← Zurück zum Bericht

Reisebericht · namibia-forum.ch

2017 KTP Green Kalahari oder Alles uff de Gass

von casimodo · März 2017 · 20 Tage · Selbstfahrer · 41 Teile

Über diesen Reisebericht

Im März 2017 sind wir zu zweit unterwegs in einer ungewöhnlich grünen Kalahari – nach kräftigen Regenfällen steht das Gras hüfthoch, wo wir die Landschaft sonst nur staubtrocken kennen. Über eine Nacht auf einer Düne bei Kalkrand geht es in den Kgalagadi Transfrontier Park, wo wir zwei Wochen lang durch die Camps ziehen: Kalahari Tented Camp, zweimal Urikaruus, dazwischen Nossob, Grootkolk und Kieliekrankie.

Urikaruus wird zu unserem Lieblingsplatz: Mehrfach ziehen Löwen dicht an unserer Terrasse vorbei oder liegen nur wenige Meter vom Chalet entfernt im Schatten, darunter ein einäugiges Männchen, das uns während der ganzen Reise immer wieder begegnet. Bei Kieliekrankie läuft uns ein Leopard bis auf einen Meter ans Auto heran, und bei Urikaruus und Kielie ziehen gleich mehrere Gepardenfamilien mit bis zu fünf Tieren durchs Tal – einmal erleben wir direkt mit, wie drei von ihnen eine Springbockherde reißen. Dazu kommt eine reiche Vogelwelt: Sekretäre, Bateleure, Zwergfalken und ständig jagende Lannerfalken an den Wasserlöchern begleiten praktisch jeden Tag.

Nach dem Park schwenken wir für drei Nächte auf Lodgebetrieb um: Lapa Lange mit künstlichem See und Vogelwelt, danach Goche Ganas auf einem Hügel bei Windhoek mit Pool und Spa. Am letzten Vormittag dort sitzen wir bei einem Gamedrive minutenlang neben zwei ruhig grasenden Breitmaulnashörnern. Für uns bleibt der KTP der Ort zum Erholen schlechthin – so viel Sichtungsglück wie in diesen zwei Wochen haben wir noch nie.

Diese Zusammenfassung wurde automatisch erstellt und vom Autor freigegeben.

Teil 122. Apr. 2017

Reisebericht KTP 2017 "Green Kalahari oder alles uff de Gass"


Ich kann es nicht abwarten 😉 Obwohl ich mich noch mit dem Ende des Reiseberichtes unserer letzten Reise
und den Auswirkungen unseres Umzuges beschäftige, muss ich hier den Anfang machen. Es geht nicht anders, denn
die Reise war sehr, sehr schön. Ein paar Kätzchen und etliche wunderbare Forumsmitglieder sind auch dabei.

Im Februar 2017 führte es uns endlich wieder in den Kgagalagadi Transfrontier Park. Diesmal starteten wir
in Windhoek.

0000Route.jpg


Die Idee zur Reise kam kurz vor Öffnung der Online-Buchungsseite spontan. In der üblichen Nachtaktion wurde
uns stark abweichend von unseren Wünschen eine ziemlich rumpelige Kombi von Wilderness Camps zusammengestellt. Allerdings mit (!!!!) ich wiederhole neun Nächten Urikaruus. Dann brach die EDV von SAN Parks erst einmal für drei Tage zusammen und Kerstin war kurz vor dem Nervenzusammenbruch. Letztendlich gelang ihr in einer spannenden Telefonaktion dann doch noch eine schöne Campkombi. Leider zuerst ohne Grootkolk. Das bekamen wir dann Dank Hobis Notifier nur noch für eine Nacht.

0001Route.jpg


Da unser Budget diesmal etwas beschränkt war, folgten wir der Empfehlung von Jaffles für die Autovermietung African Tracks.
Ein Hilux mit Kühlschrank und Boxen. Vorab. Das war eine gute und günstige Empfehlung. Der Wagen hatte zwar den kleinen Diesel, war aber echt zuverlässig. Die Übergabe war ausführlich und sehr nett.

Ich habe noch keine Bilder bearbeitet, deswegen wird es noch etwas dauern. Allerdings ist der Bericht im Urlaub schon geschrieben worden.

Viele Grüße
Casimodo ..... im Reisebericht-Stress

Teil 225. Apr. 2017

Namibia KTP 10.03.2017 bis 29.03.2017

10.03.2017 Flug und 11.03.2017 Ankunft in Windhoek

Diesmal haben wir Condor gebucht und stecken ordentlich gestresst mitten in unserem Wohnungsumzug. Umso mehr freuen wir uns, erstmals einen Condor Flieger nach Windhoek besteigen zu dürfen. Hinzu haben wir Premium Economy Class gebucht und sind gespannt.

Am Gate ruft es auf einmal von rechts ! Wir schauen verduzt und freuen uns ein Loch in den großen Bauch. Vor uns stehen die Take Off's und neben ihnen die uns bisher unbekannte Iris (Gnuhu). Was für eine tolle Überraschung. Wir unterhalten uns bis zum Check-In.

unbenannt(1von10).jpg


Der Flug ist sehr angenehm. Die Beinfreiheit und der Service exzellent. Wir haben 150 Euro Aufpreis pro Person und Strecke bezahlt. Das ist gut investiertes Geld !

unbenannt(2von10)-2.jpg


unbenannt(3von10)-2.jpg


Im Landeanflug können wir schon erkennen, wie grün namibia dieses Mal sein wird.

unbenannt(4von10)-2.jpg


unbenannt(5von10)-2.jpg


Da wir nach der Landung vor den Economy Leuten aussteigen dürfen, können wir in Windhoek leider nicht einmal mehr Tschüss sagen. Keine Schlange beim Zoll und unsere Priority Koffer sind schnell da, der Abholer von African Tracks auch. Nachdem ich noch schnell eine MTC Karte gekauft habe, geht es schon los in Richtung Windhoek.

Dort gibt es eine ausführliche Mietwagenübergabe. Der Hilux ist für den günstigen Mietpreis OK. Und so fahren wir fluchs zum Embassy Bottle Shop. Dort treffen wir auch auf Samantha, mit der wir vorher netten Maulverkehr hatten. Der enge, unscheinbare Embassy Bottle Shop ist ein Schlaraffenland für Weintrinker.

Wir sprechen auch die unglaublich geduldige und sympathische Samantha an. Mit ihr hatten wir regen E.Mail Kontakt. Sie freut sich auch !

unbenannt(9von10)-2.jpg


Die Auswahl an südafrikanischen Weinen ist unfassbar groß und so verabschieden wir uns mit 14 Flaschen bestem Wein, Bier, Wasser, Tonic Water, Cola etc.

unbenannt(7von10).jpg


unbenannt(8von10).jpg


20170313_153142-2-3.jpg


In der Heinitzburg angekommen, werden wir von dem etwas arrogant wirkenden Eigentümer empfangen. Er habe unseren Fleischlieferanten des Klein-Windhoek Schlachthauses gerade wieder weg geschickt. Von unserer Mail wusste er nichts! Ah, dann doch. Wir hätten missverständlich geschrieben..... Egal ! Der gerade wieder abfahren wollende Bote kann zurückgeholt werden und wir erhalten eine beeindruckende Menge tiefgefrorenes Oryx, Springbock, Eland und Rind plus etliche Würste und Salami.

unbenannt(6von10)-2.jpg


Da die Zimmer noch nicht bezugsfertig sind, starten wir zum Großshopping in die nahe Maerua Mall. Es ist die Hölle los und wir bekommen gerade so einen Hilux tauglichen Parkplatz. Der Checkers ist riesig und leider etwas unübersichtlich. Wir bekommen fast alles Nötige und reisen etwas gestresst zurück in die Heinitzburg.

unbenannt(10von10)-2.jpg

Teil 313. Mai 2017

11.03.2017 Windhoek Heinitzburg Nachmittag und Abend


Nach einem leckeren Lunch mit Blick auf Windhoek

unbenannt(1von41).jpg


unbenannt(2von41).jpg


fallen wir müde ins Bett und etwas Schlaf finden. Den Rest des Nachmittags verbringen wir am Pool.

unbenannt(9von41).jpg


unbenannt(5von41).jpg


unbenannt(6von41).jpg


unbenannt(7von41).jpg


Dort ist wenig los. Von der Terrasse her schallt die angekündigte, chillige Live-Musik herüber. Wir beobachten einige Vögel und genießen die abendliche Stimmung.

unbenannt(10von41).jpg


unbenannt(4von41).jpg


unbenannt(14von41).jpg


unbenannt(13von41).jpg


unbenannt(15von41).jpg


Gegen Sieben nehmen wir dann voller Erwartung Platz im noblen Restaurant Leos at the Castle.

unbenannt(16von41).jpg


Bei einer Flasche Iona Sauvignon Blanc genießen wir das leckere Mehrgang-Menü und den herrlichen Blick auf Windhoek.

unbenannt(18von41).jpg


unbenannt(26von41).jpg


unbenannt(21von41).jpg


unbenannt(22von41).jpg


unbenannt(23von41).jpg


Ein schöner erster Tag und das Pflichtprogramm ist fast erledigt. Wir gehen ins Bett. Unser Zimmer ist übrigens sagen wir mal OK.
Begeisterung kommt keine auf, dazu ist das Hotel zu sachlich eingerichtet. Der Manager war jetzt auch nicht so unser Geschmack. Die Heinitzburg war in 2002 unsere allerallererste Unterkunft in Afrika. Inzwischen mögen wir ländlichere Gegenden. Allerdings liegt die Heinitzburg zentral und ruhig und der Blick und das Essen sind Spitze. Auch die Hotelanalge ist sehr schön.
ABer wir sind froh, dass wir morgen in Richtung Kalahari fahren !

Teil 414. Mai 2017

12.03.2017 Fahrt von Windhoek zur Teufelskrallen Lodge in Kalkrand


Gegen 8 nehmen wir bei sonnigem aber kühlem Wetter Platz auf der Terrasse und frühstücken ausgiebig.

Vor unserem Zimmer sitzt aber erst einmal eine Specled Pigeon.

untitled(1von1).jpg


untitled(5von8).jpg


untitled(1von8).jpg


untitled(3von8).jpg


Nettwerweise ermöglichen uns die netten Bedienungen dieses Foto !

untitled(1von7).jpg


Danach lassen wir das Gepäck an der Rezeption und fahren noch einmal in die Merua Mall. Kerstin findet noch zwei Oberteile. Danach geht es in ein Gemüsegeschäft und nochmal kurz in den Checkers.

untitled(6von8).jpg


Uff, das wäre geschafft. In der Heinitzburg holen wir unsere Sachen ab und starten erwartungsfroh auf die ca. 200 KM lange Strecke in Richtung Kalkrand.

untitled(3von7).jpg


untitled(4von7).jpg


Die ist zuerst landschaftlich sehr reizvoll.

untitled(5von7).jpg


untitled(6von7).jpg


untitled(7von7).jpg


Später ist es dann eintöniger. Aber es ist grün. So grün, wie wir Namibia noch niemals vorher gesehen haben.

untitled(8von8).jpg


Am frühen Nachmittag erreichen wir die Teufelskrallen Lodge und werden an der Rezeption sehr nett empfangen. Unser Fleisch dürfen wir über Nacht in die Gefrierbox legen und bekommen den Schlüssel für Zelt Nr. 6.

Teil 514. Mai 2017

Ich gebe Gas und will endlich wieder in den KTP 😉

12.03.2017 Nachmittag und Abend in der Teufelskrallen Lodge


Zur Lodge sind es dann noch ca. 4 Kilometer.

untitled(1von18).jpg


Sie liegt sehr schön auf einer Kalaharidüne.

untitled(9von18).jpg


untitled(2von18).jpg


untitled(5von18).jpg


Die Einrichtung ist rustikal und trifft genau unseren Geschmack !

untitled(3von18).jpg


untitled(4von18).jpg


untitled(8von18).jpg


Die relativ Nahe vorbeigehende Pad stört uns bei dem wenigen Verkehr überhaupt nicht (naja sagen wir mal, wenn man darauf vorbereitet ist)..... und das Bild ist stark gezoomt !

untitled(11von18).jpg


Wir genießen die Ruhe, sortieren unser Zeug und ruhen uns bis zum Abendessen etwas aus.

untitled(6von21).jpg


untitled(7von18).jpg


Und die Kalahri ist grün ! Sehr grün !

untitled(1von21).jpg


Sogar ein paar Warthogs und Springböcke laufen herum (letztere ohne Fotobeweis).

untitled(5von21).jpg


Der junge Deutsche am anderen Ende s´des Camps lässt seine Quadcopter laut brummend umherfliegen. Ich wünschte mir kurz eine Pump Gun ! Da ich keine habe, trinken wir ein Bierchen !

untitled(2von10).jpg


Dann geht so langsam die Sonne unter und taucht die Kalahari in ein goldenes Licht !

untitled(8von21).jpg


Die Stimmung ist wunderschön und das Fotografieren macht Spaß !

untitled(12von21).jpg


untitled(9von21).jpg


untitled(14von21).jpg


untitled(10von21).jpg


Als wir gerade zum Dinner losfahren möchten, geht hinter dem Chalet der Mond auf ! Er ist heute spektakulär groß. Was für ein stimmungsvoller Abend.

untitled(19von21).jpg


Die Fahrt zur Rezeption ist kurz

untitled(17von21).jpg


Das Dinner wird am Pool der Rezeption serviert. Das Oryx schmeckt gut.

untitled(15von18).jpg


untitled(16von18).jpg


untitled(4von10).jpg


Wir lernen nun das in diesem Urlaub mit am meisten gesichtete Tier kennen. Den Totenkopffalter.

untitled(5von10).jpg


Diese hier sind schon seltener

untitled(17von18).jpg


Wir haben keine Ahnung von dieser Art Tier. Aber eines ist sicher. Der Totenkopffalter ist dem Alkoholgenuss nicht abgeneigt. Er mag besonders Rotwein.

Als wir dann an dieser Nightjar vorbei

untitled(18von18).jpg


zurück zu unserem Chalet fahren wundern wir uns über das Auto, was dort parkt.

untitled(21von21).jpg


Wir nähern uns langsam. Das Auto fährt weg und ich parke an der Einfahrt. Etwas mulmig ist uns schon, denn wir sind hier ganz alleine. Dann steigt ein farbiger aus und rennt zu uns.

Grinsend fängte er an zu Reden wie ein Wasserfall. Er hängt durchs offene Fenster halb in unserem Auto. Er ist rotzbesoffen. Man habe hier nach dem Rechten geschaut. Irgendwann gibt er dann auf und fährt mit seiner Begleitung in die Dunkelheit zurück. Komische Aktion ! So ganz wohl ist uns bei der Sache nicht gewesen. Den Rest des Abends genießen wir bei einem Bierchen auf der Terrasse und gehen dann müde ins bequeme Bett.

Teil 619. Mai 2017

13.03.2017 Teufelskrallen Lodge über Marienthal nach Kalahari Tented Camp


Nachdem wir gegen 4 beide wach waren, schlafen wir doch bis halb acht. Der Blick in die Weite der Kalahari lässt uns nur schwer los. Gegen halb neun sitzen wir dann etwas später als geplant beim Frühstück

unbenannt(1von8).jpg


unbenannt(2von8)-2.jpg


und machen uns gegen viertel nach neun ab auf die Pad zum KTP. An einem Container an der Landstraße kaufen wir noch Eis für die Kühltaschen. 380 Kilometer Strecke sind zu bewältigen. Sie führen uns bis Mariental auf Teer

unbenannt(3von8)-2.jpg


unbenannt(4von8)-2.jpg


und den Rest dann auf bestem Schotter in Richtung Grenzübergang Mata Mata.

unbenannt(5von8)-2-3.jpg


Nach einiger Zeit wird die

unbenannt(1von6)-2-3-4.jpg


Landschaft abwechslungsreicher. Rote Dünen mit satt grünem Gras. Die Pad ist super und dem Grund dafür begegnen wir !

unbenannt(7von8)-2.jpg


Dann geht es durchs Auas Tal an vielen Farmen vorbei weiter.

unbenannt(2von6)-2-3-4.jpg


unbenannt(4von6)-2-3-4.jpg


Gegen halb drei passieren wir die Grenze von Namibia und checken mit immer größer werdendem Bürokratismus in den Park ein. Ein grimmig schauender Polizist begleitet uns zum Wagen. Nein, wir haben kein Feuerholz, aber ja, wir haben etwas Obst und Gemüse. Was wir denn 12 Tage lang essen würden, wenn er uns die frischen Sachen weg nähme ? Wir müssten hungern ! OK, wir sollten weiter fahren ! Und wieder dazu gelernt ! Das versteckte Fleisch hätten wir gar nicht verstecken müssen. Das ist hier erlaubt. Obst und Frischewaren dagegen nicht. OK ! Das wäre ein Argument dafür, das nächste Mal wieder von Upington aus in den Park zu fahren.

