FAFabianoppThemenstarter4 Beiträge · seit 201807. Feb. 2018 · #1
Guten Abend Zusammen. Ich hoffe ich erhalte von euch eine schnelle Antwort. Meine Situation ist folgendermassen. Ich habe durch meine Schwester, die als Flight-Attendend arbeitet die Möglichkeit spontan einen günstigen Flug nach Windhoek zu bekommen. Ich bin noch nie alleine verreist, aber ich habe das Gefühl, dass ich das im Moment einfach unbedingt möchte und brauche. Leider kann ich durch meine Arbeitsstelle nur vom 15.02 - 25.02 Urlaub nehmen. Ich weiss, es ist eine sehr kurze Zeit und man sollte für Namibia mehr Zeit einplanen, doch ich denke es wird sicher nicht mein letztes Mal sein. Der Flug wäre folgendermassen: []Ankunft Windhoek 16.02, 11:30 Uhr[/] []Abflug Windhoek 23.02, 19:00 Uhr[/]
Was würdet ihr mir Vorschlagen in dieser kurzer Zeit zu unternehmen. Ich möchte diese Tage auch nicht nur in der Stadt in Windhoek verbringen, sondern auch die Natur und Wildnis und das Afrika sehen. Ich bin echt verzweifelt, eine Möglichkeit zu finden diese Situation gut zu handeln. 🙁 Ist es auch Ratsam alleine im Februar diese Strecken mit einem Mietauto zu machen oder weniger? Ist das auch kostspielig, sprich Benzin und Automiete? Ich möchte meine erste kleine Erfahrung mit 24 als Kurzbackpack-Erlebniss gerne in Namibia beginnen und hoffe auf eure Unterstützung.
Liebe Grüsse
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200707. Feb. 2018 · #2
Hallo,
nun, wenn du das wirklich so willst-ich würde für diese kurze Zeit nicht fliegen wollen- aber egal: Ich würde mir ein 4x4 mit Dachzelt mieten z.B. Kalahari Car Hire, Herr Hester hat auch ältere Fahrzeuge, die nicht so viel kosten.
16.2. Ankunft Windhoek, Wagenübernahme, Einkauf, Daan Viljoen N.P. Campsite 17.2. Spitzkoppe Campsite 18.2. Richtung Etosha N.P. 19.2. - 21.2.Etosha 22.2. Richtung Windhoek 23.2. Wagenrückgabe und Abflug
Immer vorausgesetzt, dass du in Etoscha noch etwas bekommst und ein Fahrzeug zu mieteni ist.
Die Preise für Benzin/Diesel liegen unter Deutschem Niveau,ebenfalls sind die Lebensmittel aufgrund des zurzeit guten Wechselkurses niedriger.
Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Einen Abstecher nach Westen, Sossousvlei, Swakopmund? Gen Süden in die Kalahari? Richtung Norden, Erindi (Windhoek nah), Waterberg, bis an den Etosha ran?
Auto wäre wohl ratsam!
Und warum nicht alleine?
Gruß
Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012
Namibias Süden & KTP 2018
Cuba 2019
Eifel 2020
Ostfriesische Nordseeküste 2021
Schottland 2022
Australien 2023
Stockholm 2024
Dublin 2024
Edinburgh 2024
Al Andalus 2025
Und dieses Jahr noch Venedig, Athen und Edinburgh
FAFabianoppThemenstarter4 Beiträge · seit 201807. Feb. 2018 · #4
Wow, danke für die schnellen Antworten.
Ja die Zeit ist sehr knapp, aber ich habe mich wirklich schon direkt verliebt beim Recherchieren. Die Frage ist, ist es überhaupt zu dieser Jahreszeit ratsam den langen Weg nach Etosha zu machen? Was mich zudem sehr interessieren würde, wäre mit einem Guide das Himba Volk zu besuchen. Gibt es eine Möglichkeit diese oder andere zu besuchen?
Ich freue mich auf weitere Tipps von euch. Bin euch jetzt schon sehr dankbar.
