ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200812. Juni 2018 · #21
@Regina: klar ist es interessant wie Leute die verschiedene Unterkünfte erleben. Ich bin sehr froh für euch dass ihr so tolle Sichtungen hattet! 🙂
@Kordula: hoffentlich hilft dir mein Bericht ein bisschen weiter. 😎
Fortsetzung
Um 16 Uhr geht unsere Sunset Cruise auf dem Okanvango River mit Captain Timo los. Kostet 300 N$ pro Person.
Der Okavango Fluss entspringt mehr als 1400kms entfernt im angolanischen Hochland und erreicht keinen Ozean. Seine Wassermassen stauen sich stattdessen in der Kalahariwüste, verdunsten dort zum grössten Teil, der Rest versickert. Er ist der viertgrösste Fluss im südlichen Afrika. Auf der Angolaseite gibt es Vieles zu beobachten. Es macht Spass den Einheimischen zuzuschauen.
Da wird auch portugisisch gesprochen. Die Kinder grüssen meistens mit einem Lächeln.
Wir begegnen auch einigen Hippos.
Mit einem gebasteltes Netz hofft man auf einen guten Fang.
Die Bootsfahrt geniessen wir in vollen Zügen. Die Natur finden wir einmalig.
Zum Sundowner serviert uns Timo einen Gin Tonic mit Cheeseplatter. Ist im Preis inbegriffen. Miam miam. Bei Sonnenuntergang erreichen wir wieder die Lodge.
Das Abendessen findet auf der Restaurantterrasse statt. Jedes Bungalow bekommt seinen Tisch zugeordnet. Alles sehr gediegen, la classe! Die Butternutsuppe schmeckt fabelhaft. Der Hake Fisch auch. Der Cheesecake verschlingen wir im Nu. Dazu noch eine Flasche Rotwein. La vie est belle. 😄
Preis pro Nacht für uns Beide in Halbpension: 2310N$ Kann man echt verkraften! 🤪
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200813. Juni 2018 · #22
17.11.2017
Das Frühstücksbuffet schmeckt heute morgen sehr lecker. Es gibt am Tisch sogar Stoffservietten.
Die Aussicht tut auch gut.
Danach laufen wir zum nahe gelegene Mamono Dorf.
Die Chefin
zeigt uns die Stelle wo sie die Ernte für die Community aufbewahren. Hier ein sample.
Ihr Gesicht strahlt dabei.
Diese Ziege weiss wo es frisches Wasser gibt.
Anschliessend besuchen wir die Biro Primary School. Von Zuhause haben wir einen Koffer voller Kinder Klamotten mitgebracht. Tino hat uns empfohlen ihn dort abzugeben.
Bei Ankunft werden wir zu der Direktorin gebracht. Da übergeben wir unseren Koffer. Sie versichert uns dass die Kleider fair verteilt werden.
Danach gucken wir uns die Schule an. Manche Kinder haben draussen Schule denn die Klasse wird momentan gereinigt.
Andere lernen in den Klassenzimmern.
Einige Kinder sind echt fotogen!
Die ganz Kleinen singen uns sogar Lieder.
Danach laufen wir zur Lodge zurück und steigen in unseren Wagen ein. Jetzt geht es zum Mahangu NP.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200818. Juni 2018 · #23
Fortsetzung
Der Mahango National Park liegt auf der Westseite des Okavangoflusses an der C48, in der Nähe der Popa Fälle. Der Park hat eine Grösse von nur 245 Km2 und ist teil des 2007 proklamierten Bwabwata NP. Wir bezahlen 40N$ Eintritt pro Person + 10N$ für den Wagen. Mit dem "Sedan Car" können wir ohne Problem die Ostseite vom Park erkunden. Die 15 kilometerlange Gravel Road geht den Fluss entlang. Die Westseite ist nur mit 4X4 Wagen möglich. Bald erblicken wir auch schon eine Rappenantilope. Sie fällt durch das pechschwarze Haarkleid der Männchen auf, das am Bauch weiss scharf abgegrenzt ist. Weibchen und junge Männchen sind rot bis dunkelbraun. Die Hörner sind stark quergeringelt halbkreisförmig nach hinten geschwungen und werden von beiden Geschlechtern getragen.
