Auto "bewachen" - wie geht das praktisch?

5 Antworten · 1'929 Aufrufe · gestartet 29. Juni 2017 von mika1606
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Themenstarter663 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #1
Hallo in die Runde,

In gut 3 Monaten geht es nach 12 Jahren mal wieder nach Namibia.

Meine Frau und ich sind schon sehr (an-) gespannt was sich wohl alles geändert/verändert hat und freuen uns schon riesig auf unsere Reise.

siehe hier

In vielen RB (übrigens auch an dieser Stelle herzlichen Dank dafür!) habe ich immer mal wieder Hinweise "Auto bewachen lassen" gelesen.

Nun meine sicherlich ganz dumme Frage: Wie kann ich mir das vorstelle?

Spreche ich einfach eine Person an oder "beauftrage ich jemanden der sich seriös anbietet? Was bekommen diese Leute dafür?
Zahlung sicherlich nach getaner"Arbeit" 😉

Dies ist insbesondere interessant da wir in Windhuk, Swakopmund, Rundi, Opuwo & Katima sein werden.

Danke für Eure Erfahrungen - auf meine sicherlich komische Frage 🙁

Schöne Grüsse
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2017
33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2017 · #2
Hallo Gerhard,

z.B. auf allen öffentlichen Parkplätzen (in Windhoek) z.B. bei Einkaufszentren findet man offizielle Aufpasser (meist haben die eine Warnweste, irgendeine Art von "Ausweis" oder so dabei). Die sprechen Dich an ob sie auf Dein Auto aufpassen sollen. Wenn Du es möchtest nur nicken oder Ok sagen. Nach Rückkehr (!) zahlst Du 2-3 Namibia Dollar, wenn es abends vor einem Restaurant über Stunden ist auch mal 5 Namibia Dollar.

Grundsätzlich: Nur zahlen wenn die Aufpasser bei Ankunft und bei Abfahrt da sind (und nicht nur bei Abfahrt abkassieren wollen)

Viele Grüße aus WIndhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'042 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #3
Hallo Gerhard ,
mika1606 schrieb:
In vielen RB (übrigens auch an dieser Stelle herzlichen Dank dafür!) habe ich immer mal wieder Hinweise "Auto bewachen lassen" gelesen.

Nun meine sicherlich ganz dumme Frage: Wie kann ich mir das vorstelle?
Es gibt keine dumme Fragen, nur dumme Antworten... 😉

Grundregel Nummer 1: Nichts im Auto offen sichtbar liegen lassen. Mit nichts meine ich wirklich nichts, also keine Fotoapparate, Objektive, Smartphones, Geld, Schmuck usw.

Grundregel Nummer 2: Das Fahrzeug verschließen und sich davon überzeugen, dass es auch wirklich zu ist. Das gilt vor allem für Funkschlüssel, die Signalübertragung könnte gestört werden und man meint man hätte abgeschlossen, das Auto ist aber nicht verriegelt (nicht bei allen Autos zeigt der Blinker an, dass er auch abgeschlossen hat). Lieber nochmals aktiv am Türgriff ziehen um ganz sicher zu sein. (Gilt übrigens nicht nur für Namibia sondern für fast alle Länder).

Regel Nummer 3: Wenn man zu mehreren unterwegs ist bleibt halt einer draußen beim Auto. Wobei man hier die Sicherheitslage grob einschätzt und wenn man das Gefühl hat, dass man das Auto auch mal einfach so stehen lassen kann dann kann man davon ja auch abweichen.

Regel Nummer 4: Traue niemandem... 🤪 Auch nicht wenn man dem ein paar N$ in Aussicht stellt ist er womöglich weg wenn man zurück zum Auto kommt.

Regel Nummer 5: Nicht verrückt machen lassen und den Urlaub genießen. Ich glaube nicht, dass das Risiko in Namibia so viel höher ist, dass ein Auto aufgebrochen wird, als bei uns. Das Risiko, dass das Fahrzeug komplett gestohlen wird halte ich in Namibia für noch viel geringer, wenn ich mir anschaue wie viele Fahrzeuge bei uns in der Gegend schon entwendet wurden.

Gruß Markus
83 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #4
Hallo,

manchmal, je nach Lage, räumen wir das Handschuhfach sogar komplett und lassen es sichtbar offen stehen.

Grüße
2x Australien, brunei, vietnam, 3x Indonesien, namibia, südafrika, mosambik, swaziland, chile, argentinien, mexiko, 2x kanada, Kalifornien, Florida, Singapur, nevada, ruanda, nepal, kambodscha, vietnam und brasilien sowie einmal durch südeuropa mit dem camper in der elternzeit
83 Beiträge · seit 201629. Juni 2017 · #5
alternativ verweise ich auf diesen Kollegen...
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2x Australien, brunei, vietnam, 3x Indonesien, namibia, südafrika, mosambik, swaziland, chile, argentinien, mexiko, 2x kanada, Kalifornien, Florida, Singapur, nevada, ruanda, nepal, kambodscha, vietnam und brasilien sowie einmal durch südeuropa mit dem camper in der elternzeit
Themenstarter663 Beiträge · seit 201630. Juni 2017 · #6
Hallo Zusammen,

Ich danke Euch für Eure Hinweise. 🙂

@ Dir Christian, dank für die "Richtschnur".

Schöne Grüsse
Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021 Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017 Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)
zuletzt bearbeitet 30. Juni 2017