Reisebericht

Zu viert durch die Karoo und Kap Region

von Fortuna77 · begonnen 01. Apr. 2018 · 42 Teile

Teil 2101. Mai 2018
2. Teil - 09.11.2017 - Vom Addo geht's ans Meer nach Cape St. Francis

Die ca. 150 Kilometer lange Strecke führte uns über die N2 an Port Elizabeth vorbei.
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Es war diesig und ziemlich stürmisch. Das Thermometer zeigte 20 Grad an.
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Nach 1,5 Stunden kamen wir in St. Francis Bay an.
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Erschreckend und bedrückend waren die gepflegten Anlagen und Resorts auf der einen und die Townships auf der anderen Seite des Ortes. 🙁
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Von dem mondänen St. Francis Bay sind es nur ein paar Kilometer bis zum beschaulicheren Cape St. Francis.
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Mal wieder zu früh, erreichten wir unsere Unterkunft für die kommenden beiden Nächte. 😗 Wir hatten eine verkürzte Form des Chokka-Trails gebucht und das Cape St. Francis Resort diente uns als Basisstation.
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Überaus freundlich wurden wir an der Rezeption empfangen. Das Resort liegt direkt am Ozean und verfügt über verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten, von Hotelzimmern bis zu Luxus-Beachvillen. Wir hatten uns auf zwei Doppelzimmer eingestellt, die nach den Safari Zelten im Addo, für unser Empfinden sicherlich schon luxeriös gewesen wären... 😗

Nach einigem Hin und Her erhielten wir statt der zwei Schlüssel jedoch nur einen. Zudem einen Lageplan mit dem entsprechenden Vermerk: "Green Pepper".
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Wir staunten nicht schlecht, entpuppte sich doch unser "Green Pepper" Appartment als freistehendes Ferienhaus! 🤩
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Neben einer gut ausgestatteten Küche und einem gemütlichen Ess-/Wohnbereich verfügte das Haus über je zwei Schlafzimmer im Erd- und Obergeschoss.
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Zudem gab es einen eigenen Garten mit Braai-Bereich und Außenmöbeln. Da lachte sogar mal die Sonne vom Himmel! 🙂
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Wir entluden das Auto und suchten uns Zimmer aus. Während der Fahrt hatten Markus und ich noch vermutet, dass so langsam Lagerkoller ausbrach und wir waren erleichtert, dass hier jeder ohne Probleme für zwei Nächte sein eigenes Reich haben konnte. 😉 Umso erstaunter schauten wir wohl bei der Entscheidung von Renate und Waltraud, sich auch hier ein Zimmer zu teilen.... 🙄 Na, das war doch ein gutes Zeichen, dass die Stimmung an Bord noch super war!!!! 😄

Nach kurzer Erholungspause liefen wir den Weg zwischen den hübschen Ferienhäusern bis zum Meer.
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Dort war es allerdings so stürmisch, dass uns der Sand um die Ohren sauste.
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"Gruppenfoto"
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Aufgrund des starken Windes war auch entsprechend wenig los am Strand... 😗
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Der Leuchtturm von Cape St. Francis
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Schon bald waren wir ordentlich durchgepustet und wir durchquerten das Resort, um auf der gegenüberliegenden Seite das Irma Booysen Reservat zu besuchen.
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Bei unserer "abgespeckten" Version des Chokka-Trails, dem "Walk on the Wild Side", geht die Wanderung erst am 2. Tag los und wer möchte, kann vor Ort einige Wanderungen auf eigene Faust machen.

Gesagt getan - Renate machte direkt Tempo... 😉
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Eine richtige Route fanden wir nicht und so folgten wir den Wegen durch das Reservat kreuz und quer, bestaunten die vielen verschiedenen Pflanzen und Blumen und genossen den Blick auf die Küste.
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Nach einigem Auf und Ab, erreichten wir schließlich die Straße, die zurück zum Resort führte.
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Markus und ich fuhren nochmal zurück nach St. Francis Bay, um Geld zu ziehen und kurz ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Es war noch Vorsaison, die Bürgersteige waren quasi hochgeklappt und bereits um 17.00h war überall tote Hose und sämtliche Läden hatten geschlossen. Der Spar dort ist allerdings wirklich ein SuperSpar!!! Ein Luxustempel, mit Musik im Hintergrund und polierten Regalböden... 😁

Bereits als wir uns für das Abendessen zurecht machten, fing es an zu regnen. Da das Restaurant aufgrund einer Firmenveranstaltung komplett gebucht war, nahmen wir das Essen in der nahe gelegenen Boma ein.

Auf der Karte gab es nur drei Gerichte und während Renate und Waltraud den Hake nahmen und Markus das Rinderfilet entschied ich mich für die Prawns. Später stellte sich heraus, dass im Preis des Trails nur Fisch und Filet inklusive war und somit mussten wir meine Garnelen extra zahlen. 🙄 Das nervte mich etwas, aber es war natürlich auch unser Fehler gewesen, da wir nicht expliziert vorher darauf hingewiesen hatten, dass wir Teilnehmer des Trails sind... Lecker war das Essen auf alle Fälle! 😛

Gut gesättigt machten wir uns auf den kurzen Rückweg und ließen den Abend in trauter Runde bei einem Glas Wein und WLAN 🤩 ausklingen... 😘

gefahrene Kilometer: 233
Teil 2201. Mai 2018
10.11.2017 - Walk on the Wild Side

Um sechs standen wir auf und machten uns nach einem Tee bzw. Kaffee auf den Weg zum Frühstück im Restaurant. Die große Gruppe, welche am Vorabend das Restaurant belegt hatte, war nun erneut da und es war laut und trubelig. Das Frühstücksbuffet war sehr gut, es gab eine große Auswahl an frischem Obst und Eierspeisen wurden direkt auf Wunsch gebraten.

Pünktlich um halb neun warteten wir an der Rezeption auf Esti und waren gespannt, was uns erwartete... außer der Kilometerangabe (16) unseres heutigen Trails und dass es durch unterschiedliche Landstriche gehen sollte, hatten wir nicht allzu viele Infos.

Um viertel vor neun brausten schließlich Esti und ihr Mann, Eric, vor, wir wurden alle in den 4x4 verfrachtet und zum Startpunkt (Dune Ridge Country House) gefahren. Ein südafrikanisches Paar hatte den kompletten Chokka Trail gebucht und war am Vortag bereits mit Esti bis dort gewandert und hatte schließlich dort übernachtet.
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Nach kurzer Vorstellungsrunde und einer kleinen Führung durch die hübsche Unterkunft ging es somit zu siebt los.

Wir kämpften uns zuerst durch dichtes Buschwerk.
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Bald jedoch erreichten wir die bewachsene Dünensektion, die es zu überqueren galt... 😉
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Das Wetter war perfekt zum Wandern, bewölkter Himmel, nicht zu heiß und durch den Regen am Vorabend, war der Sand ein wenig fester als sonst... 😗
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Es ging ordentlich auf und ab und wir gerieten bereits ins Schwitzen.
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Esti machte ordentlich Tempo, meine Mutter machte mit und wir machten uns langsam Sorgen... 🤨
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Nach einer guten Stunde machten wir eine Pause und stöberten schon mal ein wenig in unserem Lunchbeutel, den wir im Cape St. Francis Resort erhalten hatten.

Weiter ging es dann durch ein Gebiet, welches einige Monate vorher abgebrannt war. Die verkohlten Bäume und Büsche standen und lagen noch herum, dazwischen blühte es jedoch wunderschön.
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Es war einfach zauberhaft, durch dieses Blütenmeer zu wandern. 🙂
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Zwischendurch blieb Esti immer mal wieder stehen und erklärte uns Pflanzen etc. Wir nahmen es als willkommene "Kurzpause" oder um nach einem Fotostopp wieder aufzuholen... 😄
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Nach ca. zwei Stunden erreichten wir schließlich das Meer.
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Der Weg führte uns runter und wir suchten uns zwischen den großen Steinen jeweils ein windgeschütztes Plätzchen und machten uns über unsere Lunchpakete her. Hatten wir uns morgens noch über die Hamburger mit Hühnerfilet gewundert, schmeckten sie nach dem strammen und anstrengenden Marsch nun umso besser! 😛
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Nach einer guten halben Stunde setzen wir unseren Weg, der Küstenlinie folgend, fort.
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Es war einfach wunderschön, der Blick auf das Meer, das satte grün überall, die Blumen, der Wind... herrlich!
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Wir stoppten an dem angeblich zweiten größen Blowhole im südl. Afrika.
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Es war ganz nett, aber Markus und ich hatten es uns im Vorfeld spektakulärer vorgestellt. Aber auch kleine Dinge erfreuten uns, wie dieses verlassene Zebraschneckenhaus.
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African darter (Afrikanischer Schlangenhalsvogel)
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Ein aufgeregtes Kronenkiebitz-Paar (Crowned Lapwing) erregte unsere Aufmerksamkeit. Sie machten einen Höllenlärm, da wir uns anscheinend ihrem Nest näherten. Esti wies einen Spaziergänger auf, seine Hunde anzuleinen und die Vögel beruhigten sich wieder, als wir vorbei waren.
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Schließlich war Cape St. Francis und somit unser Ziel in Sicht. 😎
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Wir liefen bis zum Leuchtturm vor.
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Das dortige SANCCOB Sea Bird and Penguin Rehabilitation Centre war leider aufgrund von Personalmangel nicht geöffnet und konnte somit auch nicht besichtigt werden. Verletzte Tier werden dort in verschiedenen Sektionen aufgepäppelt und trainiert, so dass sie wieder in die Freiheit gelassen werden können.

Es gibt jedoch auch Fälle, die in der Wildnis nicht überleben würden und somit dort verbleiben. Für diese armen Tiere hätte ich mir ein deutlich schöneres Zuhause gewünscht, von daher gibt es davon auch nur ein Foto... 🙁
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Ein obligatorisches Foto und wir setzten unseren restlichen Weg bis zum Resort weiter fort.
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Der Kitesurfer freute sich wohl über den Wind, wir kämpften gegen ihn an.
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Nach fünf Stunden erreichten wir um halb drei unsere Unterkunft im Resort. Eric hatte mittlerweile das Gepäck unserer beiden Mitwanderer hierher gebracht, da sie die Nacht ebenfalls im Resort verbrachten.

Wir duschten und legten kurz die Füße hoch, bevor es um kurz vor fünf zur Kanaltour in St. Francis Bay weiterging...

