STsteinbeisserThemenstarter571 Beiträge · seit 200626. Juli 2018 · #1
Hallo zusammen, wir wollen kommendes Jahr mal einen "mediterranen" Urlaub in Südafrika (das wir bisher nur 2x gestreift hatten) verbringen, ganz ohne off-road Abenteuer, aber trotzdem Camping, Lagerfeuer, Tiere und Landschaften. Dazu Meer und Meeresgetier (auf dem Teller 🤩 ). Die grobe Route für ca. 25 Tage: Krüger 8-10 Tage von Nord nach Süd, Santa Lucia, Hluhluwe-Imfolozi, Lesotho, Port Elizabeth und dann an der Küste bis Kapstadt. Jetzt überlegen wir, ob für 2 Pax der Sprinter Van ohne Allrad eine Alternative ist. Dusche an Bord brauchen wir eigentlich nicht, wir fahren daheim einen California, mal 2 Tage ohne oder mit dem Eimer klappt bestens. Aber sonst ist das natürlich eine bequeme Sache, ohne Zeltaufbau (ob nun Dach- oder Bodenzelt). Alternativ einen Ford Ranger oder auch Hilux mit Zelt und dem schönen Sonnendach? Dafür 4x4 - Aufschlag. Kämen wir mit dem Sprinter rauf nach Lesotho über den Sanipass? Unser California fährt in den Alpen eigentlich jeden Pass. Freuen uns auf Eure Meinungen Gruß steinbeisser
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201627. Juli 2018 · #2
Guten Morgen,
das Befahren des Sani Pass ist nur mit 4x4 erlaubt! Je nachdem wohin, und zu welcher Jahreszeit du in Lesotho möchtest, kann ein 4x4 notwendig sein. Gruß Gina
STsteinbeisserThemenstarter571 Beiträge · seit 200627. Juli 2018 · #3
Hallo Gina, danke für den Hinweis, dann fällt also entweder Lesotho oder der Sprinter weg 😕 Die Jahreszeit hatte ich ganz vergessen: September/Oktober.
Im Netz fand ich noch die Firma Lekker, die bieten einen Prado mit Campingausrüstung an. Ist von der Motoriesierung her interessant, allerdings im Gepäckraum schon arg knapp. Wenn den jemand schon Erfahrungen mit dem Prado hatte, wäre das auch interessant für uns.
Und natürlich auch weiterhin das Thema Sprinter bezüglich Fahren im Krüger und Hluhluwe. steinbeisser
Je nachdem wohin, und zu welcher Jahreszeit du in Lesotho möchtest, kann ein 4x4 notwendig sein
Im Winter hat es vielfach Schnee dort oben, dann wäre ein 4x4 schon von Vorteil, bzw. man bleibt mit den Fronttrieblern in den Steigungen hängen.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200627. Juli 2018 · #6
GinaChris schrieb: das Befahren des Sani Pass ist nur mit 4x4 erlaubt!
... ist das wirklich so? Ich war im Januar dort und kann mich an kein Schild erinnern. Auch die Kleinbusse aus Lesotho sahen mir nicht wie 4x4-Fahrzeuge aus.
Allerdings würde ich bei einem Sprinter vorstellen, dass er hinten zu leicht ist, als dass er nur mit Heckantrieb dort hoch kommt, zumal man damit vermutlich nicht ohne Zurücksetzen um die letzten drei Kurven kommt.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Wir sind im Oktober 2017 mit einem Hilux hochgefahren, das ging gut. Ohne 4x4 hätten wir es nicht fahren wollen. Zu der Zeit war auch die Auffart ohne 4x4 verboten. Vielleicht hat sich inzwischen was geändert, es wurde an der Strecke gearbeitet. Dass man in Afrika so schnell ist, alles innerhalb von einigen Monaten zu asphaltieren, kann ich mir aber kaum vorstellen. Hinter dem Pass in Lesotho war alles brandneue luxuriöse Asphaltstrasse, aber wir sind dort nur ein kurzes Stück weitergefahren und dann umgedreht, weil wir wieder nach Südafrika zurück mussten. Wie es also weiter nach Lesotho rein aussieht, kann ich nicht sagen.
Falls jemand sagen kann, ob der komplette Pass auch von Südafrika aus inzwischen asphaltiert ist, bin ich auch an Auskünften interessiert.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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GinaChris4'984 Beiträge · seit 201627. Juli 2018 · #8
The route up Sani Pass starts at 1544 m, and climbs 1332 vertical metres to an altitude of 2876 m. The road is a steep gravel road with gradients up to 1:3, which can be difficult to drive in bad weather and may be covered with snow and ice in winter. By South African law only 4x4 vehicles are allowed on the road.[1] Several tour operators[2] run guided tours up and down the pass. The pass lies between the border controls of both countries and is approximately 9 km in length.[3] Caution must be exercised and motorists must be alert while navigating the pass as it has claimed many lives.[1] Occasionally the remains of vehicles that did not succeed in navigating the pass's steep gradients and poor traction surfaces can be seen.
Bild aus dem Netz geborgt; danke!
Gruß Gina P.S. Nein, die Passstraße ist auf südafrikanischer Seite noch nicht geteert.
Sorry, habe mich nicht klar genug ausgedrückt, ihr wollt vom Süden ZA Seite hoch?! Die Lesoho Seite ist bis hoch asphaltiert, runter nach Südafrika sollte ja kein Problem sein. Also wenn kein Allrad, umgekehrt fahren. Auf der Südafrika Seite haben die schon im 2015 die Kurven breiter gemacht, wenn das die LKW schaffen, sollte das für einen PKW auch kein Problem sein, alllerdings nur mit Heckantrieb. Beladene Fronttriebler werden in den Steigungen Probleme bekommen. Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
STsteinbeisserThemenstarter571 Beiträge · seit 200629. Juli 2018 · #10
So, dann erstmal bsten Dank für die Beiträge und die Sani-Diskussion 🙂 Sprinter ist gestrichen, wir bleiben demnach bei einem 4x4 Pick-up. Die Bushcamper sind ja sehr schön ausgestattet, aber, wie ich feststellen musste, auch arg teuer. Nur ruft z.B. Bushlore für den einfachen Hilux mit Dachzelt und Boxenchaos auch schon stolze 2000 Rand/Tag im Sep/Okt auf. Da schrumpft dann der Unterschied auch ein wenig zusammen. Wir werden mal diverse anfragen, sobald die Flugdaten stehen. Tipps sind natürlich willkommen, in SA kennen wir uns weniger aus. Da wir bislang entweder bei Bushlore oder in Windhoek bei Frank gemietet hatten, waren geflickte Reifen und kleine Steinschläge in der Windschutzscheibe nie ein Thema. Wir hatten auch fast immer ohne Supercover etc. gemietet. Sind immerhin auch so 20-25 Euro/Tag. Wenn ich jetzt so lese, dass Schäden an der Scheibe oder am Reifen nicht abgedeckt sind, komme ich ins Grübeln. Ich habe natürlich keine Lust, im Nachhinein aus der nach Reiseende immer noch geblockten Kaution einfach mal einen neuen AT-Reifen oder eine Scheibe zu bezahlen, nur weil man plötzlich der Meinung ist, es gäbe einen Schaden. Das ist ja ein dehnbarer Begriff. Hat jemand Erfahrungen, wie z.B. Avis oder Britz oder KEA damit umgehen oder wie Bushlore das heutzutage handhabt? Dort waren wir zuletzt 2011. Gruß steinbeisser