Malariawarnung

35 Antworten · 8'662 Aufrufe · gestartet 15. März 2017 von Swakop1952
Antworten
Themenstarter2'664 Beiträge · seit 201215. März 2017 · #1
Mit der guten Regenzeit grassiert auch gleich die Malaria:
- 15 Tote
- 6500 Infizierte

Die am meisten betroffenen Regionen:
- Zambezi 582
- Ohangwena 1180
Kavango Ost/ West 4600

Bei Besuchen dieser Gegenden besser z.Zt. Prophylaxe einnehmen.

Es gibt bis Ende Mai Reihenuntersuchungen mit bis zu 350.000 Test Kits.
zuletzt bearbeitet 15. März 2017
443 Beiträge · seit 201415. März 2017 · #3
Hallo Impfexperten,

was meint ihr, sollte/muss man eine Malariaprophylaxe machen, wenn man Ende September/Anfang Oktober im Caprivi inkl. Nkasa Lupala und Mudumu NP und im Chobe unterwegs ist? Oder reicht stand-by?

Danke und herzliche Grüße
Ute
33,1k Beiträge · seit 200616. März 2017 · #4
Hi Ute,

lies dazu am besten einen der hundert anderen Threads zum Thema.
Nur so viel: Caprivizipfel war und ist schon immer ein Malariarisikogebiet gewesen, zu jeder Jahreszeit.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
218 Beiträge · seit 201316. März 2017 · #5
Ute,
wie schon gesagt gibt es sehr viele Threads für das Thema.

Wir sind im Mai in Caprivi/Botswana unterwegs und haben schon vor diesen aktuellen Malariawarnungen beschlossen, die Tabletten zu schlucken. Ich mache anschließend mit ein paar Leuten eine "Standardrunde" in Namibia mit Etosha als nördlichstes Ziel. Dort empfehle ich den Teilnehmern Standby, wenn sich nicht etwas dramatisch ändert.

Spricht eigentlich etwas dagegen, das Mittel in Windhoek zu kaufen?
1'042 Beiträge · seit 201616. März 2017 · #6
Hallo Werner,
WernerW schrieb:
Spricht eigentlich etwas dagegen, das Mittel in Windhoek zu kaufen?
Das kommt ganz darauf an bei welcher Krankenkasse Du in welchem Land bist. Meine Malariaprophylaxe habe ich auf Privatrezept in Deutschland gekauft und dann die Rechnung bei der Krankenkasse eingereicht. Der Betrag wurde dann ein paar Wochen später anstandslos auf mein Konto überwiesen.

Viele Kassen zahlen die Malariaprophylaxe, die genauen Bedingungen erfragt man am besten bei der Kasse, bei der man versichert ist. Wenn man Medikamente einfach so im Ausland kauft, denke ich aber, dass die Krankenkassen das weder bezahlen müssen, noch tun werden.

Zum Thema Malaria selbst schreibe ich nicht. Das bespricht man am besten mit dem Arzt seines geringsten Misstrauens und entscheiden schlussendlich für sich selbst. 😉

Gruß Markus
218 Beiträge · seit 201316. März 2017 · #7
Da muss ich mich erkundigen. Soviel ich weiß, zahlen die Krankenkassen in Österreich die Prophylaxe nicht. Aber ich geh dem nach.
1'003 Beiträge · seit 200816. März 2017 · #8
Hi,
auch in BW:
https://www.facebook.com/Botswana.Government/:
>
"MALARIA OUTBREAK AWARENESS

The public is notified that the country is experiencing a high level of Malaria transmission following the recent heavy rains.

There has been an increase in the number of cases of malaria cases in malaria prone areas namely; Okavango, Ngami, Chobe, Boteti, Tutume and Bobirwa.

Cases of the disease have also been reported in areas that do not usually have malaria. These include North East, Serowe, Palapye, Mahalapye, Kgatleng, Kweneng, Kgalagadi South and Gantsi.

Malaria is a serious disease transmitted by mosquitoes and can cause death if not treated quickly. Therefore, it is important to recognize malaria signs as early as possible. These include fever, severe headache, chills, sweating, abdominal pains, nausea, vomiting and confusion.

The public is advised to take the following malaria preventative measures:

- Reduce mosquito breeding sites by clearing up bushes, draining stagnant water and disposing of objects that are likely to collect water such as tins and old tyres.

- Avoid being bitten by mosquitoes by using insecticide treated nets, mosquito repellents and wear clothes that fully cover the body including the back, arms and legs.

- Seek medical advice two weeks before travelling to malaria prone countries.

- Visit the nearest health facility as soon as you experience any of the Malaria signs and symptoms and take medication as prescribed by a health worker.

- In Malaria endemic areas the public is advised to always sleep under Insecticide treated mosquito nets.

The ministry will continue to monitor the situation and all public health facilities are on high alert to provide the necessary health service for the management of suspected malaria cases.

Please note that Malaria is preventable and curable.

