20.03.2017 Ganzer Tag Kielliekrankie Katzentag :-))))
Obwohl um 6 Uhr der Wecker klingelt, sind wir erst um 7 auf der Pad in Richtung Nossob Tal und dem Wasserloch Kij Kij. Auf der Dune Road ist wie immer wenig los.
An Kij Kij stehen einige Autos. Auf den Lanner Falken würden sie warten. OK ! Ach ja.... Zwei Kilometer weiter läge ein Löwenmännchen. Ok, Danke. Also an der T-Kreuzung links abbiegen.
Tatsächlich liegt ein prächtiger Kerl am Hang im Gegenlicht.
Ein Auto mit drei Südafrikanern steht schon dort sie sind nett und wir schwätzen kurz mit ihnen. Zu dem Männchen würden noch einige Damen gehören, die irgendwo in der Gegend sein müssten.
Nach einigen Bildern steht der König auf und legt sich einige Meter weiter schwerer sichtbar in den Schatten.
Nach einiger Zeit drehen wir um und fahren zu Kij Kij zurück.
Kurz vor dem Wasserloch steht diese Herde.
Und unter einem Baum bei dem Wasserloch liegen diese drei Gesellen. Wie geil !
Der eine junge Löwe hat einen dicken Dorn im Fuß und muss trotzdem die ungestümen Spielversuche seiner Schwester Stand halten.
Dann geht zuerst Mutti ans Wasserloch.
Und einzeln die anderen hinterher. Eine ganz tolle Löwensichtung.
Die Sonne und die Schatten schaffen einen stimmungsvollen Rahmen.
Dann spielen sie sogar etwas herum !
Und die sollte später noch übertroffen werden 😉
Durchs Nossob Tal fahren wir mit kurzen Fotounterbrechungen nach Twee Rivieren.
Der Shop dort ist ganz gut sortiert und so ziehen wir mit einem Kopf grünem Salat, Margarine und einigen Getränken wieder ab in Richtung Kielie. Direkt am Gate sichte ich die erste Eule des Urlaubes. Und einige Kilometer weiter die zweite in einem Baum.
Red-necked Falcon
Dann fotografiert Kerstin Hörnchen, schaut sich das Foto an und ist total entsetzt. Im Sand am Rande der Pad liegt die vermutlich von einem Auto getötete Mutter und ihr Kind versucht an den Zitzen der toten Mama zu saugen. Ganz schlimm...... die Euphorie der Löwen Sichtung ist erst einmal verflogen. Kerstin möchte das Bild zuerst löschen, aber leider gehören solche Bilder nun auch zum KTP !
Und so begrüßt uns um viertel nach zwei Jaques zurück in Kielie.
Teil 2217. Juni 2017
20.03.2017 Kielliekrankie Nachmittagsdrive - endlich ein Leo bei Batulama
Nach einem Brunch machen wir ein langes Schläfchen und fahren eine Spur später als geplant los.
Die Wasserlöcher bis Batulama wollen wir in alter Jaffles und Allesverloren Manier abfahren. Den beiden hüpfen die Leos im Gegensatz zu uns ja regelmäßig ums Auto herum. Bei uns passiert wie immer nichts. Oder wenig...
Naja, ein paar Vögel und dieser Bock mit Tarnung auf dem Kopf sind bei schöner Abendstimmung auch ganz schön. Er sollte gleich noch im Fokus stehen !
Jackal Buzzard
Als wir auf dem Rückweg sind und das navi bereits 18:38 Ankunftszeit anzeigt sehe ich im Augenwinkel etwas laufen. LEEEEEOOOOO !!!! Wir sind aufgeregt wie beim ersten Afrikaurlaub. Zitternd den Rückwärtsgang rein und ….... da läuft er ins hohe Gras.
Er spekuliert auf den etwas zu weit weg stehenden Springbock mit Grünzeugschmuck.
Ou Mann! Der Leo schleicht geduckt durchs hohe Gras. Ohne dass der Springbock ihn bemerkt hat, entfernt er sich aber vom Leo. Gut für uns, denn die Zeit rennt uns weg. Der Leo gibt auf und setzt sich hin.
Läuft weiter und schaut sich sein entgangenes Dinner noch einmal an.
Kerstin meint .“Der kommt gleich zu uns!“
Und genau das tut er auch. Er trottet gemütlich genau auf uns zu.
Und die Uhr läuft unerbitterlich in Richtung Gatetime. Wir sind aufgeregt, wie bei unserer erste Reise vor 15 Jahren !
Er läuft genau vor uns auf die Pad, geht einige Meter, dreht sich um und kommt ganau auf uns zu gelaufen.
Wir sind endgültig euphorisiert und vergessen zu fotografieren. Als der Leo Kerstin aus einem Meter durch die inzwischen geschlossenen Seitenscheibe anschaut und sie den Foto hoch nimmt, erschreckt er sich doch tatsächlich und zuckt zurück ! Schweren Herzens müssen wir uns verabschieden.
Das war UNSERER Leosichtung. Endlich. Noch nie hatten wir einen Leo so nah und nur für uns und selbst gespottet !
Kurz nach sieben erreichen wir Kielie und braaien happy ein Oryxfilet mit Gemsquash und Knobibutter.
Was für ein perfekter Tag ! Was uns morgen wohl erwartet ? Schaun wir mal ! Es heisst ja, der KTP wäre ein Katzenpark 😉
Teil 2322. Juni 2017
21.03.2017 Ganzer Tag Kieliekrankie Löwenmorgen Teil 1
Mit leicht brummendem Schädel vom etwas zu hohen Alkoholkonsum am Vorabend steigen wir mit eiserner Disziplin um Punkt 06:30 Uhr ins Auto.
