Ideen gesucht: 7 Tage Damaraland/Erongo im Mai 18

8 Antworten · 3'253 Aufrufe · gestartet 19. Okt. 2017 von Matisa
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Themenstarter267 Beiträge · seit 201619. Okt. 2017 ·
Hallo liebe Namibia-Spezialisten,

Es ist wieder mal so weit, ich darf unsere 4. Namibia-Reise planen 🤩 . Wir waren bisher 3x im Süden + KTP unterwegs. Im Mai 18 möchten wir zum ersten Mal Etosha + Damaraland + Erongo besuchen. Wir lieben die tollen Landschaften, die Weite und natürlich die Erlebnisse mit den kleinen und grossen Tieren. Da wir bereits bei der ersten Reise nicht nur das Afrika-Virus, sondern auch gleich noch ein Kalahari-Virus eingefangen haben, geht es auch dieses Mal nicht ohne KTP 😗 !
Flug und Hilux-Bushcamper sind bereits gebucht. Wir haben 28 Tage im Land und möchten meistens auf Campingplätzen übernachten. Ich hoffe es wird uns im Mai nicht zu kalt, bisher waren wir März/April unterwegs.
Und ja ich weiss, wir sind „spät“ dran mit unserer Planung, ging aber leider nicht früher.

Unseren bisherigen Ideen zur Route:
1. Windhoek (Krumhuk) Ankunft früh morgens, Fahrzeugübernahme + Einkaufen
2. Gochas (Wildmoor, Red Dune Camp?)
3. – 7. KTP (5 Ü)
8. Kalkrand (Jansen Kalahari Camping?)
9. Okahandja (Omatozou?)
10.-14. Etosha (5 Ü, Ost-West) Namutoni, 2x Halali Chalet, Okaukuejo, Olifantrus ??
15.-21. ??? 2x Hoada, 2x Madisa, Messum Crater? Spitzkoppe…???

22.+23. Swakopmund
24.+25. Blutkuppe
26.+27. Namib’s Valley Lodge
28. Windhoek nahe Flughafen (Etango?) Fahrzeugrückgabe
29. Rückflug früh

1. + letzte Nacht, sowie KTP und Etosha werden wir ganz sicher Buchen, den Rest möchten wir evtl. offen lassen und spontan entscheiden.

Nun zu meinen Fragen:

-Wie würdet Ihr die Nächte im Etosha aufteilen?

-Für die 7 Nächte zwischen Etosha und Swakopmund fehlen mir noch etwas die Ideen. Wir möchten abwechslungsreiche Landschaften erleben, und evtl. eine geführte Tour zu den Wüstenelefanten machen. Wir verlassen gerne mal die Hauptstrassen, möchten aber keine schwierigen Strecken fahren, wo man zu Fuss fast besser/schneller durchkäme.
Wie würdet Ihr diese Zeit nutzen?

Schon Mal ganz vielen Dank fürs Lesen von diesem langen Roman!!
Und jetzt freue ich mich auf Eure Ideen und Verbesserungsvorschläge 🙂 .

Liebe Grüsse Matisa
«Reisen ist der schönste Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden» Meine bisherigen Afrika-Reisen: 2015: Namibia Süden + KTP, 2016: Namibia Süden + KTP, 2017: Namibia Süden + KTP, 2018: Namibia Mitte (inkl. Etosha) + KTP, 2020: Namibia + KTP, 2022: Namibia, 2023: Namibia + KTP Einige Bilder und ein kurzer Film dürft Ihr gerne auf meiner Webseite anschauen www.mymoments.ch
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2017
5'483 Beiträge · seit 200919. Okt. 2017 ·
Hallo,

anstelle von Hoada würde ich 2 Nächte auf Palmwag verbringen. Den Tag könnt Ihr dann in der Palmwag Concession verbringen. Schöne Landschaften, Tiere und Ihr könnt ohne Risiko testen, wie Euch die Hinterlandpisten des Damaralands taugen.

Dann würde ich 2 Nächte im Bereich Twyfelfontein verbringen. Das Gebiet hat einen sehr hohen Freizeitwert. Die Felsbilder, das Damara Living Museum, oder Elefantentracking im Huab.