For more information please call our toll free number 0800 600 740."
443 Beiträge · seit 201416. März 2017 · #9
Ich danke euch allen für die schnellen Antworten. Die Entscheidung ist klar: Wir machen die Prophylaxe, schließlich wollen wir noch viele Reisen in Afrika genießen 🙂 🙂

Einen entspannenden Abend und herzliche Grüße

Ute
29 Beiträge · seit 201628. März 2017 · #10
Danke für die überaus wichtigen Tips und Informationen!

Wir werden uns geraume Zeit im Risikiogebiet aufhalten (Caprivi; Okavango; Chobe ...............und dann auch im Kruger NP).
Waren gestern beim Arzt und haben ordentlich Malarone gebunkert. Wann wir mit der Prophylaxe beginnen hängt sicherlich mit den dann herrschenden "Feuchtigkeitsverhältnissen" zusammen.

Gruß Roland

Ergänzung: Meine Krankenkasse übernimmt zu 100% die Kosten des Privatrezeptes ( 6x12 Malarone)
Es ist an der Zeit aufzubrechen!
zuletzt bearbeitet 30. März 2017
322 Beiträge · seit 200630. März 2017 · #11
Hallo ,
wir fahren im Mai-Juni 2017 u.a. durch den Caprivi zu den Victoria-Fällen und nach Botswana ( Moremi ) ,
ca. 3 Wochen halten wir uns in dem Malaria-Gebiet auf .
Als Prophylaxe haben wir ausreichend Malarone.
Wir möchten uns aber zusätzlich noch mit Mückenschutz-Spray schützen , welches wir erst in Namibia kaufen wollen.
Meine Frage : welches Mittel könnt ihr mir empfehlen ?
a: Körperspray / Creme
b: Kleiderspray
Wir sind bereits 2012 und 2013 die Strecken gefahren und hatten keinerlei Probleme mit den Mücken ,
auch hier hatten wir uns mit Malarone geschützt ( ohne Nebenwirkungen) .

Gruß Dieter

PS: Die TKK übernimmt die Malarone Kosten bis auf einen geringen Eigenanteil
seit 1959 u.a. : 4xMarocco, 2xTunesien, 2xAlgerien-Mali, Ägypten-Sudan, 4xNamibia-Botswana-Simbabwe, Israel, 2xKanada, 3xUSA, 4xAustralien, 2xNeuseeland, Mexico, Europa total ,Türkei ,Zypern,
33,1k Beiträge · seit 200630. März 2017 · #12
Hi Dieter,
Meine Frage : welches Mittel könnt ihr mir empfehlen ?
es gibt zig Threads zum Thema. Ich persönlich nutze Peaceful Sleep, das Du als Spray, Stick etc. bekommst.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
938 Beiträge · seit 201330. März 2017 · #13
travelNAMIBIA schrieb: Ich persönlich nutze Peaceful Sleep, das Du als Spray, Stick etc. bekommst.
Wenn es nicht gerade ausverkauft ist. Ich habe es Anfang März erst im dritten Laden (in Okahandja) bekommen.... sonst nur leere Regalfächer.
AntiBrumm forte ist auch ganz brauchbar.
LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
3 Beiträge · seit 201731. März 2017 · #14
Hallo!
Wir fliegen nächste Woche nach Namibia !
Habe mir daher letzte Woche unsere Malarone - Rezepte beim Arzt abgeholt.
Eingelöst habe ich sie bei der niederländischen Internet Apotheke efarma.
Die Seite ist auf deutsch , daher war die ganze Abwicklung sehr einfach.
Die Rezepte habe ich abfotografiert und per Email gesendet.
Die Tabletten waren nach vier Tagen hier und haben pro Packung 35 Euro gekostet!
Bei fünf Packungen, die wir brauchen, ist das eine enorme Ersparnis.

Als Schutz zum Sprühen habe ich verschiedene Produkte von nobite, da ich meine, dass diese vom Tropeninstitut empfohlen wurden.
Davon habe ich das Körperspray und Creme und das Kleidungsspray,womit ich auch das Innere des Zeltes einsprühe.
Bestellt habe ich das alles bei Amazon.

Ich hoffe,ich konnte helfen und wünsche allen , die demnächst die Weite genießen ganz viel Spaß!

Gruß, frau-winzig
2'497 Beiträge · seit 201131. März 2017 · #15
Hallo Frau-Winzig,

ich verstehe nicht, warum ich durch eine ausländische Internetapotheke enorm spare, wenn doch meine Krankenkasse die Kosten für eine Prophylaxe übernimmt. Viele deutsche Krankenkassen tun dies auf Nachfrage, ich finde, das ist das Erste, was man abklären sollte, es wurde in diesem Thread (und in anderen) auch schon erklärt.

Die Nobite Produkte, die Du erworben hast , haben hoffentlich Deet, sonst wirken sie in Namibia und Botswana nicht vernünftig. Aus diesem Grunde kaufen wir immer Produkte vor Ort, die außerdem noch viel günstiger sind als die hier gekauften.

