Reisebericht

Reisebericht Namibia - Chobe - Juli / August 2017

von Andaria · begonnen 22. Juli 2018 · 18 Teile

Teil 122. Juli 2018
Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich lange ein stiller Leser dieses Forums war, möchte ich nun von unserer letzjährigen Reise nach Namibia mit Caprivi und Chobe berichten. Vielleicht gibt es ja etwas Neues oder Interesantes für euch, auch wenn die Reise nun schon etwas her ist.

Wir, das sind mein Mann Carsten und ich (Andrea), ein Paar in den 50ern, das gerne die Welt bereist.

Unsere Tour ging vom 20.07. bis zum 15.08.17 von Amsterdam aus. Für die Vielflieger und Meilensammler unter euch, vielleicht noch ein kleiner Tipp: Wenn man von den Niederlanden aus auf Meilen (Miles and More) fliegt, dann zahlt man nicht so viele Steuern und Gebühren, als wenn man von Deutschland aus startet. Wir haben 400€ dadurch gespart, und für uns ist es egal, ob wir von Frankfurt oder Amsterdam losfliegen. Wir kommen aus NRW.

Unsere Tour:
20.07. Abflug Amsterdam via Zürich und Johannes mit Swiss
21.07. Ankunft - Windhoek - Hotel Steiner
22.07. Wagen abholen bei Britz - einen Trax, dazu später mehr 😠 , weiter zum
Waterberg Wilderness Camp - Campsite
23.07. Etosha - Anderson Gate - Eldorado Farm - Campsite - 2 Nächte
25.07. Etosha - Halali- Campsite - 2 Nächte - Early Morning Game Drive
27.07. Etosha - Namutoni - Lodge
28.07. Rundu - Hakusembe River Lodge - Lodge
29.07. Divundu - Shametu River Lodge - Campsite - 2 Nächte - Bootsfahrt auf Kavango
mit Ausstieg in direkter Nähe der Popa Falls
31.01. Kongola - Mavunje Camp - Campsite - 2 Nächte - Bootstour mit Dan auf dem
Kwando
02.08. Kasane - Senyati Camp - Campsite - Tour zu den Victoriafällen
04.08. Namibia - Chobe River Camp - Lodge - 2 Nächte - Bootsfahrt auf dem Chobe
06.08. zurück über den Caprivi-Steifen zur Mobola-Lodge - Campsite
07.08. Grootfontein - Tigerquelle - Campsite
08.08. Erongo - Omandumba Bush Camp - Safarizelt - 2 Nächte - Tour mit den San -
auf dem Weg nach Swakopmund Besuch des Elephant‘s Head und Bull‘s Party
10.08. Swakopmund - Swakopmund Sands Hotel - 2 Nächte - alle Touren abgesagt, da
uns ein fieser Magen-Darm-Virus erwischt hat. 🤢
12.08. Richtung Windhoek - Okapuka Ranch -
13.08. Wagenabgabe bei Britz - Rückflug
14.08. Ankunft Amsterdam

Genaueres zu den einzelnen Reisestationen und -erlebnissen später.

LG von Andrea
Teil 222. Juli 2018
Hier geht es weiter mit ein paar Bildern und Bericht.

Anflug auf Johannesburg mit der Stadt im Hintergrund
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Das Hotel Steiner war letztes Jahr sehr zu empfehlen, sauber, ein gutes Frühstücksbüffet und sehr freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. Der Abholung vom Flughafen haben wir auch über das Hotel abgewickelt. Da gab es nichts zu meckern. Taxiservice Günther ... sehr zu empfehlen. Leider habe ich recht Negatives über das Hotel gelesen, seitdem es wohl neue Eigentümer hat. Schade. Wir fanden damals das Preis-Leistungs-Verhältnis super und die Lage auch.