An der Tanke laufen 50 Liter Diesel in den DoubleTank. Kerstin kauft im Shop noch Feuerholz und etwas Kleinkram.

unbenannt(5von6)-2-3.jpg


Voller Erwartung fahren wir in den Park ! Endlich wieder in unserem geliebten KTP ! Und er ist so was von grün ! Sternschnubi meinte vorher schon per Whats App, dass wir einen Rasenmäher mitbringen sollten. Zum dritten Mal beziehen wir das Honeymoon Chalet Nr.1 und organisieren unsere Sachen.

unbenannt(5von7)-2.jpg


Ein Familiar Chat ist ganz schön familiär und hat Jagderfolg

unbenannt(4von7).jpg


unbenannt(2von7)-2.jpg


Auch ein Schakal schaut mal nach dem Rechten!

unbenannt(7von7)-2.jpg


Nach einer Tasse Kaffee besuchen wir die Sternschnubis in Chalet Nr. 3 ! Was eine Freude, die beiden wieder zu sehen !
Leider haben wir nur dieses blöde Foto 😵

unbenannt(8von8)-2-3.jpg


Kennengelernt haben wir uns in 2015 natürlich im KTP ! Ist doch klar ! Wir unterhalten uns 1 ½ Stunden bestens und fahren dann noch einmal getrennt voneinander in den Park. Am Abend wollen wir Grillen. Logo, oder ? 😎

Teil 719. Mai 2017

13.03.2017 Kalahari Tented Camp Nachmittagsdrive und Abend



unbenannt(1von39).jpg


Gleich hinter der Campausfahrt liegt ein männlicher Löwe im Schatten und regt sich nicht.

unbenannt(3von39).jpg


Also weiterfahren. Springböcke, Oryxe, eine Giraffe, Gnus, etliche Schakale.

unbenannt(4von39).jpg


unbenannt(5von39).jpg


unbenannt(11von39).jpg


Wir genießen die herrliche Abendstimmung und fahren bis Craig Lockhard.

unbenannt(17von39).jpg


unbenannt(22von39).jpg


Auf dem Rückweg begegnen wir noch 2 Bat Eared Foxes.

unbenannt(27von39).jpg


Durch den Staub der vor uns fahrenden Autos entsteht das charakteristische KTP-Abendlicht auf der Pad.

unbenannt(28von39).jpg


Wir lieben es. Kurz vorm Gate halten wir noch ganz alleine beim Löwen, der in abendlicher Stimmung immer wieder in den Himmel schaut !

unbenannt(31von39).jpg


unbenannt(36von39).jpg


unbenannt(34von39).jpg


Leider haben wir keine Zeit mehr. Er liegt in einer stimmungsvollen, aber schwer zu fotografierende Gegenlichtstimmung.

unbenannt(37von39).jpg


unbenannt(32von39).jpg


Mist Gatetime ! Wir verlassen den schönen Platz und beginnen mit den Vorbereitungen für das gemeinsame Braii mit den Sternschnubis.

unbenannt(2von2)-2-3.jpg


Bei loderndem Lagerfeuer verbringen wir einen unkomplizierten, sehr netten Abend mit den beiden. Allerlei Afrikalatein wird ausgetauscht. Tanja hat leckeres Braii-Brot vorbereitet.

unbenannt(1von2)-2-3.jpg


Dazu gibt es mit Zucchini, Knobi, Zwiebeln und Mais gefüllte Gemsquash (extremst lekker). Zwischendurch erfüllen Schakale das Auob Tal mit Ihren Rufen. Unser Elandfilet ist klasse und die von Uwe gegrillten Brote himmlisch. Obwohl wir uns im Flüsterton unterhalten, dürften die Nachbarn nicht ganz so glücklich gewesen sein ! Für Afrika sehr spät verabschieden sich die beiden gegen halb zwölf zu ihrem Zelt. In Nossob wiederholen wir das gerne :-))

Teil 822. Mai 2017

14.03.2017 Kalahari Tented Camp Morning Drive


Trotz des harten gestrigen Abends stehen die zwei afrikaverrückten beim Weckerklingeln auf und starten kurz nach Gatetime um 06:40 Uhr zum Morgen-Gamedrive. Die Thermoskanne Kaffee gibt uns Kraft und Hoffnung ! Die Morgenstimmung ist wieder einmal ein Traum !

unbenannt(2von53).jpg


unbenannt(4von53)-2.jpg


unbenannt(5von53).jpg


Die üblichen Verdächtigen genießen das üppig Grün und die aufgehende Sonne.

unbenannt(6von53)-2.jpg


unbenannt(7von53)-2.jpg


unbenannt(21von53)-2.jpg


unbenannt(23von53)-2.jpg


unbenannt(8von53)-2.jpg

Ok, das ist der Mond und nicht die Sonne. Man muss hier ja aufpassen 😉

unbenannt(49von53)-2.jpg


Die Katzen liegen vermutlich irgendwo vollgefressen im Suppenkoma und zeigen sich nicht. Bis auf dieses eine Löwenmännchen jedenfalls, welches ca. 5 KM vom Camp entfernt auf einem Dünenkamm liegt.

unbenannt(10von53)-2.jpg


unbenannt(12von53)-2.jpg


Giraffe

unbenannt(13von53).jpg


Im Gegensatz zu unserem letzten KTP Besuch zeigen sich diesmal allerdings mal wieder ganz verstärkt Raubvögel. Und dann auch noch in große Artenvielfalt.
Gabar Goshawk (?)

unbenannt(14von53)-2.jpg


Gabar Goshawk (?) beim Frühstück (irgendwas mit einem nackten Schwanz)

unbenannt(15von53).jpg


unbenannt(16von53)-2.jpg


Und hier lernen wir, dass zwei Raubvogelspezies auf einem Baum gar nicht gehen. Raubvogel groß zeigt Raubvogel nicht ganz so groß mal gleich, dass das sein Baum ist. --> ohne Fotobeweis

Und es fällt uns auf, dass sehr viele Schakale unterwegs sind.

unbenannt(24von53)-2.jpg


unbenannt(25von53)-2.jpg


Dann freuen wir uns über ein Red-necked Falcon Päärchen. Die haben wir im KTP noch nicht gesichtet.

unbenannt(28von53).jpg


unbenannt(29von53)-2.jpg


Sekretäre schon eher.

unbenannt(30von53)-2.jpg


unbenannt(31von53).jpg


Gabar Goshawks auch.

unbenannt(32von53).jpg


Aber einen Gymnogene haben wir auch bisher nur in Sango gesehen. Das Federvieh sorgt wieder einmal dafür, dass wir sehr, sehr zufrieden sind !

unbenannt(34von53).jpg


Aber auch die kleinen gefiederten Freunde bieten uns eine willkommene Abwechslung.

unbenannt(37von53).jpg


unbenannt(46von53).jpg


unbenannt(40von53)-2.jpg


unbenannt(38von53).jpg


Gleich drei Lilac-breasted Rollers !

unbenannt(26von53)-2.jpg


Ein Rock Kestrel, wie wir finden eine Schönheit !

unbenannt(44von53)-2.jpg


Sehr weit weg fressen zwei Tawny Eagles an einem toten Kälbchen unbekannter Art.

unbenannt(50von53)-2.jpg


Ein Bateleur.

unbenannt(52von53).jpg


Und ein paar Eindrücke von unterwegs:

unbenannt(20von53)-2.jpg


unbenannt(3von4).jpg


So langsam wird es heiß.

unbenannt(53von53).jpg


unbenannt(47von53)-2.jpg


Und die Sternschnubis begegnen uns unterwegs. Der gestrige Abend hat keinerlei Spuren in ihren Gesichtern hinterlassen. Respekt 😉

unbenannt(4von4)-2-3.jpg


Müde und zufrieden kommen wir zurück ins KTP, wo wir uns erst mal auf die faule Haut legen.

Teil 925. Mai 2017

14.03.2017 Kalahari Tented Camp Nachmittag und Abend


Gegen zwei werde ich dann doch mal wieder wach. Diesmal schreibe ich im Urlaub wieder Reisebericht. Dann sind die Erinnerungen frischer und zu Hause muss ich mich immer dazu zwingen.

Wie immer ist es einfach toll, einfach so im Camp zu sitzen und das Kleintierleben, die Ruhe und den beruhigenden Blick in die Landschaft zu genießen.

unbenannt(3von30).jpg


unbenannt(1von30).jpg


unbenannt(2von30).jpg


Die Wilderness Camps sind einfach unser Ding ! Während am Wasserloch einige Strausse zu Besuch sind, gibt es bei uns ein spätes Frühstück.

unbenannt(4von30).jpg


unbenannt(1von4)-2-3.jpg


Gegen 16:30 Uhr zieht es uns aber dann doch wieder in den Park. An einem Gemeinschaftssiedler Nest beobachten wir zum zigsten Mal das wahnsinnige Treiben der so lustig zwitschernden kleinen Gesellen.

unbenannt(5von30).jpg


Bee-Eater

unbenannt(6von30).jpg


Einige Raubvögel von heute Morgen sitzen auch wieder auf ihren Stammplätzen.

unbenannt(7von30).jpg


Und diese kleine Raupe hat etwas Mühe, den Padrand hochzukommen.

unbenannt(9von30).jpg


In der Nähe des Wasserloches grasen friedlich Gnus, Springböcke und Oryxes.

unbenannt(12von30).jpg


unbenannt(14von30).jpg


Ein African Hoopoe.

unbenannt(16von30).jpg


Riesentrappen hat es diesmal unzählige.

unbenannt(17von30).jpg


Am Wasserloch fotografieren wir etliche kleinere Vögel.

unbenannt(24von30).jpg


Und kurz vor dem Camp noch diesen schönen

unbenannt(19von30).jpg


unbenannt(21von30).jpg


unbenannt(22von30).jpg

Inzwischen hat sich der Himmel zugezogen und als wir mit den Vorbereitungen für das Braii beginnen und einen lekker Gin Tonic schlürfen, zucken am Horizont die Blitze über den tiefschwarzen Himmel.

unbenannt(30von30).jpg


Gut, dass es heute „nur“ Boerewors gibt. Noch ist es windstill.

unbenannt(1von3)-2.jpg


Und so besucht uns heute Abend Massen an Ungeziefer. Am Rande des Grillfeuers liegen unzählige Falter, die einfach so ins Feuer flogen. An der Wand zum Küchenhaus fressen sich die Hausgeckos die Bäuche voll und kapitulieren nach einer halben Stunde.

unbenannt(3von3)-2.jpg


Besser wird das Ganze erst, als wir die Lichtsituation ändern und ein starker Wind aufkommt. Es tröpfelt sogar auch ein wenig. Und so können wir unsere Wurst, den Salat und die Flasche Chocolate Block dann doch noch ganz in Ruhe genießen.

unbenannt(2von3).jpg


Mal schauen, wie sich das mit dem Ungeziefer weiter entwickelt.

Teil 1028. Mai 2017

15.03.2017 Kalahari Tented Camp nach Urikaruus


Während Kerstin noch schläft, genieße ich bei einer Tasse Kaffee die schöne Morgenstimmung und die Ruhe. Naja, eigentlich ist es gar nicht ruhig. Die Vögel schreien schon fast !

unbenannt(1von2)-2-3-4.jpg


Der Himmel färbt sich langsam rötlich und ich bin sehr, sehr zufrieden. Das goldene Licht erfüllt Stück für Stück das Tal.

unbenannt(2von2)-2-3-4.jpg


Am Wasserloch entdecke ich mit dem Fernglas zwei Abdims Storks und wecke dann Kerstin.

unbenannt(3von104).jpg


An den Umzugstagen machen wir meist keinen klassischen Morgengamedrive, sondern frühstücken in Ruhe.

unbenannt(2von11)-2.jpg


unbenannt(1von104).jpg


Dann packen wir unsere sieben Sachen und brechen in Richtung Mata Mata auf, wo wir noch einmal Getränke und Feuerholz auffrischen.

Auf dem Campingplatz üben sich die Südafrikaner mal wieder in Materialschlacht !

unbenannt(4von104).jpg


Ganz gemütlich machen wir uns auf in Richtung Urikaruus und widmen uns zuerst einmal den kleinen Dingen.

unbenannt(18von104).jpg


unbenannt(23von104).jpg


Da die spektakulären Katzensichtungen ausbleiben, widmen wir uns den alltäglicheren Sichtungen

unbenannt(7von104).jpg


unbenannt(9von104).jpg


unbenannt(10von104).jpg


unbenannt(13von104).jpg


und dem inzwischen sehr lieb gewonnenen Federvieh.

unbenannt(68von104).jpg


Crimson-breasted Shrike

unbenannt(34von104).jpg


Könnt Ihr mir hier bitte helfen ?

unbenannt(66von104).jpg


unbenannt(5von104).jpg


An dem Kälbchen, an dem gestern die beiden Tawny Eagles gefressen haben, vergnügen sich nun die Geier.

unbenannt(31von104).jpg


unbenannt(29von104).jpg


Immer wieder bleiben wir stehen und nehmen uns Zeit für das alltägliche Geschehen.

unbenannt(62von104).jpg


unbenannt(23von104)-2.jpg


Dazu gehören auch die Social Weaver Nester.

unbenannt(38von104).jpg


unbenannt(39von104).jpg


Großen Springbockherden begegnen wir immer wieder.

unbenannt(57von104).jpg


unbenannt(58von104).jpg


unbenannt(60von104).jpg


Die Vögel kommen zum Trinken

unbenannt(46von104).jpg


unbenannt(44von104).jpg


Das wissen auch die Raubvögel, die immer wieder wie Pfeile in die Vogelschwärme zischen. Hier musste eine Amadine ihr Leben lassen...

unbenannt(50von104).jpg


Genauso wie Gabar Goshawks.

unbenannt(11von104).jpg


Aber ist dieser hier überhaupt einer ?

unbenannt(65von104).jpg


und Pale Chanting Goshawks.

unbenannt(69von104).jpg

Teil 1129. Mai 2017

15.03.2017 Ankunft in Urikaruus und Abendgamedrive

In Urikaruus können wir nach zwei Jahren endlich mal wieder Eric begrüßen. Er ist einfach ein klasse Typ und schwätzt eben auch mal gerne. Was Claudi und Thomas machen und Barbara, fragt er uns.

Er gibt uns die Nr. 2. Sofort fühlen wir uns wie zu Hause.

unbenannt(1von4)-2-3-4.jpg


Die Chalets sind aufgehübscht worden und haben Gott sei Dank ihren einfachen Charakter behalten.

unbenannt(1von1)-2-3-4-5-6-7.jpg


unbenannt(3von4)-2.jpg


Wir machen es uns zuerst gemütlich und schauen, was passiert.

Crimson-breasted Shrike
unbenannt(61von104).jpg

Shaft-tailed Wydah
unbenannt(71von104).jpg

Fork.tailed Drongo
unbenannt(72von104).jpg


unbenannt(73von104).jpg


Später fahren wir noch einmal kurz raus.

unbenannt(75von104).jpg


Marico Flycatcher

unbenannt(76von104).jpg

Jackal Buzzard
unbenannt(77von104).jpg

Scaly-feathered Finch

unbenannt(78von104).jpg


Die Stimmung ist schon abendlich schön, als wir diesen Sekretär sichten.

unbenannt(83von104).jpg


unbenannt(84von104).jpg


Hier hat es jetzt auch Giraffen.

unbenannt(8von11).jpg


Das Erdhörnchen sieht so was von knuffig aus 😘

unbenannt(79von104).jpg


unbenannt(81von104).jpg


Die Gnus bereiten sich auf die kommende Nacht vor.

unbenannt(94von104).jpg


unbenannt(95von104).jpg


Swallow-tailed Bee-Eater

unbenannt(86von104).jpg


unbenannt(87von104).jpg


Schakale streifen durchs Gold glänzende Gras. Eine wunderschöne Stimmung.

unbenannt(98von104).jpg


unbenannt(99von104).jpg


unbenannt(100von104).jpg


Die Springböcke geniessen die letzten warmen Sonnestrahlen.

unbenannt(91von104).jpg


unbenannt(93von104).jpg


Dann geht’s zurück zum Braai.

unbenannt(101von104).jpg


unbenannt(10von11)-2.jpg


Springbock Loin selbst eingelegt wandert auf den Grill.

unbenannt(11von11)-2.jpg


Dazu einen Malbec. Das Fleisch ist einfach der Hammer ! Der Wein auch. Und so klingt der Tag unter einem Bilderbuch Sternenhimmel leider schon wieder aus. Die Heimat ist gaaaanz weit weg,,,,
Ganz nah ist diese Tüpfelhyäne, die uns kurz besucht. Und ganz kurz zeigt sich ein Gepard, der aber nur durchs Tal zieht.

unbenannt(102von104).jpg


unbenannt(103von104).jpg

Teil 1229. Mai 2017

Kerstin hatte gerade eine gute Idee als ich sagte: "Ab jetzt geht es erst richtig los!"

