Resümee eines 0815 Namibia Ersturlaubers

28 Antworten · 6'983 Aufrufe · gestartet 20. Mai 2017 von kuno-killerkarpfen
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Themenstarter13 Beiträge · seit 201520. Mai 2017 · #1
Da ich im Vorfeld sehr viel Zeit beim durchstöbern dieses Forums verbracht habe und viele hilfreiche Tips bekam, habe ich mich entschlossen die Antworten auf die Fragen die ich mir im Vorfeld gestellt habe zu beantworten. Vielleicht helfen sie ja auch jemandem 😎
Wir fuhren als Selbstfahrer die Standartroute Windhoek-Kalahari-KTP-Fish River Canyon-Sossusvlei-Swakopmund-Etosha in 3 Wochen und übernachteten meist in kleinen Lodges oder in staatlichen Camps.

1. falls ihr noch überlegt ob Namibia das richtige Land sei und es eine Reise wert ist: Auf jeden Fall! Die Wochen waren wunderschön und es gab so viele einmalige Eindrücke, so dass man auf anhieb nicht mal sagen kann, was einem am besten gefallen hat. Für mich ist ganz klar eine Selbstfahrerreise einer Gruppenreise vorzuziehen, besonders wenn man zu zweit ist und unter 60.

2. Airline: Wir sind mit Air Namibia geflogen...Alles bestens.Modernes sauberes Flugzeug, das Flugzeugessen war eins der besten die ich hatte. 2-4-2 bestuhlt und wir hatten das Glück Notausgangsplätze im Vorfeld kostenlos reservieren zu können.

3. Auto: Wir hatten einen Ford Ranger. Im Vorfeld wollten wir aus Kostengründen den Dacia nehmen, aber wir sind sehr froh mit unserer Entscheidung. Wir verbrachten über 90 Stunden im Auto, da wa es mir jeder Euro wert. Zwangsläufig brauchten wir nur im Sossusvlei und auf einer 4x4 Strecke Allrad, aber wir hatten es teilweise auch auf der normalen Straße an, da man merkte dass das Auto anfing zu "schwimmen". Die Polos und Corollas haben mir leid getan, ich fand die Straßen teilweise wirklich im schlechten Zustand, Wellblech, Schlaglöcher und große Steine. Geteert war höchstens ein 1/4 unserer Strecke. Wir buchten unser Auto über Europcar. Gut gepflegt, sehr kurze Einweisung. Ersatzrad war im schlechten Zustand, wir beschwerten uns und sie gaben uns und sie tauschten ihn mit einem anderen Auto...so bekam ein anderer wohl diesen 😈 Aber zum Glück hatten wir eh keine Panne.
Ich würde empfehlen höchstens 5 Stunden Fahrtzeit pro Tag einzuplanen, wenn es mehr war, sank zumindest meine Laune.

4. Essen: sehr lecker, besonders die Game Fleischspeisen. An sich erinnerte aber alles an Großmutters Küche 😕 Fleisch mit Kartoffeln und Gemüse. Frühstück war perfekt für den deutschen Geschmack 😄 Ich würde raten am Anfang eine Kühltasche zu kaufen und für Mittags immer etwas dabei zu haben. Meist waren wir irgendwo in der Pampa unterwegs wo man nichts kaufen konnte und selbst wenn wir in Ortschaften waren, gab es wenige Schnellrestaurants und Bäckereien. Lodges bieten manchmal Light Lunch an, oft aber nur auf Vorbestellung. Ideal fanden wir Biltong, gut zu lagern und seeeehhrrr lecker. Leider hatten wir nicht immer einen Kühlschrank auf dem Zimmer, aber wir konnten unseren Vorrat dann immer im Haupthauskühlschrank kühlen.

5. Kleidung: Man hat zumindest 50 Prozent aller deutschen Urlauber auf 200 Meter Entfernung erkannt. Grüne Hose, beiges Hemd, beiger Hut mit Sonnenschutz und Rucksack mit Hundepfote...und das egal ob am Strand in Swakopmund oder im Safarifahrzeug. Also ich würde behaupten: Es ist sch.... egal was man anhat, hauptsache bequem. Den Löwen hat es nicht gestört dass ich ein blaues T-Shirt trug und bei der Autofahrt war es auch egal ob ich einen Rock oder Hightech Outdoorkleidung trug. Abends zum essen hatten die meisten legere Kleidung an. Klar muss man auf Sonnenschutz achten, aber zumindest im Mai kam die Sonne mir nicht aggressiver vor als in Südeuropa.