Nun zu Britz.
Wir hatten uns extra für den Trax von Britz entschieden, da wir dachten, dass das das richtige Campingfahrzeug für uns wäre. Wir sind ja nicht mehr die Allerjüngsten. 🙂
Gebucht hatten wir über DERTour, da die auch ein sehr gutes Versicherungspaket mit anbieten. Laut Buchungsvereinbarungen sollte der Trax morgens um 8 Uhr abholbereit sein. Wir kamen also mit deutscher Pünktlichkeit um 7:45 h vor dem Zaun des Britzgeländes am Flughafen an. Da war dann noch keiner da. Kein Problem, ist ja Urlaub, wir hatten nur gehofft, je früher wir da sind, desto früher können wir losfahren.
Irgendwann wurde dann das Tor aufgemacht, ein paar Mitarbeiter machten die Rechner klar, um die Wagenübergaben an die Touris zu starten.
Leider konnte die Mitarbeiterin unsere Buchung im System nicht finden. Es gab wohl ein Kommunikationsproblem zwischen Britz und DERTour, so dass anscheinend nur eine Anfrage bei Britz vorlag und keine Buchung. Unser Voucher belegte aber das Gegenteil.
Nun ja, jedenfalls war kein Wagen für uns vorbereitet, so dass Britz dies erstmal erledigen musste, also reinigen, mit Campingmaterialien bestücken etc. Aber für eine Inspektion des Fahrzeugs blieb anscheinend keine Zeit, wie sich dann herausstellte. Aber dazu später mehr.
Den Wagen könnten wir dann so gegen 13 Uhr in Empfang nehmen. Die Einweisung fand an einem anderen Trax statt, der für anderes Paar schon bereit stand. Dann haben wir unseren Wagen kontrolliert, wir sind aber keine Mechaniker. Optisch sah der Trax ok aus, war zwar schon 6 Jahre alt und hatte über 3500000 km auf dem Buckel, aber ein Diesel kann ja so einiges laufen.
Leider kamen wir erst so spät los, da wir ja auch noch einkaufen mussten, dass wir den schon gebuchten Rhino-Drive am Waterberg nicht mehr machen konnten, da die, als wir dort ankamen, schon unterwegs waren.
Für unsere nächste Namibiareise haben wir Folgendes gelernt:
1. Wagen direkt nach der Ankunft abholen, dann eine Nacht in Windhoek verbringen, da auch die ganze Fahrerei vom Flughafen nach Windhoek zum Hotel und von Windhoek zum Flughafen zu Britz doch ziemlich nervig und Zeitverschwendung war. Außerdem kann man sich dann besser um den Mietwagen kümmern, und es bleibt noch ein zeitlicher Puffer, falls bei der Buchung etwas schief gelaufen ist. Und man kann früher einkaufen.
2. Nie wieder Britz


Unsere erste Pad auf dem Weg zum Waterberg Wilderness Camp.
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Die Campsites des Waterberg Wilderness Camps sind sehr zu empfehlen mit privaten Ablutions. Wir haben uns das Frühstück oben in der Lodge gegönnt. Wunderschöner Ausblick vom Frühstücksraum aus.

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Dann ging es weiter in Richtung Etosha zum Eldorado Camp. Dies hatten wir gebucht, da in Okaukuejo nichts mehr frei war. Die Lage des Eldorado Camp zum Anderson Gate ist super, ansonsten ist das Camp „nothing to write home about“. Gewöhnungsbedürftig sind die Gepardentouren, die sie anbieten, haben wir aber nicht gemacht.

LG von Andrea
Teil 322. Juli 2018
Hallo,

wir würden das Camp auch nicht nochmal buchen, wenn es sich nicht irgendwie vermeiden ließe. 😕

LG von Andrea
Teil 422. Juli 2018
Weiter geht‘ s mit dem Bericht ...

Von Eldorado führen wir über das Anderson Gate in den Etosha-Nationalpark und erkundeten die Gegend um Okaukuejo.

Am Wasserloch von Okaukuejo:

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Was gehört zu wem?

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Ein Kleines ...

