TAtanibiaThemenstarter7 Beiträge · seit 201709. Dez. 2017 · #1
Hallo zusammen, da es unter euch, sowie ich den Beträgen entnehmen kann, viele Namibia-Kenner gibt, hätte ich ein paar Fragen zu meiner geplanten Reiseroute. Wir werden uns hierfür 2-3 Wochen Zeit nehmen können, daher ist alles noch offen. 1. wann ist die beste Reisezeit (außer im Namibischen Winter?) können ein paar Tiere auch im Sommer sehen? 2. ist die Route zwischen Fishriver Canyon und Windhuk unverzichtbar, oder wäre eine Tour von Kapstadt aus kommend in den Norden rauf (siehe Karte) interessanter 3. ist eine Reise ins Erongo Gebirge zu empfhelen, wenn ja besser von Windhuk kommend und zu guter letzt 4. wo kann man die Naturvölker am besten hautnah mit erleben ohne großartige Touristenattraktion Falls jemenad noch ein bestimmtes Fest oder eine Veranstaltung als Anhaltspunkt weiß, Allerheiligen, hero Festival oder dergleichen freue ich mich ebenso über euren Input. Herzlichen Dank mit voller Vorfreude grüßt euch, Tani
Randfontein568 Beiträge · seit 201409. Dez. 2017 · #3
tanibia schrieb:Hallo zusammen, da es unter euch, sowie ich den Beträgen entnehmen kann, viele Namibia-Kenner gibt, hätte ich ein paar Fragen zu meiner geplanten Reiseroute. Wir werden uns hierfür 2-3 Wochen Zeit nehmen können, daher ist alles noch offen. 1. wann ist die beste Reisezeit (außer im Namibischen Winter?) können ein paar Tiere auch im Sommer sehen? Tiere gibt's immer und (fast) überall, zooartig bestückte Wasserlöcher nur in der Trockenzeit. 2. ist die Route zwischen Fishriver Canyon und Windhuk unverzichtbar, oder wäre eine Tour von Kapstadt aus kommend in den Norden rauf (siehe Karte) interessanter Wie jetzt?: Kapstadt ist südlich von Namibia und zu weit weg. Und der Fishriver liegt genau auf dem Weg Richtung Norden. Er ist übrigens in eurer kurzen Zeit so verzichtbar, wie Lüderitz, Ketmanshoop oder die Skelettküste 3. ist eine Reise ins Erongo Gebirge zu empfhelen, wenn ja besser von Windhuk kommend Erongo ist immer schön, aber was soll's denn noch alles sein in einpaar Tagen? und zu guter letzt 4. wo kann man die Naturvölker am besten hautnah mit erleben ohne großartige Touristenattraktion In den einsamen Gegenden ohne Straßen im Kaokoveld, das wird nun aber wirklich nichts für diese Tour Falls jemenad noch ein bestimmtes Fest oder eine Veranstaltung als Anhaltspunkt weiß, Allerheiligen, hero Festival oder dergleichen freue ich mich ebenso über euren Input. Sorry, wenn das alles etwas hart klingt, ist nicht böse gemeint. Aber es empfiehlt sich eine gründliche Neuplanung, anhand des schon von Logi genannten threads. Oder ihr macht von Kapstadt kommend nur den Süden und fliegt ab Windhoek zurück. (Ist allerdings mit saftiger Einwegmiete verbunden). Den "richtigen Namibia-Trip" macht ihr dann ein anderes Mal. Herzlichen Dank mit voller Vorfreude grüßt euch, Tani
Vorfreude ist in jedem Fall berechtigt! Grüßle Martin
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201609. Dez. 2017 · #4
Ich würde nicht über Kapstadt nach Namibia fahren sondern direkt nach Windhoek fliegen und dort auch wieder abfliegen. Die Kapregion verdient eine eigene Reise, viel zu schade nur als Ausgangspunkt für die Fahrt nach Namibia. Das spart auch Einwegmieten, Grenzübertritte etc. Ansonsten die schon verlinkten "Ersttätertouren". So ähnlich waren wir in diesem Jahr im Mai (keine schlechte Reisezeit) unterwegs. Meiden würde ich die südafrikanischen Schulferien, da wird es gerne voll.
Die "Naturvölker" sind in ihren Siedlungsgebieten anzutreffen und leben dort ihr Alltagsleben. Ein traditionelles Dorf "einfach so" auf eigene Faust zu besuchen ist ein bißchen, als käme ein Himba mal eben in Dein Wohnzimmer, um sich umzusehen, wie Du so lebst. In den living museen wird das traditionelle Leben dargestellt. Kann man mögen, muß man nicht.
