Namibia / Botswana September 2018

17 Antworten · 3'275 Aufrufe · gestartet 09. Okt. 2017 von Caro90
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Themenstarter113 Beiträge · seit 201709. Okt. 2017 · #1
Hallo zusammen,

vielen Dank schonmal im Voraus für die vielen Informationen und Tipps die ich bisher im Forum gefunden habe. Ich freue mich schon sehr auf unseren Namibia Urlaub im September 2018 und umso mehr ich hier lese, umso mehr freue ich mich. 🙂 Nun ist es noch knapp ein Jahr hin und ich denke, dass es bereits Zeit ist genauer zu planen und dann auch zu buchen.

Kurz zur Vorstellung: mein Freund (30) und ich (28) wollen im September nächsten Jahres Namibia und Botswana erkunden. Wir haben schon einige Rundtouren gemacht u.a. durch den Süden und den Westen der USA. Nun soll es zum ersten Mal nach Afrika gehen und ich denke hier ist viel mehr Planung nötig als auf unseren bisherigen Reisen. Mich hat dieses Land um ehrlich zu sein bisher nicht so gereizt (Spinnen, Schlangen und Skorpione haben mich abgeschreckt). Mein Freund wollte aber nun unbedingt dorthin. Da ich in unserer Beziehung für die Planung der Urlaube zuständig bin, habe ich deshalb angefangen mich mit Namibia und dann auch Botswana zu beschäftigen. Und ich muss sagen ich bin überzeugt!!! Besonders die im Forum eingestellten Fotos sind der Hammer!!! Vielen Dank dafür 😉

Nachdem ich nun das Forum seid einiger Zeit durchstöbere und unsere Route bereits mehrmals umgeworfen und neu geplant habe, traue ich mich nun unsere Route einzustellen und hoffe auf wichtige Tipps und bin für Verbesserungsvorschläge natürlich sehr offen.

Noch zu Beginn: Ich muss zugeben, dass ich von dem doch recht hohen Preisniveau (sicherlich gerechtfertigt) etwas überrascht war. Deshalb haben wir uns nun für einen 4x4 mit Dachzelt entschieden und wollen sowohl auf Campsites als auch in Lodges übernachten (Kalahare Car Hire ist bereits angefragt und es gibt noch Wagen zur Auswahl). Unser Plan ist es zwischen drei und vier Wochen unterwegs zu sein (auf einen Tag mehr oder weniger kommt es zwar nicht an, aber es ist schon abhängig von den Flügen die wir bekommen (ich beobachte die Flüge von AirNamibia, Condor und eurowings).

Nun zu meiner ersten Planung. Ich bin mir bewusst, dass wir in der Zeit einige km hinter uns bringen müssen. Da wir aber beide kein Problem mit langen Touren im Auto haben und immer auch den Weg als Ziel sehen denke wir aber, dass es machbar ist ohne in Streß auszuarten.

1. Morgens Ankunft in Namibia / Auto entgegen nehmen / Wenn noch Zeit ist würde ich gerne noch eine Stadtbesichtigung machen. (Übernachtung im Chameleon Guesthouse)

2. Fahrt nach Sossusvlei und Übernachtung im Sesriem Camp (hat ja leider nicht so gute Bewertungen / allerdings finde ich die zusätzliche Zeit im NP unschlagbar)
3. Besichtigung Sossusvlei - Dünenbesteigung und Sesriem Canyon / Übernachtung in der Namib Desert Lodge

4. Fahrt nach Swakopmund (Übernachtung: Alte Brücke Resort Swakopmund Campsite)
5. Morgens „Tommys Living Desert Tour“ und Nachmittags Besuch von Cape Cross (Übernachtung Alte Brücke Resort Swakopmund Campsite)

6. Weiterfahrt zur Ugab Terrace Lodge. Ich würde hier gerne über Spitzkoppe fahren (mit Halt) und auch das Panorma vom Brandberg betrachten.
7. Tour durchs Damaraland (hier haben ja schon viele von euch die Wüstenelefanten gesehen, das wäre ein Traum. Die Wahrscheinlichkeit ist aber wohl eher nicht so hoch 😉 ) Hier wäre dann eine Ankunft Abends am Etosha geplant. Und wahrscheinlich sinnvoller ein Camp außerhalb zu wählen. Hier bin ich noch nicht so richtig fündig geworden. Vielleicht hat einer von euch einen guten Tipp.

