Reisebericht

Der Leopard kommt nur am Sonntag...

von regsal · begonnen 28. Dez. 2017 · 29 Teile

Teil 2122. Jan. 2018
17. November
Maun - Flug an den Khwai River in die Sango Safari Lodge (Game-Drive und eine unruhige Nacht)

Heute Morgen geht unser Flug ins Delta, vorerst 2 Tage in die Sango Safari Lodge am Khwai River. Es ist wieder traumhaftes Wetter, in der Nacht kühlt es jedoch recht stark ab, dies aufgrund des vorangegangenen Regens in Südafrika (hat man uns gesagt..)
Um Punkt 8.15 Uhr sind wir bereit, wie uns von der Rezeption mitgeteilt wurde, damit uns ein Minibus zum Flughafen führt. Aber die Kommunikation von Rezeption und Buschauffeur war wohl nicht die Beste, denn als wir zur Rezeption kommen, sehen wir gerade noch den Bus der Lodge, welcher uns an den Flughafen führen sollte, im Busch verschwinden..... 😈
Das fängt ja schon mal gut an….. ich gehe sofort zur Rezeption und frage, ob dies nicht der Bus für den Flughafen gewesen sei... 🙁 Erstaunt frägt die Dame mich, ob der Chauffeur uns vergessen habe? Ja das frage ich mich auch.... 😵 sie versucht den Fahrer per Funk zu erreichen, was nicht sofort funktioniert. Doch endlich erreicht sie ihn und er kommt wieder in die Lodge zurück um uns abzuholen. Zum Glück habe ich den Bus verschwinden sehen und sofort reagiert, ansonsten hätten wir wohl unseren Flug verpasst... 🤨 !
Also fahren wir los und sind doch noch rechtzeitig am Flughafen. Da geht nichts elektronisch beim einchecken, eine Karton-Etikette für unsere Taschen wird handschriftlich ausgefüllt und wir erhalten unsere Tickets von irgend einem Guide in die Hand gedrückt, ziemlich unkompliziert…. 😉 . wir hoffen, dass wir unsere Taschen wiederfinden.

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Eine Reiseleiterin von Afrika Destination kommt auf uns zu und stellt uns noch einige Fragen, ob bis anhin alles gut verlaufen sei mit unserer Reise in Botswana. Sie stellt uns verschiedene Fragen zu den Lodges, Zufriedenheit etc.

Durch die Gepäckkontrolle wir es jedoch so streng wie überall, Flüssigkeiten werden nicht erlaubt, Elektronische Geräte müssen separat durchgescannt werden. Dann kommen wir in den Warteraum, keine Anzeige, hie und da kommt ein Flugangestellter und ruft ein paar Namen aus, die dann auf die Flugpiste können....
Irgendwann sind wir an der Reihe und werden zu einem Kleinbus begleitet. Vorerst müssen wir kontrollieren ob unser Gepäck eingeladen wurde. Soweit alles gut…, unsere Taschen sind dabei… 🙂
Mit dem Kleinbus geht es jetzt über die Piste zu unserem Flugzeug. Die Taschen werden verstaut und schon sind wir drinnen, etwa 10 Personen mit dem Piloten. Wir sind zuhinterst und haben recht viel Platz.

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Und dann geht‘s los, ab in die Luft und während 25 Minuten betrachten wir das Okavango Delta von oben.

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Es scheint mir manchmal wie ein modernes Gemälde, oder Puzzleteile aneinandergereiht - ich bin sehr beeindruckt. Manchmal etwas bumpy, da es recht windig ist und die Aussentemperatur verschieden ist. Wir sehen auch aus der Vogelperspektive wie trocken und dürr alles ist, zum Teil sogar abgebrannt - sobald noch etwas Wasser von der letzten Regensaison übrig geblieben ist, sieht man ein paar grüne Flecken

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Wir steuern Richtung Moremi und die Khwai-Consession, hier ist es nicht so karg und ausgetrocknet, da der Khwai-River noch Wasser führt.

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Der Airstrip ist frei, keine Elefanten-Überquerungen, so landen wir pünktlich, unser Pilot hat das gut gemacht. Der Safariwagen von der Sango Safari Lodge wartet bereits auf uns und mit einem anderen deutschen Paar fahren wir etwa 20 Minuten zur Loge, auch da ist der Pad recht bumpy. (Die Aussage der Guides ist jeweils: this is the best African massage... 🙂 )

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Wir werden mit dem Gesang der ganzen Belegschaft von der Sango Safari Lodge empfangen – die Fröhlichkeit in ihrem Gesang wirkt ansteckend und wir fühlen uns sofort wohl, hier mitten im Busch

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Mike, der Chef der Sango Lodge, gibt uns alle nötigen Informationen über den Tagesablauf hier in der Lodge und den Game-Drives jeweils morgens und am späteren Nachmittag. Dann gibt‘s Lunch, Lasagne und Salate, sehr fein. Unser Zeltbungalow ist unter Bäumen, mit direktem Blick auf den Fluss, welcher im Moment nicht viel Wasser mit sich bringt. Dennoch sind bei unserer Ankunft etwa 15 Nilpferde direkt vor der Lodge im Fluss.

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Friends gross und klein.. 🙂

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Nach dem Essen sitzen wir auf unseren Balkon vor dem Bungalow, faulenzen und geniessen einfach diese Stimmung und die Ruhe hier im Busch. Es ist recht heiss heute und die Tiere bleiben im Schatten.

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Um halb vier gibt‘s Tee und Kuchen und dann geht‘s auf unseren ersten Gamedrive hier am Khwai mit Edmo unserem Guide. Die Tiere kommen auch langsam wieder aus dem Busch sobald die Sonne etwas weniger auf die afrikanische Erde brennt.. 😉

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Edmo fährt kreuz und quer über die Steppe und siehe da, hinter einem Busch….. 3 Löwen liegen richtig faul und fast ein wenig obszön unter dem Busch.

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Edmo ist ein toller Guide, er kennt die Lieblingsplätze der Tiere….was wir auch auf den weiteren Game-Drives erfahren werden.

Weiter geht‘ durch den Busch, wir treffen auf eine Zebraherde

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und dann ein weiteres Highlight, eine ganze Familie Tüpfelhyänen. Dieses Spektakel ist überwältigend, wie die Kleinen an einem Stück Haut eines Antilopen zerren und sich darum zänken.... einfach fantastisch!