ENDE DER AUFWÄRMPHASE !
😉 😉 😉

Teil 1330. Mai 2017

16.03.2017 Ganzer Tag Urikaruus - ein sehr ereignisreicher Tag !

Ok, nach der Katzenflaute wollen wir es heute wissen. Wir stehen pünktlich auf und machen uns mit frisch gebrautem Kaffee auf zum Morgendrive. Am Wasserloch war es ruhig. Als Kerstin gerade die Küchentür schließt erstarrt sie und sagt .“ Dadada !!! Löwen !!!“
Er schlendert direkt an unserer Terrasse vorbei. Ok, von hinten erwischen wir das Männchen gerade noch.

unbenannt(21von120).jpg


Ich schau nach links und entdecke ein zweites Männchen und dann auch noch ein drittes.

unbenannt(2von120).jpg


Der eine Löwe hat ein blindes Auge. Er wird uns in diesemUrlaub noch öfters begegnen und er wird uns lange in Erinnerung bleiben !

unbenannt(5von120).jpg


Sie schlendern in Reihe und etwas Abstand an uns vorbei und machen unseren Tag schon jetzt zu einem gelungenen.
Ach was erzähle ich da ? Wir sind total aus dem Häusschen ! Die Löwen gingen keine 5 Meter von uns entfernt am Holzbalkon vorbei 😎 😎 😎

unbenannt(7von120).jpg


unbenannt(11von120).jpg


Die drei Könige ignorieren das Wasserloch und gehen durchs Tal.

unbenannt(18von120).jpg


Wir jumpen ins Auto und können die drei noch die Böschung hoch laufen sehen. Ach wie schön.

unbenannt(25von120).jpg


unbenannt(26von120).jpg


Wir biegen nach links auf die Pad. Im Tal grast eine große Springbockherde. Sie sollte später noch eine Rolle spielen !

unbenannt(27von120).jpg


Zwei bildschöne Böckchen

unbenannt(28von120).jpg


Etwas weiter sitzt diese Fuchsmanguste im schönsten Licht.

unbenannt(29von120).jpg


Sie leuchtet uns richtig an !

unbenannt(31von120).jpg


Wieder kurze Zeit später stellen wir uns für ca. 20 Minuten mitten in eine Springbock und Gnuherde.

unbenannt(33von120).jpg


unbenannt(32von120).jpg


Die Tiere grasen ganz friedlich direkt um uns herum.

unbenannt(34von120).jpg


unbenannt(35von120).jpg


An der Einfahrt zum Dertienden Boorgat sitzt dieser Black Shouldered Kite.

unbenannt(39von120).jpg


unbenannt(41von120).jpg


DIese Bilder sind bisher unsere besten von diesem schönen Vogel !

Am Wasserloch trinken wir unseren Kaffee und beobachten weiter Vögel.

unbenannt(56von120).jpg


unbenannt(58von120).jpg


Unzählige Tauben, Amadinen und Sparrows haben Durst. Und wie immer sind sie in akuter Lebensgefahr. Und nach ca. einer halben Stunde fliegen die Federn. Den Moment des Kills im Flug haben wir nicht erwischt, aber den Moment, als der Lanner Falke seine Beute zu Boden bringt.

unbenannt(50von120).jpg


Und den zweiten Falken, ein Zufallspic, entdecken wir erst beim Fotos Aussortieren.

unbenannt(51von120).jpg


Über diese Bilder sind wir sehr glücklich. Auf der anderen Seite tut uns die hünsche Taube aber auch wieder Leid !

unbenannt(53von120).jpg


unbenannt(55von120).jpg


Es ist schon phaszinierend, wie sich der große Busch neben dem Wasserloch nach jedem Falkenangriff wieder langsam füllt und das ganze Schauspiel von vorne beginnt. Die kleinen, hübschen Vögelchen haben keine andere Wahl, als sich beim Trinken in Lebensgefahr zu begeben.

unbenannt(62von120).jpg


unbenannt(59von120).jpg


Der black-shouldered Kite sitzt auch noch da

unbenannt(64von120)-2.jpg


Auf der Rückfahrt ins Camp treffen wir noch nette Erdhörnchen.

unbenannt(65von120).jpg

Teil 1401. Juni 2017

16.03.2017 Urikaruus - Mittag Löwenjagd

Im Camp steigen wir aus und erzählen wir Eric von den Löwen. Er grinst uns an, deutet nach links und meint die liegen da hinten im Schatten direkt neben dem Honeymoon Chalet. Oha, das sind so ca. 50 Meter Entfernung. Eric hat es gerade ausgesprochen, als das eine Männchen seinen Kopf hebt und sichtbar wird.

unbenannt(68von120).jpg


unbenannt(69von120).jpg


Eric grinst und meint „see you!“. Wir gehen ins Auto und machen den kürzesten Gamedrive aller Zeiten. Er führt uns in die Zufahrt zum Honeymoon Chalet. Die drei Könige sind müde.

unbenannt(70von120).jpg


unbenannt(71von120).jpg


Wir fahren zurück zum Chalet, Frühstücken und beobachten eine große Springbockherde, die ans Wasserloch zieht. Irgendwann kommt dann unser mit High Tech ausgerüsteter, unsympathischer südafrikanischer Nachbar und klopft. Er fragt mich, ob ich von den Löwen wisse. Ja, weiß ich. Ob ich auch wüßte, dass wir uns eben gerade unterhalten hätten und damit einen Löwenkill verhindert hätten. Ich brauche einen Moment, um den Sinn des Gespräches zu erkennen. Ich bin etwas baff, denn wir haben eigentlich so gut wie gar nicht geredet und die Tiere am Wasserloch interessiert das sowieso nicht. Der Typ scheint extrem schwierig zu sein.....

Eine halbe Stunde später rennt die Springbockherde plötzlich panisch durchs Tal, nach links an uns vorbei.

unbenannt(74von120).jpg


Von der Seite werden sie von zwei Löwenmännchen angegriffen, die aber zu langsam sind.

unbenannt(76von120).jpg


unbenannt(77von120).jpg


unbenannt(79von120).jpg


Die Herde teilt sich panisch.

unbenannt(81von120).jpg


unbenannt(82von120).jpg


unbenannt(83von120).jpg


Und das direkt vor unseren Augen. Sensationell.

unbenannt(84von120).jpg


unbenannt(85von120).jpg


unbenannt(86von120).jpg


unbenannt(89von120).jpg


Die erfolglosen Löwen ziehen sich wieder in den Schatten zurück und die versprengte Springbockherde bleibt ratlos zurück.

unbenannt(90von120).jpg


unbenannt(92von120).jpg


unbenannt(94von120).jpg


unbenannt(97von120).jpg


So langsam bekommen wir ein Problem. Denn um 15:30 Uhr sind wir in Auchterlonie mit den Kloppos verabredet. Wir müssten los und hier liegt eine unglaubliche Spannung in der Luft !

Zu allem Überfluss kommt gerade noch eine Gnuherde an. Vier Spähtruppgnus erkennen die Löwen und stehen Warnruf-Schnaubend im Tal.

unbenannt(100von120).jpg


Der Rest der Herde hält Abstand. Eine spannende Situation. Wir trauen uns kaum, ins Auto zu steigen und den empfindlichen Nachbarn erneut zu erzürnen. Irgendwann machen wir es doch. Die Tiere zucken bei unserer Abfahrt nicht mal mit der Wimper. So schnell es erlaubt ist, fahren wir nach Auchterlonie. Die Kloppos haben wir noch nicht persönlich kennenlernen dürfen. Und so freuen wir uns auf die Begegnungen mit ihnen, da wir ihre Reiseberichte immer verschlingen und so in etwa die gleichen Reisetypen zu sein scheinen.

Teil 1504. Juni 2017

16.03.2017 Urikaruus Abendgamedrive

So schnell es erlaubt ist, fahren wir nach Auchterlonie. Gaaanz kurz bremsen wir für diesen Jackal Buzzard.

unbenannt(101von120).jpg


und für zwei weit entfernte Giraffen..

unbenannt(102von120).jpg


Die Kloppos haben wir noch nicht persönlich kennenlernen dürfen. Und so freuen wir uns auf die Begegnungen mit ihnen, da wir ihre Reiseberichte immer verschlingen und so in etwa die gleichen Reisetypen zu sein scheinen. Wir stehen in Auchterlonie und scannen das Tal nach Autos ab. Das hier fährt vorbei. Ah, ist ja auch der Grader !

unbenannt(1von3)-2-3.jpg


Und tatsächlich begrüßen wir uns kurz nach halb Marc und Lisa. Sie sind die ganze Strecke von Bagatelle hierher gekommen und etwas gestresst. Bei einer Tasse Kaffee lernen wir uns kennen und es ist mal wieder eine sehr nette Begegnung mit bisher nur virtuell Bekannten mitten im KTP. Wir unterhalten uns super gut! Eine sehr, sehr nette Begegnung !

unbenannt(4von4)-2-3-4.jpg


unbenannt(2von3)-2.jpg


unbenannt(3von4)-2-3.jpg


Doch da die beiden noch nach Twee Rivieren müssen, heißt es bald schon wieder Abschied nehmen. Übermorgen werden wir uns noch mal kurz in Nossob treffen können.

unbenannt(103von120).jpg


Wir fahren zurück nach Urikaruus. Unterwegs gibt es nur wenige Stopps. Aber der erste hat es in sich und erfreut uns ungemein.

unbenannt(105von120).jpg


unbenannt(106von120).jpg


unbenannt(107von120).jpg


Die Erdmännchen standen oben auf dem Dünenkamm, sonst hätte ich sie niemals entdeckt ! Neben uns hält ein Overlander. Der Fahrer ist etwas genervt von seinen Fahrgästen, aber er sitzt ja in einer abgetrennten Kabine. Er fragt mich, was wir denn beobachten würden. "Merekats!" Er freut sich, denn sie haben noch nichts besonderes sichten können. Er ruft hinter: "There are Merecats!" Von hinten kommt die auch für uns hörbare Frage: "How big are they ? Like humans ?" Der Fahrer sackt mich hoffnungslos anschauend über seinem Lenkrad zusammen und schüttelt hoffnungslos den Kopf. Er lächelt uns dann wieder zu. Inzwischen haben seine Fahrgäste die possierlichen Tierchen entdeckt und es kommt Leben in den Koffer.

unbenannt(110von120).jpg


unbenannt(108von120).jpg


unbenannt(109von120).jpg

Wir verabschieden uns und fotogtafieren diesen Vogel, den ich bisher noch nicht identifiziert habe. Ihr dürft gerne 😉

unbenannt(114von120).jpg


Und im Camp erfahren wir von Eric, dass wir (Gott sei Dank) nichts verpasst haben. Die Löwen liegen jetzt irgendwo oberhalb. Und so bereiten wir uns aufs abendliche Grillen vor.

unbenannt(3von3)-2-3.jpg


Der weitere Weg ist begleitet von kleinen Begegnungen in schönr Abendstimmung. Was für ein Tag ! KTP, DU bist wunderbar !

unbenannt(115von120).jpg


unbenannt(116von120).jpg


unbenannt(118von120).jpg


unbenannt(119von120).jpg


Nach Einbruch der Dunkelheit kommt ein großer Vogel, vermutlich eine Eule ans Wasserloch. Kerstin leuchtet ganz kurz mit unserer großen Lampe, achtet aber darauf, den Vogel nicht direkt anzuleuchten. Von zwei Hütten weiter brüllt ein Bure herüber „Lights out !“ Was ist denn hier los ? Viele Südafrikaner leuchten dauernd mit ihren Taschenlampen herum. Das hier verhagelt uns schon etwas die Laune. Links der südafrikanische Schweiger, rechts der Taschenlampenhasser.

Egal. Das Essen schmeckt wieder vorzüglich, der Sternenhimmel ist perfekt und der Schoppen schmeckt. Leider hat es heute wieder sehr viele Insekten. Man muss aufpassen,was man isst und trinkt. Ansonsten bleibt der Abend ereignislos und irgendwann gehen wir ins gemütliche Bett. Abends kühlt es angenehm ab. Leider brüllen die Löwen nicht wie erhofft.

Teil 1605. Juni 2017

17.03.2017 Urikaruus nach Nossob

Heute heißt es Abreise nach Nossob und gemütliches Frühstück.

unbenannt(1von8)-2.jpg


Obwohl es am Wasserloch still ist, genießen wir die Ruhe im Camp und die Leckereien schmecken wieder mal besonders gut.

unbenannt(2von8)-2-3.jpg


Am Wasserloch ist Namaqua Sandgrouse Time.

unbenannt(2von11)-2-3.jpg


unbenannt(3von11)-2-3.jpg


Bisher hatten uns die Crimson-breasted Shrikes mit ihrem Herumgehüpfe derart entnervt (gutes Foto unmöglich), dass wir einen Fotoboykott ausgesprochen hatten. Hier werden wir mit den hübschen Burschen versöhnt.

unbenannt(4von11)-2-3.jpg


Der Abschied von Eric ist nicht ganz so schwer, denn wir kommen ja am Ende unseres KTP Aufenthaltes nochmal für drei Nächte hierher. Als wir gerade unsere sieben Sachen gepackt haben, sprechen uns zwei sehr nette Deutsche mit einem Hilux Dachcamper an. Es ist Calamari und sein Kumpel. Wir verquatschen uns natürlich mit allerlei Afrikalatein.

unbenannt(3von8)-2-3.jpg


Sie sind gerade vom Gamedrive zurück und haben zwei KM hinter Montrose fünf Cheetahs gesehen. Ok, Montrose bedeutet einen Umweg nach Nossob, den wir für die Katzen aber gerne in Kauf nehmen.

unbenannt(1von2)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(9von11)-2-3.jpg


Und tatsächlich finden wir die Mutter mit vier Subadults wie beschrieben unter einem Baum.

unbenannt(5von11)-2.jpg


Drei white Cars machen uns die Suche einfacher. Wir müssen da immer an unseren Guide Sammie aus dem Delta denken. Ich fragte ihn immer :“ what are you watching for ?“ Und er antwortete immer breit grinsend: „for the white car !“. Jetzt grinsen wir, denn das ist echt eine schöne Sichtung, die wir den beiden Forianern verdanken. Vielleicht lesen sie ja mit ! Danke Jungs !

unbenannt(6von11)-2-3.jpg


Dann beschließen wir die Lower Dune Road anstatt der kürzeren Upper Road zu nehmen und verschätzen uns ordentlich.

unbenannt(2von2)-2-3-4-5.jpg


Eigentlich sind wir gegen 12:30 Uhr mit den Kloppos im Nossob Hide verabredet. Das können wir so nicht schaffen. Also halten wir uns knapp ans Tempolimit und braten abwechselnd bis Nossob durch. zu sehen ist eh nicht viel, weil das Gras sehr hoch steht und die Pad sowieso tiefergelegt ist.

unbenannt(4von8)-2-3.jpg


unbenannt(5von8)-2-3-4.jpg


Die einzige Tierdoku von diesem Streckenabschnitt ist dieser stark vergrösserte Brown Snake-Eagle

unbenannt(10von11)-2-3.jpg


Gegen 13:45 Uhr treffen wir dort auf Lisa und Marc, die Gott sei Dank auch erst später als gedacht dort ankamen. Sie dürfen ab 14:00 Uhr durchs Gate nach Bitterpan. Nach regen Gesprächen brechen sie aber erst gegen halb drei auf. Nebenbei hüpfen am Wasserloch die Witwen herum wie die Spatzen in Deutschland.

unbenannt(8von8)-2-3-4.jpg


unbenannt(11von11)-2-3.jpg


Wir wünschen uns gegenseitig eine gute Reise und werden sicher mal wieder voneinander hören. Nach einem Shopbesuch bekommen wir die 10b zugeteilt mit direktem Baustellenblick. Naja...... Romantisch ist etwas anderes.

unbenannt(1von1)-2-3-4-5-6-7-8.jpg


Die Riverfrontchalets werden aber scheinbar echt schön. Wir packen aus und treffen auf dem Campingplatz auf die Sternschnubis. Bei einem Bierchen und Savannah machen wir es uns gemütlich und begutachten nebenbei den Bushlore Bushcamper. Ein cooles Teil. Im September werden wir so das dann endlich auch mal testen.

Teil 1707. Juni 2017

17.03.2017 Nossob Abend

Am frühen Abend machen wir dann noch einmal eine Runde auf den Loop nach Marie se Gat.

unbenannt(1von11)-2.jpg


unbenannt(2von11)-2-3-4.jpg


unbenannt(3von11)-2-3-4.jpg


Die Landschaft ist hier wunderschön und etliche Tiere sind am Grasen.

unbenannt(4von12)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(5von11)-2-3.jpg


unbenannt(7von12)-2-3-4-5-6.jpg


Raubvögel hat es auch wieder eine Menge. Immer wieder Tawnie, Pale Chanting, Gabar und Lanner Falke.... und andere Vögel

unbenannt(1von12)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(2von12)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(3von12)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(5von12)-2-3-4-5.jpg

African Hoopoe
unbenannt(6von12)-2-3-4-5.jpg


Unterwegs treffen wir ein älteres Pärchen, die Blumen fotografieren und total begeistert wirken.
Blumen hat es hier auch eine Menge !

unbenannt(9von12)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(12von12)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(7von12)-2-3-4-5-6-7.jpg


Am Wasserloch Marie se Gat stehen etliche Autos.

unbenannt(10von12)-2-3-4-5-6.jpg


Eine sehr große Springbockherde nähert sich gerade.

unbenannt(8von11)-2.jpg


Nach einiger Zeit fahren wir zurück zum Camp. Auf der Wellblechpiste bewundern wir das aufziehende Gewitter.

unbenannt(1von6)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(2von6)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(11von12)-2-3-4-5.jpg


Im Camp treffen wir uns dann auf dem Sternschnubi Campground mitten auf dem Platz. Die Südafrikaner rund um uns herum sind uns vom Equipment her überlegen.

unbenannt(11von11)-2-3-4.jpg


Vom Unterhaltungswert des Abends haben sie aber keine Chance gegen uns vier essende, trinkende und Babbelnde Deutschforianer. Ein superschöner Abend mit etwas Alkohol.

unbenannt(4von6)-2-3-4-5.jpg


Als ich Tanjas Salat probiere frage ich :“Ist da sowas wie Fenchel oder Anis drin?“ „Nee, nur ordinäres Salatdressing,“ Erst später, als Tanja und Kerstin jeweils Käfer mitgegessen haben, kommt mir der böse Gedanke, dass das auch bei mir ein ungewolltes Käfer- oder Wanzendressing war!“ Bääh !! Die Lehre des Abends für uns ist die, dass zukünftig während der Grünsaison nur bei Tageslicht gegrillt wird..... Es hat wieder Massen an Faltern und leider auch Stechmücken.

unbenannt(5von6)-2-3-4.jpg


Irgendwann wird es auf dem Campground ruhiger und auch wir packen unsere Sachen zusammen. Wir verabschieden uns herzlich. Sternschnubis und Casimodo/Esmeralda und der KTP. Das passt einfach gut zusammen ! Macht es gut ihr Franken, bis bald !