Fortsetzung folgt...
Teil 2302. Mai 2018
10.11.2017 - Fortsetzung: Kanaltour in St. Francis Bay

Nach einer kurzen Verschnaufpause, wurden wir um halb fünf von einem Guide für die Bootstour abgeholt. Aufgrund unserer weiteren Reiseplanung hatte Markus im Vorfeld mit Esti besprochen, dass wir am letzten Tag um die Mittagszeit los wollten. Die Kanaltour findet eigentlich am letzten Mittag statt, passte zeitlich aber auch gut in den zweiten Tag. Und laufen mussten wir dabei ja schließlich nicht... 😛

Auf dem Weg zur Rezeption entdeckten wir diese Speckled Pigeon (Guineataube)
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Die Fahrt ging (wieder am Township vorbei) zum Hafen nach St. Francis. Dort stiegen wir in ein Boot ein, dass zuerst nicht anspringen wollte, uns dann jedoch anstandslos durch das Kanalsystem tuckerte.
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Das Wetter war den ganzen Tag über nicht wirklich besser geworden und ich war froh, über meine Softshellhose und -jacke.
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Die Stimmung an Bord war jedoch ungetrübt. 🙂
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St. Francis Bay gilt als Wassersportparadies. Der vier Kilometer lange Strand bietet hervorragende Bedingungen für das Surfen und der Ort gilt als einer der Hotspots des Who-is-who in Südafrika. Entlang eines acht Kilometer langen Kanalsystems gibt es Prachtvillen, bei denen uns die Münder offen stehen blieben.
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Einige Schwimmer kreuzten unseren Weg.
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Auch Wasservögel sahen wir. Könnte dies ein Common Whimbrel (Regenbrachvogel) sein?! 😕
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Wir tuckerten durch die Kanäle und genossen diese eigenartige Stille. Es war irgendwie surreal. Unser Skipper erklärte, dass nur wenige Wochen später, in den Ferien, hier der Teufel los wäre und es drunter und drüber gehen würde... 🙄 Nun lagen die meisten Häuser ruhig und verlassen dort und wir hörten von einigen internationalen Größen, die hier ihr Feriendomizil haben. Tja, schon ein schönes Fleckchen, wenn man nicht weiß wohin mit der ganzen Kohle... 😗
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Ein Black Oystercatcher Paar (Klippen-Austernfischer) bei der Muschelsuche.
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Der Himmel lockerte doch noch etwas auf und ließ ein wenig blauen Himmel erahnen.
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Little Egret (Seidenreiher)
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Nach einer guten Stunde trafen wir wieder etwas nachdenklich und ziemlich durchgefroren am Startpunkt ein.

Auf dem Weg zum Resort sprangen Waltraud und ich am Cape nochmal hinaus in die Kälte, um den Sonnenuntergang zu bewundern.
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Das Abendessen nahmen wir dieses Mal im Joe's Fishhouse ein und gönnten uns zu Calamari, Fisch bzw. Steak eine Flasche Wein.
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Um zehn verkrümmelten wir uns schließlich in unsere bequemen Betten, während draußen der Wind pfiff. 😘
Teil 2402. Mai 2018
11.11.2017 - Letzter Tag des Chokka-Trails...

Bereits um sechs wurden wir wach, machten uns Kaffee und Tee und packten zusammen, da wir die Unterkunft räumen mussten, bevor wir den letzten Teil des Trails in Angriff nahmen...

Um sieben liefen wir vor zum Restaurant - konnten allerdings direkt wieder umdrehen, da noch alle Türen zu waren. 🙄 Nächster Versuch also um halb acht und siehe da, die Pforten waren geöffnet. 😛 Die große Gruppe war abgereist und somit fiel das Buffet auch etwas kleiner, jedoch nicht schlechter aus.

Erneut erhielten wir ein Lunchpaket - dieses Mal jedoch ohne triefenden Burger - und wanderten um halb neun mit Esti und dem südafrikanischen Ehepaar los in Richtung St. Francis Bay.
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Dieses Mal ging es direkt am Strand entlang und die Sonne lachte vom Himmel. 🙂
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"Unser" Resort vom Strand aus gesehen.
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Esti machte erneut ordentlich Tempo, wodurch man bei jedem Fotostopp abgehängt wurde... 🤪
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Die aufsteigenden Vogelschwärme wurden also leider nur im stammen Schritt aufgenommen. 🙄
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Vom Strand ging es an der Küste entlang über steinigere Passagen, die Landschaft (und dieses Mal auch das Licht) war erneut wunderschön.
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Nach einer Stunde erreichten wir das Cape, wo 2 Angler ihr Glück versuchten. Die drei dazu gehörigen Border Collies rannten abwechselnd zu uns und versüßten uns die Kurzpause. 🤪
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Ist der nicht zum Klauen?! 😘
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Waltraud konnte gar nicht schnell genug Stöckchen sammeln und werfen! 😄
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Schweren Herzens ging es für uns weiter. Ich hätte ewig hier sitzen können...
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Eine gute halbe Stunde später erreichten wir den Hafen von St. Francis und den dazugehörigen Seafood Market.
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Auf diesem Bild erkennt man recht gut, wie stark die Brandung gegen die Kaimauern klatscht und wie ruhig es im Becken ist.
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Nachdem wir nacheinander das stille Örtchen aufgesucht hatten, erwartete uns ein Kalamari Tasting. Yammi!!! 😛 Kaum zu glauben, dass ein Teil der Kalamari (die Sticks) aus Argentinien kommen, während die südafrikanischen Ringe u.a. nach Spanien, Italien und Griechenland exportiert werden. 🙄
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Eine sehr nette Mitarbeiterin nahm für uns einen "Chokka" aus und erklärte alles genau, während Esti übersetzte.
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Der "Schnabel" 🤨
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Es war sehr interessant mehr über den Fang zu erfahren: die Crew (16-26 Mitarbeiter, je nach Größe des Bootes) ist für 14 bis 21 Tage auf See. Der Tintenfisch kann theoretisch das ganze Jahr über gefangen werden, die Hochsaison ist jedoch im Dezember und Januar. Zweimal im Jahr gibt es jedoch einen Fangstopp (1x3 Monate und 1x5 Wochen), damit sich der Bestand erholen kann. Während dieser Zeit werden die Boote im Hafen kontrolliert und repariert.

Wir liefen entlang des Hafens an den vielen Neubauten vorbei. Es wirkte alles irgendwie etwas künstlich.
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Dafür sahen wir unseren ersten afrikanischen Otter im Hafenbecken! 🤩
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Und einen White Breasted Cormorant (Weißbrustkormoran)
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Die letzten Kilometer ging es nochmal am Meer entlang.
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Es ging ein kurzes Stück durch den (zugegebener Maßen) recht kleinen Botanischen Garten.
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Meine Mutter war nicht zu bremsen... 🙄 Wir befürchteten schon einen Hitzschlag - immerhin behielt sie den Sonnenhut mittlerweile auf... 😵 😗
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Gegen halb eins erreichten wir unser Ziel, ein nettes Gartencafé, in dem wir uns einen schattigen Platz suchten. Der Rambling Rose Tea Garden and Coffee Shop ist eine Mischung aus Café, Restaurant und Ladenlokal, in dem es auch allerlei nette Dinge zu kaufen gibt. Allerdings ist es wohl auch ein Treffpunkt für gut betuchte Mütter, die sich auf einen Kaffee mit anderen Müttern treffen, während ihre Kinder auf der Hüpfburg rumtollen und Eiscreme essen... oh je, ich höre mich schon fast ein wenig spießig an... 😛

Nein, es ist wirklich hübsch, nur wir passten so verschwitzt irgendwie nicht so wirklich rein... 😉

Nach einem kühlen Savanna und einem leckeren Salat mit Huhn, hieß es dann Abschied nehmen!
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Es waren zwei schöne Tage gewesen und uns allen vieren hatte die Tour gut gefallen. Während Markus und Waltraud gemeinsam mit Hildegard und Willem von Esti und Eric zum Resort zurück gefahren wurden, machte ich mich mit Renate zu Fuß auf den Weg zum Superspar. Wir wollten die Zeit nutzen und bereits die Einkäufe für die kommenden Tage machen, so dass Markus uns nur noch "aufgabeln" musste und wir direkt durchstarten konnten... Auf geht's nach Plettenberg!

Fortsetzung folgt
Teil 2503. Mai 2018
2. Teil - 11.11.2017 - "Da steht ein Pferd auf dem Flur"

Nach längerer Überlegung waren wir zu dem Entschluss gekommen, die folgenden Tage nicht auf verschiedene Unterkünfte aufzuteilen, sondern von Plettenberg Bay bzw. genauer gesagt von Harkerville aus, Tagestouren zu den nahe gelegenen Highlights zu unternehmen.

Langsam aber sicher kamen wir unserem Start- und Zielpunkt dieser Reise, Kapstadt, immer näher... 😐
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Von St. Francis ging es somit gut 170 über die N2, bevor wir weiter bis nach Harkerville fuhren und nach unserer Unterkunft für die nächsten vier Nächte Ausschau hielten.
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Das war es nicht, aber direkt gegenüber gibt's ein Tor, durch das man zu Angel's Restfarm gelangt.
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Während die Eigentümer, Liz und Hannes, in dem linken Haus leben, dient das rechts gelegene Cottage als Ferienwohnung. Ringsherum umgeben von Wald und Wiesen und Natur. Außerdem laufen 11 Pferde und 3 Katzen frei auf dem Gelände umher und statten regelmäßige Besuche ab.

Wir wurden freundlich von Hannes begrüßt, als wir ankamen. Liz war leider einige Tage in Kapstadt, so dass wir sie leider nicht kennen lernten. Schon beim Ausladen machte Hannes uns darauf aufmerksam, den unteren Teil der Eingangstüre immer geschlossen zu halten, da die Pferde recht neugierig waren und auch mal die Treppe hochliefen. 😎
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Okay, die erste Lektion hatten wir gelernt - hier hieß es nicht "Achtung, Affen" - sondern "Achtung, Pferd" - in diesem Fall Alexander... 😛

Wir verstauten unsere Einkäufe und das Gepäck und schauten uns erstmal um.

Merlin's Cottage:

Es gibt zwei Schlafzimmer
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Aussicht aus dem Mainroom
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Ein kleines Bad mit Dusche und Toilette
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Einen großen Wohnraum, mit voll ausgestatteter Küchenzeile, Essbereich und ausreichend Sitzgelegenheiten. Außerdem einen kleinen Ofen - zu diesem Zeitpunkt ahnten wir noch nicht, dass wir ihn noch nutzen würden... 😗
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Obwohl es ganz anders, als das große, helle und recht moderne Haus in Cape St. Francis war, waren wir begeistert und fühlten uns direkt wohl. Hannes hatte uns zudem zur Begrüßung einen Korb mit frischen Eiern und Kräutern aus dem Garten überreicht. Es duftete einfach wunderbar! 😊
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Wir genossen die Aussicht und die letzten Sonnenstrahlen des Tages.
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Markus nahm direkt Kontakt auf! 😄 Vielleicht brauchte er bei drei Frauen auch langsam mal männliche Unterstützung...?! 😗
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Nacheinander kamen alle Pferdchen an der Terrasse vorbei und schauten sich die neuen Besucher genau an.
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Zum Abendessen gab' es dieses Mal "nur" Käse, Oliven und Weintrauben, nachdem wir tagsüber bereits zweimal gegessen hatten. Dazu ein leckeres Fläschchen Weißwein - was braucht man mehr?! 😉

gefahrene Kilometer: 193
Teil 2603. Mai 2018
12.11.2017 - Tagesausflug zum Storms River Mouth

Mal wieder waren wir um sechs Uhr wach 😎 und zauberten uns ein schönes Frühstück mit frischen Eiern, von glücklichen Hühnern.

