Charly_99Themenstarter4 Beiträge · seit 201823. Jan. 2018 ·
Hallo zusammen,
ich wende mich mit einem Anliegen an Euch, dass evtl. den Einen oder Anderen interessieren könnte. Ich plane für 2019 eine längere 4x4 Wohnmobil Reise und zwar ins südliche Afrika (Route anbei). Ich fahre einen Toyota Hilux mit Nordstar Aufbau. Da ich nun nicht gern alleine fahre suche ich noch Mitfahrer mit eigenem Mobil, die so was evtl. gerne mitmachen würden.
Die Routenplanung habe ich mit einem Reiseveranstalter in Namibia durchgeführt. Ich habe grob die Route vorgeben und er hat dann eine Detailroute mit den Campingplätzen erstellt. Die Gesamtdauer ist derzeit mit 90 Tagen geplant, da wird es aber noch Änderungen geben, da ich ca. alle 2 Wochen einen längeren Stopp einplanen möchte (man will ja nicht nur fahren). Startzeit ca. April / Mai 2019, d.h. nach Ende der Regenzeit und eher in den Winter rein, dann ist es nicht so heiß und evtl. in den Parks nicht so voll (Start und Endpunkt sind Port Elizabeth).
Das soll keine Offroad-Tour werden, aber Pisten und evtl. kurze 4x4 Einsätze werden doch enthalten sein.
Zu den Kosten:
Für mich alleine wurde mir ein Preis von ca.4.500,- € für die Planung und die Buchung der Camps genannt. Die Reise ist keine geführte Gruppenreise o.ä. sondern es werden von dem Veranstalter nur die Route vorgegeben und die Camping-Plätze gebucht.
Dann kommen die Kosten für die Fahrzeug Verschiffung dazu, einen guten Anhaltspunkt dazu kann man unter https://www.seabridge-tours.de/html/verschiffung_suedafrika.php finden. Das ist nicht billig und für mein Fahrzeug kostet das ca. 6.500,- € (hin und zurück).
Sinnvoll ist zumindest eine Haftpflichtversicherung für das Fahrzeug, da die deutschen Versicherungen in den meisten Ländern nicht greifen. Da kann man unter http://www.tourinsure.de/internationale-fahrzeugversicherungen-und-grenzversicherungen/camper/afrika nachschauen. Diese kostet um die 500,- €, Kasko ist deutlich teurer. Meines Wissens ist aber in Südafrika, Namibia und Botsuana eine Versicherung über eine Benzinsteuer inkludiert.
Ich wohne in Deutschland und bin durch Zufall auf dieses Schweizer Forum gestoßen, aber evtl. gibt es ja auch da Interessierte.
dergnagflow2’560 Beiträge · seit 200723. Jan. 2018 ·
Hallo Charly,
schöne Geschichte, die du da vor hast, aber warum willst du für eine 90-tägige Tour alle Campingplätze vorbuchen? Da kann erstens viel passieren, zweitens weisst du ja nicht, wo's besonders schön ist und du vielleicht den einen oder anderen Tag länger bleiben willst, etc. Und dann ist mir nur auf deinem PDF aufgefallen, dass du Etoscha komplett auslässt. Ist das Absicht?
Charly_99Themenstarter4 Beiträge · seit 201823. Jan. 2018 ·
Hallo Wolfgang,
teilweise wäre es sicher entspannter "frei" zu fahren. Problematisch ist aber, dass die Zahl der Camping-Plätze und Zugänge zu den Parks beschränkt sein kann. Dann steht man dann außen vor 🙁 .
Das Etosha außen vor ist hat mit meiner Vorgabe an den Veranstalter mit max. 90 Tagen zu tun. Etosha ist aber häufig auch schon ziemlich überlaufen, könnte man aber rein nehmen.
