ZAzappendusterThemenstarter6 Beiträge · seit 201825. Feb. 2018 · #1Hallo Zusammen,
Ich bin Hannes und neu hier im Forum. Erstmal vielen Dank fürs Aufnehmen. 😘
Ende Juni reise ich zusammen mit meiner Freundin nach Tansania.
Dort würden wir gerne auch eine Wanderung machen, am liebsten zum Kili, allerdings schrecken mich die immensen Kosten ab.
Dazu muss ich sagen, dass ich körperlich wirklich sehr fit bin. Ich arbeite als Athletik-Trainer bei einem Bundesliga-Verein und war mal ein sehr guter Läufer und habe auch schon einige Erfahrung in diesem Bereich (Wanderung in den Anden mit eigenem Rucksack, Island im Winter etc.).
Mir ist klar, dass einem am Berg immer etwas passieren kann und auch eine sehr gute Fitness nicht vor allem schützt.
Persönlich habe ich keine Probleme nicht auf einen Gipfel zu gelangen, wenn es mir oder meiner Begleitung schlecht geht. Wir haben dafür keine Eitelkeiten oder müssen uns etwas beweisen. Es wäre lediglich ein schönes Erlebnis.
Allerdings habe ich mit einer Sache ein riesen Problem: Jemand trägt meine Sachen. Das kann ich leider irgendwie nicht mit mir vereinbaren, dass ich auf einen Bergsteigen möchte und jemand anderes alles möglich schleppt, damit ich es möglichst bequem habe.
Gerne spende ich das Geld für einen Träger irgendwo hin. Aber entweder ich schaffe es aus eigener Kraft mit eigenem Material, oder ich lasse es.
Jetzt zur eigentlichen Frage 😉 Gibt es in Tansania irgendwo eine Möglichkeit auf einen schönen Berg zu wandern, ohne die ganzen Regulariren zuerfüllen und einen hoffen Geld auszugeben? Von mir aus mit Guide, wenn das die Richtlinen sind, aber unser Zelt etc. möchte ich schon selbst tragen, auch das Essen.
Kann mir jemand eine Empfehlung geben? Hat jemand dies vllt schonmal unternommen?
Bitte nicht falsch verstehen. Die Frage soll nicht respektlos oder arrogant klingen. Allerdings verstehe ich nicht, wie man sich alles hinterher (vorher) tragen lassen kann.
Über Antworten würde ich mich sehr freuen.
Liebe Grüße Hannes
WEWernfried131 Beiträge · seit 201726. Feb. 2018 · #2Wir waren vor 10 Jahren auf dem Kilimandscharo, meine Frau und ich haben es auf den Gipfel geschafft. In unserer Gruppe hatten wir auch ein sehr sportliches Paar (Triathlon und so), die Frau schaffte es nicht. Es ist wirklich sehr individuell ob man mit der Höhe zurecht kommt oder nicht, die persönliche Fitness ist dabei nur einer von mehreren Faktoren.
Ich kenne auch mehrere engagierte Bergsteiger die vorher das gleiche meinten und sagen: Ich lasse mir doch nicht mein Gepäck hoch tragen. Am Kili ist es nun mal so, dass der Berg die dortige Bevölkerung ernährt, d.h. er gibt den Leuten Arbeit, sei es als Träger, Koch, Bergführer usw. Ich finde es den falschen Weg ihnen fürs Nichtstun Geld zu spenden - wir müssen für unser Einkommen auch arbeiten. Meines(!) Wissens darf man nicht ohne lokale Führer auf den Berg.
Als weniger touristische Alternative bietet sich vielleicht der Mount-Kenia, der Mount Meru oder der Mawenzi an. Wobei der Mawenzi ebenfalls im Kilimandscharo-Nationalpart liegt (und damit entsprechend kostet) und technisch deutlich anspruchsvoller ist als der Kibo. Ohne Bergsteiger- und Klettererfahrung solltest du den nicht in Angriff nehmen.
safari njema62 Beiträge · seit 201726. Feb. 2018 · #3Hallo Hannes,
Herzlich willkommen,
Wenn man bedenkt dass der Erstbesteiger des Everest, Sir Edmund Hillary es nicht geschafft hat den
Kilimandscharo im ersten Anlauf zu besteigen, wird sehr schnell deutlich, dass die Akklimatisation der
Hauptfaktor, für eine erfolgreiche Besteigung des Kili ist. Akklimatisieren heißt in diesem Fall, länger in
den Basiscamps zur Eingewöhnung bleiben, was natürlich die Kosten nochmals beträchtlich erhöht.