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200707. Feb. 2018 · #5
Hi , zu den Himbas ist es noch weiter - sie leben im Kaokoveld. Aber in Windhoek wirst du vermutlich welche treffen, sie verkaufen ihre Sachen auf dem Markt auf der Independece Street. Natürlich bist du in der Regenzeit unterwegs, waren wir auch schon, aber wir hatten wenig Regen. ( und es regnet da auch nicht den ganzen Tag). Ob es in Etoscha viel geregnet hat, weiß ich nicht, da müsstest du dich vor Ort erkundigen. Wenn da richtig viel runtergekommen ist, wirst du weniger Tiere sehen, da sie nicht auf die Wasserlöcher angewiesen sind. Grüße Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
Randfontein568 Beiträge · seit 201407. Feb. 2018 · #6
Hi Fabianopp, natürlich ist eine Woche zu wenig, bla,bla, blupp! Mein erster Aufenthalt in was heute Namibia ist war zwei Tage , für 'ne Malaria hat's (natürlich) nicht gereicht, für das Namibia-Virus schon...
Sich diese Chance entgehen zu lassen, wäre mehr als fahrlässig! Zumal du dir ja, im Gegensatz zu Vielen, über die Restriktionen im Klaren bist.
Es gilt also, Prioritäten zu setzen: Jambotessy geht von Etosha aus, eine "natürliche" Wahl und nie falsch. Vielleicht willst du auch lieber eine Runde WDH-Namib-Swakop-Erongo machen? Oder gar nicht so weit weg von Windhoek bleiben und einfach reinschnuppern? The choice is yours.
Die reflexartigen "Ersttätertipps" greifen für dich nicht. Bei Budgetrestriktionen kannste notfalls auch alle Autotipps vergessen und "billigst" mieten. Die rainy season heißt ja nicht Dauerregen....
Eher ein Problem: so einfach mal im Hühnerstall übernachten, wie ich früher als Backpacker sonstwo, wird schwierig. Die Weitläufigkeit des Landes ist nicht gar so "backpackerfreundlich". Ein Grund zum Aufgeben ist das aber nicht.
Notfalls wanderst du ein wenig im Dan Viljoen herum und knüpfst erste Kontakte mit der Tierwelt. Der Rest findet sich evtl. durch lokale Kontakte mit Menschen. Es hat Jahrzehnte gedauert, bis ich meiner Frau eine erste "Traumtour" (wie sich Gott sei Dank hinterher 'rausstellte) durch Namibia biten konnte. Ohne große Rücksicht auf Lodgepreise etc. So lange musst du dank der heutigen Wechselkurse nicht warten.
Ergreif' die Chance, und wenn's mit einem lokal organisierten 4-Tages-Ausflug nach Sesriem oder Etosha ist. Nach Swakopmund kommst du notfalls mit dem Bus.
Go for it! Liebe Grüße von einem inzwischen "alten Sack", der bei deiner Frage das alte Feuer wieder lodern sieht... 😄 Randfontein
Schau mal bei Peter Weber nach, vielleicht würdest du in dieser kurzer Zeit mehr sehen wenn du geführt und mit andern unterwegs bist. Könnte auch billiger sein als selber Auto zu mieten. Falls du selber etwas zusammenstellen willst, könnte er dir Empfehlungen machen und buchen. Er hat uns schon 2x einen Camper mit Dach Zelt vermietet und ich kann ihn empfehlen. Good luck. Du brauchst es!
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200807. Feb. 2018 · #8
Hallo Fabianopp,
16. 2.; Ankunft Windhoek und Weiterfahrt mit TopGuide24 (muss halt mal googeln, es gbit bestimmt auch noch viele andere) ins Sossusvlei. Nicht billig, aber geführt, m. W. kleine Gruppen 19. 2. : Zurück in Windhoek 10 . - 22. Relaxing auf Gocheganas vor den Toren von Windhoek. Tolle Lage, sehr interessante Scenic - und Game Drives (mit Ausnahme von Löwen, Elefanten sind man fast alle Tiere, also Zebras, Giraffen, Kudus, Gems-, Spring- und Steinbok und, und, und, Es gibt auch einige Nashörner zu sehen. alternativ Erindi - zwei Stunden Autofahrt von WIndhoek bietet fast alle Tiere, die man in Namibia sehen kann, auch Hippos, Kroks, Löwen, Leoparden, Elefanten und die üblichen Verdächtigen. . Für mich wäre das genau das Richtige - Zwei Highlights von Namibia, aber die in Ruhe genießen.