Der Kaffee tut gut. Auf der Dune Road in Richtung Kij Kij treffen wir auf etliche Schakale
und ein paar Trappen.
Diese hier fliegt in typischer Manier laut protestierend davon.
Andere Federvertreter bleiben sitzen.
An Kij Kij ist wenig los. Also links oder rechts ? Einstimmige Entscheidung links. Und das sollte goldrichtig sein. Nach vier Komma irgendwas Kilometern kommen drei, vier Autos über die Pad verteilt auf uns zu Was ist das ?
Neben den Autos trotten fünf prächtige Löwen im Morgenlicht in Reihe auf uns zu. Ganz hinten ein Bilderbuchmännchen.
Wie geil ist das denn ?!? Wir sind sofort (schon) wieder im Begeisterungsmodus !
Sie laufen direkt an uns vorbei.
Man könnte sagen, sie laufen sehr, sehr nahe an uns vorbei !
Offensichtliches Ziel ist Kij Kij. Und das sind noch 3,8 Kilometer Luftline. Auf diesen 3,8 Kilometern geht uns ein rücksichtsloser Polofahrer mit einem Einzelreisenden mit seiner Rücksichtslosigkeit auf die Nerven. Bei fünf, sechs Autos ist hier genug Platz für alle. Er fährt dem Gamedriveauto direkt vor die Haube und blockiert die Pad.
Und so überholen wir die Tier immer mal, lassen sie auf uns zukommen,
lassen sie direkt an uns vorbeilaufen,
knipsen Fotos wie die Irren
sehen, wie die anderen Tiere die Löwen ohne Fluchtverhalten passieren lassen
und beschließen einen Kilometer vor Kij Kij, uns dort die Pole Position zu sichern.
Als erste stehen wir in Position und sagen ein, zwei Autos Bescheid, was hier gleich passieren wird. Die Informierten machen große Augen, denn noch ist nichts zu sehen.
Tatsächlich kommen die Löwen nach kurzer Zeit gefolgt von bestimmt inzwischen 10 Autos in Reihe auf uns zu
und beginnen direkt zu trinken.
Inzwischen ist bei uns beiden Speicherkartenwechsel angesagt.
Nachdem der Durst gestillt ist, legt sich der Mann und eine Löwendame neben uns unter den Schatten eines Baumes.
Die ander Löwin legt sich direkt in den Schatten des neben uns stehenden Autos. Als der Fahrer dieses Foto macht, ist er nicht ganz unbeobachtet. Er würde das Bild bestimmt mögen !
Und dann passiert es. Beim Rückwärtsfahren rammt uns eine unvorsichtige ältere Südafrikanerin. Rummms ! There is nothing meint sie und will weiter fahren ! Nooooo, we will check !!! Wir fahren einige hundert Meter weiter und steigen aus. Die Stoßstange ist gebrochen, aber am Blech ist nichts.
Sie entschuldigt sich, wir tauschen Daten aus und steigen ein. Die super Stimmung ist nun leider erst einmal im Eimer. Als dann ein Landcruiser neben uns hält und meint :“There are three more lions approaching!“, wird es langsam wieder besser.
@ Eulenmuckel Uwe : Ich konnte nicht mehr aussortieren, es ging einfach nicht. Ich kann es nicht 😐 😕 😣
Teil 2422. Juni 2017
21.03.2017 Löwenmorgen bei KijKij Teil 2
.....Als dann ein Landcruiser neben uns hält und meint :“There are three more lions approaching!“, wird es langsam wieder besser.
So langsam ist das alles nicht mehr zu glauben ! Wir steigen wieder ein und fahren den Löwen entgegen. Da kommen sie !
... direkt auf uns zu und am (inzwischen geschlossenen) Fenster vorbei.
Ok. Wir haben ja Routine. Löwen überholen und wieder hinstellen.
Nach einigen Fotos fahren wir zum kleinen Hügel bei Kij Kij und stellen uns in Position.
Ein cooler Landy Fahrer neben uns kommt gerade an und checkt die Situation nicht, obwohl die Löwin direkt an ihm vorbei läuft.
Er zuckt mit den Schultern und schaut mit dickem Fragezeichen in die falsche Richtung. Durch Scheibenklopfen und Fingerzeit mache ich ihm klar, das genau drei Meter neben ihm die erste Löwin an ihm vorbeiläuft. Er lacht sich schlapp und beobachtet wie wir freudig die stolzen Tiere.
Ok, Also wieder zurück nach Kij Kij und in Position fahren. Der kleine Unfall tritt so wenigstens wieder etwas in den Hintergrund. Die drei Löwen laufen unter den Baum von gestern.
Die Mutter ist angespannt.
Immer wieder fletscht sie die Zähne und knurrt.
Sie ist sehr nervös. Wenn sie knurrt und die Zähne flätscht, sieht sie unglaublich aggressiv und gefährlich aus.
Das andere Rudel ist keine 30 Meter entfernt. Spannend.
Aber man scheint sich zu respektieren und nichts passiert. Aber beim Trinken ist die Mutter sehr nervös und schaut sich immer wieder um.
Und ist wieder aggressiv...
Dann verlässt die Löwin das Wasserloch und wir wenige Zeit später auch.
Wir treten Löwen geflasht die Rückfahrt an. Die anderen Löwen liegen verteilt im Gras.
Eine E-Mail an den Vermieter mit Bildern wird verfasst. Mal sehen, was aus der Sache wird ! Jetzt heißt es erst einmal Eindrücke verarbeiten, Eier mit Speck essen, Ausruhen und den Reisebericht bis hierhin schreiben. Ich bin wieder aktuell 🙂
Teil 2524. Juni 2017
folgenden Teil mit der Löwenjagd in Urikaruus habe ich vergessen. mit der Sonne zu versehen. Wer es verpasst hat, kann den Link nutzen.
Wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag in Kiellie. Zum einfach nur dort sein und erholen finde ich Kiellie ideal.
Diese unglaubliche Fernsicht über die Dünen hat etwas ganz friedliches.
Wir lieben es. Auch wenn am Wasserloch selten etwas passiert und nur wenige unterschiedliche Vögel unterwegs sind.
Gut ausgeruht geht es relativ spät noch einmal los auf einen kurzen Gamedrive in Richtung Batulama.
Nach kurzer Zeit finden wir diese Geparden beim Dinner. Der Riss ist schon ziemlich weit aufgefressen. So langsam wird das Ganze schon ganz schön Katzen lastig !
Auch schön sind die kleinen Dinge am Straßenrand,wie diese Erdhörnchen.
Während wir den Rückweg nach Kielie antreten und noch einmal an den Geparden halten,
färbt sich der Himmel lansam.
Oben auf den ersten Dünen können wir das Naturschauspiel kurz beobachten
und fahren dann zum gemütlichen Grillabend zurück. Am Horizont tobt ein Gewitter, während wir heute mal köstliche Käsegriller und Gemsquash zu uns nehmen.
Nachdem wir schweren Herzens ins Bett gehen, fängt es tatsächlich an, etwas zu regnen.
Teil 2725. Juni 2017
22.03.2017 Killiekrankie nach Urikaruus
Nach dem Nachtregen sind die Tiere beim Frühstück besonders aktiv. Endlich erwische ich auch mal eine der kleinen Streifenmäuse mit der Kamera.
Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir gegen 10:00 zur kurzen Fahrt auf. Beim Einpacken kommen wir noch mit dem netten südafrikanischen Nachbarn ins Gespräch, mit dem wir uns über Reisen und Birden unterhalten. Natürlich hat er eines der 500er Riesenrohre mit Extender. Da die beiden unseren kleinen Unfall beobachtet haben, geben sie uns noch ihre Adresse, falls wir Zeugen brauchen.
Im Auob Tal sitzt dann gleich dieser schöne Tawny recht nah im Baum,
Bee-Eater
Wieder etwas später ruft Kerstin „Stoooop!!!“. Links neben dem Auto eine Cheetah.
Oh, es sind drei ! Zwei südafrikanische Ladys hatten uns gerade überholt, die sind vorbeigefahren.
Wenn die drei flach liegen, sind sie von der einen Seite aus schwer auszumachen.
Ein entgegenkommendes Fahreug hat uns inzwischen auch darauf aufmerksam gemacht, dass an Rooibrak 2 männliche Löwen liegen. Und das ist dann auch so.
Wir haben Glück und der eine steht sogar ganz kurz.
Haha, das wird ja immer besser ! Als wir weiter fahren, pennen die beiden wieder.
Und so kommen wir gegen 12:00 Uhr in Urikaruus an, begrüßen Eric, schwätzen etwas mit ihm, geben ihm die von SANParks übergebene Klobrille und Säge und beziehen die Nr. 4, in der wir schon mal wohnten.
Das Wetter ist traumhaft !
Nach dem Auspacken gibt’s ein kleines Frühstück und ein Schläfchen.
Am Wasserloch passiert nichts ganz aufregendes.
Unschön ist derzeit übrigens die Baustelle. Das Wasserloch soll etwas nach links in Richtung Honeymoon Chalet versetzt werden.
Mal schauen, was wir für Nachbarn haben. Die letzten waren ja echte Unsympathen. Gestern hatten wir während der Fahrt zueinander gesagt : „Könnten wir nicht so tolle Nachbarn haben, wie die zwei supernetten Südafrikaner letztes Jahr in Biyamiti im Krüger ? Mit denen hatten wir mit Kaffeetassen in der Hand auf der Bank gesessen und haben die Wildhunde beobachtet und uns lange unterhalten.
Dann kommt nebenan Bewegung auf die Terrasse. Ich schaue rüber und sage Hallo ! Und bin total Baff. Denn genau die beiden Wunschafrikaner sitzen nebenan und lesen. Unfassbar ! Wir hatten sogar ein Foto im Reisebericht und haben gestern über die beiden gesprochen.
Ich bin etwas unsicher und frage sie: „Hi, we know you from Biyamiti, or ? ! Martin schaut mit offenem Mund rüber und ruft „The world iss small, or ?“ Eine unfassbare Geschichte, denn die beiden kommen aus East London, das gute 1.000 KM entfernt sein dürfte.
Uri ist mein Lieblingsplatz, um Fleisch einzulegen 😎
Teil 2827. Juni 2017
23.03.2017 Urikaruus Abenddrive - fast katzenfrei
Und so fahren wir guten Mutes noch einmal zu einem kurzen Drive raus.
Crowned Lapwing
(?)
Black-chested Snake Eagle
Die verschwommenen Gepardenköpfe dienen nur dem Beweis ! Ansonsten ist der Abend mal katzenfrei.
Wir sind trotzdem happy.
Und hier erfüllt sich dann auch noch ein kleiner Herzenswunsch von Kerstin. Ich halte direkt neben einem Pygmy Falcon.
Dieser kleine Killer ist in etwa so groß wie ein White-browed Sparrow Weaver.
Nebenan sitzt der hier, er ist noch nicht bestimmt.
Am Urikaruus Waterhole haben wir noch nie was gesehen. Diesmal stehen zig Giraffen direkt auf der Pad.
Ein schönes Bild.
Wir drehen um in Richtung Urikaruus
und vor uns läuft diese Baby-Schildi über die Pad.
