GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201402. Feb. 2018 · #1
Ich habe mal darüber nachgedacht 😐 warum hier immer wieder über die exorbitanten Preise für die Campsites in Botswana so geschimpft wird 😠 . Wir werden demnächst 18 mal auf CS in Botswana übernachten und haben alle reserviert und schon bezahlt. Wenn ich da richtig gerechnet habe, komme ich tutti quanti im Schnitt auf 36.- CHF für 2 Personen 😎 . Ebenfalls werden wir dann noch 34 mal auf CS in Namibia sein. Dort komme ich auf einen Schnitt von 33.- CHF für 2 Personen. 😎 Ist doch gar kein grosser Unterschied 😗 oder? Fragt euch die Gromi
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
STStrubi86173 Beiträge · seit 201402. Feb. 2018 · #2
Hallo,
darf ich fragen, wie viele Übernachtungen davon in Nationalparks sind?
Es geht ja meines Wissens nach vor allem um die Campsites in den Nationalparks. Wenn ich z.B. an Savuti denke... da kostet die Nacht 50$ pro Person. Und so ähnlich sieht das, wenn ich mich recht erinnere, auch auf anderen Campsites in NPs aus. Und das ist halt schon recht happig, wenn man bedenkt, dass es letztendlich nur Stellplätze ohne jeglichen Komfort sind. Auf der anderen Seite hat man halt immernoch eine gewisse Exklusivität. Von daher: Lieber etwas mehr bezahlen und dafür keinen Massentourismus als umgekehrt... Aber es geht halt mehr ins Geld als in Namibia oder Südafrika.
Gruß
marimari2'240 Beiträge · seit 201102. Feb. 2018 · #3
Die Campsites sind eigentlich gar nicht so teuer - Vergleich: Ostafrika:200 Euro (2 Personen, Auto) ++ pro Tag um in die Serengeti / Masai Mara zu fahren. Von daher...alles relativ. Gruss M.
freshy3'883 Beiträge · seit 201102. Feb. 2018 · #4
Guten Abend liebe Margitta, die privat geführten Campsites in BOT sind wirklich nicht so teuer und bieten etwas fürs Geld. Mich ärgert es, wenn ich für kaputte und schmutzige Ablutions im NP, durchaus schon einmal ohne Wasser (ohne NP-Gebühr) mehr zahlen muss, als für unseren gut ausgestatteten Campingplatz in Italien. Okay, der Stellplatz ist wesentlich kleiner, man hockt dicht auf dem Nachbarn, aber die Grundstückspreise sind auch ein Vielfaches teurer. Es ist das miese Preis-Leistungsverhältnis in den meist schlecht gewarteten NP-Camps, das als teures Pflaster bezeichnet werden muss.
Ich wünsche dir allen Ernstes 😉 ein schönes Wochenende! LG freshy
Wirklich teuer ist nur SKL (Savuti, Linyanti, North Gate und Khumaga) mit US$ 50. Alles andere istpreislich okay. Bei Kwalate (Xakanaxa, South Gate) habe ich das Gefühl, dass sie alles verkommen lassen.
Für April habe ich Plätze im KTP, CKGR und Makgadikgadi Pans NP beim DWNP gebucht. Da kostet die Übernachtung 30 Pula (2,50 EUR) pro Nase. Das ist extrem günstig. Warum die Preise nicht erhöht werden, weiß ich nicht, denn kostendeckend kann das nicht sein.
warum hier immer wieder über die exorbitanten Preise für die Campsites in Botswana so geschimpft wird 😠 .
wurde das? In den bisherigen Diskussionen ging es doch um das allgemeine touristische Preisniveau in Botswana, oder? Ich kenne mich mit Camping ja nun überhaupt nicht aus und weiß auch nicht wirklich was da ein gutes Preis-Leistungsverhältnis ist. Die wenigsten Reisenden in Botswana sind aber Camper. Der generelle Wunsch der botswanischen Tourismusaustichtung ist nun aber eben das Hochpreissegment (=wenige Touristen die viel Zahlen). Der Großteil der Botswana-Reisenden bewegt sich im Bereich Moremi/Chobe, häufig als Fly-In, und da werden eben Lodgepreise von 500 bis 1500 US$ pppn aufgerufen. Und das ist schon "exorbitant" (ich sage nicht, dass es nicht gerechtfertigt ist).
