Ad Rian schrieb:Hallo Heike.
Komme gerade (heute aus Etosha raus) von der Route Maun - Moremi - Khwai - Chobe - Caprivi - Etosha.
Moskitos am Abend hielten sich in Grenzen, aber es gab welche.
Wir hatten in den WHO Risikogebieten nur zwei oder drei mal Peaceful Sleep auf die Haut aufgetragen, weil Mücken unterwegs waren.
Prophylaxe würde ich empfehlen, hatten uns auch dazu entschieden. Bin aber kein Arzt. Das heute übliche Medikament ist ja gegenüber Lariam und co. von damals relativ gut verträglich.
Zum Etosha: wir hatten abends keine Mücken bemerkt. Weder Namutoni, noch Okaukuejo. War aber auch recht windig.
Für Etosha würde ich persönlich keine Prophylaxe nehmen und auch kein Akutmedikament mitnehmen.
Adrian
Erstens war Etosha noch nie Risikogebiet. Wir haben uns schon Wochenlang zu Fuß in der Regenzeit in der Etoschapfanne aufgehalten. und waren auch total zerstochen von Moskitos. In unserer Gruppe gab es keinen einzigen Fall von Malaria. Und das über mehrere Jahre hinweg. In und nach der Regenzeit.
Zweitens sollte man sich mal informieren wie Malaria übertragen wird. Durch Anopheles Moskitos von Mensch zu Mensch. Gibt es keine infizierten Menschen in der Gegend, dann gibt es auch keine Malaria, trotz Moskitos. Seit Jahren wird immer wieder darauf hingewiesen, daß man Menschenansammlungen und Wohngebiete in der Nachbarschaft von Campingplätzen meiden sollte, weil es unter den MENSCHEN infizierte geben kann von denen Malaria DURCH MOSKITOS übertragen werden kann.
Die Dörfer nördlich der Etoschapfanne sind natürlich Risikogebiete weil es dort immer wieder Infizierte und Moskitos gibt. Aber auch in Keetmanshoop kann man sich eine Malaria einfangen, wenn sich ein Infizierter aus dem Norden oder von sonstwo aufhält, und man von einem Moskito gestochen wird der vorher bei diesem war. Wer ängstlich ist, dem steht es auch frei, sich die Prophylaxe während der Gesamtdauer einer Reise hinein zu ziehen. Ob es Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt. Das muß jeder für sich selbst entscheiden.