8. Fahrt in den Ethosha Nationalpark / eigene Erkundung / und Übernachtung auf der Okaukuejo Campsite
9. Ethosha Nationalpark erkunden und Übernachtung auf der Okaukuejo Campsite
10. Ethosha Nationalpark erkunden und Übernachtung auf der Campsite vom Namutoni Camp

11. Weiterfahrt zur Waterberg Plateau Campsite oder in einer von den Lodges dort. Wenn möglich würde ich gerne noch Nachmittags den Rhino Drive mitmachen und morgens den Guided Plateau Hike.

12. nach der geführten Wanderung würden wir dann noch bis nach Rundu zur Kaisosi River Lodge fahren.

13. Dann bin ich mir noch ünschlüssig. Würde zuerst in der Divundu Mobola Lodge übernachten und dann 14. In der Shametu River Lodge. Bin mir hier aber noch nicht sicher ob das sinnvoll ist. Vielleicht habt ihr hier Tipps
15. und 16. Übernachtung im Camp Kwando und von hier aus Ausflüge machen.

17.18.19.20. / Vier Übernachtungen in Kasane auf der Campsite der Chobe Safari Lodge (wenn diese noch nicht ausgebucht ist, sonst Alternative in der Nähe)
Erster Tag - ankommen und einkaufen etc. / Zweiter Tag - geführter Game Drive in den Chobe Nationalpark und Nachmittags Bootstour / Dritter Tag - Tagesauflug zu den Victoria Falls / Vierter Tag - entweder eigene GameDrives oder geführt (würden wir nach den bis dahin gesammelten Erfahrungen entscheiden)

21. Weiterfahrt zum Elephant Sands Bushcamp

22. Ich würde dann gerne das von der Gweta Lodge angebotene „Ntwetwe Pan Overnight Adventure“ mitmachen und unter freiem Himmel schlafen.

23. 24. 25. Fahrt nach Maun und drei Übernachtungen im Old Bridge Backpacker
Erster Tag ankommen / Zweiter Tag Rundflug über das Okavango Delta / Dritter Tag – Tagesausflug in das Moremi Game Reserve

26. Weiterfahrt nach Windhoek (hier muss ich mich zwischen den ganzen Unterkünften noch für eine für die letzte Nacht entscheiden

Was haltet ihr von dieser Planung, ist diese so machbar? Bin echt gespannt was die Profis hier dazu sagen 😕

Wenn ihr zusätzlich auch Anregungen bezüglich der Camps oder Lodge habt, bin ich dafür offen. Ich finde es sehr schwer zu Filtern, welche nun wirklich gut sind.

Viele Grüße und Danke 🙂
Caro
Themenstarter113 Beiträge · seit 201711. Okt. 2017 · #2
Mir ist aufgefallen, dass der Text doch etwas lang geworden ist und ich gar keine Übersicht mitgegeben habe, deshalb noch schnell die Übersicht (ich habe noch ein paar Kleinigkeiten geändert. Jeden Tag findet man hier tolle, neue Informationen und Tipps. Ganz schön schwer sich so auf eine Route festzulegen 😕 )

