holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201423. März 2018 ·
Hallo,
wir planen im Oktober 2019 eine Tour in den Norden Namibias, bei der wir eigentlich auch eine Tagestour von der Khowarib-Lodge in das Hoanib-Tal machen wollten. Fahrzeug ist ein Toyota Hilux DC. Nun bin ich mir aber doch etwas unsicher geworden, ob das fahrtechnisch alles so machbar ist und ob das Risiko mit nur einem Fahrzeug nicht doch zu groß ist. GPS ist dabei und Geländeerfahrung ist schon vorhanden (Tagesausflug Palmwag Concession und Sossusvlei bis 4x4 Parkplatz kein Problem), aber da ich die Verhältnisse vor Ort nicht kenne, hätte ich gern mal eure Einschätzung. In den verschiedenen RB hatte ich auch schon gelesen, das die Einfahrt mit dem Bull-Dust etwas heikel sei, danach soll es ja aber besser werden.
Deshalb meine Frage: einfach machen oder doch lieber einen Game-Drive buchen? Wobei ich eigentlich schon lieber selber fahren würde, nur möchte ich nicht irgendwo mit Frau und Kind stranden und ewig auf Hilfe warten müssen. 🙁
Danke & VG Holger
sternschnubi1’137 Beiträge · seit 201123. März 2018 ·
Hi Holger, da kann ich dich beruhigen, wir standen vor 2 Wochen genau vor der gleichen Problematik. Nur mit dem Unterschied, dass wir dann weitergefahren sind, den Tsuxub entlang Richtung Puros. Die Einfahrt in den Hoanib ist überhaupt kein Problem, nur am Anfang, weil es so viele Fahrspuren gibt etwas konfus. Wir hatten einen Hilux bushcamper, und es war zu keinem Zeitpunkt problematisch. Du kannst komplett bis zur Amspoort durchfahren, der bulldust am Anfang ist halb so wild. Ich fand das Fahren in der Palmwag concession viel anstrengender. Aber nur, weil ich zuviel Mitgefühl fürs Auto hatte 😗 Was diese Fahrzeuge aushalten müssen.... Du kannst dich freuen, es wird euch bestimmt gefallen.
Ich finde die Einfahrt in den Hoanib von Sesfontein aus nicht besonders schwierig, aber nicht sehr reizvoll. Der Hoanib ist an dieser Stelle sehr breit und stark verbuscht. Dazu viel Bulldust. Ich bevorzuge deshalb die Einfahrt über den Ganamub.
Genau wie Topobär geschrieben hat, Ganamub am einfachsten von Sesfontein aus.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201423. März 2018 ·
Hallo,
vielen Dank für die Rückmeldungen, das nimmt dann doch ein wenig die Unsicherheit. Ich denke, wir werden einfach mal nach Sesfontein fahren, uns dort kurz umgucken und dann mal in den Hoanib reinfahren. Mal gucken, wie weit wir uns vortrauen, geplant hatte ich eigentlich bis Amspoort. Aber das können wir dann auch noch vor Ort entscheiden, nur bis Puros wird es wohl leider nichts, wir müssen ja noch wieder zur Khowarib-Lodge zurück. Bleibt aber dann immer noch ein Ziel für die nächste Tour. 😉
@ Topobär: Danke für den Tipp, aber wir bleiben erstmal bei der Standardroute. 😉 Ich wollte mir auch gern mal Elephant Song angucken.
Wenn Du unbedingt die Dustroute fahren willst dann schick mir eine PN mit email adresse und ich schicke Dir einen Tracklog.
Elephant Song ist sehr verfallen, war es jedenfalls noch letzten April. Aussicht ist aber cool von dort. Kannst auch über den Ganamub rein und dann den Hoanib zurück fahren bis Elephant Song. Ist sogar sehr viel schöner zu fahren.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201423. März 2018 ·
Hallo Cruiser,
danke für das Angebot, werde bestimmt darauf zurück kommen.