Hallo, wenn du magst, dann schau mal in meinen Ersttäter Bericht. Wir hatten drei Wochen mit FRC , Lüderitz, Swakop, Erongo, Etosha und Waterberg. Geht, ist viel Fahrerei. Viele Grüße Sasa
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200610. Dez. 2017 · #6
tanibia schrieb: 4. wo kann man die Naturvölker am besten hautnah mit erleben ohne großartige Touristenattraktion
... "Naturvölker" leben dort noch wie früher, wo Du mit dem Auto nicht hinkommst und mindestens 1-2 Tage zu Fuß laufen musst. Dort ist dann auch kein großer Touristenandrang.
Wo Du einfach mit dem Auto hinkommst, waren Handy, Fernsehen und Internet schon vor Dir dort. Und Tausende andere Touristen ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
TAtanibiaThemenstarter7 Beiträge · seit 201711. Dez. 2017 · #7
...und ja, ich bin Ersttäter für Namibia, allerdings nach 2 Weltreisen und vielen Weiteren etwas reiseerfahren. Die Reise habe ich auch nur so geplant, weil ich mich an Selbstfahrer Guides gehalten habe, die diese Routen in 2 Wochen anbieten, ich möchte sie auf jeden Fall entzerren. Wer der Meinung ist, der eine oder andere Ort ist Touristennepp (Lüderitz etc.) dann lass ich das gerne weg. Aber lieber sehe ich mir viele Attraktionen zu viel an und habe einen Gesamteindruck von Land und Leuten und kann ggf. wieder zurückkehren. Die Welt ist für mich zu groß um immer an den gleichen Ort zu reisen 🙂 Ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch, aber mit Verlaub ist meine Art zu reisen, lieber mehr als zu wenig. Daher sammeln ich gerne alle relevanten Eindrücke und Erfahrungswert zusammen, um eine gute machbare Route zu planen. Besten Dank und Gruß Tani Anbei die Route, nach der ich mich orientiert habe
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201611. Dez. 2017 · #8
Hallo Tani,
tanibia schrieb: ...und ja, ich bin Ersttäter für Namibia, allerdings nach 2 Weltreisen und vielen Weiteren etwas reiseerfahren.
2016 war ich auch Ersttäter in Namibia und habe auch schon in vielen anderen Ländern Reiseerfahrung. Gefährlich ist vor allem der Afrikavirus, weswegen wir dieses Jahr wieder in Namibia waren und nächstes Jahr nochmals nach Namibia fliegen... 😄
tanibia schrieb: Die Reise habe ich auch nur so geplant, weil ich mich an Selbstfahrer Guides gehalten habe, die diese Routen in 2 Wochen anbieten, ich möchte sie auf jeden Fall entzerren.
Ich würde noch die Epupa Falls zusätzlich einbauen 😉 🤪 😄 😗
tanibia schrieb: Wer der Meinung ist, der eine oder andere Ort ist Touristennepp (Lüderitz etc.) dann lass ich das gerne weg.
Lüderitz kenne ich nicht, das kommt erst nächstes Jahr dran...
tanibia schrieb: Aber lieber sehe ich mir viele Attraktionen zu viel an und habe einen Gesamteindruck von Land und Leuten und kann ggf. wieder zurückkehren.
Du wirst wegen dem "Afrika Virus" sowieso wieder nach Namibia fliegen, von daher kannst Du auch beruhigt die Reise etwas entspannter gestalten. Fast ganz Namibia in 3 Wochen ist ziemlich stressig...
tanibia schrieb: Die Welt ist für mich zu groß um immer an den gleichen Ort zu reisen 🙂 Ich freue mich auf einen konstruktiven Austausch, aber mit Verlaub ist meine Art zu reisen, lieber mehr als zu wenig.
Das kenne ich von mir ja auch, ich bin auch immer gerne viel und weit unterwegs. Das Land Namibia wird Dich vermutlich "erziehen" und Du wirst feststellen, dass manchmal weniger viel mehr ist. Du willst ja auch anhalten können wenn es etwas zu sehen gibt, langsam unterwegs sein um überhaupt eine Change zu haben Tiere zu sehen und wirst total begeistert von den Gravel Roads in Namibia sein.
tanibia schrieb: Daher sammeln ich gerne alle relevanten Eindrücke und Erfahrungswert zusammen, um eine gute machbare Route zu planen.