Wir gehen ins Bett. Die Nacht wird trotz abgestelltem Strom erträglich.

Teil 1807. Juni 2017

18.03.2017 Nossob nach Grootkolk

Um halb sieben stehen wir auf und machen uns mit gepackten Sachen auf in Richtung Norden. Das Gras steht überall sehr hoch.

unbenannt(1von4)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(3von62).jpg


Black-chested Snake Eagle

unbenannt(2von62).jpg


Am ersten Wasserloch beobachten wir Vögel.

unbenannt(4von62).jpg


unbenannt(5von62).jpg


unbenannt(8von62).jpg


Auch hier ist es so, dass sich die Vögelchen vor Angst vor den allgegenwärtigen Raubvögeln erst in Massen nervös auf einem Baum sammeln und dann in Gruppen hektisch ans Wasserloch fliegen.

unbenannt(7von62).jpg


Diesen Vogel habe ich nicht bestimmt bekommen

unbenannt(9von62).jpg


Hier muss es ordentlich geregnet haben. Ein herrliches Blütenmeer erfreut uns.

unbenannt(11von62).jpg


unbenannt(12von62).jpg


unbenannt(13von62).jpg


unbenannt(14von62).jpg


Etwas weiter kommt gerade eine Gnuherde zum Trinken. Das Gras steht hier sehr hoch. Eine friedliche Sichtung.

unbenannt(16von62).jpg


Im Hintergrund wälzt sich ein Einzelgnu im Sand und verursacht Staubwolken.

unbenannt(21von62).jpg


Das Sozialverhalten dieser Herdentiere ist sehr interessant. Das Leitgnu stupst die einzelnen Herdentiere immer in die gewollte Richtung und fordert so die trägen Tiere zum Weitergehen oder Platzmachen auf.

unbenannt(25von62).jpg


unbenannt(23von62).jpg


Wie an den Wasserlöchern gewohnt, rauscht auch hier regelmäßig der ortsansässige Lanner Falke durch die panisch auseinander fliegenden Tauben und anderen Vögel.

unbenannt(27von62).jpg


Wer auch auf die kleinen Dinge achtet und nicht nur nach Katzen sucht, für den ist der KTP unserer Meinung nach ein Traumpark.

Wie hoch das Gras steht, kann man hier schön sehen.

unbenannt(20von62).jpg


Unterwegs nach Norden beobachten wir noch einen Pale Chanting vs. Gabar Streit. Gabar zeigt dem Pale Chantig, was er von ihm hält und verjagt ihn.

unbenannt(29von62).jpg


unbenannt(28von62).jpg


David gegen Goliath

unbenannt(30von62).jpg


Dann kommt unser Highlight des Tages. In der einsamen Gegend stehen drei Autos beieinander. Rechts am Padrand liegt ein männlicher Löwe.

unbenannt(33von62).jpg


unbenannt(35von62).jpg


unbenannt(36von62).jpg


Im Gebüsch links kann man einen weiteren erahnen.
Nach einigen Bildern kommt von hinter dem Busch das unverkennbare Brüllen von Löwen, die sich paaren. Gott sei Dank erkennt der Hilux Fahrer vor uns die Situation nicht und rückt nicht in die Lücke auf, die sich nach der Abfahrt des mittleren Autos vor uns ergibt. Wir warten eine angemessene Zeit und fahren dann an ihm vorbei.

unbenannt(4von4)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(3von7).jpg


Er wollte den Platz neben dem männlichen Tier wohl nicht aufgeben (kleiner Fehler 😉 ). Und so sehen wir hinter dem Busch, dass dort ein mating Couple liegt. Wir warten die gewohnte Viertelstunde und werden nicht enttäuscht.

unbenannt(39von62).jpg


unbenannt(40von62).jpg


Direkt vor uns paaren sich die beiden mit lautem Gebrülle.

unbenannt(41von62).jpg


unbenannt(43von62).jpg


unbenannt(46von62).jpg


Das ist immer wieder ein beeindruckendes Schauspiel.

unbenannt(47von62).jpg


unbenannt(48von62).jpg


Danach sieht es immer so aus, als hätte es keinen Spaß gemacht 😉

unbenannt(50von62).jpg


unbenannt(51von62).jpg


Und sie ist schlecht drauf und will ersteinmal ihre Ruhe !

unbenannt(54von62).jpg


Da hinten der Kühlschrank auf Vollast läuft und unser Auto nur eine Batterie hat, machen wir uns nach dem einen Akt weiter nach Grootkolk.

unbenannt(61von62).jpg


unbenannt(62von62).jpg


Auch hier oben sind die Red-headed Finches überall anzutreffen.

unbenannt(56von62).jpg


Dann halten wir in Liejersdraai zum obligatorischen Frühstücks-Stop an. Hier ist unser Lieblings-Rastplatz im KTP. Aber er ist dieses Mal ganz schön voll. Ich frage zwei südafrikanische Päärchen, ob der Tisch bei ihnen noch frei wäre. „For 20 Rand Yes 😉!“ Ok Danke. Aus Clanwilliam sind die vier fürs Wochenende hier und auf dem Weg nach Gharagab gibt’s aus einer Eisenpfanne riesige Ladungen Zweibeln, Speck und Eier.

unbenannt(5von7)-2-3.jpg


Sie laden uns ein, aber wir sind schon satt. Bei uns gibt’s die in Nossob bestellten Roosterkoek's, die belegt echt köstlich schmecken.
Danke den Sternschnubis für den Tipp ! Das merken wir uns. Wie immer hat es hier reichlich Social Weavers und Mäuse.

unbenannt(59von62).jpg


unbenannt(60von62).jpg


unbenannt(58von62).jpg


Die haben alle null Berührungsängste.

Dann ist es nicht mehr weit nach Grootkolk. Die Südafrikaner winken uns zum Abschied !

unbenannt(6von7)-2.jpg


unbenannt(7von7)-2-3.jpg

Teil 1908. Juni 2017

18.03.2017 Grootkolk Abends

Bisher hatten wir immer die Nr. 2, aber diesmal ist es die Nr. 3. Der kurz angebundene Ranger zeigt uns nur kurz den Weg. Kerstin entdeckt sofort diese knuffige Manguste und schießt Fotos.

unbenannt(1von24)-2.jpg


unbenannt(2von24).jpg


unbenannt(3von24).jpg


unbenannt(4von24).jpg


Grootkolk ist schon schön. Die Südafrikaner nebenan sind endlich wieder zwei ganz nette.

unbenannt(1von9)-2.jpg


unbenannt(2von9)-2.jpg


In Uri, das war schon echt komisch. Wir haben ja bisher selten schlechte Erfahrungen mit den Südafrikanern gemacht. Sogar ganz im Gegenteil.

Schnell haben wir uns und die Vogeltränken installiert.

unbenannt(10von24).jpg


unbenannt(12von24).jpg


unbenannt(19von24)-2.jpg


Beim lauten Gezwitscher der Social Weaver genießen wir den Nachmittag und die Stille in der Natur.

unbenannt(4von9)-2.jpg


unbenannt(3von4)-2-3-4.jpg


unbenannt(18von24)-2-3.jpg


So sieht es aus, wenn ich Reisebericht schreibe :

unbenannt(3von9)-2.jpg


Die Wilderness Camps im KTP sind einfach eine Kategorie für sich. Wir saugen die Stimmungen in uns herein und genießen das Leben.

So ganz nebenbei fotografiert Kerstin die Widow Finches. Zehn Stück hüpfen zur gleichen Zeit auf unserem Baum herum.

unbenannt(9von24)-2.jpg


unbenannt(8von24)-2.jpg


unbenannt(5von24)-2.jpg


Die Zeit vergeht leider schnell und wie immer, wenn wir in Grootkolk sind, zieht ein Gewitter um uns herum auf.

unbenannt(1von4)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(2von4)-2.jpg


Lanni fängt nach zig erfolglosen Versuchen doch noch sein Dinner...

unbenannt(7von24).jpg


Und Kleinzeugs hat es auch:

unbenannt(22von24)-2.jpg


unbenannt(23von24)-2-3.jpg


Und wie fast immer tröpfelt es nur ein wenig, der Regen kommt wo anders runter. Aber die Lichtstimmungen sind einfach umwerfend.

unbenannt(24von24).jpg


Wir setzen uns mit den Stühlen direkt an den Grill und lauschen den Geräuschen der Natur.

unbenannt(7von9)-2.jpg


unbenannt(8von9)-2.jpg


Das eingelegte Fleisch und die gute Flasche Rotwein bieten den Rahmen für einen wunderschönen Abend unter Sternen.

unbenannt(9von9)-2.jpg


Kurz zeigt sich eine Braune Hyäne am Wasserloch. Dann geht es zufrieden ins Bett. Heute Nacht kühlt es ganz ordentlich ab.

Teil 2009. Juni 2017

19.03.2017 Grootkolk nach Kieliekrankie

Am Morgen steht eine Herde Red Hardebeest am Wasserloch.

unbenannt(1von53).jpg


Wir brechen mit gepackten Sachen für einen kurzen Drive in Richtung Norden auf. Die Landschaft ist atemberaubend.

unbenannt(3von27).jpg


Wir sehen kein weiteres Fahrzeug.

unbenannt(2von16).jpg


unbenannt(3von16).jpg


unbenannt(4von16).jpg


Unglaublich viele Löwenspuren führen zu einem Wasserloch. Die Verursacher finden wir nicht. Also müssen die Hardebeester fürs Foto herhalten.

unbenannt(4von53)-2-3.jpg


unbenannt(3von53).jpg


unbenannt(5von53)-2.jpg


Dann drehen wir um und machen uns auf die lange Fahrt nach Kielie. 248 KM Pad sind zu bewältigen.

unbenannt(2von53)-2.jpg


Nach einigen Kilometern am Wasserloch.... ruft Kerstin Dadadadada !

unbenannt(6von53)-2-3.jpg


Wow, ein Gepard direkt vor uns. Dann „Rechtsrechts!“ Ok, noch zwei,

unbenannt(12von53)-2-3.jpg


nein drei halbwüchsige ! Während Mutti sich vor uns auf der Pad kurz in den Schatten legt, kommen die drei kurzen hinterher.

unbenannt(10von53)-2-3.jpg


unbenannt(18von53)-2.jpg


Wir schön ! Hier oben hatten wir das gar nicht auf der Rolle.

Nach kurzer Rast stehen die vier auf und laufen sich immer wieder umdrehend vor uns her.

unbenannt(19von53)-2.jpg


unbenannt(22von53)-2.jpg


unbenannt(17von53)-2.jpg


Nach einigen hundert Metern biegen sie nach links ins hohe Gras ab,

unbenannt(26von53)-2-3.jpg


bleiben kurz direkt neben uns in Augenhöhe stehen

unbenannt(25von53)-2-3.jpg


und sind bald unsichtbar.

unbenannt(29von53)-2-3.jpg


Wir klatschen uns ab und singen ein Lied der Begeisterung.

15 Kilometer weiter kommt uns in einer lang gezogenen Kurve ein Auto entgegen, wechselt auf unsere Spur und kommt dann scheinbar ins schleudern ! Wir bekommen eine riesigen Schreck ! Ich habe inzwischen den Rückwärtsgang drin, bis neben uns der Uwe und Tanja = Sternschnubis stehen. Die Wiedersehensfreude ist riesig groß !

unbenannt(6von27).jpg


Ich Depp habe die beiden nicht erkannt und er hat uns einen gewaltigen Schrecken eingejagt. Das er sich darüber freut, sei ihm gegönnt. Tanja Sternschnubi sitz kopfschüttelnd daneben.

unbenannt(5von16).jpg


Wir unterhalten uns kurz. Die beiden sind auf dem Weg zum Kaa Gate. Dann heißt es leider endgültig Abschied nehmen. Winkend trennen sich hier unsere Wege. Wir halten natürlich nochmal in Liejersdraai.

unbenannt(6von16)-2.jpg


unbenannt(10von27).jpg


unbenannt(32von53)-2.jpg


Hier noch einige Impressionen von der Strecke.

unbenannt(10von16).jpg


unbenannt(11von16).jpg


unbenannt(33von53).jpg


In Nossob geht’s kurz in den Shop und Tanken.

unbenannt(12von27).jpg


Der Rest ist dann nur noch Formsache.

unbenannt(37von53)-2.jpg


unbenannt(39von53).jpg


unbenannt(36von53)-2.jpg


unbenannt(16von16)-2.jpg


unbenannt(43von53).jpg


unbenannt(45von53)-2.jpg


unbenannt(47von53)-2-3.jpg


unbenannt(49von53)-2-3.jpg


unbenannt(51von53)-2.jpg


unbenannt(53von53)-2.jpg


In Killie begrüßt uns der superfreundliche Jaques.

unbenannt(17von27).jpg


Er ist wirklich ein ganz netter. Wir beziehen Nr. 3 und fühlen uns sofort wieder wohl. Der Fernblick über die Kalaharidünen ist einzigartig und hier kann man richtig Urlaub machen.

unbenannt(1von8)-2-3.jpg


unbenannt(23von27).jpg


Heute geht es nicht mehr raus. Wir ruhen uns aus und verbringen einen wieder sehr schönen Abend mit Elandloin und lauter leckeren Sachen.

unbenannt(25von27).jpg


unbenannt(27von27).jpg


Einige Sternschnuppen werden gesichtet und unter dem Kreuz des Südens werden die beiden Afrikaurlauber wieder müde !
Die Porschefahrer nebenan nerven kurz etwas, weil sie ungedämpft reden und für zwei Steaks einen unglaublichen Berg Holz vernichten !

unbenannt(2von8)-2-3-4.jpg


unbenannt(3von8)-2-3-4.jpg


unbenannt(4von8)-2-3-4.jpg


unbenannt(5von8)-2-3-4-5.jpg


Aber Gott sei Dank sind sie früher müde, als wir.

Teil 2116. Juni 2017

20.03.2017 Ganzer Tag Kielliekrankie Katzentag :-))))

Obwohl um 6 Uhr der Wecker klingelt, sind wir erst um 7 auf der Pad in Richtung Nossob Tal und dem Wasserloch Kij Kij. Auf der Dune Road ist wie immer wenig los.

unbenannt(1von155).jpg


unbenannt(2von155).jpg


An Kij Kij stehen einige Autos. Auf den Lanner Falken würden sie warten. OK ! Ach ja.... Zwei Kilometer weiter läge ein Löwenmännchen. Ok, Danke. Also an der T-Kreuzung links abbiegen.