Wir warten, bis sie sicher ist und begegnen 50 Meter vor den Hütten den Nachbarn. Direkt links neben uns sitzen zwei gewaltige Giant Eagle Owls so unglaublich nahe, dass wir sie niemals gesehen hätten. Wow!
Beim Grillen kommen dann acht Giraffen ans Wasserloch und wir verschwätzen uns etwas mit Eric.
Und so kommt das eingelegte Eland doch erst bei Dunkelheit auf den Grill. Obwohl wir so langsam etwas Erfahrung mit der Insekteninvasion haben, ist es doch nervig. Die Nachbarn haben beide Rotlichtstirnlampen, Das scheint zu funktionieren.
Bei einem Glas Muratie Ansela van de Cab beobachten wir die Giant Eagle Owls, drei Löffelhunde und ein Böckchen am Wasserloch.
Am Horizont ist ein fernes Gewitter zu sehen. Was war das wieder für ein schöner Tag!
Teil 2928. Juni 2017
23.03.2017 Urikaruus Morgengamedrive Teil 1 von 2 Katzenflut
Um 5 vor sechs klingelt der Wecker.
Unten in der Küche rächt sich der gestern Abend ausgelassene Abwasch. Ein irrer Ameisenbefall löst sich schnell auf, nachdem das Geschirr grob abgewaschen wird. Nebenbei ist auch der Kaffee prepared. Auch nebenbei kommen zwei Tüpfelhyänen ans Wasserloch.
Sie laufen direkt an unserer Hütte vorbei und schauen sich immer wieder um.
Das Morgenrot taucht das Auob Tal in warmes Licht, der Himmel ist heute bedeckt.
Die Eulen sind auch noch aktiv und aus dem Baum vor uns kommen allerlei kuriose und neue Vogellaute.
Zehn vor sieben diskutieren wir mit Eric, in welche Richtung wir fahren sollen.
Er ist natürlich neutral und entgegen unseres ersten Gedankens biegen wir spontan in Richtung Kamqua nach rechts ab. Und das sollte eine unserer besseren Entscheidungen sein. Am Kamqua Wasserloch treffen wir auf dieses Bild.
Unsere Honeymooner Nachbarn fahren neben diesem Löwenmännchen her. Nach kurzer Zeit geben sie Gas und überlassen uns das Tier.
In unserem bescheidenen Hilux bricht nun eine Euphoriewelle aus.
Löwen auf der Straße hatten wir uns nach all den Urlauben gewünscht. Und diese Wünsche werden nun mehr als erfüllt. Ich fahre neben den stetig laufenden Löwenmann und er schaut mehrfach ins fast komplett geschlossene Fenster rein.
Ein Auge ist blind, doch er scheint damit ganz gut umgehen zu können.
Immer wieder überholen wir ihn, stellen uns quer und erfreuen uns an dem majestätischen Bild.
Und wir sind die ganze Zeit mit ihm alleine. Immer wieder schaut er in die Ferne und brüllt ganz leise.
Dann horcht er..... und wartet auf die Antwort seiner Brüder. Aber ohne Erfolg.
Wir sind uns sicher, dass er seine zwei Kumpels sucht, die vor einigen Tagen mit ihm vorm Honeymonn Chalet lagen.
Als er im Tal einen Springbock sieht, versteckt sich der Löwe kurz hinter einem Baum. Aber nur kurz, denn er ist einfach zu weit weg.
Dann kommt die Zufahrt zum Kamqua Picknick Spot. Er wird doch nicht ? Doch, er wird. Er läuft quer über den leeren Platz
und schnüffelt letztendlich an der Tür zur Frauentoilette.
Dort bleibt er stehen und brüllt mehrfach leise ins Tal.
Inzwischen tut er uns fast Leid, denn er macht wirklich einen unglücklichen Eindruck.
Ohne seine beiden Kumpels dürfte er bei der Jagd auch große Nachteile haben.
Nachdem er sich im hohen Gras ablegt, lassen wir ihn alleine und fahren weiter in Richtung Rooibrack. Was eine Hammersichtung. Unglaublich intensiv und Nahe und bestimmt eine halbe Stunde lang ganz alleine.
Einige Kilometer weiter treffen wir zuerst auf einige kämpfende Springböcke.
Hundert Meter weiter kommt uns eine riesige Springbockherde langsam entgegen. Ein wunderschönes Bild.
Erst wieder einige hundert Meter weiter merken wir, dass sie gerade traumatisches erlebt haben……
Aber dazu morgen mehr.... 😉
Teil 3028. Juni 2017
23.03.2017 Urikaruus Morgen Teil 2 von 2
Erst wieder einige hundert Meter weiter merken wir, dass sie gerade traumatisches erlebt haben…… Drei Geparden haben jeweils einen ihrer Herdenmitglieder gerissen. Es sind wohl zwei Kitze und ein etwas größeres.
Und so schlagen sich die drei Geparden bei schlechtem Fotolicht am anderen Ende des Tales in üblicher Gepardenmanier hektisch die Mägen voll.
Nach etlichen Bildern setzen wir die Fahrt weiter in Richtung Batulama fort. Hier verlieben wir uns in diese knuffigen Babyerdhörnchen. Die sind echt süss !
Wir drehen wieder um. Bei den Geparden hat sich wohl etwas getan. Sie haben die drei Opfer an eine Stelle gezerrt, eines ist inzwischen fast vollständig aufgefressen.
Am Eingang nach Urikaruus beschließen wir kurzer Hand nochmal zum Dertienden zu fahren. Am Urikaruus Wasserloch ist es ja eigentlich stets ruhig. Doch heute stehen zig Autos da, Aha, ein Gepardenriss.
Es sind die fünf Geparden von Gestern. Hier ist was los, oder ? Unglaublich !