Interessant finde ich in der Diskussion, dass Aos schreibt, dass SKL (= privat) teuer ist, Freshy hingegen, dass die "privat geführten Campsites in BOT sind wirklich nicht so teuer" sind. Da gibt es wohl auch unter Campern verschiedene Auffassungen zu "teuer".
Viele Grüße aus Windhoek (der Regen soll kommen :-)) Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
hallo zusammen Wir zählen uns zu den Campern. Die Camp Preise in Botswana sind, einfach ausgedrückt, nördlich des 20. Breitengrads eher als teuer zu bezeichnen, das heisst ungefähr ab Maun. Südlich haben wir im 2017 immer zwischen 160 und 300 Pula für 2 Erwachsene und Fahrzeug bezahlt. Wir finden die Preise als angemessen. Auch die Parkeintritte finden wir nicht überteuert. Aber eben, mit Ausnahme des Nordens, wo der Markt spielt. Solange Touristen bereit sind zwischen 500 und 1500 US Dollar für eine Nacht in einer Lodge zu zahlen, solange werden auch die Campsites in den Regionen teuer sein, ansonsten werden sie geschlossen. Die orientieren sich an den Lodgepreisen und die Leute sind bereit das zu zahlen. Wir sind nicht bereit solche überrissene Preise zu bezahlen und weichen dann aus, zB in den Mamili, in den Mabuasehube oder den Caprivi, je nach Jahreszeit. Was ich allerdings noch dazu sagen muss, wir sind immer mehrere Monate unterwegs und da würden einige Preise unser Büdget sprengen, wir sind dafür länger unterwegs. Hat halt alles seinen Preis 😉
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201403. Feb. 2018 · #8
Strubi86 schrieb:darf ich fragen, wie viele Übernachtungen davon in Nationalparks sind?
wir sind gesamt 11 Ü im CKGR +KTP. Dort sind die Parkfees schon dabei. Für 4Ü im Nxai Pan und Makgadik. nicht.
Grüessli von der Gromi
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Ja, und die meisten hier schreiben über die Preise im Okavangodelta und knapp drum herum und die sind deutlich höher.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
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STStrubi86173 Beiträge · seit 201403. Feb. 2018 · #10
Gromi schrieb:
Strubi86 schrieb:darf ich fragen, wie viele Übernachtungen davon in Nationalparks sind?
wir sind gesamt 11 Ü im CKGR +KTP. Dort sind die Parkfees schon dabei. Für 4Ü im Nxai Pan und Makgadik. nicht.
Ahso, ok. Mir war bisher auch nicht bewusst, dass es da solch extreme Unterschiede gibt zwischen den Parks im Norden und denen etwas südlicher. Wir waren bisher nur im Chobe und im Moremi und dort sind die Preise halt relativ hoch. Nxai Pan kostet, glaube ich, z.B. auch 50$ pro Person und Nacht. Im Makgadikgadi weiß ich es nicht.
