Mietwagenkatastophe DISCOVERRER 4X4 FUN X2

28 Antworten · 4'801 Aufrufe · gestartet 25. Okt. 2016 von heinzz2006
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Themenstarter55 Beiträge · seit 201525. Okt. 2016 · #1
Hallo zusammen: wir sind zurück,das erste mal Namibia,Unsere Tour ab Windhoek-Opuwo-hinauf nach Epupa und zurück durch den ganzen Etosha, Namutoni hinaus dann noch Erindi und zurück (23Tage).Wir fahren seit Jahren in SA und waren immer bestens zufrieden., Namibia wollten wir auch einmal sehen.
Irgendwie sind wir von dieser Tour etwas entäuscht,vieleicht lag es an der Jahreszeit da alles verdorrt und vertrocknet ist und sehr staubig ist.Die Strassenverhältnisse ab Opuwo nach Epupa eine Katastrophe 4Stunden Fahrzeit.,Da wir viel Zeit nur zur Tierbeobachtung immer verbringen,muß ich sagen das der Etosha mit dem Krüger nicht verglichen werden kann.(100:1)Im Erindi (Privat Game Reserve)hatte ich 3 Nächte gebucht nach 2 sind wir wieder gefahren,auch in Etosha haben wir2Nächte nicht mehr genutzt.
Die etwas Enttäuschung hat warscheindlich auch etwas mit unseren angemieteten Auto zu tun,
wir hatten einen --DISCOVERRER 4X4 FUNX2 --dieses Auto war eine Katastrophe.(ca 200000km am Tacho , einen 30cm Riß und Steinschläge in der Windschuzscheibe)
1., am 2Tag mußten wir zurückfahren die komplette Elektronik im Wohnbereich mußte getauscht werden.
2.,vom fahren auf den holprigen Strassen zerlegten sich diverse Einrichtungsgegenstände ,sodaß ich täglich Teile neu verschrauben mußte,
3.,Die Eingangstüre in den Wohnraum ging auch manches mal zugesperrt wärend der Fahrt auf.
4.,ABS System machte tagelang Propleme,Auto ruckelte von Zeit zu Zeit,nach stundenlangen Versuchten Telefonieren mit der Servicestelle es war immer besetzt, kam nach Stunden ein Mechaniker und befestigte mit 2 Schlauchbinder einen Stecker provisorisch.
5., Zeitweise konnte das Auto nicht gestartet werden,das Stecksystem zur Batterie hatte sich immer gelöst hab es provisorisch selbst reparieren können.(Stecker kommplett ausgewergelt)
Nächstes Jahr Planen wir 2Wochen in den KGALAGADI, mit Dachzelt als Camper und auch in Lodgen.
Von Namibia aus oder von SA ist noch zu klären.
Es war nicht nur unser AUTO in diesen zustand, die Fahrer von einen für 4Personen und einen FUN2 ohne 4X4 hatten auch vieles zu bemängeln. Aber da diese Fahrzeuge demnächst nicht mehr vermietet werden wurden diese auch nicht mehr ordnungsgemäß gewartet.
Mfg heinzz2006
7'272 Beiträge · seit 200625. Okt. 2016 · #2
Hallo Heinz

Das ist sch... wenn es so schlecht läuft und auch wirklich schade, dass Euch Namibia nicht so gut gefallen hat.

Ich war dieses Jahr auch wieder Mal im September / Oktober auf Tour und in der Etosha. Da ist es richtig trocken und dadurch auch etwas trostlos. Aber Tiersichtungen hatten wir sehr gute (z.T. mehrere hundert Tiere gleichzeitig an den Wasserlöchern). Da kann ich mich nicht beklagen. Was war denn bei Euch das Problem?
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Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2016
1'137 Beiträge · seit 201125. Okt. 2016 · #3
Lieber Heinz,

schade, dass es dir nicht so gut gefallen hat.
Aber eine generelle Frage.....muss man Etosha und Kruger miteinander vergleichen? und vor allem warum?
Warum übernehmt ihr ein Auto mit Riss und Steinschlägen in der Windschutzscheibe? Oder waren die von euch?

LG
Uwe
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33,1k Beiträge · seit 200625. Okt. 2016 · #4
Hallo Heinz,

das mit dem Mietwagen ist absoluter Mist und kann einem natürlich den Urlaub versauen.