Wie sieht es denn zeitlich aus, wenn ich wie von opobär vorgeschlagen von Sesfontein über die D3707 Richtung Norden fahre, dann in den Ganamub Richtung Süden, weiter in den Hoanib und über Elephant Song zurück nach Sesfontein? Mit wieviel Fahrzeit muss ich denn ungefähr rechnen?
Anfang Oktober sollte das doch auch gut fahrbar sein, oder?
Anfang Oktober ist gut, wird nur extrem staubig sein zwischen ES und Sesfontein. Dh wenn ihr nicht über den Ganamub zurück wollt.
Mit Pausen von Khowarib und zurück wird es schon eine Tagestour sein. Kann Dir genaueres morgen sagen. Mein Laptop schläft gerade.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
dergnagflow2’564 Beiträge · seit 200723. März 2018 ·
Hi,
holgiduke schrieb: Wie sieht es denn zeitlich aus, wenn ich wie von opobär vorgeschlagen von Sesfontein über die D3707 Richtung Norden fahre, dann in den Ganamub Richtung Süden, weiter in den Hoanib und über Elephant Song zurück nach Sesfontein? Mit wieviel Fahrzeit muss ich denn ungefähr rechnen?
Sesfontein - Ganamub - Hoanib - Elephant Song - Sesfontein sollte reine Fahrtzeit im Oktober keine 4 Stunden sein. Gesamtdauer hängt natürlich von Sichtungen, Fotostopps, etc. ab. Wenn du einen Tag einplanst, dann bist du jedenfalls sehr auf der sicheren Seite und kannst bei der Einfahrt in den Hoanib auch noch ein Stück Richtung Westen fahren.
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201423. März 2018 ·
Super, vielen Dank für die Infos, das hört sich doch schon mal sehr gut an.
Und nun noch eine letzte Frage für heute: Wie sieht es da mit anderen Fahrzeugen aus? Kann man sicher nicht pauschal sagen, aber die Lodges bieten ja auch Touren dahin an und ab und zu wird sich ja bestimmt auch mal der ein oder andere Selbstfahrer dorthin verirren. Dann hätte man ja zumindest eine ganz gute Chance auf Hilfe, wenn man sie denn doch mal benötigen sollte, oder?
Genug Wasser und Verpflegung ist natürlich selbstverständlich, wäre aber schön zu wissen, dass dort ab und zu doch mal wer vorbeikommt. 😊
Danke & VG Holger
AndreasG2523938 Beiträge · seit 201323. März 2018 ·
Am Hoanib ist sicher immer was los. Wir sind im März 17 dort gewesen und haben mehr als ein Auto gesehen. Und da war es noch sehr feucht. Teils Selbstfahrer, teils Guides. Wir mussten damals durch den Obias fahren, weil das die einzig trockene Strecke nach Sesfountain war.
dergnagflow2’564 Beiträge · seit 200724. März 2018 ·
holgiduke schrieb: Und nun noch eine letzte Frage für heute: Wie sieht es da mit anderen Fahrzeugen aus? Kann man sicher nicht pauschal sagen, aber die Lodges bieten ja auch Touren dahin an und ab und zu wird sich ja bestimmt auch mal der ein oder andere Selbstfahrer dorthin verirren. Dann hätte man ja zumindest eine ganz gute Chance auf Hilfe, wenn man sie denn doch mal benötigen sollte, oder?
Genug Wasser und Verpflegung ist natürlich selbstverständlich, wäre aber schön zu wissen, dass dort ab und zu doch mal wer vorbeikommt. 😊
Take as much water as you can carry. Stay with your vehicle if in trouble.
Grade im Hoanib kommen sicher andere auch vorbei. Nicht minütlich, wahrscheinlich auch nicht stündlich, aber im Oktober täglich ziemlich wahrscheinlich. Dennoch: be prepared. Und lass andere wissen, wo du hinfährst und wann du zurück kommst.