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201403. Feb. 2018 · #11
@ Alle: es kommt doch immer wieder auf den individuellen Standpunkt an 😎 . Als wir vor 2 Jahren durch den Norden gecampt sind, bekamen wir schon hin und wieder einen kleinen Verschlucker ob der Preise 😮 (z.B. Kubu Island mit 56 US$) hatten allerdings keine Vergleichserfahrungen in puncto Preis- Leistung. Fanden z.B. Xakanaxa, Savuti und co. alles in allem tiptop in Ordnung 🙂 Demnächst werden wir Mittel- und Südbotswana becampen 🤩 dann können wir wieder vergleichen 😗 werweisst die Margitta
Grüessli von der Gromi
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Wir waren bisher nur im Chobe und im Moremi und dort sind die Preise halt relativ hoch
Das ist ja das Problem, alle wollen dort hin, weil in kurzer Zeit, relativ sicher, viele und unterschiedliche Tiere gesichtet werden können. Das lassen sich die Lodges und Campsites, teilweise noch mit schlechtem Service, teuer bezahlen. Die südlicheren Parks haben in der Regel keine so hohe Tierdichte und man muss sich die Zeit nehmen um zu beobachten, ein schneller Game Drive ist da gut mal möglich, ohne ein Tier zu sichten. Die andere Seite, will man in Ruhe Tiere beobachten, so braucht man mehr Zeit und kann in 3 Wochen nur einen kleinen Teil von Botswana erkunden und nicht 3 Länder auf einmal, das Gleiche gilt natürlich für das ganze südliche Afrika. Dafür muss man nicht vorbuchen und ist nicht gestresst ab den vielen Touristen am gleichen Ort. Manchmal wäre weniger eben mehr und viele müssten nicht sinnlos tausende von KM in 3 Wochen herunterspulen. Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Ob Botswana seinen Preis wert ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Ich war im Oktober als Camper im CKGR, Nxai Pan NP, Moremi und Chobe unterwegs und habe p.P. ca. 50 USD pro Nacht bezahlt. Dafür habe ich genau das bekommen, was ich gesucht habe: Einsamkeit, tolle Natur, wilde Tiere, Abenteuer, Freiheit und die absolute Stille. Das ist mir der Preis auf jeden Fall wert.
Nicht gesucht habe ich sanitären Luxus, Infrastruktur, schicke Restaurants, Unterhaltungsangebote. Das alles bekomme ich als Camper für vermutlich weniger Geld am Gardasee.
Ich kann hier also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Absolut gesehen kostet Botswana in den NPs eine Menge Geld. Das, was ich dafür bekommen habe, ist für mich allerdings mit Geld nicht aufzuwiegen!
Wie kann man Namibia nicht lieben?
WEWernfried131 Beiträge · seit 201703. Feb. 2018 · #14
Turi schrieb: Dafür muss man nicht vorbuchen und ist nicht gestresst ab den vielen Touristen am gleichen Ort. Manchmal wäre weniger eben mehr und viele müssten nicht sinnlos tausende von KM in 3 Wochen herunterspulen. Gruss Turi
Wenn man 500-1500 $ pro Nacht ausgibt muss man sich keine Gedanken darüber machen, ob viele Touristen am gleichen Ort sind. Wir waren u.a. im Selinda Explorers Camp (Linyanti Gebiet), das hat gerade mal vier Zelte à zwei Personen. Als wir dort waren gab es nur noch eine Gruppe von zwei Paaren, die hatten ihren eigenen Guide dabei. Die fünf Gäste waren zusammen in einem Auto, dafür hatten meine Frau und ich das andere Auto und den Guide nur für uns alleine. Wir sind vor Sonnenaufgang los gefahren und erst nach Sonnenuntergang waren wir zurück in der Lodge. So konnten wir praktisch das gesamte Schutzgebiet abfahren. Für uns war es der Traum, Löwen haben wir jeden Tag gesehen, Leopard vier Mal (plus 1 totes Junges im Baum).
Stress ist natürlich sehr individuell, wir haben es genossen uns um rein gar nichts kümmern zu müssen, sondern 8 Tage Safari einfach nur geniessen konnten. Vor Jahren haben wir eine Rundfahrt durch Kanada/USA gemacht. Die Flüge und das jeweils 1. Hotel hatten wir gebucht, den Rest machten wir spontan. Ich würde es jetzt nicht gerade als "Stress" bezeichnen aber es war schon ein wenig mühsam wenn man sich jeden Tag ab ca. 17:00 Uhr fragen musste: Wo übernachten wir heute? Bleiben wir jetzt hier oder sollen wir noch einen Ort weiter zu fahren? Smartphone und Internet waren vor 15 Jahren noch nicht so verbreitet wie heute.