1Ü - Windhoek bspw. Chameleon Guesthouse
2Ü - Sossusvlei im Sesriem Camp
2Ü - Swakopmund / Alte Brücke Resort Swakopmund Campsite
1Ü - Ugab Terrace Lodge
2Ü - Okaukuejo Camp - Campsite
2Ü - Halali Camp - Campsite
1Ü - Waterberg Plateau Park / Wilderness Valley Lodge
1Ü - Kaisosi River Lodge
2Ü - Shametu River Lodge
1Ü - Camp Kwando
1Ü - Camp Chobe - Campsite
4Ü - Chobe Safari Lodge - Campsite
1Ü - Elephant Sands Bushcamp - Campsite
1Ü - Gweta Lodge / Ntwetwe Pan Übernachtung
3Ü - Maun / Old Bridge Backpacker
1Ü - Windhoek bspw. Chameleon Guesthouse
6'152 Beiträge · seit 200611. Okt. 2017 · #3
hallo Caro,
hast Du Dir schon mal die Mühe gemacht, die km für die Strecke über google auzurechnen ? So wie geplant wird es mehr ein Autofahr-urlaub werden. Schau mal auf die karte von Halali zum Waterberg, egal ob Ausfahrt in Okaukuejo oder Namutoni ist eine Stresstour, man kann durch die Etosha nicht rasen, Tiere versperren vielleicht auch mal die Pad , oder sind Tiere sehen garnicht wichtig. Bei dieser Tour passt der Waterber überhaupt nicht rein. Was willst Du denn 3 Tage in Maun 😉 Ebenso von Swakop zu Ugab 1 Ü , Du kommst am Spätnachmittag an und fährst den nächsten Tag weiter, interessieren Dich keine Felsmalereien, Orgelpfeifen, verstein. Wald, Vingerklip usw. Einen Stop an der spitzkoppe ist auf dem Weg zur Ugab möglich, aber dann würde ich doch da lieber campen. An der Tour ist noch vieles nicht rund und sollte überarbeitet werden.
Beste Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
33,1k Beiträge · seit 200611. Okt. 2017 · #4
Hallo Caro,

ich persönlich halte vom Chobe NP in Botswana nicht viel. Wenn Du Pech hast, hast Du mindestens so viele Touristen vor der Linse wie Elefanten 😉 Ich persönlich würde dafür mehr Tage im Caprivizipfel einplanen (ähnliches Erlebnis mit weniger Touris und günstiger). Denkbar wäre auch anstatt der Tage danach z.B. die Vicfalls zu machen. Den Waterberg könntet ihr dann auf der Rückreise machen, sofern ihr durch den Zipfel zurückfahren wollt. Eine Nacht mehr Swakopmund kann auch nicht schaden, ebenso im Damaraland.

Aber das nur meine bescheidene, voreingenommene (aber das sind wir ja alle irgendwie) Meinung.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 11. Okt. 2017
25 Beiträge · seit 201711. Okt. 2017 · #5
Ein kleiner Tip: ich würde die Fahrtzeiten mit Hilfe der Karten von Tracks4Africa (hier im Forum unter Know-How und Karten) ausrechnen. Der Unterschied zu google ist manchmal nicht unerheblich...
2'319 Beiträge · seit 201111. Okt. 2017 · #6
Moinsen.

Ich muß Hanne recht geben. Das wäre mir persönlich too much Fahrerei.
Um alles entspannter zu gestalten und eventuelle, ungeplante Zwischenfälle (Reifenpanne, Elefant vor dem Kühler, etc.) zu berücksichtigen, ist es unabdingbar, Abstriche an der Tour zu machen.

Aber wie auch Christian so schön schreibt.. Ist meine persönliche Betrachtungsweise.

Lieben Gruß vom Alm
Themenstarter113 Beiträge · seit 201711. Okt. 2017 · #7
Hallo zusammen,
vielen Dank schon mal für die Anregungen. 🙂