Die Sonne schien und Besuch stand auch bereits vor der Tür...
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Gut gestärkt fuhren wir die ca. 60 Kilometer zurück, zum Tsitsikamma NP.
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Als wir um kurz nach zehn am Gate eintrafen, warteten dort bereits etliche Fahrzeuge. 🙄 Anscheinend stimmte etwas mit der Leitung nicht und somit dauerte der Bezahlvorgang bei den vorausfahrenden Fahrzeugen ewig...
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Nach einer halben Stunde hatten wir es dann jedoch endlich geschafft und es ging weiter, bis zum Meer. Markus und ich waren bereits 2012 hier gewesen, fanden den Ort aber ganz passend für einen Tagesausflug.
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Wie die Orgelpfeifen... 😄
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Wir liefen bis zum Mouth Trail vor, vorbei an dem abgebrannten Restaurant, dass zur Zeit immer noch in einem Zelt untergebracht ist.
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Eine Gruppe Kajakfahrer machte sich gerade bereit.
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Wir liefen über die Holzstege bis zu den Brücken und genossen die Aussicht.
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An der Suspension Bridge angekommen, stand für Renate die nächste Hürde des Urlaubes auf dem Programm. 😐 Ihr Gesicht auf dem Foto spricht Bände... 😏
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"Man wächst mit seinen Aufgaben!" Bevor wir uns versahen und ohne gutes Zureden o.ä. lief sie los... 😮
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Auf der anderen Seite war ihr die Erleichterung jedoch im Gesicht abzulesen. 🙂
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Ich wollte noch ein Stück weiter hoch, in Richtung Aussichtspunkt, allerdings war der Aufstieg am Anfang bereits so steil, dass ich wieder umdrehte.
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Ein letztes Gruppenfoto und wir machten uns auf den Rückweg.
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Ist das nun am Ende etwa auch ein Wolpertinger?! 😄
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Ach ne, ist ja doch ganz harmlos...
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Tschüss, Storms River Mouth... Ursprünglich hatten wir hier eigentlich mal übernachten wollen und nun war nur ein paar Stunden Aufenthalt daraus geworden. Bei den vielen Touris, die überall umherliefen, war uns das jedoch ganz recht... 😎
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Fortsetzung folgt
Teil 2704. Mai 2018
12.11.2017 - 2. Teil - Bloukrans Bridge und Nature's Valley

Auf dem Rückweg vom Tsitsikamma NP legten wir einen Stop an der Bloukrans Bridge ein. Zwar war keiner von uns nach über 2 Wochen gemeinsamer Reise soweit, dass er springen wollte, aber zuzuschauen wie andere sich runterstürzen ist ja auch ganz okay... 😎
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Das Wetter hatte sich leider wieder verschlechtert und somit sehen die Bilder ziemlich trübe aus. 😐
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Ziemlich negativ fielen uns auch hier die Massen an (vor allem deutschen) Reisegruppen auf, die Busseweise ausgeladen wurden. Rücksichtslos stellten sich einige sogar einfach vor uns. 😈 Aber wir waren ja im Urlaub und wollten uns nicht aufregen, also suchten wir uns einfach einen anderen Aussichtsplatz.... 😗
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Auch dem Nature's Valley wollten wir einen Besuch abstatten, schließlich hatten wir im Vorfeld hier bereits einiges darüber gelesen. Leider reichte die Zeit auch bei vier Nächten in Harkerville bei Weitem nicht aus, allem gerecht zu werden...
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Der Parkplatz am Strand war zwar ziemlich voll, aber aufgrund der Temperaturen war niemand im Wasser - zumindest nicht im Meer.
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Wir befolgten die Warnung und gingen nur mit den Füßen rein, alles andere hätte auch keinen Spaß gemacht bei dem Wetter. 😛
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Während Renate und Waltraud ein wenig am Strand entlang liefen, legten wir uns in den Sand und mir fielen tatsächlich die Augen zu. Urlaub ist schon anstrengend! 😎
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Da es sich im Hinterland immer weiter zuzog, machten wir uns schon nach einer Stunde auf den Rückweg. In dem kleinen Ort gab' es ebenfalls etliche Ferienhäuser, die jedoch noch ziemlich ruhig und verlassen waren.
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Der Thyme & Again Farmstall stand noch auf unserer Liste und mittlerweile freuten wir uns auch richtig auf einen leckeren Kaffee und ein schönes Stück Kuchen. Allerdings trafen wir erst um viertel vor vier dort ein und das Café hatte nur bis vier geöffnet... 🤨
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Also schlenderten wir ein wenig durch die Auslagen, suchten uns alle ein Stück Kuchen aus und kauften auch einige Möhren für unsere "Nachbarn".
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Seltsamerweise schloss' eine Schiebetür bei der Abfahrt nicht mehr richtig, aber zum Glück konnte Markus es dank Hannes' Hilfe wieder reparieren! Da Hannes in einem Friseursalon in Plettenberg Bay arbeitet, ließ' Markus es sich außerdem nicht entgehen, sich nach fünf Wochen Urlaub mal wieder die Haare stutzen zu lassen. Bilder gibt's von der Aktion leider keine... 😛

Den Abend ließen wir ganz entspannt angehen, fütterten die Pferde mit Möhren und lasen ein wenig. Hannes kam nochmal zum quatschen vorbei, wolle jedoch leider nicht zum Essen bleiben.
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Zum Abendessen gab es Rinder- und Straußenfilet, dazu Kartoffeln, Salat und Joghurt mit frischen Kräutern. Mmmh... Dazu ein weiteres Fläschchen Raka Rotwein - lecker! 🙂
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Um halb zehn lagen wir bereits wieder in unseren Betten und schlummerten schnell ein.... Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 193
Teil 2805. Mai 2018
13.11.2017 - Ein wunderschöner Tag im Robberg Nature Reserve
(Sorry, diese Tagesetappe enthält wieder seeehr viele Bilder... 😗 )

Bereits um halb sechs wurden wir wach. 🙄 Blieben jedoch noch etwas im Bett liegen, bevor wir uns den ersten Kaffee machten... Die Sonne schien bereits und es sollte ein schöner Tag werden. Perfekt für unsere geplante Wanderung im Robberg Nature Reserve! 🙂

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns um halb neun auf den (kurzen) Weg. Die Brände des vergangenen Jahres waren bis knapp an das Grundstück herangekommen. Überall waren rechts und links der Straße noch Brandschäden zu sehen. 🙁

Auch das Rezeptionshäuschen des Robberg NR hatte es erwischt und so fanden wir ein Holzhäuschen am Eingang vor.
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Noch schnell ein Selfie vorm Start... 😛
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Wir hatten uns im Vorfeld für die mittlere Route (5,5 km) entschieden.
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Die Strecke ging recht human los, teilweise über loses Gestein, aber oft über schöne Sandwege.
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Die Aussicht war unheimlich schön, auch ein Blick zurück auf Plettenberg Bay lohnte immer wieder.
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Nach einer halben Stunde erreichten wir "The Gap". Von dort konnte man bereits auf die andere Seite der Halbinsel schauen.
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Wir setzten unseren Weg weiter fort und schon bald wurde es felsiger und steiler...
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Renate schlug sich, trotz ihrer Höhenangst, mal wieder tapfer! 😉 Für sie war diese Reise wohl eine wirkliche Abhärtungstour... 🤪
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Schließlich kamen wir an der Stelle an, von der aus man die Robben im Meer beobachten kann.
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Nun war es nur noch ein kurzes Stück, bis wir bis bis zur Sanddüne kamen.
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Ist das nicht ein Traum? Aufgrund der Abbruchgefahr sollte man die Warnschilder jedoch beachten und nicht weiter an die Kante ran gehen.
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Wir drehten rechts ab, da der weitere Weg nochmal gut 4 km extra bedeutet hätte und auch nicht ganz ohne sein soll. Das Wetter war zwar perfekt, da es nahezu windstill war, aber dafür war es mittlerweile auch ziemlich heiß.... 😄
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Meine Mutter nahm Kurs auf den Tombolo-Strand, als wolle sie ihn alleine erobern! 🤪
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Die Aussicht war einfach grandios - für mich war es einer der schönsten Momente während der gesamten Reise! 😘
Wir hatten das große Glück, dass wir relativ wenigen Menschen unterwegs begegnet sind, einige hatten sich bereits bei "The Gap" verabschiedet, andere ließen wir überholen, so dass wir nahezu fast immer alleine waren.
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Unten angekommen, hatte ich gehofft, es endlich mal während unseres Urlaubes ins Meer zu schaffen... doch erstmal wurde die kleine Insel in Angriff genommen. 😎
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Auf der Rückseite der Insel sahen wir in einiger Entfernung ein Boot und in der Nähe auch immer wieder etwas Bewegung im Wasser. Ein Wal! 🤩 Es war gar nicht so einfach, den Zoom soweit rauszufahren und auch noch die richtige Stelle in dem ganzen Blau zu treffen, aber irgendwie gelang mir ein Glückstreffer mit Reihenaufnahme. Natürlich nicht perfekt, aber als Beweis doch ausreichend! 😉
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Etliche Möwen brüteten auf der Halbinsel, warum sie jedoch ihre Nester zum Teil direkt neben die Holzstege gebaut hatten, verstanden wir nicht. 😕 Im Vorbeigehen gelang Markus ein Bild von einem hübschen gesprenkelten Möwenei.
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Auf der Rückseite der Insel war die Brandung wesentlich rauer.
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Ich war mal wieder die Letzte, da ich mich nicht satt sehen konnte... 😛
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Die kleine Extrarunde hatte sich wirklich gelohnt.

Am Strand erwarteten uns Kormorane, Möwen und Austernfischer.
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Außerdem entdeckten wir eine riesige Qualle, die von mehreren Seeschnecken besetzt war. 😮 Meine Meeressehnsucht ließ schlagartig nach... 😣
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Wir suchten uns (das einzige) Schattenplätzchen hinter einem großen Felsen, für eine kleine Rast.
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"Mmh... nix zu sehen..." Aber ich bin dann doch nur bis zu den Knien rein gegangen... 😗
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Der weitere Weg kann es durchaus nochmal in sich haben - wir hatten jedoch Glück, denn oft herrscht hier eine steife Brise...
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Wie bereits so oft bevor in diesem Urlaub, meisterten Renate und Waltraud auch dieses Teilstück hervorragend!
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Mit vereinten Kräften ging es noch ein letztes Stück bergauf, dann hatten wir es geschafft. 🙂
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Und ein letzter Blick zurück auf den "Traumstrand".
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Gut drei Stunden hatten wir, mit Pause, für diese Runde benötigt. Und als wir am Parkplatz ankamen, sahen wir, dass es auch die richtige Entscheidung gewesen war, so früh zu starten... 😗
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Wir fuhren bis nach Knysna, um uns dort für unsere Strapazen ein wenig zu belohnen... Es war erschreckend zu sehen, wie sehr die Brände hier zugeschlagen hatten.
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In diesem B&B hatten Markus und ich während unserer ersten Reise nach S.A. 2012 noch übernachtet. Nun war - außer dem Schild - nichts mehr übrig... 🙁
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Einige Häuser standen noch komplett, andere waren zwar auf den ersten Blick relativ verschont geblieben, jedoch trotzdem unbewohnbar geworden.
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In der Stadt fanden wir recht schnell einen guten Parkplatz und machten uns auf den Weg zum Hafen, wo wir uns mit einem ausgiebigen Lunch im Ocean Basket belohnten. 😛
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Satt und glücklich schlenderten wir auf dem Rückweg zum Auto noch durch ein paar Geschäfte und kauften Souvenirs und Postkarten (muss ja schließlich auch irgendwann mal sein... 😉 ).