Die Ausflüge nach Sossusvlei werden als als Tagesrundflüge (Scenic Air) angeboten. Habe ich mehrfach gemacht. Man fliegt frühmorgens über's Khomas Hochland, dann über die Savanne nach Sesriem. Dort bekommt man - wenn man mittags im Vlei picknicken will - ein Lunchpack und dann geht es mit dem 4 x 4 los. Gemütliche Fahrt und Besuch von Düne 45, Deadvlei - Pause, die ausreicht, auch Big Daddy zu ersteigen - Sossusvlei und ein paar Sandspielereien zurück. Hat man kein Lunchpaket gebucht, dann geht man dann zum Mittagessen - fantastisches Buffett m. W. bis 15.00 Uhr auf. Dann geht es wieder zurück nach Windhoek und man hat die beiden Tage für andere Aktivitäte in und um Windhoek gewonnen oder man kan fast 5 Tage Zeit für die Etoscha/Erindi. Ich wüde aber in Windhoek bleiben und erst mal eine Rundfahrt mit Carsten Möhle machen. Und am anderen freien Tag würde ich dann mal Dan Viljoen. Mein Zimmer in Windhoek hätte ich in der Heinitzburg oder im Hotel Thule - nicht zu weiter von der statt, aber beide oben am Berg mit tollem Rundblick und gutem Essen.
Liebe Grüße 'Gerd
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201607. Feb. 2018 · #9
Hallo Jambotessy,
Fabianopp schrieb: Ja die Zeit ist sehr knapp, aber ich habe mich wirklich schon direkt verliebt beim Recherchieren.
Dann nichts wie los... auch wenn ich sonst immer einen Hilux mit Dachzelten empfehlen würde, in Deinem Fall würde ich da eine Ausnahme machen. Das lohnt sich meiner Meinung nach für eine Woche die paar Tage nicht wirklich...
Fabianopp schrieb: Die Frage ist, ist es überhaupt zu dieser Jahreszeit ratsam den langen Weg nach Etosha zu machen?
Warum nicht? Von Windhoek bis Okaukuejo sind es ca. 5-6 Stunden Fahrt. Da fährt man einfach die B1 rauf und ist "ruckzuck" da. Die Frage ist eher, was Du willst?!?
Fabianopp schrieb: Was mich zudem sehr interessieren würde, wäre mit einem Guide das Himba Volk zu besuchen. Gibt es eine Möglichkeit diese oder andere zu besuchen?
Statt Himba die San, falls die bei der Omandumba sind?
Fabianopp schrieb: Ich freue mich auf weitere Tipps von euch. Bin euch jetzt schon sehr dankbar.
16.02. Windhoek
In Okaukuejo (also im Park) sind am 17.02. und 18.02 laut NWR noch mind. ein Waterhole Chalet Zur Buchungsseite momentan noch buchbar. Da könntest Du also 2 Tage im Etosha verbringen.
19.02 dann Omandumba ? Müsstest Du anfragen, auch wegen der San
20.02-21.02 z.B. Swakopmund und dort Little Five oder je nach Budget einen Rundflug über die Namib, Bootsfahrt in Walvis Bay oder andere Aktivitäten (gibt es ja genügend). Tisch in "The Tug" (Fisch) oder im "Brauhaus" (was der Name schon verrät) reservieren oder andere Lokalitäten (ich war bisher nur in beiden vorher genannten).
22.02.-23.02 Vielleicht Düsternbrook und dort den Leopard und die Geparden aus der Nähe erleben?
Das wären insgesamt ca. 1400 km und eigentlich gut machbar. Klar in der kurzen Zeit kann man kaum mehr von Namibia sehen. Als Fahrzeug wirst Du vermutlich so oder so das nehmen müssen, was noch verfügbar ist.
Morgens früh raus und direkt nach dem Frühstück immer los versteht sich von selbst.
Je nach Vorlieben kann man also relativ viel machen, auch wenn es nur ein paar Tage sind...
Gruß Markus und viel Spaß beim Planen!