Wenn Euch die Hinterlandpisten zusagen, würde ich dann die Weiterfahrt zum Save the Rhino Camp im Ugab empfehlen. Entweder via Huab und Desolation Valley oder via Doros Crater und Divorce Pass.

Am nächsten Tag weiter zur Spitzkoppe. Entweder auf direkten Weg oder mit einem kleinen Schlenker durch den Messum Krater.

Die letzte Nacht würde ich dann auf der nahe gelegenen Ameib Ranch verbringen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter267 Beiträge · seit 201620. Okt. 2017 ·
Hallo Topobär,

Vielen Dank für Deine Ideen!
Unsere bisherigen Offroad-Erfahrungen beschränken sich auch Sossusvlei im Sand und eine 4x4-Strecke mit Steinen in Erindi 😗 😊 .
Die Bilder die ich vom Divorce Pass usw. gefunden habe, sehen für uns schon sehr anspruchsvoll aus. Ich denke für "Anfänger" wie wir, mit nur einem Fahrzeug, ist das nicht ganz das richtige. Da bleiben wir vielleicht lieber auf den offiziellen Strassen.
Aber die Landschaft die ich da so gesehen habe ist schon ganz nach unserem Geschmack 🤩 . Vielleicht gibt es ja auch schöne Strecken über D-Strassen die sich lohnen?
Das mit dem Tagesausflug ab Palmwag werden wir uns mal genauer anschauen. Ich denke dort wäre man ja auch nicht wirklich alleine unterwegs.

Liebe Grüsse Matisa
«Reisen ist der schönste Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden» Meine bisherigen Afrika-Reisen: 2015: Namibia Süden + KTP, 2016: Namibia Süden + KTP, 2017: Namibia Süden + KTP, 2018: Namibia Mitte (inkl. Etosha) + KTP, 2020: Namibia + KTP, 2022: Namibia, 2023: Namibia + KTP Einige Bilder und ein kurzer Film dürft Ihr gerne auf meiner Webseite anschauen www.mymoments.ch
291 Beiträge · seit 201420. Okt. 2017 ·
Matisa schrieb:Das mit dem Tagesausflug ab Palmwag werden wir uns mal genauer anschauen. Ich denke dort wäre man ja auch nicht wirklich alleine unterwegs.
Hallo Matisa,

das könnt ihr ohne großes Risiko wagen. Wenn ihr das Permit in der Palmwag Lodge kauft, bekommt ihr eine Karte für das Gebiet, in der alle freigegebenen Wege eingezeichnet sind (gibt es auch hier irgendwo im Forum online; falls du sie nicht findest, schicke ich sie dir gern). Im Concession Gebiet sind die Wege gut ausgeschildert und fahrtechnisch ist das auch keine große Herausforderung. Wenn du im Sossusvlei bis zum hinteren 4x4-Parkplatz durchgefahren bist, sollte das kein Problem sein. Ist halt sehr steinig und man muss entsprechend aufpassen und langsam fahren (sollte man aber sowieso wegen der Tiere und der tollen Landschaft 😉 ).

Verloren gehen kannst du da auch nicht, da du bei der Einfahrt registriert wirst und wenn du bis abends nicht wieder raus gefahren bist, suchen die dich schon.

GPS ist hilfreich, da die POI auf der Karte mit GPS-Koordinaten angegeben sind und du diese dann noch einfacher findest und ein Verfransen praktisch unmöglich ist. Allerdings waren wir dort schon ziemlich allein unterwegs: wir haben in den 6 Stunden, in denen wir dort waren, gerade mal ein einziges anderes Fahrzeug getroffen. Aber das war auch das Schöne dort, man war (auch in der Hauptsaison) endlich mal allein unterwegs und konnte die Ruhe und (vermeintliche) Einsamkeit wirklich genießen.