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Das Abendlicht ist sehr schön

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Dann geht die Sonne langsam unter - immer wieder faszinierend!

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Nach dem Sonnenuntergang wird es sofort kühl, wir haben leider keine Jacke mitgenommen, da es am Nachmittag sehr heiss war als wir abgefahren sind.
Der Sundowner ist zwar schon vorbei, aber wir halten trotzdem noch einen Moment an für den obligaten Drink Der Gin Tonic schmeckt uns auch heute gut, nach diesem tollen Game-Drive.
Es ist schon dunkel und die Fahrt im Safariwagen ist wirklich kühl geworden. Edmo meint, er wolle noch einmal bei den Löwen vorbeifahren, er sei überzeugt, dass diese jetzt bald auf die Jagd gehen würden. Mit dem Scheinwerfer leuchtet er hie und da die Gegend ab. Und siehe da, an genau derselben Stelle, an welcher die Löwen heute Nachmittag gemütlich schliefen, schleichen die 3 Löwen im Scheinwerferlicht gemütlich davon, fast noch etwas schlaftrunken,.. 😉 . wir sind einfach sprachlos und vergessen gerade einen Moment die Kälte. – Leider war es schon recht dunkel, schwierig Bilder zu machen, aber im Kopf sind sie gut gespeichert…

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Erst kurz vor 8 Uhr sind wir wieder in der Lodge und Hans fühlt sich plötzlich gar nicht gut... 🙁 Ich muss alleine zum Nachtessen. Das Nachtessen ist lecker und wir sind eine gemütliche Truppe zusammen aus ganz verschiedenen Ländern: Deutschland, Italien, Schweiz, Australien und Kanada. Wir sitzen alle am grossen Tisch, der Chef des Hauses, Mike und Edmo unser Guide essen auch am selben Tisch. Es wird viel gelacht und Mike erzählt einige Schauermärchen und Erlebnisse mit den wilden Tieren im und um das Camp…
Ich verabschiede mich jedoch bald von der gemütlichen Runde und als ich in unser Zeltbungalow zurückkomme, wird mir schnell klar, dass die Nacht unruhig sein wird 🙁 . Hans hat eine böse Magen-Darm-Verstimmung, nicht einmal einen Schluck Wasser kann er behalten... 😵 , da nützen auch Medikamente nichts. An Schlaf ist nicht zu denken, Hans verbringt einen grossen Teil der Nacht im Badezimmer, ich mache mir Sorgen und hoffe, dass es nicht noch Schlimmer wird. Erst gegen 3 Uhr morgens beruhigt sich sein Magen ein wenig, er ist total erschöpft.
Als wäre das noch nicht genug, höre ich ein lautes Geräusch vor unserem Zelt und ich versuche mit meiner Stirnlampe heraus zu finden, was oder wer denn da vor unserem Zelt herumschleicht. Im Schein der Lampe sehe ich bis zur Veranda und das erste was ich sehe sind leuchtend weisse Stosszähne eines Elefanten. Ich bin so erschrocken, dass ich sofort wieder das Licht ausmache. 😕 Ich wage mich kaum zu bewegen und hoffe, dass dem Elefanten die Blätter an den Sträuchern vor unserem Zelt genügen werden. Als es wieder etwas ruhiger wird, brüllt auf einmal ein Löwe ganz in der Nähe, dann folgen die Hyänen und am Schluss grunzen noch die Nilpferde was das Zeug hält. Ich bin froh, als es langsam dämmert, ich bin auch erschöpft, auch ohne Magen-Darm-Verstimmung.
Teil 2225. Jan. 2018
18. November
Sango Safari Lodge, Patientenbetreuung, Game Drive im Moremi Game Reserve


Eigentlich hätten wir um halb sechs aufstehen sollen für die morgige Gamedrive. Aber nach einer solchen Nacht ist es auch mir nicht möglich für 4 Stunden im Safariwagen mitzufahren. So melde ich uns beide ab. 🙁 Ich hole Rooibos Tee und ein paar Toast für meinen Patienten – Die Angestellten der Lodge sind sehr hilfsbereit und kommen oft vorbei um nach unseren Bedürfnissen zu fragen. Wir fühlen uns wirklich gut betreut. Es scheint, dass das Gröbste vorbei ist, der Tee und Toast werden wieder vertragen. Wir wissen nicht, was der Auslöser für seine akute Magen-Darm-Verstimmung war. Wir vermuten, dass er vielleicht einen Schluck unsauberes Wasser erwischt hat, beim Duschen oder so…. Seine Müdigkeit ist sehr gross, Hans schläft fast den ganzen Tag und ich bleibe auf der Veranda und versuche mich von der turbulenten Nacht auch etwas zu erholen.
Zum Lunch sind alle wieder zurück vom Game Drive, sie haben wieder einen Löwen und sogar die seltenen Wildhunde gesehen. Schade, dass wir diesen Game Drive verpasst haben, aber es ist wichtiger dass Hans bis morgen wieder auf die Beine kommt, damit wir unsere Reise fortführen können.

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Auch nach dem Lunch relaxe ich auf der Veranda und ich werde überrascht von 4 Elefantenbullen, die sich am Fluss gleich vor unserem Bungalow mit Schlamm und Wasser vergnügen. Sie verweilen sich den ganzen Nachmittag und ich habe so meine private Tiersichtung. 🙂 Es ist wieder sehr heiss heute, ca. 37° am Schatten.

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Doch dann wird es etwas ungemütlicher auf der Veranda, - sehr wahrscheinlich derselbe Elefantenbulle, welcher uns letzte Nacht besucht hat, taucht vor unserem Bungalow auf. Ich verziehe mich ins Innere und beobachte, wie er genüsslich die Blätter vom Strauch vor der Veranda frisst. 🤨

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Ich habe mich gerade startbereit für den Nachmittags-Game Drive gemacht und Hans ist es nicht recht geheuer mit einem Elefanten vor der Haustür, da er sich noch nicht fit genug fühlt und nicht mit auf den Game Drive kommt….
Doch ich kann ihn beruhigen, beim Nachmittags Tee macht Mike nur Sprüche, ob wir Elefanten Reiten wollen, etc.... Es scheint, dass dieser Bulle oft bei der Lodge vorbei kommt und sich jedoch nie aggressiv verhält. Die Kanadier waren am Swimmingpool und haben erzählt, dass der Elefant vorbeikam und Wasser aus dem Swimmingpool trank. Dennoch verlasse ich unser Zelt bei der Dusche auf der Rückseite des Bungalows, mein Respekt vor diesem mächtigen Tier ist sehr gross.