Hanne6'152 Beiträge · seit 200607. Feb. 2018 · #10
hallo Fabianopp, in dieser kurzen Zeit würde ich persönlich mich auf eine Unterkunft bzw. 2 konzentrieren, da wäre z.B. die erste Übernachtung auf Voigtland zu verbringen, in der Nähe des Flughafens, dann die restlichen Tage auf Okambara , da hast Du alles was Du willst, Gamedrvie mit Tieren, super nette Gastgeber, auch junge Leute sind immer vor Ort, Du wirst gut versorgt, in dieser zeit fährt immer mal jemand zum Einkaufen nach Windhuk , dann nehmen die dich mit. Auch wenn jemand ins Gelände fährt wirst Du mitgenommen, für mich wäre das ein guter Einstieg. So geht Dir auch keine Zeit verloren mit Auto mieten, wieder zurückgeben usw. es ist ganz entspannt. Lange überlegen solltest Du nicht mehr, sondern einfach mal anfragen ob noch was frei. Beste Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200807. Feb. 2018 · #11
Als Backpacker: gib im Netz in der Suche 'Windhoek Backpacker' ein und übernachte bei einer derselben. Dort wird dir geholfen. Das Beste wird in deinem Fall eine dieser netten Touren sein, die für kleines Geld im sog. Overlandertruck interessante Campingtouren anbieten. Ansonsten gehe in die Tourist Info vor Ort an der Independence Rd.Die wissen natürlich auch Bescheid.
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
Chrigu7'255 Beiträge · seit 200607. Feb. 2018 · #12
Hallo Fabianopp,
Schau Dir mal Wild Dog an. https://www.wilddog-safaris.de/ Da kannst Du kurze Touren z.B. in die Etosha oder ins Sossusvlei buchen.
Herzliche Grüsse Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung
Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung
Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz
Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika
Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
FAFabianoppThemenstarter4 Beiträge · seit 201807. Feb. 2018 · #13
Ihr seid echt eine wunderbare Community. Vielen Dank !! 🙂 🙂 🙂 Ihr habt mich mit euren Beiträgen noch mehr motiviert, trotz der kurzen Zeit dieses wunderbare Land kennenzulernen. Nun liegt es an mir diese Informationen, die ich von euch erhalten habe, einzuordnen und zu recherchieren 🙂
Stefan.67115 Beiträge · seit 201207. Feb. 2018 · #14
Hallo
Vermutlich ist mein Tipp schon viel zu spät - aber: FLIIIIIIIIIIIIEG hin! Kurze Zeit hin oder her - Hauptsache Du kommst in die Welt hinaus. Warum genau ist meine Schwester nicht Flight Attendend? Sondern Krankenschwester????
Trotz Zeitknappheit nichts überstürzen. Zuerst in Windhoek gut ausschlafen und erst dann los.
Dann würde ich selektiv das ansteuern, was alle in Namibia am meisten besuchen, das Sossusvlei. Ob allein mit Auto, mit gekauften Transfers oder so Gott will dann halt eben in organisierten (Gruppen-) Reisen - da kommst Du gut hin. Natürlich sind dort viele Touristen unterwegs. In Namibia würde ich im Vergleich zur Schweiz oder Mallorca nicht allzu schnell von Massen, rsp. Massentourismus sprechen. Und sie sind alle dort, weil es denn eben einfach schön ist. Mit 10 Tagen musst Du ja nicht als erstes den verwinkeltsten Geheimtipp entdecken. Das kommt später, so nächstes oder übernächstes Jahr.
Der 2. touristische Brennpunkt Namibias ist Swakopmund. Ebenfalls im 10-Tage-ab-Windhoek-Dunstkreis. Wenn Du Freude hast an deutscher, rsp. europäischer Kolonialgeschichte, dann funktioniert das. Feine Schwarzwäldertorten... aber ich sag Dir nicht genau wo, probier sie alle durch.... Wenn es Dir aber mehr um die Natur geht, wie mir, dann google mal noch "Spitzkoppe" oder "Pad 707" oder "Erongo".
Alles ganz subjektiv, halt meist mit vielen persönlichen Erinnerungen verbunden.
Viel Glück!
Stefan
FAFabianoppThemenstarter4 Beiträge · seit 201807. Feb. 2018 · #15
Nein zu spät ist es nicht. 🙂 Der Flug ist jetzt gebucht 🤩 Drückt mir nur die Daumen, dass der Flug nicht voll sein wird, da ich als Standby fliegen werde 😕
Gelesen habe ich, dass man mind. 100 Std Vorbereitungszeit braucht für so eine Reise. Nun wird dies knapp sein. Habt ihr mir Tipps was aufjedenfall mitzunehmen ist? Habe schon diverse Packlisten abgecheckt, aber ich denke von dieser Community lernt man am besten !!
