Im Restaurant ist schon etwas los. Eine Gruppe von Ornithologen knipst wie verrückt. Erst jetzt bemerke ich die Vogeltränke in unmittelbarer Nähe. Sie lädt zum Baden und Trinken ein.
Die Vögel werden auch täglich vom Personal gefüttert. Diese Rosenköpfe gefallen mir am besten. Sie gehören zur Familie der Papageien. Sie sind eine Art aus der Gattung der Unzertrennlichen.
Ihre Gesamtlänge beträgt von bis zu 17cm. Sie sind kompakt gebaut und Ihr Schwanz ist sehr kurz und spitz gerundet.
Ihre Hauptgefiderfarbe ist grün in verschiedener Abstufungen. Der Vorderkopf hat jedoch eine rote Färbung, die sich blasser werdend bis auf die Brust erstreckt. Rosenköpfe können 20 Jahre alt werden. Es gibt keine äussere Geschlechtsmerkmale.
Es macht echt Spass ihnen zuzuschauen. Die Ornithologen schiessen ein Bild nach dem Anderen.
Unweit von der Vogeltränke verkehren auch einige Klippschliefer. Es handelt sich um kaninchengrosse Tiere die etwa 2 bis 4,5 Kilos wiegen können.
In der Anatomie besitzt der Klippschliefer die für ihn typischen Merkmale auf wie die kleinen Hufe, die einziehbaren Fusssohlen und die mit andersfarbigen Haaren bedeckte Rückendrüse.
Die Oberlippe ist gespalten, der Schwanz nur ein Stummel. Eine Besonderheit stellt ihre Iris dar, die sich so weit verengen kann, dass die Klippschliefer stundenlang direkt in die Sonne blicken können.
Sie leben in Kolonien und sind bei Tag aktiv. Sie mögen das Sonnenlicht. Bei Kälte und Regen bleiben sie meistens in ihren Höhlen und lassen sich nicht blicken. Nachts senken sie ihre Körpertemperatur ab um Energie zu sparen. Daher wärmen sie sich morgens als erstes in der Sonne wieder auf, bevor sie sich anderen Aktivitäten widmen. Die Nahrung besteht aus pflanzlichen Stoffe. Draussen wird es auch immer wärmer.
Wir kehren anschliessend zu unserem Chalet zurück wo ich den Fussverband erneuere. Der Arzt hat echt gute Arbeit geleistet. Die Wunde sieht sauber aus.
Fortsetzung folgt.
Teil 4225. Juli 2018
Fortsetzung
Anschliessend machen wir es uns am Pool gemütlich. Um 16 Uhr gibt es wieder Calé und Kuchen, miam miam. Punkt um 17 Uhr startet unser Natur Drive mit Guide Glasius zu Paula's Cave. Extra Kosten pro Person: 485N$ inkl Sundowner Drink. Er führt uns auch wieder durch abwechslungsreiche Landschaften.
Ab und zu läuft uns ein Steinbock über den Weg.
Die Natur zeigt sich von seiner besten Seite,
Nach der holprigen Fahrt stoppt Glasius im Tal und es geht zu Fuss weiter. Die angekündigten "20 minutes easy walk" werden dann für meinen Toni doch eine in der Hitze anstrengende Kletterei. Endlich kommen wir auf einen weitläufenden glatten aber abfallenden Granitfelsen an und entdecken die Höhle.
An den Wänden kann man Felsmalereien, deren Alter auf etwa 5000 Jahre geschätzt werden bewundern. Dargestellt werden hier, in rot gezeichnete Tiere des Landes, meistens Kudu. Dazwischen mit Speeren oder Pfeil und Bogen bewaffnete Menschen.
Paula Cave bot damals den San einen Unterschlupf auf ihren nomadischen Reisen. Es wird vermutet dass es sich um einen spirituellen Ort handelt.
Mit dem Sonnenuntergang wird es heute leider nichts denn Wolken ziehen mal wieder über den Himmel. Glasius entscheidet sich auf dem Weg zur Lodge für den Sundowner anzuhalten. Unterwegs beobachten wir einen Hornbill
sowie ein Dik Dik.
Die Sonne kommt noch einmal zur Erscheinung. Wir finden eine Stelle wo wir unser Chardonnay geniessen werden. Wir klettern auf diesen kleinen Berg.
Die Farben sind jetzt grandios.
Gegen 19.45 geht es wieder in die Lodge zurück. Nach dem Duschen laufen wir zum Restaurant hoch. Das Abendessen schmeckt wieder sagenhaft. Das Oryxfilet mit Butternut ist ein Geschenk Gottes. Und der Apfelcrumble Maison, miam miam.
Morgen müssen wir leider diesen Ort verlassen.