Auch bin ich mir nicht sicher ob dein Wunsch `Alles alleine tragen zu wollen´, bei erfahrenen Bergsteigern
nicht nur ein ungläubiges Kopfschütteln verursachen würde?
Wernfried hatte ja schon den Mount-Kenia und Meru als Alternative aufgeführt. Wenn Ihr in Tanzania bleiben
wollt, bieten sich dort auch noch der Mount Hanang und Mount Mbeya an. Örtliche Guides gibt es genügend.
Hier bestände auch die Möglichkeit `Alles alleine tragen zu wollen´, mal auszuprobieren.
Viel Spaß, - Gruß Holger
ZAzappendusterThemenstarter6 Beiträge · seit 201826. Feb. 2018 · #4Hallo und Danke für Eure Beiträge.
Es fällt mir wirklich schwer etwas zu schreiben, ohne dabei arrogant oder zu selbstbewusst rüberzukommen.
Wir haben schon einige Tripps gemacht, unter anderem in den Anden über 5000m und dort konnte ich teilweise schneller gehen, als die Einheimischen. Mir ist bewusst, wie wichtig eine gute Akklimatisierung ist und dass man niemals sagen, kann das man es ohne Probleme schafft. Es ist aber meine innere Einstellung, dass ich mein Zeug nicht von jemandem tragen lassen. Das fängt beim Ausräumen am Kofferraum zum Hotel an und geht halt auch auf den Berg über. Leider kann ich dort nicht aus meiner Haut 🤪
Ich finde es nicht erstrebenswert auf einen Berg zukommen und dabei alles hinterhergetragen zu bekommen, dann lasse ich es lieber.
Bitte bitte nicht falsch verstehen. Wer das macht, der soll es tun, nur für mich persönlich wäre das nicht zu vereinbaren mit meinem Gewissen und auch meinem persönlichen Anspruch. Für mich ist Wandern/Hiking/Camping back to the roots und da hat man halt nur sich und seinen Körper 😉
Mount Meru / Kenia sind auch nicht wirklich günstiger oder? Einen Guide braucht man eh immer, oder?
Vielleicht hat ja noch jemand eine Empfehlung wie man einen Berg besteigen kann, ohne über 1000Euro zu zahlen (Was für mich Wahnsinn ist für eine Wanderung).
Liebe Grüße Hannes
picco6'369 Beiträge · seit 201126. Feb. 2018 · #5Hoi Hannes
Sorry, aber wenn man in ein fremdes Land geht dann muss man sich anpassen.
Dazu gehört in Tansania, eigentlich in allen von mir bereisten afrikanischen Ländern, dass für jeden Mist ein Job geschaffen wird.
Das beginnt damit dass Du dem Kofferträger des Hotels schon seinen Job streitig machst wenn Du Deinen Koffer selbst reintragen willst und endet noch lange nicht bei den Trägern am Berg!
Und es geht nicht nur darum dass die Leute danach Geld haben, sie wollen auch ihren Job machen!
Ohne Dir nahetreten zu wollen finde ich dass Deine Einstellung, die ich durchaus auch nachvollziehen kann, nicht mit der Situation vor Ort kompatibel ist.
Die Leute brauchen die Jobs, lass sie ihren Job machen.
Einige Wanderungen in Tansania findest Du auch in meinen Reiseberichten, z.B. vom Ngorongoro zum Lake Natron. Aber auch da trägst Du nicht selbst.... 😉
ZAzappendusterThemenstarter6 Beiträge · seit 201826. Feb. 2018 · #6Danke für Deine Worte.
Sicher hast Du Recht. Ich komme halt nur leider sehr schwer damit klar, wenn mir jemand diese Dinge abnimmt. Gerade in Asien finde ich das teilweise völlig unterwürfige Verhalten schrecklich, auch wenn ich natürlich die Not dahinter erkenne. Ich möchte mich nur nicht, wie ein besserer Mensch fühlen, so bin ich einfach nicht erzogen und mir raubt es den Spaß, wenn Leute für mich alles organisieren und auffahren. 😐
Aber du hast Recht ich muss mich da wohl den Situationen anpassen.