Tatsächlich liegt ein prächtiger Kerl am Hang im Gegenlicht.

unbenannt(4von155).jpg


Ein Auto mit drei Südafrikanern steht schon dort sie sind nett und wir schwätzen kurz mit ihnen. Zu dem Männchen würden noch einige Damen gehören, die irgendwo in der Gegend sein müssten.

unbenannt(17von155).jpg


unbenannt(15von155).jpg


Nach einigen Bildern steht der König auf und legt sich einige Meter weiter schwerer sichtbar in den Schatten.

unbenannt(8von155).jpg


unbenannt(21von155).jpg


Nach einiger Zeit drehen wir um und fahren zu Kij Kij zurück.

unbenannt(13von155).jpg


Kurz vor dem Wasserloch steht diese Herde.

unbenannt(24von155).jpg


unbenannt(23von155).jpg


Und unter einem Baum bei dem Wasserloch liegen diese drei Gesellen. Wie geil !

unbenannt(28von155).jpg


Der eine junge Löwe hat einen dicken Dorn im Fuß und muss trotzdem die ungestümen Spielversuche seiner Schwester Stand halten.

unbenannt(29von155).jpg


unbenannt(36von155).jpg


Dann geht zuerst Mutti ans Wasserloch.

unbenannt(46von155).jpg


unbenannt(51von155).jpg


unbenannt(53von155).jpg


Und einzeln die anderen hinterher. Eine ganz tolle Löwensichtung.

unbenannt(112von155).jpg


unbenannt(123von155).jpg


Die Sonne und die Schatten schaffen einen stimmungsvollen Rahmen.

unbenannt(67von155).jpg


unbenannt(68von155).jpg


unbenannt(71von155).jpg


unbenannt(133von155).jpg


Dann spielen sie sogar etwas herum !

unbenannt(101von155).jpg


unbenannt(96von155).jpg


unbenannt(105von155).jpg


Und die sollte später noch übertroffen werden 😉

Durchs Nossob Tal fahren wir mit kurzen Fotounterbrechungen nach Twee Rivieren.

unbenannt(135von155).jpg


Der Shop dort ist ganz gut sortiert und so ziehen wir mit einem Kopf grünem Salat, Margarine und einigen Getränken wieder ab in Richtung Kielie. Direkt am Gate sichte ich die erste Eule des Urlaubes. Und einige Kilometer weiter die zweite in einem Baum.

unbenannt(1von6)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(147von155).jpg


unbenannt(150von155).jpg


unbenannt(3von6)-2-3.jpg


Red-necked Falcon

unbenannt(137von155).jpg


unbenannt(139von155).jpg


unbenannt(138von155).jpg


Dann fotografiert Kerstin Hörnchen, schaut sich das Foto an und ist total entsetzt. Im Sand am Rande der Pad liegt die vermutlich von einem Auto getötete Mutter und ihr Kind versucht an den Zitzen der toten Mama zu saugen. Ganz schlimm...... die Euphorie der Löwen Sichtung ist erst einmal verflogen. Kerstin möchte das Bild zuerst löschen, aber leider gehören solche Bilder nun auch zum KTP !

unbenannt(140von155).jpg


Und so begrüßt uns um viertel nach zwei Jaques zurück in Kielie.

unbenannt(153von155).jpg


unbenannt(155von155).jpg


unbenannt(5von77).jpg

Teil 2217. Juni 2017

20.03.2017 Kielliekrankie Nachmittagsdrive - endlich ein Leo bei Batulama

unbenannt(1von6)-2-3-4-5-6-7.jpg


unbenannt(1von77).jpg


unbenannt(2von77).jpg


Nach einem Brunch machen wir ein langes Schläfchen und fahren eine Spur später als geplant los.

unbenannt(2von6)-2-3-4-5-6.jpg


Die Wasserlöcher bis Batulama wollen wir in alter Jaffles und Allesverloren Manier abfahren. Den beiden hüpfen die Leos im Gegensatz zu uns ja regelmäßig ums Auto herum. Bei uns passiert wie immer nichts. Oder wenig...

unbenannt(3von6)-2-3-4.jpg


unbenannt(6von77).jpg


unbenannt(9von77).jpg


Naja, ein paar Vögel und dieser Bock mit Tarnung auf dem Kopf sind bei schöner Abendstimmung auch ganz schön. Er sollte gleich noch im Fokus stehen !

unbenannt(8von77).jpg


unbenannt(7von77).jpg


Jackal Buzzard
unbenannt(10von77).jpg


Als wir auf dem Rückweg sind und das navi bereits 18:38 Ankunftszeit anzeigt sehe ich im Augenwinkel etwas laufen. LEEEEEOOOOO !!!! Wir sind aufgeregt wie beim ersten Afrikaurlaub. Zitternd den Rückwärtsgang rein und ….... da läuft er ins hohe Gras.

unbenannt(11von77).jpg


Er spekuliert auf den etwas zu weit weg stehenden Springbock mit Grünzeugschmuck.

unbenannt(17von77).jpg


Ou Mann! Der Leo schleicht geduckt durchs hohe Gras. Ohne dass der Springbock ihn bemerkt hat, entfernt er sich aber vom Leo. Gut für uns, denn die Zeit rennt uns weg. Der Leo gibt auf und setzt sich hin.

unbenannt(27von77).jpg


unbenannt(28von77).jpg


Läuft weiter und schaut sich sein entgangenes Dinner noch einmal an.

unbenannt(32von77).jpg


Kerstin meint .“Der kommt gleich zu uns!“

unbenannt(33von77).jpg


Und genau das tut er auch. Er trottet gemütlich genau auf uns zu.

unbenannt(38von77).jpg


Und die Uhr läuft unerbitterlich in Richtung Gatetime. Wir sind aufgeregt, wie bei unserer erste Reise vor 15 Jahren !

unbenannt(41von77).jpg


unbenannt(48von77).jpg


Er läuft genau vor uns auf die Pad, geht einige Meter, dreht sich um und kommt ganau auf uns zu gelaufen.

unbenannt(53von77).jpg


unbenannt(63von77).jpg


Wir sind endgültig euphorisiert und vergessen zu fotografieren. Als der Leo Kerstin aus einem Meter durch die inzwischen geschlossenen Seitenscheibe anschaut und sie den Foto hoch nimmt, erschreckt er sich doch tatsächlich und zuckt zurück ! Schweren Herzens müssen wir uns verabschieden.

unbenannt(73von77).jpg


Das war UNSERER Leosichtung. Endlich. Noch nie hatten wir einen Leo so nah und nur für uns und selbst gespottet !

unbenannt(77von77).jpg


unbenannt(5von6)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(4von6)-2-3-4-5-6.jpg


Kurz nach sieben erreichen wir Kielie und braaien happy ein Oryxfilet mit Gemsquash und Knobibutter.

unbenannt(3von5)-2.jpg


Was für ein perfekter Tag ! Was uns morgen wohl erwartet ? Schaun wir mal ! Es heisst ja, der KTP wäre ein Katzenpark 😉

unbenannt(6von6)-2-3-4.jpg

Teil 2322. Juni 2017

21.03.2017 Ganzer Tag Kieliekrankie Löwenmorgen Teil 1

Mit leicht brummendem Schädel vom etwas zu hohen Alkoholkonsum am Vorabend steigen wir mit eiserner Disziplin um Punkt 06:30 Uhr ins Auto.

unbenannt(3von210).jpg


Der Kaffee tut gut. Auf der Dune Road in Richtung Kij Kij treffen wir auf etliche Schakale

unbenannt(12von210).jpg


und ein paar Trappen.

unbenannt(1von210).jpg


Diese hier fliegt in typischer Manier laut protestierend davon.

unbenannt(2von210).jpg


Andere Federvertreter bleiben sitzen.

unbenannt(14von210).jpg


An Kij Kij ist wenig los. Also links oder rechts ? Einstimmige Entscheidung links. Und das sollte goldrichtig sein. Nach vier Komma irgendwas Kilometern kommen drei, vier Autos über die Pad verteilt auf uns zu Was ist das ?

unbenannt(15von210).jpg


Neben den Autos trotten fünf prächtige Löwen im Morgenlicht in Reihe auf uns zu. Ganz hinten ein Bilderbuchmännchen.

unbenannt(23von210).jpg


unbenannt(37von210).jpg


Wie geil ist das denn ?!? Wir sind sofort (schon) wieder im Begeisterungsmodus !

unbenannt(26von210).jpg


Sie laufen direkt an uns vorbei.

unbenannt(32von210).jpg


unbenannt(24von210).jpg


Man könnte sagen, sie laufen sehr, sehr nahe an uns vorbei !

unbenannt(36von210).jpg


Offensichtliches Ziel ist Kij Kij. Und das sind noch 3,8 Kilometer Luftline. Auf diesen 3,8 Kilometern geht uns ein rücksichtsloser Polofahrer mit einem Einzelreisenden mit seiner Rücksichtslosigkeit auf die Nerven. Bei fünf, sechs Autos ist hier genug Platz für alle. Er fährt dem Gamedriveauto direkt vor die Haube und blockiert die Pad.

unbenannt(69von210).jpg


Und so überholen wir die Tier immer mal, lassen sie auf uns zukommen,

unbenannt(80von210).jpg


lassen sie direkt an uns vorbeilaufen,

unbenannt(43von210).jpg


unbenannt(150von210).jpg


knipsen Fotos wie die Irren

unbenannt(64von210).jpg


unbenannt(109von210).jpg


unbenannt(103von210).jpg


unbenannt(98von210).jpg


sehen, wie die anderen Tiere die Löwen ohne Fluchtverhalten passieren lassen

unbenannt(93von210).jpg


und beschließen einen Kilometer vor Kij Kij, uns dort die Pole Position zu sichern.

unbenannt(123von210).jpg


Als erste stehen wir in Position und sagen ein, zwei Autos Bescheid, was hier gleich passieren wird. Die Informierten machen große Augen, denn noch ist nichts zu sehen.

unbenannt(165von210).jpg


Tatsächlich kommen die Löwen nach kurzer Zeit gefolgt von bestimmt inzwischen 10 Autos in Reihe auf uns zu

unbenannt(167von210).jpg


und beginnen direkt zu trinken.

unbenannt(179von210).jpg


Inzwischen ist bei uns beiden Speicherkartenwechsel angesagt.

unbenannt(200von210).jpg


unbenannt(201von210).jpg


Nachdem der Durst gestillt ist, legt sich der Mann und eine Löwendame neben uns unter den Schatten eines Baumes.

unbenannt(204von210).jpg


unbenannt(210von210).jpg


Die ander Löwin legt sich direkt in den Schatten des neben uns stehenden Autos. Als der Fahrer dieses Foto macht, ist er nicht ganz unbeobachtet. Er würde das Bild bestimmt mögen !

unbenannt(209von210).jpg


Und dann passiert es. Beim Rückwärtsfahren rammt uns eine unvorsichtige ältere Südafrikanerin. Rummms ! There is nothing meint sie und will weiter fahren ! Nooooo, we will check !!! Wir fahren einige hundert Meter weiter und steigen aus. Die Stoßstange ist gebrochen, aber am Blech ist nichts.

unbenannt(1von1)-2-3-4-5-6-7-8-9.jpg


Sie entschuldigt sich, wir tauschen Daten aus und steigen ein. Die super Stimmung ist nun leider erst einmal im Eimer. Als dann ein Landcruiser neben uns hält und meint :“There are three more lions approaching!“, wird es langsam wieder besser.

@ Eulenmuckel Uwe : Ich konnte nicht mehr aussortieren, es ging einfach nicht. Ich kann es nicht 😐 😕 😣

Teil 2422. Juni 2017

21.03.2017 Löwenmorgen bei KijKij Teil 2

.....Als dann ein Landcruiser neben uns hält und meint :“There are three more lions approaching!“, wird es langsam wieder besser.

So langsam ist das alles nicht mehr zu glauben ! Wir steigen wieder ein und fahren den Löwen entgegen. Da kommen sie !

unbenannt(1von88).jpg


unbenannt(3von7)-2-3.jpg


... direkt auf uns zu und am (inzwischen geschlossenen) Fenster vorbei.

unbenannt(2von7)-2-3.jpg


Ok. Wir haben ja Routine. Löwen überholen und wieder hinstellen.

unbenannt(2von88).jpg


unbenannt(3von88).jpg


Nach einigen Fotos fahren wir zum kleinen Hügel bei Kij Kij und stellen uns in Position.

unbenannt(7von88).jpg


unbenannt(9von88).jpg


Ein cooler Landy Fahrer neben uns kommt gerade an und checkt die Situation nicht, obwohl die Löwin direkt an ihm vorbei läuft.

unbenannt(10von88).jpg


Er zuckt mit den Schultern und schaut mit dickem Fragezeichen in die falsche Richtung. Durch Scheibenklopfen und Fingerzeit mache ich ihm klar, das genau drei Meter neben ihm die erste Löwin an ihm vorbeiläuft. Er lacht sich schlapp und beobachtet wie wir freudig die stolzen Tiere.

unbenannt(11von88).jpg


Ok, Also wieder zurück nach Kij Kij und in Position fahren. Der kleine Unfall tritt so wenigstens wieder etwas in den Hintergrund. Die drei Löwen laufen unter den Baum von gestern.

unbenannt(27von88).jpg


Die Mutter ist angespannt.

unbenannt(12von88).jpg


Immer wieder fletscht sie die Zähne und knurrt.

unbenannt(16von88).jpg


Sie ist sehr nervös. Wenn sie knurrt und die Zähne flätscht, sieht sie unglaublich aggressiv und gefährlich aus.

unbenannt(24von88).jpg


Das andere Rudel ist keine 30 Meter entfernt. Spannend.

unbenannt(32von88).jpg


unbenannt(33von88).jpg


Aber man scheint sich zu respektieren und nichts passiert. Aber beim Trinken ist die Mutter sehr nervös und schaut sich immer wieder um.

unbenannt(34von88).jpg


unbenannt(38von88).jpg


unbenannt(41von88).jpg


Und ist wieder aggressiv...

unbenannt(58von88).jpg


unbenannt(59von88).jpg


Dann verlässt die Löwin das Wasserloch und wir wenige Zeit später auch.

unbenannt(71von88).jpg


Wir treten Löwen geflasht die Rückfahrt an. Die anderen Löwen liegen verteilt im Gras.

unbenannt(73von88).jpg


Eine E-Mail an den Vermieter mit Bildern wird verfasst. Mal sehen, was aus der Sache wird ! Jetzt heißt es erst einmal Eindrücke verarbeiten, Eier mit Speck essen, Ausruhen und den Reisebericht bis hierhin schreiben. Ich bin wieder aktuell 🙂

unbenannt(76von88).jpg

Teil 2524. Juni 2017

folgenden Teil mit der Löwenjagd in Urikaruus habe ich vergessen. mit der Sonne zu versehen. Wer es verpasst hat, kann den Link nutzen.

Löwenjagd vergessen zu besonnen

Teil 2624. Juni 2017

21.03.2017 Kielliekrankie Abenddrive

Wir verbringen einen gemütlichen Nachmittag in Kiellie. Zum einfach nur dort sein und erholen finde ich Kiellie ideal.

unbenannt(1von7)-2.jpg


unbenannt(3von7)-2-2.jpg


Diese unglaubliche Fernsicht über die Dünen hat etwas ganz friedliches.

unbenannt(2von7)-2-2.jpg


unbenannt(4von7)-2.jpg


Wir lieben es. Auch wenn am Wasserloch selten etwas passiert und nur wenige unterschiedliche Vögel unterwegs sind.

unbenannt(76von88)-2.jpg


Gut ausgeruht geht es relativ spät noch einmal los auf einen kurzen Gamedrive in Richtung Batulama.

unbenannt(77von88).jpg


unbenannt(78von88).jpg


unbenannt(4von7)-2-3.jpg


Nach kurzer Zeit finden wir diese Geparden beim Dinner. Der Riss ist schon ziemlich weit aufgefressen. So langsam wird das Ganze schon ganz schön Katzen lastig !

unbenannt(81von88).jpg


Auch schön sind die kleinen Dinge am Straßenrand,wie diese Erdhörnchen.

unbenannt(85von88).jpg


Während wir den Rückweg nach Kielie antreten und noch einmal an den Geparden halten,

unbenannt(87von88).jpg


färbt sich der Himmel lansam.

unbenannt(5von7)-2-3-4.jpg


Oben auf den ersten Dünen können wir das Naturschauspiel kurz beobachten

unbenannt(7von7)-2-3-4.jpg


und fahren dann zum gemütlichen Grillabend zurück. Am Horizont tobt ein Gewitter, während wir heute mal köstliche Käsegriller und Gemsquash zu uns nehmen.

unbenannt(7von7)-2-2.jpg


Nachdem wir schweren Herzens ins Bett gehen, fängt es tatsächlich an, etwas zu regnen.

Teil 2725. Juni 2017

22.03.2017 Killiekrankie nach Urikaruus


Nach dem Nachtregen sind die Tiere beim Frühstück besonders aktiv. Endlich erwische ich auch mal eine der kleinen Streifenmäuse mit der Kamera.

unbenannt(1von26)-2.jpg


unbenannt(2von26)-2.jpg


Nach einem gemütlichen Frühstück brechen wir gegen 10:00 zur kurzen Fahrt auf. Beim Einpacken kommen wir noch mit dem netten südafrikanischen Nachbarn ins Gespräch, mit dem wir uns über Reisen und Birden unterhalten. Natürlich hat er eines der 500er Riesenrohre mit Extender. Da die beiden unseren kleinen Unfall beobachtet haben, geben sie uns noch ihre Adresse, falls wir Zeugen brauchen.

Im Auob Tal sitzt dann gleich dieser schöne Tawny recht nah im Baum,

unbenannt(4von26)-2-3.jpg


Bee-Eater

unbenannt(3von26)-2-3.jpg


Wieder etwas später ruft Kerstin „Stoooop!!!“. Links neben dem Auto eine Cheetah.

unbenannt(8von26)-2.jpg


Oh, es sind drei ! Zwei südafrikanische Ladys hatten uns gerade überholt, die sind vorbeigefahren.

unbenannt(5von26)-2.jpg


unbenannt(6von26)-2-3.jpg


Wenn die drei flach liegen, sind sie von der einen Seite aus schwer auszumachen.

unbenannt(13von26).jpg


unbenannt(16von26)-2.jpg


unbenannt(17von26)-2.jpg


Ein entgegenkommendes Fahreug hat uns inzwischen auch darauf aufmerksam gemacht, dass an Rooibrak 2 männliche Löwen liegen. Und das ist dann auch so.

unbenannt(23von26)-2.jpg


Wir haben Glück und der eine steht sogar ganz kurz.

unbenannt(21von26)-2.jpg


Haha, das wird ja immer besser ! Als wir weiter fahren, pennen die beiden wieder.

unbenannt(24von26).jpg


Und so kommen wir gegen 12:00 Uhr in Urikaruus an, begrüßen Eric, schwätzen etwas mit ihm, geben ihm die von SANParks übergebene Klobrille und Säge und beziehen die Nr. 4, in der wir schon mal wohnten.

unbenannt(1von6)-2-3-4-5-6-7-8.jpg


Das Wetter ist traumhaft !

unbenannt(2von6)-2-3-4-5-6-7.jpg


unbenannt(3von6)-2-3-4-5.jpg


Nach dem Auspacken gibt’s ein kleines Frühstück und ein Schläfchen.

unbenannt(25von26)-2.jpg


Am Wasserloch passiert nichts ganz aufregendes.

unbenannt(1von6)-2-2.jpg


Unschön ist derzeit übrigens die Baustelle. Das Wasserloch soll etwas nach links in Richtung Honeymoon Chalet versetzt werden.

unbenannt(4von6)-2-3-4-5-6-7.jpg


Mal schauen, was wir für Nachbarn haben. Die letzten waren ja echte Unsympathen. Gestern hatten wir während der Fahrt zueinander gesagt : „Könnten wir nicht so tolle Nachbarn haben, wie die zwei supernetten Südafrikaner letztes Jahr in Biyamiti im Krüger ? Mit denen hatten wir mit Kaffeetassen in der Hand auf der Bank gesessen und haben die Wildhunde beobachtet und uns lange unterhalten.

