RandfonteinThemenstarter568 Beiträge · seit 201425. Aug. 2017 · Auf diese Fragestellung stieß ich durch die Anfrage eines Planers, der leider keine Angaben zum Budget machen wollte,
was ja auch niemand muss, dann aber Tipps bekam, von denen weder er noch sonst jemand wissen konnte, in welcher Preisregion sie angesiedelt sind.
Nun haben wir hier im Forum verschiedenste Budgetvorstellungen, Mal geht es darum, fünf Euronen/Fränkli beim Geldabheben zu sparen, mal wird "Wolvedans" gepriesen. Hat alles seine Berechtigung, ist aber wenig kompatibel.
Haltet ihr für sinnvoll, eine Art "Preisregion" bei Übernachtungstipps einzuführen und wenn ja, wie?
Zwischen Camping ab 15 CHF/EUR und 1000 CHF/EUR z.B. für Luxuslodges in Botswana gibt's ja viele Facetten.
Den "best price" werden wir nie wissen, aber vielleicht sollten wir eine Indikation (z,B. EUR 100- 150 p.P. shared) o.ä. angeben? Was spräche dagegen? Finde das Thema generell interessant und freue mich auf eure Meinungen.
Grüßle
Martin
Ann_Ka125 Beiträge · seit 201525. Aug. 2017 · Hallo Martin,
ich finde diese Idee nicht schlecht. Klar, es wird immer diejenigen geben, die keine Angabe dazu machen möchten, da dies ja auch ein sehr persönliches Thema ist. Nichtsdestotrotz kann man als Tippgeber ja einen Indikator angeben – das findet man ja auch in allen gängigen Reiseführern €-€€, €€-€€€… Stellt sich hier eben nur die Frage, wie man diese Intervalle definiert. Grundsätzlich würde ich hier NAD als Referenz wählen (Wechselkurs und EUR/CHF-Gleichberechtigung 😉 ) und ggf. für ob Haupt- oder Nebensaison und welches Jahr.
Grüße
Ann
RandfonteinThemenstarter568 Beiträge · seit 201425. Aug. 2017 · Danke Ann,
ich meine auch, man sollte es nicht verkomplizieren. Nur, was für den Einen teuer ist, findet der Andere billig...
Beispiele im Forum gibt's ja genügend.
Dass sich ein Fragesteller nicht gleich "outet", weil sein Budget von manchen (nicht allen!) Forums-Profis belächelt werden könnte, finde ich traurigerweise verständlich aber gerade deshalb sollten wir um realistische Tipps bemüht sein, finde ich.
Bin da vielleicht auch ein "hoffnungsloser Romantiker", aber egal.
Es geht ja nicht um mich (meine nächste Reise steht bereits wieder), sondern um unsere Haltung zu Fragenden .
Deren Lobby scheint gegenüber den "Selbstdarstellern" (ich weiß, ich tue damit Vielen Unrecht!) unterentwickelt.
Und doch lebt dieses Forum eben auch von den "Neuen", deren Fragen oft nicht ernst genommen werden.
Wenn's dazu ein wenig "Provokation" braucht, nun gut.
Ihr dürft jetzt gerne mal wieder über mich herfallen, noch lieber wären mir allerdings Beiträge zum Thema!
Euch allen(!) einen schönen Abend!
Grüßle
Martin
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201325. Aug. 2017 · Hallo,
in welchem Zusammenhang genau soll denn so eine Preisangabe erfolgen?
Wenn jemand anfragt, welche Unterkünfte in einer bestimmten Region sind, so kommen meist spontan etliche Vorschläge. Wenn jeder erst nach den Preisen schauen soll, wird es sich mancher überlegen, ob er schreibt, das ist ja zeitaufwändig. Nach den Preisen kann doch der Frager selbst schauen, und zwar bei den Unterkünften, die ihm zusagen, das gehört m. E. nach zur Planung dazu, dass man sich schlau macht und nicht alles mundgerecht vorgesetzt bekommt. Tante Google macht es einem doch heutzutage recht leicht.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
RandfonteinThemenstarter568 Beiträge · seit 201425. Aug. 2017 · Danke Gabriele,
das ist schon richtig. Ich bezog mich daher auf Anfragen über Routenplanungen, in denen wunderschöne Lodges vorgeschlagen wurden, ohne zu wissen, ob sie ins Budget passen könnten.
Das birgt eben unnötiges Enttäuschungspotenzial.
Ging zumindest mir am Anfang so. Da wurden tolle Dinge vorgeschlagen, meine Frau war begeistert.
Aaah, da müssen wir hin! - Waaas? 600 Euronen pro Nacht und Nase? Nee, dann lieber zuhause bleiben.
