Sambia - Ausnahmezustand

5 Antworten · 3'054 Aufrufe · gestartet 06. Juli 2017 von GinaChris
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22 Beiträge · seit 201607. Juli 2017 · #2
Jetzt sind wir doch etwas beunruhigt! 🤨 Wir sind Anfang August für 3 Wochen in Sambia. Auf dem Weg von Kafue nach S-Luangwa war eigentlich eine Durchquerung von Lusaka und eine Nacht Zwischenstopp im Pioneer-Camp angedacht....
Jetzt die Frage an die Sambia-Kenner unter Euch: Nach den bisherigen Erfahrungen zu gefährlich? Sollten wir Lusaka umfahren? D421 und Rd493 nach Karoma???
Wir waren noch nie in Sambia, kennen nur die pol. Lagen in Nam/Bot/SA da würden wir fahren.
Vielen Dank für Eure Tipps
33,1k Beiträge · seit 200607. Juli 2017 · #3
Hi Chips,
Nach den bisherigen Erfahrungen zu gefährlich? Sollten wir Lusaka umfahren?
ich sprach gestern mit einer Studienfreundin in Lusaka. Sie sagt man merke nichts vom Ausnahmezustand. Es handele sich um politische Machtspiele. Die Lage wäre wie immer. Was natürlich politisch in den nächsten 4-8 Wochen vor sich gehen wird, kann keiner voraussagen.

Das AA schreib dazu vom 7.7.2017:
"Aktuelle Hinweise
Nach einem Großbrand in einem zentralen Markt in Lusaka, hat Präsident Lungu am Abend des 05. Juli 2017, unter Berufung auf Art. 31 der sambischen Verfassung, die Vorstufe zum nationalen Notstand ausgerufen. Diese gilt zunächst für sieben Tage und bedarf zur Verlängerung der Bestätigung durch das Parlament. Konkrete Maßnahmen zur Umsetzung sind bereits angekündigt, bisher jedoch nicht veröffentlicht worden.

Politische Kundgebungen, Demonstrationen und auch gewalttätige Ausschreitungen sind nicht auszuschließen. Besonders betroffen sind erfahrungsgemäß städtische Ballungsgebiete, die Ausfallstraßen sowie die Umgebung von Hochschulen.

Reisende sollten Demonstrationen und Menschenansammlungen meiden und die Medienberichterstattung aufmerksam verfolgen."
Politisch entspannter ist es aber in Südafrika auch nicht...

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
4'451 Beiträge · seit 200807. Juli 2017 · #4
Hallo,
nachdem es überal ein wenig "brodelt" habe ich mir die app vom AuswärtigenAmt heruntergeladen

https://play.google.com/store/apps/details?id=com.theaa.android.theaa&hl=de

Liebe Grüße

Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
1 Beiträge · seit 201709. Aug. 2017 · #5
Hallo zusammen,
wir waren vom 14.7. bis 29.7.17 in Sambia unterwegs und haben nichts Besonderes bemerkt. Dass der Ausnahmezustand verhängt wurde haben wir nicht mitbekommen. Die Polizeikontrollen waren im normalen Rahmen (freundlich und korrekt, meist mussten wir nicht anhalten) und auch die Zollformalitäten und -kontrollen waren normal.
Da auch unsere Bekannten in Lusaka den Ausnahmezustand nicht erwähnten, nehme ich an, dass niemand die Situation als kritisch beurteilt und das ganze als politische Ränkespiele abgetan werden kann.
Gruss
Rolf
4'129 Beiträge · seit 200809. Aug. 2017 · #6
das, was Kolum-Bus schreibt, deckt sich mit unseren Erfahrungen aus der Zeit zwischen dem 24.6. und 16.7. im westlichen Teil Zambias und im Copperbelt. Auch in den 4 Städten des Copperbelt, in denen wir uns jeweils einen halben Tag aufgehalten haben. Für uns Touristen war nix bemerkbar. Außer, dass Einheimische mehrfach in Gesprächen ihre Sorgen und Unzufriedenheit bezüglich des undemokratischen Verhaltens ihres Präsidenten geäußert haben. Eigentlich ein gutes Zeichen, finden wir, - denn dort, wo die Leute Angst vor Bespitzelung haben, dort wird nicht frei auf der Straße kritisch diskutiert!
Das gibt etwas Hoffnung.

Gruß lilytrotter

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt