Meinung/Tipps zur Reiseroute Namibia (+Botswana)

10 Antworten · 1'532 Aufrufe · gestartet 27. Okt. 2016 von Niels87
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201627. Okt. 2016 · #1
Hallo ihr Lieben,
meine Freundin und ich werden im Juli/Ausgust 2017 nach Namibia fliegen und haben 3 Wochen zur Verfügung. Ich bin bereits dort gewesen, meine Freundin ist zum ersten mal dort.
Wir sind zuerst mit einem kleineren Mietwagen unterwegs und werden auf Farmen/Lodges nächtigen. Nach dem Besuch von Etosha steht uns für Caprivi und Kasane ein 4x4 mit Dachzelt zur Verfügung.

Was haltet ihr von der folgenden Route?

Mo 17.7 Landung u. Übernachtung WND
Di 18.7 Sesriem Desert Quiver Camp
Mi 19.7 ???Zweite Nacht in Sesriem ODER 1 Nacht Zwischenstopp auf Weg nach Swakop???
Do 20.7 Swakop 1
Fr 21.7 Swakop 2
Sa 22.7 Swakop 3
So 23.7 Vingerklip
Mo 24.7 Etosha Okaukuejo
Di 25.7 Etosha Halali oder (Namutoni) bzw. besser außerhalb???

Mi 26.7 Jagd- und Gästefarm Wildacker (100km nördlich von Grootfontein)
27/28.7 Mahangu Lodge (2 Nächte)
29.7 Kwando Camp Kwando (1Nacht)
30/31/1 Kasane Sinyati Safari Camp (3 Nächte) > Ausflug Victoria Falls und Besichtigung Chobe
2.8. zurück nach Mahangu Lodge
3.8. Wildacker (nördlich von Grootfontein)
4.8. ???? > Ein Tag "übrig" -> siehe unten
5.8. Zwischenstation auf Rückweg nach Windhuk. Unterkunft noch unklar. Habt ihr Tipps?
6.8. Windhuk
7.8. Rückflug

Ein Tag ist "übrig". Was meint ihr wo wir diesen einbauen sollten?
In Etosha? Im Caprivi? Oder auf der Rückfahrt statt einer zwei Übernachtungen auf Wildacker?

Außerdem: Sollte man in Sesriem (Sossusvlei) 2 Nächte verbringen oder nach der morgendlichen Besichtigung von Sossusvlei gegen Mittag direkt weiter bis Swakopmund? Kann mich an die Strecke nicht mehr ganz erinnern.

Ich würde mich sehr über eure Hilfe und Feedback freuen.

Niels
5'479 Beiträge · seit 200927. Okt. 2016 · #2
Hallo Niels,

ich würde zwei Nächte in Sesriem bleiben. Dann könnt Ihr Euch in Ruhe und ohne Zeitdruck einen ganzen Tag der Gegend widmen. Die Strecke Sesriem - Swakopmund ist gut in einem Tag zu fahren. In einem halben Tag allerdings sehr fraglich.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
16,9k Beiträge · seit 201227. Okt. 2016 · #3
Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤪
zuletzt bearbeitet heute 01:45
Themenstarter4 Beiträge · seit 201628. Okt. 2016 · #4
Was haltet ihr vom Rest der Route?
Reichen 2 Übernachtungen in Etosha? Wir könnten am ersten Tag ab Vormittag durch den Park fahren, am 2ten den ganzen Tag und am Abfahrtstag nochmal bis Vormittags auf dem Weg hinaus.
Sind 7 Übernachtungen für Caprivi/Kasane genug oder lieber dort noch eine Nacht?

Frage mich wo die noch zur Verfügung stehende Nacht am besten reinpasst...Total schwierig und was auch schwer pauschal zu beantworten, ich wäre dennoch froh über Rückmeldung von erfahrenen Namibia-Reisenden etc.

LG
7'296 Beiträge · seit 200628. Okt. 2016 · #5
Topobär schrieb:
ich würde zwei Nächte in Sesriem bleiben. Dann könnt Ihr Euch in Ruhe und ohne Zeitdruck einen ganzen Tag der Gegend widmen. Die Strecke Sesriem - Swakopmund ist gut in einem Tag zu fahren. In einem halben Tag allerdings sehr fraglich.
... so würde ich es auf jeden Fall auch machen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'042 Beiträge · seit 201628. Okt. 2016 · #6
Niels87 schrieb:Was haltet ihr vom Rest der Route?
Reichen 2 Übernachtungen in Etosha? Wir könnten am ersten Tag ab Vormittag durch den Park fahren, am 2ten den ganzen Tag und am Abfahrtstag nochmal bis Vormittags auf dem Weg hinaus.
Hallo Niels,

ich werde nächstes Jahr 6 Tage im Etosha verbringen, was willst Du hören? 2 Übernachtungen reichen meiner Meinung nach überhaupt nicht... 😉
Ihr fahrt rein, übernachtet in Okaukuejo und geniest dort bis spät in die Nacht das Wasserloch. Am nächsten Tag früh morgens geht es dann in den Park und ihr fahrt Wasserloch um Wasserloch ab und kommt gegen Spätnachmittag in Halali an (vergiss Namutoni). Dort macht ihr Euch ein Steak (oder was anderes) auf dem Grill (bei den Bush Chalets dabei) und geniest den Sonnenuntergang am Wasserloch mit hoffentlich vielen Tiersichtungen. Am nächsten Tag wollt ihr doch nicht früh morgens los fahren um dann Vormittags durch das Gate raus zu kommen um dann gleich weiter zu hetzen?
Den Tag kann man komplett im Park noch genießen, wenn man z.B. in Onguma etwas bucht, so kann man kurz vor Sonnenuntergang den Park verlassen und erreicht die Unterkunft noch bevor es dunkel wird.

Einen Tag "übrig" hat man in Namibia doch NIE! 😉
Ich würde eher sagen, dass der Urlaub immer zu kurz ist und eine Menge Tage fehlen.

Sesriem würde ich definitiv zwei Nächte bleiben. Man braucht für Sossusvlei mindestens einen ganzen Tag (meiner Meinung nach eher 1 1/2 - 2 Tage) und nachmittags Richtung Swakopmund aufzubrechen macht irgendwie keinen Sinn. Ich bin nächstes Jahr 2 Nächte im Sesriem Campsite: Anfahrt, übernachten, Sossusvlei, übernachten, nochmals Sossusvlei und gegen Nachmittag dann zur Moon Mountain Lodge (quasi die dritte Nacht bei Sesriem), dort übernachten (und das Geld rauswerfen, das man beim campen gespart hat) und dann nach Swakopmund.

Lieber lasse ich das eine oder andere Reiseziel aus, als alles irgendwie gesehen zu haben, aber nichts richtig und vor allem nirgendwo Zeit gehabt zu haben.

Gruß Markus

PS: Buche Sesriem sehr frühzeitig wenn Du nicht campst. Die Lodges sind dort immer sehr schnell ausgebucht. Dieses Jahr hatte ich Glück und kam noch im Sossusvlei Desert Camp für 2 Nächte unter, nachdem ich sonst nur Absagen bekommen hatte. Am liebsten wäre ich in die Lodge im Park gegangen. Nächstes Jahr dann campen, weil für April 2017 gar nichts mehr verfügbar war.
6'152 Beiträge · seit 200628. Okt. 2016 · #7
hallo Niels,
ich persönlich würde bei den wenigen Tagen den Süden ganz weglassen. Mein Tipp wäre von Windhuk Richtung Omaruru - z.b. Ai aiba Lodge , oder Omandumba - die haben eine tolle Unterkunft die Klippschlieferhöhle, wäre das was 😉 dann Umgebung Tweifelfontein,
z.B. Dmara Mopane, Vingerklip , Gästefarm Omburo ost -da hast Du für Dich alleine eine Führung zu Felszeichnungen usw. nun in die Etosha - Einfahrt Anderson Gate - entweder ausserhalb Gästefarm Vreugde oder Etosha Village - 2 Ü - dann 2 Ü ausserhalb Namutoni
z.B. Mushara Bushcamp - Onguma Bushcamp oder Mokuit Lodge , dann 2 Ü Wildacker, von dort empfehle ich Dir Mobola Lodge, Du hast ja jetzt ein Auto mit Dachzelt, da bietet es sich auf der kleinen gepflegten Campsite direkt am Okavongo zu übernachten, Fleisch, Gemüse usw. kannst Du bei Maja kaufen , in Rundu vorher was ihr noch braucht, mache einen Tagesausflug in den Mahango Park,
dann Camp Kwando, oder aber die Campsite von Namushasa - buche dort den Gamedrive, da siehst Du viele Elefanten und Hippos, kannst auch abends super Essen. Nun zu Senyati - die Unterkünfte, schmuddelig, die Anlage ungepflegt - o.k. man sieht Herden von Elefanten, Büffel usw. die Campsite ist soweit o.k. ich würde in Kasane direkt was bevorzugen und auch dort einen Tagesausflug zu den Vic Fällen buchen, zurück z.B. Mavunje Camp, Ngepi Camp, Hakusume River Lodge - bei Rundu- dann bei Grootfontein Gästefarm Seidarap, weiter nach Okonjima zur Okorombo Campsite mit Pool, oder zum Maincamp - 2 Ü - denn da wird sehr viel geboten, nun könnte man von dort bis kurz vor Windhuk fahren oder aber eine kleine Pension in Windhuk.
Schau Dir einfach die Unterkünfte mal an, vielleicht passt ja was, viel Spass dabei wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter4 Beiträge · seit 201629. Okt. 2016 · #8
Klar gibt es bei einem Namibiaurlaub niemals genügend Urlaubstage und man müsste eigtl überall mehr Zeit verbringen.
Beim ersten Planen der Route blieb dennoch ein minimaler Puffer von einem Tag und wir haben uns gefragt wo dieser auf der Route am ehesten genutzt werden sollte.
Wir haben uns jetzt für eine dritte Nacht Etosha (Mushara Bush Camp) entschieden und werden vor Ort überlegen wie weit wir in den Caprivi reinfahren.
Ist es möglich auf den Campingplätzen im Caprivi noch vor Ort unterzukommen oder müssen diese auf jeden Fall auch vorher gebucht werden?
Und inwiefern lohnt sich eine Fahrt bis nach Kasane (abgesehen natürlich vom Besuch der Victoriafälle)?
Oder würdet ihr sagen, dass es besser ist nicht so weit hineinzufahren, weil sich der Zipfel evtl nicht wesentlich von Chobe/Bostwana unterscheidet?