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Unruhe ander Gembokvlakte:

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Unsere nächste Station war Halali. Zwar recht rummelig dort auf der Campsite, aber dafür ein von Tieren gut besuchtes Wasserloch, wie in Okaukuejo auch. Hier könnten wir auch dann mal abends entspannt die Tiere beobachten. Die Anlage des Wasserlochs finde ich in Halali sogar noch besser als in Okaukuejo. Dort hat man eher das Gefühl in einer Arena zu sitzen.
Unser Trax mit Mann auf der Campsite:

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Da war noch alles in Ordnung mit dem Trax. Es quietschte zwar schon etwas, aber da ist ja auch ein schwerer Aufbau hintendrauf, und bei den Straßenverhältnissen darf das Ding ja schon mal bei dem Durchgeschüttele quietschen, so dachten wir. 😕

Bis später mal, Andrea
Teil 522. Juli 2018
Noch ein paar Eindrücke ...

Das Wasserloch in Halali bei Nacht. Leider sind meine Bilder nicht so gut geworden. Irgendwie habe ich das mit der Belichtung noch nicht so recht drauf. 😉


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Der geführte Early-Morning-Game-Drive von Halali aus hat sich meines Erachtens echt gelohnt, da so früh niemand sonst losdarf und das Licht einmalig ist.


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Dann ging es weiter nach Namutoni, was für nicht nochmal in Frage kommt. Im Fort und insbesondere am Wasserloch wurde gebaut, so dass sich dort überhaupt keine Tiere blicken ließen. Wer weiß, wie lange es dauert, bis sich das Wild wieder dort hin traut.

Auf dem Weg dorthin.
Teil 623. Juli 2018
Da das Quietschen beim Trax ja immer schlimmer wurde, fragten wir in der Hakusembe River Lodge nach einer Empfehlung wegen eines Mechanikers. Die gaben uns den Tipp mit Buffalo Electric in Rundu. Dort angekommen, untersuchte der Besitzer mit seinen Angestellten zusammen den Wagen, und sie fanden heraus, dass sämtliche Schrauben, die das Canopy mit dem Chassis verbanden, rostig und locker waren, z.T. mit Spiel von einem Zentimeter. Eine der Schrauben brach schon allein beim per Hand Zuschrauben durch. Der Besitzer meinte, dass wir echt Glück gehabt hätten. Das Canopy hätte sich bei noch etwas längerer Fahrzeit von selbst vom Chassis lösen können. Das stelle sich einer mal vor ... da denkt man an nichts Böses, genießt die Landschaft und Tierwelt beim Fahren, und plötzlich macht es SCHWUPPS und das Hinterteil des Autos ist auf einmal weg. Man mag sich nicht ausdenken, was das für einen Unfall hätte provozieren können, insbesondere, wenn hinter uns noch jemand gefahren wäre. 😮
Jedenfalls fügte der Buffalo Electric Besitzer noch hinzu: „It‘s all about maintenance, maintenance, maintenance. Und bei so großen Firmen wie Britz ginge es den Besitzern nur noch um das Geld, Kontrolle wäre nicht mehr so wichtig. Hauptsache die Kuh ordentlich melken.“ Und da muss ich ihm nach diesem Erlebnis Recht geben. Und der Laden Britz wird solange noch ordentliches Geld ausspucken, solange renommierte Reiseveranstalter noch mit denen Geschäfte machen und solange ahnungslose Touris sich nicht selbst informieren. Da waren wir ein wenig auch selbst Schuld. 🙄
Noch ein Tipp von dem Besitzer von Buffulo Electric, dessen Namen ich leider vergessen habe (sehr netter Typ aber), er würde nur Autos bei inhabergeführten Autoverleihern buchen, da diese extrem vom Ruf leben und sich nicht negative Kritik von schlecht gewarteten Autos leisten können. Für ihn sähen immer die Fahrzeuge von Savanna sehr gut gewartet aus, und er wäre auch nicht mit denen verschwägert. 😁

Bilder vom Trax bei Buffalo Electric und den kaputten Schrauben:







Außerdem war eine der Jerry Cans undicht, kein Sicherungsstift, so dass wir unterwegs anscheinend schön die Umwelt vergiftet haben. Aber Kabelbinder helfen ja für so vieles. 😄





Dann ging es endlich weiter durch den Caprivi zur Shametu River Lodge bei den Popa Falls. Immer geradeaus.