Dann kommt nebenan Bewegung auf die Terrasse. Ich schaue rüber und sage Hallo ! Und bin total Baff. Denn genau die beiden Wunschafrikaner sitzen nebenan und lesen. Unfassbar ! Wir hatten sogar ein Foto im Reisebericht und haben gestern über die beiden gesprochen.

unbenannt(9von33)-2.jpg


Ich bin etwas unsicher und frage sie: „Hi, we know you from Biyamiti, or ? ! Martin schaut mit offenem Mund rüber und ruft „The world iss small, or ?“ Eine unfassbare Geschichte, denn die beiden kommen aus East London, das gute 1.000 KM entfernt sein dürfte.

Uri ist mein Lieblingsplatz, um Fleisch einzulegen 😎

unbenannt(4von6)-2-2.jpg


unbenannt(1von53)-2.jpg


unbenannt(3von6)-2-2.jpg

Teil 2827. Juni 2017

23.03.2017 Urikaruus Abenddrive - fast katzenfrei


Und so fahren wir guten Mutes noch einmal zu einem kurzen Drive raus.

Crowned Lapwing
unbenannt(4von53)-2-3-4.jpg


(?)
unbenannt(6von53)-2-3-4.jpg


Black-chested Snake Eagle

unbenannt(7von53)-2-3.jpg


Die verschwommenen Gepardenköpfe dienen nur dem Beweis ! Ansonsten ist der Abend mal katzenfrei.

unbenannt(5von53)-2-3.jpg


Wir sind trotzdem happy.

unbenannt(16von53)-2-3.jpg


Und hier erfüllt sich dann auch noch ein kleiner Herzenswunsch von Kerstin. Ich halte direkt neben einem Pygmy Falcon.

unbenannt(9von53)-2.jpg


Dieser kleine Killer ist in etwa so groß wie ein White-browed Sparrow Weaver.

Nebenan sitzt der hier, er ist noch nicht bestimmt.

unbenannt(13von53)-2.jpg


Am Urikaruus Waterhole haben wir noch nie was gesehen. Diesmal stehen zig Giraffen direkt auf der Pad.

unbenannt(20von53)-2-3.jpg


Ein schönes Bild.

unbenannt(19von53)-2-3.jpg


unbenannt(23von53)-2-3.jpg


unbenannt(30von53)-2-3.jpg


unbenannt(32von53)-2-3.jpg


unbenannt(33von53)-2.jpg


Wir drehen um in Richtung Urikaruus

unbenannt(38von53)-2.jpg


und vor uns läuft diese Baby-Schildi über die Pad.

unbenannt(40von53)-2-3.jpg


Wir warten, bis sie sicher ist und begegnen 50 Meter vor den Hütten den Nachbarn. Direkt links neben uns sitzen zwei gewaltige Giant Eagle Owls so unglaublich nahe, dass wir sie niemals gesehen hätten. Wow!

unbenannt(44von53)-2-3.jpg


unbenannt(43von53)-2.jpg


Beim Grillen kommen dann acht Giraffen ans Wasserloch und wir verschwätzen uns etwas mit Eric.

unbenannt(48von53)-2.jpg


unbenannt(2von2)-2-2.jpg


unbenannt(2von2)-2-3-4-5-6.jpg


Und so kommt das eingelegte Eland doch erst bei Dunkelheit auf den Grill. Obwohl wir so langsam etwas Erfahrung mit der Insekteninvasion haben, ist es doch nervig. Die Nachbarn haben beide Rotlichtstirnlampen, Das scheint zu funktionieren.

Bei einem Glas Muratie Ansela van de Cab beobachten wir die Giant Eagle Owls, drei Löffelhunde und ein Böckchen am Wasserloch.

unbenannt(51von53)-2-3.jpg


Am Horizont ist ein fernes Gewitter zu sehen. Was war das wieder für ein schöner Tag!

Teil 2928. Juni 2017

23.03.2017 Urikaruus Morgengamedrive Teil 1 von 2 Katzenflut


Um 5 vor sechs klingelt der Wecker.

unbenannt(1von12)-2-3-4-5-6-7.jpg


Unten in der Küche rächt sich der gestern Abend ausgelassene Abwasch. Ein irrer Ameisenbefall löst sich schnell auf, nachdem das Geschirr grob abgewaschen wird. Nebenbei ist auch der Kaffee prepared. Auch nebenbei kommen zwei Tüpfelhyänen ans Wasserloch.

unbenannt(1von335).jpg


unbenannt(7von335).jpg


Sie laufen direkt an unserer Hütte vorbei und schauen sich immer wieder um.

unbenannt(15von335).jpg


unbenannt(23von335).jpg


Das Morgenrot taucht das Auob Tal in warmes Licht, der Himmel ist heute bedeckt.

Die Eulen sind auch noch aktiv und aus dem Baum vor uns kommen allerlei kuriose und neue Vogellaute.

unbenannt(5von335).jpg


Zehn vor sieben diskutieren wir mit Eric, in welche Richtung wir fahren sollen.

unbenannt(3von12)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(25von335).jpg


Er ist natürlich neutral und entgegen unseres ersten Gedankens biegen wir spontan in Richtung Kamqua nach rechts ab. Und das sollte eine unserer besseren Entscheidungen sein. Am Kamqua Wasserloch treffen wir auf dieses Bild.

unbenannt(27von335).jpg


Unsere Honeymooner Nachbarn fahren neben diesem Löwenmännchen her. Nach kurzer Zeit geben sie Gas und überlassen uns das Tier.

unbenannt(4von12)-2-3-4-5-6-7.jpg


In unserem bescheidenen Hilux bricht nun eine Euphoriewelle aus.

unbenannt(30von335).jpg


Löwen auf der Straße hatten wir uns nach all den Urlauben gewünscht. Und diese Wünsche werden nun mehr als erfüllt. Ich fahre neben den stetig laufenden Löwenmann und er schaut mehrfach ins fast komplett geschlossene Fenster rein.

unbenannt(31von335).jpg


unbenannt(32von335).jpg


Ein Auge ist blind, doch er scheint damit ganz gut umgehen zu können.

Immer wieder überholen wir ihn, stellen uns quer und erfreuen uns an dem majestätischen Bild.

unbenannt(33von335).jpg


Und wir sind die ganze Zeit mit ihm alleine. Immer wieder schaut er in die Ferne und brüllt ganz leise.

unbenannt(35von335).jpg


unbenannt(37von335).jpg


Dann horcht er..... und wartet auf die Antwort seiner Brüder. Aber ohne Erfolg.

Wir sind uns sicher, dass er seine zwei Kumpels sucht, die vor einigen Tagen mit ihm vorm Honeymonn Chalet lagen.

unbenannt(43von335).jpg


unbenannt(46von335).jpg


Als er im Tal einen Springbock sieht, versteckt sich der Löwe kurz hinter einem Baum. Aber nur kurz, denn er ist einfach zu weit weg.

unbenannt(47von335).jpg


unbenannt(49von335).jpg


Dann kommt die Zufahrt zum Kamqua Picknick Spot. Er wird doch nicht ? Doch, er wird. Er läuft quer über den leeren Platz

unbenannt(53von335).jpg


unbenannt(56von335).jpg


und schnüffelt letztendlich an der Tür zur Frauentoilette.

unbenannt(60von335).jpg


Dort bleibt er stehen und brüllt mehrfach leise ins Tal.

unbenannt(61von335).jpg


Inzwischen tut er uns fast Leid, denn er macht wirklich einen unglücklichen Eindruck.

unbenannt(69von335).jpg


Ohne seine beiden Kumpels dürfte er bei der Jagd auch große Nachteile haben.

unbenannt(70von335).jpg


Nachdem er sich im hohen Gras ablegt, lassen wir ihn alleine und fahren weiter in Richtung Rooibrack. Was eine Hammersichtung. Unglaublich intensiv und Nahe und bestimmt eine halbe Stunde lang ganz alleine.

Einige Kilometer weiter treffen wir zuerst auf einige kämpfende Springböcke.

unbenannt(72von335).jpg


unbenannt(75von335).jpg


Hundert Meter weiter kommt uns eine riesige Springbockherde langsam entgegen. Ein wunderschönes Bild.

unbenannt(83von335).jpg


unbenannt(87von335).jpg


Erst wieder einige hundert Meter weiter merken wir, dass sie gerade traumatisches erlebt haben……

unbenannt(89von335).jpg


Aber dazu morgen mehr.... 😉

Teil 3028. Juni 2017

23.03.2017 Urikaruus Morgen Teil 2 von 2


Erst wieder einige hundert Meter weiter merken wir, dass sie gerade traumatisches erlebt haben…… Drei Geparden haben jeweils einen ihrer Herdenmitglieder gerissen. Es sind wohl zwei Kitze und ein etwas größeres.

unbenannt(96von335).jpg


Und so schlagen sich die drei Geparden bei schlechtem Fotolicht am anderen Ende des Tales in üblicher Gepardenmanier hektisch die Mägen voll.

unbenannt(97von335).jpg


unbenannt(104von335).jpg


unbenannt(101von335).jpg


Nach etlichen Bildern setzen wir die Fahrt weiter in Richtung Batulama fort. Hier verlieben wir uns in diese knuffigen Babyerdhörnchen. Die sind echt süss !

unbenannt(112von335).jpg


unbenannt(118von335).jpg


Wir drehen wieder um. Bei den Geparden hat sich wohl etwas getan. Sie haben die drei Opfer an eine Stelle gezerrt, eines ist inzwischen fast vollständig aufgefressen.

unbenannt(108von335).jpg


Am Eingang nach Urikaruus beschließen wir kurzer Hand nochmal zum Dertienden zu fahren. Am Urikaruus Wasserloch ist es ja eigentlich stets ruhig. Doch heute stehen zig Autos da, Aha, ein Gepardenriss.

unbenannt(119von335).jpg


unbenannt(121von335).jpg


Es sind die fünf Geparden von Gestern. Hier ist was los, oder ? Unglaublich !

unbenannt(123von335).jpg


unbenannt(124von335).jpg


Am Dertiende Boorgat ist es dann beruhigend, diese friedliche Gnuherde zu beobachten.

unbenannt(128von335).jpg


Wir essen Rusks und trinken einen Mug Kaffee dabei.

unbenannt(127von335).jpg


unbenannt(130von335).jpg


unbenannt(139von335).jpg


unbenannt(147von335).jpg


unbenannt(143von335).jpg


unbenannt(161von335).jpg


Vögel hats auch

unbenannt(166von335).jpg


unbenannt(167von335).jpg


Eine Gruppe kleiner Gnus galoppiert im Hintergrund fröhlich herum.

unbenannt(149von335).jpg


Und dann fahren wir letztendlich vollgestopft mit Eindrücken zurück ins Camp und kommen nochmal an den Geparden vorbei.

unbenannt(169von335).jpg


unbenannt(170von335).jpg


Müde sind wir und danach hungrig.

unbenannt(172von335).jpg


Die restlichen Eier mit Speck und Zwiebeln wandern in die Pfanne und ich schreibe den Reisebericht bis genau hierhin fertig. Unfassbares Sichtungsglück hatten wir nun doch. Mal sehen, was uns noch erwartet. Nachher wollen wir nochmal in Richtung Batulama......

Teil 3101. Juli 2017

23.03.2017 Urikaruus Abenddrive - Cheetahs


OK, es ist 17:00 Uhr ! Los geht es.

unbenannt(173von335).jpg


Nach links in Richtung Urikaruus Waterhole. Die Nachbarn hatten dort irgendeinen Chestnut Geier ausgemacht, der sich als junger Tawny Eagle herausstellt.

unbenannt(177von335).jpg


Die 5 Cheetahs von vorhin liegen auch noch im Tal.

unbenannt(179von335).jpg


Der Riss ist komplett vertilgt. Da nun fast ein richtiger Sandsturm aufzieht, stehen sie auf und ziehen sich in die Dünen zurück.

unbenannt(184von335).jpg


unbenannt(181von335).jpg


Wir drehen um und fahren in Richtung Batulama. In der Nähe von Sitzas geraten wir in eine große Gnu und Springbockherde.

unbenannt(5von12)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(196von335).jpg


unbenannt(191von335).jpg


Sie laufen ganz unbekümmert um uns herum und grunzen vor sich hin.

unbenannt(198von335).jpg


unbenannt(199von335).jpg


unbenannt(206von335).jpg


unbenannt(203von335).jpg


unbenannt(217von335).jpg


unbenannt(222von335).jpg


Nach wenigen Kilometern treffen wir auf Giraffen

unbenannt(224von335).jpg


und dann auf die drei Cheetahs von vorhin (die mit den drei Rissen). Sie sind pappsatt gefressen.

unbenannt(225von335).jpg


Ein weiterer Gamedriver erzählt uns, dass wenige KM weiter noch drei Cheetahs durchs Tal laufen würden. Wir grinsen in uns herein und fahren los.

Tatsächlich treffen wir etwas später auf die drei Cheetahs im Tal.

unbenannt(239von335).jpg


unbenannt(231von335).jpg


Sie sind im Jagdmodus und schauen in das hier leere Auob Tal.

unbenannt(245von335).jpg


unbenannt(261von335).jpg


unbenannt(258von335).jpg


Ein schönes Bild, diese eleganten Tiere nun einmal in Bewegung zu sehen. Nach einigen hundert Metern nebenherfahren ändern sie ihre Richtung und kommen genau auf uns zu.

unbenannt(268von335).jpg


unbenannt(265von335).jpg


unbenannt(266von335).jpg


Wir sind übrigens ganz alleine mit ihnen.

unbenannt(271von335).jpg


unbenannt(279von335).jpg


Wir können unser Glück kaum fassen und haben die drei direkt vor dem Auto.

unbenannt(286von335).jpg


unbenannt(290von335).jpg


Mit kleinem Abstand fahren wir hinterher und beobachten mit Sorge die GPS-Ankunftszeit im Navi.

unbenannt(302von335).jpg


unbenannt(304von335).jpg


unbenannt(307von335).jpg


Bis zu den nächsten Weidetieren ist es noch ein ganzes Stück.

unbenannt(310von335).jpg


unbenannt(311von335).jpg


unbenannt(8von12)-2-3-4.jpg


unbenannt(315von335).jpg


unbenannt(317von335).jpg


unbenannt(319von335).jpg


Wir knipsen die Speicherkarten voll und lassen die drei schweren Herzens alleine.

unbenannt(323von335).jpg


Bei Kamqua liegt dann unser blinder Löwe auf der Gasse. Er schaut nun echt traurig und ist diesmal auch nicht so entspannt. Als wir uns nähern, hat er den Kopf unten und ich fahr lieber mal weiter.

unbenannt(326von335).jpg


unbenannt(327von335).jpg


Er legt sich neben einen Baum und schaut entmutigt aus der Wäsche. Was wohl aus ihm wird ?

unbenannt(9von12)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(11von12)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(6von6)-2-3-4-5.jpg


Um Punkt 19:00 Uhr erreichen wir Urikaruus. Der Ersatz für Eric kümmert sich null um uns und hat auch den Grill nicht sauber gemacht. Der Müll ist auch nicht ausgeleert. Egal !

unbenannt(12von12)-2-3-4-5-6-7.jpg


Wir Grillen wie gewohnt sehr lekkere Sachen und ich unterhalte mich mit dem netten Südafrikaner über Sterne.

unbenannt(331von335).jpg


Etwas später am Abend laufen dann die beiden Kumpels des einsamen Löwen durchs Tal.

unbenannt(332von335).jpg


Sie laufen einfach lautlos durch die Nacht und sind so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht waren.

unbenannt(333von335).jpg


unbenannt(335von335).jpg


Die Nacht ist ziemlich frisch und wir brauchen die Zusatzdecken.

