Malariawelle Südl. Afrika

50 Antworten · 13,2k Aufrufe · gestartet 14. März 2017 von travelNAMIBIA
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16,9k Beiträge · seit 201228. Aug. 2024 · #21
Omusati records 407 malaria cases

Der Gouverneur der Region OMUSATI, Erginus Endjala, gab bekannt, dass in der Region im Geschäftsjahr 2023/24 insgesamt 407 neue Malariafälle registriert wurden. ...
... „Insgesamt 187 Fälle, also 47 Prozent, wurden lokal übertragen, hauptsächlich aufgrund fehlender Insektizide und Sprühmaßnahmen in Innenräumen, während 54 Prozent (220) der Malariafälle aus Angola übertragen wurden“, sagte er. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201201. Mai 2025 · #22
Kavango-Malaria-Fälle, Todesfälle steigen an

Die Gesundheitsdirektorin von Kavango East, Idah Mendai, sagt, dass es in der Region einen deutlichen Anstieg der Malariafälle gibt, mit 13.185 Fällen und 16 Todesfällen, die in den ersten 16 Wochen dieses Jahres gemeldet wurden. ...
"Andara verzeichnete mit 7 787 Fällen die höchste Zahl von Fällen, Nyangana 2 925 Fälle und Rundu 2 461 Fälle", sagte sie. Mendai sagte, dass die Region einen bedeutenden Malariaausbruch erlebt, der seit der 45. Woche des Jahres 2024 stark zunimmt. ...


LG
Logi
66 Beiträge · seit 201902. Mai 2025 · #24
gilt das mit den gestiegenen Malariafälle "nur" für die Region Caprivii / Kavango ?

Wir sind Anfang Juli 25 im Etosha u. Tsumeb unterwegs und wollten ein Notfallmedikament (Malarone) mitnehmen.
Sollten wir doch besser umdenken?
245 Beiträge · seit 202502. Mai 2025 · #25
madin schrieb:gilt das mit den gestiegenen Malariafälle "nur" für die Region Caprivii / Kavango ?

Wir sind Anfang Juli 25 im Etosha u. Tsumeb unterwegs und wollten ein Notfallmedikament (Malarone) mitnehmen.
Sollten wir doch besser umdenken?
Abgesehen von zweifelsfrei vorkommenden Einzelfällen, haben weder Tsumeb noch Etosha jemals zu den "Malariagebieten" gehört, auch nicht in Regenzeiten wie der diesjährigen.
Es gibt eine ungeschriebene Regel: Bleibe weg von Menschenansammlungen, denn Menschen bewegen sich herum, und sie schleppen Malaria in Gebiete hinein. Die Moskitos übertragen die Malaria von Mensch zu Mensch, und nicht von Moskito zu Moskito. Im Juli ist Winter, und es ist eh trocken, und es gibt kaum Moskitos.

Ich halte es so: Räume oder Zelte eine Stunde vor Schlafengehen aussprühen und lüften, draußen bei Bedarf mit Peaceful Sleep offene Körperteile einsprühen. Mehr würde ich nicht tun. Das hat über Jahrzehnte auch funktioniert, Ohne Malaria.
zuletzt bearbeitet 02. Mai 2025
272 Beiträge · seit 201902. Mai 2025 · #26
Wer es genau wissen will, findet hier einen brandaktuellen Zeitungsbericht. Über 56.000 registrierte Fälle sind schon eine ernstzunehmende Größe, immerhin sind etwa 2% der namibischen Bevölkerung erkrankt. Auch die Region Oshikoto - mit Tsumeb und Etoscha - gilt als 'endemisches' Risikogebiet, wenn auch nur saisonal.

https://neweralive.na/malaria-extends-grip-on-namibia-100-people-die-in-10-days/
245 Beiträge · seit 202502. Mai 2025 · #27
Hans-Wolf schrieb:Wer es genau wissen will, findet hier einen brandaktuellen Zeitungsbericht. Über 56.000 registrierte Fälle sind schon eine ernstzunehmende Größe, immerhin sind etwa 2% der namibischen Bevölkerung erkrankt. Auch die Region Oshikoto - mit Tsumeb und Etoscha - gilt als 'endemisches' Risikogebiet, wenn auch nur saisonal.