Wie schon erwähnt wurde, es ist sicher machbar in 4 Stunden, kommt aber auch auf die Pausen an, Elephanten im Hoanib welche Dir eventuell den Weg etwas versperren, alles schon gehabt, Aufenthalt bei ES und so weiter. Die Straße von Sesfontein zum Ganamub kann man an vielen Stellen nur extrem langsam fahren, es sind aber nur 35km, bis ES sind es 75km.
Ja, man hat genug Zeit, die kann aber schnell vergehen wenn man erst dort ist . Von Khowarib Lodge sind es nochmal 35km bis Sesfontein und Ihr wollt Euch bestimmt dort auch das alte German Fort anschauen.
Best Regards
Adolf
Conservation is our passion!
Trustee, Sponsor & SA Contact for 'Desert Lion Conservation'!
Sponsor of Desert Elephant Conservation.
Hobby: Land Cruiser Touring Vehicles. Member of the LCCSA.
Slogan: Tread lightly, leave nothing but your foot prints!
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201424. März 2018 ·
Vielen Dank für eure Hilfe! Damit ist klar, dass wir den Ausflug auf jeden Fall als Selbstfahrer machen werden. Wo genau wir langfahren, werde ich mir noch in Ruhe überlegen und velleicht dann auch spontan vor Ort entscheiden. Die Variante über den Ganamub reinzufahren hört sich sehr interessant an, aber vielleicht fahren wir auch erstmal von Sesfontein rein, gucken wie es läuft und drehen dann evtl. wieder um oder fahren über den Ganamub wieder raus. Ist ja auch noch ziemlich lange hin und vielleicht trifft man ja auch vor Ort dann noch den ein oder anderen, der einen Infos zum aktzuellen Streckenzustand geben kann. Hauptsächlich ging es mir um die Machbarkeit und wie wir dementsprechend unsere Übernachtungen buchen, da habt ihr mir sehr geholfen.
Abmelden werden wir uns auf jeden Fall in der Lodge und genug Wasser, Verpflegung, GPS, 2.Reserverad, usw, werden mit an Bord sein.
VG Holger
Berg-Eule2’060 Beiträge · seit 201324. März 2018 ·
Hallo Holger,
auch wenn dein Entschluss nun wohl schon steht, möchte ich doch kurz von unserer Fahrt im Mai 2015 berichten, die wir geführt von Khowarib aus unternahmen. Wir sahen für uns den Vorteil darin, dass wir uns nicht um Weg und Zeit kümmern mussten.
Der Guide fuhr mal unten im Flussbett, mal oben auf den Hochufern, je nachdem wo er glaubte, Tiere finden zu können oder wo es schöne Ausblicke über das Rivier gab. Er las die Elefantenspuren und wusste, wohin sie wandern würden, und wo wir sie dann auch sahen. Er entdeckte auch Löwenspuren und gab sich alle Mühe, uns die Katze zu präsentieren - dass dies letztlich nicht klappte, war bestimmt nicht seine Schuld. Inbegriffen war ein Picknick mit Blick auf das Tal und diverse Tiere. Wir waren hochzufrieden.
Wie auch immer du die Fahrt unternehmen wirst - sie lohnt sich!
Liebe Grüße von Gabriele
-----------------------------------------------
Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
holgidukeThemenstarter291 Beiträge · seit 201424. März 2018 ·
Hallo Gabriele,
vielen Dank für deine Infos über die Touren von Khowarib aus, hört sich wirklich nicht schlecht an. Da aber die Tiere nicht unbedingt im Vordergrund stehen (gibt in Etosha noch genug Gelegenheiten 😉 ) und es mir mehr um das Erlebnis geht, dort selbst einmal fahren zu dürfen, werden wir es wohl mit dem eigenen Fahrzeug versuchen.
Ich kann solchen Gamedrives einfach nicht viel abgewinnen, wenn ich auch ein eigenes geeignetes Fahrzeug zur Verfügung habe. Wir haben das bei unserer ersten Tour in Palmwag auch mal mitgemacht, hat mir aber nicht so gut gefallen, wie beim nächsten Mal auf eigene Faust die Palmwag Concession zu erkunden. Ist aber sicher (wie so vieles im Leben) Geschmacksache. 🙂