Route für Fahranfänger?

17 Antworten · 2'800 Aufrufe · gestartet 12. Juli 2018 von MilaKannFliegen
Antworten
Themenstarter2 Beiträge · seit 201812. Juli 2018 · #1
Hallo Forum!
Wir planen derzeit eine Reise nach Namibia für ca. zwei Wochen im September. Da dies (fast) nur mit eigenem Wagen umsetzbar ist, wollte ich mal fragen, ob die Wege zu den typischen Erstbesucherzielen auch als Fahranfänger zu bewerkstelligen sind? Oder gibt es Wege, die man dann besser auslassen sollte, weil zu lang oder zu schwierig?

LG
5'538 Beiträge · seit 200812. Juli 2018 · #2
Herzlich Willkommen im Forum, Mila,

diese Frage kann Dir so keine beantworten. Du musst wenigstens sagen, was Ihr für ein Fahrzeut habt und welche Teilabschnitte Ihr plant (glaubt bewältigen zu können.). Für manchen sind 200 km Gravel ein Vergnügen, für den anderen eine Tortur. Also bitte genauere Info.

Liebe Grüße
Gerd
4'140 Beiträge · seit 200912. Juli 2018 · #3
Hallo,
willkommen im Forum.
Wenn du dich mal vorgestellt hättest und genauer beschreiben würdest, was du vorhast, dann könnte man dir weiter helfen.
So ergeben sich erst mal Gegenfragen:
1. Willst du dein eigenes Auto nach Namibia transferieren? Woher?
2. Fahranfänger, überhaupt oder nur in Afrika oder nur bei Linksverkehr?
3. Alter? Solltest du ein Auto (Selbstfahrer) mieten wollen, solltest du mindestens 24 Jahre sein.
4. September 2018? Da bist du schon recht spät mit der Vorplanung dran.
Also, wenn du genauere Auskünfte willst, bitte präzisere Vorgaben machen!
VG Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
33,1k Beiträge · seit 200612. Juli 2018 · #4
Hallo MilaKannFliegen,
Wir planen derzeit eine Reise nach Namibia für ca. zwei Wochen im September.
dieses Jahr September (da seid ihr aber mehr als kurzfristig dran) und dann für 2 Wochen ein eigenes Auto (verschiffen).

Ich lege Dir einfach mal diesen Thread ans Herz: https://namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'497 Beiträge · seit 201112. Juli 2018 · #5
Mein Sohn ist mit 21 offroad gefahren und hat auch schwierige Strecken super gemeistert, er hat allerdings Spass am Autofahren und tut dies auch sehr sicher und er musste mindestens 21 sein und mindestens ein Jahr den Führerschein haben, sonst hätte er gar keinen Leihwagen fahren dürfen, schon gar keinen offroadtauglichen.

Bei einigen Vermietern liegt das Mindestalter auch deutlich höher, ein Jahr Fahrerfahrung haben meines Wissens nach alle in ihren Bedingungen.

Also ist eine genauere Erklärung, was Ihr unter "Fahranfänger" versteht und wo´s lang gehen soll, unabdingbar. Wurde ja schon geschrieben.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
241 Beiträge · seit 201612. Juli 2018 · #6
Hi,

ich vermute mal, dass Ihr mit "eigenem" Auto einen Mieteagen meint.
Unsere erste Tour haben wir problemlos mit einem VW Polo gemacht und sind die klassische Tour Fishriver, Lüderitz, Swakopmund, Etosha etc. abgefahren. Linksverkehrerfshrung hatten wir keine und das war auch kein Problem, weil ja kaum andere Autos unterwegs sind.

Gruß

Thomas
2010 - 2024 Nam, Nam/Bot, SA, Nam/Bot, Bot/SA, Nam/KTP, Nam/Bot
1'014 Beiträge · seit 201612. Juli 2018 · #7
September 2018 könnte knapp werden, wenn Du noch ein Fahrzeug und Lodges buchen mußt.
Die Straßen zu den Hauptattraktionen sind meist Asphalt oder ordentliche Gravelroads. Ob Du Dir Gravel zutraust, mußt Du selber entscheiden.
Wenn Du Dir unsicher bist und ohnehin zeitlich knapp dran, würde ich über eine Gruppenreise nachdenken. Eine Reise von zwei oder drei Wochen wird von allen möglichen Veranstaltern angeboten.