Teil 3206. Juli 2017

24.03.2017 Ganzer Tag Urikaruus


Wir fahren etwas später los, da Löwengebrüll zu hören ist.

unbenannt(1von6)-2-3-4-5-6-7-8-9.jpg


unbenannt(18von71).jpg


Nachdem aber nichts zu sichten ist, fahren wir in Richtung Dertiendes und Vertiendes los. Hier liegen die jungen Kapfüchse im Morgenlicht.

unbenannt(7von71).jpg


unbenannt(4von71).jpg


Die sehen wir nur Dank Pascalinah 😘 Sie hatte uns vor Beginn der Reise den Tipp gegeben. Ohne sie hätten wir die Schönheiten niemals gesehen...... weil sie direkt neben der Pad liegen

unbenannt(5von71).jpg


unbenannt(6von71).jpg


Die Tawnys nagen an den Knochenresten des Cheetahkills rum.

unbenannt(9von71).jpg


Neben der Pad sitzt ein Raubvogel (Gabar?) und hält nach Beute Ausschau.

unbenannt(10von71).jpg


unbenannt(11von71).jpg


Eine Manguste sitzt im schönen Morgenlicht.

unbenannt(13von71).jpg


unbenannt(14von71).jpg


Ansonsten ist es ein Raubvogelmorgen.

unbenannt(12von71).jpg


unbenannt(16von71).jpg


unbenannt(21von71).jpg


Ist das hier dürfte ein Eurasian Hobby sein.... Ist es einer ? 😕

unbenannt(17von71).jpg


unbenannt(22von71).jpg


unbenannt(23von71).jpg


Rock Kestrel(?).

unbenannt(20von71).jpg


Der hier ?

Und der Star des Morgens. Ein Pygmy Falcon

unbenannt(24von71).jpg


Da an den Wasserlöchern selbst nichts los ist, drehen wir um und fahren nach Kamqua.

unbenannt(2von6)-2-3-4-5-6-7-8.jpg


Dort sollen am Dünenkamm zwei Löwen liegen. Sicher unsere Bekannten.

unbenannt(25von71).jpg


Wir sehen einen... ?

unbenannt(27von71).jpg


Zurück im Camp sitzt unser Giant Eagle Owl Küken (seltsame Bezeichnung für so einen Watz) im Baum.

unbenannt(1von71).jpg


Wir Frühstücken,

unbenannt(3von6)-2-3-4-5-6.jpg


unbenannt(4von6)-2-3-4-5-6-7-8.jpg


ruhen uns aus und kommen bei Kerstins Scimitarbill Sichtung hinter dem Haus wieder nett mit den Nachbarn ins Gespräch. Sue und Martin sind einfach klasse und wir schütteln über den Zufall unseres Wiedersehens immer noch den Kopf.

unbenannt(29von71).jpg


Neben uns im Busch bettelt ein fast ausgewachsener Drongo seine Mutter an

unbenannt(32von71).jpg


unbenannt(33von71).jpg

Teil 3307. Juli 2017

24.03.2017 Urikaruus letzter Abend Gamedrive


Gegen 17:00 Uhr geht es nochmal auf Drive in Richtung Batulama.

unbenannt(34von71).jpg


unbenannt(36von71).jpg


Manguste

unbenannt(35von71).jpg


Wieder ein Pygmy

unbenannt(37von71).jpg


unbenannt(38von71).jpg


Hier sieht man, wie hoch das Gras teilweise steht.

unbenannt(40von71).jpg


Nochmal Bat Eared Foxes.

unbenannt(41von71).jpg


Hübsche Schakale

unbenannt(42von71).jpg


unbenannt(43von71).jpg


unbenannt(44von71).jpg


Noch ein Scimitarbill

unbenannt(46von71).jpg


Pale Chanting Meeting

unbenannt(47von71).jpg


?

unbenannt(39von71).jpg


Ein Gabar, der es unter sich rascheln hört. Ichmag die Bilder...

unbenannt(48von71).jpg


unbenannt(49von71).jpg


unbenannt(50von71).jpg


unbenannt(51von71).jpg


unbenannt(57von71).jpg


Und dann die Hammersichtung. Was ist das neben dem Auto?

unbenannt(52von71).jpg


Unser Vordermann macht Platz und ich fahre gaanz langsam neben....

unbenannt(53von71).jpg


diesen Red necked Falcon, der völlig furchtlos gierig das Innere dieser erlegten Taube vertilgt.

unbenannt(54von71).jpg


Ich könnte ihn anfassen, so nah ist er.

unbenannt(55von71).jpg


Ab und zu schaut er nach oben zu mir, dann frisst er weiter.

unbenannt(56von71).jpg


Die Bee Eaters erwischen wir in diesem Urlaub nicht im guten Licht.

unbenannt(62von71).jpg


Schakale

unbenannt(63von71).jpg


Dann geht es langsam auf den Rückweg nach Uri.

Manguste

unbenannt(67von71).jpg


Und zum Abschied treffen wir ihn wieder. Ihr wisst schon wen 😐

unbenannt(59von71).jpg


Zuerst läuft er vor und her, dann setzt er sich an einen Baum und schaut wieder traurig durchs Tal.

unbenannt(2von3)-2-3.jpg


unbenannt(60von71).jpg


Bei diesem Blick verabschieden wir uns von ihm und wünschen viel Glück !

unbenannt(3von3)-2-3-4.jpg


Und über Kamqua liegen noch die beiden Löwen auf dem Dünenkamm.

unbenannt(69von71).jpg


unbenannt(70von71).jpg


Ein schöner Drive und wir sind mit der Ausbeute im KTP mal wieder so etwas von zufrieden.

unbenannt(65von71).jpg


Zurück im Camp wandert das eingelegte Springbockfilet auf den Grill. Zusammen mit 4 Gemsquashes und Knobibutter und der letzten Flasche Chocolate Block genießen wir das letzte Braii.

unbenannt(6von6)-2-3-4-5-6.jpg


KTP, hoffentlich sehen wir uns wieder !

unbenannt(71von71).jpg

Teil 3409. Juli 2017

25.03.2017 Urikaruus nach Lapa Lange


Nach dem Aufstehen und Kaffee Kochen wollen wir kurz rausfahren. Noch vorher entdeckt Kerstin in der Morgendämmerung einen vorbei ziehenden Cheetah.

unbenannt(1von29).jpg


Dann geht es raus zu den Kapfüchsen.

unbenannt(3von3)-2-3-4-5.jpg


unbenannt(2von29).jpg


unbenannt(3von29).jpg


unbenannt(6von29).jpg


Junge Gnus machen Frühsport.

unbenannt(10von29).jpg


unbenannt(12von29).jpg


unbenannt(13von29).jpg


unbenannt(14von29).jpg


unbenannt(8von29).jpg


Zig Raubvögel.
Lanner Falke
unbenannt(4von29).jpg

Was ist das (Hilfe!)
unbenannt(5von29).jpg

Jackal Buzzard
unbenannt(9von29).jpg

Pale Chanting Goshawk
unbenannt(27von29).jpg

Rock Kestrel
unbenannt(28von29).jpg

Gabar Goshawk
unbenannt(18von29).jpg


5 Cheetahs auf dem Dünenkamm.

unbenannt(15von29).jpg


Und auf dem Rückweg genau hinter den Kapfüchsen nochmal Bat Ered Foxes.

unbenannt(20von29).jpg


unbenannt(21von29).jpg


unbenannt(22von29).jpg


unbenannt(19von29).jpg


Wir frühstücken, packen unsere Sachen zusammen und freuen uns, dass Eric rechtzeitig zurück ist.

Wir bedanken uns bei diesem äußerst netten Kerl, der so langsam das halbe Forum beim Namen kennt. Er freut sich über ein schönes Oryxfilet und einige andere Lebensmittel. Schweren Herzens nehmen wir von ihm und den Südafrikanern Abschied. Urikaruus ist einfach ein Traum !

unbenannt(23von29).jpg


Unterwegs nach Mata Mata sehen wir noch etliche Raubvögel.

unbenannt(24von29).jpg

Kann das eiin Dark Chanting sein ? 😐
unbenannt(25von29).jpg

Gabar Goshawk
unbenannt(26von29).jpg


In Mata Mata wird getankt, der Luftdruck erhöht und die Grenzformalitäten erledigt.

unbenannt(29von29).jpg


unbenannt(1von1)-2-3-4-5-6-7-8-9-10.jpg

Teil 3516. Juli 2017

25.03.2017 Mata Mata nach Lapa Lange


Die Weiterfahrt führt uns die gleiche Strecke wie hin zu über die Kalahari Dünen zur Lapa Lange Lodge.

unbenannt(3von23)-2.jpg


unbenannt(5von23)-2.jpg


unbenannt(2von32).jpg


Die Ankunft dort ist für uns ein kleiner Kulturschock.

unbenannt(6von23)-2.jpg


Zuerst die durchgestylte Lodge mit durch Bewässerung üppigem Grün.

unbenannt(5von32).jpg


Ein künstlicher See. Wasservögel

unbenannt(21von53)-2-3.jpg


aber trotzdem irgendwie nett.

unbenannt(8von32).jpg


unbenannt(3von53)-2.jpg


Wir essen eine kleine Vorspeisenplatte und machen es uns im Schatten bequem.

unbenannt(11von32).jpg


Danach wechseln wir an den Pool bzw. an den See. Hier fliegen die superschicken Southern Red Bishop (Danke Maddy) herum.

unbenannt(10von53)-2-3-4.jpg


unbenannt(1von53)-2-3.jpg


unbenannt(2von53)-2-3.jpg


unbenannt(26von53)-2-3-4.jpg


Und auf dem See schwimmt tatsächliche eine Erstsichtung, die Red-knobbed Coot herum.

unbenannt(9von53)-2-3.jpg


unbenannt(20von53)-2-3-4.jpg


Die Zeit vergeht schnell.

unbenannt(10von32).jpg


unbenannt(7von53)-2-3-4.jpg


unbenannt(12von53)-2-3-4.jpg


Am See kommen wir noch mit einer Südafrikanerin ins Gespräch, während Weißschwanzgnus und Elands zum Trinken kommen.

unbenannt(13von53)-2-3.jpg


unbenannt(14von53)-2-3.jpg


unbenannt(15von53)-2.jpg


unbenannt(17von53)-2-3.jpg


unbenannt(18von53)-2-3.jpg


unbenannt(19von53)-2-3-4.jpg


Bei dem hier vermuten wir, dass es ein juveniler Diederiks Cuckoo ist

unbenannt(23von53)-2-3-4.jpg


Dann ist schon Dinnertime.

unbenannt(13von32).jpg


Es gibt leckeres Wildfleisch und eine Flasche Rupert&Rothschild Optima.

unbenannt(13von23).jpg


Nach einem Absacker geht es in das außerordentlich bequeme Bett.

unbenannt(3von32).jpg

Teil 3629. Juli 2017

26.03.2017 Lapa Lange nach Goche Ganas


Beim Frühstück beobachten wir den (offensichtlich) Eigentümer. Er sitzt an der Theke und frühstückt selbst. Zwischendurch steht er auf und schnippt an einem heruntergefallenen Stück Papier vorbeilaufend mit dem Finger und deutet den Angestellten damit an, das Papier aufheben zu sollen. So etwas ist gar nicht nach unserem Geschmack, denn man kann hier irgendwie einen Klassenunterschied spüren, den wir nicht spüren wollen.

unbenannt(15von23)-2.jpg


Und so machen wir uns gegen 09:30 Uhr auf in Richtung Goche Ganas.

unbenannt(27von53)-2.jpg


Kerstin hat die spontane Idee, unterwegs am Hardap Damm halt zu machen. Hier haben wir in 2002 schon mal Halt gemacht.

unbenannt(19von32)-2.jpg


unbenannt(28von53)-2.jpg


unbenannt(30von53)-2-3-4.jpg


Hinter Marienthal biegen wir auf die kurze Zufahrt ein und halten an der Rezeption.

unbenannt(20von32).jpg


unbenannt(21von32).jpg


Ein sonntäglich schick gekleidete Farbige telefoniert gerade. 90 Nam$ kostet der Eintritt. Alles läuft betont langsam ab. Ich zahle mit 200 Nam$ und bekomme 2 fünfziger und 1 zehner zurück. Die 50er liegen nah bei mir, der 10er betont nahe an der Angestellten. Sie macht das so offensichtlich, dass ich laut lachen muss. Sie lacht sehr verlegen mit und wir wissen beide genau warum. Ich nehme die beiden Fünfziger und meine „I‘m fine!“ und verabschiede mich. In Deutschland undenkbar, hier fand ich es lustig.

Am Damm sollen wir über den Damm zur Game Viewing Area abbiegen.

unbenannt(22von32).jpg


unbenannt(18von23)-2.jpg


Nach zwei Dritteln ist ein Tor zu und wir halten an. Kerstin mag Staumauern gar nicht. Und zackzack sind wir von drei einheimischen Autos hinter uns zugeparkt.

unbenannt(19von23)-2.jpg


unbenannt(20von23)-2.jpg


unbenannt(34von53)-2.jpg


Die Namibianer steigen alle aus und unterhalten sich gut gelaunt.

unbenannt(21von23).jpg


Sie sind sehr nett und wir wechseln einige Worte mit ihnen.

unbenannt(25von32).jpg


Wegen dem verschlossenen Tor machen wir dann kehrt und fahren zum über dem Stausee thronenden etwas überdimensioniert wirkenden Restaurant.

unbenannt(35von53)-2.jpg


unbenannt(26von32).jpg


Hier erkennen wir den Baum wieder, in dem ich 2002 unseren ersten Dassie fotografiert habe.

unbenannt(28von32).jpg


unbenannt(47von53)-2-3-4.jpg


unbenannt(46von53)-2.jpg


unbenannt(45von53)-2-3.jpg


Acacia-pied Barbet

unbenannt(44von53)-2-3-4.jpg


unbenannt(41von53)-2.jpg


unbenannt(42von53)-2.jpg


Das Gelände ist ansonsten komplett neu gestaltet.

unbenannt(48von53)-2-3.jpg


Überall liegen Bierflaschen herum.

Nach einigen Fotos fahren wir weiter in Richtung Goche Ganas.

unbenannt(30von32).jpg


unbenannt(29von32).jpg


Die Strecke führt uns bequem aber langweilig über die Landstraße in Richtung Norden.

unbenannt(22von23)-2.jpg


25 KM vor Windhoek biegt dann eine nicht ganz so tolle Pad nach rechts in die Berge ab.

unbenannt(51von53)-2-3-4.jpg


Aber Juhu, wir dürfen 100 fahren 😵 😣

unbenannt(52von53)-2.jpg


unbenannt(53von53)-2-3.jpg


unbenannt(23von23)-2.jpg


Kurz vor dem Gate ist ein Touristen-Tiguan liegengeblieben. Er hat sich in einem Trockenflussbett an einem Stein scheinbar die Ölwanne aufgerissen. Zwei Autos leisten bereits Hilfe.

Teil 3706. Aug. 2017

26.03.2017 Goche Ganas


Wir fahren weiter und werden am Gate überschwänglich begrüßt.

unbenannt(1von23)-2.jpg


Nach einer holprigen Zufahrt packen wir unsere Sachen am Parkplatz unterhalb der Lodge aus und werden in einem alten Landy nach oben gebracht. Die Lodge liegt toll auf einem Hügel. Die Chalets sind in zwei Reihen auf dem Hügel angeordnet.

unbenannt(15von34)-2.jpg


Wir bekommen Chalet Nr. 2. Zugeteilt. Das Haus überzeugt uns nicht ganz.

unbenannt(1von34)-2.jpg


unbenannt(3von34)-2.jpg


Irgendwie hatten wir mehr Charme erwartet. Wir machen es uns auf der Terrasse unter einem zerfledderten Sonnenschirm bequem und beobachten die Webervögel.

unbenannt(2von34)-2.jpg


unbenannt(3von145).jpg


Irgendwie werden wir mit dem Chalet nicht „warm“.

unbenannt(4von34)-2.jpg


Kerstin fragt nach einer Umzugsmöglichkeit und wir bekommen das letzte Chalet in der Reihe zugeteilt. Die Inneneinrichtung ist viel schöner und wir ziehen um. Hier fühlen wir uns jetzt richtig wohl.

unbenannt(9von34)-2.jpg


unbenannt(10von34)-2.jpg


unbenannt(14von34).jpg


unbenannt(13von34)-2.jpg


unbenannt(12von34).jpg


Am späten Nachmittag gehen wir hoch zum Restaurant, essen ein Stück Kuchen und geniessen die wirklich sehr schöne Aussicht.

unbenannt(5von34)-2.jpg


unbenannt(3von23)-2-3.jpg


Nebenbei gibt es auch noch etliche Birds.

unbenannt(11von145)-2.jpg


unbenannt(8von145).jpg


unbenannt(6von145).jpg


unbenannt(10von145).jpg


unbenannt(9von145).jpg


unbenannt(2von145).jpg


unbenannt(11von145).jpg


unbenannt(12von145).jpg


Und einen Rock Shandy !

unbenannt(16von34)-2.jpg


Dann braut sich ein fast irrealer Sonnenuntergangzusammen.

unbenannt(8von34)-2.jpg


unbenannt(6von23)-2-3.jpg


In der Ebene regnet es heftig.

unbenannt(13von145).jpg


unbenannt(8von23).jpg


Von hier oben aus ein tolles Schauspiel !

unbenannt(7von23)-2.jpg


unbenannt(16von145).jpg


Dann ist schon Dinner Time.

unbenannt(19von34)-2.jpg


Das Essen ist gut, aber irgendwie ist es schon komisch, nach all den ruhigen Grillabenden mitten in der Natur wieder in einem geleckten Speisesaal zu sitzen und die anderen Gäste zu beobachten.

unbenannt(9von23)-2.jpg


Da kann aber Goche Ganas nichts dafür. Und das sehr bequeme Bett schon gar nicht !