Machbar ist vieles, nur ob es Sinn macht ist eine andere Frage.
tanibia schrieb: Anbei die Route, nach der ich mich orientiert habe
Schön so ähnlich werde ich im Juni 2018 auch unterwegs sein... habe dafür 3 1/2 Wochen eingeplant, damit das nicht in totalen Stress ausartet... so sieht meine Planung (ist auch schon alles gebucht) aus:
Randfontein568 Beiträge · seit 201411. Dez. 2017 · #9
Hi Tani, grundsätzlich ist euer "Überblick"-Ansatz ja okay. Es sollte jedoch nicht so ausarten, daß die Reise dem Anschauen eines Videos gleichkommt, das gibts im Internet billiger. Zum "Gesamteindruck von Land ud Leuten" gehört es schon auch, nicht nur zum Tanken und zum Übernachten aus dem Auto zu steigen.
Vorgefertigte Touren von Veranstaltern sind in der Regel überfrachtet, da man "viel fürs Geld" in den Prospekt schreiben will. Eure Tour wäre in drei Wochen machbar, aber immer noch stramm. In zwei Wochen wäre sie Hetze pur. Es geht nicht um "Touristennepp", sicher sind Lüderitz, Fish River etc. sehenswert (die Skelettküste eher nicht), aber für den "Überblick" nicht zwingend notwendig.
Wüste, Küste, Berge und Tiere als Eckpunkte genommen, wären Sossusvlei, Swakopmund/Walvis Bay, Erongo/Damaraland und Etosha vollkommen ausreichend. Da kämst du auf eine sinnvolle Aufenthaltsdauer von ca. 8 Tagen plus 4 Tage Transfer plus Ankommen/Abfliegen in Windhoek - das wären zwei Wochen Überblick (ohne vertiefende Eindrücke).
Klar, in einer dritten Woche könntet ihr den Schlenker nach Süden einbauen. So ähnlich hatten wir das bei unserer Ersttäter-Tour damals auch geplant. Gott sei Dank haben wir es damals nicht gemacht. Unsere drei Wochen waren auch so voll genug. Wir kamen damals übrigens von Kapstadt und hatten auch erst eine Fahrt von Kapstadt über Südnamibia angedacht, aber schon aufgrund der horrenden Einwegmite lieber den Flug nach Windhoek genommen. (Du siehst, ich bin nicht grundsätzlich gegen "viel fahren" 😄 )
So, gewarnt haben wir euch nun genug, Nun macht was Schönes draus, was für eure Ansprüche passt, es muß ja euch gefallen, nicht uns. Grüßle Martin
TAtanibiaThemenstarter7 Beiträge · seit 201711. Dez. 2017 · #10
Vielen Dank Markus für dein Feedback, deine Tour klingt auch sehr interessant. Von was kannst du denn schon näher berichten, was muss man gesehen haben, was kann man sich sparen?! Zu welcher Jahreszeit bist du bisher gereist? Wie sind die Straßenverhältnisse? Hast du zufällig einen Vergleich zu Südafrika? Ist der Park Eotsha sinnvoll von 2 Seiten anzufahren oder reicht der Eingang vom Süden her völlig? Hast du Hotel Tipps? Fragen über Fragen 🙂 Lieben Dank schon mal
TAtanibiaThemenstarter7 Beiträge · seit 201711. Dez. 2017 · #11
Hallo Wolfgang, kannst du mir bitte sagen, wo du da bei den Ureinwohner gewesen bist? Hättest du hierzu ein paar Infos für mich? Dankeeee, LG Tani
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201611. Dez. 2017 · #12
Hallo Tani,
tanibia schrieb: Von was kannst du denn schon näher berichten, was muss man gesehen haben, was kann man sich sparen?!
Diese zweite Frage ist extrem schwierig zu beantworten... 😉 Ich sollte auch mal den Reisebericht von diesem Jahr weiter schreiben hatte aber in den letzten Wochen zu wenig Zeit (wieder in der Welt herumgereist... Dänemark und Spanien).
Was man sich meiner Meinung nach wirklich sparen kann ist Opuwo, aber da gehen die Meinungen auch auseinander. Was man sich definitiv sparen kann sind Reifenpannen. 😄
Was man sich auch ersparen kann: In einem Urlaub den Fish River Canyon und die Epupa Falls zu machen. Es sei denn man hat deutlich mehr als 3 Wochen Zeit.
tanibia schrieb: Zu welcher Jahreszeit bist du bisher gereist? Wie sind die Straßenverhältnisse?