Uns hat es in der Shametu River Lodge gut gefallen. Zwar liegen die Campsites nicht direkt am Wasser, dafür sind die Stellplätze sehr privat mit Büschen und Bäumen umgeben und mit eigenen Ablutions, direkt auf der Campsite. Sogar mit Handtüchern wurden wir versorgt, die nichts extra kosteten.






Das private Toiletten- und Duschhäuschen:



Das Sonnendeck bei der Bar. Ganz im Hintergrund kann man die Popa Falls erkennen.





Das Restaurant:





Wir haben uns dort sehr wohl gefühlt und würden dort wieder buchen, wenn es uns mal wieder in den Caprivizipfel verschlägt.
Von dort aus haben wir eine Abendtour mit dem Boot gebucht, die uns entlang des Kavangos führte und uns bei Sonnenuntergang zu einer Insel brachte, die bei den Popa Falls lag. Hat uns sehr gefallen.

Die Lodge vom Boot aus:







Bis später mal, Andrea
Teil 723. Juli 2018
Uups ... irgendwie wurden die Bilder nicht mit hochgeladen. 😕

Dann die Bilder hier nochmal extra, aber in zwei Beiträgen, falls es zufiele waren.

Bei Buffalo Electric:


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Straße im Caprivi zur Shametu Lodge:


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Campsite:

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Teil 823. Juli 2018
Die Lodge:
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Endlich hat es geklappt. 😉
Teil 924. Juli 2018
Hallo Karin,

schön, dass du mitliest. 😁

Die Bootstour beim Chobe River Camp wird als Birdcruise angeboten und das ist sie vornehmlich auch. Der Guide schien uns sehr kompetent zu sein, jedoch sind wir keine Ornithologen. 😉 Natürlich haben wir auch andere, also Säugetiere gesehen, insbesondere Wasserböcke, aber Elefanten nur vom Weiten, da sie auf der Botswanischen Seite waren und das Boot die Grenze nicht überfahren durfte. Also, wenn du die Bootsfahrt wegen Elefanten und anderer Säuger machen möchtest, dann könntest vielleicht Pech haben und keine zu Gesicht bekommen, da sie sich da evtl. aufhalten, wohin das Namibianische Boot nicht fahren darf. Aber vielleicht ist es ja jemand anders ergangen. Zur Vogel- und Hippobeobachtung war die Tour prima.

LG von Andrea
Teil 1025. Juli 2018
@ CuF
Gell, Friederike, in der Shametu ist es echt schön.

@Usha
Seid ihr schon unterwegs oder werdet ihr erst noch losfahren?

Weiter geht‘s mit dem Bericht:
Von der Shametu Lodge ging es dann also weiter nach Kongola zu Dans Mavunje Camp.

Zuerst aber ging es noch durch den Mahango Park, wo wir noch ein paar Antilopen und Strauße beobachten konnten. Dann noch schnell getankt und im Hombe Markt etwas eingekauft (dort gab es sogar einen Geldautomaten), und weiter ging es die B6 immer schnurgeradeaus.