Am Dertiende Boorgat ist es dann beruhigend, diese friedliche Gnuherde zu beobachten.
Wir essen Rusks und trinken einen Mug Kaffee dabei.
Vögel hats auch
Eine Gruppe kleiner Gnus galoppiert im Hintergrund fröhlich herum.
Und dann fahren wir letztendlich vollgestopft mit Eindrücken zurück ins Camp und kommen nochmal an den Geparden vorbei.
Müde sind wir und danach hungrig.
Die restlichen Eier mit Speck und Zwiebeln wandern in die Pfanne und ich schreibe den Reisebericht bis genau hierhin fertig. Unfassbares Sichtungsglück hatten wir nun doch. Mal sehen, was uns noch erwartet. Nachher wollen wir nochmal in Richtung Batulama......
Teil 3101. Juli 2017
23.03.2017 Urikaruus Abenddrive - Cheetahs
OK, es ist 17:00 Uhr ! Los geht es.
Nach links in Richtung Urikaruus Waterhole. Die Nachbarn hatten dort irgendeinen Chestnut Geier ausgemacht, der sich als junger Tawny Eagle herausstellt.
Die 5 Cheetahs von vorhin liegen auch noch im Tal.
Der Riss ist komplett vertilgt. Da nun fast ein richtiger Sandsturm aufzieht, stehen sie auf und ziehen sich in die Dünen zurück.
Wir drehen um und fahren in Richtung Batulama. In der Nähe von Sitzas geraten wir in eine große Gnu und Springbockherde.
Sie laufen ganz unbekümmert um uns herum und grunzen vor sich hin.
Nach wenigen Kilometern treffen wir auf Giraffen
und dann auf die drei Cheetahs von vorhin (die mit den drei Rissen). Sie sind pappsatt gefressen.
Ein weiterer Gamedriver erzählt uns, dass wenige KM weiter noch drei Cheetahs durchs Tal laufen würden. Wir grinsen in uns herein und fahren los.
Tatsächlich treffen wir etwas später auf die drei Cheetahs im Tal.
Sie sind im Jagdmodus und schauen in das hier leere Auob Tal.
Ein schönes Bild, diese eleganten Tiere nun einmal in Bewegung zu sehen. Nach einigen hundert Metern nebenherfahren ändern sie ihre Richtung und kommen genau auf uns zu.
Wir sind übrigens ganz alleine mit ihnen.
Wir können unser Glück kaum fassen und haben die drei direkt vor dem Auto.
Mit kleinem Abstand fahren wir hinterher und beobachten mit Sorge die GPS-Ankunftszeit im Navi.
Bis zu den nächsten Weidetieren ist es noch ein ganzes Stück.
Wir knipsen die Speicherkarten voll und lassen die drei schweren Herzens alleine.
Bei Kamqua liegt dann unser blinder Löwe auf der Gasse. Er schaut nun echt traurig und ist diesmal auch nicht so entspannt. Als wir uns nähern, hat er den Kopf unten und ich fahr lieber mal weiter.
Er legt sich neben einen Baum und schaut entmutigt aus der Wäsche. Was wohl aus ihm wird ?
Um Punkt 19:00 Uhr erreichen wir Urikaruus. Der Ersatz für Eric kümmert sich null um uns und hat auch den Grill nicht sauber gemacht. Der Müll ist auch nicht ausgeleert. Egal !
Wir Grillen wie gewohnt sehr lekkere Sachen und ich unterhalte mich mit dem netten Südafrikaner über Sterne.
Etwas später am Abend laufen dann die beiden Kumpels des einsamen Löwen durchs Tal.
Sie laufen einfach lautlos durch die Nacht und sind so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht waren.
Die Nacht ist ziemlich frisch und wir brauchen die Zusatzdecken.
Teil 3206. Juli 2017
24.03.2017 Ganzer Tag Urikaruus
Wir fahren etwas später los, da Löwengebrüll zu hören ist.
Nachdem aber nichts zu sichten ist, fahren wir in Richtung Dertiendes und Vertiendes los. Hier liegen die jungen Kapfüchse im Morgenlicht.
Die sehen wir nur Dank Pascalinah 😘 Sie hatte uns vor Beginn der Reise den Tipp gegeben. Ohne sie hätten wir die Schönheiten niemals gesehen...... weil sie direkt neben der Pad liegen
Die Tawnys nagen an den Knochenresten des Cheetahkills rum.
Neben der Pad sitzt ein Raubvogel (Gabar?) und hält nach Beute Ausschau.
Eine Manguste sitzt im schönen Morgenlicht.
Ansonsten ist es ein Raubvogelmorgen.
Ist das hier dürfte ein Eurasian Hobby sein.... Ist es einer ? 😕
Rock Kestrel(?).
Der hier ?
Und der Star des Morgens. Ein Pygmy Falcon
Da an den Wasserlöchern selbst nichts los ist, drehen wir um und fahren nach Kamqua.
Dort sollen am Dünenkamm zwei Löwen liegen. Sicher unsere Bekannten.
Wir sehen einen... ?
Zurück im Camp sitzt unser Giant Eagle Owl Küken (seltsame Bezeichnung für so einen Watz) im Baum.
Wir Frühstücken,
ruhen uns aus und kommen bei Kerstins Scimitarbill Sichtung hinter dem Haus wieder nett mit den Nachbarn ins Gespräch. Sue und Martin sind einfach klasse und wir schütteln über den Zufall unseres Wiedersehens immer noch den Kopf.
Neben uns im Busch bettelt ein fast ausgewachsener Drongo seine Mutter an
Teil 3307. Juli 2017
24.03.2017 Urikaruus letzter Abend Gamedrive
Gegen 17:00 Uhr geht es nochmal auf Drive in Richtung Batulama.