VG
Holger
Themenstarter267 Beiträge · seit 201622. Okt. 2017 ·
Hallo Holger

Vielen Dank für Deine Infos und Dein Angebot. Ich habe mir eine Karte abgespeichert die ich bei Bwana gefunden habe. Das wird vermutlich die gleiche Karte sein. Ich glaube das wäre wirklich eine gute Gelegenheit um zum Ersten Mal etwas weiter in die "Wildnis" vorzudringen 😊 . Wir möchten uns aber in den Tagen nach Etosha nicht festlegen und vor Ort entscheiden.
Kann man bei der Palmwag Lodge auch kurzfristig anfragen oder sind die Campsites dort oft ausgebucht?

Hat jemand Empfehlungen für landschaftlich besonders reizvolle Strecken auf "normalen" Strassen im Damaraland / Erongo?

Liebe Grüsse
Matisa
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2'549 Beiträge · seit 200723. Okt. 2017 ·
Bist du dir sicher, dass sie dich suchen, wenn du abends aus dem Concession Gebiet nicht rausfährst? Ich würde mich nicht darauf verlassen. Uns hat niemand gefragt wo wir hin wollen und es besteht ja die Möglichkeit Richtung Crowthers Trail zu fahren. Da müssten sie dann einige suchen.
Mag da niemandem Angst machen, das Palmwag Concession Gebiet ist eine gute Möglichkeit die 4*4 Fähigkeiten des Wagens zu nutzen und grandiose Landschaften kennen zu lernen. Dennoch sollte man die grundlegenden Maßnahmen nicht ausser acht lassen. Genug Wasser, etwas zum Essen Ersatzreifen etc. sollten immer im Auto sein.

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr sehr groß ist, dass man - hat man eine Panne und kommt nicht mehr weiter - innerhalb relativ kurzer Zeit andere Autos sieht. Und zudem ist das Handynetz vor allem im Osten auch noch vorhanden...

LG
Wolfgang
Mit Peanut und Glück auf Namibia-Tour - RB 2015 Öfter Mal was Neues - Kaokoveld Februar 2026
Themenstarter267 Beiträge · seit 201629. Okt. 2017 ·
Hallo Wolfgang

Vielen Dank für Deine Antwort und Überlegungen. Keine Angst, wir sind nicht so leichtsinnig. Wir sind mit einem Bushcamper unterwegs, haben immer genug Wasser + Essen dabei, ebenfalls 2 Ersatzreifen.
Wir suchen auch bestimmt nicht das grosse Abenteuer. Wir möchten viel lieber Zeit haben die tolle Landschaft zu geniessen und fotografieren. Ich denke wir werden die Grenzen des Fahrzeugs oder auch unsere kaum austesten. Es wird uns bereits vorher keinen Spass mehr machen, wenn wir uns nur noch auf die Steine am Boden konzentrieren müssen. Es ist für mich noch etwas schwierig abzuschätzen, ob das sobald man die Gravelroads verlässt , dauernd der Fall sein wird? Deshalb denke ich wäre eine Tagestour ab Palmwag gar nicht so schlecht. Wenn es uns zuviel wird können wir dort auch einfach wenden, wir müssten ja kein Ziel erreichen. Oder habe ich da falsche Vorstellungen?

Vielleicht war meine Anmerkung "abseits der Hauptstrassen" auch etwas irreführend. Ich meinte eigentlich schon Gravelroads, aber gerne mal die weniger befahrenen, wo das möglich ist. Da wir genug Zeit haben, müssen wir auch nicht die direkteste Strecke wählen sondern könnten die schönsten kombinieren.

Also wenn da jemandem eine Stecke oder auch eine Campsite speziell in Erinnerung geblieben ist, würde ich mich über eine Tipp freuen 🙂

Stürmische Grüsse aus der Schweiz
Matisa
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4'132 Beiträge · seit 200829. Okt. 2017 ·
Hallo, Matisa,