Später beobachten wir auch einige Pferdeantilopen (Roan Antilope). Ihr Gesicht ist durch eine dunkle Gesichtsmaske geprägt. Das kurzhaarige Fell weist überwiegend eine graubraune Färbung auf.
Kudus gibt es hier im Park Viele.
Diese Impalas finden wir einfach herzig.
An einigen Stellen im Park kann man aussteigen und die Gegend in sicherem Abstand zum Auto auch zu Fuss erkunden. Bemerkenswert sind die vielen grossen Baobabs im Park.
Um jede Ecke sieht man praktisch Antilopen.
Auf dem Rückweg halten wir noch beim Popa Falls Resort an und trinken einen Rock Shandy. Da kann man auch nett spazieren gehen.
Heute Abend ist die River Dance Lodge ausgebucht. Das Abendessen erweist sich wieder sehr lecker.
FAZIT RIVER DANCE LODGE: - zu jeder Zeit gerne wieder - grosszügige Zimmer - sehr gutes Essen und gediegen - sehr nette Besitzer - Preis/Leistung echt OK
Das Einzige Negative ist die Schwimmbadanlage. Nicht sehr "cosy" und ohne Charme.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200819. Juni 2018 · #24
18.11.2017
Gegen 8 Uhr verabschieden wir uns von der River Dance Lodge. Wir haben sie wirklich genossen. In Rundu legen wir einen Stop ein. Da beziehen wir bei der Standard Bank Bargeld. Wir kaufen auch noch etwas bei Shoprite für unser Lunch.
Auf dem Weg nach Grootfontein sehen wir viele Obsteinkaufmöglichkeiten an der Strasse entlang.
Es gibt immer etwas zu beobachten.
Wir nehmen später die D2844 bis zur Dornhügel Guest Farm. Die Manager sind nicht da aber wir werden von John recht herzlich empfangen. Er bringt uns zu unserem Dyk Dyk Zimmer.
Es ist sehr geräumig mit Aircon und Wifi.
Man findet auch eine Minibar.
Hier das Badezimmer.
John zeigt uns auch die Bibliotek wo wir gemütlich lesen können wenn wir es wollen.
An der Bar gönnen wir uns einen Rock Shandy.
Kurz davor befindet sich das Restaurant für das Abendessen und Frühstück.
Da treffen wir auch wieder die Gruppe aus Kroatien die in der Nkasa Lupala Lodge übernachtet hat. Wir begeben uns alle Richtung Schwimmbad und fangen an zu quaseln.
Die ganze Anlage kann sich schon sehen lassen.
Es gibt auch einen Hühnerstall.
Gegen 19 Uhr gibt es das Abendessen. Alle Gäste essen zusammen an einem grossen Tisch.
Es gibt einen gemischten Salat, Nudeln, Gemüse und Lammfleisch von der Farm. Die Kroatier mögen kein Lamm.....Der Manager sitzt auch am Tisch. Er hat sich nicht einmal vorgestellt und ist nicht sehr gesprächig. Er scheint echt einen Burn Out zu haben. Seine Frau werden wir nicht sehen. Irgendwie stimmt das Ambiente nicht....Sobald wir gegessen haben, verschwinden wir in unserem Zimmer.
Preis pro Nacht für uns Beide in Halbpension: 2100N$
Dandelion547 Beiträge · seit 201719. Juni 2018 · #25
Hallo Annick,
schnell mal wieder ein dickes Zwischendurch "Dankeschön" für deine Mühen und die tollen Fotos. 🙂 Auf die Riverdance Lodge freuen wir uns nun besonders, es sieht alles sehr gut aus und klingt auch prima und die Tatsache, dass es dort ein von mir sehr geschätztes Tröpfchen (den Protea Shiraz von Antonij Rupert 😉 )zu geben scheint, hat mir ein erfreutes Grinsen ins Gesicht gezaubert. Die Fotos von Dornhügel lassen auch auf Gutes hoffen, schade, dass der Manager anscheinend einen schlechten Tag hatte. Ich werde berichten, ob es bei uns ebenso war. Gibt es dort eigentlich die Möglichkeit, vegetarisches Essen zu bestellen bzw. weißt du wie es generell in den von euch besuchten Lodges damit aussieht?
Ich freue mich auf die Fortsetzung deines Berichtes.