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In Kongola biegt man dann auf die C49 ab bis zu einem kleinen grünen Schild, dann über eine sandige 4x4 Strecke zu Dans wunderbarem Camp. Wir campierten auf dem Platz 2 mit Blick auf‘s Wasser.
Blick vom Zelt auf das Wasser:

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Bei Tageslicht:

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Noch schnell etwas auf der Grillstelle gegrillt und dann müde bei Hippogegrunze in den Schlaf gefallen. Morgens wurden sanft durch das Gezwitscher der Vögel oder auch mal durch lautes Rufen eines Coucals geweckt. Nachts war es schon sehr abenteuerlich auf die Toilette zu gehen, da man ja dort die Begegnung eines Hippos nicht ausschließen kann, da es ein unbefestigtes Camp ist. Also, immer erst mit der Taschenlampe alles ausleuchten, ob die Luft rein ist. 😄 Dan hat aber eine super Nachtwache, die es jedesmal mitbekam, wenn wir rausmussten und uns ansprach. So waren wir beruhigt (die Nachtwache nutzte die Nacht nicht zum Schlafen), insbesondere da Dan uns erzählt hatte, dass ein paar Tage zuvor sechs Löwen sich nachts im Camp aufhielten. Da ist eine Nachtwache schon Gold wert.

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Wir fanden die Campsite 2 und 1 am Besten, beide haben einen tollen Ausblick auf den Arm des Kwando. Jedoch lagen auf der 1 die Boote, so dass man, wenn man die Bootstour machen wollte, über die Campsite 1 laufen musste.

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Im Übrigen ist die Bootstour, egal in welcher Länge, total zu empfehlen. Wir haben die Halbtagestour am Nachmittag gemacht. Dan ist ein super Typ.
Teil 1131. Juli 2018
So, dann geht‘s endlich weiter mit dem Bericht. Langes Wochenende mit Familienfeierlichkeiten 🤪

Auf der Bootstour mit Dan gab es allerlei zu sehen und Wissenswertes zu erfahren. Dans Camp liegt an einem Seitenarm des Kwando. Um diesen beschiffbar zu halten, muss er den Arm immer wieder von Reet befreien, das wie Insel auf dem Wasser schwimmt und so die Fahrrinne verstopft. Die Elefanten tragen ihr Übriges dazu bei, dass das Reet wieder den Weg versperrt. Dan musste also raus aus dem Boot und die schwimmenden Wegversperrer zur Seite schieben, damit das Boot auch durchkam.


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Hippos gab es auch, aber in einem gebührenden Abstand.


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Dan erzählte auch, dass er niemals eine Mokoro-Tour unternehmen würde, da Hippos einfach zu gefählich wären und absolut kein Problem hätten, ein Mokoro umzuschmeißen. Wenn man meine Bilder mit den Drohgebärden der Hippos sieht, kann man sich leicht vorstellen, wie schnell diese ein Mokoro umschmeißen könnten. Hippos wollen halt nur ihre Herde schützen.

Ein paar Vögelchen gab es auch zu sehen. Hier Hammerköpfe:

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Dan schilderte uns noch ein Unglück von einem Safariwagen der Namushasha River Lodge voll mit Touristen, den eine Elefantenkuh angegriffen hatte. Er erklärte den Vorfall so, dass im Bwabwata National Park noch viele Elefanten von Wilderern gejagt werden und so die Kuh das Vertrauen in Menschen verloren hätte und trotz des Sicherheitsabstands das Fahrzeug angegriffen und umgeworfen hatte. Es wurde aber wohl niemand schwer verletzt.
Von Dans Mavunje Camp ging es dann weiter nach Botswana ins Senyati Safari Camp bei Kasane.
Vorher waren wir noch bei Mashi Crafts. Tolle Korbwaren und ein tolles Projekt.


