SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200630. Juli 2017 · #1
Hallo zusammen,
für Oktober 2018 planen wir zu viert nach Botswana zu fahren. Zwei 4x4-Fahrzeuge sollen in Johannesburg über Bushlore gebucht werden. Mehr als 22 Nächte haben wir leider vor Ort nicht zur Verfügung und wir wollen möglichst entspannt fahen und immer wieder mehrere Tage an einem Ort verbringen. Absichtlich ist der nördlichste Punkt Nxai Pan und Makgadikgadi, unsere Freunde kennen Chobe, Savuti und Moremi schon und wir wollen das gern ein anderes Mal von Kasane/Livingstone machen.
Ich würde mich freuen, wenn Ihr zu unserer Planung mit Meinungen, Kritik und Vorschlägen nicht hinter dem Berg haltet 😛
1N Johannesburg, Hallbury Estate (Ankunft morgens, dann einkaufen im Eastgate Shopping Center, ist quasi ums Eck) 2N Marakele, Tlopi Camp oder Bontle Camping 2N Khama Rhino 1N Kubu Island 3N Nxai Pan (2x South Camp, 1x Baines Baobab) 3N Makgadikgadi, Tiaans Camp (Ausflüge Nationalpark, relaxen) 4N CKGR (2x Sunday Pan, 1x Piper Pan, 1x Xade) 2N Khutse GR 2N Mokolodi NR, Gaborone 2N Lindani NR, Waterberg, Südafrika (Wandern, entspannen)
Von den Entfernungen müsste das eigentlich alles ganz gut machbar sein, unsicher bin ich mir bei der Aufteilung und der Campwahl im CKGR. Über Mokolodi konnte ich hier im Forum nur finden, dass die Campsites recht schön sein sollen. Hat da jemand vielleicht noch mehr Infos?
Schon einmal lieben Dank für Eure Hilfe.
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
freshy3'883 Beiträge · seit 201130. Juli 2017 · #2
Hallo Sanne, vielleicht hat sich im Mokolodi inzwischen das Personal geändert. Wir hatten 2013 große Schwierigkeiten. Unser Agent bat uns, uns selbst darum zu kümmern, weil er dort nicht zu Potte käme. Wir haben uns sehr gewundert, später aber verstanden. Unsere Freunde in Jo'burg haben dort für uns eine Campsite für 2 Nächte geordert. Als wir ankamen, wurde diese erst madig gemacht (kein Wasser usw.) und dann gesagt, es wäre nichts frei. Wir hatten Glück, dass ein Backpackers kurz vor dem Gate Platz für einen Buschcamper hatte.
Mag ja sein, dass ad hoc etwas nicht in Ordnung war, aber das Rumgeeiere hat uns ziemlich genervt.
Mir gefällt deine gemütliche Route mit den angepeilten Campsites.
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200631. Juli 2017 · #3
Hallo freshy,
Vielen Dank für Deine Nachricht und Infos zu Mokolodi. Das wäre natürlich nicht so toll, wenn wir da abgewimmelt werden 🙁 Dann schau ich noch mal nach Alternativen in und um Gaborone. Wenn wir schon dran vorbeifahren, würde ich nämlich auch gern etwas Sightseeing machen.