Liebe Grüße
Kordula 🙂
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200820. Juni 2018 · #26
@Kordula: vegetarisch bekommt man jetzt überall. Du musst es nur bei der Zimmerreservation vermerken. Meistens wirst du sogar angefragt " if you have special dietary requirements". Danke für deine nette Worte. 🙂
19.11.2017
Das Frühstücksbuffet um 07.30 erweist sich als sehr lecker. Der Kaffee von der Maschine ist ein Genuss! Schade dass der Manager immer noch kein Wort mit uns spricht.
Seine Frau Mélanie kümmert sich am Tisch um ihre schlecht erzogene Kinder und ist schwanger. Sie gibt sich aber Mühe mit uns einige Wörter auszutauschen. Um 08.30 geht unser Farm Drive mit John los. Kostet 300N$ pro Person.
John erzählt uns von wo das Wasser kommt und wie es an die sogenannten Posten, an denen die Tiere zur Tränke kommen, gelangt.
Unterwegs beobachten wir verschiedene Rinderrassen.
Was mich aber hier besonders interessiert ist die Basotho Pferdezucht. Diese kleine Pferde habe ich in Lesotho kennengelernt. Sie sind sehr kooperativ, angenehm zum reiten und eignen sich für längere Distanzen auch im bergigen Gelände. Sie werden in der Etusis Lodge (Sister Lodge) ausgebildet, wo die Wallache für den Gästereitbetrieb bleiben.
Da erblicken wir auch ein Wunder. Eine Mischung zwischen einem Basotho Pferd und einem Zebra.
Keiner weiss wie das Ergebnis zustande kam! John erklärt uns dass schon viele Forscher gekommen sind um dieses Tier zu studieren.
2 gute Stunden später kehren wir zur Lodge zurück. Danach begleichen wir bei Mélanie die Rechnung. Der Manager kümmert sich um die Hühner und findet es nicht nötig sich bei uns zu verabschieden.
FAZIT DORNHUEGEL GUEST FARM: - sehr saubere Anlage - geräumige und angenehme Zimmer - mittelmässiges Abendessen und sehr gutes Frühstück. - Preis/Leistung OK - auf einer Guest Farm erwartet man leider einen besseren Empfang von dem Manager...
Anschliessend geht es weiter nach Tsumeb wo wir unser Lunch im Supermarkt kaufen.
Jetzt kann es weiter Richtung Onguma Bush Camp gehen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200821. Juni 2018 · #27
Fortsetzung
Um 14 Uhr erreichen wir Onguma Bush Camp. www.onguma.com/onguma-bush-camp.html
Es befindet sich nur 9 Kilometer vom Namutomi Gate entfernt und bietet 19 Zimmer an. Wir bekommen Zimmer 11. Es ist geräumig mit Aircon, Kaffee/Tee station.
Hier das Badezimmer mit Dusche und WC.
Von der Restaurantterrasse aus
kann man im Teich viele Fische und Wasserschildkröten beobachten. Das Personal füttert sie gerade mit Brot.
Der Poolbereich ist gepflegt.
Vom Beobachtungsturm
bekommt man einen Gesamtüberblick über die Anlage und Wasserloch wo Tag und Nacht verschiedene Tiere ihren Durst löschen.
Im Garten kann man auch viele Vögel sehen.
Am Lagerfeuer erwärmt man sich im Winter beim Sundowner..
Langsam verschwindet die Sonne. Die Atmosphäre geniessen wir echt.
Im Salon gönnen wir uns einen Rock Shandy. Wifi gibt es nur im Restaurant und Poolbereich.
Danach erwartet uns im Restaurant ein nettgedeckter Tisch.
Leider ist das Kudufleisch so zäh dass wir es nicht essen können... Um uns zu trösten trinken wir unsere Flasche Shiraz leer....
Preis pro Naht in Halbpension für uns Beide: 3'800N$
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200822. Juni 2018 · #28
20.11.2017
Das Frühstücksbuffet schmeckt ausgezeichnet. Schade dass der Orangensaft künstlich erzeugt wurde. Er schmeckt fürchterlich.... 😣
Danach fahren wir gleich Richtung Von Lindquist Gate wo wir uns am Eingang eintragen. Einige Impalas spazieren schon auf der Piste herum.