Nun geht‘s los auf die Nachmittags Game Drive mit Edmo unserem Guide.

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Wir fahren über die Northbridge über den Fluss Khwai und in den Moremi-Wildlifepark. Hier hat es vor kurzem ein Buschfeuer gegeben, es liegen verkohlte Bäume am Boden und grössere Anhäufungen von Asche, die zum Teil noch etwas Rauch verursachen. Der Grund des Buschfeuers sei nicht bekannt, sagt uns Edmo.

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Auf unserer Fahrt treffen wir immer wieder auf Elefanten, Impalas, Gnus, und Hippos im Fluss Khwai.

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Wir fahren ganz tief in den Park, Edmo möchte schauen, ob die Wildhunde immer noch da seien wie am Morgen. Und siehe da, tatsächlich liegt das ganze Rudel im Schatten und wir können von nächster Nähe diese schönen und speziellen Hunde beobachten. Es ist mit dem Schatten recht schwierig schöne Bilder von diesen Tieren zu machen, da ich nicht eine hochprofessionelle Kamera habe. – Aber die Hauptsache ist ja die Sichtung und nicht die Bilder….

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Wir sind privilegiert, da wir auf der richtigen Seite des Khwai-Rivers sind - die Touristen in den Safariwagen auf der anderen Seite müssen die Wildhunde mit dem Fernglas bestaunen... 😉

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Da wir tief in den Park hinein gefahren sind, müssen wir uns beeilen, damit wir um 19 Uhr den Park wieder verlassen haben, sonst müssen wir im Park übernachten... 🙁 .

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Auf der Rückfahrt ist einmal mehr der wunderschöne Sonnenuntergang der schöne Abschluss dieses Game Drives... 🙂

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Ganz knapp erreichen wir den Ausgang und Edmo atmet auf, da es für ihn schwerwiegende Folgen gehabt hätte… er hätte nicht mehr als Guide arbeiten dürfen erzählt er uns später.
Nach der Brücke halten wir noch kurz an und trinken unseren Sundowner, obschon die Sonne schon länger wieder hinter dem Busch verschwunden ist.
Das Nachtessen wird heute beim Pool serviert, sehr romantisch unter dem afrikanischen Sternenhimmel. Es wird wieder angeregt diskutiert in der internationalen Runde und das Essen ist auch heute sehr gut. Auch Edmo ist bei uns am Tisch und ich unterhalte mich recht lange mit ihm. Er erzählt mir ein wenig von seiner Familie. Er hat 8 Geschwister und er ist der Einzige mit einem regelmässigen Einkommen, so unterhält er mit seinem Lohn die Geschwister und ihre Familien. Es macht mich schon ein wenig nachdenklich, dass wir hier eigentlich zu luxuriös in diesen Lodge wohnen, Essen und Trinken all inklusive, eigentlich übertrieben. Die Angestellten meinen, wir leben immer so. Ich hatte bei diesem Gespräch auch die Gelegenheit, Edmo zu sagen, dass wir zu Hause nicht jeden Tag solche 4-Gang-Menus essen und wie unser Tagesablauf so aussieht. Ich finde es auch wichtig, dass dieser Austausch stattfindet wenn sich die Gelegenheit ergibt, damit auch die Menschen, welche stets mit den Touristen arbeiten, etwas mehr aus deren Leben erfahren und sich nicht ein total falsches Bild von ihnen machen.
Wir werden von Edmo wieder zurück in unsere Bungalows begleitet, da die Tiere durch das Camp kommen könnten, während der Nacht.
Es war ein gelungener Abend und Hans scheint auch langsam wieder auf die Beine zu kommen. Sein Humor ist wieder zurück – sein Spruch als ich wieder zurück in den Bungalow komme: „Es ist nicht erstaunlich, dass die wilden Tiere letzte Nacht so nah zum Bungalow kamen, sie spüren, wenn ein verletztes, schwaches Tier in der Nähe ist….“ 🙂
Leider hat er die beiden Abendessen nicht geniessen können. Nun bin ich müde genug, dass mich in dieser Nacht wohl kaum ein Geräusch wecken wird…morgen ist SONNTAG... 😉
Teil 2326. Jan. 2018
SONNTAG 19. November
Morning Game Drive Sango Safari Lodge – endlich ein Leopard - und Flug nach Gunns‘Camp


Wir haben diese Nacht super gut geschlafen und auch draussen war es diese Nacht ruhiger, vielleicht hatte Hans doch recht mit seinem Spruch gestern… 🙂 Er ist wieder auf den Beinen und fühlt sich fit genug, heute morgen auch mit auf den Game Drive zu kommen.
Rund ums Feuer mit Blick auf den Khwai-River gibt es Frühstück vor dem Game Drive. Die Toast werden über dem offenen Feuer gemacht. Richtig friedlich alles heute morgen und die Sonne wärmt uns schon.

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Auf geht’s mit Edmo und er frägt uns was wir heute sehen möchten. Löwen und Wildhunde haben wir schon gesehen, es fehlt noch der Leopard. Also einstimmig im Safariauto, heute wollen wir einen Leoparden sehen und Edmo meint, das sei sicher möglich, schliesslich sei heute Sonntag… 😉
Vorerst fahren wir fast 2 Stunden durch den Park der Khwai Concession kreuz und quer und alles was wir sehen sind ein Giraffe, ein paar Perlhühner und im Hippopool liegen die Hippos faul herum.

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Gähnende Leere…. Man könne meinen, die Tiere seien in der Kirche…. Es ist ja Sonntagvormittag….. 😄

Dann treffen wir auf andere Safariautos und ein privates Auto. Sie haben einen Leoparden gesehen, er ist jedoch im Busch verschwunden. Edmo meint, den finden wir, es ist Sonntag… 🙂 .
Nun geht die Suche los, alle Autos durchstreifen den Busch, hin und her, im Kreis, mehrmals an den selben Stellen. Es scheint, dass eine Impala-Mutter ihr Baby sucht, sehr wahrscheinlich ist es dem Leoparden zum Opfer gefallen..
Alle sind total aufgeregt und möchten natürlich den Leoparden unbedingt sehen. Jeder Busch wird unter die Lupe genommen. Und dann, auf einmal wir wagen kaum zu atmen.... da da Leo...! Und tatsächlich unter dem Busch gleich neben unserem Safariauto, etwa 2m entfernt läuft er ganz gemütlich hinter unserem Wagen durch. Das war ja nicht zu fassen, dass wir an diesem fast tierfreien Game Drive noch so nah einen Leoparden zu sehen bekommen. Ein Sonntagsgeschenk!

