PAPatricia_NamibiaThemenstarter4 Beiträge · seit 201601. Nov. 2016 · #1Hallo Zusammen,
wir werden kommendes Jahr im Juni nach Namibia für 23 Tage reisen.
Derzeit stecke ich in den Vorbereitungen.
Ich wollte in diesem Forum unsere derzeit noch sehr grobe Route vorstellen, um zu die erfahrenen Namibiareiser zu fragen, ob dies prinzipiell geht oder ob es zuviel ist. Wir werden das erste mal nach Namibia reisen und haben daher noch keinerlei Erfahrung.
Unsere grobe Reiseroute:
Ankunft Windhoek 5:30 Uhr --> Abholung Mietwagen und Einkaufen gehen
Weiterfahrt nach Sossuvlei (2-3 Übernachtungen)
Weiterfahrt Richtung Skelettküste (3 Tage)
Weiterfahrt Richtung Kakaoland (4 Tage)
Weiterfahrt in die Etosha Pfanne (3 Übernachtungen)
Weiterfahrt zu den Vic Falls (Hier wäre ich für Tipps dankbar, wie lange muss man hier einplanen ) 4 Tage?
Weiterfahrt Botswana National Park (3 Tage)
Übernachtung Okonjma (2 Nächte)
Besichtigung Windhoek
Abflug
Ist diese Reiseroute zuviel für das erstmal? Welche Übernachtungstipps habt Ihr. Wir werden einen 4x4 mieten mit Campingausrüstung, sodass wir flexibel sind.
Ich wäre Euch sehr dankbar über Euren Rat, vielen Dank 🙂
Shila0328 Beiträge · seit 201601. Nov. 2016 · #2Hey
Ich bin zwar keine erfahrene Namibiareisende (fliege am Samstag das erste mal hin) aber ich würde dir empfehlen am Ankunftstag nicht bis zu den Dünen zu fahren sondern in oder um Windhoek zu bleiben. Ein Nachtflug ist anstrengend. Dann das neue Klima, Linksverkehr, unbekannte Strassenbeläge und -Zustände. Kommt erstmal in Ruhe in Afrika an und fahrt dann am nächsten Tag in aller Ruhe los.
Bereits heute viel Spass in Namibia!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Nov. 2016 · #3Hallo Patricia_Namibia,
schau Dir mal hier die klassische 3-Wochen-Tour an:
http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html (da steht auch, warum Du am Ankunftstag nicht weit fahren solltest). Generell würde ich mich bei drei Wochen nur auf Namibia konzentrieren. Was verstehst Du unter "Skelettküste"? Swakopmund? Denn im Skelettküstenationalpark kannst Du praktisch so nichts erleben, da vieles Konzessionsgebiet ist. Etosha würde ich bei 3 Wochen mindestens 4 Tage einplanen.
Weiterfahrt zu den Vic Falls (Hier wäre ich für Tipps dankbar, wie lange muss man hier einplanen ) 4 Tage?
macht lieber einen Tages-/Zweitageausflug von Kasane (nur sinnvoll, wenn ihr eh nach Botswana woltl) oder Namibia aus. Das spart Euch jede Menge Grenzaufwand. Für den Caprivizipfel kannst Du - sinnvolerweise - mindestens 4, eher 7 Tage einplanen.
Weiterfahrt Botswana National Park (3 Tage)
Übernachtung Okonjma (2 Nächte)
relativ utopisch. Du willst also vom Chobe (?) bis Okonjima mal so schnell durchfahren (wo Du auf dem Hinweg mindestens 4 Tage eingeplant hast?)?
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
boris1'816 Beiträge · seit 200801. Nov. 2016 · #4http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/289845-ersttaetertouren-so-sehen-sie-aus.html?limitstart=0Hallo Patricia, guckst du hier:
Wenn du unbedingt ins Kaokoland willst, kannst du das statt Kalahari/Aus einplanen.
Was du an der Skeleton Coast willst, ist mir nicht ganz klar.
Den Caprivi und Botswana würde ich in einer nächsten Reise machen. Du kommst eh wieder.......