Wir machen einen Abstecher am Klein Namutomi Wasserloch. Leider gibt es nichts zu sehen. An der Rezeption von Namutomi begleichen wir unsere Entry Fees (80N$ pro Tag und Person + 10N$ für das Auto).
Dann begeben wir uns zuerst zum Chudok Wasserloch und warten. Sehr bald nähern sich Zebras, Oryxe und Kudus.
Später erscheinen auch noch Giraffen.
Wir haben Glück, sie sind durstig.
Unterdessen lassen sich noch eine kleine Kuduherde erblicken
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200825. Juni 2018 · #29
Fortsetzung
Am Wasserloch gibt es auch eine grosse Vogelaktivität.
Wenn alle zusammen wegfliegen kann man praktisch nicht mehr vernünftig fotografieren.
Nach einer Weile fahren wir weiter nach Kalkheuwel. Da können wir verschiedene Vögel
Impalas
und Oryxe beobachten.
Später, kurz vor Halali, begegnen wir noch einer Kuhantilope
Oryxe
Zebras
und dieser Riesentrappe.
Im Halali Camp legen wir einen Stop ein und essen eine Kleinigkeit. Auf dem Weg zurück nach Namutomi wird es nicht langweilig.
Es gibt immer etwas zu sehen.
Gegen 17 Uhr erreichen wir wieder Onguma Bush Camp. Wir schwimmen einige Laps im Pool. Es tut echt gut bei dieser Hitze. Zum Apéro gönnen wir uns einen Gin Tonic. Das Abendessen erweist sich leider wieder als ein totaler Reinfall. Der Hake Fisch ist trocken und ohne Geschmack, der offene Wein dazu lauwarm......igitigit! 😣
FAZIT ONGUMA BUSH CAMP: - tolle Lage - angenehme Zimmer - saubere Anlage mit nettem Pool - gutes Frühstück aber sehr schlechtes Abendessen - Preis/leistung: zu teuer
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200826. Juni 2018 · #30
21.11.2017
Nach dem Frühstück fahren wir gleich Richtung Namutomi. Nach dem Von Lindquist Gate treffen wir dieses herzige Dik Dik.
Am Chudop Wasserloch tut sich nicht viel. Wir erblicken in der Nähe nur Mama Vogelstrauss mit ihren Kleinen.
Wir verlassen sehr schnell das Wasserloch. 2 Kilometer später sehen wir 3 Game Drive Wagen auf der Piste stehen. Die Insassen gucken alle auf dieselbe Richtung. Wir nähern uns und da erscheinen auf einmal 2 durstige Löwen.
Der Eine trägt ein Halsband.
Wir kehren auf der Stelle um und fahren direkt wieder zum Wasserloch. Wir sind uns ziemlich sicher dass die Löwen da ihren Durst stillen werden. Kein Mensch am Wasserloch. Wir suchen uns den besten Winkel aus zum fotografieren und stellen den Motor ab. Impalas kommen auf einmal vorbei.
Alles scheint sehr friedlich zu sein. Wir geniessen die Einsamkeit.
Nicht sehr lange! 10 Minuten später kommen schon die 3 Game Drive Wagen und ein Bus voller Turis. Jetzt sind wir uns ziemlich sicher dass die Löwen hier vorbei schauen werden. Eine Giraffe löscht noch ihren Durst.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200830. Juni 2018 · #33
Fortsetzung
Gegen 16 Uhr erreichen wir Etosha Taleni Village.
Es liegt unweit vom Anderson Eingangstor. Die grosse Anlage gefällt uns auf Anhieb.
Wir bekommen Bungalow 8.
Man fährt mit dem Wagen bis dorthin
und parkt gerade davor.
Das Schlafzimmer ist echt geräumig und sehr nett eingerichtet.
Es gibt Aircon, Safe
und sogar einen Kühlschrank.
Das Badezimmer kann sich auch sehen lassen.
Als wir im Jahr 2008 da übernachtet haben waren die Bungalows kleiner. Sie wurden alle total renoviert. Es gibt auch 2 Pools
wo man es sich gemütlich machen kann.
Zum Abendessen gibt es ein leckeres Buffet. Als Game Fleisch wird Warthog, Impala und Wildebeast angeboten. Miam miam. Das Personal ist auch sehr hilfsbereit und das Restaurant sauber.