Besonders spannend finde ich, dass Du das Zelt von innen mit irgendwas einsprühen willst. Wozu soll das gut sein? Wenn die Mücken erst mal drin sind, hilft das eh nicht mehr. Ich bin da etwas verwirrt. Durch ein einigermaßen vernünftiges Zelt kommen Mücken nur via Eingang und da hilft kein Spray sondern nur Zelt geschlossen halten.

Ich hoffe, Ihr habt vor lauter Sprühen von Haut, Kleidung, Zelt und Eincremen auch noch Zeit, mal einen Sundowner zu genießen.

Schönen Urlaub wünscht
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 31. März 2017
2'391 Beiträge · seit 201631. März 2017 · #16
Danke Karin, Mückenabwehr sollte man immer in dem Land kaufen in dem es gebraucht wird, denn dann ist die Wirksamkeit auch an den Mücken getestet worden, vor denen man sich schützen möchte. Das gilt nicht nur für Afrika.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
89 Beiträge · seit 201631. März 2017 · #17
Sasa schrieb:Danke Karin, Mückenabwehr sollte man immer in dem Land kaufen in dem es gebraucht wird, denn dann ist die Wirksamkeit auch an den Mücken getestet worden, vor denen man sich schützen möchte. Das gilt nicht nur für Afrika.
Viele Grüße
Sasa
Heisst DEET wirkt nur in Vietnam, weil es dafür in USA entwickelt wurde? 😗

http://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=DEET
3 Beiträge · seit 201731. März 2017 · #18
So ein Forum ist doch immer wieder schön, danke für die lieben Worte Karin !

Natürlich habe ich auf die Buchstaben DEET geachtet!

Und es hat leider nicht jeder das Glück, daß die Krankenkasse die Malariaprofilaxe bezahlt.
Auch da habe ich mich vorher schlau gemacht.
82 Beiträge · seit 201631. März 2017 · #19
chamäleon2011 schrieb:Hallo Frau-Winzig,

ich verstehe nicht, warum ich durch eine ausländische Internetapotheke enorm spare, wenn doch meine Krankenkasse die Kosten für eine Prophylaxe übernimmt. Viele deutsche Krankenkassen tun dies auf Nachfrage, ich finde, das ist das Erste, was man abklären sollte, es wurde in diesem Thread (und in anderen) auch schon erklärt.


Also meine Krankenkasse (grosse deutsche PKV) hat die Malariaprophylaxe letztes Jahr dankend abgelehnt...
1'042 Beiträge · seit 201631. März 2017 · #20
Hallo,
frau-winzig! schrieb:So ein Forum ist doch immer wieder schön
und vor allem sehr informativ... 😉
frau-winzig! schrieb:
Natürlich habe ich auf die Buchstaben DEET geachtet!
Das ist immerhin schon einmal gut, allerdings sind bei den meisten Präparaten die man bei uns kaufen kann viel zu wenig von dem DEET drin. Das mag hier ja bei uns auch ausreichend sein, aber für Gebiete in denen Malaria vor kommt, da möchte man doch eher etwas mehr Sicherheit. Verrückt machen muss man sich wegen der Mücken auch nicht unbedingt, nicht jeder Mückenstich bedeutet, dass man deswegen auch Malaria bekommt, aber warum darauf ankommen lassen. Der Beste Schutz vor Malaria ist immer noch gar nicht erst von einer Stechmücke gestochen zu werden.

Ich fand das "Tabart" zum einschmieren in Namibia bei mir sehr wirksam. Ich hatte mit dem Zeug auf der Haut die Mücken auf immer mindestens 3 cm Abstand. Vorsichtig mit dem DEET sollte man mit allen Kunststoffen sein (Kamera, "Brillengläser", Smartphone, uvm.) das Zeug greift viele Kunststoffe an und zerstört diese nachhaltig.
frau-winzig! schrieb:
Und es hat leider nicht jeder das Glück, daß die Krankenkasse die Malariaprofilaxe bezahlt.
Auch da habe ich mich vorher schlau gemacht.
Das habe ich auch angemerkt, sehr viele Krankenkassen zahlen die Profilaxe aber eben nicht alle in Deutschland. Zeit darüber nachzudenken, ob man vielleicht bei der "falschen" Kasse ist... 😉
Aber egal ob das nun bezahlt wird oder nicht, ich nehme alle möglichen Notfallmedikamente auch mit, da die Versorgungslage zumindest in abgelegenen Regionen nicht immer gut gewährleistet ist. Da muss jeder wissen, was er für sinnvoll oder notwendig erachtet.

@Karin: Ich kenne ein Mittel (Markenname: "Zum") mit dem man das Zelt aussprühen könnte und dann würde da ganz sicher kein Insekt mehr am Leben sein, allerdings wollte ich das Zeug auch nicht inhalieren (ich vermute, dass das nicht gesund sein kann). Mit dem Zeug kannst Du zuverlässig auch Wespen im Flug erledigen, das gibt es aber in Deutschland auch definitiv nicht zu kaufen... 😉

Gruß Markus