Und wenn es unbedingt dorthin gehen soll, würde ich mit Erongo 2 tage dann Etosha 3 Tage anfangen und dann ab in den Caprivi.
Gruß Boris
Ach ja, und mein Vorschreiber hat absolut recht: keinesfalls am Ankunftstag so weit fahren. Wurde hier schon oft diskutiert.
boris1'816 Beiträge · seit 200801. Nov. 2016 · #5Ups, Christian war wieder mal schneller 🤪 🙂 😉
Logi16,9k Beiträge · seit 201201. Nov. 2016 · #6Ist diese Reiseroute zuviel für das erstmal?
[/JA!!!b]
LG
Logi
MAMarkus6151'042 Beiträge · seit 201601. Nov. 2016 · #7Shila03 schrieb:
Ich bin zwar keine erfahrene Namibiareisende (fliege am Samstag das erste mal hin) aber ich würde dir empfehlen am Ankunftstag nicht bis zu den Dünen zu fahren sondern in oder um Windhoek zu bleiben. Ein Nachtflug ist anstrengend. Dann das neue Klima, Linksverkehr, unbekannte Strassenbeläge und -Zustände. Kommt erstmal in Ruhe in Afrika an und fahrt dann am nächsten Tag in aller Ruhe los.
Hallo,
ich verstehe zwar nicht, warum ein Nachtflug anstrengend sein soll (ich schlafe generell im Flieger, egal wo ich sitze und ob Tag oder Nacht... 🤪 ) aber dennoch würde ich für den ersten Tag keine lange Strecke planen. Man ist doch noch nicht ganz so konzentriert und ist mental noch gar nicht richtig in Afrika angekommen und vor allem ist man gerade erst viele Stunden in einem Flieger gesessen und will jetzt weitere Stunden im Auto sitzen? Eigentlich ist man nach dem Flug ja froh wenn man nicht schon wieder irgendwo herum sitzen muss... 😉
Je nach Auto Vermieter bekommt man das Fahrzeug auch gar nicht vor 10 Uhr (mit Einweisung, Vertragszeugs etc.). Dann Einkaufen etc. ist man nochmals gut 1-2 Stunden beschäftigt und jetzt könnte man mittags starten und hat eigentlich dazu gar keine Lust... 😎
Gruß Markus
PAPatricia_NamibiaThemenstarter4 Beiträge · seit 201601. Nov. 2016 · #8Hallo Zusammen,
vielen Dank für die Hinweise.
Ich werde Eure Ratschläge gerne annehmen und habe nun so meine ich eine gute Route zusammengestellt.
Würdet Ihr diese Route empfehlen können oder würdet Ihr noch eine Änderung vornehmen? Weiterhin eine kurze Frage zum Kaoko Veld. Ich bin mir hier etwas unsicher, da in unserem Reiseführer steht, dass nur erfahrene Geländewagenfahrer die Strecken fahren sollten. Stimmt das oder übertreibt mein Reiseführer. Wir waren bereits in Island und kennen die nicht befestigten Straßen, jedoch weiß ich nicht ob das vergleichbar ist? Oder würdet Ihr das Kaoko Veld wirklich nur erfahrenen Geländefahrern empfehlen?
1. Tag Ankunft in Windhoek und Übernachtung in Windhoek
2. Tag Reise nach Seriem / Sossusvlei
3. Tag Seriem / Sossusvlei
4. Tag Seriem / Sossusvlei
5. Tag Swakamund
6. Tag Swakamund
7. Tag Swakamund
8. Tag Damaraland
9. Tag Damaraland
10. Tag Damaraland
11. Tag - 16. Tag Kakaoland
16.-20. Tag Tag Etosha
21.-24. Okojima
24. Tag Heimreise
Vielen herzlichen Dank schon mal! Das Forum ist ja echt klasse, mit vielen tollen Beiträgen 🙂
hhdkram502 Beiträge · seit 201601. Nov. 2016 · #9Hallo und Guten Abend,
sieht alles recht gemütlich aus. Wir haben bei unserer ersten Namibia-Reise die "klassische Rundtour" gemacht, und die war sehr schön, um das Land und die dortigen Gegebenheiten zu erfahren. Kaokoveld haben wir ausgelassen, da doch etwas speziell für Unerfahrene und Ersttäter.
