JIjiveThemenstarter1 Beiträge · seit 201727. Sept. 2017 ·
Hi, wir werden mit unserer 5köpfigen Familie (Kinder zwischen 6 und 12 Jahre alt) und Oma/Opa (Ende 60er) mit 2 Toyotas 4x4 Allrad im August 2018 durch Namibia zu reisen. Wir haben vor unter anderem vom Ongongo Campingplatz bei Sesfontein an einem Tag über den Galton Gate in den Etosha NP und zum Olifantrus Campingplatz zu fahren. Nun meine Frage bevor wir den Ongongo buchen: Welche Route würdet Ihr zu dieser Jahreszeit empfehlen? Ist diese Tagestour überhaupt machbar - in Bezug auf die Zeit, die Strassenverhältnisse und sonstige Unwegbarkeiten? Wir haben Allrad aber gefährlich sollte es wegen der Kinder und Oma & Opa nicht sein. Ist schon jemand von Khowarib direkt rüber zum Galton Gate gefahren und weiss was über den Strassenzustand, die Landschaft und die Zeit, die man dafür benötigt? Was ist mit der Strecke nördlich von Sesfontein quer rüber? Und es gibt ja auch noch die Möglichkeit über Palmwag zu fahren? Viele Fragen... wäre super, wenn der ein oder andere weiter helfen würde. Vielen Dank!!!
Viele Grüsse Jochen
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Sept. 2017 ·
Hallo Jochen,
willkommen im Forum!
Ist diese Tagestour überhaupt machbar - in Bezug auf die Zeit, die Strassenverhältnisse und sonstige Unwegbarkeiten?
wenn es nicht im August machbar ist, wann dann? Ihr reist im tiefsten Winter, d.h. zum Hochpunkt der Trockenzeit. Da solltet ihr mit den Straßen keine großen Probleme haben. Je nachdem wie ihr fahrt braucht ihr etwa 4 Stunden bis zum Tor. Wie lange ihr dann nach Olifantsrus braucht hängt von Euch und den Tiersichtungen ab. Reine Fahrtstrecke sind etwa 70 km.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Fahrbar ist es auf alle Fälle. Ganz egal ob Du eine der Offroad Strecken wählst oder ganz gemütlich über die Schotterpiste via Palmwag und Grootberg fährst. Ich habe aus Interesse mal drei Routen mit Tracks4Africa berechnet. Folgendes ist dabei heraus gekommen: Alle Zeiten sind reine Fahrzeiten. Das ist sicher machbar. Vor Ort braucht man aber sicher einiges länger. Man macht viele Pausen und schaut sich einiges an.
Ich kenne die blaue Route recht gut. Diese finde ich eine spannend und Landschaftlich schöne 4x4 Strecke. Aber sie ist deutlich anspruchsvoller als z.B. die Sossusvlei Zufahrt. Die Grüne Route ist natürlich kein Problem. Die Pinke Route kenne ich nicht. Diese ist auch eine 4x4 Strecke.
Herzliche Grüsse Chrigu
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lilytrotter4'130 Beiträge · seit 200828. Sept. 2017 ·
uups...
ja, genau, auf die 7 bei der fünfzig kommt’s an 🤪 blau: 122 km / 2:57
soll das ernsthaft darstellen, dass es schneller sei, ist über den Khowarib-4x4-Trail zu fahren, als die ausgebaute Gravel?
die Zeit ist reine Phantasie! – und man fährt so was ja nicht, um dieser Zeit nahezukommen...
Allein die Fragestellung nach dem „Straßenzustand“ zeigt, dass der Fragende keine Ahnung davon hat, was ihn dort erwarten könnte.
Derart einsame Offroadstrecken sollte man nur sehr gut vorbereitet fahren, sodass man auch mehrere Tage selbstversorgend dort ausharren kann (und ein Satphon dabei haben). Begegnungen mit Einzelgängern sind insbesondere im oberen tiefsandigen und engen Flusslauf nicht immer entspannend...
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ja, genau, auf die 7 bei der fünfzig kommt’s an 🤪 blau: 122 km / 2:57
Ne, auf die kommt es natürlich nicht an. Es ist einfach ein Durchschnittswert der auf der Basis von vielen Touren berechnet wurde. Ich habe 1:1 die Daten aus den Tracks4Africa Karten übertragen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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lilytrotter4'130 Beiträge · seit 200828. Sept. 2017 ·
Dargestellt ist die Strecke ab Ongongo bis Galton Gate.