Preis pro Nacht für uns Beide in DBB: 2830 N$ Ist es Wert!
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200802. Juli 2018 · #34
22.11.2017
Um 8 Uhr frühstücken wir gemütlich.
Es wird ein tolles Buffet angeboten. Es schmeckt! Die Bar ist momentan noch nicht besetzt.
FAZIT ETOSHA TALENI VILLAGE
- Preis/Leistung stimmt - grosse gepflegte Anlage. Die Grösse hat uns nicht gestört denn die Bungalows sind nicht nebeneinander. Man hat seine Privacy. - nette geräumige Zimmer mit grosszügigen Badezimmer - sehr gute Küche - nettes Personal
Kann ich auf jeden Fall weiter empfehlen.
Danach geht es erst einmal nach Outjo. Da tanken wir und heben Geld bei der Standard Bank ab. Wir machen auch einen kleinen Stop im Biergarten wo es gutes Wifi gibt.
Gegen 12.30 erreichen wir Khorixas wo wir eine Kleinigkeit essen. Der Weg zu Doro Nawas bringt uns durch tolle und einsame Landschaften.
Manchmal erblicken wir schon kommische Sachen am Strassenrand!
Der Grader sorgt für gute Pistenverhältnisse.
Gegen 14.30 kommen wir in die Doro Nawas Lodge an. Den Wagen können wir unten auf dem Parkplatz stehen lassen. Ein Lodge Auto holt uns ab.
Sie bietet einen grossartigen Blick auf die Etendeka Mountains im norden und die roten Sandsteinfelsen von Twyfelfontein.
Im Lounge werden wir von Maureen, die Managerin, recht herzlich mit einem Welcome Drink und Gesang empfangen.
Vom Restaurant aus hat man einen direkten Blick auf das wunderschöne Schwimmbad.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200803. Juli 2018 · #35
Fortsetzung
Nach dem Debriefing begleitet uns Ballac zu unserem Chalet Nr. 10.
Tagsüber wird es im Chalet wegen den grosszügigen Glasfenstern sehr heiss.
Das geräumige Zimmer gefällt uns auf Anhieb. Die Betten kann man auf die Terrasse rollen und unter den Sternen schlafen.
Platz für Klamotten und Gepäck gibt es ausreichend.
Das Badezimmer bietet auch viel Platz und eine Aussendusche an.
Danach trinken wir einen Café und essen einen leckeren Kuchen dazu. Ist im Package inklusiv. Das Schwimmbad geniessen wir in vollen Zügen.
Von da aus können wir auch Wirbelstürme verfolgen.
Den Sonnenuntergang mit Gin Tonic beobachten wir auf der oberen Dachterrasse.
Heute Abend wurde für die Gäste ein Bush Dinner vorbereitet. Zu Fuss begeben wir uns zum Granit Boulder. Ein kleines Feuer sorgt für Ambiente.
Ein nett- grossdeckter Tisch erwartet uns.
Das Essen haut uns leider nicht vom Hocker. Das Fleisch (Hähnchen und Lamm) wurde zu lang auf dem Braai gelassen und die Beilagen sind nur noch lauwarm.
Preis pro Nacht für uns Beide in DBB: 5650N$
Nicht gerade geschenkt aber der Wein ist inklusiv! 😛
Hanne6'152 Beiträge · seit 200603. Juli 2018 · #36
hallo Annick, bei Doro Nawas kommt Sehnsucht auf, uns hat es dort sehr gut gefallen, haben es genossen auf der Terrasse zu schlafen, ein Tag war das Essen bei uns auch grausam, haben es dem Manager gesagt und am nächsten Tag war es super lekker, das ist eigentlich für die Unterkunft schade, dass es so schwankend ist. Habe grad mal nachgesehen, wir waren 2007 da, oh gott wie die Zeit vergeht, ich kann mich noch an alles gut erinnern als wenn es gestern gewesen wäre. Sonnig heisse Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200804. Juli 2018 · #37
@Hanne: uns hat diese Lodge auch sehr gut gefallen. Die Aussicht ist einfach der Hammer. Du hast Recht die Zeit vergeht und vergeht....
23.11.2017
Gegen 6 Uhr wacht die Natur und das Camp langsam auf.