Nachdem wir den Überblick haben, nehmen wir uns für 2017 die spezielle Ecke Nordost vor, also noch einmal Etosha und dann in den Caprivi. Vielleicht dann irgendwann einmal Kaokoveld. Ich denke, dass wen einmal das Namibia-Fieber gepackt hat, der kommt mindestens noch 1 bis mehrere Male wieder.
Viel Spaß bei der weiteren Planung!
Dieter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Nov. 2016 · #10Hallo Patricia_Namibia,
drei Nächte Sesriem/Sossusvlei halte ich für eine zu viel, es sei denn Ihr seid sehr ambitionierte Fotografen.
Wir waren bereits in Island und kennen die nicht befestigten Straßen, jedoch weiß ich nicht ob das vergleichbar ist?
Kaokoveld kannst Du auf den Hauptstrecken auch ohne große 4x4-Kenntnisse befahren. Der, wie ich finde, spannende Teil (Rivierbetten etc) ist aber ohne eine einigermaßen gute Ausrüstung, ordentliche Karten und 4x4-Kenntnisse kaum sinnvoll zu erleben. Hier im Land sind 90% unbefestigte Straßen und von denen aber vielleicht 5-10%, wo man 4x4 braucht. Ansonsten ist fast alles auch mit einem PKW zu befahren.
Was spricht genau dagegen, es wie die 3-Wochen-Standardtour zu planen? Warum muss es unbedingt Kakokveld sein? Wenn es um Wüstenelefanten geht, dann könnt ihr die von 2-3 Nächten Damarland erleben.
Besten Gruß aus dem sehr heißen Windhoek (heute 39°C)
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Cananga274 Beiträge · seit 200601. Nov. 2016 · #11Hallo Patricia,
habe mal auf Namibia info-net etwas gelesen.......da steht ua zum Kaokoveld...... Das schwer zugängliche Gebiet südlich des Kunene-Flusses und nördlich von Sesfontein kann nur unter expeditionsmäßigen Bedingungen in Geländefahrzeugen und möglichst unter der Leitung eines erfahrenen Führers bereist werden. Die rauhen Pisten im Kaokoland sind kaum beschildert. Oft sind sie extrem steinig oder tief sandig. Es gibt keine Unterkünfte, sondern nur einige wenige Campingplätze im Kaokoveld. ......Ich habe diese Gegend noch nicht bereist. Vielleicht kann sich ja noch ein Kaokovelderfahrener dazu melden, würde mich auch interessieren.
Ansonsten kann ich Christian nur zustimmen zu seiner 3Wochen Tourempfehlung.
Gruß aus dem Norden
Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
boris1'816 Beiträge · seit 200801. Nov. 2016 · #12Hallo Patricia,
vielleicht schreibst du mal, wie Christian schon meinte, was du dir genau vom Kaokoland erwartest.
Wir waren diesmal (sind Lodgehopper) in der Khowariblodge und haben einen Ausflug in die Hoanibschlucht zu den Wüstenelefanten gemacht (geführt). Das hätte ich mir allein nicht zugetraut. Ohne GPS geht da nix, wenn man sich nicht auskennt. Denn da gibt es keine erkennbaren Pads, zumindest da, wo wir gefahren sind.
Wüstenelefanten gibt es aber auch im Damaraland. Freunde von mir waren letztes Jahr im Camp Kipwe und sehr begeistert.
3 Nächte Okonjima wären mir persönlich zu viel. Ich kenne es nicht, war aber dieses Jahr in Erindi. Das war mir entchieden zu viel Zoo.
Getrackte Tiere, gefütterte Nashörner und Hippos, hmmm 😕 😕 😐 😊 😗
Ob man das braucht, ist so ne Frage. Ich finde 2 Nächte dort ausreichend.
Noch viel Spaß beim Planen und guts Nächtle ( na Ja 🤢 🤪 )
Gruß Boris