Teil 3813. Aug. 2017

27.03.2017 Goche Ganas Pool/Massage und Nichtstun


Mit diese Blick wachen wir auf und sind durchaus zufrieden.

unbenannt(10von23)-2.jpg


Das Bett war super bequem.
Wir gammeln ausgiebigst auf der Terasse herum bevor es gegen halb zehn zum Frühstück geht.
Dort sitzt das ganze Dach voller Martins.

unbenannt(17von145).jpg


Das Frühstück selbst ist ganz OK und eher Nebensache. Denn die tolle Aussicht ist die Hauptsache.

Nach dem Frühstück wandern wir einige Meter weiter zum kleinen Barhäusschen.

unbenannt(23von145).jpg


Dort geniessen wir noch den einen oder anderen Kaffee, lassen den Blick in die Ferne schweifen und beobachten die zahlreichen Vögel.

unbenannt(18von145).jpg


unbenannt(19von145).jpg


unbenannt(20von145).jpg


unbenannt(21von145).jpg


Irgendwann wollen wir an den Pool umziehen und treffen am Haupthaus auf ein Erdmännchen.

unbenannt(12von23)-2.jpg


unbenannt(27von145).jpg


Es buddelt überall herum und ist wohl nicht des Gärtners Freund.

unbenannt(29von145).jpg


unbenannt(30von145).jpg


Aber einfach knuffig!

unbenannt(31von145).jpg


Wir gehen noch für eine Stunde ins Chalet und danach an den Pool.

unbenannt(22von34).jpg


unbenannt(32von145).jpg


unbenannt(33von145).jpg


unbenannt(34von145).jpg


Auch der hat einen wunderschönen Out of Africa Blick. Mit Rock Shandy und dem kühlen Pool lässt es sich hier gut aushalten.

unbenannt(24von34)-2.jpg


unbenannt(13von23)-2.jpg


Später lassen wir uns massieren. Die Masseurin ist sehr nett und erzählt aus ihrem Leben. Am nächsten Tag haben wir aber beide einen ordentlichen Muskelkater.

Den Rest des Tages verbringen wir auf der Terrasse der Lodge.

unbenannt(38von145).jpg


unbenannt(41von145).jpg


unbenannt(42von145).jpg


unbenannt(47von145).jpg


Nach einem wieder guten Dinner und einem letzten Glas Rotwein auf unserer Terrasse am Bungalow endet unser letzter ganzer Afrikatag dieser Reise.

Teil 3930. Aug. 2017

28.03.2017 Goche Ganas Gamedrive und Heimflug


Da wir erst Abends Heim fliegen, haben wir uns am Abschlusstag unserer Reise zu einem letzten Gamedrive entschieden. So richtig hohe Erwartungen haben wir nicht.

Es geht mit einigen Gnus los.

unbenannt(50von145).jpg


Oryxe

unbenannt(52von145).jpg


Dann Giraffen.

unbenannt(53von145).jpg


Zebras

unbenannt(54von145).jpg


Die Landschaft ist wirklich sehr schön und wir genießen den Drive.

unbenannt(62von145).jpg


Das Licht ist inzwischen richtig toll und uns erfasst etwas der Wehmut.

unbenannt(63von145).jpg


unbenannt(64von145).jpg


unbenannt(68von145).jpg


Auch die Weiterfahrt ist nicht langweilig.

unbenannt(76von145).jpg


unbenannt(77von145).jpg


unbenannt(84von145).jpg


unbenannt(88von145).jpg


unbenannt(87von145).jpg


unbenannt(93von145).jpg


Dann sichten wir zwei N… hörn.. und bauen unseren Tisch direkt neben ihnen auf.

unbenannt(15von23)-2-3.jpg


unbenannt(17von23)-2.jpg


unbenannt(28von34).jpg


Zuerst sind alle etwas vorsichtig, aber die zwei Kolosse interessieren sich null für uns und
Sind die menschliche Gesellschaft gewohnt.

unbenannt(29von34)-2.jpg


unbenannt(30von34).jpg


Sie kommen immer näher und wir erfreuen uns an den imposanten Kolossen. Wir mögen gerade
Die Breitmäuler so, weil sie einfach so friedlich sind und wir es niemals verstehen werden, wie man sie wegen des Hornes abschlachten kann.

Dann heißt es langsam Abschied nehmen von den .hin… An einem Schakal,

unbenannt(98von145).jpg


und einigen Zebras vorbei geht es zurück zur Lodge, wo wir es uns nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Dusche an unserem Lieblingsplatz an der Bar bequem machen.

unbenannt(136von145).jpg


Die Vogelwelt verabschiedet sich artenreich von uns.

unbenannt(126von145).jpg


unbenannt(129von145).jpg


unbenannt(130von145).jpg


unbenannt(145von145).jpg


unbenannt(131von145).jpg


unbenannt(133von145).jpg


unbenannt(135von145).jpg


Zwei deutsche Neuankömmlinge gesellen sich zu uns. Sie sind gerade das erste Mal in Afrika angekommen. Seit vielen Jahren will die Frau (etwas älter als wir) nach Afrika und er wollte stets surfen. Sie sind überwältigt von der Weite. Und dann zeigen wir Ihnen unten einige Giraffen. Es ist so schön, die völlige Begeisterung der zwei zu erleben. Sie sind total happy, währen wir uns nach einiger Zeit verabschieden und schweren Herzens in Richtung Windhek aufbrechen.

unbenannt(21von23)-2.jpg


unbenannt(34von34).jpg


In der Autovermietung erklären wir die kaputte Stoss-stange und den kapitalen Lackschaden hinten rechts. Der stammte von einer Kollission mit dem Braii in Lijersdraii. African Tracks nimmt das sehr unaufgeregt entgegen. Wir einigen uns auf ca. EUR 80 in cash und die Sache ist vergessen.
Für uns eine äußerst großzügige Lösung. Wir sind sehr zufrieden mit African Tracks. Preis-Leistung und der freundliche Service gepaart mit einem gut ausgestatteten und gut gewarteten Fahrzeug !

Dann werden wir zum Flughafen gebracht, wo wir nach einem zähen Steak auf den gebuchten XXL-Sitzplätzen in der Condor Bretterklasse Platz nehmen. Zuerst sind wir sehr zufrieden. Während des Fluges müssen wir bitterlich frieren. Wer sich auf diese Plätze bucht, muss unbedingt richtig dick angezogen sein. Kerstin war trotz Reklamation beim fliegenden Personal bis auf die Knochen durchgefroren.

Eine tolle Reise geht mit der Landung in Frankfurt zu Ende. Der KTP hat uns mal wieder viele tolle Erlebnisse und gute Erholung gebracht. Und wie viel Glück wir mit den Sichtungen hatten, habe ich erst beim Shcreiben dieses Berichtes bemerkt.

Es kommt noch ein Fazit. Dafür habe ich noch bis Freitag in einer Woche Zeit. Und dann gibt es so ab Mitte Oktober den nächsten Reisebericht von unserer Namibia Nord Tour mit Kaoko.

Viele Grüße
Casimodo

Teil 4003. Sept. 2017

Fazit Autovermietung und Fluggesellschaft

Autovermietung African Tracks

Wir haben inzwischen Erfahrungen mit etlichen Autovermietern im südlichen Afrika. Wenn wir Reviews lesen, oder selbst schreiben, sind wir uns immer darüber bewusst, dass an einem Auto mal etwas kaputt gehen kann. Die Frage ist dann noch, wie ist der Service bei einer Panne, werden neue oder ältere Autos vermietet, kann man Einwegmieten machen und was kostet das ? Wie ist die Übergabe ? Wie ist das Zubehör ? Versucht man mich bei der Übergabe mit Versicherungen abzuzocken (doppelt). Bei African Tracks handelt es sich wohl um einen Autovermieter, der im Vergleich sehr günstige Preise anbietet und über eine große Flotte verfügt. Unser Auto war wesentlich besser ausgestattet, als die von großen Vermietern wie Avis oder Budget. Es gab umfangreiches Zuberhör wie Unterlegbretter, Überbrückungskabel, Abschleppseil, Werkzeug, etc.
Die Elektrik des Kühlschrankes war professionell installiert. Der Hilux selbst war nicht ganz neu, aber sehr gut gewartet. Er war basic ausgestattet, hatte keine Geländereifen, Bullbars, Leder oder sonstiges Zubehör.

African Tracks hat von Anfang bis Ende einen super Eindruck auf uns gemacht. Auch unsere zwei Schäden (fette Schramme am Kotflügel und gerissene Stoss-Stange hinten) wurden sehr kulant abgewickelt. Wir würden African Tracks sofort wieder buchen ! Das war ein Klasse Tipp von Jaffles.

Fluggesellschaft Condor

Bis auf eine Sache für uns eine positive Überraschung. Auf dem Hinflug Premium Economy für 150 EUR Aufpreis pro Person. Das war unser bequemster und nettester Flug ins südliche Afrika. Die Crew war ausgesprochen nett und professionell. Die Sitze bequem und mit komfortablem Abstand. Man steigt in Windhoek vor der Economy aus und ist in Rekordgeschwindigkeit durch den Zoll (dadurch konnten wir Take-Off leider nicht „Tschüss-Sagen“ Sorry nochmal.

Auf dem Rückflug XXL-Sitze am Notausgang für ca. 80 EUR Mehrpreis pro Person. Ebenfalls sehr bequem. Aber die Klimaanlag frostete uns tief. Im Nachhinein haben wir gelesen, dass das auf den 767 Flügen oft ein Problem ist. Auf diesen Pläten sollte man sich sehr, sehr warm anziehen. Kerstin war arg genervt und komplett durchgefroren. Insgesamt in Preis Leistung Top !

Teil 4103. Sept. 2017

Fazit Unterkünfte

Heinitzburg

Tja, das war in 2002 unsere allererste Lodge im südlichen Afrika. Die Lage ist toll, das Restaurant auch. Der Manager kam bei uns arrogant rüber. Unsere vorher per E-Mail abgestimmte Fleischlieferung wurde abgewiesen. Erst nachdem wir dem Manager die Mail zeigten, meinte er, sie sei missverständlich gewesen. Wie auch immer. Das Zimmer war OK, bei uns kam aber nicht das richtige Feeling rüber. Toller Pool mit Palmen, Essen super und wir würden trotzdem nicht mehr für eine Übernachtun hinfahren. Die Heinitzburg war uns diesmal zu sachlich. Sicher Geschmackssache.

Teufelskrallen Tented Lodge

Tolle Zeltchalets auf dem Kamm einer Kalahari Düne mit tollem Ausblick. Zum Essen muss man etwas fahren, das ist aber kein Problem. Die Hütten sind von der Pad aus gut zu sehen. Da sehr selten Autos vorbei kommen, hat uns das nicht gestört. Kleiner Kühlschrank mit Getränken. Schöne Terrasse, nette Einrichtung. Preis/Leistung ist OK und wir waren eigentlich begeistert. Vermutlich ist es unbegründet, aber dass man die Chalets von der Pad aus sieht, gefällt uns nicht so gut. Das Essen war gut!

Kgalagadi NP / Kalahari Tented Camp

Wir waren jetzt schon das dritte Mal im Honeymoon Chalet. Das hat den Vorteil, ganz links aussen zu liegen und man hat einen sehr privaten Blick ins Tal und sieht die Nachbarn nicht. Dafür ist der Blick zum Wasserloch nicht der Beste. Das nächste Mal würden wir ein anderes Chalet buchen.
Die Küche wurde etwas upgegraded. Es gibt jetzt einen gut funktionierenden Kühlschrank.
Das Tented Camp gefällt uns viel besser als Mata Mata. Auf den Gamedrives trifft man (für den KTP) auf viele andere Autos (Durchreisende, Bewohner von Mata Mata und Tented Camp und Urikaruus). Der Blick ins Tal ist wunderschön. Wir mögen das Tented Camp sehr zum Ankommen.
Es ist nicht weit nach Mata Mata zum Einkaufen und Tanken. Mobilfunk Reception.

Kgalagadi NP / Urikaruus

Urikaruss ist totaler Mist !!! Das muss ich schreiben, damit nicht so viele Menschen dort hin wollen ! Im Ernst: Urikaruus ist unser absolutes Lieblings-Camp. Eric ein toller Ranger. Am Wasserloch passiert oft etwas. Man ist mitten in der Natur. Wir hatten bei unseren Besuchen eigentlich immer Löwen direkt am Chalet oder Wasserloch. Der Lanner Falke zischt immer Mal durchs Bild. Die Küche gut eingerichtet. Das Bad und Schlafzimmer neu upgegraded und frisch renoviert. Fledermäuse waren bei uns kein Thema mehr. Tolltolltoll ! Ein einzigartiges, gemütliches Naturerlebnis !

Kgalagadi NP / Nossob


Sehr zweckmäßige Hütte. Nicht charmant. Terrasse mit Blick auf die Baustelle der River Chalets und ohne Charme. Aber gute Gamedrive-Möglichkeiten in zwei Richtungen. Schöner Hide am Wasserloch. Leckere Brötchen auf Bestellung, kleiner Shop, Tankstelle. Kann nict mit den Wilderness Camps mithalten
Kgalagadi NP / Grootkolk

Immer schwer zu bekommen. Eigentlich von der Unterkunft her sehr einfach. Grootkolk hat aber irgend etwas, weil man ebenerdig mitten in der Natur ist. Toller Blick aufs Wasserloch und eine Grasfläche und den Himmel. Obwohl wir niemals Löwen dort hatten, soll es angeblich das Lions Headquarter sein… Ranger etwas seltsam. Aber die Landschaft auf den Drives in Richtung Unions End ist einmalig schön. Viele Raubvögel. Trotz der Einfachkeit der Unterkunft ein einmalig schöner Platz……

Kgalagadi NP / Killiekrankie


Killiekrankie ist von der Lage und der Einrichtung her ein absoluter Knaller. Für mich der schönste Ort zum Braii, den ich kenne. Endloser Blick über die Dünen. Die Hütten sind uns etwas zu nahe aneinander. Bei netten Nachbarn kein Problem. Einrichtung sauber und gut in Schuss ! Perfekter Platz zum Erholen. Mit etwas Fahrtstrecke der einzige vernünftig gelegen Platz mit Möglichkeiten zu Gamedrives in Nossob und Auob Flusstal. Auch hier neuer Kühlschrank. Wieso schafft es SAN-Parks nicht, solche Unterkünfte im Krüger zu bauen. Das wäre der Knaller ! Mobilfunkempfang.

Lapa Lange Game Lodge

Grüne Oase, mit modernem Zimmer. Für uns eine Spur zu groß, aber eine tolle Anlage. Essen war sehr gut. Etliche Tiere und Vögel am Wasserloch. Gute Lage für den Zwischenstopp zum Kgalagadi NP. Der Manager ging nach unserem Geschmack sehr respektlos mit dem farbigen Personal um. Für uns ein No Go. Ansonsten eine schöne grüne Oase in der Wüste mit wie wir finden üppigem Preis.

Goche Ganas

Tolle Lage gerade weit genug von Windhoek entfernt, dass man nichts von der Großstadt ahnt.
Chalets haben tollen Blick über den Busch und die Berge. Gutes Essen, toller Pool und Spa.
Zahmes Erdmännchen. Erstes Chalet gefiel uns nicht so gut, das zweite dafür umso besser.
An der Bar kann man super sitzen, die Vögel beobachten und dabei den Fernblick genießen.
Sehr schöner Gamedrive. Uns etwas zu groß……

Reise insgesamt

Der KTP ist unser Park zum Erholen. Der absolut perfekte Platz. Die Wilderness Camps empfinden wir als einzigartig schön. Die Gamedrive Möglichkeiten sind auf Grund der wenigen Pads eingeschränkt. Aber durch die spärliche Vegetation hat man hier unvergleichlich gute Möglichkeiten der Tier- und Katzenbeobachtung. Bei nächsten Mal würden wir vermutlich wieder von Upington aus losfahren. Die Fahrt von Windhoek aus ist schon etwas öde. Für uns war die Dauer des Aufenthaltes im Park perfekt. Aber nur deswegen, weil wir diesmal auf den Gamedrives nichts erzwingen wollten und stets rechtzeitig ins Camp zurück fuhren. So konnte wir uns toll erholen und hatten unglaubliches Sichtungs-Glück. Der KTP ist einfach ein Traum !!!!!!

So jetzt habe ich es tatsächlich geschafft ! Sorry, dass es am Ende so zäh war, aber die Kraft hat mich einfach verlassen. Der Umzug und die Arbeit haben mich in den letzten Wochen echt urlaubsreif gemacht. Aber am Freitag geht es ja dreieinhalb Wochen los nach Namibia.
Ich bin sehr gespannt, wie wir mit dem Bushcamper zurecht kommen. Natürlich wird es wieder einen Bericht geben. Und da wir im Januar noch einmal ans Kap fahren, wird etwas Zeitdruck auf mir lasten !

Danke für alle Kommentierer und Danke Drücker ! Es hat wieder Spaß gemacht mit Euch zu reisen.
Wie würde mein guter Freund Bayern Schorsch sagen : „Bis auf ein anderes Mal!“

2017 KTP Green Kalahari oder Alles uff de Gass von casimodo

Quelle: www.namibia-forum.ch/forum/thema/292388-2017-ktp-green-kalahari-oder-alles-uff-de-gass

Stand: letzter Berichtsteil vom 03. Sept. 2017

Die Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Ausdruck für den eigenen Gebrauch.