Reisanbau in Namibia

4 Antworten · 1'422 Aufrufe · gestartet 08. Dez. 2016 von solitaire
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Themenstarter1'942 Beiträge · seit 201108. Dez. 2016 · #1
Hallo Leute,
heute las ich folgenden Artikel in der Allgemeinen Zeitung:
https://www.az.com.na/nachrichten/reisanbau-und-krabbenfabrik-/?utm_source=Az+Newsletter&utm_campaign=255b4c6163-RSS_EMAIL_CAMPAIGN&utm_medium=email&utm_term=0_fe0dfa7c11-255b4c6163-158359061&ct=t(RSS_EMAIL_CAMPAIGN)&mc_cid=255b4c6163&mc_eid=c1aeb88170
Es geht dabei um Reisanbau in Namibia. Weiß da jemand Näheres dazu? Reis braucht ja grundsätzlich viel Wasser beim Anbau. Es gibt aber spezielle Kreuzungen, die auch in Westafrika eingesetzt werden. Von Namibia hab ich aber da nirgends was gelesen. Ist das nicht zu trocken dazu, um da wirklich eine Produktion aufzubauen?
Würde mich interessieren, wenn jemand mehr dazu weiß.

Liebe Grüße und schönen Feiertag allerseits
Solitaire
www.margit-noehrer.com FB und Insta: reisende.autorin Buch: Der glühende Atem der Wüste Meine Solo-Reise von der Namib in die Kalahari
33,1k Beiträge · seit 200608. Dez. 2016 · #2
Hallo Solitaire,

Reis wird hier seit Jahren in Testprojekten - recht erfolgreich - angebaut.
Reis braucht ja grundsätzlich viel Wasser beim Anbau.
Nein, es gibt Sorten die werden ausschließlich "trocken" (brauche natürlich etwas Wasser) angebaut. Mit solchem wird in Namibia (im hohen Norden) experimentiert. Man spricht auch vom asiatischen (feuchten) und afrikanische (trockenen) Reis.

In jedem Supermarkt in Namibia kann man auch namibischen Reis kaufen.

Mehr dazu siehe u.a.
- "Kalimbeza rice goes commercial" https://www.newera.com.na/2015/06/29/kalimbeza-rice-commercial/
- "Rice project not affected by drought" https://www.newera.com.na/2016/08/23/rice-project-affected-drought/
- http://namibmills.com/page/rice-king

Viele Grüße
Christian
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zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2016
7'296 Beiträge · seit 200608. Dez. 2016 · #3
solitaire schrieb:Es gibt aber spezielle Kreuzungen, die auch in Westafrika eingesetzt werden.

... Teile Westafrikas gehören aber auch zu den regenreichsten Gebieten der Erde. Da braucht man keine speziellen Sorten. Noch bis Wasu in Gambia wird ganz normaler Reis angebaut. Erst nördlich davon wird es zu trocken dafür.

Von Namibia hab ich aber da nirgends was gelesen. Ist das nicht zu trocken dazu, um da wirklich eine Produktion aufzubauen?

... im "Ovamboland" habe ich seinerzeit auch sehr feuchte Gebiete gesehen. Da könnte ich mir vorstellen, dass das funktioniert.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter1'942 Beiträge · seit 201108. Dez. 2016 · #4
Danke Christian für die rasche Antwort. Ich schau mir am Nachmittag die links an, muss jetzt weg,
Weißt du (oder vielleicht steht es ohnehin in deinen links), wie die Sorten in der Vermehrung sind? D. h. ob die Bauern selbst Saatgut gewinnen können und wie es mit der Behandlung der Pflanzen aussieht (bzgl. Unkraut und Schädlingsbekämpfung). Daraus können ja Probleme entstehen, die wir ja auch hier in Europa haben - Abhängigkeit von Konzernen bugl. Saatgut und Spritzmitteln.
Das gleiche interessiert mich auch bei der Hirse. Das sind ja die großen Fragen in der Landwirtschaft weltweit (bei Pflanzen und bei Tieren), inwieweit noch alte Sorten verwendet werden oder Kreuzungen oder genmanipulierte.

Liebe Grüße
Solitaire
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zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2016
33,1k Beiträge · seit 200608. Dez. 2016 · #5
Hi Solitaire,

ich kenne mich da im Detail leider nicht aus. Gibt aber zig Artikel zu dem Thema (Reisanbau in Namibia) im WWW. Beim Überfliegen der Artikel sehe ich aber, dass sowohl mit Trocken- als auch Nass-Reis experimentiert wird.
Allgemein nur zu Trocken- vs. Feucht: https://www.reishunger.de/wissen/article/3/trockenreisanbau

Viele Grüße
Christian
onion-production-2012.2013-season.jpg

(Reisanbau Kalimbeza; Quelle: http://www.unam.edu.na/faculty-of-agriculture-and-natural-resources)
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zuletzt bearbeitet 08. Dez. 2016