Kgalagadi Park

17 Antworten · 3'372 Aufrufe · gestartet 10. Mai 2017 von petersa
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Themenstarter74 Beiträge · seit 201710. Mai 2017 · #1
Hallo zusammen,

ein neues Forum Mitglied möchte sich kurz vorstellen und hat natürlich auch ein paar Fragen.

Meine Frau und ich sind sehr SA erfahren. Knapp 7 Jahre „durfte“ ich beruflich in SA verbringen .In dieser Zeit haben wir jede Gelegenheit zu einem Trip durchs Land genutzt. Auch nach beruflichem Standortwechsel sind wir mindestens einmal im Jahr in unsere zweite Heimat geflogen. Bisher war der KNP unser bevorzugtes Ziel. Insgesamt waren wir über 20-mal im Park , mit Aufenthalten von einer bis zu 5 Wochen.
Diese Mal haben wir uns für einen Trip nach Namibia entschieden. Wir werden vom 13.12.17 bis 19.01.18 durch Namibia / Kgalagadi mit einem 4x4 Hilux Camper touren. Teilweise werden wir campen und teilweise feste Unterkünfte nutzen.Es ist alles gebucht.
Womit ich auch zu unseren Fragen an die Experten komme.
Bisher sind wir meist mit einem Corolla oder ähnlichem durch den KNP gefahren. Immer ohne Probleme. KTP kann man sicherlich nicht mit KNP vergleichen.
Ich bin kein geübter 4x4 Fahrer und möchte meine Unerfahrenheit auch nicht vor Ort zur Schau stellen.

Sind die Straßenverhältnisse im KFP speziell auf den 4x4 Routen leicht zu meistern?

Bevor ich einen halben Tag mit freischaufeln verbringe wähle ich lieber eine andere Route und genieße die Natur. Besonders kritisch sehe ich das auf den one direction Routen. Da gibt es dann kein Zurück mehr und ev. wird dann auch die Zeit knapp um rechtzeitig wieder im Camp zu sein.

Die auf der Sanpark Map angegebenen Fahrzeiten von z. B. Camp zu Camp erscheinen mir recht optimistisch/sportlich. Auch die Zeiten wie auf www bwana de beschrieben gehen von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 50 Km/h aus.
Im KNP haben wir immer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 25 km/h geplant. Man möchte ja was sehen, fotografieren oder filmen. Außerdem entdeckt man bei höherer Geschwindigkeit weniger Tiere.

Was denkt ihr, die schon das eine oder andere Mal im KTP waren?

Wir sind schon jetzt dankbar für jede Info / Empfehlung von Euch.
Grüße aus dem ziemlich kalten Deutschland
Peter
1'794 Beiträge · seit 201310. Mai 2017 · #2
Hallo Peter, herzlich willkommen im Forum und schöne Grüße in meine Geburtsstadt!

Mit einem 4x4 Hilux bist du perfekt ausgestattet und das Auobtal sowie das Nossobtal auf der südafrikanischen Seite wirst du wahrscheinlich sogar ohne Allrad meistern!

Nur für die One Way Strecke nach Bitterpan und weiter ist ein Allrad notwendig!

Schreib doch mal euer Routing im Park damit wir wissen wo genau ihr euch rumtreiben werdet, der Park ist ja recht groß und geht bis nach Bostwana 😉 !

Ja...50 Km/h ist tatsächlich sportlich, damit fahrt ihr wohl an den meisetn Tieren vorbei 😄 !