Hallo Hanne,
vielen Dank für deine ehrliche Meinung.
Ich weiß natürlich, dass es einige km zu fahren gibt. Über googlemaps habe ich mir bereits alle Routen berechnet und immer etwas an Zeit aufgeschlagen. Dachte eigentlich, dass es ganz gut machbar ist.
Du hast Recht, dass es keinen Sinn macht vom Halali zum Waterberg zu fahren, da habe ich wohl etwas falsch eingegeben oder eine Straße mehr gesehen, als in Wirklichkeit da ist. Ich finde den Waterberg aber sehr interessant und möchte deshalb ungern auf einen Besuch dort verzichten.
Tiere sind mir natürlich im Namibia-Urlaub wichtig, deshalb habe ich vier Übernachtungen im Etosha eingeplant, ich dachte hierdurch haben wir genug Zeit. Vielleicht ist es hier sinnvoll die letzte Nacht nicht im Park zu verbringen, sondern außerhalb, sodass dann die Fahrt zum Waterberg kürzer ist.
Ich schaue mir auch mal die Campsite beim Spitzkoppe an. Wenn du sagst in Maun bräuchte man nicht so viele Nächte, dann könnten wir hier einen Tag länger bleiben.

Hallo Christian,
ich habe schon viel hier im Forum gelesen über den Chobe NP (auch, dass es recht voll werden kann), trotzdem reizt natürlich die hohe Dichte an Tiersichtungen. Auch bei den Boat Cruises gibt es hier wunderschöne Bilder. 🙂 Die Vicfalls sind als Tagesausflug von Kasane aus eingeplant.

Hallo Martin,
vielen Dank für den Tipp, ich habe mir die Karten von Tracks4Africa bereits angeschaut, und bin damit noch nicht ganz klar gekommen. Ich werde es aber auf jeden Fall nochmal versuchen. Sind das dieselben Karten, als wenn man die Bsp. bei amazon bestellt?

Hallo Alm,
vielen Dank auch für deine Rückmeldung. Ja das stimmt, ungeplante Reifenpannen oder ähnliches ist nicht so wirklich eingeplant. Aber auch bei mehr Übernachtungen an einem Ort, wird es zwischenzeitlich immer lange Strecken geben, an welchen man eine Panne ganz und gar nicht gebrauchen kann.
Ich habe es versucht so zu planen, dass wir auch mit Puffer nie im Dunklen fahren.

Als Afrika-Neuling bin ich sehr dankbar über eure Anmerkungen. Von meinen Erfahrungen bin ich wohl noch zu sehr in den USA, wo ein paar km mehr oder weniger kein Problem sind.

Ich werde die Route nochmal überarbeiten und hier wieder reinstellen. Ich hoffe ihr seid nicht davon genervt, dass mal wieder jemand hier seine Route reinschreibt, die noch nicht so ausgefeilt scheint. Ich habe mir aber wirklich im Vorfeld schon sehr viele Gedanken gemacht und einiges an Zeit reingesteckt.
Man möchte halt so viel sehen, in viel zu kurzer Zeit. 🤪

Liebe Grüße
Caro
33,1k Beiträge · seit 200611. Okt. 2017 · #8
Hi Caro,

ich möchte Dir nichts ein- oder ausreden, aber
trotzdem reizt natürlich die hohe Dichte an Tiersichtungen. Auch bei den Boat Cruises gibt es hier wunderschöne Bilder.
das hast Du auf der namibischen Seite auch vielerorts.

Viele Grüße
Christian
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6'152 Beiträge · seit 200611. Okt. 2017 · #9
hallo Caro,
wenn Waterberg dabei sein soll, muss man die Tour ändern und auch etwas weg lassen, egal von wo in der Etosha Du rausfährst, von dort ist es ein Umweg. Fahre von Swakopmund ins Erongo gebiet, dann Waterberg, dann über Outjo nach Okaukuejo 2 Ü , 1 x Halali, 1-2 Ü ausserhalb Namutoni Onguma Campsite, Du willst ja nach Rundu, das ist von dort dann machbar.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 11. Okt. 2017
2'240 Beiträge · seit 201111. Okt. 2017 · #10
Hallo Caro,
Waterberg würd ich knicken.
Wir sind auch Vielfahrer - auch Einzelnächte machen uns beim Campen nix aus.
Ich würde Eure Tour so fahren:
1Ü - Windhoek bspw. Chameleon Guesthouse
2Ü - Sossusvlei im Sesriem Camp
2Ü - Swakopmund / Alte Brücke Resort Swakopmund Campsite
1Ü - Ugab Terrace Lodge
2Ü - Okaukuejo Camp - Campsite
2Ü - Halali Camp - Campsite
1Ü – Roy’s Camp
2Ü - Shametu River Lodge (für Camping Nunda Lodge= schönstes Camp in der Ecke, Flussplatz vorbuchen)
1Ü - Camp Kwando
1Ü - Camp Chobe - Campsite
2Ü - Savuti
3Ü - Chobe Safari Lodge - Campsite
1Ü - Elephant Sands Bushcamp - Campsite
1Ü - Gweta Lodge / Ntwetwe Pan Übernachtung
1Ü – Maun (Rundflug - vergiss einen Tagesausflug in den Moremi...- auch das ist nur Fahrerei)
1Ü Ghanzi /Gobabis
1Ü - Windhoek bspw. Chameleon Guesthouse (braucht ihr diese Nacht wirklich? Falls nein würd ich die lieber irgendwo anders verbringen)
🙂