Gruß
Charly_99
lilytrotter4’132 Beiträge · seit 200823. Jan. 2018 ·
Hallo, Charly_99, ein paar Tipps, - ist ja noch lange hin und du kannst noch Entscheidungen ändern. Verschiffung an/ab Walvisbay ist deutlich billiger und einfacher. Route ab WVB im Gegenurzeigersinn planen, du bist sonst zur Hauptferienzeit in SA an der Küste... Ich würde die Tour insgesamt nicht genauso festlegen, wie es abgebildet ist. Unterwegs wirst du merken, warum. Das ist ein weites Feld... - nicht ohne Grund fragen sich hier viele'n Wolf, zur Tourenplanung. Ansonsten, wie zuvor schon erwähnt: Keine Buchungen, die nicht absolut notwendig sind, wie z.B. Nationalparks/Gamereserves. Den “Rest” vor Ort regeln, mit den entsprechenden Simcards der lokalen Anbieter im mobile… Thomas Richter Campingliste ausdrucken (hier unter Camping), 'n guten Reiseführer - und ab gehts. Feine Sache. Gute Reise!
Gruß lilytrotter
Das Etosha außen vor ist hat mit meiner Vorgabe an den Veranstalter mit max. 90 Tagen zu tun. Etosha ist aber häufig auch schon ziemlich überlaufen,
überlaufen sind bestimmte Parks nur in den Ferien, - und wenn es danach ginge, dürfte der Krüger eigentlich nicht in der Planung stehen... 😎
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200623. Jan. 2018 ·
Hallo Charly_99,
Das Etosha außen vor ist hat mit meiner Vorgabe an den Veranstalter mit max. 90 Tagen zu tun. Etosha ist aber häufig auch schon ziemlich überlaufen, könnte man aber rein nehmen.
willkommen im Forum. Irgendwie ist Dein Schreibstil etwas "belehrend". Wenn Du eh alles weißt ("Etosha ist überlaufen"), dann ist die Frage, was Du gerne wissen möchtest. Was auf Deiner Route überlaufen sein wird ist Krüger NP und Chobe Riverfront. Etosha eher nicht. Deine Schwerpunkte einer Reise durch das südliche Afrika wären nicht meiner, aber das ist ja Geschmackssache. Zum Beispiel lässt Du das Westkap und die Westcoast Südafrikas komplett aus, möchtest aber für einige Tage dann z.B. nach Mosambik (Grenzformalitäten etc). Ich würde mir, wie die anderen Schreiben, ein paar zeitliche Eckpfeiler legen (die werden v.a. durch den Mangel an Campsites in den NPs in Botswana vorgegeben werden) und dann drauf los fahren.
Das ist nicht billig und für mein Fahrzeug kostet das ca. 6.500,- € (hin und zurück).
also dafür würde ich mir einen Mietwagen für 90 Tage nehmen und habe keinerlei Risiko...
Meines Wissens ist aber in Südafrika, Namibia und Botsuana eine Versicherung über eine Benzinsteuer inkludiert.
In Botswana nein (zumindest zahlt man da an der Grenze immer irgendwas), in Namibia und Südafrika ist die Personenhaftpflicht (!) über den Treibstoffpreis abgedeckt. Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Das ist entschieden zu teuer, kannst du in Namiba ein Jahr lang abschliessen für ca 2300 Nam $ Teilkasko bei Forbes allerdings mit 5 Mio Nam$ Deckung, sollte aber reichen.
Die Versicherung über den Diesel deckt nur Personenschäden!
Frage, wieso mietest du dir nicht einen Hilux mit Camperaufbau, der kostet dich für 3 Monate Langzeitmiete nicht mehr als die Verschiffung, fährst keine KM auf dein Fahrzeug und hast weniger Aufwand?
Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Hallo Christian Mein Beitrag hat sich überschnitten mit deinem 😉 mit den gleichen Gedanken Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
dergnagflow2’560 Beiträge · seit 200723. Jan. 2018 ·
Hallo Charly,
Charly_99 schrieb: teilweise wäre es sicher entspannter "frei" zu fahren. Problematisch ist aber, dass die Zahl der Camping-Plätze und Zugänge zu den Parks beschränkt sein kann. Dann steht man dann außen vor 🙁 .
Auf deiner Strecke kann das vielleicht in Botswana sein. April - Juni geht sonst sicherlich noch ohne eine derart lange Vorbuchungszeit. Vor allem, wenn du so getaktet bist und irgendwo während der Reise zwei drei Tage unvermutet steckenbleibst (aus welchen Gründen auch immer), stehst sowieso mal aussen vor. Sim-Karten der jeweiligen Länder bei der Einreise besorgen und zwei bis vier Tage vorher anrufen und vorreservieren. Oder wenn du irgendwo mal WLAN hast, Mails schicken fände ich persönlich g'scheiter.
Charly_99 schrieb: Das Etosha außen vor ist hat mit meiner Vorgabe an den Veranstalter mit max. 90 Tagen zu tun. Etosha ist aber häufig auch schon ziemlich überlaufen, könnte man aber rein nehmen.
Juli, August. September geb' ich dir vielleicht recht, Mai und Juni wirst noch keine Horden dort haben...
90 Tage im südlichen Afrika zu sein ist sehr spannend. Wir werden dieses Jahr selber auch wieder die Gelegenheit haben einige Monate im südlichen Afrika zu verbringen. Wir würden aber auf keinen Fall alles durchbuchen wollen. Und schon gar nicht, das was Du alles eingeplant hast. Auch für 90 Tage ist das schon sehr sportlich.
Das schöne wenn Du länger unterwegs bist, ist dass Du Dir Zeit nehmen kannst. Du sprichst mit andren Leuten auf dem Campingplatz und erhältst neue Ideen. So sieht die Reise nach einigen Tagen vielleicht schon ganz anders aus, als am Anfang geplant. Mit dieser Offenheit sind wir schon einige Male an Ort hingekommen, die wir nie geplant hätten und die wirklich sensationell gut sind.
Ich rate Dir, Dich umfassend zu informieren. Karten und Bücher dabei zu haben und sich auch unterwegs immer wieder neue Pläne zu machen.
Ich kann gut verstehen, dass Du Dein eigenes Fahrzeug nutzen willst. Für eine Tour von drei Monaten würde ich mir das aber gut überlegen. Sinnvoller erscheint es mir, das Fahrzeug am Ende der Tour irgendwo stehen zu lassen und vielleicht innerhalb eines Jahres eine zweite Tour zu machen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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vorbuchen würde ich nicht, das macht bei der Dauer der Reise keinen Sinn.
Versicherung: schau mal Jahn & Partner. Tourinsure hatte ich vor vielen Jahren, ich hab auch mal für Afrika angefragt, das war extrem teuer.
Schiff: Mafratours verschifft direkt Bremerhaven - Windhoek. Aber auh nach SA. Ausrüstung kann komplett im Mobil bleiben, Aufbau darf verschlossen bleiben. Den zweiten Punkt finde ich gut, es soll ja alles ankommen.
Charly_99Themenstarter4 Beiträge · seit 201824. Jan. 2018 ·
Hallo zusammen,
erst einmal Danke für die vielen Tipps und Vorschläge. Ich werde da noch mal in mich gehen wo ich Änderungen vornehme, gerade was die Route und evtl. Buchungen angeht.
Den Hinweis bzgl. Walvisbay von lilytrotter fand ich sehr interessant. Hat jemand da evtl. Empfehlungen / Erfahrungen für / mit einen Spediteur ? ich möchte das möglichst über ein deutsches (evtl. namibisches) Unternehmen abwickeln um Stress zu vermeiden. Dazu ist noch anzumerken, dass aufgrund der Größe des Fahrzeugs kein Container-Versand in Frage kommt.