In der T4A, die hier unter Karten zur Verfügung steht, kommen für die „blaue Route“ gewagte 3:36 zusammen (reine 4x4 Strecke bis zur Tar), hinzu kämen die ca. 45 min ab Ongongo Camping bis Khowarib Gorge und die ca. 15 min Zeit für C35 zum Galton Gate... macht bummelig 4:30 und die Zeit zum Reifendruck auffüllen! 😗
...und die Zeit, die man zum Buddeln braucht, wenn man sich unkundig auf solchen Strecken aufhält. Abgesehen davon ist es vollkommen widersinnig, so etwas zu fahren ohne viel Zeit für Pausen und Landschaftserlebnisse einzuplanen. Aber das ist wieder eine andere Geschichte. 🙂
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
Ich bin die Strecke von Sesfontein bis Olifantsrus genau über die blaue Route schon gefahren. Ohne auf die Zeit zu schauen und ganz gemütlich. Natürlich haben wir uns einen ganzen Tag Zeit gelassen. Dabei sind wir aber auch über eine Stunde am Renostervlei Wasserloch in der Etosha gestanden und haben den Elefanten zugeschaut und haben das Camp etwa Mitte Nachmittag in Olifantrus aufgebaut.
Es ist doch egal, wie lange man braucht. Es ist einfach eine Tagestour. Natürlich braucht man 4x4 Erfahrung. Das habe ich auch geschrieben.
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lilytrotter4'130 Beiträge · seit 200828. Sept. 2017 ·
Mir geht es ja gar nicht darum, wie lange du oder ich für die Strecke brauchen, - wir z.B. nehmen uns für solch außergewöhnliche Strecken mehr als einen Tag Zeit... 😁
Es geht um die unterschiedlichen Angaben von T4A Die Addition der Zeiten der Papierversion (? die hier unter Karten zu nutzen ist) ist für die reine 4x4 Strecke mit 3:36 schon höher als das, was das Programm für die Gesamtroute „blau“ 2:57 (Ongongo-Galton Gate) errechnet hat, - das ist ja nicht so wirklich kompatibel. Das ist, mit den von mir addierten Zeiten für die restlichen Strecken, fast die Hälfte der Zeit. Wie kommt es zu derartig hohen Abweichungen?
Gruß lilytrotter
Hallo, jive, wenn ich es richtig interpretiere, fragst du nach der D3710 und der davon abgehenden Verbindung nach Osten. Die D3710 Strecke ist ab der C43 vor einiger Zeit als Ersatzstrecke (Bauarbeiten Joubert Pass) gut ausgebaut worden, über den jetzigen Zustand kann ich dir nix sagen - und auch nicht, wie die weiteren "Straßenverhältnisse" der Verbindungsroute ab D3710 zur C35 ausschauen. Die Strecke nennt sich Otjisakumuka 4x4 Trail. Das einfachste ist immer, vor Ort nachfragen, wenn sich hier niemand findet, der genaues weiß. Es ist aber ja auch noch eine Regenzeit hin, bis ihr in die Gegend fahren werdet...
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
lilytrotter schrieb:Wie kommt es zu derartig hohen Abweichungen?
Das ist in diesem Fall mein Fehler. Die genauere Zeit ist auf jeden Fall auf der Papierkarte. Ich habe einfachheitshalber die digitalen Tracks4Africa Karten mit Garmin BaseCamp berechnet. Garmin rechnet aber intern nur mit fünf Geschwindigkeiten. Bei der Erstellung der GPS Karte, muss die Strecke in diese fünf Geschwindigkeiten übersetzt werden. Das geht bei den langsamen, sprich Offroad-Strecken, nicht auf.
Herzliche Grüsse Chrigu
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lilytrotter4'130 Beiträge · seit 200828. Sept. 2017 ·
o.k - dann versteht ich die Welt auch wieder... 🙂
Gruß lilytrotter
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Walvisbay boomt
Fahrbar ist es auf alle Fälle. Ganz egal ob Du eine der Offroad Strecken wählst oder ganz gemütlich über die Schotterpiste via Palmwag und Grootberg fährst. Ich habe aus Interesse mal drei Routen mit Tracks4Africa berechnet. Folgendes ist dabei heraus gekommen: Alle Zeiten sind reine Fahrzeiten. Das ist sicher machbar. Vor Ort braucht man aber sicher einiges länger. Man macht viele Pausen und schaut sich einiges an.
