singitaThemenstarter41 Beiträge · seit 201611. Okt. 2016 ·
Hallo ihr Lieben,
aktuell haben wir folgende Reservierungen, wobei allesamt noch änderbar / stornierbar sind mit allenfalls geringen finanziellen Verlusten:
Tag 08 Doro Nawas Tag 09 Doro Nawas Tag 10 Dolomite Camp Tag 11 Etosha Village Tag 12 Onguma Bush Camp Tag 13 Frans Indongo Tag 14 Heimflug WDH
Meine Frau mag unbedingt an einem Ort (idealerweise Onguma) zwei Nächte verbringen, jedoch ist zu unserer Reisezeit bereits sehr vieles ausgebucht. Es gäbe folgende Möglichkeiten:
a) Tag 10 Dolomite Camp streichen und im Süden starten, z.B. Etosha Village
Frage a) Ist die Fahrt nach Check out an Tag 10 von Doro Nawas bis ans südliche Gate zu schaffen? Wenn dann komplett ohne Game Drives an diesem Tag, richtig?
b) Tag 11 Etosha Village streichen und dafür Tag 11 und Tag 12 in Onguma
Frage b) Ist es realistisch an einem Tag von Dolomite Camp komplett durch nach Osten bis Onguma zu kommen? Die grobe Distanz ist uns bewusst, wir hätten auch kein Problem mit einem 8, 9 Stunden Tag auf Game Drive mit Mittagspause auf halber Strecke, da wir ohnehin tagsüber möglichst lange auf Safari sein wollen. Doch wäre das realistisch schaffbar?
c) Tag 13 Frans Indongo streichen und dafür eine Nacht länger in Onguma also Tage 8 bis 12 wie gehabt, nur Tag 13 noch eine Nacht Onguma mit sehr frühem Start
Frage c) Wir fliegen an Tag 14 um 17:40 ab WDH. Mietwagenrückgabe würden wir 15 Uhr anpeilen. Wenn wir um 7:30 Uhr in Onguma starten, ist das realistisch schaffbar ohne mörderische Fahrweise am Airport zu sein.
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Freue mich über jede Meinung zu den drei Varianten oder kritische Anmerkungen! Vielen Dank für eure Hilfe
Hallo singita, wir hatten dieses Jahr in unserer Buchung duch einen Veranstalter Hobatere Lodge (am Galton Gate, Westetosha) und dann Mokuti Lodge (am anderen Ende des Parks im Osten). Alle hier im Forum haben mir geraten sofort umzubuchen. Sie hatten vollkommen recht. Es sind ca. 370 km einmal quer durch den Park mit Höchstgeschwindigkeit 60 km/h. Die kannst Du aber oft nicht fahren. Manchmal stehen dann so Tiere auf der Pad, die hindern Dich am weiterfahren. Theotetisch geht das, aber das macht einfach keinen Sinn und praktisch wird es schon eng. Wir haben es vom Galton Gate bis zum Andersson Gate gerade so in der Zeit geschafft Vom Andersson bis Namutoni hätten wir es gerade so vor Toresschluß geschafft, wenn wir nicht einen geplatzten Reifen gehabt hatten. Was machst Du, wenn das auf der Fahr passiert? Ausserdem möchtest Du doch Tiere gucken im Etosha und nicht schnellstmöglich daduch brettern. Die Wasserlöcher kannst Du nicht anfahren, was macht das dann für einen Sinn?
singitaThemenstarter41 Beiträge · seit 201612. Okt. 2016 ·
Sasa schrieb:Hallo singita, wir hatten dieses Jahr in unserer Buchung duch einen Veranstalter Hobatere Lodge (am Galton Gate, Westetosha) und dann Mokuti Lodge (am anderen Ende des Parks im Osten). Alle hier im Forum haben mir geraten sofort umzubuchen. Sie hatten vollkommen recht. Es sind ca. 370 km einmal quer durch den Park mit Höchstgeschwindigkeit 60 km/h. Die kannst Du aber oft nicht fahren. Manchmal stehen dann so Tiere auf der Pad, die hindern Dich am weiterfahren. Theotetisch geht das, aber das macht einfach keinen Sinn und praktisch wird es schon eng. Wir haben es vom Galton Gate bis zum Andersson Gate gerade so in der Zeit geschafft Vom Andersson bis Namutoni hätten wir es gerade so vor Toresschluß geschafft, wenn wir nicht einen geplatzten Reifen gehabt hatten. Was machst Du, wenn das auf der Fahr passiert? Ausserdem möchtest Du doch Tiere gucken im Etosha und nicht schnellstmöglich daduch brettern. Die Wasserlöcher kannst Du nicht anfahren, was macht das dann für einen Sinn?