Vielen Dank für eure Hilfe!
zuletzt bearbeitet 29. Okt. 2016
1'723 Beiträge · seit 200929. Okt. 2016 · #9
Hallo
also .. ich verstehe nicht so richtig wann und wie ihr das auto tauscht. habt ihr das bedacht ? Die Abgabe eines autos und uebernahme eines anderen autos kostet wahrscheinlich zeit .. oder hab ich das ganz einfach nicht richtig verstanden. ?
Dann .. : nach sesriem zu fahren fuer eine Nacht ist ziehmlicher Unsinn.. Wenn man schon dort ist will man doch auch in sossusvlei fahren und vielleicht noch den Canyon besuchen. Das geht bei einer Nacht definitiv nicht.
Fuer zweit tage Etosha ist auch nicht so super sinnvoll .. da waere eine Nacht mehr schon kein Luxus..
Man sagt es ja immer wieder : weniger ist manchmal mehr .. Die Strecken sind trotz allem ja recht lang zu fahren.

Viele Gruesse
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Themenstarter4 Beiträge · seit 201629. Okt. 2016 · #10
Wir bekommen über einen Bekannten ein Auto auf Wildacker und lassen unser anderes Auto dort stehen. Das ist kein Problem 😉
185 Beiträge · seit 201529. Okt. 2016 · #11
Hallo Niels87!

Unsere absoluten Lieblingsunterkünfte auf unserer Reise waren:

Ngepi-Camp bei Divundu am Okavango
Liebevoll geführt und gestaltetes, etwas freakig-alternatives Camp mit sehr gutem Programm für Aktivitäten, einem SEHR guten Führer (Christopher) - die anderen sind bestimmt auch gut, aber wir haben uns voll auf IHN eingeschossen 😉
http://ngepicamp.com/

Onguma, Leadwood Campground am Ostausgang vom Etosha NP
Sehr luxeriöser Campground (Leadwood), von der Lodge ganz zu schweigen!
Das Lindequist Gate (bei Namutoni) ist einen Katzensprung entfernt.
http://www.onguma.com/leadwood-campsite.html

Vielleicht findet ihr noch ein paar weitere Anregungen in unserem Reisebericht, den ich gestern "gestartet" habe 😏
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/290800-namibia-2015-2016-4-wochen-durch-den-nordteil.html

LG
Birgit
Reisebericht: Namibia 2015/2016 - 4 Wochen durch den Nordteil Weitere ornithologische Reiseberichte aus längst vergangenen Zeiten: (Kuwait, Ägypten, Marokko, Türkei und Ural): http://www.naturbild.de/reiseberichte.htm https://www.TickerFactory.com/