Was hat denn die Wanderung vom Ngorongoro zum Lake Natron alles in allem gekostet, weißt Du das noch? ( kann gerade nicht den Bericht lesen, hole ich aber gleich später nach)
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200626. Feb. 2018 · #7Hi Hannes,
hast Du Dir mal Seiten wie www.trekmountkenya.com angeschaut? Da wärst Du aber auch mit US$ 180 pp/Tag dabei. Aber die schreiben sogar, dass Du Deinen schweren Rucksack, warum auch immer, selber tragen darfst 😉 ("but you will not have to carry the heaviest of the packs - unless, of course, you want to for some reason.")
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201626. Feb. 2018 · #8Hallo Hannes,
zappenduster schrieb:
Ich möchte mich nur nicht, wie ein besserer Mensch fühlen, so bin ich einfach nicht erzogen und mir raubt es den Spaß, wenn Leute für mich alles organisieren und auffahren. 😐
da stelle ich mir aber auch die Frage wie Du das in den Anden organisiert hattest. Also ich kenne die "geführten" Wanderungen so, dass da ein Guide dabei ist und wenn es über mehrere Tage geht auch einige Träger.
Ich habe mich mit dem Kili schon beschäftigt, da ich da auch gerne einmal rauf möchte. In den Anden war ich schon und hatte auch keine Probleme mit über 5000 m aber da war die Akklimatisation "besser". Steige hoch, schlafe tief funktioniert da eben sehr gut und von einem zum nächsten Schlafplatz hat man kaum mehr als 500 Höhenmeter. Das ist bei Kili leider anders, da geht es von Schlafplatz zu Schlafplatz ca. 800 bis 1000 Höhenmeter aufwärts. Das bringt den Körper viel schneller an seine Grenzen.
zappenduster schrieb:
Aber du hast Recht ich muss mich da wohl den Situationen anpassen.
Das wirst Du müssen. 😉
Ist Dir nie auf deiner Reise in den Anden (ich nehme mal an Peru) aufgefallen wie traurig die Kofferträger schauen, wenn Du diese nicht Deinen Koffer tragen lässt? Ich bringe es nicht übers Herz diesen Menschen die Arbeit abzunehmen.
Gruß Markus
WEWernfried131 Beiträge · seit 201726. Feb. 2018 · #9Nur falls es dich beruhigen sollte: Von den Trägern bekommt man nicht so viel mit. Man steht morgens auf und packt seine Sachen, die Taschen kommen alle auf einen Stapel und man geht mit seinen Führern los. Man selber trägt nur einen Tagesrucksack. Irgendwo auf halber Strecke nach oben wird man von den Trägern überholt (je nach Etappe gehen sie auch einen anderen Weg) und wenn man später am nächsten Lager ankommt ist das Gepäck schon da. Was willst du denn mit deinem Gepäck während der letzten Etappe machen? Unbewacht auf 4800m liegen lassen? Das trägt NIEMAND mit auf den Gipfel.
Ich muss mich picco's Worten anschliessen. Deine Einstellung ist sicher nicht schlecht aber "den Fünfer und das Weggli" gleichzeitig geht nicht. Wenn du auf den Kili möchtest geht das nun mal nur mit lokalen Führer und Träger. Wenn du das aus welchen Gründen auch immer nicht möchtest musst du dir leider ein anderes Reiseziel aussuchen.
Nebenbei wundert es mich, dass beim Trecking in den Anden das Gepäck nicht auch von einheimischen Trägern und/oder Lamas getragen wird.
ZAzappendusterThemenstarter6 Beiträge · seit 201826. Feb. 2018 · #10Auch Euch vielen Dank für Eure Antworten,
In den Anden war es wirklich sehr sehr unkompliziert. Wir haben einem Reiseveranstalter gefragt, ob sie uns eine Mitfahrgelegenheit zum Ausgangspunkt des Hikes geben können und ob wir dann von dortaus alleine Wandern können inkl. Selbstverpflegung.
Sie wollten uns natürlich lieber das ganze "Paket" verkaufen, habe es am Ende dann aber doch ohne größere Probleme ermöglicht. Es war das schönste Erlebnis bisher in meinem Leben und dazu hat sicher auch das "alleine geschafft" beigetragen.