6. Reisezeit: Ende April bis Anfang Mai empfand ich als ideale Reisezeit. Trocken, tagsüber 25-30 Grad und nachts kühlte es schön ab, was sehr angenehm war, da nicht jede Lodge eine Klimaanlage hat. Nur in Windhoek war es nachts wirklich unangehm kalt.

7. Sicherheit: Wir fühlten uns überall sehr sicher. Man brauchte nirgends Angst zu haben, einfach nur einen gesunden Menschenverstand. Die Sicherheitstips empfanden wir teils als überzogen, aber natürlich passieren kann einem überall etwas. Also unser Auto war immer vollgepackt, wertvolle Sachen (Handy-Kamera-Geld und Ausweise) hatten wir aber natürlich nicht im Auto liegen gelassen. Wir sind im dunkeln quer durch Windhoek gelaufen und haben soagr eine Anhalterin mitgenommen, dies zugegeben aber nur weil ein Grenzbeamter uns darum bat. Lediglich am Spar in Keetmannshoop blieb mein Freund im Auto sitzen, da direkt mehrere Leute ankamen um zu betteln und aufs Auto "aufzupassen".

8. Route: 5300km quer durchs Land und ich würde sie fast genauso weiterempfehlem. Lediglich würde ich mir die Fahrt von Twee Revieren im KTP durch Südafrika sparen, da man für 100€ ein Permit für den Grenzübertritt buchen muss. Wenn wir über Mata Mata zurück gefahren wären, hätten wir uns das gespart. KTP fand ich schöner als Etosha, man sah mehr Tiere außerhalb der Wasserlöcher und irgendwie waren die Touristen dort netter. Oft hielten Autos an und gaben einem Tips wo man etwas findet. Jedoch gibt es dort keine Elefanten, die ich im Etosha am beeindruckensten fand. Wir haben 2 Tage eingeplant wo wir uns nichts vorgenommen hatten und das Auto stehen gelassen haben-einfach entspannen und die Lodge genießen. Ansonsten verbrachten wir meist 2 Nächte an einem Ort, weniger bedeutet nur Stress.

9. Zeit: Namibia ist nichts für Langschäfer! Um 7:30Uhr waren wir meist die letzen beim Frühstück. Um 17:30 Uhr ging die Sonne unter und gefühlt um 20 Uhr haben alle geschlafen 😏
Tip: Sonntags haben viele Restaurants geschlossen! Wochenends ist in den Städten kaum was los, bis auf Lebensmittelläden hat alles ab Samstag Mittags zu, auch viele Cafes. Sonntags wird kein Alkohol in Geschäften verkauft, also vorher mit Bier (unser Favourit Windhoek Draught) und Wein (meist sehr guter südafrikanischer) eindecken.

10. zu guter letzt das Lieblingsthema des Forums:Malaria. Wir haben zur Prophylaxe Malarone genommen, würde es im nachhinein aber nicht mehr machen. Wir hatten zwar keine Nebenwirkungen, jedoch gab es im Etoshagebiet nur wenige Mücken und da es nachts eh kühl war, hat man eh lange Kleidung getragen.

Fazit: Nambia, wir kommen wieder 🤩
Themenstarter13 Beiträge · seit 201520. Mai 2017 · #2
Achja ganz vergessen: Am besten Musik und Hörbücher aufs Handy laden, die Fahrten können ansonsten teils langweilig werden. Radioempfang gab es nicht überall, oder Sender die nicht wirklich die Musik spielen die ich mag. Ideal war als Hörbuch natürlich Hummeldumm 😈
2'497 Beiträge · seit 201120. Mai 2017 · #3
Danke für den Bericht, das ist sicher für viele Neue eine Ermutigung. Schön, dass es Euch so gut gefallen hat. 🤩

Nur bei einem muss ich Euch widersprechen: "Für mich ist ganz klar eine Selbstfahrerreise einer Gruppenreise vorzuziehen, besonders wenn man zu zweit ist und unter 60." Wir sind zu zweit, ich bin 56, mein Mann ist 64. Er fährt alle schwierigen Passagen, zum Beispiel den Red Drum Pass im Kaokovelt, deutlich versierter als ich, ich darf aber immer bei elend langen Wellblechpisten ablösen. 😉 Wenn man mit über 60 weder senil noch körperlich gebrechlich ist, und ich glaube, viele über 60jährige sind so, kann man in Namibia prima selber rumfahren, bei sehr abgelegenen und schwierigen Strecken gilt für Junge und Alte: nicht überschätzen und gut vorbereiten. 😛

Als Musik für´s Auto empfehle ich aktuell die neue CD der African Vokals (siehe auch entsprechenden Thread). 🤩

Danke und liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
2'610 Beiträge · seit 200720. Mai 2017 · #4
Hallo,

schön, dass es euch in Namibia gefallen hat. Eure Tipps sind für "Neu-Besucher" sicher wertvoll.