Juni 2016 -> kein einziger Tropfen Regen, Straßenverhältnisse waren gut bis auf die C43 mit wirklich fiesem Wellblech (da gab es dann auch die zwei Reifenpannen)
April 2017 -> Wir hatten etwas Regen, man kam aber (zumindest mit dem Hilux) überall relativ gut durch. Die Zufahrt zur Okambara war etwas schlammig und mit tiefen Pfützen, aber mit 4x4 kein Problem (und wenn man keinen 4x4 hat, dann wird man abgeholt)... Bei der Zufahrt zu Sesfontein fehlte eine Brücke (hat der Fluss mitgenommen) und man fuhr da durch extrem feinen Sand... Das Zeug hatte dermaßen "gestaubt" dass man aus dem Seitenfenster keine 10 cm mehr weit sehen konnte. Ohne 4x4 wäre ich da vermutlich auch nicht durch gekommen...
tanibia schrieb: Hast du zufällig einen Vergleich zu Südafrika?
Leider nein, in Südafrika war ich noch nicht.
tanibia schrieb: Ist der Park Eotsha sinnvoll von 2 Seiten anzufahren oder reicht der Eingang vom Süden her völlig?
Ich fahre gerne einmal quer durch den Park, also über das Galton Gate rein und 4-5 Tage später über Namutoni wieder raus. Viel Zeit sollte man sich im Park lassen und vor allem sehr langsam fahren, wenn man Tiere sehen will. Löwen sind meistens im Gras extrem gut getarnt und da braucht man auch noch einiges an Glück selbst wenn man langsam unterwegs ist.
tanibia schrieb: Hast du Hotel Tipps?
Klar, ich fand bisher fast alle Unterkünfte toll... 😄 Bei den NWR Unterkünften (Okaukuejo und Halali) muss man allerdings recht anspruchslos sein. 😉 Hilft ja aber nichts, wenn man mitten im Park übernachten will ist die Auswahl eben sehr eingeschränkt.
Im April hatte ich dieses Jahr eine Begegnung der unheimlichen Art, eine Cap Cobra stellte sich ca. 1 m vor mir auf... hatte mich schon ziemlich erschrocken... die Schlange wohl auch... im Juni halten die Schlangen angeblich Winterschlaf, weswegen ich den Juni besser finde... 😉
Gruß Markus
loeffel1'412 Beiträge · seit 201311. Dez. 2017 · #13
Mit ein paar zusätzlichen Tagen könntest du z.B. die Aufenthalte in Lüderitz, Swakopmund und Etosha noch etwas verlängern und bekommst m.E. durchaus schon einen guten ersten Eindruck vom Land. Nur auf "Ureinwohner" (ich vermute mal du meinst ein Volk wie beispielsweise die Himba) müsstest du auf dieser Tour verzichten.
TAtanibiaThemenstarter7 Beiträge · seit 201711. Dez. 2017 · #14
Hallo Stefan, danke für dein Feedback, ja die Tour ist nach meinem Gusto, weißt du noch in etwa was du an Benzin verfahren hast? Wie teuer sind die Parks für Auto & Co. Solltest du noch ein paar Infos für mich haben, so freue ich mich 😉 Gruß Tani
TAtanibiaThemenstarter7 Beiträge · seit 201711. Dez. 2017 · #15
Hallo Martin, vielen Dank, ja ich nehme es mir zu Herzen und werde aus weniger mehr machen und ggf. den Süden weglassen. Hast du noch eine Empfehlung zur Reisezeit? Oder noch irgendwelche Tipps ? Wieviel km habt ihr pro Tag zurückgelegt. Was wäre machbar? Besten Dank Gruß Tani
loeffel1'412 Beiträge · seit 201311. Dez. 2017 · #16
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201611. Dez. 2017 · #17
Die Route ist nichts für 2 Wochen, was auch immer die Selbstfahrveranstalter auswerfen mögen. Wir sind im Mai die gleiche Route gefahren, aber für 4 Wochen. Bei uns hätten es 3,5 Wochen locker auch getan, aber nur, weil wir an vielen "muß unbedingt sein" Aktivitäten z.B. in Swakopmund die Wüstentour und die Bootsfahrt, living museen oder Führungen zu Felsmalereien kein Interesse haben. Im Etosha kann man im Park Quartier beziehen, das hat den Vorteil der Wasserlöcher am Abend. Wir haben uns einige (weiß nicht mehr genau welche, wir hatten jeweils den Campingplatz gebucht) angesehen und haben vorgezogen, die gezahlte Gebühr in den Wind zu schreiben und außerhalb auf der einen Parkseite auf einem sehr schönen Campingplatz und auf der anderen Seite in einer Lodge zu übernachten. Die Etosha-Camps innerhalb des Parks - jedenfalls die, die wir gesehen haben- erinnern doch stark an ein Ferienlager der FDJ... Mein Rat ist, den Süden zu streichen und beim Feintuning der Planung im Einzelnen zu schauen, was an den einzelnen Orten im Reiseführer oder hier in den Reiseberichten als Aktivitäten beschrieben wird (Besichtigungen, organisierte Ausflüge, Wanderungen) und ob daran Interesse besteht. Dann seht ihr, wie lange man mindestens an einem Ort bleiben sollte. Und natürlich, dem Arbeitgeber mehr Urlaubstage abzuschwatzen, damit der lange Flug "lohnt".