Zurück im Merlin's Cottage wollten wir eigentlich Hannes Tipp befolgen und den Sundowner am Seerosenteich einnehmen.
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Doch irgendwie hatte sich die Sonne, nach diesem Traumtag, verabschiedet. 😐 Machte aber nix, man kann schließlich nicht alles haben...
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Während "Monty" noch ein wenig (im eigentlich abgezäunten Bereich) fraß, legten wir die Beine hoch und relaxten.
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Irgendwann krabbelte er schließlich von allein wieder unter der Terrasse durch 🙄 und gesellte sich zu den anderen. 😄

Mal wieder ging ein schöner Tag zu Ende! Gute Nacht! 😘


gefahrene Kilometer: 99
Teil 2908. Mai 2018
14.11.2017 - Jukani Wildlife Sanctuary, Birds of Eden & Monkeyland

Die Wettervorhersage hatte Recht gehabt - und wir Glück, schließlich hatten wir alle Unternehmungen rund um Plettenberg Bay wie geplant machen können. Nur für ein Bad im Ocean hatte es nicht gereicht, aber was soll's...

An unserem dritten Tag in Harkerville regnete es bereits zur Frühstückszeit.

Dem armen Pascha wurde der Eintritt ins Cottage verwehrt, hätte er später die Gelegenheit gehabt, hätte er uns wahrscheinlich mit Missachtung gestraft! 😕
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Nach dem Frühstück fuhren wir erstmal nach Plettenberg, um den Wagen vollzutanken und dem Liquid Store einen weiteren Besuch abzustatten. Aus - im Nachhinein - unerfindlichen Gründen, stockten wir nochmal "alle" Getränkevorräte auf!!! 🙄 😄 😗

Danach fuhren wir die knapp 15 Kilometer weiter bis zum Jukani Wildlife Sanctuary. Wir hatten im Vorfeld diskutiert, welcher der drei Parks für wen interessant ist bzw. ob wir ggf. einen auslassen sollten. Da die Wettervorhersage jedoch für den ganzen Tag so schlecht war, wäre eine weitere Wanderung ohnehin nicht Infrage gekommen und wir kauften direkt das Kombi-Ticket für Jukani, Monkeyland und Birds of Eden.

Bei Reiseplanung hatte eigentlich noch der Elephant Park (incl. Übernachtung) auf der Wishlist gestanden, allerdings hatten wir mittlerweile etwas recherchiert und ihn von der Liste gestrichen...

Da die Führung um 10.00h begann, nutzte ich die Zeit und fotografierte einige der vielen Blumen und Blüten...
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Und dann passierte "ES": Meine Speicherkarte war voll!!! 😮 😣 Im Gegensatz zu Markus, der während seiner Krugertour immer jeden Abend alle Bilder auf ein Tablet überspielt hatte, hatte ich "Vollpfosten" dies nach 1-2 Tagen aus lauter Faulheit ignoriert... 🙁 Schlimmer noch, die Kamera war zwar geladen, aber ich hatte nicht auf den Speicherplatz geachtet... 😈 😈 😈 Und da wir einen Tagesausflug machten, lag der Fotorucksack mit diversen leeren Speicherkarten 25 Kilometer entfernt in Merlin's Cottage... 😏 😗

Nach kurzer (berechtigter) Standpauke, kam Markus auf die Idee, die Speicherkarte aus der dritten Kamera zu nehmen. Aus welchem Grund auch immer, tauschte ich sie nicht einfach, sondern packte die volle Speicherkarte in meinen Rucksack... 😠 Dies sollte sich noch rächen, aber dazu später mehr... 😣
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Mit einer weiteren 4-köpfigen Familie starteten wir die Führung, die ziemlich interessant war und eine gute Stunde dauerte. In Gehegen, die nebeneinander liegen, werden hauptsächlich Katzen, aller Arten gehalten, die aus privater Haltung bzw. Zoos, Jagdfarmen etc. stammen. Wildlife petting wird in Jukani nicht durchgeführt, wodurch den Tieren zumindest ein Teil an Würde erhalten bleibt.
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Wenn man vorher in drei Nationalparks war, sieht man dieses Sanctuary natürlich nicht als adäquaten Ersatz, verglichen mit einigen Gehegen anderer Zoos geht es den Tieren dort jedoch wohl immer noch recht gut... Leider können sie alle nicht mehr ausgewildert werden, da sie von Menschen aufgezogen wurden oder zumindest gefüttert wurden. 🙁

Wieder einmal waren wir froh, während unserer Reise. Löwen (wenn auch zum Teil weit entfernt) und Cheetahs in ihrem "freien" Lebensraum gesehen zu haben.

Wir fuhren die knapp 10 Kilometer von Jukani zu Monkeyland, wo sich auf 2 ha ca. 700 Primaten (elf verschiedene Spezien) frei bewegen.
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Auch hier warteten wir bis zur vollen Stunde, bevor die Führung losging.
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Punkt zwölf ging es mit einer relativ großen Gruppe, angeführt von einer netten jungen Dame, durch den dichten Wald.
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Immer wieder stoppte sie und erklärte uns einiges zu den Arten, die wir gerade sahen. Für Markus und mich hieß das mal wieder, alles zu übersetzen, wodurch natürlich alles etwas "gefiltert" bei Renate und Waltraud ankam. 😛
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"Gruppenkuscheln" der Lemuren
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Über die 128 Meter lange Hängebrücke, die quer durch die Bäume führt und von der aus man zum Teil auf die Affen schauen kann, konnte Renate nach unserer "Abhärtungstour" nur noch lachen... 😉
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Immer wieder waren Versorgungstische mit frischem Obst aufgestellt, an denen sich die Affen in unterschiedlicher Manier bedienten....
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Auch diese Führung dauerte ca. eine Stunde und die Umgebung gefiel uns aufgrund der offenen Haltung natürlich deutlich besser. Teilweise war die Geräuschkulisse durch die Affen jedoch ziemlich laut gewesen und aufgrund der großen Gruppe hatten wir - je nachdem, wie weit man gerade entfernt stand - nicht alles verstehen können.

Fortsetzung folgt!
Teil 3009. Mai 2018
14.11.2017 - 2. Teil - Im Birds of Eden ereilt uns das schlechte Wetter

Das Birds of Eden beherbergt 220 verschiedene (teilweise exotischer) Vogelarten. Insgesamt sind es um die 3.500 Vögel, die zum Teil aus Käfighaltungen kommen und hier ein neues, bestmögliches Zuhause finden.

Für den kurzen Weg dorthin mussten wir im Grunde nur unser Auto einmal umparken.
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Mittlerweile setzte auch der Regen wieder ein, was jedoch in dem bewaldeten Gehege, das teilweise ohnehin mit Wassersprenkler versehen war, um das subtropische Klima nachzustellen, zu Anfang nicht weiter auffiel.

Ursprünglich hatten wir gedacht, dass es gerade Waltraud, als Vogelfan, hier sehr gut gefallen würde. Wie sich rausstellte, war es jedoch Markus, der den größten Gefallen am Birds of Eden hatte. 😉

Blue-and-yellow-macaw (Gelbbrustara)
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Hartlaub's turaco (Seidenturako)
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Golden pheasant (Goldfasan)
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Double-toothed Barbet (Doppelzahn-Bartvogel)
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Hartlaub's turaco (Seidenturako)
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Black-headed Oriole
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Olive Thrush (Kapdrossel)
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Wunderhübsche Fischer's Lovebirds (Pfirsichköpfchen)
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Golden pheasant (Goldfasan)
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Carolina Wood Ducks (Brautenten)
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Senegal Parrot (Mohrenkopfpapagei)
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Superb Starling (Dreifarben-Glanzstar)
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Black-collared Barbet (Halsband-Bartvogel)
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White-faced Whistling Duck (Witwenpfeifgänse)
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Greater Flamingo (Rosaflamingo)
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Im Birds of Eden bewegten wir uns frei in unserem eigenen Tempo, beobachteten die Vögel am Boden und in der höheren Ebenen. Aufgrund der Holzstege wurde man durch die riesige Voliere geführt und Bänke luden zum Verweilen ein. Auch kleine Blue Duiker (Blauducker) huschten immer wieder durchs Gestrüpp.

Leider verstärkte sich der Regen immer mehr, so dass er auch von dem Blätterdach nicht abgehalten wurde. Das ich, neben einer weiteren Speicherkarte, auch kein Ersatzakku für meine Sony dabei hatte 😈 , verbesserte meine Laune an diesem Tag nicht wirklich... 😗

Nach knapp zwei Stunden machten wir uns also im Laufschritt auf zum Ausgang.
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Nicht ohne den African Spoonbill (Schmalschnabellöffler) und die Ringed Teal (Rotschulterente) noch auf's Bild zu bannen... 😎
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Am Empfang war mittlerweile der Strom ausgefallen und der Shop erstrahlte im Kerzenlicht. Schnell kauften wir noch einen weiteren Identification Guide. (den ich, wie ich heute feststellen musste, schon viel früher zur Vogelbestimmung hätte hinzunehmen sollen... )

Auf dem Rückweg nach Harkerville hielten wir noch kurz beim Redical Raptors Center an, um den davorliegenden Craftshops einen kurzen Besuch abzustatten. Als wir im Cottage ankamen, hatte bereits ein Dauerregen eingesetzt. 🤨

Aus dem typisch südafrikanischen Lagerfeuer im Garten wurde also nix, dafür entfachten wir im Cottage den offenen Kaminofen und machten es uns gemütlich 😛
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Markus kochte eine leckere Thunfisch-Tomaten Sauce, dazu gab es Spaghetti und einen Nudelsalat Gurkensalat. 😄 Genau das Richtige bei dem Schmuddelwetter.

Draußen setzte ein Starkregen ein und die elf Pferde suchten vergeblich Schutz vor unserem Cottage. 😕
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Wir befüllten dankbar die Wärmflaschen, die in der Kommode lagen und verbrachten die Nacht im kuschelig warmen Bettchen.

Es regnete die ganze Nacht, so dass das hauseigene Wasserloch am nächsten Morgen bis oben hin gefüllt war. 🙂 Ein Glück für die Region, hatte es doch seit Monaten nicht einmal richtig geregnet!


gefahrene Kilometer: 68
Teil 3110. Mai 2018
15.11.2017 - Es geht an Kap Agulhas...

... wie bereits geschrieben, regnete es die ganze Nacht weiter. Während des Frühstücks entlud sich, aus lapidaren Gründen, noch ein kurzes Gewitter am Tisch. 😣 😗

Zumindest erleichtern solche "Schlechtwetterphasen" den Abschied und wir packten unsere sieben Sachen zusammen und verstauten sie während einer Regenpause im Bus.

