the right steak

22 Antworten · 13,5k Aufrufe · gestartet 10. Dez. 2017 von Diesel
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487 Beiträge · seit 201213. Jan. 2018 · #21
Richtig gut wird es wenn es richtig gegrillt wird. Aber nicht langsam angrillen wie vorher empfohlen. Persönlich bevorzuge ich dickere Steaks (ca. 4cm) und mehr. Ein dickeres Steak bietet die Möglichkeit eine gute Kruste zu bekommen ohne das die Hitze das Innere zu stark durchbrät. Am besten also medium-rare mit viel Röstaromen durch die Kruste.
Das ist beim Lagerfeuergrillen gar nicht so einfach darum habe ich etwas herumexperimentiert.
Gutes (bio) Camelthorn - Holz auf dem Grillrost verteilen, damit viel Luft von unten das Holz schön durchglüht, eine ebene Fläche auf der Glut schaffen und wenn es rot glüht ohne große Flammen das Fleisch direkt auf die Glut. Es braucht auch kein Öl auf dem Fleisch und nicht vorher würzen, Gewürze verbrennen nur. Keine Angst die Asche fällt später ab und Fleisch liebt solche Temperaturen. Nach ca. 2-3 Minuten wenden und nach der gleichen Zeit das Steak vom Feuer nehmen und im Poitje, den ich vorher nahe am Feuer platziert habe, damit er innen ca. 100 C° erreicht, ca. 5-10 min. nachziehen. Dann herausnehmen und etwas ruhen lassen.
Beim scharfen Angrillen hat die Hitze keine Zeit in das Steak "einzudringen" und es bleibt innen saftig. Beim Ruhen entspannt es sich und suppt auch nicht. Nebenbei bemerkt, blutig gibt es nicht es ist immer Fleischsaft!
Weil das Fleisch in Namibia und Botswana wenig Fett hat ( weniger durchzogen) kann man es besser später salzen (gutes grober Meersalz) und frisch gemahlen Pfeffer reicht uns meist bei den leckeren Varianten.
Meine Favoriten Eland, Kudu!

Guten Appetit
Bernd
www.save-wildlife.org www.sptr.de
71 Beiträge · seit 202120. Jan. 2021 · #22
BikeAfrica schrieb:
Ale tb schrieb:eines fehlt noch in der Aufstellung:
Strauss

sehr zu empfehlen

... und Krokodil.

Das kann sehr gut sein, muss aber nicht ...
Kann ich in beiden Punkten zustimmen. Strauss war eigentlich immer lecker, wo auch immer ich es gekriegt habe (Südafrika, Deutschland), Krokodil hatte ich erst einmal und fand es nicht so toll, was aber natürlich an der Zubereitung, möglicherweise auch am Alter des Tiers lag. Das war in Kuba.

Und wer jetzt denkt, in diesem sozialistischen Land wissen die vielleicht nicht wie man gut kocht: dort hatte ich einige der besten (kleinen Rinder-) Steaks of all times. (NB: ich habe auch in USA schon einige gute Steaks gegessen, aber an die in Santiago kamen sie bei weitem nicht ran.)
meine HP: www.wolfgangsphotos.de leave nothing but footprints, take nothing but memories
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2021
7'296 Beiträge · seit 200621. Jan. 2021 · #23
wus schrieb:
BikeAfrica schrieb:
Ale tb schrieb:eines fehlt noch in der Aufstellung:
Strauss

sehr zu empfehlen

... und Krokodil.

Das kann sehr gut sein, muss aber nicht ...
Kann ich in beiden Punkten zustimmen. Strauss war eigentlich immer lecker, wo auch immer ich es gekriegt habe (Südafrika, Deutschland), Krokodil hatte ich erst einmal und fand es nicht so toll, was aber natürlich an der Zubereitung, möglicherweise auch am Alter des Tiers lag. Das war in Kuba.

Es hängt auch vor allem vom Körperteil des Krokodils ab und auch von der Ernährung der Tiere auf Farmen.
Krokodilfleisch kann Muskelfleisch sein oder auch pures Fett.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...