Sicherheit JNB

10 Antworten · 4'218 Aufrufe · gestartet 08. Juli 2017 von travelNAMIBIA
Antworten
2'664 Beiträge · seit 201208. Juli 2017 · #3
Kenne den Flughafen ziemlich gut.

Übergang vom Auslandsterminal zum Inlandsterminal-Checkin:

1. Sich weder von lästigen "Helfern" im roten Overall ansprechen noch helfen lassen. Die suchen sich besonders Ältere aus und
versuchen sie am Eingang zum Check-In ab zu zocken. Haben sie den Gepäckwagen an der Hand, rennen sie los. Vorsicht!

2. Sich nicht von angeblichen Advisers im Sicherheitsbereich ansprechen lassen. Eh man sich die Augen auswischt, holen sie
Schuhputzzeug raus und schon geht es ums Schuheputzen. Behaupten immer es wäre jede Menge Zeit bis Abflug.
Ich weiß nicht wie dieses Pack es schafft, in den sog. Sicherheitsbereich zu kommen.
Da sind wohl Flughafenmitarbeiter finanziell daran beteiligt.

3. Niemals irgend jemandem Angaben über mitgeführtes Bargeld machen, auch nicht Uniformierten gegenüber. Auch nicht
auf Arrival/ Departure Formularen.

Übergang Ausland bzw. Inlandterminal zur Abholung Mietwagen

Da konnte ich bisher keine Probleme erkennen, auch nicht mit Gepäckwagen. Sollten sich wider Erwarten Helfer anbieten, besser keinen Gebrauch davon machen. Hier bieten sich manchmal auch die roten Overalls an.
Das geht sowohl um die Fahrzeugpapiere ab zu holen, als auch das Fahrzeug. D
Das ist ein ziemlich geschlossener Bereich.
Haben auch bereits dort Gepäck ins Fahrzeug gepackt uns das Fahrzeug stehen lassen zum Abwarten eines Zubringerfluges. Kein Problem. Keiner verlangt daß man mit Mietwagen sofort raus fahren muß. Man parkt dort somit ziemlich sicher und kostenlos.

Man sollte sich zur Gewohnheit machen, direkt auf die Autobahn zu fahren und so nah möglich am Ziel die AB erst zu verlassen.
Hatte so (gottseidank) noch nie Probleme. Johannesburg City und Hillbrow, noch vor Jahrzenten die sichersten Bereiche Johannesburgs, sind heute für mich No-Go-Areas.

Für mich liegen ziemlich sichere Bereiche im Süden, so z.B. Verwoerdpark/ Alberton oder Meyersdal, wo Leute am Wochenende selbst mit Fahrrad unterwegs sind.
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2017
2'462 Beiträge · seit 200609. Juli 2017 · #4
Swakop1952 schrieb:Kenne den Flughafen ziemlich gut.

Übergang vom Auslandsterminal zum Inlandsterminal-Checkin:

1. Sich weder von lästigen "Helfern" im roten Overall ansprechen noch helfen lassen. Die suchen sich besonders Ältere aus und
versuchen sie am Eingang zum Check-In ab zu zocken. Haben sie den Gepäckwagen an der Hand, rennen sie los. Vorsicht!

2. Sich nicht von angeblichen Advisers im Sicherheitsbereich ansprechen lassen. Eh man sich die Augen auswischt, holen sie
Schuhputzzeug raus und schon geht es ums Schuheputzen. Behaupten immer es wäre jede Menge Zeit bis Abflug.
Ich weiß nicht wie dieses Pack es schafft, in den sog. Sicherheitsbereich zu kommen.
Da sind wohl Flughafenmitarbeiter finanziell daran beteiligt.

3. Niemals irgend jemandem Angaben über mitgeführtes Bargeld machen, auch nicht Uniformierten gegenüber. Auch nicht
auf Arrival/ Departure Formularen.