Das nach drei Trockenjahren im südlichen Afrika viel staub ist und auch Namibia ansonsten in der Trockenzeit eben trocken ist, hättet ihr aber im Vorfeld aus jedem Reiseführer rauslesen können. Viele Reisende zieht das gerade nach Namibia, denn es ist "typischer" als eine grüne Wiese zum Ende der Regenzeit.
Der Vergleich mit Krüger hinkt natürlich (ich z.B. kann Krüger wenig bis gar nichts abgewinnen und finde Etosha ein Erlebnis; ich kann aber auch dem KTp wenig abgewinnen und finde dafür Moremi traumhaft...). Jeder eben wie er es mag 🙂 Ist ja auch gut so!
Ich kenne übrigens kaum eine der normalen von Erstreisenden genutzen Sandstraße in Namibia die schlechter als die irgendeine Sandstraße in Südafrika ist. Aber das ist vielleicht subjektives empfinden.
Was entsprach in Erindi nicht Euren Vorstellungen?

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 25. Okt. 2016
Themenstarter55 Beiträge · seit 201525. Okt. 2016 · #5
Hallo Uwe:
wir haben schon gewußt das es da nicht so grün sein wird,Tiere haben wir viele gesehen.Aber diese Trockenheit nirgens ein Tropfen Wasser ausser bei den winzig kleinen noch Wasserlöchern die immer weit auseinanderLiegen war für uns erschreckend.
Das Auto wurde uns mit der Autoscheibe von BoboCampers so übergeben wurde auch in den Laufzettel so eingetragen.
Mfg Heinz
1'137 Beiträge · seit 201125. Okt. 2016 · #6
Hi Heinz,

wie Christian auch schon geschrieben hat, jeder hat halt eben andere Präferenzen.
Aber ich versuche dann auch jeden "Park" für sich zu bewerten, aber vergleichen finde ich für mich nicht so sinnvoll.
Mir gefällt es eigentlich überall, ob trocken oder grün. Habe beide Jahreszeiten sowohl in der Etosha, KTP und euch im Kruger erlebt.
Und es hat beides seine Vor- u. Nachteile. Ich bin nächste Woche wieder mal im Kruger und dann mal sehen wie es da so aussieht, es soll ganz ganz schlimm mit der Trockenzeit sein, und auch da wird ganz dringend Regen benötigt (seit gestern regnets ein wenig).
Freilich blöd, wenn das Auto nicht so funzt, wie man es erwartet, ich hoffe ihr konntet das beste daraus machen, Und es war nicht nur der Staub, der im Gedächtnis hängen geblieben ist. (wäre schade) 😵
LG
Uwe
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1'042 Beiträge · seit 201625. Okt. 2016 · #7
sternschnubi schrieb:
Warum übernehmt ihr ein Auto mit Riss und Steinschlägen in der Windschutzscheibe?
Hallo Uwe,

vielleicht weil der Autovermieter einem genau dieses Auto hin gestellt hat und man gar keine andere Wahl hat, als genau das Auto zu nehmen oder es sein zu lassen?

Ich habe ja die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es auch bessere Verleiher von Fahrzeugen gibt, aber beim letzten (und ersten Mal) Namibia ist mir das ja auch so gegangen. Die freundliche Frau erklärte mir halt, dass es Afrika ist und (in dem Fall) Risse in den Flanken eines Ersatzrades kein Problem darstellen... Was sonst noch an dem Fahrzeug nicht so toll war ist eigentlich egal, immerhin kam ich damit durch fast ganz Namibia und jedenfalls wieder heil am Flughafen an...

Gruß Markus

PS: Der geringste Mangel war, dass die Hupe nicht funktionierte, aber die braucht man in Namibia auch nicht wirklich... 😄
1'723 Beiträge · seit 200925. Okt. 2016 · #8
Hallo ..

Ok MietwagenProbleme sind immer saudoof und drücken auf die Stimmung. Das war vielleicht der gründen um vieles als negativ zu empfinden . Etosha gehoert nicht zu meinen LieblingsParks aber ich ziehe ihn dem krugerzoo doch vor. Landschaftlich ist das sowieso nicht vergleichbar.
Vielleicht liegt es auch daran, was ich so durchhoere, dass ihr vollentwickelte vergnuegungsparks sucht. Ja im Moment ist die Natur im südlichen Afrika sehr ruede. Tiere sterben und leiden Hunger und Durst. Das ist aber Natur, hart aber Natur.
Namibia ist und war immer staubig .. das wird auch immer so bleiben.
Was war denn in Erindi nicht toll ?
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
582 Beiträge · seit 201026. Okt. 2016 · #9
Menschen treten in einen Raum. Die einen finden ihn gut, die anderen schlecht. So, wie die einen ein Glas für halb voll und die anderen für halb leer halten....