Teil 4326. Juli 2018
03.12.2017
Um 8 Uhr geniessen wir zum letzten Mal das ausgezeichnete Frühstücksbuffet. Die ornithologische Reisegruppe ist schon beim knipsen. Die Vögel nehmen gerade ein Bad. Es macht Spass ihnen zuizuschauen.
Die Rosenköpfe gehören zu den Clowns unter den Kleinpapageien. Es liegt vor allem an ihrer Intelligenz und Neugier. Durch diese Kombination kommen öfters witzige Situationen vor. Das Personal hat ihnen gerade Futter gegeben.
Rosenköpfchen sind trotz des hübschen Namens ausgesprochen eiger und streitsüchtig. Sie vertragen sich sehr schlecht mit anderen Vogelarten. Sie sprechen einfach nicht dieselbe Sprache was zu noch mehr Konflikt führt. Und so verteidigen sie auch ihre Nahrung. Keine andere Vogelart traut sich zu der Futterstelle.
Sie dulden aber diese Felsenratte.
Sie nähert sich immer mehr und bedient sich.
Ein Eindringling nutzt auch noch die Gelegnheit an dem Festessen teilzunehmen.
Dazwischen wird auch wieder gebadet.
Leider ist es jetzt auch Zeit für uns zu gehen.
FAZIT ERONGO WILDERNESS LODGE - teuer aber La Crème de La Crème - nette grosszüzige Zelt-Chalets mit View - tolle schattige Terrasse - romantischer Pool - nettes Restaurant mit toller Aussicht und Vogletränke - sehr gute Küche - sehr gute Guides - toll zum wandern
Wir verabschieden uns von der Lodge.
Eine Dik Dik Mama mit ihrem Kleinen läuft uns noch über den Weg.
Fortsetzung folgt
Teil 4427. Juli 2018
Fortsetzung
Ggen 12 Uhr erreichen wir das Zentrum von Windhoek. Die meisten Geschäfte schliessen heute um 13 Uhr. Wir beeilen uns und kaufen noch schnell Safaribekleidung bei Holtz. Im Café Zoo gönnen wir uns einen Rock Shandy. Danach fahren wir weiter zum Voigtland Guest House. Es befindet sich nur 30 Minuten vom Flughafen entfernt. www.voigt-land.com Es überrascht mit seinem besonderen Stil. Es klingt wie ein europäisch und afrikanisch eingerichtes Haus inmitten einer hügeligen Landschaft mit exotischen Bäumen und Wiesen.
Gaby, die Besitzerin, begrüsst uns recht herzlich mit ihren Hunden und Katzen. Wir bekommen Zimmer 1. Es ist geräumig und zweckmässig eingerichtet.
Darin findet man Safe, Café/Tea Station und sogar Sherry.
Davor kann man auf der kleinen schattigen Terrasse lesen.
Das Badezimmer bietet Dusche und Wanne an.
Wir packen nur das Nötigste aus und erfrischen uns danach gleich im netten Pool. Es tut gut.
Die Anlage sieht sehr gepflegt aus.
Honeymooner fühlen sich hier bestimmt sehr wohl!
Am späten Nachmittag kommen auch noch die Giraffen zur Futterstelle.
Am Schwimmbad haben wir Gesellschaft.
Bei der Vogeltränke ist ab und zu etwas los.
Langsam wird es Zeit zum Duschen.
Den Sundowner geniessen wir in vollen Zügen. Im Restaurant erwartet uns ein nettgedeckter Tich. Alles sehr gediegen. Das Abendessen schmeckt sagenhaft. Es gibt geräuschertes Eland, sehr zartes Oryxfilet und Crème brûlée. Miam miam.
Preis pro Nacht für uns beide in Halbpension: 2230N$
Morgen geht es weiter nach Doha.
Teil 4528. Juli 2018
@Laura: den Malawi Shandy werde ich auf jeden Fall probieren. Klingt echt verlockend. 🤪
04.12.2017
Vor dem Frühstück spazieren wir noch ein wenig um die Anlage herum. Gaby hat früher Araber für das Distanzreiten gezüchtet. Sie besitzt nur noch wenige Pferde.
Das Frühstück nehmen wir draussen auf der Terrasse. Es schmeckt lecker und lässt keine Wünsche offen. Ab und zu werden wir von freschen Vögeln um eine kleine Gabe gebeten.