Yanjep
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201111. Dez. 2017 · #18
Hallo Tani,
bei drei Wochen kann man mM.nach die letzte Tour so machen - den Fish River würde ich weglassen. Lüderitz bzw. Kolmanskop fanden wir schon sehr einmalig - ist aber Geschmackssache. (Und als "Touri-Nepp" haben wir es dort nicht empfunden.) Wir haben auf unserer 3-Wochen-Tour auch den Waterberg ausgelassen - und ihn nicht vermisst! 🙂
Namibia lässt sich nicht mit Südafrika vergleichen - die Strecken zwischen den Orten viel länger, viele Schotterstraßen. Planungstechnisch sollten auf Schotterstraßen (Pads) nicht mehr als ca. 300 km angedacht werden. (C/ D - Straßen) Es kommt dann auch noch auf den Zustand der Straße und das Fahrzeug an. Mit einem "normalen PKW" muss man mehr Zeit einplanen.
Viel Planungsfreude - und rechtzeitig buchen! Strelitzie
Deine vorgestellte Karte zeigt fast genau unsere drei Wochen Tour letztes Jahr. In zwei ist das Wahnsinn. Wir hatten insgesamt 4400km in 21 Tagen. Reisebericht siehe Signatur. Gruß Sasa
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201612. Dez. 2017 · #20
Hallo Tani,
tanibia schrieb: weißt du noch in etwa was du an Benzin verfahren hast?
auch wenn es blöd klingt... eigentlich ist es egal, solange man rechtzeitig tankt und immer noch etwas Reserve hat... 😉 Der Flug, die Übernachtungen und die Fahrzeugmiete sind alles größere Ausgaben als das was man an Sprit "verfeuert"... 😉
Benziner brauchen in Namibia alle um die 10 Liter auf 100 km als Anhalts Wert, es sei denn man ist extrem leidensfähig und nimmt einen Kleinwagen wie z.B. einen VW Polo oder ähnliches... 😄
Die Diesel sind aber auch kaum besser, da die meistens in der Fahrzeugkategorie Toyota Hilux oder ähnlich zu finden sind. Je nach Ausstattung ist man da bei 9 bis 12 Litern dabei. Wobei 9 Liter für den 2.5 Liter Diesel ohne Campingausrüstung ein guter Anhalts Wert sind und 12 Liter für den voll ausgestatteten 3,0 Liter Automatik.
tanibia schrieb: Wie teuer sind die Parks für Auto & Co.
Für den Etosha z.B. ca. 5-6 € pro Person und Tag und für das Fahrzeug ca. 70 Cent pro Tag... ein doch recht überschaubarer Betrag, der an den Gesamtkosten der Reise auch kaum Auswirkungen hat.
Für den Mietwagen (Toyota Hilux 3.0 Automatik mit Campingausrüstung für 4 Personen) zahle ich nächstes Jahr ca. 2500 € für 23 Tage... incl. Reduced Excess II (100 € Selbstbeteiligung). Der Wagen hat dann aber auch wie viele Toyota Hilux einen Doppeltank und damit eine relativ große Reichweite. Brauche ich aber auf der geplanten Strecke eigentlich nicht wirklich, vielleicht auf der Strecke zum Fish River Canyon und zurück?!? Meine mich zu erinnern, dass da das Tankstellennetz doch recht dünn ist, wenn man überhaupt von einem "Netz" sprechen kann...