Mit der richtigen Einstellung gefällt es einem eigentlich überall! 🙂

Schöne Grüße aus Swakopmund,
Volker
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297 Beiträge · seit 200726. Okt. 2016 · #10
heinzz2006 schrieb:.Die Strassenverhältnisse ab Opuwo nach Epupa eine Katastrophe 4Stunden Fahrzeit..
Die etwas Enttäuschung hat warscheindlich auch etwas mit unseren angemieteten Auto zu tun, wir hatten einen --DISCOVERRER 4X4 FUNX2 --dieses Auto war eine Katastrophe...
eine schlechte Strasse - wenn das eine Katastrophe darstellt hast Du vielleicht nie eine echte Katastrophe erlebt?
Grüße Heike
7'296 Beiträge · seit 200626. Okt. 2016 · #11
Streifenhörnchen schrieb:
heinzz2006 schrieb:.Die Strassenverhältnisse ab Opuwo nach Epupa eine Katastrophe 4Stunden Fahrzeit..
Die etwas Enttäuschung hat warscheindlich auch etwas mit unseren angemieteten Auto zu tun, wir hatten einen --DISCOVERRER 4X4 FUNX2 --dieses Auto war eine Katastrophe...
eine schlechte Strasse - wenn das eine Katastrophe darstellt hast Du vielleicht nie eine echte Katastrophe erlebt?
... und wahrscheinlich noch nie 'ne schlechte Piste.
Ich habe mal (mit dem Rad) für 27 km 10 Stunden gebraucht (= halbe Fußgängergeschwindigkeit) und dabei noch zweimal 'nen Land Rover überholt (alle anderen Fahrzeuge steckten im Schlamm fest und waren verlassen). Der Land Rover hat uns allerdings an dem Tag dreimal überholt und am Ende knapp "gewonnen". Der hat in 10 Stunden dann vielleicht 30-35 km geschafft.

_Das_ war 'ne schlechte Piste. Zu der Zeit, als die anderen Fahrer ihre Fahrzeuge stehenließen, war sie aber offenbar noch schlechter.

Wofür habt ihr denn 'nen 4x4 gemietet, wenn ihr Straßen im Top-Zustand erwartet?

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'723 Beiträge · seit 200926. Okt. 2016 · #12
Ich wuerde gerne noch zwei Dinge anführen. Wenn du heute oder in den letzten wochen in den kruger gehst(oder gegangen bist), kannst auch nur noch heulen. Dort wo üblicherweise buesche und baeume sind ist nur och trockenes Gehölz. Viele Tiere sind extrem schwach, die loewen daher aber fettleibig.

Das hat natürlich mit dem Auto nix zu tun und ein Argument wie *ist halt afrika* ist auch nur sehr bedingt bis gar nicht akzeptable. Das es immer mal zu einem Problem kommen kann, auch bei neueren Autos, ist ja klar, aber das muss halt Grenzen haben. Mich wuerde interessieren bei wem du gemietet hast (oder stand es drin??) Und dann ist es immer eine Frage wie der Vermieter mit der Reklamation oder dem schaden umgeht.
Manchmal ist Geiz eben nicht geil und wenn man einen der grossen nimmt, die jedesmal das Auto überholen und vielleicht im Zweifelsfall ein auto mehr haben, verdirbt man sich vielleicht weniger den Urlaub. Only my 5 cents. Da zählt man vielleicht 10 euros mehr pro tag aber die Autos sind vielleicht in besserem Zustand. Fraglich ist ja auch warum ihr das Auto ueberhaupt so uebernommen habt

Aber strassenverhaeltnisse und Staub naja, das ist halt so, und da bleibt ihr besser im vergnuegungspark in sued Afrika ..

Schade trotzdem fuer einen verdorbenen Urlaub
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2016
Themenstarter55 Beiträge · seit 201526. Okt. 2016 · #13
Hallo Miss Ellie:
Dieses Auto ist von Bobocampers ,sie haben sich für diese Vorfälle jetzt entschuldigt und würden uns für die nächste Anmietung einen Preisnachlass von 10% geben. Wärend der Reise trafen wir 2 auch Mieter dieser Autos (einer für 4 Pers.4x4,und einer mit einen Fun2 ohne 4x4)sie hatten auch Mängel und waren nicht zufrieden.Werde von Bobocampers kein Auto mehr Mieten.
Mfg Heinz
1'042 Beiträge · seit 201626. Okt. 2016 · #14
heinzz2006 schrieb:
und würden uns für die nächste Anmietung einen Preisnachlass von 10% geben.
Hallo Heinz,

das wäre doch ein Grund mehr wieder nach Namibia zu reisen... 😉

Mir ging es im Juni mit Britz/KEA ja auch so, dass wir einen alten, runter gerittenen Toyota Hilux 2.5 4x4 bekommen hatten mit schlechter Bereifung, schlechter Schaltung (Zwischengas sonst knirschten die Zahnräder), defekter Hupe, ziemlich "verschlissener" Windschutzscheibe (aber ohne Riss oder größere Steinschläge, einfach ziemlich "blind"), usw. wie eben ein Fahrzeug aussieht, das 160 TKM Namibia hinter sich hat ohne groß gewartet zu sein. Bordwerkzeug war auch quasi nicht vorhanden bis auf Wagenheber und Radkreuz, was in den meisten Fällen aber ja reicht.

Trotzdem hatten wir noch Glück, einem anderen Hiluxfahrer durfte ich mitten im Etosha an einem dennoch schönen Wasserloch helfen den herunter gebrochenen Zusatztank notdürftig wieder zu befestigen (die herbei gerufene Hilfe kam einfach nicht). Nach dem im Staub suhlen brauchte ich dann allerdings dringend eine Dusche. 😁

Der Urlaub war dennoch super! Nächstes Jahr fliegen wir wieder nach Namibia. Ich fand auch Etosha so toll, dass ich für nächstes Mal ganze 6 Tage nur Etosha eingeplant habe. Natürlich habe ich das Auto für nächstes Jahr auch nicht beim gleichen Vermieter (war über den ADAC gebucht und die arbeiten halt mit den großen Vermietern zusammen) genommen habe. Deutlich teurer, aber von dem was ich in Namibia gesehen habe auch viel besser wird es ein Hilux von Safari Car Rental (nächstes Mal sogar mit zwei Dachzelten).

Gesund ankommen ist doch das Wichtigste! Eine Panne hin oder her... davon lasse ich mir keinen Urlaub verderben. Wobei man dazu sagen muss, dass ein neues Auto auch keine Garantie dafür ist, dass man keine Panne hat.

@Ellie: "Geiz ist geil" zählt überhaupt nicht, man kennt die Gegebenheiten vor Ort aus Deutschland gar nicht und ob man von den "großen" ein besseres Auto bekommt lasse ich einfach mal so stehen. Man bekommt jedenfalls ein Auto hingestellt und hat überhaupt keine Auswahl! Argumente, warum man genau das Auto nicht will, kannst Du auch vorbringen soviel du willst, es kommt nur die Antwort -> That`s Afrika!
In den USA (nur als Beispiel) kannst Du Dir meistens das Auto Deiner gebuchten Kategorie auf dem Parkplatz des Vermieters aussuchen und wenn nicht, dann kannst Du dennoch ein anderes Fahrzeug verlangen (z.B. bei einem Reifenflankenschaden oder weil dir nur die Marke nicht gefällt). Aber Afrika ist (ein Glück) nicht die USA... 😎

Gruß Markus,

der schon vor vielen Jahren mit dem eigenen Fahrzeug in Spanien auf der CV-124 (mit einem Mercedes W124, musste ja so kommen 😣 ) gerade noch in die nächste Ortschaft kam um den ADAC zu rufen weil die Lichtmaschine den Geist aufgegeben hatte. Das war damals viel spannender, weil es die erste richtige Panne im Ausland war, kein Handy und für Europa eine ziemlich einsame Gegend... 🤪
7'272 Beiträge · seit 200626. Okt. 2016 · #15
Hallo Heinz

Danke für die Info zum Autoverleiher.
Ich hoffe mit etwas Abstand, könnt Ihr doch noch positiv auf Namibia zurück schauen.
Ich reise sehr gerne während oder kurz nach der Regenzeit nach Namibia. Du hast noch grün der Blätter und Büsche, Blumen, einige Fotowolken am Himmel. Das ist nicht typisch für Namibia aber dafür sehr schön. Dieses Mal war ich in der Etosha schon auch sehr erschrocken wie trist alles aussieht.

Hier noch zwei Bilder aus Okaukuejo. Das erste von Ende September 2016, das zweite aus der sehr guten Regenzeit im Februar 2012.
img002.jpg

img001-2.jpg


Herzliche Grüsse
Chrigu
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zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2016
1'723 Beiträge · seit 200926. Okt. 2016 · #16
hallo chrigu ..

ja ja .. im moment sieht es wirklich ueberall kahl aus .. ich koennte hier fotos von meinem garten in sued afrika posten, da kaemen euch die traenen ...
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
857 Beiträge · seit 201426. Okt. 2016 · #17
lass mal lieber, Miss Ellie, ich lande übermorgen in Windhoek, und will gar nicht wissen, wie der Garten aussieht 🙁
Zu Bobocampers:
Ich kenne die Betreiber, schade, dass so etwas passierte, ich habe das auch schon anders erlebt. Mit eigener Werkstatt können die auch eigentlich schnell selbst reagieren. Wobei bei "Vollauslastung" ein Ersatz schwierig sein kann, weil der Hauptstützpunkt eben Jo-burg ist, so einfach lassen sich da keine weiteren Ersatzfahrzeuge ranführen..
Gruß
Alex
zuletzt bearbeitet 26. Okt. 2016
42 Beiträge · seit 201627. Okt. 2016 · #18
Die Route kommt mir für eine 23 Tage Reise vernünftig vor.