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Leider verschwindet der Leopard recht schnell wieder in den Büschen - er hat uns nicht viel Zeit gelassen um ihn im besten Licht zu fotografieren..., aber das Erlebnis ist grandios.
Nun muss Edmo aber ganz schnell ins Camp zurückfahren, es müssen nämlich 4 Personen von unserem Safariwagen schon vor dem Mittag zum Airstrip für einen Weiterflug. Wir haben noch etwas mehr Zeit und können die die Lodge noch richtig geniessen bis nach dem Lunch. Der Elefant kommt wieder zu Besuch, ganz nah an die Lodge heran, irgendwie haben wir uns fast an ihn gewohnt.

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Unsere Taschen sind gepackt und Edmo führt uns zum Airstrip. Wir wären ganz gern noch ein paar Tage hier geblieben, da es Hans auch wieder besser geht. Wir haben uns wie in einer Familie gefühlt, ein sehr empfehlenswerter Ort!

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Es kommen gleichzeitig gerade 3 Flugzeuge an, unseres ist das Kleinste. Wir sind nur wir zwei mit dem Piloten Christian und dann geht‘s wieder ab in die Luft.

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Die Sango Safari Lodge von oben

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Diesmal ist der Flug tiefer und wir sehen hie und da einige Tiere, was den etwas unruhigen Flug besser ertragen lässt.

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Nach etwa 25 Min. sind wir schon im Gunn‘s Camp gelandet am Rand der Chiefs Island und werden abgeholt. Das Camp liegt direkt neben dem Airstrip.
Es ist wieder sehr heiss heute und der Eingang zum Camp sieht nicht wirklich luxuriös aus. Wir erfahren, dass sie enorme Probleme mit den Elefanten haben und diese ins Camp kommen und alles niedertrampeln. Letzte Nacht sind sie in die Küche eingebrochen und haben alles kaputt gemacht. Die Stimmung ist irgendwie etwas getrübt. Zwischen den Zeltbungalow sind die Büsche auch niedergetrampelt, es hat Elefantenkot und Äste liegen kreuz und quer. Na ja, man hat uns gesagt, es sei ein Luxuscamp... aber dem ist auf jeden Fall während unserer Anwesenheit definitiv nicht so 🙁 . Unser Zelt ist gross mit einer erhöhten Terrasse, da hier im Juli sehr viel Wasser ist und die Ebene überschwemmt wird.
Im Zelt ist alles gut eingerichtet, mit einem Freiluft Badezimmer und einer Freiluftbadewanne

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Wir relaxen ein wenig, was zwar nicht so gelingen will, bei dieser Hitze. Um 15.30 Uhr gibt’s Tee und Kuchen und anschliessend eine Ausfahrt mit dem Mokoro, das Einboot. Über einen Steg geht‘s zum Hauptgebäude mit der Bar und dem Restaurant. Dieses ist auch auf Stelzen erhöht und von der Bar hat man eine schöne Aussicht auf die Ebene.
Ausser uns ist nur noch ein junges Ehepaar auf der Hochzeitsreise hier im Camp. Wir sind mit 2 Mokoros unterwegs. Doch wir kommen nicht sehr weit, ein Hippo liegt im Fluss und wir müssen umkehren, da der Kanal recht wenig Wasser hat und es zu gefährlich wäre.
Wir machen einen Halt und gehen an Land für einen Drink. Irgendwie werde ich nicht so recht warm mit den Guides und diesem Camp, es ist alles so durchorganisiert und der Guide sagt uns, wo wir Fotos machen sollen, sein Englisch ist schlecht verständlich.... 🙁 Dann fahren wir schon wieder zurück zum Camp, der Mokoro Ausflug war kurz und wir sind nicht wirklich begeistert.

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Von der Bar aus können wir noch eine grosse Herde Büffel in der Ebene beobachten, sie bleiben bis zum Sonnenuntergang.

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Einfach immer ein Bild zum Staunen....diese Sonnenuntergänge...

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Vor dem Nachessen wollen wir uns etwas frischmachen und in unseren Bungalow zurückkehren. Aber wir müssen wieder zurück ins Hauptgebäude, auf unserem Weg zum Bungalow steht ein riesiger Elefant und er macht nicht den Anschein, dass er sich bald verziehen wird… 🙁
Nach einer halben Stunde ist er endlich weitergezogen und wir können kurz vor dem Einnachten noch in unseren Bungalow zurückkehren. Für das Abendessen holt uns der Guide ab, da es schon dunkel ist.
Das Essen ist sehr gut, da gibt es nichts auszusetzen. Zurück zum Zelt werden wir auch wieder begleitet und wir brauchen auch heute keine Gutenachtgeschichte mehr bevor wir im Traumland sind und vom Leoparden träumen 🙂
Teil 2429. Jan. 2018
20. November
Gunn‘s Camp, Relaxen und Bootsausflug


Die Nacht war recht ruhig und wir haben uns für heute abgemeldet für die Morgenaktivität – den Bushwalk. – So können wir gemütlich frühstücken und geniessen dann den Vormittag auf unserer Veranda.

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Ausser ein paar grasende Elefanten ist es heute ruhig auf der Ebene vor der Lodge.

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Es wird wieder sehr heiss und dazu ist es noch recht windig. So gegen 11 Uhr kommt immer ein Flugzeug, welches Verschiedenes in die Lodge bringt, sei es Nahrungsmittel oder andere Materialien, welche gebraucht werden. Wir hören das Flugzeug sehr gut beim Landeanflug und plötzlich startet es wieder durch. 🙁
Ein paar Minuten später kommt es wieder und landet korrekt auf dem Airstrip. Da wir durch die Büsche nicht direkte Sicht auf den Airstrip haben, erzählte uns später unser Guide, dass es einige Elefanten auf dem Airstrip nicht so eilig hatten, diesen zu verlassen… 😉.
Bald gibt es schon wieder Lunch, eigentlich haben wir gar keinen Hunger – in diesen „Luxus-Lodges“ wird fast ein wenig übertrieben mit dem vielen Essen. Für uns und das junge Ehepaar werden grosse Mengen Essen vorbereitet, die wir nie und nimmer zu essen vermögen. Dazu kommt, dass die junge Frau auch Probleme hat mit ihrem Magen und kaum etwas essen mag…
Im Zeltbungalow wird es am Nachmittag unerträglich heiss. Zum Glück haben die Elefanten, die Bäume um unseren Bungalow stehen gelassen, so haben wir wenigstens Schatten auf der Veranda.
Um 16 Uhr haben wir uns angemeldet für die Bootstour. Wir sehen viele Vögel, Kudus, eine Wasserechse und eine Herde Elefanten, die wir recht lange beobachten.