Habe mir mal einen Adapterstecker (Südafrika) bestellt und überlege jetzt welche Dinge wichtig sind mitzunehmen und welche Abklärungen getroffen werden sollen.
Freue mich über Zahlreiche Tipps 🙂
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201607. Feb. 2018 · #16
Was willst Du groß mitnehmen? Bei Deiner knappen Reisezeit bleibst Du in touristisch gut erschlossenen Regionen, also pack nicht zu viel ein (also kein großartiges Notfallzeugs wie Wasserentkeimer und Reiseapotheke und so). Klamotten für die Reisetage berechnet, Badesachen für den Pool, Kamera, evtl. gut eingelaufene Wanderschuhe, Sonnenmilch, Kopfbedeckung (Cap oder so), was zu lesen für abends und gut ist. Als ich das erste Mal nach Australien geflogen bin, hat mein ganzer Kram mitsamt Kamera und 3 Objektiven in eine handgepäcktaugliche Reisetasche gepaßt und das für 4 Wochen. Allzu viel Zeit würde ich für Windhoek und Swakopsmund nicht einplanen, da kannst Du auch eine handelsübliche Kleinstadt in Deutschland besichtigen. Ob Du die Aktivitäten (Robben in Cape Cross, Dünentour und / oder Katamaranfahrt in bzw. in der Nähe von Swakopsmund) machen möchtest, muß Du wissen. Bleib den ersten Tag / die erste Nacht in Windhoek, sieh Dir die Stadt auf eigene Faust oder mit Guide an und für die weiteren Tage nimm Dir eine Karte, einen Zirkel, überlege, ob dir Tiere, (Etosha, Erindi) Landschaft (Soussusvlei, Mondlandschaft etc.) oder evtl. (mir schiene es sinnvoll) organisierte Touren von Veranstaltern oder Lodges liegen und schau dann, wo Deine Prioritäten liegen und wie weit Du bei realistischer Einschätzung kommst.
Ach ja, bei der kurzen Reisedauer würde ich keinen Camper mieten. Denn dann mußt Du auch noch einkaufen und selber kochen / grillen. Und die Suche nach Einkaufsmöglichkeiten "klaut" Dir Zeit, weil Du jeweils in einen Ort fahren und Zeit mit Einkaufen vertrödeln mußt. Da würde ich lieber in Lodges / Gästefarmen nächtigen und die angebotenen Aktivitäten (so werden gamedrives, evtl. Ausflüge zu living museen der Ureinwohner wenn Dir das liegt und sundownerfahrten etc.) genannt der Unterkünfte nutzen.
Viel Spaß
Yanjep
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201608. Feb. 2018 · #17
Guten Morgen,
Fabianopp schrieb: Nein zu spät ist es nicht. 🙂 Der Flug ist jetzt gebucht 🤩 Drückt mir nur die Daumen, dass der Flug nicht voll sein wird, da ich als Standby fliegen werde 😕
Also ist der Flug nicht fest gebucht, Du fliegst nur mit, wenn noch Plätze frei sind? Mal angenommen die Eco ist ausgebucht aber in der Business sind noch Plätze frei, bekommst Du dann dort einen Platz oder gilt das Ticket nur für die Eco? Wie ist das mit dem Rückflug, ist der auch Standby? Wäre nämlich echt doof am Flughafen in Windhoek bei der Rückreise fest zu sitzen. Ich möchte Dir da keine Angst machen aber letztes Jahr im April z.B. war der Rückflug ziemlich ausgebucht, während auf dem Hinflug noch massenhaft Plätze frei waren. Ich hoffe Du hast Dir das gut überlegt.
Fabianopp schrieb: Gelesen habe ich, dass man mind. 100 Std Vorbereitungszeit braucht für so eine Reise. Nun wird dies knapp sein.
Für eine 3 1/2 wöchige Campingreise kommt das ungefähr hin, wenn man alles von Deutschland aus schon vorab bucht... aber für die paar Tage braucht man das sicher nicht. Koffer packen dauert doch nur maximal 30 Minuten... 😉
Fabianopp schrieb: Habt ihr mir Tipps was aufjedenfall mitzunehmen ist? Habe schon diverse Packlisten abgecheckt, aber ich denke von dieser Community lernt man am besten !!