Viele Grüße
Sasa
Vielen Dank für deine Meinung, Sasa. Wir selbst waren ohnehin skeptisch, da wir tatsächlich auch ein bisschen genießen und nicht Umherhetzen wollen. Gibt es Meinungen zu Option a oder c?
hallo singita, irgendwie kommt Etosha zu kurz - kannst Du an den Unterkünften vorher was ändern: wenn ja würde ich so wählen 2 Ü Doro Nawas - unbedingt die Tour zu den Wüstenelefanten mit Sundowner buchen, dann über Kamanjab 1 Dolomit Camp- 1 Ü Etosha Village - 2 Onguma - 1 Ü Frans Indongo, da wären allerdings auch 2 Ü super, gerade vor dem Heimflug entspannt man nochmals gerne. Vielleicht stellts Du die Gesamtroute mal ein, dann kann bessere Tipps geben. Vom Dolmit Camp zu Onguma ist unmöglich zu schaffen. Ebenso von Onguma nach Windhuk zum Abflug - zu stressig - ich glaube Du verschätzt Dich in den Entfernungen, willst Du durch das Land hetzen und auch was sehen und geniessen. Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Champagner8’768 Beiträge · seit 201012. Okt. 2016 ·
singita schrieb: Frage a) Ist die Fahrt nach Check out an Tag 10 von Doro Nawas bis ans südliche Gate zu schaffen? Wenn dann komplett ohne Game Drives an diesem Tag, richtig?
Hallo singita,
das schafft man locker - vorausgesetzt man macht nicht noch diverse Stops unterwegs (Petrified forest u.ä.). Ich hab eben mal in meinem Bericht geschaut - wir sind um 8 Uhr vom Mowani Mountain Camp (ist ja in der Nähe von Doro Nawas) losgefahren und waren kurz nach 12 Uhr am Anderson Gate. Sofern Ihr tatsächlich nichts im Park bekommt (kann man ja nochmal nachfragen, vielleicht wird spontan was frei) könntet Ihr trotzdem noch locker Ombika anfahren und auch die Gegend von Okaukuejo. Den Wunsch, zwei Nächte in Onguma zu verbringen, kann ich nachvollziehen 😉 . Klar habt Ihr so nicht gerade viel Zeit im Etosha - aber alles geht eben nicht....
Frage c) Wir fliegen an Tag 14 um 17:40 ab WDH. Mietwagenrückgabe würden wir 15 Uhr anpeilen. Wenn wir um 7:30 Uhr in Onguma starten, ist das realistisch schaffbar ohne mörderische Fahrweise am Airport zu sein.
Das wäre mir zu heiß - und zuviel (zumindest gedanklicher) Stress für das Urlaubsende. Kann gutgehen - muss aber nicht! Wir sind letztes Jahr von Frans Indongo gemütlich los und hatten dann auch noch ein bisschen Zeit für Shopping in Windhoek. So war das relativ entspannt zum Schluss.
wir sind letztes Jahr anders rum gefahren, also von Dolomite nach Doro Nawas. Das schafft man locker, wir sind nach dem Frühstück in Dolomite losgefahren und waren am Nachmittag in Doro Nawas. Allerdings ist die letzte Strecke damals in einem sehr schlechtem Zustand gewesen, das war ne reine Buckelpiste (ich meine es war die D2633, kann ich aber im Moment nicht so genau sagen...). Und wie schon gesagt: unbedingt die Tour zu den Wüstenelefanten machen !! Und wenn noch Zeit ist, dann die Felsgravuren in Twyfelfontein anschauen. Und nachts die Sterne auf dem Dach der Lodge geniessen !! Und nachts das Bett rausschieben um unter freiem Himmel auf der Terasse zu schlafen...du merkst schon, mir hat Doro Nawas sehr gut gefallen 😄
LG Nordlicht
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Viel zu spät begreifen viele
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Höchste Zeit ist's! Reise, reise!
Wilhelm Busch (1832 - 1908)
wir sind letztes Jahr anders rum gefahren, also von Dolomite nach Doro Nawas. Das schafft man locker, wir sind nach dem Frühstück in Dolomite losgefahren und waren am Nachmittag in Doro Nawas. Allerdings ist die letzte Strecke damals in einem sehr schlechtem Zustand gewesen, das war ne reine Buckelpiste (ich meine es war die D2633, kann ich aber im Moment nicht so genau sagen...). Und wie schon gesagt: unbedingt die Tour zu den Wüstenelefanten machen !! Und wenn noch Zeit ist, dann die Felsgravuren in Twyfelfontein anschauen. Und nachts die Sterne auf dem Dach der Lodge geniessen !! Und nachts das Bett rausschieben um unter freiem Himmel auf der Terasse zu schlafen...du merkst schon, mir hat Doro Nawas sehr gut gefallen 😄
LG Nordlicht
hallo Nordlicht, da geht es Dir genauso wie mir - Doro Nawas war einfach Spitze, wir haben uns auch das Bett auf die Terrasse rollen lassen und den Sternenhimmel genossen, ich könnte sofort nochmals hingehen. Ist es Euch auch zu ergangen, als wir kurz vor dem Haupthaus auf der Pad waren, haben wir gesagt, oh gott da hats gebrannt, weil das Hauptgebäude so grau-meliert geschimmiert hat. Liebe Grüsse Hanne
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singitaThemenstarter41 Beiträge · seit 201614. Okt. 2016 ·
Erneut vielen Dank für die Hinweise, Tipps und Meinungen.