Wie Karin muss ich euch widersprechen, was das Alter angeht. Wir sind beide deutlich 60+ und fühlen uns sogar im Dachzelt noch pudelwohl (obwohl wir zu Hause sicher nicht campen würden). Freunde von uns waren vor Jahren bereits 67+75 auf ihrer 2. Reise und hatten ebenfalls Spaß am Camperleben.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
7'296 Beiträge · seit 200620. Mai 2017 · #5
chamäleon2011 schrieb:Danke für den Bericht, das ist sicher für viele Neue eine Ermutigung. Schön, dass es Euch so gut gefallen hat. 🤩

Nur bei einem muss ich Euch widersprechen: "Für mich ist ganz klar eine Selbstfahrerreise einer Gruppenreise vorzuziehen, besonders wenn man zu zweit ist und unter 60." Wir sind zu zweit, ich bin 56, mein Mann ist 64. Er fährt alle schwierigen Passagen, zum Beispiel den Red Drum Pass im Kaokovelt, deutlich versierter als ich, ich darf aber immer bei elend langen Wellblechpisten ablösen. 😉 Wenn man mit über 60 weder senil noch körperlich gebrechlich ist, und ich glaube, viele über 60jährige sind so, kann man in Namibia prima selber rumfahren, bei sehr abgelegenen und schwierigen Strecken gilt für Junge und Alte: nicht überschätzen und gut vorbereiten. 😛

... damit hast Du der ursprünglichen Aussage ja nicht widersprochen, sondern zugestimmt.
Du hast lediglich ergänzt, dass die 60 nicht die Grenze sein muss.

Als Musik für´s Auto empfehle ich aktuell die neue CD der African Vokals (siehe auch entsprechenden Thread). 🤩

... ich empfehle immer, gar keine Musik zu hören und sich auf die optischen Eindrücke zu konzentrieren.
Die akustischen Eindrücke der Umgebung gehen bei einer Autofahrt ja meist sowieso unter.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'497 Beiträge · seit 201120. Mai 2017 · #6
Hallo Wolfgang,

wir hören auch nur auf langen, langweiligen Überlandstrecken, vor allem Teerpads, wo wir der Umgebung nicht sooo viel abgewinnen können, schon allein wegen der Geschwindigkeit. Ansonsten stimme ich mit Dir absolut überein, einfach schauen und sonst nichts.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
Themenstarter13 Beiträge · seit 201520. Mai 2017 · #7
Genau, BikeAfrica, ich wollte nicht sagen dass man über 60 sich in den Bus besser setzen soll, sondern wollte eher besonders die jüngeren ermutigen selbst zu fahren. Denn die Busladungen voller Touris waren meist Ü60 und dazwischen waren meist ein paar jüngere. Wir hatten auch ein amerikanisches Pärchen kennengelernt wo der Mann Ende 70 war und mit einem Auto mit privaten Guide unterwegs war, fand ich auch eine schöne Lösung....wenn man es sich leisten kann. 😎
3'883 Beiträge · seit 201120. Mai 2017 · #8
Danke für das Resumé!

Zitat:
"falls ihr noch überlegt ob Namibia das richtige Land sei und es eine Reise wert ist: Auf jeden Fall! Die Wochen waren wunderschön und es gab so viele einmalige Eindrücke, so dass man auf anhieb nicht mal sagen kann, was einem am besten gefallen hat. Für mich ist ganz klar eine Selbstfahrerreise einer Gruppenreise vorzuziehen, besonders wenn man zu zweit ist und unter 60."

Im Hinblick auf Selbstfahrerreise anstatt Gruppenreise stimme ich dir zu. Aber dann muss ich protestieren, denn mein Mann und ich sind 70+ und werden in diesem Jahr unsere 6. Campingreise ins südliche Afrika (Namibia und Botswana) unternehmen. Wir machen das ohne zweites Fahrzeug oder Guide. Wo ist das Problem?

