Grass gegessen.
Nach einer halben Stunde verlassen wir die Stelle. Ein Fish Eagle schaut sich unweit nach einer Beute.
Waterbucks geniessen den Tag am Ufer.
Sacred Ibisse kommen hier öfters vor.
Beim nächsten Fish Eagle halten wir an.
Ungestört bleibt er am Ufer und starrt uns an.
Inzwischen hat uns auch Chifongo erklärt wieso wir einen Upgrade in die Mvuu Lodge bekommen haben. Es gibt für diese Lodge sehr wenige Buchungen. Für das Mvuu Camp kommen immer mehr Anfragen. Man nimmt alles was kommt an und verteilt sie zwischen Camp und Lodge. Die Mvuu Lodge wäre sonst meistens leer...... Ich finde die Lodge zu teuer.....immerhin sind die Getränke nicht inbegriffen.....
Fortsetzung folgt
Teil 3316. Okt. 2018
Fortsetzung
Der Fisheagle ist immer ein tolles Fotomotiv.
Er scheint jetzt etwas im Wasser zu verfolgen.
Dann guckt er wieder nach oben.
Auf einmal geht alles zu schnell für mich. Kopf nach unten, er fängt sich die Beute
und schon fliegt er weg!
Ein bisschen später treffen wir wieder eine Eliherde.
Sie nähert sich zum Ufer.
Egrets sieht man öfters am Shire River.
Wir schenken aber unsere ganze Aufmerksamkeit diesem kleinen Eli.
Er schaut so goldig aus.
Dann verschwindet er zu seiner Mama.
Langsam geht leider die Fahrt zu Ende. Chifongo steuert Richtung Mvuu Lodge.
Fortsetzung folgt
Teil 3417. Okt. 2018
Fortsetzung
Wir nähern uns der Lodge.
Und da werden wir auf diesen Waterbuck aufmerksam.
Seit Tagen bleibt er um die Lodge und nimmt ab. Chifongo meint der Waterbuck sei krank.
Zum Mittagessen sind wir allein. Béatrice fragt was wir am Nachmittag machen wollen. Wir entscheiden uns wieder für eine Bootsfahrt. Dieses Mal aber flussaufwärts. Anschliessend lesen wir im Hauptgebäude. Immer wieder gibt es vom Beobachtungsdeck etwas zu sehen. Zuerst 2 Hippos die ins Wasser verschwinden.
Dann Mama Hippo mit ihrem Kleinen.
In den Bäumen zwitschern lauter Vögel
und um herum tobben einige Affen.
Ein Hippo kommt ganz nah um zu grasen. Wir schauen eine Weile zu.
Es lässt sich absolut nicht ablenken.
Um 16 Uhr beginnt unsere Bootsfahrt. Chifongo steuert Richtung Flussmündung von Lake Malombe.
Fortsetzung folgt
Teil 3518. Okt. 2018
Fortsetzung
Sehr bald konzentrieren wir uns auf ein Hippo am Ufer.
Es verschwindet leider sehr schnell ins Wasser.
Ein Fisheagle schaut sich von weitem nach einer Beute um.
Auf dem Weg zur Flussmündung Lake Malombe passieren wir einige Fischermen Dörfer.
Der Malombesee ist der drittgrösste See in Malawi. Er ist 30km lang bis 15Km breit, 7m tief und bietet verwilderte und sumpfige Ufer. Unterwegs begegnen wir auch einigen Fishermen die sich einen grossen Fang erhoffen.
Den Malawi Gin Tonic am Schluss geniessen wir doppelt bei diesem wunderschönen Ambiente!
Gegen 18.30 kehren wir in die Lodge zurück. Es bleibt gerade noch Zeit zum Duschen. Zum Abendessen sind wir nicht allein. Ein italienisches Ehepaar ist am spätem Nachmittag angekommen. Das Essen schmeckt wieder sagenhaft. Es gibt frische Gemüsesuppe, Lamgigôt mit Ratatouille und Reis, Schoko Biscuit. Miam miam. Béatrice kommt anschliessend zu unserem Tisch. Sie erzählt uns dass ein Hippo heute Nachmittag unweit von unserem Zelt gestorben ist. Vor einigen Tagen hat es gegen ein anderes Hippo gekämpft und erlitt schwere Verletzungen. Sie mussten das Hippo per Jeep entfernen. War keine leichte Arbeit. Wir plaudern noch eine Weile mit den lustigen Italienern und gehen anschliessend schlafen.
12.08.2018
Nach dem schmackhaften Frühstück mit den Italienern, nimmt uns Chifongo zu einem Game Drive mit. Zuerst wollen wir zum toten Hippo. Es hat vielleicht Hyena Besuch. Leider nicht, nur lauter Fliegen.......
Es stinkt auch schon fürchterlich.
Die Augen vom Hippo wurden schon warscheinlich von Vögeln herausgepickt.
Nach 5 Minuten fahren wir weiter.