Yanjep
79 Beiträge · seit 201812. Juli 2018 · #9
Hallo,
und wir haben gerade im April das Fahrtraining in Ababis gemacht und haben dadurch große Sicherheit gewonnen. Ich hatte das auch schon im Forum beschrieben. Siehe
Off-Road Kurs Ababis
Danach ist das Fahren keine Hexerei mehr!
Man kann dort nicht nur Off-Road, sondern auch Fahrsicherheitstraining machen.
Viele Grüße von der kleinen Hexe
Themenstarter2 Beiträge · seit 201812. Juli 2018 · #10
Danke für die bisherigen Antworten. Ein paar Infos mehr: Alter ist 28, FS seit 6 Jahren, das Mieten selbst ist also kein Problem. Es wird vermutlich ein Toyota Hilux mit Dachzelt für 2 Personen o.ä. Bei der Strecke sind wir flexibel, Lüderitz, Swakopmund, Etosha etc. wären schön. Mit Fahranfänger meine ich wenig Fahrpraxis allgemein bzw. Probleme mit viel Verkehr und tausend Schildern. Ich sorge mich also eher aus Windhoek rauszukommen, als in der "verlassenen" Wüste zu fahren. Für September klappt das alles übrigens noch wunderbar, aber deutsche Planung ist natürlich nicht verkehrt. 😉
1'042 Beiträge · seit 201613. Juli 2018 · #11
Hallo,
MilaKannFliegen schrieb:
Mit Fahranfänger meine ich wenig Fahrpraxis allgemein
Kein Problem, immer schön links bleiben und langsam fahren!
Da man leicht die gefahrene Geschwindigkeit unterschätzt häufiger den Tacho kontrollieren und lieber etwas langsamer auf Schotter als zu schnell (mehr als 80 km/h sind zu schnell).
MilaKannFliegen schrieb:
bzw. Probleme mit viel Verkehr und tausend Schildern.
Nach spätestens einer Woche Namibia wirst Du Heimweh, wegen der fehlenden Staus und Verkehrsschildern bekommen. 😄
MilaKannFliegen schrieb:
Ich sorge mich also eher aus Windhoek rauszukommen, als in der "verlassenen" Wüste zu fahren.
Dann fahre erst gar nicht nach Windhoek rein! Es gibt seriöse Taxiunternehmen die einen von a nach b bringen und das ist auch noch günstiger als die Miete für den Mietwagen. Man hat damit kein Risiko, dass das Auto beschädigt werden könnte und keine Sorge keinen Parkplatz zu finden. 😉

Dieses Jahr habe ich es allerings (dank Navi) hin bekommen mitten durch Windhoek durch zu fahren. Also voll mitten durch und das bei relativ viel Verkehr. Aber auch das hat funktioniert (wenn es auch bestimmt eine halbe Stunde gedauert hat, bis ich wieder aus der Innenstadt kam). Von daher VORHER die Route checken und nicht am Krankenhaus vorbei in die Independence Street fahren... 😄

Wie geplant hatten wir dann das Auto abgegeben, uns nach Windhoek fahren lassen und ab dann alles mit dem Taxi gemacht. Am nächsten Tag die Fahrt zum Flughafen kostete dann irgendwas um die 8-10 € pro Person, Taxifahren derzeit zwischen 20 - 30 N$ p.P.
Für einen Tag Fahrzeugmiete kann man also ziemlich viel Taxi fahren...

Gruß Markus
1'425 Beiträge · seit 201513. Juli 2018 · #12
...zur Not könnt ihr, falls ihr unbedingt selbst durch Windhoek fahren müsst, auch ein Taxi vorausfahren lassen, das ist überhaupt kein Problem.

LG
Laura
I will always have a bit of namibian sand in my shoes! Linksammlung zu den letzten Reiseberichten und Filmen Aktuell: Reisebericht Kenia 2024
16,9k Beiträge · seit 201213. Juli 2018 · #13
MilaKannFliegen schrieb:. Ich sorge mich also eher aus Windhoek rauszukommen, als in der "verlassenen" Wüste zu fahren.
Dann miete Dein Fahrzeug bei einem Anbieter, der sein Unternehmen vor Windhoek hat => also zwischen Flughafen und Windhoek. Lebensmittel kannst Du Dir per Email bestellen und dort hin liefern lassen, dann brauchst Du auch nicht nach Windhoek rein.

- willst Du anschließend in den Süden, dann fährst Du über die C 23 nach Dordabis und weiter

- willst Du in den Norden, dann nimmst Du die 2102 nach Okahandja und weiter

Auf dem Rückweg bist Du dann so versiert, dann wirst Du über Deine anfänglichen Ängste lachen....

LG
Logi
388 Beiträge · seit 201713. Juli 2018 · #14
Du kannst überall problemlos selber hinfahren was "normale" Ziele sind, d.h. alles ausser Khaudum, Kaokoveld, und einige der Parks im Caprivi. Das einzige, was Du machen musst: Fahre NIEMALS über 80km/h auf den Schotterpisten!
388 Beiträge · seit 201713. Juli 2018 · #15
Windhoek ist ne Kleinstadt! Da rauszukommen ist gar kein Problem!
2'497 Beiträge · seit 201113. Juli 2018 · #16
Windhoek ist ne Kleinstadt mit Linksverkehr und in der morgentlichen Rushhour mit doch etlichen Autos und einem riesen Pickup so gleich nach dem Ankommen war ich nicht böse, dass mein Mann gefahren ist. Ich fahre hier durchaus auch mal Norddeutschland-Österreich alleine und kutschiere durch Hamburg, Düsseldorf, Köln.. und auch offroad habe ich keine Probleme, wenn mich keiner drängelt.

Ich finde Logis Vorschlag zur Erhöhung des eigenen Sicherheitsgefühls nicht schlecht...gehen wird´s wahrscheinlich auch anders.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
16,9k Beiträge · seit 201213. Juli 2018 · #17
chamäleon2011 schrieb:Ich finde Logis Vorschlag zur Erhöhung des eigenen Sicherheitsgefühls nicht schlecht...gehen wird´s wahrscheinlich auch anders.
Sicher geht es auch anders.

Aber was nutzt es, wenn man schon vorher Schweißausbrüche und klatschnasse Hände hat. 😐

Wir wohnen selbst auf dem Dorf - und ich fange fast auch immer an zu hyperventilieren, wenn ich in die "große" Stadt muss. 🤢

LG
Logi
2'497 Beiträge · seit 201113. Juli 2018 · #18
Liebe Logi, genau das wollte ich damit sagen. 🙂

Grüße von Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!