Ich kenne die blaue Route recht gut. Diese finde ich eine spannend und Landschaftlich schöne 4x4 Strecke. Aber sie ist deutlich anspruchsvoller als z.B. die Sossusvlei Zufahrt. Die Grüne Route ist natürlich kein Problem. Die Pinke Route kenne ich nicht. Diese ist auch eine 4x4 Strecke.
Herzliche Grüsse Chrigu
Die pinkfarbenen Route ist nicht sehr attraktiv und dauert ewig. Wir wollten die Strecke im Dezember auf dem Weg zwischen Hartmanstal und Etosha fahren, haben dann aber aus den unterschiedlichsten Gründen eine andere Route genommen. Zwischen unserem Aufenthalt auf Hombatere und der Reservierung im Dolomite Camp hatten wir dann einen Tag Zeit und sind in die Pink-Strecke in entgegengesetzter Richtung (ost-west) eingefahren. Die Zeitangabe dürfte weit unter den tatsächlichen Zeiten liegen. Wir sind vielleicht ein Drittel des Off-Road-Teils gefahren und haben dafür bestimmt zweieinhalb Stunden benötigt - bei sehr sehr gemütlicher Fahrweise. Zurück dann nochmal die gleiche Zeit. Die Strecke ist wenig attraktiv. Der Fluss ist sehr tiefsandig, ein Weg am Ufer entlang führt teilweise durch dichtes Buschwerk, ist steinig und sehr kleinkurvig. Die blaufarbene Route ist wunderschön. Allerdings geht es auch dort teilweise sehr tiefsandig zu. Die Zeitangaben sind ebenfalls viel zu tief angesetzt. Ich würde schätzen, dass die reine Fahrzeit allein für den Teil zwischen Khowarib Lodge und dem Ende der 4WD mit sechs Stunde nicht zu großzügig angesetzt ist. Die grün markierte Route ist eben eine mehr oder weniger eintönige (vor allem der erste Teil) auf Schotter.
Viele Grüße, Kori
LLLa Leona2'780 Beiträge · seit 200730. Sept. 2017 ·
Hallo Jochen Vom campsite Ongongo auf der blauen Route bis zum Galton Gate kalkuliere ich aus Erfahrung an die 8 Stunden. Sogar die 6 Std. ab Khowarib Lodge gemäss Kori könnten u. U. nicht ausreichen.
Dann vom Galten Gate bis Olifantsrus solltest du ca 3 Stunden inkl. Tierbeobachtungen an mind. zwei Wasserlöcher an der Strecke einrechnen.
Der Khowarib Schlucht 4x4Trail ist anspruchsvoll und verlangt Konzentration. Festfahren tun sich hier auch geübte Offroader wenn sie nicht aufpassen und Geschwindigkeit und Drehzahlen stets im Auge behalten. Schon nur der Einstieg vom Trockenflussbett des Hoanib hoch in die Schlucht ist ein Herausforderung.
Es ist eine unberechenbare Strecke wo entweder alles rund geht oder wo Leute stundenlang schaufeln, sich mit Luft ablassen und wieder auffüllen mit nem schwachen Kompressor rumschlagen oder sich verrechnen mit Pausen und schlussendlich das Tagesziel nicht oder bei Dunkelheit erreichen.
Mir wäre die Etappe eindeutig zu lang bis Olifantsrus. Keine Zeit für stops. Nur fahren fahren den ganzen Tag und dann müde und unter Zeitdruck noch den Etosha Teil machen. Nein danke.
Ich rate euch an von Ongongo auf der stinknormalen Schotterstrasse via Palmwag (dort einen Halt einlegen) über den tollen Grootbergpass zu fahren. Die Landschaft zu geniessen und 1Ü auf Hoada einzufügen. Hier nicht später als 16 Uhr eintreffen. Um halb sechs ist es schon dunkel im Winter. Dann am nächsten Tag die Hoada-Olifantsrus Etappe geniessen.