Fortsetzung folgt
Teil 3623. Okt. 2018
@picco: wir haben es gut überstanden! 😄
@Biggi: ich wünsche dir schon viel Spass in Malawi. Viele asiatische Touristen haben wir im Land nicht getroffen ausser ein paar chinesische Expats...
Fortsetzung
Unterwegs erblicken wir leider nicht sehr viele Tiere. Wir kämpfen auch die grösste Zeit mit den Tsé Tsé Fliegen.... 😗 Ab und zu begegnen wir Impalas.
Die Elis sieht man praktisch überall im Park. Die grösste Population Malawis lebt hier.
Ein ewiges hin und Her.
Für Birders ist dieser Park auf jeden Fall geeignet. Wir gucken eine Weile dieser Gabelracke zu.
Danach fahren wir praktisch bis zum Chinguni Gate. Da treffen wir auch einen Tracker von African Parks.
Als Afrikan Parks in 2015 das Management von Liwonde NP in Zusammenarbeit mit dem Department of National Parks und Wildlife übernahm, war der Park voller Drahtschlingen übersät. Menschen wilderten wie verrückt. Es war gesetzlos und voller Herausforderung. African Parks begann sofort mit dem Bau eines elektrischen Zauns, um die Wildtiere im Park und illegale Aktivitäten draussen zu halten. Seit 2015 wurden so 36000 Schlingen beseitigt und die Wilderei wurde deutlich reduziert und ist nun unter Kontrolle. Geparde wurden im Jahr 2017 wieder eingeführt und brachten die Art nach 100 Jahren wieder in den Park. 10 Löwen wurden anfangs 2018 aus der Majete Wildlife Reserve und Südafrika wieder eingeführt. Der Tracker ist Engländer. Er erklärt uns dass er die Geparden verfolgt um ihre Lebensanpassung regelmässig zu prüfen. Nach den Löwen wird auch öfters getrackt. Die Infos werden leider den Parklodges nicht weiter geleitet. African Parks möchte das die Raubkatzen in Ruhe gelassen werden. Auf dem Weg zur Lodge zurück fliegt noch ein Fisheagle über uns.
Wir erreichen sie um 13 Uhr. Da fangen auch die Tsé Tsé Fliegenstiche richtig zu jucken.... 😣 Das Mittagessen wird gleich serviert. Es gibt Tuna Pie mit Reis und Salat. Als Nachspeise frischer Fruchsalat. Miam miam. Ein Erdhörnchen erhofft sich neben uns eine kleine Gabe.
Anschliessend trinken wir einen Kaffee im Hauptgebäude. Von da aus sehen wir Affen
sowie unser Stammgast, der Bushbuck.
Wir machen es uns danach am Pool gemütlich.
Fortsetzung folgt
Teil 3724. Okt. 2018
Fortsetzung
Gegen 16 Uhr geht die Bootsfahrt auf dem Shire River los. Das italienische Ehepaar und ein Englisches begleiten uns. Wie schon erwähnt bietet dieser Park ein Paradies für Birders. John, der Engländer, ist ausser dem Häuschen. Mit seiner grossen Canon knipst er überall herum. Wir erblicken wieder einige Malachit Kingfisher
sowie egrets
und Grey Kingfisher.
Die Crocs zeigen sich heute auch von ihrer besten Seite.
Es ist immer ein Ereignis ihnen zuzuschauen.
Hippos bekommen wir auch öfters vor die Linse.
Es ist einfach spitze vom Boot aus diese ganze Vielfalt an Tieren zu bewundern. Grey Heron
sowie verschiedene Entenarten gehören auch noch dazu.
Zum Sundowner gibt es den üblichen Malawi Gin Tonic. Hier schmeckt er doppelt so gut!
Ich würde am liebsten die Zeit anhalten.
Gegen 18.30 kehren wir zur Lodge zurück. Nach dem Duschen begeben wir uns zum Restaurant. Zum Abendessen bekommen wir: Tomatensalat, Hähnchen à la marocaine mit Couscous und Gemüse. Als Nachspeise einen lauwarmen Apfelkuchen. Miam miam.
Morgen früh machen wir noch einmal eine Bootsfahrt und dann geht es weiter Richtung Zomba Plateau.
Teil 3825. Okt. 2018
13.08.2018
Als wir heute morgen um 07.30 im Restaurant frühstücken wollen bemerken wir dass keine Tische gedeckt sind. Das italienische und englische Ehepaar kommen 5 Minuten nach uns nach. Gleich darauf folgt Chifongo. Er meint wir sollten schon einmal zum toten Hippo rüber fahren. Vielleicht hat es Hyenas in der Gegend. Und schon nehmen wir im Wagen Platz. Wir fahren aber die Gegenrichtung. Chifongo schmunzelt die ganze Zeit. 10 Minuten später verstehen wir auch wieso. Heute erwartet uns ein Bush Breakfast!
Das ganze Personal steht für uns bereit.