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Vor allem die jungen Elefanten sind immer so lustig, wie sie miteinander spielen… Unser Guide muss ständig wieder sein „take a picture“ wiederholen, es wird langsam etwas nervig… 😈
Heute sind wir etwas weiter gekommen mit dem Boot als gestern mit dem Mokoro, die Hippos haben sich verzogen.
Bei der Rückfahrt geniessen wir einmal mehr den traumhaften Sonnenuntergang, wir können nicht genug von diesen schönen Augenblicken bekommen......

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Wir genehmigen uns einen Gin Tonic auf der erhöhten Terrasse des Restaurant zum Ausklang dieses eher ruhigen Tages, bis wir wieder zu Tisch gebeten werden…
Das Abendessen ist köstlich, aber auch da ist die Menge grösser als unsere Magen vertragen mögen…

Mit am Tisch sitzt heute auch noch eine weitere Person, er nennt sich Baloo und wohnt in Südafrika, spricht etliche Sprachen und ist bei 5 Camps im Delta zuständig für die Entwicklung und Unterstützung der Manager. Er hat ein gutes Mundwerk und liebt es, seine Geschichten über die vielfältigen Tätigkeiten in den Camps zu erzählen. 😉 Im Gunn’s Camp muss er eine Lösung suchen, damit die Elefanten nicht alles zerrtrampen und nicht mehr in die Küche einbrechen können. Er meint, dass es aktuell in Botswana etwa 100‘000 Elefanten zu viel hat. 🙁 Der Grund sei unter anderem, dass diese nicht mehr die grossen Wanderungen machen wie früher, da in gewissen Ländern Unruhe herrscht und die Elefanten spüren, dass sie in Botswana ihre Ruhe haben.
Auch heute lassen wir uns begleiten über die Passerelle bis zu unserem Bungalow nach dem Abendessen. Es scheint im Moment ruhig zu sein, keine Elefanten in Sicht. Morgen haben wir uns für den Bushwalk angemeldet und wir müssen so um 6 Uhr aufstehen.
Teil 2530. Jan. 2018
21. November
Bushwalk und Flug zurück nach Maun


Diese Nacht war sehr unruhig, wir haben sehr wenig geschlafen. Die Paviane haben einen riesen Krach verursacht. 😈 Sehr wahrscheinlich versuchten sie andere Tiere im Camp zu verjagen… 🙁 , Wir sind schon früh wach und machen uns bereit für den Bushwalk. Vorerst gibt‘s Frühstück und dann geht’s zuerst mit dem Boot ein Stück Fluss aufwärts. Dann heisst’s aussteigen und schön hintereinander marschieren wir durch das recht hohe Steppengras. Ich fühle mich nicht so in Sicherheit bei diesem Bushwalk, keiner der beiden Guides hat ein Fernglas dabei, ich muss ihnen hie und da meines ausleihen und ich habe das Gefühl, dass sie sich etwas zu sicher sind mit ihrem Spaziergang. 😕

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Wir sind es auch, die bemerken, dass nicht weit entfernt 2 Büffel stehen, die uns beobachten. Wir müssen ihnen ausweichen, damit sie uns nicht mehr sehen können. Das wirkt nicht wirklich beruhigend auf mich…. 🙁
Wir wandern weiter durch das Steppengras, alles was wir zu sehen bekommen sind die beiden Büffel, ein Warzenschwein und ein paar Zebras…., dies für 1 ½ Stunde Bushwalk an der schon heissen Vormittagssonne…, nicht wirklich ein Highlight… 😠
Ich bin froh, als wir wieder zurück im Camp sind. Wir sind eigentlich gar nicht so unglücklich, dass wir heute Nachmittag wieder nach Maun zurückfliegen. Als wir von unserem Bushwalk zurückkamen, sind Arbeiter am Gebäude des Restaurants beschäftigt, auch das Dach muss repariert werden. So müssen wir heute den Mittagslunch im anderen Gebäude einnehmen, da dort provisorisch das Restaurant eingerichtet wurde…

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Nach dem Essen müssen wir unsere 7 Sachen wieder packen, um halb drei kommt das Flugzeug, welches uns wieder nach Maun bringt.
Im Gunn’s Camp war für uns das Preis-Leistungs-Verhältnis überhaupt nicht korrekt, viel zu teuer und wir würden diese Lodge auch nicht weiterempfehlen.... 😵
Es ist sehr sehr heiss heute und obschon der Weg zum Airstrip nicht weit ist, tropft uns der Schweiss von der Stirn, bis wir im Flugzeug eingestiegen sind. Heute sind wir zu viert und der Pilot ist ein junger Afrikaner. Wir fliegen wieder recht tief, so dass wir noch einmal die Elefanten an den Flussläufen sehen können. Auch eine grosse Büffelherde kann gut erkennt werden. Der Flug ist recht unruhig, somit gibt es von diesem Flug keine Fotos. Wie näher wir nach Maun kommen, umso windiger wird es. Es braut sich ein Sturm zusammen. Der Pilot hat alle Mühe, das Flugzeug gerade zu behalten, er steuert das Flugzeug wie ein Rallyfahrer, da der Wind von der Seite kommt. Die Landung wird dann ziemlich wacklig und vorerst nur auf einem Rad…. 🤨
Zum Glück hat unser Pilot alles im Griff, ich bin jedoch sehr erleichtert, wieder Boden unter den Füssen zu haben...
Am Flughafen müssen wir noch auf die Reisevertreterin von African Destination warten, sie will noch unser Feedback zu den beiden Lodges im Delta.
Wir geben unsere Meinung ab, kurz und knapp, Sango super und Gunn‘s nicht wirklich zufriedenstellend.
Dann bringt uns ein Taxi wieder zurück in die Thamalakane River Lodge. Alles ist noch da, Auto und unsere Taschen. Wir erhalten wieder denselben Bungalow wie vor 4 Tagen und wir genehmigen uns für die Rückkehr aus dem Delta einen doppelten Gin Tonic.
Hans muss noch seine Sonnenbrille flicken, dabei hat er einen Zuschauer. 😉 Er muss sich etwas abreagieren denn er hat realisiert, dass er seinen Safari Hut im Gunn's Camp liegen gelassen hat und das nervt ihn gerade ein wenig. 😉