Auf so einer Kurzreise bin ich immer sehr minimalistisch unterwegs und habe dennoch immer zu viel dabei. Unterwäsche, T-Shirts und 3 Hosen + Schlafanzug fällt mir da spontan ein. Mit 14 kg Gepäck + 10 kg Handgepäck komme ich da locker hin. Das Handgepäck auch nur wegen der Fotoausrüstung. Ich bin auch schon oft nur mit Handgepäck eine Woche in den Urlaub geflogen, das ist aber nichts für Namibia, weil man dann ja erst einkaufen muss was man mitnehmen möchte und nicht im Handgepäck mit darf.
Fabianopp schrieb: Habe mir mal einen Adapterstecker (Südafrika) bestellt und überlege jetzt welche Dinge wichtig sind mitzunehmen und welche Abklärungen getroffen werden sollen.
Wichtig ist die Kreditkarte, etwas Bargeld und die Unterkünfte vor zu buchen. Den Adapterstecker wirst Du in den wenigsten Unterkünften brauchen, es gibt in Namibia erstaunlich oft die "herkömmliche Steckdose wie sie bei uns verwendet wird". Schaden kann aber der auch nicht, wenn man den dabei hat. Sonnencreme, Mückenschutz uvm. bekommst Du auch in Namibia gekauft...
Wie willst Du nun reisen? Als Selbstfahrer oder machst Du Ausflüge von Windhoek aus (also so geführte Touren)? Reiseplanung?
Fabianopp schrieb: Freue mich über Zahlreiche Tipps 🙂
Fange an zu planen, noch heute! 😄
Gruß Markus,
der auch schon Freitags entschieden hat, dass er den Sonntag drauf für eine Woche in den Urlaub fliegt. Beim letzten Mal war das dann recht spannend, da eine Fliegerbombe aus dem WK II in der Nähe des Flughafens gefunden wurde und die Informationspolitik in Deutschland auch nicht immer die Beste ist. In dem Fall ging das mit einiger Verspätung dann doch los, Glück gehabt... 😉
Fabianopp schrieb: Nein zu spät ist es nicht. 🙂 Der Flug ist jetzt gebucht 🤩 Drückt mir nur die Daumen, dass der Flug nicht voll sein wird, da ich als Standby fliegen werde 😕
Also ist der Flug nicht fest gebucht, Du fliegst nur mit, wenn noch Plätze frei sind? Mal angenommen die Eco ist ausgebucht aber in der Business sind noch Plätze frei, bekommst Du dann dort einen Platz oder gilt das Ticket nur für die Eco?
Also ich kenne das so, dass die Business mit regulären Economy-Buchern aufgefüllt wird (geschenktes upgrade). Bei LH z.B. macht das soweit ich weiß der Computer - also nach Zufallsprinzip. Der dadurch frei gewordene Economy-Platz geht dann an standby.
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201608. Feb. 2018 · #19
Ich kenne das auch nicht, bei Emirates ist die C kaum jemals voll (die F schon gar nicht) und wird nicht mit Passagieren aus der Eco aufgefüllt. Es ist ja nicht nur der Platz sondern auch die Versorgung mit (teurem) Champangner, teurem Essen, beim A 380 Zugang zur Bar, besserem Service, Zugang zur Lounge (mit allem was das Herz begehrt, jedenfalls bei den Arabern. Bei Air Namibia eher nicht) etc. Warum sollte eine Airline die Zusatzleistungen (eine Flasche Dom Perignon z.B. ist schnell leer) an Eco-Kunden verschenken? Das kann ich mir allenfalls auf Kurzstrecke / Mittelstrecke als "Geschenk" an treue Kunden vorstellen, wo sich die sog. Business von der Eco bei vielen Airlines nur dadurch unterscheidet, daß es ein bißchen mehr Beinfreiheit (wenn überhaupt), einen freien Mittelsitz und eine Cola und einen Snack für lau gibt, es die Airline also keine nennenswerten Extrakosten hat. Und auch da geht es sicherlich nach dem Vielfliegerstatus und nicht nach einer Zufallsauswahl des Check-in Computers.
