ChristinchenThemenstarter19 Beiträge · seit 200904. März 2018 · #1
Liebe Fomis,
nach mehreren Selbstfahrerreisen durch das südliche Afrika, werden wir übernächste Woche ,das erste mal nach Tansania reisen.Wir haben uns allerdings ,wie viele hier,für eine private Tour mit guide entschieden.Da es nun bald los geht, beschäftigt mich die Frage bezüglich des Trinkgeldes.Ich wäre all jenen ,die auch eine private Tour gemacht haben,sehr dankbar,wenn sie mir verraten könnten ,wieviel ein guide/Tag an Trinkgeld bekommen sollte. Ich danke Euch recht herzlich, Christinchen
marimari2'240 Beiträge · seit 201104. März 2018 · #2
Ich blase auch noch in ein ähnliches Horn: Pro Gruppe und Tag für den Guide je nach Zufriedenheit 15-25$ und für den Koch 8-15$. Dies zahlen wir in Anlehnung an die Empfehlungen für die Guides und Köche am Kilimanjaro. Wobei man die Zufriedenheit beim Guide natürlich nicht an der Anzahl Tiere messen darf (wos keine hat findet auch der beste und engagierteste Guide keines), sondern an seinen Bemühungen auf Euch einzugehen und Euch das zu zeigen was Ihr sehen wollt. Aber da sollte ja klar sein. 😉
THBiker1'366 Beiträge · seit 201105. März 2018 · #6
Ich/wir handahaben es ähnlich, etwa 10$ pro Person und Tag wenn wir zufrieden sind. Ich gebe den Guides auch oft schon zwischendurch etwas Trinkgeld, in der Hoffnung, dass sie so noch motivierter sind. Bisher ging das fast immer auf.
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201305. März 2018 · #7
Hallo,
ich gehe mal davon aus, dass ihr hier von US$ sprecht?
Sind diese Summen nur für Aktivitäten gedacht, also wenn ich game drives mit einem Fahrer unternehme? Was wenn ich drei Wochen mit Fahrer unterwegs bin, der auf eigene Rechnung arbeitet? Würdet ihr da dieselbe Summe Trinkgeld geben? Bei 15-25 $, zwei Personen und 21 Tagen ergibt das eine nette Summe! 😕
Liebe Grüße von Gabriele
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200805. März 2018 · #8
Hallo Berg-Eule,
Da hast du Recht.
Bei uns kam am Ende eine schöne Summe zusammen. Es handelt sich um US$.
Wir hatten den Driver/Guide die ganze Zeit mit uns (von morgens bis abends). Er kannte die Parks wie seine Hosentasche.
ChristinchenThemenstarter19 Beiträge · seit 200905. März 2018 · #9
Vielen Dank natürlich auch an Picco und THBiker für Ihre Beiträge. Man kann also von 10US$ /Person/Tag ausgehen.
Liebe Grüße auch nochmal an Mari und Annick, Christinchen
picco6'369 Beiträge · seit 201105. März 2018 · #10
Hoi zämä
Berg-Eule schrieb:ich gehe mal davon aus, dass ihr hier von US$ sprecht?
Ja, US-$
Berg-Eule schrieb:Sind diese Summen nur für Aktivitäten gedacht, also wenn ich game drives mit einem Fahrer unternehme?
Diese Summen sind für die Arbeitstage des Guides gedacht, ein Fahrer der nicht als Guide arbeitet erhält etwa so viel wie ein Koch.
Berg-Eule schrieb:Bei 15-25 $, zwei Personen und 21 Tagen ergibt das eine nette Summe! 😕
Ja, das ergibt pro Gruppe, egal viel viele Personen in der Gruppe sind, 315-525$ Trinkgeld, je nach Zufriedenheit.
Christinchen schrieb:Man kann also von 10US$ /Person/Tag ausgehen.
Für den Guide machts keinen Unterschied ob er eine oder sechs Personen rumfährt, seine Arbeit ist dieselbe! Deshalb ist es egal wie viele Leute sich den Tipp aufteilen, aber wenn nur einer unterwegs ist sind 10$ zu wenig. Also pro Gruppe und Tag 15-25$, egal wie gross die Gruppe ist.
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201305. März 2018 · #11
Danke an Annick und Picco für die Auskünfte.
Auch wir werden "Tag und Nacht" mit dem Driver/Guide zusammen sein, aber nicht nur in Parks, sondern auch für die Strecken dorthin. An einigen Tagen werden wir Aktivitäten unternehmen, an denen er nicht teilnehmen muss, z. B. day trip ins Okavango Delta, zweitägige Hausbootfahrt, ... außerdem fährt er wie gesagt auf eigene Rechnung, d. h. er bucht und organisiert auch unsere ganze Tour - die ich aber selbst plane. Schwierig, da eine Rechnung aufzumachen - man gibt ja dem Wirt einer Gaststätte auch kein Trinkgeld, wenn er bedient.
Nun, wir haben bisher immer Geschenke mitgebracht und Trinkgeld gegeben, da kommen wir dann schon in den angegeben Rahmen.
Liebe Grüße von Gabriele
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picco6'369 Beiträge · seit 201105. März 2018 · #12
Hoi Gabriele
Berg-Eule schrieb:An einigen Tagen werden wir Aktivitäten unternehmen, an denen er nicht teilnehmen muss, z. B. day trip ins Okavango Delta, zweitägige Hausbootfahrt, ...