Übergang Ausland bzw. Inlandterminal zur Abholung Mietwagen

Da konnte ich bisher keine Probleme erkennen, auch nicht mit Gepäckwagen. Sollten sich wider Erwarten Helfer anbieten, besser keinen Gebrauch davon machen. Hier bieten sich manchmal auch die roten Overalls an.
Das geht sowohl um die Fahrzeugpapiere ab zu holen, als auch das Fahrzeug. D
Das ist ein ziemlich geschlossener Bereich.
Haben auch bereits dort Gepäck ins Fahrzeug gepackt uns das Fahrzeug stehen lassen zum Abwarten eines Zubringerfluges. Kein Problem. Keiner verlangt daß man mit Mietwagen sofort raus fahren muß. Man parkt dort somit ziemlich sicher und kostenlos.

Man sollte sich zur Gewohnheit machen, direkt auf die Autobahn zu fahren und so nah möglich am Ziel die AB erst zu verlassen.
Hatte so (gottseidank) noch nie Probleme. Johannesburg City und Hillbrow, noch vor Jahrzenten die sichersten Bereiche Johannesburgs, sind heute für mich No-Go-Areas.

Für mich liegen ziemlich sichere Bereiche im Süden, so z.B. Verwoerdpark/ Alberton oder Meyersdal, wo Leute am Wochenende selbst mit Fahrrad unterwegs sind.
Kenne den Flughafen auch ziemlich gut. Keiner dieser Tipps gilt spezifisch für JNB, sondern für JEDEN großen Flughafen in der Welt.

Gibt es echt Leute, die anderen Infos über mitgeführtes Bargeld geben? 😣 Sollte man nirgend auf der Welt machen...
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
16,9k Beiträge · seit 201209. Juli 2017 · #5
Sanne schrieb:
Swakop1952 schrieb:

3. Niemals irgend jemandem Angaben über mitgeführtes Bargeld machen, auch nicht Uniformierten gegenüber. Auch nicht
auf Arrival/ Departure Formularen.
Gibt es echt Leute, die anderen Infos über mitgeführtes Bargeld geben? 😣 Sollte man nirgend auf der Welt machen...
Ich möchte für mich nicht ausschließen wollen, dass, wenn mich vermeintlich jemand offizielles anspricht, ich keine Auskunft über mitgeführtes Bargeld geben würde.

LG
Logi
2'462 Beiträge · seit 200609. Juli 2017 · #6
Logi schrieb:
Sanne schrieb:
Swakop1952 schrieb:

3. Niemals irgend jemandem Angaben über mitgeführtes Bargeld machen, auch nicht Uniformierten gegenüber. Auch nicht
auf Arrival/ Departure Formularen.
Gibt es echt Leute, die anderen Infos über mitgeführtes Bargeld geben? 😣 Sollte man nirgend auf der Welt machen...
Ich möchte für mich nicht ausschließen wollen, dass, wenn mich vermeintlich jemand offizielles anspricht, ich keine Auskunft über mitgeführtes Bargeld geben würde.

LG
Logi
Gut, vielleicht machst Du das zuhause auch. Ich käme nicht im Leben auf die Idee, in Deutschland einem Beamten mitzuteilen, wie viel Geld ich dabei habe... wieso auch? Was soll das denn für ein Offizieller sein, der mich im Transit oder nach Verlassen des Flughafens darauf anspricht? Was soll einen Offiziellen in Südafrika oder in Spanien.. für ein Interesse daran haben?
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
2'497 Beiträge · seit 201109. Juli 2017 · #7
Oh, in Deutschland haben "Offizielle" schon großes Interesse daran, ob jemand viel Bargeld mit sich rumträgt. In grenznahen Gegenden Deutschlands z.B. Richtung Schweiz und Lichtenstein gibt es sogar mobile Einsatztrupps mit Spürhunden, die nach Geld suchen. Kritisch ist allerdings nur ein Betrag ab 10000 €. Das Ganze geschieht, um Geldwäsche und Steuerhinterziehung aufzudecken.