https://neweralive.na/malaria-extends-grip-on-namibia-100-people-die-in-10-days/
Hier stellte sich die Frage zum WINTERMONAT Juli. Da gibt es nahezu keine Moskitos.
Mit etwas Peaceful Sleep, Räucherspiralen und Doom kann man sich auch die letzten fern halten.
Man kann sich natürlich auch durch Panikmache meschugge machen lassen und Prophylaxe schlucken.
Jeder wie er oder sie will.
Wenn sich die Einheimischen das ganze Jahr über Prophylaxe hineinziehen würden, wo landeten sie dann?
Niemand von denen schluckt die.
Anders ist es an den nördlichen Grenzflüssen oder Caprivi mit erhöhter Infektionsgefahr. Aber nur dort wo es Infizierte gibt.
Natürlich kann es selbst auch in Keetmanshoop Malaria geben. Aber nur durch zugereiste Infizierte. Wo die Infektion durch Moskitos von Infizierten zu Nichtinfizierten übertragen wird.
zuletzt bearbeitet 03. Mai 2025
16,9k Beiträge · seit 201209. Mai 2025 · #28
OHANGWENA: Kliniken werden aufgrund der Malaria-Prävalenz an Wochenenden geöffnet

Die Gesundheitsdirektion in der Region Ohangwena hat aufgrund der hohen Prävalenz von Malaria in der Region vorübergehend die Arbeitstage verschiedener Kliniken verlängert. ...
Praktisch alle sieben betroffenen Kliniken befinden sich in der östlichen Zone von Ohangwena, nämlich Omauni, Olukula, Omboloka, Oshikunde, Omundaungilo, Epinga und Hamukoto waKapa. ...

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201220. Mai 2025 · #29
Namibia kämpft mit Malaria-Epidemie: Im Mai wurden landesweit 75.195 Fälle gemeldet

Namibia kämpft weiterhin mit der Ausbreitung von Malaria, da die Zahl der Fälle unvermindert steigt. Im Berichtszeitraum vom 5. bis 11. Mai 2025 meldete das Land 5.921 Fälle, womit sich die Gesamtzahl der landesweit gemeldeten Malariafälle auf 75.195 beläuft. Insgesamt wurden im Land seit Jahresbeginn 132 Todesfälle durch Malaria gemeldet. ...
Die fünf Bezirke mit der höchsten Infektionsrate, die in Woche 19 zusammen 71 % (4.205) aller Neuinfektionen meldeten, waren: Katima Mulilo (21 %), Nkurenkuru (18 %), Andara (14 %), Outapi (11 %) und Nyangana (6 %).
...


LG
Logi
6 Beiträge · seit 202523. Mai 2025 · #30
Hallo zusammen!
Wir sind in zwei Wochen in Namibia und Botswana unterwegs und machen die Tour von Maun über das Moremi Game Reserve, Mababe, Savuti und dann über Zambesi zurück nach Windhoek. Wir haben uns für die Einnahme der Malaria-Prophylaxe entschieden, gerade wegen der aktuellen Situation. Meine Frage ist, ob da jetzt auch wirklich so viele Mücken unterwegs sind. Es wird ja auch bald recht kühl und ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dann da nachts an Mücken noch soviel unterwegs ist. Hat da jemand Erfahrung? VG Heike
229 Beiträge · seit 202223. Mai 2025 · #31
Hallo Heike.
Komme gerade (heute aus Etosha raus) von der Route Maun - Moremi - Khwai - Chobe - Caprivi - Etosha.
Moskitos am Abend hielten sich in Grenzen, aber es gab welche.
Wir hatten in den WHO Risikogebieten nur zwei oder drei mal Peaceful Sleep auf die Haut aufgetragen, weil Mücken unterwegs waren.
Prophylaxe würde ich empfehlen, hatten uns auch dazu entschieden. Bin aber kein Arzt. Das heute übliche Medikament ist ja gegenüber Lariam und co. von damals relativ gut verträglich.
Zum Etosha: wir hatten abends keine Mücken bemerkt. Weder Namutoni, noch Okaukuejo. War aber auch recht windig.
Für Etosha würde ich persönlich keine Prophylaxe nehmen und auch kein Akutmedikament mitnehmen.
Adrian
6 Beiträge · seit 202523. Mai 2025 · #32
Hallo Adrian,
danke für Deine Informationen! Wie waren bei Euch die Nachttemperaturen? Ich könnte mir vorstellen, dass die Aktivität der Mücken weiterhin abnimmt, wenn es jetzt kühler wird.

Im Etosha waren wir letztes Jahr um diese Zeit. Wir haben damals auf Prophylaxe verzichtet, aber auch keine Mücken (eigentlich auf der gesamten Reise) gesehen. Waren aber auch viel im Süden und in der Mitte des Landes unterwegs….

Gehört hier jetzt eigentlich nicht her, aber waren die Brücken im Delta wieder befahrbar?

VG und weiterhin gute Reise 😊
229 Beiträge · seit 202226. Mai 2025 · #33
Second bridge: nicht befahrbar. Umfahren.
Third bridge: befahrbar
Fourth bridge: nicht befahrbar. Großräumig umfahren.

KTP bis 4⁰C, Etosha nachts ca. 10⁰C.