Wir hatten als langjährige Emirates C-Klasse Langstrecke-Kunden nur ein mal ein Upgrade in die F, weil ein Flieger ausgefallen ist und sie die Passagiere des ausgefallenen Fluges mit unterbringen mußten. Da wurden wir als Goldmember von der C in die F verfrachtet um Platz in der C zu schaffen.
Frag lieber noch mal bei Deiner Schwester bzw. am besten bei der Fluglinie nach, ob Du als standby (wie der Name schon sagt, standby) auf jeden Fall mitfliegen kannst. Nicht daß Du mit gepacktem Koffer da stehst und wieder nach Hause fahren darfst oder gar in Windhoek strandest.....
Yanjep
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201608. Feb. 2018 · #20
Hallo Yanjep,
yanjep schrieb: Es ist ja nicht nur der Platz sondern auch die Versorgung mit (teurem) Champangner, teurem Essen, beim A 380 Zugang zur Bar, besserem Service, Zugang zur Lounge (mit allem was das Herz begehrt, jedenfalls bei den Arabern. Bei Air Namibia eher nicht) etc. Warum sollte eine Airline die Zusatzleistungen (eine Flasche Dom Perignon z.B. ist schnell leer) an Eco-Kunden verschenken?
Verschenken kenne ich auch nicht, aber wenn ein Flieger hoffnungslos überbucht ist und viele Passagiere mit gültigem Ticket da stehen die gerne alle mit wollen, dann (aber auch nur dann) wird geupgradet. Nach meiner Kenntniss nach bekommen aber diejenigen das Uprade die als erstes zum Schalter rennen und nachfragen, wieviel sie denn dafür bezahlen müssen. Findet sich niemand oder ist der Flieger wirklich komplett voll dann fängt die Fluggesellschaft an eine Alternative anzubieten also z.B. über einen anderen Flughafen, später oder was auch immer und bietet dafür dann Geld. Das können dann auch mal 400 € oder etwas mehr sein. Sind noch Plätze in der Business frei aber die ECO überbucht bekommt (wenn niemand freiwillig mehr bezahlen will) wohl ein Vielflieger eher ein kostenloses Upgrade.
yanjep schrieb: Das kann ich mir allenfalls auf Kurzstrecke / Mittelstrecke als "Geschenk" an treue Kunden vorstellen, wo sich die sog. Business von der Eco bei vielen Airlines nur dadurch unterscheidet, daß es ein bißchen mehr Beinfreiheit (wenn überhaupt), einen freien Mittelsitz und eine Cola und einen Snack für lau gibt, es die Airline also keine nennenswerten Extrakosten hat. Und auch da geht es sicherlich nach dem Vielfliegerstatus und nicht nach einer Zufallsauswahl des Check-in Computers.
Ich bin mir sicher, dass der Computer weiß, wen er "zufällig" auswählen soll und wen nicht... Zufallsauswahl hört sich halt besser an, so meint jeder, er hätte eine Change... 😄
yanjep schrieb: Wir hatten als langjährige Emirates C-Klasse Langstrecke-Kunden nur ein mal ein Upgrade in die F, weil ein Flieger ausgefallen ist und sie die Passagiere des ausgefallenen Fluges mit unterbringen mußten. Da wurden wir als Goldmember von der C in die F verfrachtet um Platz in der C zu schaffen.
Ein Upgrade hatte ich noch nie und als ich letztes Mal bei AN nachgefragt hatte, was das Upgrade kosten würde... natürlich den vollen Ticketpreis. In der Eco war noch etwas frei und die Business fast ganz leer... wobei ich mich da schon frage ob es für die Airlines nicht besser wäre die teuren Business Tickets kurz vor Abflug nicht doch ermäßigt anzubieten?!? Von mir aus mit Verpflegung und Getränken aus der Eco...
yanjep schrieb: Frag lieber noch mal bei Deiner Schwester bzw. am besten bei der Fluglinie nach, ob Du als standby (wie der Name schon sagt, standby) auf jeden Fall mitfliegen kannst. Nicht daß Du mit gepacktem Koffer da stehst und wieder nach Hause fahren darfst oder gar in Windhoek strandest.....
Von daher ich würde mich auf so etwas nie einlassen. Falls es kein Direktflug ist kann man auch überall unterwegs wo der Flieger sonst noch so landet einfach stranden... 😄 z.B. in Doha