Das Wasserloch war richtig schön voll gelaufen. 🙂
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Wir teilten die Möhren in elf Stücke und ich hüpfte, bei wieder einsetzendem Regen, ein letztes Mal zwischen Pferdchen umher, damit auch wirklich jedes seine "Abschiedsmöhre" bekam... 🤪 Wer sich mit Pferden und deren unterschiedlichen Charakteren ein wenig auskennt, kann sich ausmalen, wie das ausgesehen hat... 😄

Der Regen wurde immer stärker und nachdem ich das Einfahrtsgatter zu Ausfahrt geöffnet und geschlossen hatte, war ich bereits bis auf die Haut durchnässt. 😏 Trockene Klamotten lagen im Kofferraum, aber es hätte auch nicht viel gebracht, im Starkregen, dort rumzuwühlen. Markus überließ mir selbstlos seine Sweatjacke und somit saß ich die nächsten Stunden in Unterhosen auf dem Beifahrersitz und hoffte, dass das Thermometer (12,5 Grad) mal steigen würde... 😗
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Mit über 400 Kilometern hatten wir die längste Fahrtstrecke unseres Urlaubes vor uns und so ging es bei anhaltend schlechtem Wetter über die N2 an George und Mossel Bay vorbei.
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Wir passierten Swellendam, entschieden uns jedoch gegen die Kaffee Einladung von Anthony und setzten unseren Weg weiter fort. In der Ferne erkannten wir nun gleich mehrere "Bäche", die an den Bergen runterliefen - eine Wanderung zu dem Wasserfall hätte zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich mehr Erfolg versprochen. 😗

Nach über drei Stunden verließen wir schließlich die N2 und nahmen die, uns bereits vom Hinweg bekannte, R319 in Richtung Küste.
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Immer wieder war zumindest etwas blauer Himmel hinter den dicken Wolken zu sehen, aber die Schlechtwetterfront hielt sich hartnäckig. 😐
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In Bredasdorp stoppten wir an der Kapula Gallery und waren überrascht, wie groß dieser Shop ist. 😄 🤪 Sofort lief ich zurück zum Auto und holte erstmal eine Kamera hervor... 😉
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Hier hätte ich durchaus länger verweilen und shoppen können, wir begnügten uns jedoch damit, verschiedene Kerzen und etwas Weihnachtsdeko auszusuchen und die ebenfalls sehr originelle Toilette aufzusuchen.

Falls man in der Gegend ist, lohnt sich ein Abstecher auf alle Fälle, zumal man mit dem Kauf der gefertigten Waren auch ein regionales Beschäftigungsprojekt fördert.

Die letzten 35 Kilometer der R319 waren dann auch wieder Neuland für uns.
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Selbst hier regnete es jedoch immer wieder...
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Wir freuten uns sehr auf die nächste Unterkunft! Während der Buchungsphase war eine Nacht bereits komplett ausgebucht gewesen, doch Markus hatte mit Hilfe des SANPark Notifier dann doch noch etwas ergattern können. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch nochmal für dieses tolle Tool! 😘

L'Agulhas begrüßte uns mit Sonnenschein und Punkt 14.00h erreichten wir die Rezeption, die nahe des Leuchtturmes liegt...
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Mal wieder waren die Formalitäten schnell erledigt und wir erhielten die Schlüssel für unserer Family Cottage Nr. 03.

Vom Leuchtturm bis zum Camp, fährt man ca. 10 Kilometer durch den Park. Auch hier wurde, so kurz vorm Start der Hauptsaison, noch ordentlich gebaut und gewerkelt.
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Hinter der südlichsten Spitze Afrikas und dem Meishu Maru Schiffwrack trafen wir kaum noch auf andere Autos.
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Die einzige "größere" Wasserdurchfahrt des Urlaubes... 😄
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Nachdem wir die Siedlung Suiderstrand passiert hatten, die innerhalb des Parkes liegt, standen wir auch schon vor der Einfahrt zum Camp, die durch ein elektrisches Tor gesichert ist. Ohne Schlüssel ist man hier aufgeschmissen und muss den Weg zurück zur Rezeption am Eingang des Parks fahren!
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Die insgesamt 15 reetgedeckten Cottages liegen nebeneinander gereiht, mit traumhaften Ausblick auf's Meer. Wir waren sofort schockverliebt und total begeistert! 🤩
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Die Familien Cottages verfügen über zwei Zimmer mit Doppelbett bzw. zwei Einzelbetten und en-suite Bad.
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Vom Wohn-/Essraum mit integrierter Küche und Kamin, gelangt man auf die große Terrasse. (die Sonne strahlte plötzlich so wie wir, aufgrund dessen sind die Bilder etwas hell geworden... 😗 )
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Routiniert verstauten wir die restlichen Lebensmittel in unserer letzten Selbstverpflegungsunterkunft und genossen den Ausblick von der Terrasse. Leider war es immer noch ziemlich frisch draußen, ansonsten hätte uns wohl nichts mehr dort weglocken können... 😛

Fortsetzung folgt
Teil 3210. Mai 2018
15.11.2017 - 2. Teil - Cape Agulhas

Mit traumhafter Aussicht auf's Meer, besprachen wir die Optionen der nächsten 1,5 Tage und waren uns schnell einig, am nächsten Morgen erneute eine größere Wanderung anzugehen...

Da bis zum Sonnenuntergang noch etwas Zeit war, fuhren wir also zurück zum Aussichtspunkt, parkten unserer Auto dort und liefen zum Leuchtturm vor.
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Es war immer noch stürmisch und frisch, doch wir hatten uns gut eingepackt. Die dunklen Wolken verstärkten den Eindruck dieser rauen Landschaft und wir konnten uns lebhaft vorstellen, wie das ein oder andere Schiff hier gestrandet sein mochte. 🤨
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Einmal die Baustelle überquert, war der Leuchtturm schnell erreicht.
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Sehr freundlich wurden wir dort begrüßt und kamen noch gerade rechtzeitig um viertel nach vier an, da der Leuchtturm sowie das kleine Museum kurz darauf schloss. Schnell lösten wir die Tickets und machten uns an den Aufstieg...
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Mit jeder Etage wurden die Treppen und Stufen schmaler und besonders Markus musste schauen, dass er sich nicht den Kopf stieß. Am Ende ließen wir die Rucksäcke stehen, damit wir überhaupt noch durch die Öffnungen passten... 😛
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Schließlich hatten wir alle vier es geschafft, selbst Renate hatte sich überwunden und war bis oben hochgekraxelt. Allerdings warf sie nur einen kurzen Blick raus und wartete lieber im Inneren des Turmes auf uns. 😗
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Die Aussicht war prima, doch es war sehr stürmisch und nicht besonders gemütlich dort oben - der ganze Turm wackelte und man konnte kaum einatmen, da der Wind so blies...

Wieder unten angekommen, nutzten wir die letzten Minuten und schauten uns ein wenig in dem kleinen Museum um.
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Es war ziemlich interessant und wir hätten gerne noch mehr Zeit dort verbracht, aber wir waren nun mal zu spät dran... 😐
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Erneut ging es an der Baustelle vorbei und immer weiter auf den Holzstegen entlang.
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... die Stimmung war aufgrund der Wolken nach wie vor dramatisch.
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Schließlich kamen wir an und es folgten natürlich die obligatorischen Bilder... 😛
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Lt. Markus sehen wir aufgrund unserer Kleidung nicht wirklich wie Afrika Urlauber aus! 😄
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Viele Besucher gab' es an dem Nachmittag dort nicht mehr, alles war sehr entspannt und jeder bekam einige Minuten, um seine Bilder zu machen. Zwei Mädels hatten sich extra Outfits mitgebracht und ich fotografierte sie dort mit ihrer Kamera. Ein anderer sprang kurz in die wilden Fluten, um sich danach ablichten zu lassen.

Im Hintergrund gab es auch hier eine Baustelle, anscheinend soll alles weiter ausgebaut und zugänglicher für noch mehr Touristen gemacht werden. Wir hoffen mal, dass dieser Ort seinen wilden Charme dadurch nicht zusehr verliert und waren froh, ihn noch im Ursprungszustand gesehen zu haben... 😕
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Auf dem Weg zum Auto kamen wir an einem überaus kundenorientierten Falken vorbei, um es mit Guggu's Worten zu beschreiben. 😉 Handelt es sich hierbei wohl um einen (juv.) Rock Kestrel 😕
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Am Meishu Maru Schiffwrack waren wir dann ganz alleine und jeder genoss für sich von anderer Stelle den Ausblick.
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Je nachdem, aus welcher Perspektive man auf's Schiff schaute, hatte man blauen oder grauen Himmel im Hintergrund.
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Zurück am Camp liefen wir noch kurz bis zur Lagune vor und bewunderten den Anblick der hübschen Chalets. 🙂
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Da es so kalt und windig draußen war, verzichteten wir auf's Braai und kochten erneut Nudeln (dieses Mal mit Pesto) und wieder gab es einen Gurkensalat dazu... 😉

Nacht war so kalt, dass wir sogar die Heizplatte im Schlafzimmer anmachten, da sie allerdings direkt neben dem Fenster hängt, hatte Markus, auf der anderen Seite, nicht allzu viel davon.


gefahrene Kilometer: 431
Teil 3311. Mai 2018
16.11.2017 - Two Ocean Hiking Trail

Nach einem gemütlichen Frühstück, zogen wir die Wanderschuhe an und machten uns gut gelaunt auf den Weg zum Startpunkt des Two Ocean Trails... (nicht ahnend, dass sich dieser Abend zu meinem persönlich schlimmsten Urlaubsabend EVER entwickeln würde... 😈 😗 )
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In der Rezeption hatten wir bereits am Vortag ein Booklet für R10 gekauft und waren nun bestens ausgerüstet. 😉

This is the newest of the hiking trails and follows a circular route through the Park. The name of the hiking trail is linked to a viewpoint on top of the Sandberg from which the Atlantic Ocean and the Indian Ocean can be seen. The trail passes through indigenous fynbos and is about 10.5 km long and takes most hikers between four and five hours to complete the entire trail. There are two alternative routes - a 3 km (one hour) and slightly longer route of 4.5 km (two hours) for hikers who may not wish to walk the entire route. The route is marked with coloured markers. A self-guided booklet can be purchased at the main reception office at 214 Main Road, Agulhas.
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In regelmäßigen Abständen gab es nummerierte Wegweiser und dazu las bzw. übersetzte ich das Entsprechende aus unserem Faltblatt.

Schon bald verließen wir das Meer und der Weg führte durch Fynbos und Dünen.
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Nach einer guten Stunde lichteten sich auch die dunklen Wolken und der blaue Himmel zeigte sich mal wieder! 🙂
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Spätestens zu dem Zeitpunkt, an dem wir alle wieder einige Zecken entdeckten, freuten wir uns über unsere Chaps. 😎
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Hier nun der Punkt, an dem die beiden Oceane zu sehen sind...
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Der Weg drehte ab und wir liefen auf Suiderstrand zu.
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Es war einfach wunderschön! Das Wetter war toll, die Landschaft himmlisch... überall blühte es und wir entdeckten auch immer wieder kleine Krabbeltiere...
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Um kurz vor zwölf wurde es sogar richtig warm. 😄
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Kurz vor Suiderstrand überquerten wir den Asphaltweg und liefen durch die Dünen bis zum Meer.
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Das Lagoon House ist auch wirklich nett gelegen. 🙂
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Nach 10,5 Kilometern trafen wir um eins wieder im Chalet ein und gönnten uns erstmal eine Verschnaufpause auf der Terrasse und legten die Beine hoch.
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Fortsetzung folgt
Teil 3412. Mai 2018
16.11.2017 - 2. Teil - Ein gemütlicher Nachmittag am Cape Agulhas

Nach einer entspannten Mittagspause im Camp, machten wir uns um halb drei auf den Weg nach Struisbaai. Wir wollten unser Glück versuchen und nach Parrie, dem dort ansässigen Rochen, Ausschau halten.

Auf dem Weg dorthin stoppten wir nochmal kurz an der Rezeption, Markus fragte dort etwas nach und ich schaute mir währenddessen das Grab näher an. 🤨
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Etwas geschockt stellte ich fest, dass es sich bei der Grabstätte um das Grab eines kleinen Mädchen handelte. Nach Recherche im Internet, war es das Kind einer Leuchtturmwärterfamilie, welches im Alter von sieben Monaten an Diphtherie gestorben war und in der Nähe des Leuchtturms die letzte Ruhestätte gefunden hatte... 🙁

Through the years, lightkeepers and their families also had their own hardships to cope with. Besides the fact that life in isolation made it difficult to get supplies, illness also often took their toll, as the grave of baby Daisy Rowe who died of diphtheria - which is preserved in the parking area of the lighthouse - is a silent witness of.