Manguste
Wieder ein Pygmy
Hier sieht man, wie hoch das Gras teilweise steht.
Nochmal Bat Eared Foxes.
Hübsche Schakale
Noch ein Scimitarbill
Pale Chanting Meeting
?
Ein Gabar, der es unter sich rascheln hört. Ichmag die Bilder...
Und dann die Hammersichtung. Was ist das neben dem Auto?
Unser Vordermann macht Platz und ich fahre gaanz langsam neben....
diesen Red necked Falcon, der völlig furchtlos gierig das Innere dieser erlegten Taube vertilgt.
Ich könnte ihn anfassen, so nah ist er.
Ab und zu schaut er nach oben zu mir, dann frisst er weiter.
Die Bee Eaters erwischen wir in diesem Urlaub nicht im guten Licht.
Schakale
Dann geht es langsam auf den Rückweg nach Uri.
Manguste
Und zum Abschied treffen wir ihn wieder. Ihr wisst schon wen 😐
Zuerst läuft er vor und her, dann setzt er sich an einen Baum und schaut wieder traurig durchs Tal.
Bei diesem Blick verabschieden wir uns von ihm und wünschen viel Glück !
Und über Kamqua liegen noch die beiden Löwen auf dem Dünenkamm.
Ein schöner Drive und wir sind mit der Ausbeute im KTP mal wieder so etwas von zufrieden.
Zurück im Camp wandert das eingelegte Springbockfilet auf den Grill. Zusammen mit 4 Gemsquashes und Knobibutter und der letzten Flasche Chocolate Block genießen wir das letzte Braii.
KTP, hoffentlich sehen wir uns wieder !
Teil 3409. Juli 2017
25.03.2017 Urikaruus nach Lapa Lange
Nach dem Aufstehen und Kaffee Kochen wollen wir kurz rausfahren. Noch vorher entdeckt Kerstin in der Morgendämmerung einen vorbei ziehenden Cheetah.
Dann geht es raus zu den Kapfüchsen.
Junge Gnus machen Frühsport.
Zig Raubvögel. Lanner Falke Was ist das (Hilfe!) Jackal Buzzard Pale Chanting Goshawk Rock Kestrel Gabar Goshawk
5 Cheetahs auf dem Dünenkamm.
Und auf dem Rückweg genau hinter den Kapfüchsen nochmal Bat Ered Foxes.
Wir frühstücken, packen unsere Sachen zusammen und freuen uns, dass Eric rechtzeitig zurück ist.
Wir bedanken uns bei diesem äußerst netten Kerl, der so langsam das halbe Forum beim Namen kennt. Er freut sich über ein schönes Oryxfilet und einige andere Lebensmittel. Schweren Herzens nehmen wir von ihm und den Südafrikanern Abschied. Urikaruus ist einfach ein Traum !
Unterwegs nach Mata Mata sehen wir noch etliche Raubvögel.
Kann das eiin Dark Chanting sein ? 😐 Gabar Goshawk
In Mata Mata wird getankt, der Luftdruck erhöht und die Grenzformalitäten erledigt.
Teil 3516. Juli 2017
25.03.2017 Mata Mata nach Lapa Lange
Die Weiterfahrt führt uns die gleiche Strecke wie hin zu über die Kalahari Dünen zur Lapa Lange Lodge.
Die Ankunft dort ist für uns ein kleiner Kulturschock.
Zuerst die durchgestylte Lodge mit durch Bewässerung üppigem Grün.
Ein künstlicher See. Wasservögel
aber trotzdem irgendwie nett.
Wir essen eine kleine Vorspeisenplatte und machen es uns im Schatten bequem.
Danach wechseln wir an den Pool bzw. an den See. Hier fliegen die superschicken Southern Red Bishop (Danke Maddy) herum.
Und auf dem See schwimmt tatsächliche eine Erstsichtung, die Red-knobbed Coot herum.
Die Zeit vergeht schnell.
Am See kommen wir noch mit einer Südafrikanerin ins Gespräch, während Weißschwanzgnus und Elands zum Trinken kommen.
Bei dem hier vermuten wir, dass es ein juveniler Diederiks Cuckoo ist
Dann ist schon Dinnertime.
Es gibt leckeres Wildfleisch und eine Flasche Rupert&Rothschild Optima.
Nach einem Absacker geht es in das außerordentlich bequeme Bett.
Teil 3629. Juli 2017
26.03.2017 Lapa Lange nach Goche Ganas
Beim Frühstück beobachten wir den (offensichtlich) Eigentümer. Er sitzt an der Theke und frühstückt selbst. Zwischendurch steht er auf und schnippt an einem heruntergefallenen Stück Papier vorbeilaufend mit dem Finger und deutet den Angestellten damit an, das Papier aufheben zu sollen. So etwas ist gar nicht nach unserem Geschmack, denn man kann hier irgendwie einen Klassenunterschied spüren, den wir nicht spüren wollen.
Und so machen wir uns gegen 09:30 Uhr auf in Richtung Goche Ganas.
Kerstin hat die spontane Idee, unterwegs am Hardap Damm halt zu machen. Hier haben wir in 2002 schon mal Halt gemacht.
Hinter Marienthal biegen wir auf die kurze Zufahrt ein und halten an der Rezeption.
Ein sonntäglich schick gekleidete Farbige telefoniert gerade. 90 Nam$ kostet der Eintritt. Alles läuft betont langsam ab. Ich zahle mit 200 Nam$ und bekomme 2 fünfziger und 1 zehner zurück. Die 50er liegen nah bei mir, der 10er betont nahe an der Angestellten. Sie macht das so offensichtlich, dass ich laut lachen muss. Sie lacht sehr verlegen mit und wir wissen beide genau warum. Ich nehme die beiden Fünfziger und meine „I‘m fine!“ und verabschiede mich. In Deutschland undenkbar, hier fand ich es lustig.