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
zuletzt bearbeitet 20. Mai 2017
1'543 Beiträge · seit 201320. Mai 2017 · #9
Hallo Kuno Killerkarpfen,

Auch von mir ein "Danke" für das Resümee. So etwas hilft im Vorfeld vielen. Wir haben 2014 nach unserer 1. Namibiareise für uns entschieden, dass dieses Land relativ einfach zu bereisen ist, wenn man einigermaßen vorbereitet ist.
Ich bin auch noch nicht 60. Sollte ich mich beeilen, wenn ich in den KTP nächstes Jahr fahren möchte? Für mich (uns) gibt es nämlich nichts schlimmeres, als von anderen Mitreisenden abhängig zu sein. Für uns, und ich betone, für uns, ist das nicht die richtige Reiseart. Wir haben immer gedacht, mit 80 wollten wir mit dieser Art des Reisens anfangen, und da haben wir ja noch ein paar Jahrzehnte 😄 .
Herzliche Grüße
Beate
Reiseberichte: Patagonien 2020: Zwischen Anden, Pampa und Eis: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299353-patagonien-2020-zwischen-anden-pampa-und-eis.html Das schönste Ende der Welt-Südafrika März 2017 https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/292402-das-schoenste-ende-der-welt-suedafrika-maerz-2017.html Südafrika 2018-Ohne Braai gibt es keine Katzen https://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/296432-suedafrika-2018-ohne-braai-gibt-es-keine-katzen.html
2'497 Beiträge · seit 201120. Mai 2017 · #10
Hallo Kuno und Co.,

so ganz ernst gemeint war mein Einwurf bezüglich des Alters gar nicht gemeint, ich wollte damit keine ellenlange Diskussion lostreten. 😄 Jeder muss so reisen, wie es für ihn passt und vertretbar ist.

Ich finde die grundsätzliche Idee, sein Resumee einzustellen und anderen damit vielleicht Ängste zu nehmen, überwiegt hier sowieso und das finde ich wirklich prima, dass Ihr das gemacht habt. Und es freut mich immer, wenn andere mein "Seelenland" auch mögen.

Nochmals danke und liebe Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
1'055 Beiträge · seit 201621. Mai 2017 · #11
Hallo alle zusammen , ob Selbstfahrer oder andere.
Auch wir (mein Mann fast 60, ich 55 ) sind sehr überzeugte Selbstorganisierer und Fahrer, wobei, Micha ist der Fahrer, ich der Organisierer. Das hat schon in mehreren Ländern ( ua. Schottland , Norwegen , Irland , Israel ) super geklappt ( obwohl unser Englisch eher dürftig ist ) . Auch Namibia war kein Problem. Wir hoffen, so noch lange unterwegs sein zu können, aber als Alternative für "später" ist eine Gruppenreise doch eine Lösung. Ich war auf dem Jacobsweg mit einer Gruppe unterwegs, das war auch sehr toll, obwohl ich mit Abstand die zweitjüngste war. Kommt halt auf die Gruppe an und wie flexibel man selber ist. Auch die Infos des Reiseleiters sind nicht zu verachten. Also Jeder so, wie er mag, egal wie alt!
Namibia zum 1. Elefantenrunde Abschied für immer Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?") [url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
847 Beiträge · seit 201521. Mai 2017 · #12
Conny + Micha schrieb:
Auch wir sind sehr überzeugte Selbstorganisierer und Fahrer, wobei, Micha ist der Fahrer, ich der Organisierer. Das hat schon in mehreren Ländern super geklappt ( obwohl unser Englisch eher dürftig ist ) . Also Jeder so, wie er mag, egal wie alt!
Hallo Conny + Micha,
ich möchte mich dem absolut anschließen.


Hallo Kuno Killerkarpfen (wie kommt man denn auf so einen Namen 😁 ? 🙂 ),

vielen Dank für dein Resümee und ja, es hat mir Ängste (bzgl. der Sicherheit) genommen und mir Fragen beantwortet, die sicherlich jedem Neuling im Kopf rumspuken. Es ist eine andere Form vom Reisebericht, die ich persönlich sehr mag. DANKE dafür 😘
Einen Kopf über die Kleidung mache ich mir auf jeden Fall nicht mehr. 😉

Die Vorfreude steigt ......... noch 10 Wochen 😉

LG und einen schönen Sonntag wünscht
Netti
Jeder Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag 21 Tage Dauergrinsen im Caprivi? - Namibia August 2019 24 Tage Dauergrinsen - Namibia August 2017 Roadbook 2017 & 2019
38 Beiträge · seit 201621. Mai 2017 · #13
Lieber "Kuno",

Vielen Dank für deine Reisebeschreibung!
Für uns geht's im Juli auch als Selbstfahrer, allerdings nur 12 Tage, durch Namibia. Dein Bericht sagt mir, dass wir eine gute Wahl getroffen haben.

Wenn du magst, würde ich mich über die Nennung deiner Unterkünfte freuen. Vielleicht springt da noch ein Tipp bei raus. Falls wir auch in einer dieser Unterkünfte wohnen.