Adrian
245 Beiträge · seit 202527. Mai 2025 · #34
Ad Rian schrieb:Hallo Heike.
Komme gerade (heute aus Etosha raus) von der Route Maun - Moremi - Khwai - Chobe - Caprivi - Etosha.
Moskitos am Abend hielten sich in Grenzen, aber es gab welche.
Wir hatten in den WHO Risikogebieten nur zwei oder drei mal Peaceful Sleep auf die Haut aufgetragen, weil Mücken unterwegs waren.
Prophylaxe würde ich empfehlen, hatten uns auch dazu entschieden. Bin aber kein Arzt. Das heute übliche Medikament ist ja gegenüber Lariam und co. von damals relativ gut verträglich.
Zum Etosha: wir hatten abends keine Mücken bemerkt. Weder Namutoni, noch Okaukuejo. War aber auch recht windig.
Für Etosha würde ich persönlich keine Prophylaxe nehmen und auch kein Akutmedikament mitnehmen.
Adrian
Erstens war Etosha noch nie Risikogebiet. Wir haben uns schon Wochenlang zu Fuß in der Regenzeit in der Etoschapfanne aufgehalten. und waren auch total zerstochen von Moskitos. In unserer Gruppe gab es keinen einzigen Fall von Malaria. Und das über mehrere Jahre hinweg. In und nach der Regenzeit.

Zweitens sollte man sich mal informieren wie Malaria übertragen wird. Durch Anopheles Moskitos von Mensch zu Mensch. Gibt es keine infizierten Menschen in der Gegend, dann gibt es auch keine Malaria, trotz Moskitos. Seit Jahren wird immer wieder darauf hingewiesen, daß man Menschenansammlungen und Wohngebiete in der Nachbarschaft von Campingplätzen meiden sollte, weil es unter den MENSCHEN infizierte geben kann von denen Malaria DURCH MOSKITOS übertragen werden kann.

Die Dörfer nördlich der Etoschapfanne sind natürlich Risikogebiete weil es dort immer wieder Infizierte und Moskitos gibt. Aber auch in Keetmanshoop kann man sich eine Malaria einfangen, wenn sich ein Infizierter aus dem Norden oder von sonstwo aufhält, und man von einem Moskito gestochen wird der vorher bei diesem war. Wer ängstlich ist, dem steht es auch frei, sich die Prophylaxe während der Gesamtdauer einer Reise hinein zu ziehen. Ob es Sinn macht, steht auf einem anderen Blatt. Das muß jeder für sich selbst entscheiden.
16,9k Beiträge · seit 201217. Juni 2025 · #35
Malaria-Tabletten zurückgerufen

Skandal um illegale Beschaffung: Gesundheitsministerium widerspricht sich
Das Gesundheitsministerium hat über ein internes Rückrufprotokoll Tabletten zur Malariabehandlung zurückgerufen, die auf umstrittenem Wege nach Namibia eingeführt wurden – und das, obwohl der Minister zuvor noch behauptet hatte, dass keine Tabletten verteilt worden seien. ...


LG
Logi
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200618. Aug. 2025 · #36
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Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201223. Sept. 2025 · #37
More than 93,000 malaria cases recorded since January; public urged to cooperate with malaria spraying

Seit Januar wurden mehr als 93.000 Malariafälle registriert; die Öffentlichkeit wird aufgefordert, bei der Bekämpfung der Malariabekämpfung mitzuwirken:
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Nach Angaben des Ministeriums wurden allein zwischen Januar und September 2025 im Land insgesamt 93.598 Malariafälle registriert. Diese Fälle führten zu 136 Todesfällen.
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Die IRS-Kampagne begann am 22. September 2025 und endet am 5. Dezember 2025. Sie wurde offiziell in der Region Kavango West gestartet, die in diesem Jahr stark von Malaria betroffen war. Seit Januar wurden dort insgesamt 20.964 Fälle registriert, die zu 1.520 Krankenhausaufenthalten und 18 Todesfällen führten. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201225. Sept. 2025 · #38
Namibia verstärkt Malaria-Kampf

In Namibia wurden zwischen Januar und September 2025 mehr als 95 000 Malaria-Fälle und 150 Todesfälle registriert. In Reaktion darauf intensiviert das Ministerium für Gesundheit und Soziale Dienste (MoHSS) die jährliche Innenraum-Sprühkampagne (IRS) und ruft die Bevölkerung zur Mitarbeit auf. ...
In Kavango West, einem der am stärksten betroffenen Gebiete, wurden in diesem Jahr 20 964 Fälle, 1 520 Krankenhausaufnahmen und 18 Todesfälle registriert, fast die Hälfte der Opfer waren Kinder unter 15 Jahren. ...


LG
Logi
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200603. Feb. 2026 · #39
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Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
19 Beiträge · seit 202603. Feb. 2026 · #40
Heftig, bei Otjiwarongo sind wir bald 🙁