HOhochholzerThemenstarter5 Beiträge · seit 201528. Juli 2017 ·
Liebe Freunde im Forum,
ich habe mit viel Interesse die sehr informativen Berichte von Tinochicka „Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland“ und von Dagmar „Hello again – durchs Damaraland und Kaokoveld“, von Panther „Ganz schön schräg....“ gelesen Wir haben vor – 5 Personen (unsere Kinder im Alter von 17,18 und 22) nächstes Jahr im August für 4 Wochen ins Damaraland und Koakoveld zu fahren. Geplant ist wieder ein Toyota mit zwei Dachzelten und einem extra Zelt am Boden (Bei schwierigen äußeren Umständen mit Tieren wohl kurzfristig auch Übernachtung der fünften Person im Auto). Allrad und Sanderfahrungen sind vorhanden, es ist unsere zweite Reise nach Namibia. Ich würde gerne über Palmwag – Palmwag Corthers 4WD Trail – Puros – Hoarusib riverbed 4WD – Marienthal – Kueneriver (Camp Syncro) – zurück über D3703 nach Opuwo und dann zu den Epupafalls fahren. Also eher abgelegene Gebiete.
Meine Fragen: 1. Wo bekomme ich Diesel (Puros ist die letzte Tankstelle, vereinzelt aber nicht sicher, erhält man wohl bei einigen Stationen 20 l). Ich kann mit einem vollbeladenen Toyota kaum 4 oder 5 Kanister mit Diesel mitnehmen.
2. Hat jemand in diesem Gebiet Erfahrung mit einem Trailer? Ist es überhaupt möglich diese Sandgebiete mit einem Trailer zu durchqueren? Wir haben dies mehrfach auch bei harten Outbacktouren in Australien gesehen.
3. Oder empfehlt ihr in dieser Situation von Anfang an mit zwei Autos zu fahren?
Ich wäre sehr dankbar über Informationen und werde auf alle Fälle auch nächstes Jahr einen Bericht ins Forum stellen.
Die wichtigste Antwort hast Du Dir schon selber gegeben. Es ist am Besten das mit zwei Fahrzeugen zu fahren. Dann sind aber auch die Kosten entsprechend hoch. Bei fünf Erwachsenen Personen und dieser Strecke würde ich das aber so planen (ich habe es übrigens gerade für vier Personen mit zwei Fahrzeugen geplant).
Ich bin die Strecke nicht mit Trailer gefahren, aber durch den Sand in der Kalahari. Deshalb denke ich, dass ich es recht gut einschätzen kann. Ich möchte das nicht mit Trailer machen. Ihr habt viel Sand aber auch sehr steinige Strecken. Mit Trailer macht das nicht so Spass. Wenn Ihr dann noch zu fünft in einem Fahrzeug seid, dann hat das Fahrzeug richtig viel zu tun. Wenn Ihr es mit einem Fahrzeug machen wollt, dann mit einem Land Cruiser Diesel V8.
Ihr braucht Fahrzeuge die mit gefüllten Tanks eine Reichweite von min. 1000 km haben. Dann würde ich zusätzlich pro Fahrzeug noch einen Kanister mitnehmen. Wenn es eng wird, könnt Ihr beide Kanister in ein Auto füllen und mit diesem wieder neuen Treibstoff holen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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BikeAfrica7'316 Beiträge · seit 200628. Juli 2017 ·
... kann man die Frage zum Kaokoveld und Damaraland mal aus dem Forum für Botswana-Reiseberichte ins richtige Forum verschieben. Das findet doch später niemand mehr ...
Edit: Danke
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Und unbedingt genug Wasser mitnehmen. Wenn ihr nur schon eine Woche unabhängig sein wollt und 3 Liter Trinkwasser (was eher wenig ist...) pro Person rechnet, gibt das schon 105 Liter. Das entspricht 21 grosse 5 Liter Flaschen. Da wäre der Trailer schon gut gefüllt... oder das Auto hat einen Wassertank, der aber auch wieder Platzt wegnimmt.
Dazu kommt noch das Brauchwasser (duschen, kochen, abwaschen...), da kommen locker nochmals 50-70 Liter zusammen...Mit einem Auto ist das fast nicht machbar, schon alleine zu dritt hinten sitzen ist eine Tortur bei dieser Schüttelei...
Das Ganze ist keine Spazierfahrt und muss sehr gut vorbereitet sein....auch wenn es einen Notfall geben sollte.
Wasser ist ein sehr guter Hinweis. Wir haben schon öfters Touren gefahren bei denen wir während 7 - 10 Tagen im Busch waren. Da rechne ich mit fünf-sechs Liter Wasser am Tag / Person. Das ist Trinkwasser und Brauchwasser zusammen. Dabei müssen Neulinge auf so einer Tour entsprechend angewiesen werden. Ja, man kann auch Duschen. Dann gibt es für jeweils zwei Personen ca. vier Liter Wasser (zwei Liter pro Person). Da ist am Anfang der Schock gross. Aber alle kriegen das recht gut hin. Ich würde nicht nur auf 5 Liter Flaschen setzen. Die brauchen zu viel Platz und gehen sehr schnell kaputt. Besser sind grosse Kanister oder sogar ein Tank. Vielleicht hat der Vermieter vom Fahrzeug ja so etwas.
Beim eigenen Fahrzeug habe ich 90 Liter Wasser in Tanks und den Rest mache ich mit den 5 Liter Flaschen. Diesel habe ich 180 Liter dabei.