Eine halbe Stunde später frühstücken wir auf der tollen Terrasse mit Super Blick.
Das Buffet lässt keine Wünsche offen und schmeckt lekker. Nur schade dass der Orangensaft aus dem Beutel erzeugt wurde denn er ist untrinkbar.... 😣
Punkt um 7 Uhr geht unser "Nature Drive" mit Guide Ballac los.
Preis pro Person inkl. Lunch 1100N$. Ballac erzählt uns so Manches über diese Pflanzen.
Bald erreichen wir auch schon die Wüste wo wir uns natürlich Elis erhoffen.
Auf einmal erblicken wir frische Elispuren, youpi tralala.
Tatsächlich erscheinen sie nach einer Weile.
Die Herde besteht aus 7 Elis. Ein ganz Kleines, 1 Monate alt. Es ist so herzig.
1 Juvenile, 2 Jahre alt.
Madame Patriarch, 55 Jahre alt, die Chefin.
sowie eine andere Elidame und 3 Boys.
Der Kleine steht bald auf.
Wir haben echt Glück. Ausser uns sehen wir nur unweit ein Fernsehteam aus Bostwana dass filmt und filmt. Wir können uns also ungestört das Schauspiel angucken.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200805. Juli 2018 · #38
Fortsetzung
Ballac fängt an zu erzählen und zu erklären, wir hören ihm gespannt zu. Der zehnjährigen Forschung des bekannten Tierfilmer Ehepaars Bartlett ist es zu verdanken, dass der Beweis geliefert wurde, dass diese Elis tatsächlich im Skeleton Coast NP existieren. Die Bartletts konnten die Tiere über Jahre zu Fuss verfolgen. Umstritten war lange ob es sich bei diesen Elis um eine Unterart des afrikanischen Elefanten handelt. Inzwischen ist man praktisch sicher dass es eine eigene Spezies ist.
Um in der Wüste Namibias zu überleben, müssen diese Elis lange Wanderungen unternehmen. Selbst Temperaturen über 60 Grad in der Sonne ertragen sie problemlos.
Nur die Leitkuh weiss wo die wenigen Wasserquellen sind. Durch eine spezifische Eigenschaft können Wüstenelefanten eine versteckte Wasserquelle finden. In ihren Füssen sitzen empfindliche Sensoren, die jede Bodenvibration warnehmen. Die Wüstenelis besitzen auch grössere Fussohlen im Gegensatz zu den Anderen. Dadurch können sie auch kilometerweite Dünenlandschaften überqueren um an Wasserstellen zu gelangen. Dem Kleinen zuzugucken erweist sich als eine Freude für die Augen.
ANNICKThemenstarter8'054 Beiträge · seit 200806. Juli 2018 · #39
Fortsetzung
Von Ballac erfahren wir echt vieles. Vor 80 Jahren gab es etwa 3000 Elis in der Region. In den 80er Jahren standen sie mit nur noch ungefähr 300 Exemplaren durch die Grosswildjagt vor der Ausrottung. Durch ein starkes Engagement Namibias im Natur und Artenschutz und dem Eco Tourismus, ist die Population der Wüstenelis heute wieder auf etwa 600 angestiegen. Die Herde scheint echt ganz relaxed zu sein!
Ein Eli legt etwa 70 Kilometer täglich auf der Suche nach Futter zurück und damit sieben Mal so viel wie ein Elefant in einem wasserreichen Gebiet. Ein ausgewachsener Eli braucht täglich mindestens 200kg Nahrung und ein grosser Teil davon muss wertvolle Nährstoffe erhalten die nur in der Baumrinde zu finden sind. Der Kleine sorgt immer noch auf unsere Aufmerksamkeit. Es ist so köstlich.
In der Trockenzeit findet man die Wüstenelis sehr leicht. Sie wandern nämlich im trockenen Flussbett des Hoanib. In der Regenzeit wird es schwieriger denn da finden sie überall frisches Grün. Inzwischen hat das Filmteam aus Botswana neben uns geparkt denn der Winkel zum Knipsen ist günstiger. Der sechste Eli legt sich inzwischen auch hin.
Bleibt nur noch die Leitkuh dier auf die Herde aufpasst.
Die Elifussohlen sind schon besonders!
Ab und zu steht einer wieder auf um sich zu erleichtern.