Viele Grüße Susanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Chrigu7'255 Beiträge · seit 200631. Juli 2017 · #4
Hallo Sanne
Eine sehr schöne entspannte Tour! Da wünsche ich Euch jetzt schon viel Vergnügen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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sternschnubi1'137 Beiträge · seit 201131. Juli 2017 · #5
Hallo Sanne, Wir waren 2x in Mokolodi, allerdings nur als Stopover. Beide Male problemlos ohne Vorbuchung eine Campsite bekommen. Allerdings waren die Gamedrive Wege katastrophal, wir haben es dann gelassen. Das Restaurant ist sehr lecker und in die Stadt ist es nicht weit. Haben uns dort wie auch in Gabs sehr sicher gefühlt. Falls ihr über das Monatsende dort seid, macht euch auf viel Trubel gefasst 😎. Sehr schöne Tour, hab ich mir gleich mal abgespeichert. Viel Spass LG
Hallo, vorm Mokolodi Game Reserve gibt es auch eine kleine gemütliche Backpacker Lodge. Man kann in dieser auch mit Dachzelt campen, Man steht allerdings recht eng, ist aber schnell in der Stadt und keine NP Gebühr. Man kann auch recht preiswert mit public transport (sh. Web site) nach Gabarone rein fahren und sein Auto sicher auf der Campsite stehen lassen. http://www.backpackers.co.bw/ Gruß
freshy3'883 Beiträge · seit 201131. Juli 2017 · #7
Hallo Sanne, ich nochmal. Mein Mann und ich haben beim Mittagessen über das Mokolodi NR diskutiert. Can und ich meinen mit Sicherheit dasselbe Backpackers. Es war idyllisch dort: Schatten, Küche, Pool, Braai Platz, allerlei zahme Haustiere, ein sehr netter Betreiber ... Ich würde wieder dorthin gehen. Aber: Da der Garten mit Brauchwasser gegossen wird, fühlen sich auch die Moskitos sehr wohl dort. Anbei eine map:
Zum NR habe ich 2013 ins Tagebuch notiert: "Es ist kurz nach zwei Uhr, als wir an der Rezeption ankommen, wo die üblichen „Grenz“formalitäten (2 Formulare ausfüllen, Passnummern, Geburtstag, Autonummer eintragen und Uhrzeit der Ankunft angeben) eine halbe Stunde dauern. Die Kosten für den Eintritt ins Reservat betragen für Selbstfahrer 34 Euro zusätzlich. Mit einem Safarifahrzeug in der Gruppe wäre es billiger gewesen, doch wir bevorzugen es, allein auf Pirsch zu gehen. Hätten wir nur das Gruppenangebot akzeptiert! Die ausgewiesenen Wege sind mehr als abenteuerlich, schlecht gekennzeichnet (ein Schelm, der Böses dabei denkt) und steinig bis felsig mit tiefen Kuhlen. Wir klettern im Allradbetrieb über fußballgroße Felsbrocken bergauf und bergab." Am einzigen fast trockenen Wasserloch gab es auch am Abend nichts zu sehen, was wir auf die allgemeine Trockenheit geschoben haben.
Sofern sich das nicht verändert hat, gibt es in Gaborone keine weiteren Campsites. Wir sind ziemlich herumgefahren, weil wir aufgrund eines Tipps die Shellkarten für Moremi und Chobe besorgen wollten. Vergebens! Am Gate zum Kama Rhino gab es sie.
mir fällt besonders auf, dass ihr nur 1 Nacht in "1N Kubu Island" eingeplant habt. Das lohnt nicht wirklich. Vom Khama Rino ist es eine ziemliche Strecken und die letzten Km über die Pan kann man nicht so schnell fahren. Dann müßtet Ihr schon direkt mit Sonnenaufgang starten um noch etwas von Kubu zu haben. "Mokolodi NR" lohnt auch nicht wirklich. Wir waren schon 2 mal nur über Nacht in einem Chalet dort. Die Affen waren aber sehr lästig. Eigentlich lohnt es nur wegen dem guten Restaurant. Wir haben aber auch schon außerhalb übernachtet und sind dann nur zum Essen hin gefahren. Ich würde 1 Nacht mehr in "Kubu" und dafür nur 1 Nacht "Mokolodi" oder direkt davor. Ansonsten: schöne Tour!!! Ich werd ganz neidisch.
Liebe Grüße aus Hamburg (heute mal -bis jetzt- ohne Regen) Petra
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200631. Juli 2017 · #9
Hallo Petra,
ich hatte mir die Entfernung Khama-Kubu Island auf der Karte angeschaut, die ersten 200 km sind doch auf der A14, da müsste man doch zügig vorankommen. Nach Lethlakane hatte ich noch rd. 60 km gerechnet - oder liege ich da so falsch? Ich hatte eigentlich angenommen, wir bräuchten für die Strecke max. 5 Stunden.
Wie lange habt Ihr denn benötigt? Eigentlich wollten wir mangels Infrastruktur nur eine Nacht Kubu Island machen, auch weil wir annahmen, einen Sonnenuntergang und -aufgang würden reichen. Ich würde mich freuen, Deine Erfahrung hierzu zu hören.
Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Hey, ja, so hatten wir uns das auch vorgestellt. Wollte so gegen 8 Uhr los. Dann allerdings Reifenpanne in Kubu. Dank netter Staffs dort hat das nur 1 Std gedauert. Dann die ca. 200 km mit höchstens 80 Std.Km. ...aber dann: viel Tiefsand und Tiefsand und Tiefsand und dann erst die Pfanne. Irgendwie sind wir erst um ca. 16 Uhr dort gewesen und da es im Winter schon um 18 Uhr dunkel wird/ist, blieb nicht mehr viel Zeit. Nächsten Morgen mußten wir auch wieder früh los, weil wir ins CKGR wollten. Ich habe mich auf alle Fälle geärgert, da wir dort wohl nie wieder hinkommen. Tolle Fotomotive!!!