Das Fahrzeug nach der Reise vor Ort zu lassen hatte mein Unterbewusstsein auch schon irgendwie abgespeichert ist aber nun durch den Post von Chrigu ins Großhirn gewandert, danke dafür.
Noch mal zum Zweck der Anfrage: Ich suche Mitfahrer mit eigenem Mobil, die so was evtl. gerne mitmachen würden.
Du fährst ja einen Toyota Hilux mit Nordstar Aufbau...hast Du keine Angst vor Rahmenbruch bei der Belastung? Ich hatte selbst eine Kabine, wenn auch wohl schwerer als Deine, auf meinem KingCab und kenn als Moderator im Womobox-Forum und User des Wohnkabinen Forums da so diese und jene Geschichte. Auf Strassen sollte das zwar kein Problem sein, aber auf Pisten einmal ein grösseres Schlagloch übersehen und das kanns gewesen sein. Wenn ich mir Deine Route anschaue (kenne mich im südlichen Afrika aber nicht gut aus, bin mehr in Ostafrika unterwegs) dann wird die auch durch den Nxai-Pan-Nationalpark führen, spätestens da im Tiefsand ist Dein Rahmen stark gefährdet. Deshalb wäre ein Mietauto wohl die bessere Wahl.
Ich nochmals...hier ein kleines Video aus der Nxai Pan. Bei den wirklich holperigen Pisten hab ich beide Hände benötigt um mich festzuhalten, trotzdem bin ich mehrmals bis zum Dach gestiegen...das zum Glück aus Stoff war, sonst viel Aua... 😈 Klick mich!
Charly_99Themenstarter4 Beiträge · seit 201824. Jan. 2018 ·
Hallo picco,
das Thema Gewicht und Rahmenbrüche ist natürlich so ein Ding. Ich bin nun kein Spezialist in Rahmenberechnung o.ä. vermute aber mal, dass die Brüche vor allem durch die Biegemomente aufgrund langer Überhänge verursacht werden. Ich kenne da einige Bilder, wo der Rahmen direkt hinter der Kabine reißt, was m.E. für diese Theorie spricht.
Ich hab die kleinste Kabine drauf, eine ECO 180. Ich hoffe das durch den geringen Überhang der Rahmen nicht zu sehr belastet wird. Wir werden sehen……
Ein interessantes Video 🙂 Von der Strecke her ist diese von Nxai Pan mit sehr vielen Strecken von Charly's Karte vergleichbar. Geschätzt hast Du auf dieser Route etwa 500 km solche Passagen drin. Man braucht diese aber nicht so zügig zu fahren wie im Video.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Charly_99 schrieb:...vermute aber mal, dass die Brüche vor allem durch die Biegemomente aufgrund langer Überhänge verursacht werden.
Ich denke eher dass es eine Frage des Schwerpunktes der Kabine ist. Wenn der zwischen den Achsen liegt seh ich kein Problem, wenn der hinter der Hinterachse liegt dann schon. Fahr mal nur mit der Vorderachse einmal ohne Kabine und einmal mit reisefertiger Kabine auf eine Waage, wenn die Vorderachse nicht schwerer oder sogar leichter wird dann besteht Gefahr, ansonsten wohl eher nicht. So zumindest meine Meinung.
Charly_99 schrieb:Ich hab die kleinste Kabine drauf, eine ECO 180. Ich hoffe das durch den geringen Überhang der Rahmen nicht zu sehr belastet wird.
Mit der ECO 180 hast Du natürlich eine der geeigneteren Kabinen...aber ich meine die Waage wirds Dir zeigen ob sie wirklich geeignet ist.
chrigu schrieb:Ein interessantes Video 🙂
😄 Es geht so, fürs Abendfüllende Programm vieleicht etwas zu wenig interessant 😄
chrigu schrieb:Man braucht diese aber nicht so zügig zu fahren wie im Video.