"Opuwo nach Epupa eine Katastrophe 4Stunden Fahrzeit" ??? Das sind meines Wissens über 400 km!
Also die untergeordneten Schotterstraßen im Westen sind keine Autobahnen. Mit so einem Tempo würde ich auf der Straße nicht dahinsausen. Ich habe schon genügend Reifenschäden durch harten Aufschlag auf spitze Steine erlebt (noch mehr allerdings durch Dornen). So etwas würde ich im Kaokoland nicht haben wollen, selbst wenn der Verkehr inzwischen stark zugenommen hat.

Ihr wart offensichtlich im Winter unterwegs (Reisebericht im Oktober verfaßt). Das ganze Land ist im Winter staubtrocken, mit Ausnahme des Südens - aber da regnet's auch keine Sturzbäche. Wir haben vier Jahre in Südwestafrika gelebt, und die stachelig-staubige Trockenheit war einer der Gründe, warum wir dann doch zurück nach Österreich gegangen sind. Selbst in der feuchtesten Regenzeit ist es in den meisten Landesteilen zwar "grün", aber der Bewuchs ist trotzdem nicht dicht, wie bei uns eine Blumenwiese, sondern sehr schütter. Zwischen den Pflanzen ist immer jede Menge Sand/Schotter/Fels frei. Eine "Grüne Wiese" gibt es nur, wenn man schräg auf eine Fläche schaut. Ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber für viele ist genau das der Reiz des Landes. Ich habe zwar auch schon Regen in der Namib erlebt. Das ist dann besonders aufregend und exotisch, aber die Wüste existiert halt deswegen, weil es im Durchschnitt weniger als 10mm im Jahr regnet.

Vergleich Etoscha-Krüger: Mir sind im Krüger N.P. auch mehr verschiedene Tiere begegnet. Etoscha ist wesentlich offener, also sieht man das, was vorhanden ist, leichter. Läuft wohl wieder auf persönlichen Geschmack und was man tatsächlich erlebt hat (also "Glück") hinaus. Wir fahren 2017 im Jänner/Februar nach Namibia und wollen diesmal auch wieder Etoscha besuchen. Danach kann ich mehr über "Etoscha im Regen" berichten. Die nächtlichen Wasserlochbeobachtungen im Camp bei Halali und Okaukuejo haben Euch nichts gebracht?

"Discoverer 4X4 FUN X2" Was war der Unterbau? Ein Nissan? Ich bin über die Jahre davon abgekommen, für exotische Touren etwas anderes als Toyota Hilux zu mieten. Land Cruiser ist bestimmt genauso zuverlässig, aber den Preisunterschied leiste ich mir nicht. Mein Traumauto (wenn ich wieder in Afrika leben würde) wäre übrigens ein Toyoty Landcruiser Bakkie (mit Canopy), aber aus der "alten" Generation, aus den 1980er Jahren...

LG Hartwig
7'296 Beiträge · seit 200627. Okt. 2016 · #19
Hartwig_Dellmour schrieb:"Opuwo nach Epupa eine Katastrophe 4Stunden Fahrzeit" ??? Das sind meines Wissens über 400 km!
... ich würde so 170 km schätzen.

Edit: Ich habe nachgeschaut. Die Angaben variieren auf den ersten Blick so zwischen 178 und 210 km.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 27. Okt. 2016
98 Beiträge · seit 201327. Okt. 2016 · #20
BikeAfrica schrieb:
Hartwig_Dellmour schrieb:"Opuwo nach Epupa eine Katastrophe 4Stunden Fahrzeit" ??? Das sind meines Wissens über 400 km!
... ich würde so 170 km schätzen.

Gruß
Wolfgang
Hallo,

ich glaube das kommt drauf an, ob man den Ort Epupa meint (440km) oder die Epupa-Fälle (180km). Ich hatte eigentlich auch gedacht, dass die Fälle gemeint sind. Die 440km sollten in 4 Stunden nicht zu schaffen sein.

LG
Sabsilein