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Teil 1202. Aug. 2018
Nach Botswana ging es über den Grenzübergang Ngoma Bridge. Dort musste man wieder die üblichen Grenzformalitäten erledigen: Formulare ausfüllen, Reisepasskontrolle mit Stempel, Lebensmittelkontrolle, Reifenbad und Fußbad.
Danach kauften wir noch in Kasane ein. Was mich erstaunte, war die Stimmung in Kasane. Die Botswaner wirkten sehr positiv und entspannt, im Gegensatz zur namibianischen Bevölkerung, insbesondere in Rundu und Okahandja. Dort fanden wir die Namibianer sehr aufdringlich, und ich hatte mehr Angst vor einem Autoeinbruch.
Anscheinend macht es die Regierung in Botswana besser, als die in Namibia. Aber das ist ja nur ein kleiner und recht oberflächlicher und persönlicher Eindruck, da wir uns ja nur in Kasane aufgehalten hatten. Jedenfalls fühlte ich mich dort sicherer.
Dann fuhren wir zum Senyati Camp. Die Zufahrt war recht sandig, so dass wir den Vierradantrieb zuschalteten. Es gibt aber wohl eine 2x4 Strecke, die jedoch wohl länger ist.
Das Camp ist unbefestigt, so dass es möglich ist, dass sich Wild durch das Camp bewegt.
Jede Campsite hat ein eigenes Küchenareal (Waschbecken und viel Arbeitsfläche) mit Braaistelle und eigenes Toiletten- und Duschhäuschen. Strom gibt es natürlich auch.

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Das Camp hat ein sehr gut besuchtes Wasserloch, welches direkt bei der Bar liegt, so dass man abends bei einem netten Getränk sich die Tiere anschauen kann.


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Für die Qualität dieser Bilder bitte ich um Entschuldigung. Nachtaufnahmen habe ich irgendwie noch nicht drauf.

Im Senyati Camp haben wir einen Ausflug zu den Victoriafällen gebucht. Es lohnt sich wirklich nicht mit dem eigenen Auto nur wegen der Fälle nach Zimbabwe einzureisen. Dazu sind die Grenzformalitäten mit Bestechung der Grenzbeamten echt zu unwägbar. So hat man einen kundigen Fahrer, der zwar behauptete, dass es an der Grenze „like gambling“ zugehe. Es könne zehn Minuten oder vier Stunden dauern. Jedenfalls dauerte es bei uns 20 Minuten. Er hat unserer Gruppe schön zusammengehalten, hat unsere Gruppe angemeldet und stand bei jedem bei der Einreise daneben. So lief alles problemlos ab.
Hier noch ein paar Grenzimpressionen:
Kilometerlange LKW-Schlangen

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Dann ging es weiter nach Victoria Falls.
Teil 1302. Aug. 2018
Der Besuch der Victoriafälle hat sich echt gelohnt, obwohl bei uns die Sonne häufig von Wolken verdeckt war, so dass wir keinen Regenbogen entdecken konnten. Leider hatten wir auch kein Regencape dabei. Man sollte also darauf achten, nichts Helles zu tragen, sonst könnte man meinen, man sei auf einem Wet-T-Shirt-Kontest. 😉

Bilder von den Fällen gibt es hier im Forum zwar schon genug, aber ein paar mehr schaden auch nicht:


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Weg im Park bei den Fällen:

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Im Übrigen betuppen die Kassierer im Rainforest Café beim Herausgeben einen ganz gerne, wenn man mit Bargeld bezahlt. Sie sagen, sie hätten kein passendes Wechselgeld mehr in US Dollar und wollen dann Zimbabwe-Dollar 1:1 stattdessen herausgeben, mit der Begründung, die Währungen wären identisch. 😄 😄 😠 Wenn man dann anmerkt, dass das natürlich nicht so ist, der Zimbabwe-Dollar das Papier nicht mal mehr wert ist und man sofort entsprechendes Wechselgeld haben möchte, rennen die Angestellten los und wollen einen glauben lassen, sie seien auf der Suche nach entsprechendem Wechselgeld. Natürlich hat niemand im Park es passend, obwohl z.B. der Verkäufer der Pläne mit Sicherheit es passend haben müsste, da die Pläne nur 1US$ kosten. Das Ende vom Lied war, dass sie nicht herausgeben konnten oder wollten und wohl darauf hofften, dass wir Ihnen die etwa 5US$ überließen, obwohl wir nur 3$ an Rechnung hatten. Wir waren total sauer, da sie solche Spielchen mit uns veranstalteten, und im Endeffekt zahlten wir dann mit Kreditkarte und sie verloren ihr Trinkgeld von 2$.
Ich weiß, dass es der Bevölkerung in Zimbabwe schlecht geht, aber deswegen möchte ich mich trotzdem nicht über den Tisch ziehen lassen.