Am Damm sollen wir über den Damm zur Game Viewing Area abbiegen.
Nach zwei Dritteln ist ein Tor zu und wir halten an. Kerstin mag Staumauern gar nicht. Und zackzack sind wir von drei einheimischen Autos hinter uns zugeparkt.
Die Namibianer steigen alle aus und unterhalten sich gut gelaunt.
Sie sind sehr nett und wir wechseln einige Worte mit ihnen.
Wegen dem verschlossenen Tor machen wir dann kehrt und fahren zum über dem Stausee thronenden etwas überdimensioniert wirkenden Restaurant.
Hier erkennen wir den Baum wieder, in dem ich 2002 unseren ersten Dassie fotografiert habe.
Acacia-pied Barbet
Das Gelände ist ansonsten komplett neu gestaltet.
Überall liegen Bierflaschen herum.
Nach einigen Fotos fahren wir weiter in Richtung Goche Ganas.
Die Strecke führt uns bequem aber langweilig über die Landstraße in Richtung Norden.
25 KM vor Windhoek biegt dann eine nicht ganz so tolle Pad nach rechts in die Berge ab.
Aber Juhu, wir dürfen 100 fahren 😵 😣
Kurz vor dem Gate ist ein Touristen-Tiguan liegengeblieben. Er hat sich in einem Trockenflussbett an einem Stein scheinbar die Ölwanne aufgerissen. Zwei Autos leisten bereits Hilfe.
Teil 3706. Aug. 2017
26.03.2017 Goche Ganas
Wir fahren weiter und werden am Gate überschwänglich begrüßt.
Nach einer holprigen Zufahrt packen wir unsere Sachen am Parkplatz unterhalb der Lodge aus und werden in einem alten Landy nach oben gebracht. Die Lodge liegt toll auf einem Hügel. Die Chalets sind in zwei Reihen auf dem Hügel angeordnet.
Wir bekommen Chalet Nr. 2. Zugeteilt. Das Haus überzeugt uns nicht ganz.
Irgendwie hatten wir mehr Charme erwartet. Wir machen es uns auf der Terrasse unter einem zerfledderten Sonnenschirm bequem und beobachten die Webervögel.
Irgendwie werden wir mit dem Chalet nicht „warm“.
Kerstin fragt nach einer Umzugsmöglichkeit und wir bekommen das letzte Chalet in der Reihe zugeteilt. Die Inneneinrichtung ist viel schöner und wir ziehen um. Hier fühlen wir uns jetzt richtig wohl.
Am späten Nachmittag gehen wir hoch zum Restaurant, essen ein Stück Kuchen und geniessen die wirklich sehr schöne Aussicht.
Nebenbei gibt es auch noch etliche Birds.
Und einen Rock Shandy !
Dann braut sich ein fast irrealer Sonnenuntergangzusammen.
In der Ebene regnet es heftig.
Von hier oben aus ein tolles Schauspiel !
Dann ist schon Dinner Time.
Das Essen ist gut, aber irgendwie ist es schon komisch, nach all den ruhigen Grillabenden mitten in der Natur wieder in einem geleckten Speisesaal zu sitzen und die anderen Gäste zu beobachten.
Da kann aber Goche Ganas nichts dafür. Und das sehr bequeme Bett schon gar nicht !
Teil 3813. Aug. 2017
27.03.2017 Goche Ganas Pool/Massage und Nichtstun
Mit diese Blick wachen wir auf und sind durchaus zufrieden.
Das Bett war super bequem. Wir gammeln ausgiebigst auf der Terasse herum bevor es gegen halb zehn zum Frühstück geht. Dort sitzt das ganze Dach voller Martins.
Das Frühstück selbst ist ganz OK und eher Nebensache. Denn die tolle Aussicht ist die Hauptsache.
Nach dem Frühstück wandern wir einige Meter weiter zum kleinen Barhäusschen.
Dort geniessen wir noch den einen oder anderen Kaffee, lassen den Blick in die Ferne schweifen und beobachten die zahlreichen Vögel.
Irgendwann wollen wir an den Pool umziehen und treffen am Haupthaus auf ein Erdmännchen.
Es buddelt überall herum und ist wohl nicht des Gärtners Freund.
Aber einfach knuffig!
Wir gehen noch für eine Stunde ins Chalet und danach an den Pool.
Auch der hat einen wunderschönen Out of Africa Blick. Mit Rock Shandy und dem kühlen Pool lässt es sich hier gut aushalten.
Später lassen wir uns massieren. Die Masseurin ist sehr nett und erzählt aus ihrem Leben. Am nächsten Tag haben wir aber beide einen ordentlichen Muskelkater.
Den Rest des Tages verbringen wir auf der Terrasse der Lodge.
Nach einem wieder guten Dinner und einem letzten Glas Rotwein auf unserer Terrasse am Bungalow endet unser letzter ganzer Afrikatag dieser Reise.
Teil 3930. Aug. 2017
28.03.2017 Goche Ganas Gamedrive und Heimflug
Da wir erst Abends Heim fliegen, haben wir uns am Abschlusstag unserer Reise zu einem letzten Gamedrive entschieden. So richtig hohe Erwartungen haben wir nicht.
Es geht mit einigen Gnus los.
Oryxe
Dann Giraffen.
Zebras
Die Landschaft ist wirklich sehr schön und wir genießen den Drive.
Das Licht ist inzwischen richtig toll und uns erfasst etwas der Wehmut.
Auch die Weiterfahrt ist nicht langweilig.