FAZIT VOIGTLAND - bei Anreise oder Abreise bestens geeignet - gepflegtes Guest House - gute Betreuung - netter Pool - sehr gute Küche - Preis/Leistung stimmt
Gegen 10 Uhr verlassen wir das Guest House. Wir tanken noch bei der Fuma Petrol Station unweit vom Flughafen. Da können wir auch mit Visa Karte bezahlen. Den Wagen geben wir danach wieder bei Europcar ab. Die Formalitäten verläufen ohne Problem. Wir begeben uns anschliessend zum Departure Terminal. Da lassen wir die Belege von unseren Einkäufe stempeln. Wir wollen nämlich die VAT zurückerstatet haben. Nach dem Check In laufen wir zum VAT Schalter. Da heisst es die Summe würde später auf unsere Visa Karte kreditiert werden. Wir warten heute noch auf die 100 euros! 😈
Wie bei der Anreise bekamen wir auch 2 Wochen vor Abflug von Qatar Airways ein Upgrade Angebot für die Business Class. Für 500 CH pro Person haben wir nicht lange gezögert und es angenommen. Punkt um 13 Uhr hebt unsere Maschine ab. Man fühlt sich echt noch im Urlaub.
Es gibt sogar 15 Minuten kostenloses Wifi. 😛
In der Luft sprudelt es auch schon! La vie est belle! 😄
Das Essen und Service sind auch dieses Mal wieder optimal. Den Flug geniessen wir in vollen Zügen.
Wir beim Hinflug muss die Maschine wieder einen Bogen um die Emiraten machen.
Um 23.20 landen wir auf den Doha Hamad International Airport. Da ist auch allerhand los. Da wir Business Class geflogen sind, dürfen wir auch den spezifischen Business Class Schalter für die Immigration benutzen. Ich kann euch versichern dass wir sehr froh darüber waren. Der Schalter war leer. Bei der normalen Immigration hätten wir auf jeden Fall eine Stunde gebraucht. Beim Ausgang beziehen wir noch Rials bei einer ATM Maschine. Dann nehmen wir ein Taxi bis zum Hilton Hotel. Die Fahrt dauert 20 Minuten und kostet 65 Rials (15 euros). Die Stadt scheint zu schlafen. Das Zimmer haben wir über Booking.com reservieren lassen. Kostet pro Nach in B&B 685 Rials (161 euros). An der Rezeption verläuft das Check In zügig. Wir bekommen Zimmer 512. Es gerfällt uns auf Anhieb.
Das Badezimmer ist auch grosszügig. Alles sehr sauber.
Todmüde fallen wir gegen 1 Uhr ins Bett.
Morgen werden wir die Stadt erkunden.
Teil 4629. Juli 2018
05.12.2017
Wenn ihr ein Zimmer in diesem Hotel bucht dann unbedingt nach einem "quiet room" nachfragen. Unser Zimmer befindet sich auf der fünften Etage und gibt leider auf die Diskothek. Bis um 2 Uhr früh ist hier dreimal die Woche die Hölle los. Vom Zimmer aus hat man eine tolle Aussicht.
Das Fenster kann man aber nicht öffnen. Gegen 8 Uhr frühstücken wir im riesen Restaurant. Die verschiedene Buffets können sich sehen lassen. Es gibt frischgepresste Säfte, Croissants, viele Brötchen und Brotsorten, Käse, Aufschnitt, Fleisch, Nudeln, Gemüse.... Danach gucken wir uns den Aussenbereich an. Der Pool ist grosszügig und gepflegt.
Anschliessend laufen wir zum City Mall um einige Einkäufe zu erledigen.
Das Land Katar wird als absolute Monarchie von Scheich Tamin bin Hamad Al Thani regiert. Man sieht öfters in der Stadt sein Portrait.
Der Name Doha stammt von der Lage der Stadt ab. Sie liegt an einer Bucht im Persischen Golf. In Doha leben über 700'000 Menschen. Gegen Mittag nehmen wir ein Taxi für den ganzen Nachmittag. Wir wollen die Sehenswürdigkeiten von Doha erkunden. Kostet 350 Rials. Erster Stop ist Katara Cultural Village. Es umfasst ein Areal von ca 100 Hektar und liegt in der Nähe von Pearl. Da findet man ein Amphitheater. Dieses beeindruckende Bauwerk ist einem klassischen griechischen Amphitheater nachempfunden, weist aber einen unverkennbaren islamischen Einschlag auf. Es bietet für 5000 Zuschauer Platz.
Auf dem Platz kann man aussergewöhnliche Kunst bewundern.
Im Village findet man auch Konzertsäle, Ausstellungsräume. Museen, Restaurants.
Manche Gebäude hier in der Stadt bieten schon einen besonderen Stil an.
Zweiter Stop wird Pearl. Es handelt sich um eine künstliche Insel. Wo vor wenigen Jahren noch Wasser war, wurde Land aufgeschüttet und Wohnraum für mehr als 30'000 Menschen geschaffen. Hier wohnt die Jet Set! Auf den Parkplätze sieht man da öfters Luxusschlitten.
Eine Marina wurde da auch errichtet.
Eines der Stadtviertel ist ein Abbild der Stadt Venedig.