Liebe Grüße aus Hamburg (heute warm und auch Sonne) Petra
SanneThemenstarter2'462 Beiträge · seit 200631. Juli 2017 · #11
Hi Petra,
ja, mit Panne kann es dann natürlich eng werden. 🙁
Aber Mokolodi will ich nicht kürzen, gar nicht wegen des Parks, sondern weil ich zusätzlich noch etwas Sightseeing in Gaborone machen will. 😉 Wenn die anderen lieber nicht die Stadt erkunden, wäre der Park eine gute Alternative. Wenn doch alle vier durch die Straßen laufen wollen, überlegen wir noch, ein B&B in Gaborone zu nehmen. Aber da habe ich bislang nichts Nettes gefunden.
Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Deine hier beschriebene Tour sieht doch sehr nett aus und garantiert bestimmt auch den Relaxingfaktor Eurer Reise.
Zu Mokolodi Nature Reserve unsere Erfahrung aus August 2014: Wir kamen vom Khama Rhino, welches eine vergleichsweise kurze Wegstrecke von Mokolodi entfernt ist. Die Campsites befinden sich südlich des Main Camps/Gates. Die Wege waren, wie freshy bereits geschildert, katastrophal steinig und holprig. Südlicher der Campsites befinden sich an einem kleinen Dam die Chalets, welche einen u. E. ordentlichen Eindruck sowohl innen auch außen gemacht hatten. Die Campsites haben gemauerte Duschvorrichtungen und getrennte Toiletten und alle samt liegen eigentlich sehr idyllisch im Nature Reserve. Das Conference Center World View liegt auf einer Anhöhe von der man aus große Teile des Nature Reserves sehen kann. Unten am Lake gab es eine etwas verwahrlosten Campsiite und... 2014 befand sich noch der Zaun des ehemaligen Cheetah-Geheges mitten im zugänglichen Teil des Parkes. Tiersichtungen hatten wir äußerst wenige, um nicht zu sagen keine (Paviane, Impalas, Meerkatzen und Nächtens Hyänen um unser Zelt... sonst nix). Wir waren dort für zwei Tage, wobei wir einen halben Tag dazu verwandt hatten, Gaborone City (eigentlich unspektakulär... jedoch gibt es das President Hotel wirklich... Alexander McCall Smith mit Mamma Ramotswe läßt grüßen 😛 ) zu besichtigen und in der dem Mokolodi nahegelegenen Kgale Hill Mall einzukaufen und zu tanken. Die Zwei Nächte haben uns völlig ausgereicht. Ursprünglich wollten wir noch eine dritte Nacht bleiben, da wir auf dem Rückweg von Sambia nach Joahnnesburg waren und ein paar Erholungstage einlegen wollten. Doch aufgrund der ekelhaften Weg im Mokolodi und der quasi nicht existenten Tierwelt sind wir einen Tag früher gen Pilanesberg National Park aufgebrochen.
- Khama Rhino nach Kubu Island: wir sind die Strecke im Juli 2017 gefahren: wir haben in Khama einen Morgen Drive gemacht, dann gefrühstückt, sind erst etwa nach10:00 losgefahren, dann Einkaufen in Lethlakane und schon wieder hunger, also Mittagessen und so sind wir erst gegen 16:00 in Kubu angekommen. Ich rate Dir, früh von Khama loszufahren, dann bist Du am frühen Nachmittag in Khubu (5Std reine Fahrzeit kommt wahrscheinlich hin, Strecke ist gut zu fahren, kein Tiefsand) und so denke ich, wird eine Übernachtung reichen. - Mokolodi war bei uns die letzte Nacht vor der Rückfahrt nach JoBurg und wir haben dort ein Chalet und am Abend einen Bush Braai reserviert (Reservierung ging übrigens problemlos per Mailverkehr). Zum Bush Braai gehörte auch ein geführter Game Drive und ich kann mich den Vorschreibern anschliessen: Tracks sind sehr ausgewaschen, das Gebiet ist landschaftlich sehr schön, aber sehr verbusht und Du sieht nicht viel Wildlife. Die Chalets sind aber gut und einen Bush Braai kann ich empfehlen. Als Stopover kann ich Mokolodi empfehlen, aber von den Game Drives sollte man vielleicht nicht allzuviel erwarten.