Liebe Grüße
Britta
7'296 Beiträge · seit 200621. Mai 2017 · #14
Netti59 schrieb:
Hallo Kuno Killerkarpfen (wie kommt man denn auf so einen Namen 😁 ? 🙂 ),

... vermutlich als Fan von Otto Waalkes und nach hastigem Genuss von acht Bechern Glühwein. 😉

Bei YouTube ansehen ↗



Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'079 Beiträge · seit 201621. Mai 2017 · #15
🤪 🤪 🤪 🤪 🤩 🤩 🤩
Kannte ich nicht, ich lach mich krumm!!!
Themenstarter13 Beiträge · seit 201521. Mai 2017 · #16
@ Wolfgang, bis auf den Glühwein stimmt es...vor etlichen Jahren einen ebay-acount unter dem Namen angelegt ( was ein Zufall der Name war noch frei 🤩 ) da mein Bruder Otto Fan war und einfachkehrtshalber habe ich den Namen beibehalten....Ihr könnt mich aber auch Carina nennen 😛
Wir waren insgesamt mit den ausgewählten Lodges sehr zufrieden, ich mach es mal in Kurzform mit Schulnoten, wenn noch Rückfragen sind kann ich sie ausführlicher beantworten:
Olive Grove Guesthouse Windhoek: 2 (lecker Frühstück)
Kalahari Anib Lodge: 2+ (schöne Terrasse)
Kalahari Game Lodge: 1 (schönes Zimmer, toller Gamedrive und 4x4 Strecke)
KTP Twee Revieren: 3- (Zimmer alt aber sauber, gutes Restaurant)
Alte Kalköfen Lodge: 2 (super Essen)
Desert Quiver Camp: 1 (sehr schöne Häuser mit Grillplatz)
Organic Square Guesthouse:Swakopmund: 2+ ( tolles Zimmer, gutes Frühstück---wenn nachgefüllt wird)
Vingerkliplodge:3 (super Lage, Zimmer älter, Essen durchschnitt)
Okaukuejo Etosha: Bushchalet 3+ (selber grillen, Essen ist wohl nicht toll, Frühstück unterdurchschnittlich, aufgrund dem Wasserloch aber für uns ein muss)
Mokuti Etosha: 2- ( super Essen, Zimmer ok)
The elegant Farmstead: 1 (schöne Zimmer und Anlage)

Gruß Carina
159 Beiträge · seit 200721. Mai 2017 · #17
Hallo Kuno KK

vielen Dank für dein Resümee.
Über Pukt 5- Kleidung hab ich mir einen gegrinst 🙂 🙂 .
Die Kleiderfrage treibt mich nämlich gerade um.
Kann ich rosa oder lila in Namibia tragen?

L.G.
Karin
Themenstarter13 Beiträge · seit 201521. Mai 2017 · #18
Hallo Karin! Also ich lief mit den gleichen Klamotten durch Namibia,egal ob am Meer oder Safari, wie ich auch hier durch die Fußgängerzone laufe. Also auch rosa T-Shirt, Jeans, kurze Hosen, Rock, Turnschuhe, Ballerinas und auch abends mal ein Kleid. Wobei ich sagen muss, man sollte nichts zu schickes mitnehmen, ich kann mich an eine Lodge erinnern wo eine Frau im roten Minikleid und High Heels kam...die ist dann doch sehr aufgefallen. Wie ich schon geschrieben habe, hauptsache bequem, die meiste Zeit sitzt man halt im Auto. In Swakopmund und Windhoek hatte ich tagsüber schon ne lange Hose an, abends meistens auch und später auch ne Weste oder teils eine Jacke weil es frisch wurde.
3 Beiträge · seit 201721. Mai 2017 · #19
Liebe Kuno-KK,
Danke für diesen positiven und auch humorvollen Bericht ! Wir fliegen am Dienstag für 3 Wochen nach Namibia, und die wertvolle Tipps werden mir beim Kofferpacken sehr helfen ! 😎
463 Beiträge · seit 201521. Mai 2017 · #20
Hallo,

Du schreibst: Lediglich würde ich mir die Fahrt von Twee Revieren im KTP durch Südafrika sparen, da man für 100€ ein Permit für den Grenzübertritt buchen muss. Wenn wir über Mata Mata zurück gefahren wären, hätten wir uns das gespart.

Wieso musstest du ein Permit für den Grenzübertritt buchen?

Vielen Dank für deinen Bericht und viele Grüsse.
Carmen
2016, Namibia, Botswana, Victoria Falls 2017, Uganda und Ruanda 2017, Kapstadt und Namibia 2018, Namibia und etwas Südafrika (Richtersveld, Augrabies, KTP)
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2017