Wir schreiben hier aber von Trinkgeldern in Tansania, Du schreibst offensichtlich von Botswana oder Namibia, da ists sicher anders, nehm ich an...
WEWernfried131 Beiträge · seit 201705. März 2018 · #13
Berg-Eule schrieb: Auch wir werden "Tag und Nacht" mit dem Driver/Guide zusammen sein, aber nicht nur in Parks, sondern auch für die Strecken dorthin. An einigen Tagen werden wir Aktivitäten unternehmen, an denen er nicht teilnehmen muss, z. B. day trip ins Okavango Delta, zweitägige Hausbootfahrt,
"Okavango Delta" und "Tansania" passt nicht zusammen, die liegen mindestens 1500km Luftlinie dazwischen. Selbst mit dem Flugzeug ist da kein "day trip" möglich.
Gruss
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201305. März 2018 · #14
Oh sorry, ich dachte, diese Trinkgeldempfehlungen gelten für alle Länder im südlichen Afrika. 😊 Sollte man denn in Nam/Bot mehr oder weniger geben? Die Leistungen sind doch dieselben?
Liebe Grüße von Gabriele
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WEWernfried131 Beiträge · seit 201705. März 2018 · #15
Berg-Eule schrieb:Oh sorry, ich dachte, diese Trinkgeldempfehlungen gelten für alle Länder im südlichen Afrika. 😊 Sollte man denn in Nam/Bot mehr oder weniger geben? Die Leistungen sind doch dieselben?
Tansania, Kenia usw. werden üblicherweise zu Ost-Afrika gezählt. Das durchschnittliche Jahreseinkommen in Tansania beträgt 813 Euro, in Botswana sind es 6'098 Euro. Ich möchte jetzt keine Diskussion anfangen wie man diese Werte lesen muss und was genau "Durchschnitt" bedeutet aber man sieht deutlich, dass es da Unterschiede gibt.
Ich bin in beiden Ländern schon auf Safari gewesen (leider waren es bisher auch die beiden einzigen 🙁 ). Der grösste Unterschied für mich war, dass man in Tansania die Wege nicht verlassen darf. In Botswana ist das erlaubt, zumindest dort wo wir waren. Dadurch konnte man in Tansania nur hoffen, bzw. warten dass die Tieren einem über den Weg laufen. In Botswana haben die Guides die Tiere anhand ihrer Spuren ganz gezielt gesucht - und meistens auch gefunden.
Bei einer 1000 Tiere grossen Zebra- oder Gnuherde macht es keinen grossen Unterschied, wenn man aber einen Leoparden auf dem Baum sehen möchte sieht es schon anders aus.
MichaelAC350 Beiträge · seit 201405. März 2018 · #16
Hallo.
Tansania, Kenia usw. werden üblicherweise zu Ost-Afrika gezählt. Das durchschnittliche Jahreseinkommen in Tansania beträgt 813 Euro, in Botswana sind es 6'098 Euro.
Gibt es denn eine Faustregel für Namibia/Botswana ?
Viele Grüße, Michael
picco6'369 Beiträge · seit 201105. März 2018 · #17
Hoi zämä
MichaelAC schrieb:Gibt es denn eine Faustregel für Namibia/Botswana ?
man gibt ja dem Wirt einer Gaststätte auch kein Trinkgeld, wenn er bedient.
genau so ist es und das kenne ich auch so weltweit (ok, ich war nur so in 80 Staaten dieser Erde bisher). Ansonsten ist die von picco verlinkte Liste gut.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201305. März 2018 · #19
Wernfried schrieb:
Berg-Eule schrieb:Oh sorry, ich dachte, diese Trinkgeldempfehlungen gelten für alle Länder im südlichen Afrika. 😊 Sollte man denn in Nam/Bot mehr oder weniger geben? Die Leistungen sind doch dieselben?
Tansania, Kenia usw. werden üblicherweise zu Ost-Afrika gezählt. Das durchschnittliche Jahreseinkommen in Tansania beträgt 813 Euro, in Botswana sind es 6'098 Euro. Ich möchte jetzt keine Diskussion anfangen wie man diese Werte lesen muss und was genau "Durchschnitt" bedeutet aber man sieht deutlich, dass es da Unterschiede gibt.
Für mich persönlich erhebt sich dann die Frage, wo man mehr Trinkgelder geben sollte. Üblicherweise ist die Erwartungshaltung wahrscheinlich da höher, wo der Verdienst höher ist, denn man errechnet das Trinkgeld ja häufig prozentual aus der Leistung, aber gefühlt möchte man sicher da mehr geben, wo die Menschen weniger verdienen - ein ganz schwieriges Thema!
Liebe Grüße von Gabriele
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Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201305. März 2018 · #20
Danke Picco für den Link, ich stieß darauf schon mal bei früheren Planungen, aber er war mir inzwischen abhanden gekommen , nun habe ich ihn wieder gespeichert.
Christian, danke für deine bestätigende Einschätzung. Wir wären also nicht verpflichtet, dennoch gaben wir unserem Tourguide am Ende immer ein Trinkgeld, denn wir waren jedes Mal hochzufrieden mit ihm, und man will die Leistung honorieren, die über das hinausgeht, was man erwarten kann. Da wir inzwischen seine Vorlieben kennen, ist es zum Glück auch nicht schwierig, Geschenke mitzubringen (Bücher).
Liebe Grüße von Gabriele
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