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Es ist bewölkt und es hat ein paar Tropfen geregnet, aber das richtige Gewitter bleibt aus.
Wir können wieder mit Blick auf den Fluss das Nachtessen einnehmen, leider gibt es wieder Buffet und fast das Gleiche wie vor vier Tagen. Der Preis für das Buffet-Abendessen ist eindeutig zu teuer, auch da sind wir nicht 100%ig zufrieden. Als Schlummertrunk genehmigen wir uns ein Glas Rotwein, damit wir auch gut schlafen können, nach der letzten unruhigen Nacht im Gunn‘s Camp.
Teil 2601. Feb. 2018
22. November
Maun - Edo‘s Camp (Ghanzi) – Rückkehr nach Windhoek in Etappen


Trotz der grossen Müdigkeit haben wir nicht sehr gut geschlafen. Der Himmel ist heute mit grauen Wolken verhangen. Nach dem Morgenessen (das auch nicht gerühmt werden kann…), verabschieden wir uns und fahren vorerst zurück nach Maun. Nach einem Halt an der Tankstelle geht‘s weiter Richtung Westen.

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Etwa 300 km auf der ziemlich langweiligen, z.T. verlöcherten Teerstrasse, welche fleissig geflickt wird.... 😉 hie und da ein Dorf und am Strassenrand Ziegen, Rinder, Esel, Pferde.

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Kurz nach Mittag kommen wir schon im Edo‘s Camp an, etwa 30 km vor Ghanzi. Wir werden begrüsst von Andy dem Manager und sind ziemlich erstaunt, als er Schweizerdeutsch mit uns spricht. Da seine Mutter Schweizerin ist, hat er seine jüngste Kindheit in der Schweiz verbracht. Das an das Camp angrenzende Kinderheim wurde von seiner Mutter gegründet und ist heute ein Tagesheim für Kinder der angrenzenden Hüttendörfer der San. Darunter hat es auch viele Waisenkinder, weil die Eltern an Aids gestorben sind.
Das Camp ist an einem grösseren Wasserloch und ist mit verschiedenen Nachbarfarmen zusammengeschlossen.

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Auf dem Grundstück leben geschützt etwa 20 Nashörner. Von unserem Zeltbungalow aus haben wir Blick auf das Wasserloch. Da es jedoch schon mehrmals geregnet hat in der letzten Zeit, sind keine Tiere zu sehen. Beim Tee und Kuchen lernen wir auch Jessi, die Frau von Andy kennen und ihren kleinen Sohn, welcher erst 13 Monate alt ist und gerade versucht seine ersten Schritte zu machen…, doch auf allen Vieren durch den Sand geht es im Moment noch schneller...
Der Kleine wird wohl einmal ein Sprachtalent werden. Jessi ist Französin mit Amerikanischen Eltern, sie spricht mit ihm französisch, Andy ist hauptsächlich in Italien aufgewachsen und spricht italienisch mit ihm. Andy und Jessi sprechen jedoch miteinander Englisch. Ich plaudere ein wenig mit Jessi über ihr Leben mit einem Kleinkind hier in Botswana. Irgendwie ist hier alles viel unkomplizierter als bei uns in Europa, was das Leben mit einem Kleinkind betrifft.

Dann gehen wir mit Jack, dem Guide und Lucky dem Chauffeur des Safariwagens auf Gamedrive. Wir fahren vorerst an einer offenen Grasfläche vorbei und sehen wieder einmal eine Herde Springböcke. Wir lieben diese schönen Antilopen. Wir haben bis jetzt leider noch fast keine gesehen, da sie nur in den Trockengebieten leben, eben wie die Kalahari. Dann geht die Fahrt kreuz und quer durch buschreiches Farmland, wir treffen auf eine Schildkröte und dann



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– Jack hat eine Nashornfamilie entdeckt.

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Er frägt uns, ob wir ein wenig näher zu Fuss gehen möchten, damit wir das Kleine besser sehen können. Ehrfürchtig schleichen wir durch den Busch, wir wagen kaum zu atmen…, dann verschwinden die drei Nashörner wieder im dichten Busch. Mit dem Safariwagen versucht Lucky der Familie auf der Spur zu bleiben und tatsächlich sehen wir sie noch ein zweites und ein drittes Mal. Wir sind glücklich, dass wir diese seltenen, mächtigen Tiere so nah zu sehen bekamen.

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Der Himmel verdunkelt sich, da sich am Horizont ein Gewitter zusammenbraut.

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Wir müssen wieder zurückfahren und machen bei der grossen Ebene unser Sundowner Stopp. Springböcke, Zebras, einige Oryx und Walibis grasen friedlich auf der Ebene. Das Licht ist leider zu schwach, damit wir diese Tiere gut fotografieren können, aber wir geniessen diesen Augenblick umso mehr. Dabei werden wir streng beobachtet... 😉

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Dann verfärbt sich der Horizont ganz speziell und es erscheint eine traumhafte Abendstimmung hinter den Gewitterwolken.