Herzliche Grüsse Chrigu
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dergnagflow2'549 Beiträge · seit 200728. Juli 2017 ·
hochholzer schrieb: 3. Oder empfehlt ihr in dieser Situation von Anfang an mit zwei Autos zu fahren?
Auf jeden Fall mit zwei Autos! In einem habt ihr mit fünf erwachsenen Personen sicher keinen Platz, die erforderlichen Mengen an Gepäck, Wasser, Diesel und Essen mitzuführen. Zudem ist es dann in einem Fahrzug mit drei Personen auf der Rückbank wahnsinnig eng. Würde ich niemals machen.
Ganz zu schweigen von der zusätzlichen Sicherheit auf so einer Strecke durch ein zweites Fahrzeug,
solche Weithalskanister mit 20-30 Litern Volumen passen in normale Reisetaschen rein. Durch die große Öffnung kann man die mit Kleidung, Handtüchern, Equipment befüllen, so dass die in der Reisetasche für den Flug netto keinen Platz kosten. Vor Ort entleert man den Kanister in die Reisetasche und kann ihn dann mit Trinkwasser befüllen. Die Öffnung ist auch groß genug für eine 12V-Tauchpumpe, falls man ganz nobel duschen will 😎 https://www.amazon.de/dp/B000KA143C
Ihr scheint die gleiche Route wie wir zu planen (mit der Ausnahme dass wir eventuell noch ins Hartmann's Valley wollen). In Palmwag und Opuwo kann man tanken (soweit mir bekannt, Stand 2015), und die Strecke ohne Hartmann's Valley (Palmwag, Crowther's Trail, Puros, Kunene, Opuwo) waeren ca. 780km laut T4A. Safari Car Rentals (zB) gibt eine Reichweite von 1450km fuer die Expedition Hiluxes an - realistischerweise 1000km - also noch gut Spielraum. Aber besser safe als sorry!
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201129. Juli 2017 ·
Hallo,
wir sind Palmwag - Khowarib Community Camp - Hoanib/Hoarusib - Purros - Marble Camp - Camp Syncro - Marble Camp - Opuwo gefahren, mit einem Auto und Satphone, aber nur mit zwei Personen. Das ging gut, in Purros, Camp Syncro und Marble Camp gibt es Brauchwasser (z.B. Duschen), in Sesfontein und Purros (20l) konnten wir tanken, was aber wohl Glückssache ist. Es gab aber auf der ganzen Strecke (ab Palmwag) keine Möglichkeit, Lebensmittelvorräte aufzufüllen und den Pass hinter dem Marble Camp wären wir mit Trailer sicher nicht gefahren. Alles in einem Auto finde ich sehr, sehr knapp. Mit zwei Fahrzeugen ist es eine Traumtour, wenn man sich gut vorbereitet.
Viele Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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HOhochholzerThemenstarter5 Beiträge · seit 201529. Juli 2017 ·
Hallo Wolfgang,
vielen Dank für deine Idee! Ich habe versucht herauszufinden wie man das Thema verschiebt, habe es aber nicht geschafft. Hast du einen Tipp? Wäre für deine Hilfe sehr dankbar.
hochholzer schrieb:vielen Dank für deine Idee! Ich habe versucht herauszufinden wie man das Thema verschiebt, habe es aber nicht geschafft. Hast du einen Tipp? Wäre für deine Hilfe sehr dankbar.
Hallo Thomas
ich habe den Thread gestern schon in die richtige Kategorie verschoben.
Herzliche Grüsse Chrigu
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HOhochholzerThemenstarter5 Beiträge · seit 201529. Juli 2017 ·
Ach ist das aber nett! Vielen Dank auch! Gruß Thomas
HOhochholzerThemenstarter5 Beiträge · seit 201530. Juli 2017 ·
Danke für eure Empfehlungen. Ja, ich denke auch, dass es für fünf Personen mit Wasser, zusätzlichen Diesel etc. sehr eng wird. Und eine Trailer ist bei felsigen Strecken schwierig. Ich möchte halt nicht unbedingt, dass meine Kids als selbständige Autofahrer unterwegs sind. Dies wird wohl auch versicherungstechnisch (Alter 18,19 und 22) ein Problem sein. Ich werde dann die Tour etwas anders planen. Thomas
dergnagflow2'549 Beiträge · seit 200730. Juli 2017 ·
Was an den beengten Platzverhältnissen im Auto nicht viel ändert 😉.
*Ich persönlich* würde das mit der Autovermietung klären, den/die 22 jährige als Zweitfahrer neben der Frau für das zweite Auto eintragen und eine gemütliche Runde auf Gravelroads planen. Und in the middle of nowhere oder in den Flussbetten dann alle Kids mal fahren lassen. Gibt für die Kids sicher nichts lässigeres und lernen können sie da auch viel.
Und ja, ich weiß dass das dann voll ungesetzlich, verboten und verachtenswert ist. Deshalb ist das auch kein Rat sondern meine eigene persönliche Meinung.
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201130. Juli 2017 ·
Bei dem von Savanna gemieteten Auto (Offroader mit allem Drum und Dran) durften letztes Jahr unsere Nachkommen ab 21 Jahren fahren, war bei der Freundin unseres Sohnes auch notwendig und kein Problem.
Viele Grüße Karin
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HOhochholzerThemenstarter5 Beiträge · seit 201531. Juli 2017 ·