LG von Andrea
Teil 1403. Aug. 2018
Weiter mit dem Reisebericht:

Auch die Rückfahrt über die Grenze zum Senyati Camp lief problemlos, kaum Wartezeit und ohne Bestechung. 😁 Anscheinend hat sich, so wie GinaChris in einem anderen Thread erwähnt hat, sich der Kampf gegen die Korruption in Simbabwe schon bemerkbar gemacht.
Eine Nacht blieben wir noch in Senyati und genossen die Elefanten und Giraffen an dem Wasserloch.
Am nächsten Morgen machten wir uns auf über die Chobe Riverfront zum Chobe River Camp in Namibia. Für die Strecke ist unbedingt ein 4x4 nötig, da es dort sehr sandig ist.
Als wir den Hügel runterfuhren und Blick auf die Floodplains hatten, bot sich ein toller Anblick an Tierherden: Elefanten, Büffel, Giraffen, Rappenantilopen, Hippos und und und. Wunderbar!

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Weitere Eindrücke:

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Straßensperre:

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Und auch diese hübschen Kätzchen hat‘s dort:


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Und vor folgendem Produkt aus einem Botswanischen Supermarkt möchten wir „warnen“. So wie die French Polony aussieht, so schmeckt sie auch. 🙄 Der Hunger treibt‘s rein. 😉

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Die letzte Strecke hoch zum Parkausgang war ordentlich sandig, und man musste konzentriert fahren.
Über Ngoma Bridge ging es wieder zurück nach Namibia und von dort aus weiter zur Chobe River Lodge.
Teil 1505. Aug. 2018
In Namibia bzw. im Chobe River Camp angekommen, bezogen wir unsere Unterkunft. Wir hatten das erste Zelt rechts neben der Lodge. Ich meine, dass dies die Nummer 10 war, bin mir aber nicht mehr sicher.
Die Zelte stehen auf Stelzen und liegen direkt am Chobe River. Sie sind sehr gut ausgestattet, sauber und groß. Eine Tischnachbarin beim Abendessen erheiterte es, dass abends, wenn in den Zelten Licht ist, sich lustige Schattenspiele der Menschen im Chalet auf die Zeltwand projezierten. Ich fand dies aber nicht schlimm, aber man soll vielleicht daran denken, was man mit der Umwelt teilen möchte und was nicht, wenn man sich in den Zelten aufhält. 🙂


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Blick hinter das Bett mit Gang zum Bad:

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Blick vom Bett auf den Fluss:

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Blick von unserer Veranda auf den Chobe:

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Das Essen fanden wir dort hervorragend, Frühstück, sowie auch Abendessen.

Von dort haben wir auf Eveningtour auf dem Chobe unternommen, die als Birdcruise angeboten wurde. Der Bootsführer erwies sich, was die Vogelwelt anging, als kundiger Führer. Jedoch sind wir keine ausgewiesenen Vogelexperten.
Teil 1609. Aug. 2018
Hier noch ein paar Eindrücke vom Birdcruise.

Giant Heron:
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Open Billed Stork:
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Open Billed und Yellow Billed Stork:
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Pied Kingfisher:
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Ellipsen Waterbuck:
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Während der Tour tauchte auf einmal ein Nilpferd direkt unter dem Boot auf. Es gab einen ordentlichen Rumms, aber Mensch, Tier und Boot sind nichts passiert.