Dann sichten wir zwei N… hörn.. und bauen unseren Tisch direkt neben ihnen auf.
Zuerst sind alle etwas vorsichtig, aber die zwei Kolosse interessieren sich null für uns und Sind die menschliche Gesellschaft gewohnt.
Sie kommen immer näher und wir erfreuen uns an den imposanten Kolossen. Wir mögen gerade Die Breitmäuler so, weil sie einfach so friedlich sind und wir es niemals verstehen werden, wie man sie wegen des Hornes abschlachten kann.
Dann heißt es langsam Abschied nehmen von den .hin… An einem Schakal,
und einigen Zebras vorbei geht es zurück zur Lodge, wo wir es uns nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Dusche an unserem Lieblingsplatz an der Bar bequem machen.
Die Vogelwelt verabschiedet sich artenreich von uns.
Zwei deutsche Neuankömmlinge gesellen sich zu uns. Sie sind gerade das erste Mal in Afrika angekommen. Seit vielen Jahren will die Frau (etwas älter als wir) nach Afrika und er wollte stets surfen. Sie sind überwältigt von der Weite. Und dann zeigen wir Ihnen unten einige Giraffen. Es ist so schön, die völlige Begeisterung der zwei zu erleben. Sie sind total happy, währen wir uns nach einiger Zeit verabschieden und schweren Herzens in Richtung Windhek aufbrechen.
In der Autovermietung erklären wir die kaputte Stoss-stange und den kapitalen Lackschaden hinten rechts. Der stammte von einer Kollission mit dem Braii in Lijersdraii. African Tracks nimmt das sehr unaufgeregt entgegen. Wir einigen uns auf ca. EUR 80 in cash und die Sache ist vergessen. Für uns eine äußerst großzügige Lösung. Wir sind sehr zufrieden mit African Tracks. Preis-Leistung und der freundliche Service gepaart mit einem gut ausgestatteten und gut gewarteten Fahrzeug !
Dann werden wir zum Flughafen gebracht, wo wir nach einem zähen Steak auf den gebuchten XXL-Sitzplätzen in der Condor Bretterklasse Platz nehmen. Zuerst sind wir sehr zufrieden. Während des Fluges müssen wir bitterlich frieren. Wer sich auf diese Plätze bucht, muss unbedingt richtig dick angezogen sein. Kerstin war trotz Reklamation beim fliegenden Personal bis auf die Knochen durchgefroren.
Eine tolle Reise geht mit der Landung in Frankfurt zu Ende. Der KTP hat uns mal wieder viele tolle Erlebnisse und gute Erholung gebracht. Und wie viel Glück wir mit den Sichtungen hatten, habe ich erst beim Shcreiben dieses Berichtes bemerkt.
Es kommt noch ein Fazit. Dafür habe ich noch bis Freitag in einer Woche Zeit. Und dann gibt es so ab Mitte Oktober den nächsten Reisebericht von unserer Namibia Nord Tour mit Kaoko.
Viele Grüße Casimodo
Teil 4003. Sept. 2017
Fazit Autovermietung und Fluggesellschaft
Autovermietung African Tracks
Wir haben inzwischen Erfahrungen mit etlichen Autovermietern im südlichen Afrika. Wenn wir Reviews lesen, oder selbst schreiben, sind wir uns immer darüber bewusst, dass an einem Auto mal etwas kaputt gehen kann. Die Frage ist dann noch, wie ist der Service bei einer Panne, werden neue oder ältere Autos vermietet, kann man Einwegmieten machen und was kostet das ? Wie ist die Übergabe ? Wie ist das Zubehör ? Versucht man mich bei der Übergabe mit Versicherungen abzuzocken (doppelt). Bei African Tracks handelt es sich wohl um einen Autovermieter, der im Vergleich sehr günstige Preise anbietet und über eine große Flotte verfügt. Unser Auto war wesentlich besser ausgestattet, als die von großen Vermietern wie Avis oder Budget. Es gab umfangreiches Zuberhör wie Unterlegbretter, Überbrückungskabel, Abschleppseil, Werkzeug, etc. Die Elektrik des Kühlschrankes war professionell installiert. Der Hilux selbst war nicht ganz neu, aber sehr gut gewartet. Er war basic ausgestattet, hatte keine Geländereifen, Bullbars, Leder oder sonstiges Zubehör.
African Tracks hat von Anfang bis Ende einen super Eindruck auf uns gemacht. Auch unsere zwei Schäden (fette Schramme am Kotflügel und gerissene Stoss-Stange hinten) wurden sehr kulant abgewickelt. Wir würden African Tracks sofort wieder buchen ! Das war ein Klasse Tipp von Jaffles.
Fluggesellschaft Condor
Bis auf eine Sache für uns eine positive Überraschung. Auf dem Hinflug Premium Economy für 150 EUR Aufpreis pro Person. Das war unser bequemster und nettester Flug ins südliche Afrika. Die Crew war ausgesprochen nett und professionell. Die Sitze bequem und mit komfortablem Abstand. Man steigt in Windhoek vor der Economy aus und ist in Rekordgeschwindigkeit durch den Zoll (dadurch konnten wir Take-Off leider nicht „Tschüss-Sagen“ Sorry nochmal.
Auf dem Rückflug XXL-Sitze am Notausgang für ca. 80 EUR Mehrpreis pro Person. Ebenfalls sehr bequem. Aber die Klimaanlag frostete uns tief. Im Nachhinein haben wir gelesen, dass das auf den 767 Flügen oft ein Problem ist. Auf diesen Pläten sollte man sich sehr, sehr warm anziehen. Kerstin war arg genervt und komplett durchgefroren. Insgesamt in Preis Leistung Top !