Am Reiseplan lässt sich leider nicht mehr rütteln, da wir im ersten Teil alles finalisiert und teils mit nicht kostenfrei stornierbaren Veranstalterbuchungen festgezerrt haben, zudem war es um Weihnachten ohnehin schon vielerorts knapp mit Kapazitäten.
Uns bleibt also die Entscheidung: a) alles wie gehabt mit jeweils nur 1 Nacht, dafür aber tagsüber volle Kanne im Park (Dolomite - Etosha Village - Onguma) oder b) Dolomite stornieren und stattdessen von Doro Nawas im Süden rein, dann z.B. Okaukiejo und anschließend 2 Nächte Onguma. Schwere Entscheidung als "Ersttäter", ob wir den kompletten Westen zu Gunsten des Komforts von zwei Nächten Onguma wegfallen lassen 😉
Alle anderen unserer Ideen waren jedenfalls stressiger Käse, umso mehr danke für eure ehrlichen Einschätzungen.
Wobei sich andererseits die Frage stellt, ob Onguma als safari-vernarrte Selbstfahrer überhaupt große Vorteile bringt. Im privaten Reservat dürfen wir selbst nicht fahren wie es mir scheint, somit bliebe letztlich nur der Mehrwert des deutlich gehobenen Komforts und schönen Settings, wobei wir im Regelfalls mit Sonnenuntergang erst ankommen und zum Sunrise wieder Richtung Park abhauen würden.
das Dolomite Camp liegt so schön auf einem kleinen Bergrücken mit Weitsicht. Bisher hatten wir immer wunderschöne Sonnenauf- und untergänge. 2017 geht es nochmal dahin, weil uns das Camp so gut gefällt. Für den Sonnenaufgang sind die chalets 13-18(oder20) schön, die liegen Richtung Osten, den Sonnenuntergang kann man gut bei einem sundowner im pool Bereich genießen. Nach dem Frühstück fährst Du entspannt die 180km bis Okaukuejo und danach ins Etosha Village. Auf dem Weg dahin gibt es einige Wasserlöcher. Ich würde es bei Plan a lassen.
Eine schöne Reise und Gruß aus dem Norden
Frank
3x Südafrika, 5x Namibia, Australien, 5x USA, Canada und in vielen Ländern Europas unterwegs.
singitaThemenstarter41 Beiträge · seit 201614. Okt. 2016 ·
Cananga schrieb:Hallo singita,
das Dolomite Camp liegt so schön auf einem kleinen Bergrücken mit Weitsicht. Bisher hatten wir immer wunderschöne Sonnenauf- und untergänge. 2017 geht es nochmal dahin, weil uns das Camp so gut gefällt. Für den Sonnenaufgang sind die chalets 13-18(oder20) schön, die liegen Richtung Osten, den Sonnenuntergang kann man gut bei einem sundowner im pool Bereich genießen. Nach dem Frühstück fährst Du entspannt die 180km bis Okaukuejo und danach ins Etosha Village. Auf dem Weg dahin gibt es einige Wasserlöcher. Ich würde es bei Plan a lassen.
Eine schöne Reise und Gruß aus dem Norden
Frank
Danke, Frank. Das klingt super!
Da wir vorher immer mind. 2 Nächte an einem Ort sind, macht uns die Fahrerei INNERHALB des Parks auch keinerlei Probleme. Daher schön, dass du unsere Idee bestärkst 😎
Wir waren bis jetzt zweimal drei Tage in Etosha (in 2014 und 2016). Dolomite ist mit dem Wasserloch ein Highlight. Versucht, ein "Waterhole Chalet" zu kriegen. Von Norden her würde ich genug Zeit einplanen nach WDH. Es wird nach längerem Stillstand wieder kräftig an der B1 zwischen Okahandja und WDH gebaut, mit zahlreichen Langsamfahrstellen und sehr starker Staubentwicklung. Im Vergleich zu 2014 mit der nahezu gleichen Strecke hatten wir dieses Jahr fast 45 Minuten länger gebraucht. Also Puffer einplanen! Viele Grüße, Zommy
Hallo Zommy, Du schreibst.....Dolomite ist mit dem Wasserloch ein Highlight. Versucht, ein "Waterhole Chalet" zu kriegen..... Verwechselst Du es vielleicht mir Okaukuejo? In Dolomite gibt es keine Waterhole Chalets.
Gruß Frank
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