LG NOGRILA
zuletzt bearbeitet 10. Mai 2017
Themenstarter74 Beiträge · seit 201710. Mai 2017 · #3
Hallo Norbert,
vielen Dank für die schnelle Antwort.
Unser gesamter Reiseplan:
14. Dez Lapa Lange Game Lodge
15. Dez Mata Mata Rest camp
16. Dez Mata Mata Rest camp
17. Dez Mata Mata Rest camp
18. Dez Gharagab Wilderness Camp
19. Dez Gharagab Wilderness Camp
20. Dez Bitterspan
21. Dez Kielekrankie Wilderness Camp
22. Dez Twee Rivieren
23. Dez Twee Rivieren
24. Dez Solitaire Desert Farm
25. Dez Solitaire Desert Farm
26. Dez Swakomund
27. Dez Swakomund
28. Dez Swakomund
29. Dez Swakomund
30. Dez Okaukuejo
31. Dez Okaukuejo
01. Jan Okaukuejo
02. Jan Dolomiti
03. Jan Dolomiti
04. Jan Dolomiti
05. Jan Dolomiti
06. Jan Halali
07. Jan Halali
08. Jan Halali
09. Jan Halali
10. Jan Namutoni
11. Jan Namutoni
12. Jan Namutoni
13. Jan Namutoni
14. Jan Okaukuejo
15. Jan Okaukuejo
16. Jan Okaukuejo
17. Jan Windhoek
18. Jan Windhoek
Kgalagadi mussten wir nach Verfügbarkeit so buchen. Den Rest haben wir so gestaltet, dass wir nur einen richtig langen Reisetag haben. Heiligabend von Twee Rivieren nach Solitaire. Das sind 588 km + die Distanz Twee Rivieren-Mata Mata.
Gruß aus dem schönen Leipzig
Peter
7'272 Beiträge · seit 200610. Mai 2017 · #4
Hallo Peter

Was für eine spezielle Tour! Ihr mögt die Tierbeobachtung in den Parks wirklich!
Ich war auch mehrmals für einige Wochen im Krüger und kann das sehr gut verstehen.

Ihr werdet sicher eine gute Zeit haben. Die Tierfülle vom Krüger dürft Ihr aber nicht erwarten. Speziell in der Regenzeit wird es in der Etosha etwas schwierig.

Im KTP werdet Ihr etwas Sand zu fahren haben. Das geht mit dem Hilux sehr gut. Das Absenken des Reifendrucks auf 1.2 - 1.5 Bar löst die meisten Probleme. Falls Ihr noch weitere Tipps zum fahren braucht, empfehle ich Euch die Offroad Fahrtraining DVD.

Im Januar habt Ihr die meisten Tiere im Westen und im Osten des Etosha NP. Somit wird vor allem Dolomite und Namutoni gut sein. In der Region von Halali habe ich im Januar noch nie viel gesehen und auch Okaukuejo erscheint mir etwas lang. Ich persönlich würde versuchen einige Tage zu schieben und etwas mehr Zeit in Dolomite und Namutoni (evtl. Onkoshi) verbringen.

IMG_3059.jpg
Vor einigen Tagen am frühen Morgen in der Nähe von Namutoni.

Die angegebenen Fahrzeiten und Geschwindigkeiten sind zu optimistisch. Mit Tierbeobachtungen rechne ich für Mata-Mata nach Nossob einen halben Tag. Dolomite bis Okaukuejo ca. 6 Stunden. Ja, es geht deutlich schneller, aber wir möchten auch was sehen und lassen uns Zeit.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 10. Mai 2017
3'883 Beiträge · seit 201110. Mai 2017 · #5
Hallo Peter,
am 24.12. habt ihr euch ja was vorgenommen! 588km + TR => MataMata, ca 90 km zusätzlich. In Namibia fahrt ihr ja teilweise auch auf Gravel. Die Durchschnittsgewschwindigkeit wäre ca. 60 km. Wie wär's, nicht 2 x in TR zu übernachten, sondern nach 1 Nacht die nächste Campsite in Namibia anzusteuern? Z. B. Richtung Keetmanshoop Quivertree Forest oder Richtung Stampriet Auob bei Gochas - sofern verfügbar.

LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
16,9k Beiträge · seit 201210. Mai 2017 · #6
Hallo Peter,

ich stimme freschy zu. Die Strecke ist extrem sportlich!