Von der Chobe River Lodge ging es durch den Caprivizipfel zurück. Diesmal nächtigten wir auf der Campsite der Mobola Lodge am Kavango nordwestlich von Divundu.
Teil 1712. Juni 2019
Bevor es in diesem Jahr wieder zurück ins südliche Afrika geht, muss ich doch nun endlich diesen Reisebericht fertigstellen.
Schon ein wenig peinlich, dass ich so mitten im Bericht abgebrochen habe. 😊

Weiter ging es zur Mobola Lodge am Kavango, wo es uns sehr gut gefallen hat. Dort haben wir gecampt. die Campsites haben alle Blick auf den Fluss, liegen also direkt am bzw. etwas hinter den anderen Plätzen, dafür aber etwas erhöht. Zur Mobola Lodge gehört eine Bar auf einer vorgelagerten Insel, die man über eine Hängebrücke erreicht. Von dort aus hat man einen herrlichen Blick auf den Kavango.

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Weiter ging es über die Tigerquelle in Grootfontein (leckeres Essen beim Mäuser) ins Erongogebirge zum Omandumba Bush Camp. Dort haben wir zwei Nächte verbracht und es uns gut gehen lassen. Mal kein Camping, mal nicht selbst kochen. Dort haben wir zwei Tage mal nichts gemacht, außer lesen, die Landschaft genießen und uns mit netten Leuten unterhalten. Ach ja, einen Bushmen-Walk haben wir unternommen, den wir total empfehlen können.


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Teil 1813. Juni 2019
Nach zwei Tagen Entspannung ging es dann nach Swakopmund mit einem Zwischenstopp beim Elephant`s Head und Bull`s Party. Dieser Besuch der Felsenlandschaft, die auf dem Gebiet der Ameib-Farm liegt, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Riesige Murmeln aus Stein, schon wirklich erstaunlich was sich Mutter Natur so alles einfallen lässt.


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Weiter ging es nach Swakopmund, wo wir im Swakopmund Sands Hotel übernachtet haben. Das Hotel können wir auch sehr empfehlen, insbesondere da wir einen kostenlosen Late-Check-Out bekommen hatten, da uns dort ja ein fieser Magen-Darm-Virus erwischte. 🤢 Aber das Hotel hat uns auch sonst sehr gefallen.


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Am ersten Abend ging es uns noch recht gut, aber am zweiten Tag in Swakopmund fing es so langsam an. Vollkommene Schwäche, so dass wir den Living-Desert-Ausflug für den Nachmittag absagen mussten. Zum Essen in der Jetty haben wir uns noch hinbegeben, obwohl ich dort kaum noch etwas essen konnte. Aber Carsten konnte die Leckereien dort noch genießen. Jedoch hatte weder er noch ich lange etwas von dem Mahl, da wir uns fast die ganze Nacht auf diesem Ort des Grauens aufhielten: 😉

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Carsten schaffte es am nächsten Morgen wirksame Medikamente gegen Erbrechen und Durchfall zu besorgen. So konnten wir die Heimreise beruhigt antreten.

Noch eine paar der wenigen Eindrücke, die wir in Swakop sammeln konnten:


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Carsten war dann schon wieder soweit fit, dass er uns mit dem Trax zur Okapuka Ranch bei Windhoek fahren konnte, wo wir die letzte Nacht vor dem Abflug übernachteten. Über diese Unterkunft gibt es nichts Besonderes zu erzählen, nicht besonders schlecht, auch nicht besonders toll, dafür waren viele Amis in Form von Reisegruppen dort untergebracht.
So langsam ging es mir dann auch wieder besser und ich konnte bei Frühstück dort schon ein paar Bissen zu mir nehmen. für den Rückflug haben wir uns ordentlich gedopt, damit wir nicht die ganze Zeit die Bordtoilette blockierten. 😉
In Amsterdam angekommen, mussten wir noch mit dem Zug nach Hause in NRW fahren. Dort kamen wir dann ziemlich kaputt, aber mit tollen Eindrücken von einer bereichernden, abwechslungsreichen Reise wieder an. Uns war danach klar, dass wir wiederkommen werden. Nicht nur ein Magen-Darm-Virus hat uns infiziert, sondern auch das Afrika-Virus.

Viele liebe Grüße von Andrea

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