Aber jeder soll seinen Urlaub so geniessen wie es ihm/ihr persönlich am besten gefällt - soweit es das Portemonnaie her gibt.
WEWernfried131 Beiträge · seit 201703. Feb. 2018 · #15
frau_shrimp schrieb:Ich war im Oktober als Camper im CKGR, Nxai Pan NP, Moremi und Chobe unterwegs und habe p.P. ca. 50 USD pro Nacht bezahlt. Dafür habe ich genau das bekommen, was ich gesucht habe: Einsamkeit, tolle Natur, wilde Tiere, Abenteuer, Freiheit und die absolute Stille.
Absolute Stille mitten in der Wildnis? Im Busch ist doch besonders in der Nacht um einen herum immer alles am Zirpen, Pfeifen, Rascheln, Quaken und manchmal brüllt auch ein grösseres Tier. 🤩 Aber ich glaube wir wissen alle was du gemeint hast.
hallo Wernfried Natürlich soll jeder Urlaub machen wie er will bzw. was ihm finanziell möglich ist, hab ich kein Problem damit. Wie du schreibst "8 Tage Safari" mag ich euch gönnen. Wir haben andere Ziele, einen anderen Zeitbegriff und können uns, Gott sei dank, 6 Monate im Jahr im südlichen Afrika aufhalten. Da wäre ein Programm, wie das eure, Stress für uns, dazu kommt, dass wir uns das, für so lange Zeit, schlicht und einfach nicht leisten könnten. Darum unterscheide ich auch immer zwischen Traveller und Urlauber, das soll keine Wertung sein, sondern eine Feststellung. Diese zwei Gruppen trennen Welten. Wie du ja auch bemerkt hast, soll jeder das so halten wie er will. Bei dem Thread geht es ja um "Botswana, ein teueres Pflaster" und das ist es zum Teil, im Norden teuerer als im Süden. Was für den Einen teuer ist, ist für den Anderen ein Taschengeld, Hauptsache man geniesst die Zeit dort unten.
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
marimari2'240 Beiträge · seit 201103. Feb. 2018 · #17
Turi schrieb: Darum unterscheide ich auch immer zwischen Traveller und Urlauber, das soll keine Wertung sein, sondern eine Feststellung. Diese zwei Gruppen trennen Welten. Wie du ja auch bemerkt hast, soll jeder das so halten wie er will. Gruss Turi
da gebe ich Dir 100% recht. Im südlichen Afrika tummeln sich eben zu 99% Urlauber rum. Das sollte man als Traveller wissen 😉 (wir finden es in Ostafrika gemütlicher... 😄 und man trifft vor allem auf andere Traveller...die Urlauber sind in der Gruppe unterwegs 😛 ). Wir gehören leider noch zu den Urlaubern (ob wir es wollen oder nicht, aber: im eigenen Auto unterwegs)..too young to be retired 😄 , trotzdem hängen wir lieber bei den Traveller rum 😮 Gruss M.
GromiThemenstarter1'415 Beiträge · seit 201404. Feb. 2018 · #18
marimari schrieb: ..too young to be retired
...das bestätigt immer wieder Ernstens Spruch "...als wir jung waren hatten wir das Geld: aber keine Zeit 😠 Jetzt sind wir Rentner, haben viel Zeit - aber kein Geld 🙄 " Jetzt könnte jemand behaupten, wenn man kein Geld hat, sollte man gescheiter zu Hause bleiben 😗 , doch das wollen wir nicht, also machen wir auf "Reisende mit pensionären Budget" und (wie Turi es treffend formulierte: "Hauptsache man geniesst die Zeit dort unten") geniessen unsere Campingtour in aller botswananischen "Stille" 🙂 😄 schönen Sonntag wünscht die Margitta
Grüessli von der Gromi
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