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Dieses Bild, mit den Tieren im Vordergrund, könnten wir noch lange bewundern, aber wir müssen zurück ins Camp, dass Unwetter naht. Zurück im Camp, haben wir gerade noch Zeit schnell in unseren Zeltbungalow zu gehen vor dem Abendessen. Kaum sind wir im Hauptgebäude, wo das Essen serviert wird, fängt es in Strömen an zu regnen, es giesst wie aus Kübeln und wir hoffen, dass das Dach dicht bleibt über unserem Tisch….
Wir sind nicht eine grosse Runde, gesamthaft sind wir mit Andy 8 Leute am Tisch. Das Abendessen ist sehr gut, obschon alles mit Schirm durch den Regen von der Küche gebracht werden muss.
Nach dem Essen hat es glücklicherweise aufgehört zu regnen und wir können ohne Schirm in unser Zelt. Vom Wasserloch kommen jedoch zahlreiche Frösche auf den Pad, wir müssen aufpassen, dass wir nicht auf sie stehen in der Dunkelheit. Durch ihr Gequake haben wir etwas Mühe, den Schlaf zu finden, aber irgendwann war dann die Müdigkeit doch stärker..
Teil 2704. Feb. 2018
23. November
Edo‘s Camp - Kalahari Bush Break - zurück nach Namibia


Trotz dem nächtlichen Froschkonzert habe ich gut geschlafen, was für Hans jedoch nicht der Fall war - er beklagt sich, dass er fast gar nicht geschlafen hat... 🙁 Wir haben es heute nicht eilig, unsere Tagesetappe geht nur über die Grenze wieder nach Namibia - bis in die Kalahari Busch Break, das sind zirka 250 km.
Wir essen alle zusammen gemütlich Frühstück und verabschieden uns dann von Andy und dem Edo‘s Camp.

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Die Landschaft am Strassenrand hat sich ein wenig verändert, es ist grüner als gewohnt, man sieht, dass es schon geregnet hat.

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In Ghanzi halten wir noch kurz um unsere letzten Pula auszugeben. Hans hat in einem Shop einen neuen Safarihut für 70 Pula gefunden 😉 und mit dem Rest tanken wir noch auf.

Dann fahren wir weiter bis an die Grenze. Vorerst die Ausreise nach Botswana, was recht zügig voran ging, dann die Einreise nach Namibia. Bis hierhin waren alle Beamte an den Grenzen und den Strassenkontrollen freundlich mit uns.
Aber auf der namibischen Seite sieht dies ganz anders aus. 🙁 Ein Prozedere, bis die Fingerabdrücke gemacht sind.... Bei mir will es nicht klappen, die Haut an meinen Finger der rechten Hand ist zu wenig gefurcht, damit der Abdruck korrekt ist. Ein hin und her, noch und noch einmal. Dann gibt‘s der Beamte auf und macht den Stempel in den Pass. Vielleicht sollten sie auch einmal die Oberfläche des Gerätes putzen, das Glas war richtig schmutzig… 😵 Dann fahren wir mit dem Auto bis zum Stopp, dort sitzt ein älterer korpulenter Beamter am Schatten auf einem Stuhl und gibt uns zu verstehen, dass wir ganz nah zu ihm fahren sollen, er will nicht an die Sonne kommen…. 😵
Er frägt uns, ob wir die Strassengebühr bezahlt hätten... - ja sicher, wir waren ja schon in Namibia. Ja, das sei nicht mehr gültig, wenn wir einmal aus Namibia ausgereist seien… Wir haben einen südafrikanischen Wagen und diese müssen in Namibia Strassengebühr bezahlen… ,- ob dies nun wirklich stimmt wussten wir in diesem Moment nicht…. Also wieder zurück in ein anderes Büro. Dort muss ich wieder einen Zettel ausfüllen mit allen Daten des Autos. Ich weiss nicht, was diese Abkürzungen bedeuten und der Schalterbeamte sagt mir immer wieder ich müsse eine spezielle Nummer des Autos eintragen, diese sei irgendwo auf dem Auto markiert…. 😵 Ich nerve mich langsam und sage, dass wir ein Mietauto hätten und wenn er Chassisziffern oder was weiss ich was will, soll er mitkommen, ich wisse nicht wo das stehe auf dem Auto.. 😈 . nach längerer Diskussion bemüht er sich doch mit zum Auto zu kommen, um mir die 20stellige Ziffer am Auto zu zeigen…..
Dann noch einmal zurück ins Büro, ewige Schreiberei und dann muss ich tatsächlich 277.—N$ bezahlen. Das ist eine Frechheit und mit dieser Unfreundlichkeit der namibischen Beamten habe ich schon etwas Mühe… 😈

Endlich sind wir über der Grenze und es geht nicht mehr weit zur Kalahari Bush Break.

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Eine schöne Lodge, geschmackvoll und gepflegt. Nach dem Bezug des Zimmers Nr. 5 machen wir einen kleinen Rundgang und löschen den Durst im offenen Restaurant, mit Blick in die Weite der Kalahari und das Wasserloch.

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Auch das innere des Hauptgebäudes hat seine eigene Identität

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Leider ziehen schon wieder schwarze Wolken auf. Es gibt wieder ein gewaltiges Gewitter mit Blitz und Donner. Bald regnet es wieder in Strömen und verbringen den Rest des Nachmittags in unserem Zimmer. Nach dem Gewitter entsteht ein wunderschöner Regenbogen über dem roten Sand der Kalahari.

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Auch diesem Tausendfüssler hat der Regen gut getan.

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Bis zum Nachtessen hat es aufgehört zu regnen und wir können das Nachtessen unter der gedeckten Veranda geniessen. Es gibt heute ein Steak vom Gnu, sehr fein, das haben wir zum ersten Mal gegessen. Es ist recht frisch geworden in der offenen Veranda und so gehen wir recht früh schlafen. Morgen ist leider schon unsere letzte Etappe unserer Reise durch Namibia und Botswana… 🤨
Teil 2805. Feb. 2018
24. November
Kalahari Bush Break - Voigtland Guestfarm (Windhoek)


Nach einer ruhigen Nacht scheint heute Morgen wieder die Sonne über der Kalahari. Wir haben auch heute viel Zeit und frühstücken ganz gemütlich. Wir sind froh, dass wir diese 3 letzten Tage wirklich ohne Hektik verbringen dürfen.
Wir entscheiden uns noch den etwa 20 km langen 4x4 Trail durch das Farmgelände zu fahren. Somit haben wir noch etwas Abwechslung, bevor es wieder auf die eintönige Teerstrasse geht.

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Auf dem Trail machen wir zweimal einen Halt bei den Bushman-Paintings.

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Tiere haben wir nicht viel gesehen. Aber ein Geweih eines Antilopen - nicht schlecht zur Verzierung des Autos (selbstverständlich nur für die Foto... 😉 )

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Auch vom Beobachtungshochsitz aus ist weit und breit kein Tier zu sehen.

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Es ist schon recht heiss und so bleiben die Tiere unter den Büschen am Schatten.

Dann verabschieden wir uns von der Kalahari Bush Break – Lodge und fahren Richtung Gobabis.
Wir fahren durch die Stadt und nehmen nicht die Umfahrungsstrasse – eine lebendige, bunte Stadt….