Auch hier war es so, dass wir in 5 Tagen auf knapp 5000 hoch sind. Wir haben immer etwas höher geschlafen, weil mein Freundin damals einfach platt war und keinen Schritt mehr machen wollte 😕 Die zweite Nacht hat man dann schon etwas in der Birne gemerkt, aber es ging mit viel Koka-Tee.
Wir haben das damals völlig ohne Erfahrung gemacht und ich musste die letzten zwei Tage einen 26Kilo Rucksack tragen von 3100 auf 4900m. Ich habe einfach Glück gehabt, was das angeht, es macht mir einfach nicht so viel aus und ich bin völlig ohne Probleme hochgekommen und traue mir wohl auch deshalb das mit dem Kili zu. Aber nochmals: Falls ich oder meine Begleitung Probleme bekommen sollte, drehen wir sofort um. Ich muss nichtmal den Gipfel erreichen, sondern es geht mir eher um eine schöne Wanderung, aber halt aus eigener Kraft. 😊
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201626. Feb. 2018 · #11Hallo Hannes,
zappenduster schrieb:
Auch hier war es so, dass wir in 5 Tagen auf knapp 5000 hoch sind. Wir haben immer etwas höher geschlafen, weil mein Freundin damals einfach platt war und keinen Schritt mehr machen wollte 😕 Die zweite Nacht hat man dann schon etwas in der Birne gemerkt, aber es ging mit viel Koka-Tee.
Knapp 5000 = weniger als 5000 Meter... 😉
Der Kili ragt aber 5885 Meter hoch. Koka Tee* gibt es in Afrika wohl auch eher nicht... 😄
Wobei ich das für einen Mythos halte dass der irgendetwas bewirken soll, jedenfalls wird der nicht die Höhenkrankheit verhindern.
*Koka Blätter kauen ist eine ganz, ganz schlechte Idee, mir ist davon fast übel geworden nachdem sich das Zahnfleisch angefühlt hatte, als hätte ich eine Spitze vom Zahnarzt bekommen... 🤢
zappenduster schrieb:
Wir haben das damals völlig ohne Erfahrung gemacht und ich musste die letzten zwei Tage einen 26Kilo Rucksack tragen von 3100 auf 4900m. Ich habe einfach Glück gehabt, was das angeht, es macht mir einfach nicht so viel aus und ich bin völlig ohne Probleme hochgekommen und traue mir wohl auch deshalb das mit dem Kili zu.
Unterschätze den Kili nicht. Der spielt in einer anderen Liga und man sollte schon einen gehörigen Respekt mit bringen. Das Wetter soll dort auch manchmal recht schnell umschlagen, was Du in den Anden vermutlich nicht erlebt hast... (wir hatten dank El Ninio am Titikakasee ein heftiges Gewitter mit Schneefall im peruanischen Winter, obwohl dort zu der Zeit eigentlich auch die Trockenzeit ist).
Die Höhenkrankheit ist auch relativ gemein, wenn nie Probleme damit hatte, bedeutet das nicht, dass man beim nächsten Mal in der Höhe wieder keine bekommen würde. 😉
zappenduster schrieb:
Aber nochmals: Falls ich oder meine Begleitung Probleme bekommen sollte, drehen wir sofort um. Ich muss nichtmal den Gipfel erreichen, sondern es geht mir eher um eine schöne Wanderung, aber halt aus eigener Kraft. 😊
Wärst Du auch in der Lage deine Begleitung eine größere Strecke den Berg herunter zu tragen?
Eine "schöne Wanderung" ist das besteigen des Kili`s eher nicht. Vor allem die letzte Etappe und NEIN, ihr könnt auf dem Gipfel nicht einfach "übernachten" nur weil man nicht weiter laufen kann oder möchte.
Aber deswegen darf man ja nur mit Guide auf den Berg... glücklicherweise.