Wenn mir jemand (im Einreisebereich) ein "offizielles" Formular unter die Nase halten würde, käme ich vielleicht ohne diesen Hinweis auch auf die Idee, da was auszufüllen, habe aber eh nie viel Bargeld dabei. Außerhalb des Bereiches bin ich sowieso eher misstrauisch und suche mir die Leute, die ich was frage, lieber selber aus.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Gast09. Juli 2017 · #8
Hallo,
Kenne den Flughafen auch ziemlich gut. Keiner dieser Tipps gilt spezifisch für JNB, sondern für JEDEN großen Flughafen in der Welt.
Gibt es echt Leute, die anderen Infos über mitgeführtes Bargeld geben? 😣 Sollte man nirgend auf der Welt machen...
Ganz so einfach ist es ja nicht. Die meisten Länder haben Limits, wieviel Landeswährung und/oder Fremdwährung und/oder Werte insgesamt (z.B. Kameraausrüstung) man ohne Deklaration einführen darf. Diese Limits sind manchmal sehr niedrig. Und z.B. genau am Flughafen Johannesburg gab es schon vor 8-9 Jahren eine Welle an Vorfällen, wo ganz offensichtlich dortige Zollbeamte die Tippgeber für kriminelle Banden waren. Wer dort beim Zoll irgendwelche größeren Werte deklariert hat, wurde mit einiger Wahrscheinlichkeit anschließend überfallen. Dann steht man als Einreisender praktisch vor der Wahl: Nicht beim Zoll deklarieren, was man eigentlich anmelden müsste. Dann begeht man eine Straftat und wenn man erwischt wird, können die Konsequenzen in einigen Ländern wild sein. Oder man deklariert und steigert die Wahrscheinlichkeit überfallen zu werden.

Daneben hat kein Land Interesse, dass ihm einreisende Ausländer finanziell zur Last fallen. Es kann in einigen Ländern zum Einreiseprocedere gehören, dass man beim Einreisebeamten nachweisen muss, dass man ausreichende finanzielle Mittel für die Reise hat. Alles in allem finde ich es gar nicht so außergewöhnlich, dass man irgendwelchen Beamten am Flughafen Auskünfte über mitgebrachte Geldsummen und Werte machen muss.

Hat nichts mit Sicherheit in JNB zu tun, aber mal nebenbei bemerkt: Man macht sich eventuell manchmal zu wenig Gedanken über Zoll- und Einfuhrbestimmungen. Man vertraut vielleicht diffus darauf, dass die Justiz bei kleineren Vergehen schon mit Augenmaß reagieren wird und etwaige Strafen angemessen sein werden. Das muss aber nicht so sein. In den Vereinigten Arabischen Emiraten - nun wahrlich kein exotisches Ziel - ist z.B. die Einfuhr von vielen Medikamenten wie starken Schmerzmitteln und Antidepressiva stark reguliert. Einen Amerikaner, der das Schmerzmittel Tramadol ohne Rezept dabei hatte, hat man zu 2 Jahren Knast verurteilt.
2 Monate davon hat er wirklich abgesessen. Danach wurde er nach Vorlage eines Rezepts und bei trotzdem 4stelliger Geldstrafe deportiert. Laut Anwälten kommt das häufiger. In anderen Fällen hatte jemand ein Rezept über 30x1 Tablette dabei, aus ökonomischen Gründen aber die 90er Großpackung gekauft und dabei. Ebenfalls ab in den Knast - er hätte genau 30 Tabletten mitbringen dürfen. Hätte uns (unwissend) vor einigen Jahren auch passieren können - ist mir jetzt im Nachhinein aufgefallen. Wir hatten in der Reiseapotheke lange ein starkes Schmerzmittel in Tropfenform.
https://www.thenational.ae/uae/courts/american-musician-deported-from-uae-for-possessing-controlled-drugs-1.1067

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 09. Juli 2017
444 Beiträge · seit 201109. Juli 2017 · #9
Hallo,
am Anfang einer Afrikaquerung haben wir 1989 an der Grenze Niger-Nigeria bei der Einreise nach Nigeria unser Bargeld "ordentlich" deklariert. Wir hatten u. A. mehrere tausend DM und US$ dabei. Wir mussten es nicht nur deklarieren, sondern auch vorzählen. Bei der Aktion haben wir Blut und Wasser geschwitzt und es bei folgenden Grenzübergängen immer anders gemacht und weniger deklariert.
Gruß NamiBilly