Wir fuhren weiter zum Hafen von Struisbaai, der Parkplatz war ziemlich leer und es schien, als wäre die Zeit stehen geblieben.
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Die bunten Fischerboote lagen im Hafenbecken und es waren kaum Touris vor Ort. Sehr entspannt!
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Leider war auch von Parrie nichts zu sehen - nun, man kann nicht alles haben und schließlich haben wir so einen weiteren Grund, irgendwann nochmal an diesen schönen Ort zurückzukehren... 😛
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Ein Holzsteg führt am Strand entlang und wir wollten schauen, wohin er führt. Ein Pärchen kam gerade wieder am Parkplatz an, begleitet von einem großen Schäferhund. Allerdings gehörte er wohl nicht zu den beiden und schloss sich direkt der nächsten Fußgruppe an...
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Keine Ahnung, zu wem er gehörte, aber er begleitete uns den ganzen Weg und folgte meiner Mutter auf dem Fuße. 😄
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Es war einfach wunderschön, die Sonne schien und wir genossen das satte blau des Himmel und des Meeres.
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Hier irgendwo wäre unsere "Ersatzunterkunft" gewesen, hätte es mit der 2. Nacht im Camp Agulhas nicht geklappt. Auch nicht so schlecht. 😉
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Am Ende des Steges empfing uns ein "Beachclub" und wir entschieden spontan, dort einzukehren. Hunde waren nicht erlaubt und als wenn unser treuer Begleiter dies wüsste, blieb er draußen stehen und lief (hoffentlich) zu seinem Herrchen zurück.
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Am frühen Nachmittag war natürlich noch nichts los und wir waren die einzigen Gäste. So genossen wir die Ruhe bei einem Kaffee bzw. Kaltgetränk, die Füße im Sand, wie es sich in einem Beachclub gehört.
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Gemütlich machten wir uns auf den Rückweg zum Auto, etwas wehmütig, neigte sich der Urlaub doch nun unaufhaltsam dem Ende zu.
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Es war unserer letzter Abend im Selbstverpflegungsmodus und Markus heizte den Grill an.
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Währenddessen kümmerten sich Renate und ich um die Beilagen. Die Küche war zwar voll ausgestattet, aber statt eines Ofens gab es "nur" eine Mikrowelle mit Grillfunktion. 🙄 So bereiteten wir das Grillgemüse vor und präparierten die restlichen Kartoffeln mit einer Schicht aus Schafskäse, Knoblauch und Rosmarin. Dies wurde dann abwechselnd in die Mikrowelle gepackt. Mmh... was soll ich sagen, es war wohl das misslungenste Abendessen der ganzen Reise. 😄 Selbst der gegrillte Schafskäse (mit dem wir nun wirklich viel Erfahrung haben), war zäh wie Schuhsohlen. 😣

Das Fleisch war jedoch mal wieder vorzüglich und die Aussicht machte ohnehin alles wett.
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Wir genossen den Sonnenuntergang und unseren letzten Abend an diesem wunderschöne Ort. Als es zu frisch wurde, zogen wir uns ins Chalet zurück. In dem kleinen Shop hatten wir am Vortag Feuerholz gekauft und heizten mit dem Rest den offenen Kamin an.

Wir ließen unsere Reise Revue passieren und schauten uns auf dem Tablett einige Bilder an. Markus wollte gerne die Fotos vom Robberg ansehen, um zu schauen, ob wir den Wal erwischt hatten... 🤨 Einige Tage vorher war mir ja der Faux-pas mit der vollen Speicherkarte passiert. Diese hatte ich in meinem Rucksack in Sicherheit gebracht und anschließend in die Fototasche gesteckt. Nun holte ich sie hervor und mir fiel alles aus dem Gesicht, als Markus meinte "da ist nichts drauf"! 😮 Wie in Trance schaute ich mir das Ganze (also nix) auch nochmal an... 🙁 😣 😠 Ich versuchte es in sämtlichen Kameras... NICHTS!!! 😏

Während seiner Zeit im Kruger hatte Markus seine Bilder jeden Abend vorbildlich gesichert. Wir hatten das Ganze dann nur noch einmal im Karoo NP gemacht. 😗 Somit fehlten nun die Bilder der Sony von ungefähr 10 Tagen.... Meine einzige Erklärung war, dass sich die Speicherkarte durch die Ersatzakkus für die Actioncam (sehr wichtig - nicht!!!) entladen hatte. 😈 😈 😈

Ich war untröstlich - der Abend - ach, was soll ich sagen, der ganze Urlaub war für mich gelaufen!!!! 🙁 Es hätte eigentlich ein schöner Abschluss hier werden sollen, ich kippte mein Glas Weißwein nur noch auf Ex runter und legte mich heulend ins Bett und war bis zum nächsten Morgen nicht mehr ansprechbar. 😵

Für meine Mitreisenden war die Situation ebenfalls unangenehm und im Nachhinein tut mir mein kindisches Verhalten natürlich leid... Wir hatten eine wunderbare Zeit, haben viel gesehen und erlebt und alle waren gesund geblieben! DAS ist natürlich das Wichtigste! 😘


gefahrene Kilometer: 25

PS: Fünf Tage später hat sich übrigens alles wieder eingerenkt, kaum zurück in Deutschland habe ich stundenlang vorm Rechner gesessen, ein Programm runtergeladen und ca. 3.500 Bilder wurden wieder "hervorgezaubert"! 🤩 Ein Hoch an die Technik!!!

PPS: Bei unserem letzten Urlaub im April habe ich artig jeden Abend mit Markus die Bilder gesichert und schließlich von der Sicherung nochmal eine Sicherung gemacht... 😎 😗
Teil 3515. Mai 2018
17.11.2017 - Teil 1 - Zu Besuch bei den Pinguinen in Betty's Bay

Nach einer unruhigen Nacht, wurden wir alle ziemlich früh wach. Da wir an diesem Tag ein ziemliches Programm vor uns hatten, passte es ganz gut... Ich hatte das Fotodesaster noch immer nicht ganz verdaut, riss mich aber am Riemen... 😵
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Die Sonne schien bereits und auch der blaue Himmel versprach, dass es ein schöner Tag werden sollte!

Bereits vor halb acht, hatten wir unsere Schlüssel an der Rezeption eingeworfen und machten uns auf den Weg.
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Bereits nach wenigen Kilometern teilte sich der Weg und ich überredete den Fahrer, nicht die geplante Strecke über Bredasdorp, sondern die "Abkürzung" zu wählen. 😗
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Wie zu erwarten war, stellte sich die Strecke als Gravelroad heraus, wodurch wir natürlich nicht so zügig voran kamen. Vorne rechts war die Stimmung nun nicht mehr so gut, schließlich hatte ich mich in Markus' Strecken- und Zeitmangement eingemischt. 😐
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Landschaftlich war es wunderschön und wir sahen einige Vögel und Blue Cranes, die ich im Vorbeifahren ablichtete...
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Kurz vor Elim erreichten waren wir wieder auf Asphalt und durchquerten erneut diesen hübschen Ort. Der Kreis schloss sich immer weiter...
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Um etwas von der verlorenen Zeit reinzuholen, machten wir schließlich nicht den Schlenker über De Kelders, sondern verließen die R43 in Richtung Papiesvlei.

Schon bald befanden wir uns erneut mitten im Nirgendwo...
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... und ihr könnt nicht glauben, wie froh ich war, als das nachfolgende Schild auftauchte und wir wieder auf "Spur" waren. 😎
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Wie auf unserem Hinweg, drei Wochen zuvor, durchquerten wir Hermanus und kamen an weiteren Küstenorten vorbei.
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Nach knapp 2,5 Stunden Fahrtzeit trafen wir in Betty's Bay ein.
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Auch hier waren Markus und ich bereits vor einigen Jahren gewesen, halten es aber für so einen schönen Ort, dass wir gerne erneut stoppten. Schnell bezahlte ich die R20 Eintritt pro Person (die Wildcard gilt hier nicht) und wir machten uns auf den Weg zu den Holzstegen, von denen aus man die Brillenpinguine gut beobachten kann.
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Wir hatten Glück und es war noch nicht allzu viel los, als wir ankamen. Somit konnten wir die putzigen Tiere in aller Ruhe beobachten.
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Die Brutstätten dieser Kolonie reichen bis an die erste Häuserreihe, so dass sich der ein oder andere Pinguin auch gerne mal dort im Garten verirrt.
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Die meisten Tiere waren an Land und es herrschte nicht viel Bewegung in der Gruppe.
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Die Jungtiere steckten mitten in der Mauser und sahen ziemlich "gerupft" aus.
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Auch die Dassies hatten Nachwuchs. 😘
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Pinguin-Footprints
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Im Meer ging es ordentlich zur Sache, Möwen kreisten umher und lenkten unsere Aufmerksamkeit auf sich...
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Wir erkannten, dass eine Robbe mit irgendetwas um sich schlug und die Möwen sich um ihren Teil der Beute stritten.
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Die Pinguine standen derweil in Sicherheit am Ufer - hatte es etwa einen ihrer Kollegen erwischt?! 😮
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Vielleicht traute sich deshalb niemand ins Wasser?! 😵 (Was sehr schade war, denn es ist einfach zu possierlich, diesen Tieren zuzusehen, wenn sie an Land kommen... 😄 😘 )

Eine Möwe hatte sich ihren Anteil gesichert und wir erkannten, dass es sich um einen Kormoran handelte, den sich die Robbe geschnappt hatte.
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Nicht ganz appetitlich, aber ihr schien es zu schmecken... 🤢 😛
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Noch ein paar letzte Bilder und dann hieß es nach einer Stunde Abschied nehmen von diesem schönen Ort.
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Auf dem Weg zum Auto wurden wir noch Zeuge eines sehr unschönen Erlebnisses... 🙁 Ein "verirrter" Pinguin lief über den Betonplatz, flankiert von 10-15 Touris, die ihn nicht nur verfolgten, sondern ihm auch noch von vorne den Weg abschnitten, um Fotos zu machen. 😠 Sofort war ich auf 180 und hätte mir am liebsten ein Mitglied der Reisegruppe geschnappt und ihm eine verpasst - dann hätten sie allen Grund für Fotos gehabt! 😈 😈 😈 Mein Verstand war jedoch größer als mein Bauchgefühl und ich schnauzte sie nur an.... wodurch sie sich jedoch nicht wirklich abschrecken ließen... 😏

Am Parkplatz angekommen, lieferte ich Renate und Waltraud bei Markus, der vorgelaufen war, am Wagen ab und stapfte wutentbrannt zu dem Reisebus und rief nach dem Fahrer bzw. Guide.