Olifantsrus würden wir auf jeden Fall eine Übernachtung planen, die Gegend ist einfach so anders, als der Rest von Etosha. Das mögen wir sehr. Und es bietet sich ja auch von der Richtung her an.
Dann mit einem morgendlichen Gamedrive locker nach Hoada trödeln und am nächsten Tag langsam den Grootberg Pass hinunterrollen, zum genießen.
zu Palmwag:
Fährst du in die Day Area (ich weiß aktuell nicht, ob man nur in der Lodge bezahlt oder mittlerweile auch dort am Gate zahlen kann) sehen die ja anhand deines Permits, dass du abends wieder raus sein willst/musst (oder eben ein mehrtägiges Permit hast) – m.W. suchen sie einen durchaus, und das ist kostenpflichtig. Sie möchten gern die Kontrolle haben! Frag einfach nach.
Das ganze Gebiet ist bergig, also recht „sandfrei“... 😉 und hat mit dem Barab-Pass (I 3, auf der Karte) eine durchaus sehr anspruchsvolle Strecke. Auch ist die sehr! ausgefahrene Strecke zum Van Zyls Gat (I 6, auf der Karte) etwas unangenehm zu fahren. Alles andere wie von holgiduke und Topobär beschrieben.
Für einen Tagesausflug würde ich nur im südlichen Teil der MultiUseArea bleiben. Da ist es schön und auch recht vielseitig. Schau vorher auf die Sichtungstafel an der Rezeption.
Wenn dir auch ein Plätzchen auf dem Camping-Overflow reicht, kannst du es spontan versuchen, ansonsten lieber vorher anmelden – Wochenenden/Ferien sind eher voll als unter der Woche.

Für die Wüstenelefanten können wir auch Twyfelfontein/Aba Huab empfehlen. Auf Strecke ab Palmwag nach Twyfelfontein mögen wir besonders die Abfahrt kurz vor vor dem Huab – wir müssen uns immer beherrschen, langsam zu fahren, denn sonst ist die schöne Aussicht so schnell vorbei...
Im Gegensatz zu den Meisten hier, mögen wir die die Atmosphäre der sehr schlichten und sandigen Aba Huab Community Campsite, direkt am Trockenfluss – die Campsite kann sehr voll sein, Schulklassen in Bussen und andere größere Campingtouren gibt es dort auch, wir empfinden das nicht störend, denn man kriegt dann meist eine nette Tanzeinlage am Abend!
Und wenn man grad Glück hat, ziehen die Eles sogar vorbei – ansonsten fragt man an der Rezeption nach der Richtung und fährt sie suchen.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter267 Beiträge · seit 201611. Dez. 2017 ·
Hallo Lilytrotter,
Tschuldigung, dass es so lange gedauert hat bis ich mich wieder melde. Die Ferienplanung musste gerade etwas hinten anstehen, andere "Baustellen" hatten Vorrang...
Aber jetzt: Ganz herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort!

1 Nacht Olifantrus ist geplant. Und für den Fall, dass wir danach noch nicht genug haben von Etosha und speziell dem westlichen Teil, werden wir noch 1 Nacht offen lassen um bei Bedarf verlängern zu können 😉
Für die Tage danach werde ich versuchen etwa 3 Stationen zu finden, die uns unterschiedliche Landschaften erleben lassen. Palmwag ist da schon mal in der engeren Auswahl, und danach evtl Mowani oder Madisa oder so... Das scheinen ja schon mal 2 ganz unteschiedliche Gegenden zu sein.
Nach den grossen, staubigen Plätzen in Etosha werden wir eher nach etwas einsameren Zielen suchen. Da wäre dann vermutlich Aba Huab mit den grossen Bussen nicht ganz das richtige.

Ich werde da wohl noch einige Reiseberichte durchstöbern müssen, um mir ein etwas besseres Bild von den vielen Möglichkeiten dieser grossen Region machen zu können.

Liebe Grüsse
Matisa
«Reisen ist der schönste Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden» Meine bisherigen Afrika-Reisen: 2015: Namibia Süden + KTP, 2016: Namibia Süden + KTP, 2017: Namibia Süden + KTP, 2018: Namibia Mitte (inkl. Etosha) + KTP, 2020: Namibia + KTP, 2022: Namibia, 2023: Namibia + KTP Einige Bilder und ein kurzer Film dürft Ihr gerne auf meiner Webseite anschauen www.mymoments.ch