(Bewusst überspitzt, aber ihr wisst, was ich meine...)
Trotzdem danke für deinen input, ist ja auch keine Forderung, nur eine Anregung ...
Grüßle
Martin
Jan.ek86 Beiträge · seit 201025. Aug. 2017 · Randfontein schrieb:
Den "best price" werden wir nie wissen, aber vielleicht sollten wir eine Indikation (z,B. EUR 100- 150 p.P. shared) o.ä. angeben? Was spräche dagegen?
Moin Martin,
eine gute Initiative!
Sicherlich hat man nicht in jedem Fall und gerade bei schon von anderen erwähnten Tips oder Anregungen immer die aktuellen Preise im Kopf.
Aber so verstehe ich Deinen Vorschlag auch gar nicht, sondern auf "Strecken- oder Tourrelevante" Zusammenstellungen, wie zB "Fahrt doch diese Tour: 1 Nacht hier, 2 Nächte dort, 4ter Tag....." - Und darin liegt aus meiner Sicht gerade für Interessierte und neue Mitglieder schon ein signifikanter Mehrwert an Information, welcher unseren Aufwand rechtfertigen könnte.
Viele Grüße
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201625. Aug. 2017 · Hallo Martin,
auch ich kann mich für deinen Vorschlag begeistern. Man könnte Preise ja quasi überall einfügen, in der Beantwortung von Routenfragen, in RB, und auch bei neuen Unterkünften wie sie Christian oft postet. Dies wertfrei zu halten sollte aber quasi ein code of conduct sein um niemanden zu kompromittieren.
Gruß Gina
BikeAfrica7'304 Beiträge · seit 200625. Aug. 2017 · Hallo Ann,
Ann_Ka schrieb:Klar, es wird immer diejenigen geben, die keine Angabe dazu machen möchten, da dies ja auch ein sehr persönliches Thema ist. Nichtsdestotrotz kann man als Tippgeber ja einen Indikator angeben – das findet man ja auch in allen gängigen Reiseführern €-€€, €€-€€€…
das ist zwar richtig, aber als Autor eines Reiseführers muss "ich" versuchen, möglichst viele Kunden irgendwie zu informieren und ich weiß vorher nicht, ob ich den Rucksackreisenden als Leser habe, der für 10 Euro die Nacht ein Mehrbettzimmer in einer Backpackerunterkunft sucht oder den Lotto-Millionär, der mal möglichst schnell in zwei Wochen die ersten 30.000 Euro verprassen will.
Als jemand, der eine Frage hier im Forum beantwortet, würde ich mir wünschen, dass sich der Fragesteller so viel Mühe macht, seine Frage so zu formulieren, dass man weiß, was genau gesucht wird.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
RandfonteinThemenstarter568 Beiträge · seit 201426. Aug. 2017 · Danke GinaChris,
na ja, überall Preise einzufügen wäre wohl übertrieben, aber eben da wo es sinnvoll ist.
Wie bei neuen Unterküften oder bei (und das war der eigentliche Ausgangspunkt) Hinweisen auf eigene Reisen, die mit möglicherweise ganz anderem Budget stattgefunden haben.
Ich glaube, wir verstehen uns da!
Eben und genau wegen des von dir genannten "code of conduct", den ich hier teilweise subtil durch Selbstdarstellung unterwandert sehe.
Liebe Grüße
Martin
Strelitzie2'847 Beiträge · seit 201126. Aug. 2017 · Hallo Martin,
"Haltet ihr für sinnvoll, eine Art "Preisregion" bei Übernachtungstipps einzuführen und wenn ja, wie?" - nein, ich halte es nicht für sinnvoll!
Ich bin der Meinung, dass jeder Fragende sich selbst die Mühe machen könnte/ sollte, die aktuellen Preise für die Empfehlungen selbst herauszufinden - wir sind hier kein Reisebüro! Und dann auch noch bewerten, ob die Preise in die Kategorie Low oder High gehören? Auch das sieht jeder anders!
Und ein Hinweis auf Höherpreisigkeit, damit keine Enttäuschung aufkommt....? Andererseits aber keine Nennung des Budgets durch den Fragenden? Das passt nicht zusammen!
Wenn man ein Reisebüro betritt oder sich ein Angebot über eine Reise erstellen lässt, ist stets die erste Frage die nach dem Budget.
Es werden gerade Flüge zu Minimalpreisen auf den Markt geworfen und - nach dem Ticketkauf kommt dann das Erwachen.
Vielleicht sollte man sich vorab über ein Land Gedanken machen!