Dieser nutzte seine Verschnaufspause allerdings gerade dafür "auszutreten" und so musste ich erst warten, bevor er fertig war und sich meine Hasstiraden anhören konnte... 🙄 Leider handelte es sich "nur" um den Fahrer und er sprach auch nicht wirklich gut Englisch. Wie sich rausstellte, handelte es sich um eine deutsche Reisegruppe der Organisation "Studiosus". Ich erklärte ihm, dass es total rücksichtslos ist, so mit Wildtieren umzugehen und dass ein "Guide" gefälligst die Pflicht hat, seine Leute zu sensibilisieren. Er stimmte mir zu und ich bekam den Namen des Reiseleiters raus, allerdings schrieb ich bisher dann doch keine Beschwerdemail und nun ist wohl zuviel Zeit vergangen... 😵 Im Internet habe ich nun den "Programmpunkt" entdeckt: Und bevor wir Kurs auf Stellenbosch nehmen, begrüßen wir die Pinguine am Stony Point. Na Bravo, auf diese Begrüßung kann wohl jeder gut verzichten... 😠

Fortsetzung folgt
Teil 3615. Mai 2018
17.11.2017 - Teil 2 - Cape of Good Hope und unsere Ankunft in Kapstadt

Gut zwei Stunden dauerte unser Weg entlang der False Bay. Die Aussicht entlang der Strecke verändert sich ständig und es ist einfach wunderschön.
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Wie zu Beginn unserer Reise, überquerte eine Truppe Baboons die Straße...
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... und auch hier gab es eine Menge Baustellen. 😎
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Auf der Kaphalbinsel erwartete uns eine richtige Dünenlandschaft.
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Diese Damen und Herren waren mit Freude bei der Arbeit oder auf dem Weg dorthin...
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An den Strandhäuschen von Simonstown war richtig was los und das schöne Frühlingswetter wurde für ein erstes Bad genutzt. Leider reichte unsere Zeit nur für einen kurzen Fotostopp von der Straße aus... 🤨
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Zur Mittagszeit erreichten wir das Gate und mussten erstmal warten... 🙄
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Die Verbindung des EC-Gerätes war wohl nicht berauschend und so wurde das Teil bei jedem Fahrzeug ungefähr fünf Minuten durch die Luft gewedelt, bis etwas geschah... 😣
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Schließlich hatten wir es geschafft, ergatterten mit Glück einen guten Parkplatz und nutzten die kurze Lücke im Besuchsstrom für ein schnelles Foto... 😄
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Der erste Eindruck täuscht, hier war der Bär los... Nach den Tagen in der Abgeschiedenheit Agulhas "nervte" uns das hohe Besuchsaufkommen und wir mussten uns erst wieder an die Massen gewöhnen.

Sportlich wie wir sind, entschieden wir uns auch hier für den Fußweg - schließlich hatten wir bereits lange genug im Auto gesessen... 😉
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Das Wetter war herrlich, kaum ein Wölkchen am blauen Himmel und so wurde uns mit jedem Schritt bergauf wärmer... 😄
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Oben am Leuchtturm angekommen, war es gar nicht so einfach, ein Bild der Richtungspfeile (ohne störendes Beiwerk) zu machen.
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In dem Gedränge verzichteten wir weitgehend auf Bilder von uns und widmeten uns lieber anderen Dingen...
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Nach der langen (Sonnen-) Durststrecke freuten wir uns über die wärmenden Strahlen, andere gingen vorsichtiger damit um. 😉
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Bergab ging's deutlich angenehmer...
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Auf dem Parkplatz herrschte Verkehrschaos, dieses Bild musste trotzdem noch sein.
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Vom Cape Point fuhren wir zum Cape of Good Hope, welches unten am Meer liegt.
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Hier herrschte ebenfalls Chaos, es hatten sich zwei Schlangen gebildet, in der die Leute anstanden, um sich fotografieren zu lassen. 😣 Dieser Pavian beäugte das ganze Skeptisch aus einiger Entfernung...
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Wir hatten es wieder mit einer Busladung Touris zu tun - an sich ja nicht so schlimm, aber sie hatten es sich in den Kopf gesetzt, sich in jeder denkbaren Konstellation fotografieren zu lassen.... 😈 😈 😈 Sobald sie sich neu formiert hatten, wurde gewartet, bis auch jeder der Mitreisenden mehrere Bilder gemacht hatte...

Wir schummelten uns schnell unter die Menge, da wir keinen Nerv hatten, dieses Theater abzuwarten. 😗
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Dann ging es zurück, durch den südlichen Teil des Table Mountain National Parks. Die Landschaft hier ist so wunderschön und es gibt etliche Wanderwege, eigentlich könnte man auch hier einige Tage verbringen... 😐
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Da der Chapman's Peak Drive zu unserer Reisezeit leider noch immer gesperrt war, nahmen wir den Weg über Nordhoek und entkamen so ein wenig dem einsetzenden Berufs-/Wochenendverkehr.

Brände hatten auch hier zum Teil gewütet.
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An anderen Stellen erfreuten wir uns mal wieder an der Blütenpracht am Wegesrand.
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Schon vom Kap aus, hatte Markus zu unserer nächsten Unterkunft Kontakt aufgenommen. Aufgrund der langen Strecke, den vielen Baustellen und dem heftigen Verkehr, war unsere aversierte Ankunftszeit völlig aus dem Ruder gelaufen... 😗
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Schließlich hatten wir es es geschafft und auch den Weg durch die verwirrende Straßenführung in Higgovale gemeistert und kamen um halb fünf in der Cape Paradise Lodge an, wo wir von der Besitzerin Lena sehr herzlich begrüßt wurden! 🙂

Die Cape Paradise Lodge liegt ruhig am Ende einer Sackgasse am Fuße des Tafelberges, mit tollem Blick auf die Stadt. Es gibt nur fünf Zimmer in dem B&B und wir hatten frühzeitig das Bushman sowie das Zebrazimmer reserviert.
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Schnell bezogen wir die Zimmer und räumten das Auto schon mal komplett aus. Unsere große Kunststoffbox, die wochenlang als Getränkekiste diente, überließen wir (mit Inhalt - schließlich hatten wir in Plettenberg Bay ja nochmals aufgestockt... 😛 ) Lena und ihrem Bruder, mit dem sie gemeinsam das Gästehaus betreibt.

Sie empfahl uns zur Fortbewegung in der Stadt Uber und so bestellten wir für viertel nach sechs einen Wagen und ließen uns zur Waterfront bringen. Im Vorfeld waren wir skeptisch, ob wir mit Uber fahren wollten, da es ja in letzter Zeit immer mal wieder Ärger mit anderen Taxiunternehmen gab, doch wir nutzten es mehrfach und hatten keinerlei Probleme.

Glitzernde Weihnachtsdeko empfing und drinnen wie draußen! 🤪
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Wir schlenderten ein wenig herum, damit sich unsere Mütter einen kleinen Eindruck verschaffen konnten...
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... dann ging es auf speziellen Wunsch der beiden, wieder zu Ocean's Basket, wo wir erneut eine Sushi- bzw. Fischplatte und die doppelte Menge an Austern (und Wein) vertilgten. 😄

Nach dem Essen war die Luft bei uns raus - wir schlenderten noch ein wenig durch die Mall, bis wir uns fix und foxy ein Taxi suchten und nach Hause fahren ließen.

Schon um neun Uhr krochen wir in die bequemen Betten und schliefen direkt ein. Gute Nacht! 😘

gefahrene Kilometer: 370
Teil 3716. Mai 2018
18.11.2017 - Hop-on hop-off in Kapstadt

Ausgeschlafen wachten wir um halb sieben auf und machten uns einen Tee, den wir noch im Bett tranken. 🙂 Um acht Uhr gab es Frühstück und wir ließen es uns schmecken. Es gab Obst, Cerealien sowie Joghurt vom Buffet und man konnte sich nach Belieben Eierspeisen oder Aufschnitt bestellen. Gut gestärkt machten wir uns um halb zehn gemütlich auf den Weg zur nächsten Hop on Hop off Haltestelle, die ca 2 Kilometer entfernt liegt. Der Weg dorthin führt jedoch meist bergab... 😉
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Der Tafelberg lag hinter uns, unter seiner berühmten Tischdecke versteckt...
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Uns störte das nicht allzu sehr, denn wir hatten ihn erst für den nächsten Morgen auf dem Programm. 😗
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Das Eichhörnchen war schnell, aber ich war schneller... 😛
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Bald erreichten wir die Station und stiegen in die blaue Linie, die die Mini Peninsula Route bedient. Markus hatte ein paar Tage vorher schon online 2-Tage-Tickets bestellt und alles klappte reibungslos.
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Bis dato war ich ja kein Freund dieser Touren, aber nun fanden wir es ganz bequem, dass sich jeder berieseln lassen konnte und wir nicht ständig übersetzen mussten. 😉
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Es ging stadtauswärts, in Richtung Kirstenbosch und auf dem Oberdeck war es recht frisch.
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Doch keine Stunde später klarte der Himmel deutlich auf und die Sonne ließ sich blicken! 🙂
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Wir kamen an dem Township Imizamo Yethu an, wo man auch an geführten Touren durch lokale Guides teilnehmen kann.
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Zwischendurch wurden wir immer mal wieder an das bevorstehende Weihnachtsfest erinnert. 🤪
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Gegen halb zwölf hatte sich die Sonne vollends durchgesetzt und so durchfuhren wir die Stadtteile Camps Bay und Clifton bei bestem Wetter.
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Die vielen Rennradfahrer ließen sich von dem Verkehr nicht beeindrucken... 🤨
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Am Tafelberg und bei den Zwölf Aposteln hielt sich das Wolkenband hartnäckig.
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Die Diskussionen, über ein passende Kopfbedeckung, wurden zum Ende der Reise auch immer weniger... 😄
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Sea Point/Green Point
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Wir passierten die Waterfront und fuhren weiter bis zum Main Office an der Long Street, wo wir uns erstmal einen Kaffee gönnten und ich noch ein wenig in den Souvenirauslagen stöberte.
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Fortsetzung folgt
Teil 3816. Mai 2018
18.11.2017 - 2. Teil - Bo-Kaap Tour mit Willi

Um 13.00h startete eine von drei täglich angebotenen Free-Walking Touren ins Bo-Kaap Viertel. Vom Office begleitete uns ein Guide zum Greenmarket Square, wo wir erstmal wie bestellt und nicht abgeholt rumstanden. 😕

Ich nutzte die Wartezeit natürlich erstmal für ein paar Bilder... 😛
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Um kurz nach eins stellte sich der quirlige Guide Willi vor und unsere Gruppe von 10-12 Personen setzte sich in Gang. Zuerst ging es einmal über den Markt.
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Willi redete schnell und viel und so hatten Markus und ich wieder einiges zu tun, alles möglichst zusammenhängend zu übersetzen...
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Wir staunten nicht schlecht, als wir plötzlich, mitten in Kapstadt, vor einem Stück der Berliner Mauer standen! 🤩
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Es handelt sich um ein symbolisches Geschenk an Nelson Mandela aus dem Jahr 1996.