Übrigens scheinen wir uns im KTP zu treffen. 😉

LG
Logi
Themenstarter74 Beiträge · seit 201710. Mai 2017 · #7
Hallo Chrigu,
wir waren vor 10 Jahren für eine Woche in Etosha. Man kann Etosha nicht mit dem KNP vergleichen. Wobei wir uns nie sicher waren welcher Park uns besser gefällt. Beide haben ihre Vorzüge. Und es gehört auch immer etwas Glück dazu . Zum richtigen Zeitpunkt muss man halt am richtigen Ort sein. Beide Parks sind kein Zoo. Und auch im KNP kann es extrem sein. Wir hatten auch schon mal Tage an denen wir fast nur Impalas gesehen haben. Trotzdem hat es immer Spaß gemacht !!!
778 Beiträge · seit 200610. Mai 2017 · #8
Hallo Peter,

wir haben bislang im südafrikanischen Teil des KTP (im Dezember, aber auch im Mai) auf den Hauptrouten nie den 4x4 zuschalten müssen. Waren auch immer mit einem Hilux unterwegs. Die Strecke von Gharagab zurück auf die Nossobroute geht über viele Dünen, da muss man schon mal richtig Gas geben, aber auch das haben wir geschafft (und ich war ehrlich gesagt mächtig stolz, dass ich das geschafft hatte ohne steckenzubleiben Wenn ich recht überlege, werden wir dort wohl doch den Allradantrieb eingesetzt haben...).

Ich würde auf keinen Fall an Heilig Abend so weit fahren. Wie andere schon geschrieben haben, lieber bis Mariental fahren, dort gibt es schöne Lodges, z. B. Bagatelle bzw. in Kalkrand die Red Dunes Lodge, und dort eine Nacht einplanen.

Viel Spaß wünscht schon jetzt
Tanja

PS: Der KTP ist ein Traum und wir hatten schon mehrfach im Dezember ganz tolle Löwen- und Gepardensichtungen. Ich hoffe, ihr habt auch viel Glück beim Sichten.


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Themenstarter74 Beiträge · seit 201710. Mai 2017 · #9
Hi freshi und Logi,
danke für den Tip. Ich kenne nur die Strecke vom Airport nach Okaukuejo. Da ging es Stundenlang geradeaus und super Straßenverhältnisse. Ist die C15 und D1274 soviel schlechter? Wenn ja werden wir wohl eurem Rat folgen und eine Zwischenübernachtung planen.
Ansonsten gibt es bei uns immer ein kühles Bier oder einen guten Südafrikanischen Wein. Wäre schön wenn man(n) sich zu einem Drink und Erfahrungsaustausch treffen könnte.
Müssen das mal im Hinterkopf behalten.
Schönen Abend noch und nochmals Danke an alle
Peter
Themenstarter74 Beiträge · seit 201710. Mai 2017 · #10
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Eure Löwen Fotos sind Klasse und machen Lust auf mehr. Die hier haben wir im letzten Januar gesehen.
1'794 Beiträge · seit 201311. Mai 2017 · #11
Hallo Peter, im KTP könnte nur die Strecke nach Bitterpan zum "Problem" werden, da geht es wohl über einige "Dünen"!

Ich bin platt wie lange ihr euch im Etosha aufhalten werdet...andere Urlauber machen in dieser Zeit das ganze Land!

Mir persönlich wäre es zu lang...auch weil auf eurer Runde noch andere schöne Ziele liegen, ihr zumindestens aber einige Tage zur Überbrückung bräuchtet!

LG NOGRILA
16,9k Beiträge · seit 201211. Mai 2017 · #12
freshy schrieb:am 24.12. habt ihr euch ja was vorgenommen! 588km + TR => MataMata, ca 90 km zusätzlich.
So, die Strecke habe ich jetzt mal von Tracks4Africa berechnen lassen: alleine für die Strecke von Mata Mata bis zur Solitaire Desert Farm werden hier 584 Kilometer und 7 Stunden 46 Minuten berechnet ohne irgendwelche Pippi oder Fotopausen!

Dazu kommt noch die Strecke Twee Rivieren bis nach Mata Mata plus die Formalitäten.