Gruss M.
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
311 Beiträge · seit 201712. Okt. 2017 · #11
Hallo Caro,

vielleicht ein (voreingenommener) Tipp zum Chobe NP. Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal in BOT und haben den CNP von Ngoma (NAM) statt von Kasane aus besucht. Übernachtung im Chobe River Camp, ca. 4km von der problemlos zu passierenden Grenze entfernt. Riesenvorteil: Die Übernachtungskosten sind im Vergleich zu BOT moderat, dort kann man wahlweise campen oder relativ preiswert lodgieren. Man ist im Westteil des Parks unterwegs und glaubt sich fast allein dort. Keine Einbahnstraßen, keine Staus, Tiere ohne Ende. Man muss halt die Zeit ein wenig im Blick haben. Abends wieder über die Grenze und traumhafte Übernachtung mit Blick auf Botswana. Man kann von dort aus auch einen Tagestipp mit Guide nach Vic Falls buchen - wir habens nicht bereut und hätten gerne noch 2 - 3 Nächte mehr in Ngoma verbracht. Auch die Bootstour dort war sehr fein, weil man praktisch keine anderen Boote sieht - man ist halt relativ weit weg von Kasane.
Noch´n Tipp: Auf dem Weg dorthin über Sangwali fahren und das dortige Livingstone-Museum besuchen - sehr speziell!
Viel Spaß beim Weiterplanen, vielleicht treffen wir uns im September im Etosha ...
Robert
1'166 Beiträge · seit 200812. Okt. 2017 · #12
Hallo,

der Vorschlag von marimari ist schon ganz ordentlich. Allerdings passt dort Savuti nicht richtig rein. Savuti würde ich streichen und diese Nächte lieber in Moremi verbringen. Alternativ kann man sich auch Gweta und Elephant Sands sparen und von Savuti über Moremi nach Maun fahren.

Ein Delta Rundflug ist übrigens kein tagesfüllendes Ereignis, sondern ist in maximal zwei Stunden abgehandelt.

Grüße
Axel
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
zuletzt bearbeitet 12. Okt. 2017
Themenstarter113 Beiträge · seit 201714. Okt. 2017 · #13
Hallo zusammen,

vielen Dank für euren vielen hilfreichen Tipps.
anbei unsere aktuelle Planung.

1Ü - Windhoek bspw. Urban Camp oder Chameleon Guesthouse
2Ü - Sossusvlei im Sesriem Camp (oder die zweite Übernachtungen Camp Gecko / Hilltop Camp)
2Ü - Swakopmund / Alte Brücke Resort Swakopmund Campsite
1Ü - Ai Aiba Rock Lodge
1Ü - Bambatsi Guest Farm
1Ü - Waterberg Plateau Wilderness Lodge
2Ü - Okaukuejo Camp – Campsite
2Ü - Halali Camp – Campsite
1Ü - Grootfontein - Kalkfontein Guest Farm
2Ü - Nunda Lodge
1Ü - Camp Kwando
1Ü - Chobe River Camp – Campsite
3Ü - Chobe Safari Lodge – Campsite
1Ü - Elephant Sands Bushcamp – Campsite
1Ü - Gweta Lodge / Ntwetwe Pan Übernachtung
1Ü - Maun
1Ü - Ghanzi
1Ü - weiter Richtung Windhoek (526 / 5:30)