Nach einem strammen Fußmarsch konnten wir die typisch bunten Häuser des Bo-Kaap Viertels bereits erahnen...
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Das Bo-Kaap Viertel, auch Malaien- oder Islamviertel genannt, entstand aus einer Siedlung von Kapmalaien, die bis heute die Mehrzahl der Einwohner stellen (ca. 6.000). Über 90 Prozent der Bewohner sind Muslime und es gibt 10 Moscheen im Bo-Kaap. Enge, steile Gassen und bunt gestrichene Fassaden zeichnen diesen Stadtteil aus.
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Die 1794 erbaute Auwal Mosque ist die erste Moschee Südafrikas.
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Wir zogen durch die Gassen und Willi erklärte uns einiges zu den farbigen Häusern. Es gibt verschiedene Geschichten, die sich um diese Farbenpracht ranken... einmal heißt es, dass die Sklaven nach ihrer Befreiung damit ihre Freude ausdrücken wollten... andere sagen, dass die Farben für unterschiedliche Berufsgruppen stehen (z.B. im roten Haus wohnt ein Arzt).... wie auch immer, es sieht wunderhübsch aus und mittlerweile ist der Stadtteil so angesagt, dass die Preise für die ursprüngliche Bevölkerung kaum mehr zu bezahlen sind. 😐
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In einem Hausdurchgang zeigte Willi uns einige Bilder, die die ehemalige Bevölkerungsgruppen darstellen.
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Ob zu Fuß oder mit dem Mountainbike. Das Bo-Kaap Viertel ist für viele Touristen ein Anlaufpunkt. 😉
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Willi führte uns in eine kleine Galerie, in dem Jugendliche Kunstwerke ausstellten und verkauften. Alleine hier hätte man schon viel länger verweilen können... es gab beeindruckende Dinge, wie zum Beispiel dieses 3-D-Township Bild. Allerdings habe ich drinnen keine Bilder gemacht...
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Blick auf den Lions Head.
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Das Wolkenband hatte sich mittlerweile komplett verzogen und der blaue Himmel stand in tollem Kontrast....
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... und wir waren alle happy! 🙂
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Viel zu schnell war die Tour vorbei (dabei hatte er ordentlich überzogen, normalerweise waren nur 60 Minuten angesetzt) und Willi führte uns, an schicken Restaurants vorbei, zurück zum Startpunkt .
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Wieder am Greenmarket Square angekommen, verabschiedeten und bedankten wir uns mit einem ordentlichen Trinkgeld bei ihm. Es war wirklich interessant gewesen, alleine hätten wir niemals diese Infos erhalten/erlesen o.ä.

Fortsetzung folgt
Teil 3916. Mai 2018
18.11.2017 - 3. Teil - Downtown Tour und Hafenrundfahrt

Da wir ohnehin wieder am Hop-on hop-off Office waren, entschieden wir uns dazu, direkt noch die Downtown Tour mit der gelben Linie zu machen. So konnten wir den Füßen direkt mal eine Pause gönnen und uns berieseln lassen... 😉 Die Downtown Tour ist sehr kurz, mit verhältnismäßig vielen Stopps, aber in der City war ja eh "stopp and go" angesagt...
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Trotz Sonnenschein hatte ich noch immer eine Gänsehaut und Markus lachte sich kaputt, dass ich den ganzen Tag meine Regenjacke anbehielt... 😛
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Public Safety - da kann ja nix schiefgehen... 😄
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Bereits nach einer halben Stunde waren wir wieder an der Longstreet angekommen.
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Unser nächstes Ziel war nun erneut die Waterfront, doch vorher wollte ich schnell ein paar Postkarten einwerfen, bevor es zu spät sein würde... 😉

Eine Ecke weiter war eine Straße aufgrund von Filmaufnahmen gesperrt.
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Auch lugte mal schnell um die Ecke, konnte aber nix erkennen... dumm rumstehen bei grün klappte da schon besser! 🤪
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Vorbei ging es an der unvollständigen Autobahnbrücke, der "Brücke ins Nichts", die seit über 40 Jahren einfach endet und nun in den nächsten Jahren doch fertiggestellt bzw. umgebaut werden soll.
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Auf dem Weg zum Hafen wurde Markus an einer Ampel von einem einzelnen Mann angesprochen und angebettelt. Mir graute schon vor solch' einer Situation, schließlich waren Waltraud und Renate "leichte" Opfer, aber er ließ uns drei Frauen komplett in Ruhe und redete minutenlang nur auf Markus ein. Wohl möglich dachte er, dass nur der "Chef" Geld hat, uns war das in diesem Fall ganz lieb... 😗

Schon bald erreichten wir das Hafenviertel und kamen auch an dem neuen MOCAA Museum vorbei. Für einen Besuch fehlte uns leider komplett die Zeit, aber schon von außen sieht es toll aus!
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Aufgrund von "Trödelei" ließen Waltraud und ich uns an der Zugbrücke abhängen. Wobei meine Mutter es fast noch geschafft hätte, da sie einfach weiterlief, als die Brücke schon hochging... 😮 Kurzzeitig stand sie also auf der anderen Seite der Absperrung, aber dann ging das Tor doch nochmal auf. 😄
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Wir warteten also, bis das Segelboot durch war und trafen auf der anderen Seite auf Renate und Markus, die sich das Spielchen von einem Schattenplatz aus angesehen hatten.
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Die Schwierigkeit bestand nun darin, die Ablegestelle der Boote für die Hafenrundfahrt zu finden... 🙄 Sie tuckerten zwar überall im Hafenbecken rum, aber niemand konnte uns sagen, wo sie starteten und wir waren irgendwie zu blöde... 😣
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Gut eine halbe Stunde liefen wir auf und ab, bis wir endlich ankamen...

Eine Tour (Hafen- oder Kanalrundfahrt) ist im 2-Tage-Ticket inklusive und obwohl wir den Hafen bereits einmal abgelaufen hatten, wollten wir ihn uns nun aus anderer Perspektive ansehen und entschieden uns für die Harbour Cruise.

Die Robben lagen derweil faul am Steg in der Sonne.
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Die Tour dauert ungefähr 30 Minuten und es war entspannend, das Ganze vom Wasser aus zu sehen und sich mal wieder ein wenig berieseln zu lassen. 😗
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Bei der S.A. Agulhas II handelt es sich um ein südafrikanisches Forschungsschiff, welches als Eisbrecher ausgelegt ist. Die S. A. Agulhas II wird zur Versorgung von südafrikanischen Forschungsstationen eingesetzt werden. Dazu gehören die SANAE-IV-Station in der Antarktis, die Forschungsstation auf der Marion-Insel im indischen Ozean sowie die Wetterstation auf der Gough-Insel im südatlantischen Ozean. Weiterhin werden unterwegs meteorologische und ozeanographische Messungen durchgeführt, unter anderem hydrographische Messungen mit einer CTD-Rosette entlang des Nullmeridians im Südozean. Sie fährt regelmäßig die Atlantikinsel Tristan da Cunha an.
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Zurück am Anleger, bestellte Markus uns einen Uber Wagen, mittlerweile war es halb sechs und uns taten die Füße weh... 😗

Am Guesthouse angekommen, machten wir uns erstmal einen Tee und ich machte mir Notizen der letzten 5 😮 Tage! Warum hat man zum Ende des Urlaubes eigentlich immer weniger Zeit?!

Lena hatte uns für acht Uhr einen Tisch im Bombay Bicycle Club reserviert und da dieser fußläufig auf der Kloof Street liegt, mussten wir nur den Berg runter laufen...

Der BBC ist ein verrückter Laden im Bohemian Style. Alles ein wenig verbaut, dunkel, plüschig... Wir ließen uns davon nicht beirren, erhielten einen Platz auf der Empore und genossen an einem Minitisch unser Essen. Markus hatte sich für ein Rinderfilet mit Schoko/Chilisauce an Kartoffelnest entschieden, für die Mütter gab es Penne mit Gorgonzola und ich wählte die Spaghetti mit Meeresfrüchten. Dazu gönnten wir uns eine Flasche Pinotage (die Mütter hatten während der Tour aufgepasst, der Pinotage wurde nämlich erwähnt... 😉 ).

Gut gesättigt rollten wir uns den Berg wieder hinauf, setzten uns auf ein weiteres Glas Rotwein auf die gemeinsame Terrasse und genossen die Skyline bei Nacht. Ach, ist Urlaub nicht einfach schön?! 😊

Um halb elf gingen die Lichter aus und wir krabbelten in die Betten. Gute Nacht! 😘
Teil 4025. Mai 2018
19.11.2017 - Besuch des Tafelberges bei bestem Wetter

Erneut wurden wir früh wach, mussten jedoch bis 8.00h warten, bis es Frühstück gab. Wir stärkten uns mit Obst, Cerealien, Joghurt und Eierspeisen nach Wahl, bevor wir uns auf den Weg zum Tafelberg machten.

Das Wetter war perfekt - blauer Himmel und Sonnenschein! 🙂 Die Wettervorhersage hielt, was sie Tage vorher versprochen hatte...

Den kurzen Weg von der Lodge legten wir mit unserem VW zurück und suchten einen Parkplatz entlang der Straße. Obwohl es "erst" viertel nach neun war, waren bereits viele Autos und Besucher vor Ort und wir parkten ein ganzes Stück entfernt und liefen den Weg zur Seilbahn zurück.

Bei der Reiseplanung hatte ich den Wunsch geäußert, den Tafelberg erneut zu Fuß zu besteigen, doch Markus überzeugte mich mit einigen Gegenargumenten und so stand bei Reiseantritt bereits fest, dieses Mal die Seilbahn für die Auf- und Abfahrt zu nutzen. 😉
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Für 4 Erwachsene zahlten wir R928 für Return Tickets - da der Rabatt der Wildcard (ca. 20 %) jedoch nicht online gewährt wird, mussten wir die Tickets vor Ort kaufen. Somit stellten wir Frauen uns am Ende der Schlange an, während Markus unsere Tickets besorgte.
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Insgesamt betrug unsere Wartezeit für die Auffahrt eine Stunde - diese war jedoch recht kurzweilig, da wir Bilder machten und mit anderen Wartenden ins Gespräch kamen - die wiederum Bilder von uns machten... 😄
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Während viele, der bis zu 65 Passagiere, auf einen Fensterplatz, in der sich drehenden Gondel scharf waren, hielt sich die Höhenangst geplagte Renate eher im Mittelraum auf und überstand auch diese Prüfung! 😗

Die Aussicht auf die Stadt, war bei diesem klaren Wetter, fantastisch!
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Nur wenige Minuten später erreichten wir die Bergstation...
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Während diese Dassie Familie die Sonnenstrahlen genoss...
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... suchten diese beiden jungen Frauen den Nervenkitzel beim Abseilen! 😮
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Wir stromerten hingegen lieber ein wenig über das Plateau und genossen die Aussicht.
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Renate und Waltraud studierten die Karte, da wir natürlich auch hier oben ein wenig die Gegend erkunden wollten.
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Zuerst liefen wir also bis zum Auf- und Abstieges des Platteklip Gorge.
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Hier waren Markus und ich 2012 bei unserem Aufstieg völlig fertig angekommen... 🤪
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Wir studierten den Wegweiser und entschieden uns für eine Route...
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... da sich der Weg jedoch als ziemlich felsig und steil herausstellte kehrten wir bald um, da wir unsere Mütter auf den letzten Metern nicht mehr in unnötige Gefahr bringen wollten.
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Stattdessen genossen wir lieber in Ruhe die Aussicht auf die Stadt und erfreuten uns an allerlei Blumen und Proteen.
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Nur schwer konnten wir uns von dem Anblick losreißen und nahmen bis zur Station jede Aussichtsplattform mit. 😛
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Nach einem gut zweistündigen Aufenthalt hieß es Abschied nehmen und nach kurzer Wartezeit ging es für uns wieder bergab.
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Mittlerweile hatte sich die Situation an der Talstation entspannt und die Warteschlangen waren nicht mehr lang. Anscheinend hatten viele Besucher das gute Wetter am Morgen genutzt, um den Tafelberg zu besuchen - sicher ist sicher - bei dem ständigen Wetterwechsel in Kapstadt.
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Fortsetzung folgt
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