Das klappt nie im Leben.

LG
Logi
2'497 Beiträge · seit 201111. Mai 2017 · #13
Hallo Peter,

von Twee Rivieren bis Solitaire braucht man sogar laut Google Maps schon über 10 Stunden reine Fahrzeit und die rechnen eher knapp. Ich würde mir das keinesfalls antun. Wir sind einmal von Nossob bis zur Red Dunes Lodge gefahren, weil ich mich bei der Planung schlicht vertan hatte. Das war schon heftig: von Nossob bis Mata Mata durchgerast so schnell es im Park halt ging, Grenzformalitäten, tanken und dann mit einer Pipipause zur Lodge. Wir waren um 18:00 Uhr dort, obwohl wir zeitig losgefahren sind. Euer Weg wäre noch um einiges weiter.

Ansonsten eine eher ungewöhnliche Tour, vielleicht berichtet Ihr mal, wenn Ihr wieder zurück seid. Besondere Sachen sind immer besonders interessant.

Viele Grüße
Karin

P.s. Logi war schneller. Es deckt sich aber in etwa mit Google: 7:25 von Mata Mata zur Lodge, von Twee Rivieren bis Mata Mata 2:50, macht zusammen 10:15 Stunden.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 11. Mai 2017
33,1k Beiträge · seit 200611. Mai 2017 · #14
Hallo Peter,
26. Dez Swakomund
27. Dez Swakomund
28. Dez Swakomund
29. Dez Swakomund
Nur als Hinweis: Ich hoffe ihr habt bereits eine Unterkunft/Stellplatz gebucht. Dürfte sonst sehr eng zur absoluten Ferienzeit werden. Halb Namibia und Südafrika tummelnt sich etwa vom 20.12. bis 5.1. in Swakopmund. Die meisten Unterkünfte sind dort schon laaaange ausgebucht.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Themenstarter74 Beiträge · seit 201711. Mai 2017 · #15
Hallo Karin ,
wahrscheinlich habt ihr alle Recht, dass die Strecke zu lang ist. Ich folge eurem Rat und werde noch eine Zwischenübernachtung einlegen. Ist sicherlich stressfreier und wir können uns im KTP bei der Ausreise auch etwas mehr Zeit lassen. Meist ist es ja so, dass man viel sieht wenn man keine Zeit hat. 😛
Danke und Gruß
Peter
Themenstarter74 Beiträge · seit 201711. Mai 2017 · #16
Danke Christian für den Hinweis. Wir haben Gott sei dank alle Buchungen durch.
In Swakomund haben wir den Camping Platz Sophia Dale Base Camp als Stützpunkt gebucht.
Gruß
Peter
16,9k Beiträge · seit 201211. Mai 2017 · #17
petersa schrieb:Hallo Karin ,
wahrscheinlich habt ihr alle Recht, dass die Strecke zu lang ist. Ich folge eurem Rat und werde noch eine Zwischenübernachtung einlegen. Ist sicherlich stressfreier und wir können uns im KTP bei der Ausreise auch etwas mehr Zeit lassen. Meist ist es ja so, dass man viel sieht wenn man keine Zeit hat. 😛
Gute Entscheidung! Zumal Nachtfahrten von den meisten Vermietern ausgeschlossen sind und der Versicherungsschutz verloren geht.

LG
Logi
Themenstarter74 Beiträge · seit 201711. Mai 2017 · #18
Hi Norbert,
ja, so sind wir.Sicherlich ein wenig (oder auch mehr) verrückt . Gott sei dank haben meine Frau und ich , in punkto Park Aufenthalt , die gleichen Vorstellungen. Wir waren im letzten Dezember / Januar 36 Tage im KNP.
In jedem Main Camp mit Ausnahme Orpen/Tamboti (ausgebucht)für 3 Tage + 3 Nächte im Paul Krüger Protea Hotel.
Wir wären gerne länger geblieben.
Jetzt freuen wir uns auf Namibia !!!
Gruß
Peter