Du schreibst von "Selbstdarstellern" 😗 - und dann sollen diese auch noch die Preise der Lodges benennen?! Die kann man, so wie Berg-Eule schon schrieb, doch bei Interesse selbst herausfinden.
Auch kommt bei Unterkunftsempfehlungen eigentlich immer eine recht breit gefächerte Auswahl zusammen. Und der Fragende könnte ja ganz einfach selbst seinen Radius bestimmen, indem nach einfacheren oder gehobenen Unterkünften gefragt wird - und nicht einfach pauschal! Das wiederum setzt aber voraus, dass man sich vorab schon mal selbst mit seiner Reise beschäftigt hat! 😉
Sonnige Grüße
Strelitzie
dergnagflow2'540 Beiträge · seit 200726. Aug. 2017 · Randfontein schrieb:Auf diese Fragestellung stieß ich durch die Anfrage eines Planers, der leider keine Angaben zum Budget machen wollte,
Dann ist's halt schwierig, konkrete Tipps zu geben.
Ist wir überall. Autokauf, Wohnungskauf, Urlaub, egal was.
Erste Frage ist immer: Was wollen's, können's denn ausgeben.
Wer sich da "geniert" einen ungefähren Rahmen zu nennen (Warum eigentlich?), dem ist halt nicht wirklich kompetent zu helfen.
Im Autohaus oder beim Makler ist's noch "halbwegs" egal, aber hier bei freiwilligen "Helfern", die gute und ernstgemeinte Tipps geben können und wollen ist halt blöd, wenn einer 10 Unterkünfte für eine Tour nennt und vom Fragesteller dann vielleicht nur kommt: "na, die sind mir viel zu teuer, das geht gar nicht..."
Keiner braucht sich für sein vorhandenes Urlaubsbudget zu "schämen". Und wie man hier ja auch gelesen hat, geht "Namibia on a shoestring" auch.
lg
Wolfgang
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201626. Aug. 2017 · Ich bin auch der Ansicht, daß Fragende in Vorleistung treten sollten. Die Höhe des Budgets ist ja nichts wirklich persönliches sondern gibt nur wieder, wie hoch die Kosten für die Unterkunft veranschlagt werden. Ganz davon abgesehen ist das Budget möglicherweise (wie in meinem Fall z.B.) nicht das was ich ausgeben könnte, wenn ich denn wollte, sondern was ich ausgeben will.
Yanjep
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201326. Aug. 2017 · ... wobei es nicht gesagt ist, dass jemand mit einem bestimmten Budgetrahmen lauter etwa gleich teure/billige Unterkünfte will. Man kann ja auch mischen und sich z. B. am Ende ein Highlight gönnen.
Nach wie vor sehe ich mich als Antwortende/r nicht in der Pflicht, Preisangaben zu machen; ich würde aber bei besonders teuren oder extrem günstigen Unterkünften einen Vermerk dazu als sinnvoll erachten.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
LEleserGast05. Sept. 2017 · Hi, bin mit Verspätung auf dieses Thema gestoßen,
Den Denkanstoß von Randfontein verstehe ich so, dass Reisende mit kleinerem (für Viele und mich eingeschlossen, normalem) Budget hier kaum Hinweise finden und da hat er m. E. schon recht. Dieses Forum bildet eben nur ein extrem kleines Segment des Reisens ab. Das folgt schon aus der „Gruppendynamik“, die da so im Laufe der Zeit entsteht. Das Forum hat 16.140 registrierte Mitglieder, regelmäßig schreiben davon ein paar Dutzende. Da folgt zwangsläufig, dass nur die Standardziele des internationalen Tourismus abgehandelt werden und Vieles unerwähnt bleibt. So werden z. B. von xxtausenden km Küste, xxhunderten km Strand und xhunderttausenden Gästebetten in SA immer nur Paternoster, Knysna, Plettenberg udgl. und ein paar Dutzend Unterkünfte erwähnt. So ist der internationale Tourismus eben organisiert und dieses Forum ist ein Teil davon und in Europa ist das auch nicht anders. Macht auch nichts, so bleibt auch für die Einheimischen etwas übrig von ihrem schönen Land und den leistbaren Quartieren.
Ich meine das alles nicht als Kritik, man muss bloß wissen, woran man ist und wo man was an Reiseinformationen findet. Ich glaube aber auch nicht, dass sich, vor diesem Hintergrund, viele der „stillen Mehrheit“ @ Quartiere im unteren Preissegment outen werden. Der SA-Tourismus, die Orte und Regionen sind aber so gut organisiert, dass man eigentlich ganz gut ohne Foren zurecht kommen kann.
Grüße