1. Die Übernachtungen zwischen Swakopmund und Ethosha. Wir haben nun hier eine Nacht mehr eingebaut, wissen, aber nicht ob sich das lohnt, oder ob wir uns die Felsmalereien, Orgelpfeifen, verstein. Wald, Vingerklip etc. für eine weitere Reise aufbewahren und bspw. über Ai Aiba Rock Lodge - Erongo Wilderness Lodge - Waterberg fahren. Wir würden für diese Reise einen Besuch des Waterberg Plateau Parks vor die Felsmalereien stellen.

2. Von Maun nach Windhoek finde ich sehr schwierig. Lohnt es sich hier noch etwas zu unternehmen oder lieber auf schnellstem Wege die km fahren und die Nächte an anderer Stelle (bsp. Caprivi) einplanen?

3. Über Savuti und Moremi wollen wir in unserer ersten Reise nicht fahren. Tiefsand Pisten und Wasserfahrten trauen wir uns erst zu, wenn wir das Land besser kennen. Die Reiseberichte über die Gweta und Elephant Sands haben uns sehr gut gefallen, deshalb ist diese Route für uns genauso spannend.

4. Ist es im im September in Swakopmund eigentlich zu kalt zum campen? einige Reiseberichte deuten darauf hin.

Wir wissen, dass es immer noch einige km sind. Aber die einzelnen Tagesrouten sind für uns auch nach prüfen der Karten von Tracks4Africa gut machbar.

Viele Grüße
Caro
33,1k Beiträge · seit 200614. Okt. 2017 · #14
Hi Caro,
1Ü - Waterberg Plateau Wilderness Lodge
würde ich streichen. Liegt ja nicht auf Eurer Route von Bambatsi nach Okaukuejo. Ich persönlich finde - Camping hin ode her - 1-Nacht-Stopps generell "blöd".
1. Die Übernachtungen zwischen Swakopmund und Ethosha. Wir haben nun hier eine Nacht mehr eingebaut, wissen, aber nicht ob sich das lohnt, oder ob wir uns die Felsmalereien, Orgelpfeifen, verstein. Wald, Vingerklip etc. für eine weitere Reise aufbewahren und bspw. über Ai Aiba Rock Lodge - Erongo Wilderness Lodge - Waterberg fahren. Wir würden für diese Reise einen Besuch des Waterberg Plateau Parks vor die Felsmalereien stellen.
Ich würde Ai-Aiba oder Bambatsi und dann 2 Nächte machen.
4. Ist es im im September in Swakopmund eigentlich zu kalt zum campen? einige Reiseberichte deuten darauf hin.
Wenn nicht Ostwind ist, was nur noch an etwa 20 Tagen im Jahr der Fall ist (dann aber 45 Grad und jede Menge Sand), ist es in Swakopmund tendenziell immer kühl bis kalt und neblig-feucht. Ich würde da nicht Campen wollen. Es gibt eine fast unendliche Auswahl an Unterkünften jeglicher Preisklasse vor Ort.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'883 Beiträge · seit 201114. Okt. 2017 · #15
travelNAMIBIA schrieb:Hi Caro,
1Ü - Waterberg Plateau Wilderness Lodge
würde ich streichen. Liegt ja nicht auf Eurer Route von Bambatsi nach Okaukuejo. Ich persönlich finde - Camping hin ode her - 1-Nacht-Stopps generell "blöd".
Ich auch! Wir machen das nur bei sehr kurzen Distanzen und wenn wir lange Strecken zu fahren haben, die touristisch nichts bieten. Wann wollt ihr denn etwas entdecken, wenn ihr nur unterwegs seid? Bedenkt, dass ihr euch immer mal wieder mit Lebensmitteln und Getränken versorgen müsst, das kostet Zeit.
Wir campen immer, auch in Swakopmund in der Alten Brücke. Unsere Daunenschlafsäcke sind schön mollig, die Ablutions sind im Nu warm. Falls es zum Brutzeln zu kalt ist, gibt es jetzt ein Restaurant am Platz.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 14. Okt. 2017
Themenstarter113 Beiträge · seit 201715. Okt. 2017 · #16
Hallo zusammen,