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Nach weiteren 150 km haben wir genug von der langweiligen B6 und fahren einen kleinen Umweg über das Dorf Omitara, der Bahnlinie entlang. Die Landschaft ist hier auch schöner – wir würden ganz gerne noch ein paar Tage durch die Weiten Namibias weiterreisen – die Weite und die Gravelroads haben wir in Botswana vermisst….

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Unser heutiges Ziel ist die Voigtland Guest Farm, nicht sehr weit vom Flughafen entfernt. Die Farm liegt auf einem Hügel und die Gebäude wurden um 1900 gebaut. In den Innenräumen wird man ein wenig in die Kolonialzeit zurückgesetzt. In einem Raum sind viele alte Gegenstände und Schriften aus dieser Zeit vorhanden. Es ist wirklich ein schöner Ort um die letzten Tage in Namibia ausklingen zu lassen. Der Garten mit Swimmingpool ist sehr liebevoll angelegt.

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Auf Voigtland werden Simmentaler Rinder gezüchtet. Hier ist die Heimat der ältesten Simmentaler Herden ausserhalb Europas. Ich bin aufgewachsen auf einem Bauernhof in der Schweiz mit Simmentaler-Kühen und ich bin sehr erstaunt, dass diese Tiere, die eigentlich saftiges Gras lieben, hier in Afrika das Steppengras akzeptieren.

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Die Farm und das Guesthouse werden in 4. Generation von Stefan und Gaby bewirtschaftet.
Wir geniessen den Rest des Nachmittags im Garten. Bei Kaffee und Quarkkuchen mit hauseigenem Quark, können wir die 5 Giraffen beobachten, welche um die Teezeit immer ganz in die Nähe der Terrasse kommen.

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Das Abendessen können wir in der halb offenen Veranda einnehmen.

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Es gibt ein wunderbar zartes Oryxsteak. Dazu einen feinen Tropfen südafrikanischen Wein, vom Hausherr speziell empfohlen und serviert. Ich fühle mich hier fast ein wenig wie im Film “Out of Africa“.

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Es hat noch 4 weitere Gäste, leider verdirbt eine Touristin ein wenig die tolle Abend-Stimmung. Sie reklamiert, dass das Dessert, die Crème brulée, nicht korrekt serviert wurde 😵 . Es war etwas peinlich und wir haben der Hausherrin auch versichert, dass alles wunderbar geschmeckt hat. Für uns hätte auf jeden Fall der letzte Abend in Namibia nicht besser sein können und der gute Tropfen Wein gibt uns die richtige Müdigkeit, damit die letzte Nacht voll schöner Träume sein wird…. 🙂
Teil 2906. Feb. 2018
25./26. November
Ein Genusstag auf Voigtland und Rückflug nach Frankfurt – Ende gut, alles gut

Wir haben tief und fest geschlafen. Da unser Flug erst heute Abend ist, hatten wir eigentlich vorgesehen, heute noch in die Stadt zu fahren. Aber es gefällt uns so gut hier, dass wir an diesem letzten Tag einfach nur noch jeden Augenblick an diesem friedlichen Ort geniessen möchten. 🙂
Im Garten erwartet uns ein sehr geschmackvoll angerichtetes Frühstück mit hauseigenen Milchprodukten und frisch zubereiteten Sandwiches. Gestärkt für den heutigen Tag machen wir es uns wieder gemütlich unter den Bäumen im Garten. Auch die Giraffen sind heute Morgen wieder da. Unsere Gedanken schweifen noch einmal zurück zu den vielfältigen Erlebnissen der letzten drei Wochen.

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Eine deutsche Reisegruppe kommt zum Frühstück und zum Besuch der Farm. Stefan der Hausherr erzählt spannende Informationen über die Farm. Wir fühlen uns hier fast wie zu Hause, es ist ruhig, nur die Vögel zwitschern.
Gegen Mittag machen wir noch einen kleinen Rundgang auf der Farm.

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Wir müssen unser Zimmer erst am Nachmittag räumen, da die angesagten Gäste den Nachtflug von Frankfurt verpasst haben, weil sie mit dem ICE 3 Stunden stehen geblieben sind…. 😈
Wir lassen es uns gut gehen und werden richtig verwöhnt. Um 2 Uhr nachmittags erhalten wir ein leichtes Mittagessen, serviert unter der Veranda im Garten am Pool, gemischter Salat mit Oryxfiletstreifen und zum Dessert Vanilleglace und Erdbeeren.

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Einfach himmlisch, auf diese Art den letzten Tag geniessen zu können. Aber leider naht der Abschied und wir plaudern noch ein wenig mit Gaby über den Tourismus und die Politik in Namibia. Immer wieder spannend, direkte Informationen von Menschen zu erhalten, die hier leben und arbeiten. Wir sind fast etwas traurig, von diesem schönen Ort wegzugehen.

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Bei einer nächsten Reise nach Namibia müssen wir nicht überlegen, wo wir den ersten und den letzten Tag verbringen werden. Wir verabschieden uns herzlich von Gaby und Stefan und fahren Richtung Flughafen. Dort tanken wir unser Auto noch einmal auf und die Übergabe verläuft problemlos und schnell, was immer für Erleichterung sorgt… 🙂

So können wir noch ein Stündchen vor dem Flughafen im Park verweilen, bevor wir uns in die Kolonne einreihen zum Einchecken. Alles verläuft reibungslos, wir erhalten sogar die vor reservierten Plätze, nicht so wie in Frankfurt beim Hinflug. Auch die Handgepäckkontrolle geht schnell ohne grosse Untersuchungen. Ein letztes Windhoek Lager, ein letztes Savannah light und dann heisst es schon - boarding is ready.

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Der Flug verläuft recht ruhig, ich kann jedoch kaum schlafen, ich bin zu sehr mit meinen Gedanken immer noch an den vielen Eindrücken der letzten drei Wochen. Aber die Nacht geht auch vorbei und wir landen pünktlich in Frankfurt. Nun noch 3 Stunden mit der Bahn und am Mittag sind wir schon in Basel, im kalten, grauen Winter.
Wir sind glücklich und einmal mehr dankbar, dass alles gut gegangen ist und wir so viele schöne Erinnerungen mit nach Hause nehmen dürfen. Auch nach unserer 4. Reise ins südliche Afrika hat uns der Afrika-Virus noch nicht verlassen…. 🙂 🙂

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