Anschliessend geht es Richtung Museum of Islamic Art. In der Stadt beobachten wir überall auf der Avenue französische Flaggen. Unser Driver erklärt uns das Monsieur Macron bald hier zu Besuch ist.
Fortsetzung folgt
Teil 4730. Juli 2018
Fortsetzung
Das Museum of Islamic Art liegt am südlichen Ende der wunderschönen Hafenpromenade und zählt zu den bedeutendsten Kunstmuseen auf der Arabischen Halbinsel.
Das fünfstöckige Gebäude aus cremefarbenen Sandstein soll die Sanddünen der katarischen Wüste symbolisieren. Das Museum steht auf Wunsch des berühmten chinesisch-amerikanischen Star Architekten Ieoh Ming Pei auf einer eigenen Insel. Die nicht weniger spektakuläre Innenarchitektur stammt von Jean Michel Wilmotte mit dem Pei bereits am Pariser Louvre zusammengearbeitet hat. Sein Interieur ist modern und dennoch ergreifend schön. Subtil beleuchtete, helle Wände und Böden stehen im starkem Kontrast zu dunkelgrauen Stein und blank-poliertem Holz aus Brasilien.
Die Oeffnungszeiten des Museums variieren von Tag zu Tag und sind am besten der Webseite des Museums zu entnehmen. www.mia.org.qa Die Daueraustellung des Museums ist kostenlos und absolut atemberaubend. Auf der Nordseite gewährt eine 45m hohe Glasfront, die über alle 5 Storkwerke reicht, einen spektakulären Panorama-Blick über die Bucht von Doha.
Auf einer Fläche von 45'000m2 beherbergt das Museum Keramiken, Textilien, Waffen, Manuskripte und Dokumente. Die meisten Stücke dieser Kunstsammlung stammen aus Privatsammlungen der Emire von Katar.
Bevor wir das Museumgelände verlassen schiessen wir noch einige Fotos von der Bucht.
Danach fahren wir zum Souk Waqif wo unser Taxidriver uns auch verlässt. Der Souk ist seit mehr als 100 Jahren der zentrale Markt in Katar und ein Ort an dem man Einheimische trifft. Da findet man viele nette Restaurants.
Ein bisschen Folklore gehört auch dazu.
Man kann da entspannt durch die Gassen laufen. Die Händler hier sind wirklich sehr zurückhaltend.
Es gibt da auch einen Vogelmarkt.
Fortsetzung folgt
Teil 4831. Juli 2018
Fortsetzung
Wir spazieren noch ein wenig im Souk herum
und entscheiden uns im Parisa abend zu essen.
Es könnte das opulenteste Restaurant im Souk sein. Von dem Moment an, in dem man durch den gespiegelten Korridor marschiert, wird man in eine andere Welt transportiert.
Die verspiegelte Decke, die Mauerwände und das schöne Fundament in der Mitte bringen eine atemberaubende Kulisse.
Das Personal ist aufmerksam und bereit mehr Brot zu bringen. Die Küche ist ausgezeichnet und tasty. Es wird aber keinen Alkohol serviert. Heute Abend spielt diese Dame traditionnelle Musik. Das Ambiente gefällt uns sehr.
Anschliessend besuchen wir noch den besonders spannenden Falkenmarkt.
Die stolzen Jagdvögel kosten nicht selten 5 oder 6 stellige Beträge und werden von ihren Besitzern wie die eigenen Kinder behandelt.
Dabei ist die Jagd mit Falken in Katar noch nicht einmal erlaubt. Die Falkner fliegen deshalb meistens in den Iran, um dort mit ihren wertvollen Tiere zu jagen.
Das ist so populär, das Qatar Airways die Falken im Flieger mitnimmt.
Langsam machen wir uns auf die Suche nach einem Taxi. Die Moschee bei Souk Waqif sieht nachts besonders schön aus.
Gegen 20.30 sind wir im Hotel zurück.
06.12.2017
Nach dem reichhaltigem Frühstück gönnen wir uns 2 Stunden am Hotelstrand. Wie gesagt ist alles hier sauber und gepflegt.
Um 13 Uhr bringt uns ein Taxi zum Flughafen und es geht zurück nach Hause.
FAZIT HOTEL HILTON DOHA - gute Lage - netter Strand und toller Pool - gutes und reichhaltiges Frühstücksbuffet, das Restaurant macht aber einen Kantineneindruck - gutes Personal - Preis/Leistung stimmt - auf die Lage des Zimmers achten wegen der Diskothek
In Doha hätte ich es noch 2 Nächte länger ausgehalten.
Ich möchte mich bei allen Mitlesern bedanken und hoffe dem Einen oder Anderen einen wertvollen Tipp gegeben zu haben.