die Meinung die Übernachtung im Waterberg Plateau Park wegzulassen ist ja doch sehr einheitlich. 😉 Wir werden dann vorher zwei Übernachtungen einplanen und dann direkt zum Etosha fahren. Wenn uns das Afrika-Fieber gepackt hat, haben wir ja noch bei weiteren Reisen Zeit uns diesen anzuschauen.

Bin mit dem Ende von Maun nach Windhoek noch nicht wirklich zufrieden, wenn jemand Ideen für Lodges oder schöne Campsites hat, dann gerne her damit 🤪

Ich hab noch eine Frage zu Tierauffangstationen in Namibia oder Botswana. Gibt es sowas hier? (Also nicht sowas wie einen Zoo, sondern mit dem Ziel einer wieder auswilderung) Hab über sowas in Südafrika gelesen, aber für Namibia nicht.

Vielen Dank schonmal.

Viele Grüße
Caro
99 Beiträge · seit 201618. Okt. 2017 · #17
Hi Caro,
wenn ihr nicht vor langen Fahrten zurückschreckt, könnt ihr Euch den Schlenker nach Grootfontein sparen und quer ostwärts über Tsintsabis fahren. Die D3010 und 3016 waren bei unserer Fahrt (Aug. 2016) in sehr gutem Zustand. Man gewinnt 1 Tag für den Caprivi/Zambesi. Preis ist die lange Fahrt, aber beim ersten Mal macht es nichts, weil alles neu ist. Und Grootfontein-Nunda ist fast genauso weit mit der langweiligen B8..
Wir haben in Kasane 3 Nächte verbracht mit dem Abstecher zu den Vic Falls. Ist die Botswana-Seite den Aufpreis wert? Ist fast eine philosophische Frage. Aber die Umrundung von Sedudu Island ist nur von Botswana aus möglich und da ist die Tierdichte und deren Viellfalt schon beeindruckend. Für uns war‘s die Zeit in der Bakwena Lodge wert. Camping kostet 50+ USD / Nacht, aber mal ehrlich, auf die Gesamtkosten eines Nam-Urlaubs gesehen ist es doch eigentlich „Peanuts“ 😎
Viele Grüße, Tommy
15 Beiträge · seit 201620. Okt. 2017 · #18
Hallo,

wir waren vor genau einem Jahr in Namibia und waren "strahlenförmig" von Windhuk ausgehend, erst in Etosha (Eagle Tented Lodge), der Kalahari (Bagatelle Game Lodge), Namib-Naukluft und von dort aus, in Swakopmund. Wir hatten an jeder Wüstendestination jeweils 3 Übernachtungen, was wir als sehr angenehm empfunden haben. Man konnte sich auf einen Ort einlassen und sich dort "einleben", nicht nur "durchreisen". Als wir zum Ende der Reise hin nach Swakopmund kamen, war es eine abrupte Umstellung - nach der Zeit der absoluten Ruhe, Weite, Tierbeobachtungen, Wärme, waren wir auf einmal wieder in der "Zivilisation" und Kühle - und vieles sah so aus, wie zuhause in Deutschland. Beim nächsten Mal würden wir Swakopmund wohl weglassen und lieber ein weiteres Wüstenziel in unsere Reise einbauen. Dieses nur als Gedankenanregung. Ansonsten beneiden wir jeden, der seine Reise nach Namibia plant. Auch wir möchten gern eines Tages wiederkehren!
Liebe Grüße,
Marina