Eine nette Ueberraschung und ein tolles Ambiente. Gleich danach kehren wir zur Lodge zurück und laufen zum Boot. Unweit zwitschern einige Bee-eaters.
Ein Eli hat gerade seinen Durst gelöscht.
Auf einem Baum erblicken wir eine Kormoran Kolonie.
Später treffen wir eine Eli Herde.
Der Engländer ist "with the Angels". Mit seiner Canon Kamera springt er hin und her.
Hammerköpfe sind immer tolle Fotomotive
aber mein Lieblingsvogel bleibt der Fish Eagle.
Ein Nimmersatt läuft uns auch noch über den Weg.
Zum Abschied dürfen wir noch einige Hippos bewundern.
Den Kleinen finden wir echt süss.
Um 11 Uhr ist auch schon die Bootsfahrt zu Ende. Wir bezahlen unsere Extras (Getränke) und Chifongo bringt uns wieder rüber zum Parkplatz.
FAZIT MVUU LODGE
- sehr schöne Lage - gemütliche Zelte - viele Tiersichtungen vom Hauptgebäude aus - sehr gute Küche - tolle Bootsfahrten - Game Drives momentan noch nicht optimal. In 2 Jahren sollte es aber soweit sein laut Béatrice......African Parks bemüht sich sehr. - Die Lodge finde ich aber zu teuer. Zum Glück hatten wir einen Upgrade. Die Getränke könnten echt inkl. sein.
Teil 3926. Okt. 2018
Fortsetzung
Die Fahrt nach Zomba führt uns durch abwechslungsreiche Landschaften.
Eindrucksvoll taucht in der Ferne das Zomba Plateau auf. Es ragt über 2000m. In Zomba biegen wir rechts ein Richtung Ku Chawe. Die asphaltierte Strasse windet sich nun stetig bergauf. Händler am Weg verkaufen Erdbeeren, eine Spezialität, die es in dieser Höhenlage fast das ganze Jahr hindurch gibt. Wir fahren am malerischen Mulunguzi Stausee (besuchen wir morgen) entlang und dann ist es nicht mehr weit bis zum Sunbird Ku Chawe Hotel. Der erste Eindruck ist nicht gerade der Beste!
Die Anlage ist riesig und bietet Räume für Konferenzen an.
Der Empfang an der Rezeption ist aber sehr herzig.
Auf der Aussenterrasse essen wir zuerst eine Kleinigkeit.
Die Aussicht von da oben ist einfach grandios.
Danach bekommen wir die Schlüssel zu unserem Zimmer 119. Es liegt im Erdgeschoss und verfügt über 2 Betten
Das Badezimmer könnte aber einen Face Lifting gebrauchen. Es ist aber sauber.
Draussen gibt es eine Terrasse mit 2 Liegestühle
mit Blick auf den tollen Garten und Hauptgebäude.
Den Rest des Nachmittags laufen wir im Pinienwald herum. Es duftet angenehm. Man fühlt sich so echt in Urlaub.
Gegen 19.30 begeben wir uns zum Restaurant.
Ein Buffet zu 13'000 Kwachas wird heute Abend angeboten. Es sagt uns aber nicht zu. Wir bestellen à la Carte. Die Preise sind ganz OK sowie die Küche. Ein Glas Wein kostet 1700 Kwachas.
Preis pro Nacht für das Zimmer in B&B: 157 US$ Da kann man nicht meckern. Ist es Wert!
Teil 4028. Okt. 2018
14.08.2018
In der Nacht lag die Aussentemperatur nur noch bei 5 Grad. Zum Glück kann man im Zimmer die Klimaanlage auf Heizung umstellen. Das Frühstücksbuffet heute morgen ist echt lecker. Ich konzentriere mich auf die Erdbeeren! Ein Genuss.
Die Aussicht vom Restaurant bleibt immer ein Happening.
Bald wird das Hotel auch ein Schwimmbad anbieten können. Es wird hart daran gearbeitet.
Gegen 10 Uhr verlassen wir das Hotel Richtung Mulunguzi Dam.
10 Minuten später sehen wir schon den Stausee.
Wir halten am ersten Parkplatz an. Ich muss immer über diese besondere Schilder schmunzeln.
Wir laufen zum Ufer
und es kommen uns 2 Damen entgegen. Wir unterhalten uns eine Weile mit Ihnen. Zum Schluss wollen sie ein Foto von uns haben.
Anschliessend fahren wir zur Dammeinfahrt.
Da gibt es eine Schranke und es wird 200 Kwachas pro Nase für den Eintritt verlangt.
Der Mulunguzi Staudamm wurde im Jahr 2000 eröffnet. Er dient als Wasserreservoir für die Stadt Zomba.
Wir laufen schon einmal rüber.
Da beginnen auch die Wanderwege. Uebrigens, die Gegend kann man hier echt auf eigene Faust erkunden. In Hotels werden immer Guides empfohlen. Die braucht man aber nicht!