Gruß Markus
WEWernfried131 Beiträge · seit 201726. Feb. 2018 · #12Ich bin bereits zweimal auf den Mont Blanc (4800m) gestiegen, notabene mit Gepäck. Markus hat Recht, der Kibo ist eine andere Kategorie. Auf der Marangu Route (Coca-Cola Route) verbringt man die letzte Nacht auf 4700m, bis dahin hatte eigentlich niemand Probleme mit der Höhe (abgesehen von zwei Personen aus unserer Gruppe). Gut schlafen kann man auf dieser Höhe nicht mehr aber es geht sowieso kurz nach Mitternacht los. Die letzte Etappe ist mit Abstand die härteste.
Wenn du nicht auf den Gifpel, sondern nur schön wandern möchtest suche dir besser eine andere Gegend dafür aus - Afrika ist gross.
ZAzappendusterThemenstarter6 Beiträge · seit 201826. Feb. 2018 · #13Ich sehe Euren Punkt und verstehe es 😉 Mal sehen, wie wir es machen...
Aber eine Sache, die ich absolut nicht zugeben kann 🙄 "Koka-Tee und Blätter" 😉
Die haben wirklich was gebracht. Ich war völlig begeistert davon, nur der Zoll nicht, der meine Überbleibsel davon in der Jacke gefunden hat, die ich ernsthaft darin vergessen hatte 🤩
Topobär5'479 Beiträge · seit 200926. Feb. 2018 · #14Zu den Regularien am Kili. Jede "Gruppe" muss einen Guide, einen Hilfsguide und 2 Träger je Gruppenteilnehmer dabei haben.
Wo hast Du Dich über die Preise erkundigt? Wir haben das vor Ort gemacht und es war mehr als 50% günstiger als hätten wir es über einen europäischen Reiseveranstalter gebucht.
Ich kann auch nur vor der Höhenkrankheit am Kili warnen. Im Himalaya hatte ich dank guter Akklimatisation überhaupt keine Probleme mit der Höhe. Am Kili habe ich dagegen auf der Gipfeletappe sehr stark unter der Höhe gelitten. Fitness und Höhenanpassung haben keinerlei Korrelation zueinander.
ZAzappendusterThemenstarter6 Beiträge · seit 201827. Feb. 2018 · #15Guten Morgen,
Bisher habe ich "nur" im Netz geschaut. Topobär was heißt denn ca. 50% günstiger?
Auf wieviel bist du denn am Ende gekommen?
Liebe Grüße Hannes
picco6'369 Beiträge · seit 201127. Feb. 2018 · #16Hoi Hannes
zappenduster schrieb:Was hat denn die Wanderung vom Ngorongoro zum Lake Natron alles in allem gekostet, weißt Du das noch?
Ja, aber das wird Dir nicht viel nützen.
1650$ pro Person für total 14 Tage zu Viert, inklusive Safari und Betseigung des Ol Doinyo Lengai, Vollpension im Igluzelt bzw Lodge in Arusha. Plus Flug und Trinkgelder natürlich.
Aber als Paket gebucht.
Das war im Februar 2011.
Was die Fitness und Höhenkrankheit angeht kann ich den Vorrednern nur zustimmen: Kaum ein Zusammenhang! Wenn dann haben zu fitte Menschen eher mehr Probleme...
Und vom Mt. Everest Base Camp her kenne ich einen Bergführer, der zwar regelmässig auf 8000ern steht, aber vorletztes Jahr schon im ersten Camp über dem Base Camp wegen Höhenkrankheit abbrechen und runter musste.
Er war zum Glück nur einer von vielen Bergführern in einer grossen Gruppe, so dass die Touristen nicht darunter zu leiden hatten. Es war auch sein erstes Mal mit der Höhenkrankheit. Man ist nie davor sicher!
Und ja, knapp 5000müM und über 5000müM ist ein Unterschied...und kein Kleiner!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200927. Feb. 2018 · #17zappenduster schrieb:Guten Morgen,
Bisher habe ich "nur" im Netz geschaut. Topobär was heißt denn ca. 50% günstiger?
Auf wieviel bist du denn am Ende gekommen?
Liebe Grüße Hannes
Die Absoluten Zahlen werden Dir wahrscheinlich nicht mehr helfen, da es schon lange her ist. Noch zu DM-Zeiten.
In Deutschland begannen die Angebote bei etwas über 2.000,-DM pro Person. Vor Ort haben wir 600,-US$ pro Person bezahlt und hatten noch den Vorteil nicht innerhalb einer größeren Gruppe unterwegs zu sein, sondern unseren eigenen Trupp zu haben.